Österreich 2025 #6 – Durch die Kitzlochklamm bei Taxenbach nach Maria Elend und Embach

Nach unserem zweiten Tag im Strandbad, wurde das Wetter durchwachsener und wir sollten (fast) nur noch Wanderausflüge machen. Das war zwar schade, doch konnten wir zumindest jeden Tag sinnvoll nutzen. Nachdem uns bereits die Sigmund-Thun-Klamm so gut gefallen hatte, sind wir an unserem siebten Tag nach Taxenbach aufgebrochen, wo wir durch die Kitzlochklamm gewandert sind und danach noch eine große Runde nach Maria Elend und Embach angehängt haben. Am Abend sollte es uns noch ins Kino verschlagen, doch zu all dem mehr im folgenden Reisebericht… 🥾

Der Willkommensgruß in der Kitzlochklamm

Der Willkommensgruß in der Kitzlochklamm

Zum ersten Mal in diesem Urlaub haben wir das Auto genommen und nicht die öffentlichen Verkehrsmittel. Das wäre theoretisch zwar auch möglich gewesen, doch hätte es uns viel zu viel Zeit gekostet. Außerdem hatten wir ja noch den Plan, abends ins Kino zu gehen. Insofern war die unabhängige Anreise sicherer. Nach einer gut 20-minütigen Fahrt waren wir auch schon am Wanderparkplatz angekommen.

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Österreich 2025 #5 – Wandern am Kitzsteinhorn: Gletschersee, Rettenwand und zurück mit der 3K K-onnection Panoramabahn

Direkt nach unserem ersten Besuch des Kitzsteinhorns, hat es uns bereits am folgenden Tag wieder dorthin verschlagen. Dieses Mal wollten wir wandern. Zwar nicht hochalpin, aber doch gemäßigt alpin. Also sind wir morgens erneut in den Bus gesprungen und haben uns gen Kaprun aufgemacht. Das gute Wetter hat anscheinend mehr Tourist:innen vor die Tür gelockt, so dass wir wie die Sardinen in der Büchse im Bus standen und schon durchgeschwitzt waren, als wir nach einer halben Stunde an der Talstation ankamen. Von dort ging es zum Wandern am Kitzsteinhorn, vorbei am Gletschersee und der Rettenwand und zurück haben wir die 3K K-onnection Panoramabahn zum Maiskogel genommen. Es sollte eine der schönsten Tage unseres Urlaubs werden (nur das Ende hätten wir uns sparen können). 🏔️🥾🚠

Das Kitzsteinhorn aus der Ferne (von der ersten Bushaltestelle aus gesehen)

Das Kitzsteinhorn aus der Ferne (von der ersten Bushaltestelle aus gesehen)

Im Gegensatz zu unserem ersten Besuch des Kitzsteinhorns, ging es für uns dieses Mal nur mit zwei Bahnen bis zur Mittelstation. Von dort aus hatten wir uns zwei machbare Wanderrouten ausgesucht. Die erste sollte uns zum Gletschersee führen:

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Österreich 2025 #4 – Sigmund-Thun-Klamm & Top of Salzburg am Kitzsteinhorn

Wie im letzten Artikel über unsere Wanderung auf der Schmittenhöhe geschrieben, sollte das schlechte Wetter, das am Vorabend aufgezogen war, uns bis in den nächsten Tag begleiten. Folglich haben wir den Plan gefasst, mit dem Bus durch Kaprun bis zur Sigmund-Thun-Klamm zu fahren, denn wenn wir schon nass werden sollten, dann war es auch schon egal. ob von oben oder von unten. Dass wir danach noch recht spontan zur Talstation des Kitzsteinhorn gewandert sind, und es bis zum Top of Salzburg geschafft haben, hätte am Anfang des Tages niemand für möglich gehalten. 🏔️

