Harry Potter und der Orden des Phönix – OT: Harry Potter and the Order of the Phoenix (2007) (WS2)

Nach einem recht entspannten Samstag zwischen den Jahren ging es abends natürlich mit unserer aktuellen Filmreihe weiter: „Harry Potter und der Orden des Phönix“ gehört zu den Filmen des Franchises, die ich schon mehrfach auf meinem Blog besprochen habe. Weil sie einfach in diese Zeitspanne fallen. Da möchte ich gar nicht drüber nachdenken, was das über mein Alter aussagt. Also lieber zum Film… 🔮

Harry Potter und der Orden des Phönix (2007) | © Warner Home Video

Harry Potter und der Orden des Phönix (2007) | © Warner Home Video

Ein zu effizient erzählter Mittelteil

Mit David Yates sitzt hier erstmals der Regisseur auf dem Regiestuhl, der den größten Teil der „Harry Potter“-Filme inszeniert hat. Dabei hat er die Reihe interessanterweise am wenigsten geprägt. Yates ist ein famoser Handwerker, der viel von Alfonso Cuaróns etabliertem Stil aufgreift. Der Look ist stimmig und auch die Geschichte wird greifbar. Dabei ist „Harry Potter und der Orden des Phönix“ das dickste Buch der Reihe, die Verfilmung jedoch die kürzeste. Somit bleibt vermutlich (ich kann mich kaum noch an die Vorlage erinnern) einiges auf der Strecke und auch die Essenz fühlt sich stark eingedampft an. Als würde Yates die einzelnen Stationen nur abhaken.

Was gezeigt wird sieht toll aus und ist auch wirklich stimmungsvoll umgesetzt. Einzig würde ich mir wünschen, dass wir an den Schauplätzen ein wenig länger verharren dürften. Selbst der große Verlust des Films wirkt viel zu schnell abgehandelt. Es gibt keine Zeit für Trauer. Zudem erinnern die Zauberkämpfe eher an Sci-Fi-Blaster-Schüsse oder auch „Ghostbusters“-Action und weniger an heraufbeschworene Magie. Auch hier wird viel der zeitlichen Effizienz geopfert. Fantastisch fand ich dagegen Dolores Umbridge, welche großartig von Imelda Staunton (u.a. „The Crown“) verkörpert wird. Eine wahrlich hassenswerte Figur. Auch der erneut aufziehende Faschismus ist ein großer Teil der Geschichte und selbst in der verkürzten Version wird die Bedrohung greifbar. Heute leider relevanter denn je.

Fazit

Auch wenn David Yates „Harry Potter und der Orden des Phönix“ zu wenig Raum gibt, und ich nicht mehr so angetan bin wie bei der letzten Sichtung vor 16 Jahren, so funktioniert die Geschichte und Inszenierung dennoch. Neue Impulse darf man hier allerdings nicht erwarten und doch ist es ein Kunststück die ausufernde Geschichte auf gut zwei Stunden einzudampfen: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte; Zwergofant: 7/10 Punkte.)

Festschmaus & Konsumrausch 2025

Ehe man sich versieht, sind die drei Weihnachtstage auch schon wieder vorbei. Ich finde das jedes Jahr aufs Neue unglaublich. Eben noch die Weihnachtsgrüße verbloggt und schon ist es Zeit für den Rückblick auf die Feiertage: Wir hatten drei wirklich schöne Tage, voll guter Gesellschaft und leckerem Essen. Normalerweise gibt es an dieser Stelle nur einen kurzen Blick auf die Geschenke, doch dieses Jahr möchte ich euch auch einen Eindruck des Festschmauses geben. An Heiligabend haben wir bei uns zu Hause ein Dreigängemenü gezaubert, das hier festlich verspeist wurde:

Der festlich gedeckte Tisch an Heiligabend

Der festlich gedeckte Tisch an Heiligabend

Am ersten Weihnachtsfeiertag waren wir zunächst auswärts essen und nachmittags kam die Familie dann bei uns zusammen, wo es Weihnachtsstollen, Gewürzschnitten und leckere Plätzchen gab:

Leckere Plätzchen am ersten Weihnachtsfeiertag

Leckere Plätzchen am ersten Weihnachtsfeiertag

Den zweiten Weihnachtsfeiertag haben wir bei der Familie meiner Schwägerin verbracht, wo wir den ganzen Tag zusammen gebruncht und gespielt habe:

