Es gab eine Zeit, da bin ich so oft ins Kino gegangen dass selbst unscheinbare Horrorfilme wie „Mimic“ auf dem Programm standen. Heute dagegen würde Guillermo del Toros wunderbarer Insektenschocker leider völlig unbemerkt an mir vorbeiziehen. Ein Film also, den ich stets mit meinen goldenen Kinojahren verbinden werde.

Natürlich ist der Film alles andere als das, was man allgemein als großes Kino bezeichnen würde. Die Mischung aus Wissenschaftsthriller und Tierhorror vermag vermutlich auch nur Genrefans zu begeistern – und da ich mich zu diesen zähle, funktioniert del Toros US-Frühwerk für mich heute noch genauso gut wie damals. Ein pseudowissenschaftlicher Unterbau, tolle Monstereffekte und eine grandiose Atmosphäre – viel mehr muss ein Monsterfilm für mich gar nicht besitzen.
Leider ist das Bild der deutschen DVD dermaßen schlecht, dass man in den dunklen U-Bahntunneln außer Pixelbrei oft nicht wirklich etwas erkennt. Da müsste dringend einmal Abhilfe her! Doch selbst mit den technischen Einschränkungen hat mir „Mimic“ wieder sehr viel Freude bereitet – und mich an eine Zeit zurückdenken lassen, in der es keinen hochgejubelten Blockbuster brauchte, um mich ins Kino zu locken: 7/10 Punkte.








Wie bereits in der Besprechung zu