Ein Blick durch den Bahnaufgang in die wolkenverhangenen Berge

Ein Blick durch den Bahnaufgang in die wolkenverhangenen Berge

Nach einem ausführlichen Frühstück, ging es für uns mit dem Bus Richtung Kaprun. Das Wetter war wenig verheißungsvoll und wir alle hatten unsere Regenjacken griffbereit. Nach einer knappen halben Stunde Fahrt kamen wir schließlich an der Sigmund-Thun-Klamm an:

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Österreich 2025 #3 – Vom Sonnkogel über Schmittenhöhe nach Schüttdorf

Nachdem wir unseren ersten kompletten Urlaubstag im Strandbad Zell am See verbracht hatten, wollten wir das gute Wetter am zweiten Tag für unsere erste Wanderung nutzen. Dafür sind wir nicht weit gereist und es ging vom Sonnkogel über die Schmittenhöhe zurück nach Schüttdorf. Was wir auf unserer Wanderung so erlebt haben findet ihr, zusammen mit viel zu vielen Fotos, im folgenden Artikel… ⛰️

Der areitXpress, der später unser Ziel werden sollte

Der areitXpress, der später unser Ziel werden sollte

Gestartet sind wir in Zell am See, um die Sonnenalmbahn zu nehmen. Dorthin sind wir mit dem Bus gefahren, wobei wir einmal umsteigen mussten. Leider hatten wir unseren Anschlussbus knapp verpasst. Aber schließlich waren wir ja im Urlaub und hatten Zeit. Beim Warten auf den ersten Bus konnte ich schon das Kitzsteinhorn fotografieren, das wir in diesem Urlaub noch mehrfach besuchen sollten:

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Österreich 2025 #2 – Badetage im Strandbad Zell am See

Das Wetter in unserem Sommerurlaub in Österreich war leider recht durchwachsen. Am Anfang hatten wir jedoch das Glück, ein paar schöne Tage zu haben. Somit haben wir uns nach dem anstrengenden Anreisetag direkt auf den ersten Badetag im Strandbad Zell am See gefreut. Davor hatten wir noch etwas hin- und herüberlegt, in welches Strandbad wir denn fahren wollen, doch letztendlich ist es das zentral in Zell am See geworden, was auch durch einen Fünfmeterturm gelockt hat. Insgesamt sollten wir nur zweimal die Gelegenheit haben im Zeller Zee zu baden, weshalb ich beide Badetage direkt in diesem Artikel zusammenfasse. 🏖️

Von unserem Liegeplatz aus hatten wir die beste Aussicht auf den Zeller See und die Berge

Von unserem Liegeplatz aus hatten wir die beste Aussicht auf den Zeller See und die Berge

Da wir mit der Zell am See/Kaprun-Sommerkarte, die wir im Rahmen unserer Hotelbuchung dazubekommen hatten, u.a. alle öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos nutzen konnten, sind wir mit dem Bus nach Zell am See gefahren. Das war wirklich recht bequem und wir haben das Auto im Urlaub stehen lassen, wenn es nur irgendwie ging. Auch die Strandbäder waren inkludiert, so dass für uns hier keine Kosten entstanden sind. Wirklich toll! Von der Haltestelle bis zum Bad mussten wir noch ca. 10 Minuten gehen, was auch kein Problem war.

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Österreich 2025 #1 – Unsere Ankunft in Zell am See

Unser Sommerurlaub ist vorbei. Die Zeit danach ist hier auf dem Blog natürlich vor allem durch Reiseberichte geprägt. Daran ändert sich auch dieses Jahr nichts. Gänzlich anders war jedoch unser Reiseziel: Ging es für uns seit 2018 stets in den hohen Norden und bis inklusive 2024 meist in die Niederlande, so wollten wir dieses Jahr einmal Urlaub in den Bergen ausprobieren. Ganz ohne Wasser geht jedoch nicht, weshalb wir uns nach langer Recherche für Zell am See entschieden hatten. Dort haben wir bereits 2011 unseren ersten Urlaub mit dem Zappelinchen verbracht. Somit eine Reise zurück in die Vergangenheit und doch ganz anders als damals. Nun also viel Spaß mit dieser vermutlich zehnteiligen Reihe rund um unseren Urlaub in Österreich! 🏔️