Ein Teil des unfassbar leckeren Brunch

Ein Teil des unfassbar leckeren Brunch

Wie im letzten Jahr und in den Jahren davor darf natürlich auch der Überblick über meine fantastischen Geschenke nicht fehlen. Schon alleine, um mich in einem Jahr noch daran zu erinnern:

Meine wundervollen Weihnachtsgeschenke im Jahr 2025

Meine wundervollen Weihnachtsgeschenke im Jahr 2025

Die Geschichte sind in diesem Jahr sehr von LEGO dominiert, was ich wundervoll finde. Von Frau bullion gab es das Mini-Millennium-Falcon-Set sowie Karten für die neue Show von Hazel Brugger, nachdem uns dieses Jahr ihr Programm „Immer noch wach“ bereits begeistert hatte. Da freue ich mich jetzt schon drauf! Dazu gesellten sich noch exquisit geröstete Kaffeebohnen. Meine Kinder haben mir ein Brettspiel zu „Zurück in die Zukunft“ geschenkt, was ich in den kommenden Tagen unbedingt ausprobieren will, einen besonderen Whisky und ein selbst gestaltetes Mauspad. Von den Schwiegereltern gab es einen Decathlon-Gutschein sowie einen Korb voller Leckereien. Von der Schwägerin lag das LEGO-Set zu „WALL·E“ unter dem Baum und von unserem Patenkind die Christmas-Songs-Ausgabe von Hitster. Ich bin also erst einmal beschäftigt. Wieder einmal muss ich mich fragen: Bin ich so brav gewesen, um all das zu verdienen? 🎄🎁

Wie habt ihr die Feiertage verbracht? Habt ihr den Festschmaus schon verdaut? Was steht bei euch zwischen den Jahren an? Was lag bei euch unter dem Weihnachtsbaum? Schreibt es gerne in die Kommentare…

Run, Fatboy, Run (2208)

Weihnachten ist vorbei. Wir befinden uns in dieser seltsamen Zeit zwischen den Jahren. Ich war seit fünf Tagen nicht laufen, habe aber mehr gegessen denn je. Keine gesunde Mischung. Heute wollte ich es jedoch wissen und habe mich einmal wieder an einem Lauf versucht. In strahlendem Sonnenschein. ☀️

Nach fünf Tagen Pause der erste vorsichtige Wiedereinstieg

Nach fünf Tagen Pause der erste vorsichtige Wiedereinstieg

Distanz: 10.08 km
Zeit: 01:03:45
Anstieg: 98 m
Ø Pace: 6:19 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 154 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 1.1 °C
Kalorien: 888 kcal

2025: 2694 km
Dezember: 151 km
KW 52: 10 km

Mein Rücken hat einigermaßen mitgespielt. Nur teilweise hatte er sich noch verkrampft. Auch der Schlaf wird langsam besser. Der Lauf hat mir gut getan, schnell oder energetisch war er aber nicht. Ich will es nun weiterhin langsam angehen. Dann hoffe ich, dass ich bis zum Jahreswechsel wieder 100% fit bin. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod 905 – Frankenstein
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Harry Potter und der Feuerkelch – OT: Harry Potter and the Goblet of Fire (2005) (WS1)

Der zweite Weihnachtsfeiertag liegt hinter uns. Wir waren bei meiner Schwägerin eingeladen und haben dort einen schönen (und kalorienreichen) Tag verbracht. Abends war ich noch eine kurze Runde spazieren und danach hat sich die Familie auf dem Sofa versammelt, um „Harry Potter und der Feuerkelch“ zu schauen. Da meine letzte Sichtung bereits 18 Jahre zurückliegt, war ich sehr gespannt, wie mir der Film heute gefallen würde… 🏆

