Jumper

Da der geplante Kinobesuch leider ins Wasser gefallen ist, bin ich auf Doug Limans „Jumper“ ausgewichen. Ein Film, der mich aufgrund seiner Prämisse trotz der verhaltenen Kritiken gereizt hat. Ein Fehler?

Wer hat sich noch nie gewünscht alleine durch die Kraft der Gedanken zu reisen? Teleportation. So einfach. Eine wunderbare Ausgangssituation für eine Geschichte. Was man hier hätte abfeuern können. Komplexe Regeln, unzählige Begegnungen und gebrochene Charaktere. Leider jedoch wurde in „Jumper“ allein auf die audiovisuelle Tube gedrückt.

Der Film basiert lose auf dem identisch betitelten Roman von Steven Gould, welcher allerdings deutlich mehr Tiefe besitzen soll. Warum man die offensichtlichen Möglichkeiten in der Verfilmung nun ungenutzt ließ? Wie so oft eine Frage, die wohl nur die Produzenten beantworten könnten. Anscheinend wurde die Geschichte von Beginn an auf eine Trilogie ausgelegt, wovon man – bis auf den dämlichen Cliffhanger – leider nicht sonderlich viel merkt.

Der Film ist kein kompletter Reinfall und bietet über knapp 80 Minuten Laufzeit durchaus gute Unterhaltung. Hayden Christensen bleibt leider völlig blass, nur Jamie Bell bringt etwas Abwechslung in die lahme Geschichte. Was bleibt ist ein nett anzusehendes Actionfeuerwerk mit netter Idee, dem es jedoch an emotionaler Kraft und Handlungstiefe mangelt: 5/10 Punkte.

9 Gedanken zu “Jumper

  1. Passt, mehr Punkte habe ich damals auch nicht vergeben. Da waren meine Reviews aber noch qualitativ eher mau. Interessant, wie sich im Laufe der Zeit die eigenen Texte entwickeln. 🙂

    Ok, aber es geht um den Film: Kann deine Kritikpunkte jedenfalls voll und ganz nachvollziehen. An den Cliffhanger kann ich mich gar nicht mehr erinnern… demnach wohl auch nicht schade drum, dass es keine Fortsetzung mehr gegeben hat.

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  2. Ja, wenn ich meine alten Einträge (so von 2006 – Wahnsinn!) lese, dann würde ich diese am liebsten auch noch einmal schreiben. Doch wäre ja auch schade, wenn es keine Entwicklung gäbe… 😉

    Den Film werde ich in ein paar Tagen wohl auch wieder vergessen habe. Die DVD steht auch schon zum Verkauf bereit. So kann man wenigstens nach und nach die Sammlung wieder ausdünnen.

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  3. Da steig ich ja irgendwie nicht durch. Jede „durchschnittliche“ Serie wird hier mit 9 oder 10 von 10 Punkten durchgewunken und diesen ordentlichen kleinen Film strafst du mit 5/10 ab. Tz!

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  4. Ich weiß ja nun wirklich nicht, welche Serien du nun meinen könntest. Wären diese durchschnittlich gewesen, hätte ich sie wohl garantiert nicht mit 9 oder 10 Punkten bewertet. Dieser Film war dagegen absolut durchschnittlich und hat eben auch die entsprechende Bewertung bekommen. Ist doch ganz einfach…

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  5. Pingback: Edge of Tomorrow (2014) | Tonight is gonna be a large one.

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