Unser erster Blick auf den glasklaren Zeller See

Unser erster Blick auf den glasklaren Zeller See

Dieses Jahr sind wir an einem Donnerstag losgefahren. Am Mittwoch war mein erster Urlaubstag und dieser stand ganz im Zeichen des Packens, Montierens der Dachbox und was eben sonst noch alles anfällt. Da es nicht ans Meer in ein Ferienhaus ging, sondern in ein Hotelapartment in den Bergen, haben wir etwas anders gepackt als in den vergangenen Jahren. Voll war das Auto dennoch. Um 8 Uhr morgens sind wir schließlich gen Österreich aufgebrochen.

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Hilfe, ich hab meine Freunde geschrumpft (2021)

Heute hat das Zappelinchen entdeckt, dass mit „Hilfe, ich hab meine Freunde geschrumpft“ endlich ein Film auf Netflix verfügbar ist, den sie schon ewig sehen wollte. Den zweiten Teil der Filmreihe hat sie geliebt und somit war die Vorfreude groß. Mich selbst hat die Ankündigung eher kalt gelassen, da ich die beiden Vorgänger bestenfalls ganz okay fand. Was also hatte der dritte Teil zu bieten? 🧙‍♀️

Hilfe, ich hab meine Freunde geschrumpft (2021) | © Sony Pictures Home Entertainment GmbH

Hilfe, ich hab meine Freunde geschrumpft (2021) | © Sony Pictures Home Entertainment GmbH

Eher Teenie-Soap als Fantasy-Abenteuer

Schon im ersten Teil „Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft“ hat es ewig gedauert, bis das Schrumpf-Abenteuer in Fahrt kam. Im zweiten Teil war es nicht besser und im Finale(?) der Trilogie(?) beschränken sich die Schrumpf-Szenen auf ein Minimum. Schade, denn damit bleibt der eigentlich interessante Aspekt des Films nahezu komplett auf der Strecke, zumal die Effekte auch nicht sonderlich gut aussehen. Da  hatte „Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft“ vor 34 Jahren deutlich mehr zu bieten. Ganz nett anzusehen ist all das dennoch, da will ich mit dem Film gar nicht zu hart ins Gericht gehen.

Durchaus nett sind auch die Teenie-Soap-Szenen, welche den Großteil des Films ausmachen. Aber eben auch komplett austausch- und vorhersehbar. Zwar habe ich mich nicht durchgehend gelangweilt, doch sonderlich spannend anzusehen war all das Hin und Her auch nicht. Selbst meine Kinder waren nicht mehr übermäßig begeistert, was bei der Vorfreude schon einiges heißen mag. Die immerhin engagierten Schauspieler*innen machen da einiges wett.

Fazit

„Hilfe, ich hab meine Freunde geschrumpft“ ist noch einmal eine Spur schwächer als die ohnehin schon nicht sonderlich herausragenden Vorgänger. Ziemliche Durchschnittsware im deutschen Kinderfilm. Und das schreibe ich als jemand, der durchaus Gefallen am deutschen Kinderfilm gefunden hat. Kann man sehen, muss man aber definitiv nicht: 5/10 Punkte. (Zappelinchen: 7/10 Punkte; Zwergofant: 7/10 Punkte.)

Der Schwarm – OT: The Swarm – Die komplette Miniserie (2023)

Nach zwei Serienmarathons bin ich, zumindest was einstündige Dramaserien angeht, wieder einmal bei einzelnen Staffeln angekommen. Den Anfang macht die ZDF-Event-Serie „Der Schwarm“ nach dem Bestseller von Frank Schätzing. Da ich auch diese aus der Konserve, sprich der ZDF-Mediathek, konsumiert habe, wusste ich im Vorfeld, dass sie bei den Kritiker*innen nicht sonderlich gut ankam. Das Buch fand ich damals jedoch extrem unterhaltsam und wollte mir deshalb selbst ein Bild machen. 🦀