Harry Potter und der Feuerkelch (2005) | © Warner Home Video

Harry Potter und der Feuerkelch (2005) | © Warner Home Video

Vier Champions und ein Todesfall

„Harry Potter und der Feuerkelch“ kommt bei Fans der Buchvorlage nicht sonderlich gut weg. Drehbuchautor Steve Kloves scheint einige Handlungsstränge verändert bzw. eingedampft zu haben. Ich selbst kann mich an das Buch nicht mehr gut genug erinnern, um das einschätzen zu können. Als Film an sich betrachtet funktioniert Mike Newells Adaption ausgezeichnet. Dem Regisseur, der u.a. für „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ bekannt ist, gelingt es wunderbar, eine Coming-of-Age-Geschichte mit einem Fantasy-Abenteuer zu verknüpfen. Die Hormone spielen bei unseren Figuren verrückt und das wird für mich gekonnt in den Film eingebracht. Insgesamt wirkt „Harry Potter und der Feuerkelch“ dadurch ein wenig leichter als noch der düstere Vorgänger „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“. Am Ende wartet dennoch ein Todesfalls, der die Zauberwelt von Hogwarts erschüttert.

Das erste Auftauchen von Voldemort ist, mit Ralph Fiennes in der Rolle des untoten Magiers, gekonnt inszeniert. Die Bedrohung wird spürbar und diese bleibt nicht ohne Konsequenzen. Auch sehr gut gefallen hat mir Brendan Gleeson als Mad-Eye Moody, der eine fantastische Performance abliefert. Mike Newells Film nimmt sich somit insgesamt Zeit für seine Figuren und peitscht die größere Handlung trotz zweieinhalb Stunden Laufzeit ziemlich durch. All das funktioniert für mich wirklich gut, auch wenn weder der unverwechselbare Stil eines Chris Columbus noch eines Alfonso Cuarón erreicht wird. Das kommt mit dem Disclaimer, dass ich mich an die Buchvorlage kaum noch erinnern kann. Fans sehen das somit bestimmt anders.

Fazit

Wir ich erwartet hatte, war „Harry Potter und der Feuerkelch“ ein voller Erfolg beim Zappelinchen. Dem Zwergofant hat der Vorgänger dagegen etwas besser gefallen. Ich selbst wurde wunderbar unterhalten, auch wenn der Film teils wie Malen nach Zahlen wirkt. Ein packender Mittelteil der Reihe: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Harry Potter und der Gefangene von Askaban – OT: Harry Potter and the Prisoner of Azkaban (2004)

Der erste Weihnachtsfeiertag liegt hinter uns. Ich habe wieder einmal viel zu viel gegessen. Es war ein schöner Tag und dennoch habe ich mich abends auf ein wenig Ruhe und „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ gefreut. Seltsamerweise übrigens der einzige Film der Reihe, den ich bisher noch überhaupt nicht auf meinem Blog besprochen habe. An der Qualität kann das nicht liegen. 🕒

Harry Potter und der Gefangene von Askaban (2004) | © Warner Home Video

Harry Potter und der Gefangene von Askaban (2004) | © Warner Home Video

Ein neuer Regisseur sorgt für frischen Wind

Zu Beginn meiner Besprechung möchte ich noch einmal festhalten, wie sehr ich die ersten beiden Filme der Reihe und damit auch Chris Columbus‘ Vision des „Harry Potter“-Universums schätze. Ohne ihn, seine Besetzung der Hauptfiguren und die audiovisuelle Ausgestaltung wäre die Reihe nicht die, die wir sie heute kennen und lieben. Dennoch hat Alfonso Cuarón mit „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ den nötigen frischen Wind dazu gebracht: Plötzlich ist die Farbpalette düsterer, man sieht die Teenager:innen in Straßenkleidung, Hogwarts wurde verändert und der Ton auch inhaltlich düsterer. Natürlich war dies bereits in der Vorlage so angelegt, doch hat Cuarón mit seiner Inszenierung den Weg für die nachfolgenden Filme geöffnet. Der Regisseur hat später mit „Children of Men“ und „Gravity“ noch bewiesen, dass er Geschichten ganz besonders erzählen kann und sein visueller Stil extrem ausgeprägt ist.