Der Schwarm | © ZDF

Der Schwarm | © ZDF

Eine seltsam langatmige Hochglanzproduktion

Ich liebe Serien und Filme, die rund um das Meer spielen. Auch Wissenschaftsthriller treffen bei mir voll ins Schwarze. Ich erinnere hier z.B. an die kurzlebige Serie „Surface“ oder meinen Allzeitfavoriten „The Abyss“. Thematisch hätte mich „Der Schwarm“ also komplett abholen müssen. Doch das hat er nicht. Es ist auch gar nicht so einfach zu sagen, woran das liegt. Es ist eine internationale Produktion, in der offensichtlich viel Budget steckt. So habe ich die Serie auch im Originalton gesehen, sprich die Protagonist*innen sprechen sowohl Englisch als auch in ihren Muttersprachen. Leider jedoch wirkt das häufig sehr laientheaterhaft. Hinzu kommt, dass einzelne Bilder bzw. Einstellungen zwar sehr wertig aussehen, doch dramaturgisch will das Pacing einfach nicht funktionieren. Es kommt kein Rhythmus auf und Emotionen verpuffen genauso, wie die Dramatik von Action-Szenen. Es wirkt in vielen Einstellungen so, als würden sie immer ein paar Sekunden zu lange stehen bleiben. Ein seltsamer Effekt.

Dabei steckt im Kern immer noch eine faszinierende Geschichte und auch die Erzählung in Serienform macht Sinn. Doch auch inhaltlich leider kein Vergleich zum packenden Buch, auch wenn ich mich nur noch an wenige Details von vor 20 Jahren mehr erinnern kann. Dabei ist die Thematik relevanter denn je. Auch wenn viel am und im Wasser spielt, so bekommt man als Zuschauer*in kein gutes Gefühl dafür vermittelt. Zumindest mir ist es so gegangen. Viele Bilder wirken zu künstlich und die Dramaturgie ist holprig. Selbst als es dann im letzten Drittel handlungstechnisch schneller vorangeht, so bleibt das Gefühl des seltsamen Pacing und der Distanz zu Figuren und Handlung. Wirkt alles etwas wie gewollt und nicht gekonnt. Verstehe durchaus, warum sie Frank Schätzing, der Autor der Vorlage, von der Serie distanziert hat. Vielleicht wäre ein verdichteter Hollywood-Blockbuster doch das bessere Format für eine Adaption gewesen?

Fazit

Auch wenn ich mich auf die Sichtung der Romanadaption gefreut habe und sehr gerne positiv überrascht worden wäre, so hat mich die Serie letztendlich doch enttäuscht. Kein Totalausfall, doch ziemlich uninspiriert erzählt und teils erschreckend ungelenk inszeniert. Auch wenn theoretisch eine zweite Staffel im Raum steht, so vermute ich jedoch, dass es bei dieser einen Staffel bleiben wird und interpretiere die Adaption des Romanumfangs als Miniserie. Schade drum: 6/10 (5.8) Punkte.

Die Schule der magischen Tiere (2021)

Das Zappelinchen braucht ein neues Jugendzimmer, also sind wir heute durch diverse Möbelhäuser getingelt. Da sich mein letzter Kinobesuch gut angefühlt hat, habe ich vorgeschlagen, ob wir nach der Möbeltour nicht noch in „Die Schule der magischen Tiere“ gehen sollten. Immerhin waren wir ja eh schon in der Stadt. Somit war ich diese Woche zweimal im Kino. Verrückt. 🐢🦊

Die Schule der magischen Tiere (2021) | © LEONINE

Die Schule der magischen Tiere (2021) | © LEONINE

Kunterbuntes Kinoabenteuer mit Tier und Gesang

„Die Schule der magischen Tiere“ ist eine extrem populäre Buchreihe von Margit Auer und ich muss gestehen, dass ich die Vorlage nur am Rande kenne. Früher den Kids ein paar Kapitel vorgelesen und teils den Hörbüchern gelauscht. Aber nie richtig am Stück. Meine Kinder lieben die Bücher jedoch und somit waren sie heiß auf den Film, seit sie wussten, dass er ins Kino kommt. Inzwischen sind die Vorstellungen selten geworden, doch heute hat es einfach gepasst. Die Vorfreude war groß und ich habe mich mit den Kids gefreut. Schließlich waren wir schon ewig nicht mehr zusammen im Kino.