Ich erinnere mich noch daran, dass ich nach der ersten Sichtung fast ein wenig enttäuscht war. Das Buch hatte mich einfach zu sehr beeindruckt. Zudem mochte ich die Änderungen an Hogwarts nicht. Die Filmwelt wirkte dadurch nicht mehr konsistent. Heute jedoch weiß ich Cuaróns Einfluss auf die Reihe zu schätzen. Er erzählt die komplexe Geschichte stringent und lässt bewusst Teilaspekte fallen. Die Kernelemente bleiben jedoch vorhanden und verbinden sich mit den düsteren Bildern zu einem Jugendabenteuer, das einen unglaublichen Sog entfaltet. Auch die drei Hauptdarsteller:innen können zum ersten Mal zeigen, was in ihnen steckt. Auch das schreibe ich Alfonso Cuaróns Regieführung zu. So sehr ich auch die ersten beiden Filme liebe, „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ ist objektiv betrachtet der bisher beste Teil der Reihe. Am meisten hat mich inhaltlich wieder der Zeitreiseaspekt begeistert. Damit bekommt man mich einfach immer.

Fazit

Es war wundervoll mit „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ nach einem vollen Tag wieder in die Zauberwelt abzutauchen. Auch die Kinder waren begeistert. Speziell der Zwergofant. Dem Zappelinchen war fast zu wenig Handlung in dem Film. Eine interessante Perspektive. Ich würde vermuten, dass den beiden der folgende „Harry Potter und der Feuerkelch“ noch besser gefällt. Mein Favorit ist aktuell Cuaróns einziger Beitrag zum Franchise: 9/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte; Zwergofant: 9/10 Punkte.)

Die 5 besten Familienfilme für die Feiertage

Nach den fünf Filmen, die ich 2026 lieber verpassen will, gehen wir mit Die 5 BESTEN am DONNERSTAG nun positiv aus dem Jahr 2025. Bei der letzten Ausgabe des Jahres sind die fünf besten Familienfilme für die Feiertage gefragt und das Thema könnte nicht passender gewählt sein. Ich hoffe, ihr könnt die Feiertage genießen und konntet vielleicht auch den einen oder anderen Film (von meiner Liste?) schauen. 🎄

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 443 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 443 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 443 lautet:

Die 5 besten Familienfilme für die Feiertage

  1. „Das letzte Einhorn“ (1982) – Ich weiß gar nicht mehr so genau warum, aber ich habe diesen wunderschönen Animationsfilm über mehrere Jahre immer an Weihnachten gesehen. Bis in meine frühen Zwanziger hinein. Das hat für mich einfach dazugehört. Deshalb ist der Film für mich bis heute untrennbar mit den Feiertagen verbunden.
  2. Die acht „Harry Potter“-Filme (2001 bis 2011) – Diese Wahl ist mir nicht leicht gefallen. Einerseits, weil wir die Filmreihe noch nicht komplett als Familie zusammen geschaut haben, und andererseits, weil die Autorin durch ihren Feldzug gegen Transpersonen untragbar geworden ist. Inzwischen sind wir beim zweiten Film angekommen und ich muss zugeben, dass die Reihe auch heute noch wunderbar funktioniert. Schade nur, dass Macht und Geld wieder einmal korrumpierend gewirkt haben. Leider in der Realität und nicht nur in der magischen Welt.
  3. Die sechs Mittelerde-Filme von Peter Jackson (2001 bis 2014) – Hier kann ich aus Erfahrung sprechen, denn Weihnachten 2023/24 haben wir sowohl die „Der Hobbit“-Trilogie als auch die „Der Herr der Ringe“-Trilogie zusammen als Familie geschaut. Bis heute noch das beste Filmerlebnis, das wir jemals hatten. Unfassbar gemütlich, ausufernd und immersiv. Am liebsten würde ich das jedes Jahr zelebrieren. Aber es gibt ja so viele andere Filme.
  4. „Kevin: Allein zu Haus“ (1990) & „Kevin: Allein in New York“ (1992) – Natürlich dürfen auch diese beiden Weihnachtsfilmklassiker nicht fehlen, die im Kreise der Familie auch unfassbar viel Spaß gemacht haben. Ich kannte sie bereits aus meiner Kindheit und es ist immer ein Ereignis, die eigenen Erfahrungen weiterzugeben. Gerade im Rahmen der Feiertage.
  5. „Schöne Bescherung“ (1989) – Zum Schluss muss natürlich auch der Weihnachtsfilm schlechthin Erwähnung finden. Wir schauen ihn jedes Jahr. Ich habe ihn auf meinem Blog, wenn dieser Artikel live geht, bereits 17 mal besprochen. Der Film ist für mich untrennbar mit den Feiertagen verbunden und ich freue mich jedes Jahr darauf, mit den Griswolds die zwei Wochen Weihnachtsurlaub einzuläuten.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Frohe und erholsame Weihnachten! (2025)