Der Film sieht aus wie ein typischer deutscher Kinderfilm: Eine idyllische Kleinstadt, die Farbsättigung schön nach oben gedreht, eine Schule in einem alten Schloss und eine Clique von Kids, die sich zusammenraufen muss. Nur eben statt Krimielementen, wie z.B. bei „Die drei !!!“, gibt es nun eben magische Tiere. Und diese sind wirklich toll animiert. Die Geschichte und Figuren funktionieren auch, selbst wenn es keinerlei Überraschungen gibt. Einzig befremdlich fand ich die Gesangnummern, die wie in einem Musical in den Film integriert waren. Das hätte es nicht gebraucht.

Fazit

Unser Kinobesuch von „Die Schule der magischen Tiere“ war toll, keine Frage. Das war überfällig nach zwei Jahren Pandemie. Der Film selbst ist auch nett, gerade für Kinder, welche die Vorlage kennen. Ich hatte auch meinen Spaß damit, selbst wenn weit nicht alles perfekt war: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte;  Zwergofant: 9/10 Punkte.)

Die Besprechung ist Teil des CMARCH, der Blogaktion für Kinderfilme des Sneakfilm-Blogs.

Hilfe, ich hab meine Eltern geschrumpft (2018)

Schon wieder eine Woche vorbei, schon wieder Freitagabend. Heute gab es einen Film, auf den die Kinder schon lange heiß waren: „Hilfe, ich hab meine Eltern geschrumpft“ stand auf dem Programm. Den ersten Teil haben die Kids geliebt und nun gab es auch die Fortsetzung endlich im Streaming-Abo. Meine Erwartungen waren nicht allzu hoch, doch habe ich mich natürlich überraschen lassen… 🏫🧙‍♀️

Hilfe, ich hab meine Eltern geschrumpft (2018) | © Sony Pictures Home Entertainment GmbH

Hilfe, ich hab meine Eltern geschrumpft (2018) | © Sony Pictures Home Entertainment GmbH

Nette Familienunterhaltung mit zu wenig Witz

Schon „Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft“ konnte mich nicht sonderlich begeistern. Die Fortsetzung begeht nahezu die gleichen Fehler: Wieder dauert es beinahe eine halbe Stunde, bis die Geschichte richtig in Fahrt kommt und wieder wird danach kaum etwas aus der Prämisse der geschrumpften Eltern gemacht. Da hat selbst die Direct-to-Video-Fortsetzung „Liebling, jetzt haben wir uns geschrumpft“ des 1980er-Jahre-Hits „Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft“ deutlich mehr aus der Idee herausgeholt. Wirklich schade, denn die Effekte können sich durchaus sehen lassen. Warum nicht ein wenig mehr Energie ins Drehbuch stecken?

Am besten hat mir noch die Dynamik innerhalb der Kindergruppe gefallen. Die geschrumpften Eltern waren dagegen eher nervig. Warum sich diese plötzlich wie Kleinkinder benehmen müssen? Nicht wirklich logisch. Die mystisch-gruselige Handlung in der Schule hat dieses Mal ein wenig besser für mich funktioniert. Aber auch nur, weil ich mich bereits darauf einstellen konnte. Albern bleibt dieses Vehikel, um die Geschichte zum Laufen zu bringen, dennoch weiterhin.

Fazit

„Hilfe, ich hab meine Eltern geschrumpft“ ist eine erwartbare Fortsetzung, die man sich durchaus anschauen kann. Die Inszenierung funktioniert ziemlich gut, das Drehbuch fällt dagegen leider ziemlich ab. Dafür hatten die Kinder wieder sehr viel Spaß und das ist ja schließlich die Hauptsache. Tut nicht weh, ist aber auch kein Muss: 6/10 Punkte. (Zappelinchen: 10/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)