Es ist einmal wieder soweit: Die obligatorischen Weihnachtsgrüße auf dem Blog stehen an. Blicke ich auf die letztjährigen Grüße, und auch die der Jahre davor, dann ist es erschreckend zu sehen, dass Stress sowie mentale und physische Erschöpfung stets schlimmer geworden sind. Erneut muss ich leider feststellen: So heftig wie in diesem Jahr war es noch nie. Besonders mit dem Ausblick, dass es im Januar nicht besser wird, sondern sich noch steigert. Eigentlich müsste ich so langsam die Reißleine ziehen, doch fehlt mir dazu die Kraft bzw. werde ich die zwei Wochen Pause brauchen, um mich einigermaßen zu erholen. Der Raum zurückzutreten und eine breitere Perspektive einzunehmen fehlt. Somit ist auch das diesjährige Intro des Artikels noch negativer geworden. Ich hasse das. Dieses Jahr kommt hinzu, dass auch mein Körper protestiert und mir einfach nur alles weh tut. Runterzukommen fällt mir extrem schwer. Immerhin der Weihnachtsbaum steht inzwischen. Das ist für mich stets einer der schönsten Momente des Jahres. Ich sollte ihn genießen können. Ich wünsche mir mehr Optimismus für das neue Jahr. Im Kleinen wie im Großen. Doch nun genug der schweren Worte und zu den hoffnungsvolleren Dingen:

Unser Weihnachtsbaum im Jahr 2025

Unser Weihnachtsbaum im Jahr 2025

Ich wünsche euch erholsame Feiertage! 🎄

Unsere ersten freien Tage waren vollgepackt: Frau bullion und ich haben meinen Geburtstagsgutschein eingelöst und waren beim Candlelight-Concert, wo sehr stimmungsvoll Weihnachtsklassiker gespielt wurden. Mit der Patin des Zwergofanten waren wir am Montag alle zusammen in „Avatar: Fire and Ash“ und zwar im größten IMAX-Kino der Region. Natürlich stand mit „Die Geister, die ich rief…“ auch schon ein Weihnachtsfilm auf dem Programm. Darauf folgte gestern noch die jährliche Sichtung von „Schöne Bescherung“, was endgültig für Weihnachtsstimmung sorgen sollte. Gerade rechtzeitig, um die Weihnachtsfeierlichkeiten zu starten:

Heiligabend werden die Schwiegereltern und die Patin des Zwergofanten zu uns kommen. Wir werden lecker essen und einen gemütlichen Abend zusammen verbringen. Am ersten Weihnachtsfeiertag gehen wir mit meiner Seite der Familie essen und danach gibt es noch Weihnachtskaffee bei uns zu Hause. Am zweiten Weihnachtsfeiertag sind wir bei meiner Schwägerin eingeladen. Mal sehen, ob das klappt, denn in ihrer Familie gab es zuletzt leider ein paar Influenza-Fälle. Ansonsten gilt es noch zwei Geburtstage zu feiern, davon ein Siebzigster, und Silvester steht natürlich auch noch an. Aber soweit möchte ich jetzt noch gar nicht denken. Am meisten freue ich mich wohl schon auf die Zeit zwischen den Jahren, in denen ich einfach mal gar nichts tun möchte. Mit gar nichts meine ich natürlich lesen, laufen (falls mein Rücken bis dahin wieder mitspielt und mich nicht die aufziehende Erkältung völlig ausgeknockt hat), Filme schauen und bloggen (diverse Jahresrückblicke zum Beispiel). Am Ende bleibt mir nur noch zu sagen:

Liebe Leser:innen, ich wünsche euch ein erholsames, gesundes und frohes Weihnachtsfest und ganz viel Optimismus für das Jahr 2026! 🎅

Euer bullion

Schöne Bescherung – OT: Christmas Vacation (1989) (WS16)

Ich sehe „Schöne Bescherung“ jedes Jahr und bespreche den Film danach auf meinem Blog. Du möchtest die komplette Dosis Griswolds? Du findest alle Besprechungen hier!

Heute war es endlich soweit. Der letzte große Baustein, um die Weihnachtszeit einzuläuten, wurde gesetzt: Wir haben uns „Schöne Bescherung“ angeschaut. Diese Tradition begleitet uns nun schon seit etlichen Jahren und ich habe mich wieder enorm darauf gefreut. Auch der Zwergofant war Feuer und Flamme. Der Rest der Familie hat es eher über sich ergehen lassen. Hier nun also die inzwischen schon 17. Besprechung des Weihnachtsklassikers auf meinem Blog… 🎄🎅

Schöne Bescherung (1989) | © Warner Home Video

Schöne Bescherung (1989) | © Warner Home Video

Mit den Griswolds das Weihnachtsfest einläuten

Wie bereits im letzten Jahr, haben wir auch heute die englische Originalfassung gesehen. Dennoch habe ich so manchen Dialog auf deutsch mitgesprochen, denn die Synchro ist tatsächlich sehr gelungen. Ich weiß auch nicht, was es ist, doch mir wird „Schöne Bescherung“ einfach nicht langweilig. John Hughes‘ Drehbuch ist wahrlich auf den Punkt geschrieben, die Schauspieler:innen machen ihre Sache perfekt und Jeremiah S. Chechiks Regie trifft den Ton der Geschichte genau. Der Film bewegt sich gekonnt zwischen Anarchie und Herzlichkeit. Das komödiantische Timing ist perfekt und ich habe erneut oft laut gelacht. Zudem ist „Schöne Bescherung“ eine wunderbare Zeitkapsel der ausgehenden 1980er Jahre. Es war eine einfachere Zeit.

Inzwischen ist „Schöne Bescherung“ fraglos der Film, den ich in meinem Leben am häufigsten gesehen habe. Die unzähligen Sichtungen meiner eigenen Kindheit und Jugend gar nicht mitgezählt. Obwohl ich viele Weihnachtsfilme kenne und schätze, so ist es für mich dieser, der den Geist eines chaotischen Familienweihnachtsfestes wunderbar einfängt. Ich würde mir ein LEGO-Set des Griswold-Hauses wünschen. Das wäre wirklich famos. Vielleicht sollte ich mich auch einmal nach der 4K-Fassung des Films umschauen, obwohl ich meine treue Blu-ray ungern missen würde:

Fazit

Nun kann Weihnachten kommen. Auch wenn wir dieses Jahr spät mit der Sichtung von „Schöne Bescherung“ dran gewesen sind, so war diese doch nötig. Ohne die Griswolds hätte für mich ein großer Teil unserer Weihnachtstradition gefehlt. Auch wenn es sich komisch anhört, doch ich freue mich jetzt bereits auf die Sichtung im kommenden Jahr: 10/10 Punkte. (Zappelinchen: 7/10 Punkte; Zwergofant: 9/10 Punkte.)

Prädikat: Lieblingsfilm

Avatar: Fire and Ash (2025)

Schon vor Wochen hatten wir diesen Kinobesuch geplant. So etwas passiert nicht mehr häufig. Eines muss man James Cameron lassen: Event-Kino kann er. Zwei Tage vor Weihnachten haben wir uns also zusammen mit der Patin des Zwergofanten aufgemacht, um „Avatar: Fire and Ash“ im IMAX zu sehen. Auf dem Weg dorthin ist mir wieder meine kaputte Zeitwahrnehmung aufgefallen: Es soll schon drei Jahre her sein, dass wir in gleicher Konstellation den Vorgänger geschaut haben? 🔥

Avatar: Fire and Ash (2025) | © 20th Century Studios

Avatar: Fire and Ash (2025) | © 20th Century Studios

Ein Film wie der DLC zum imposanten Vorgänger

Ich mochte „Avatar: The Way of Water“ sehr gerne. Die 13 Jahre seit dem ersten Teil waren in jeder Hinsicht spürbar: Die Technik war noch beeindruckender, wir haben verschiedene Ökosysteme auf Pandora besucht und sind neuen Figuren begegnet. „Avatar: Fire and Ash“ versprach nun Ähnliches: Eine Feuerwelt, neue Bösewichte und bestimmt wieder atemberaubende Action. Letztendlich bekommen wir auch genau das. Andererseits aber auch wieder nicht. Mit dem Feuervolk lernen wir eine neue Bedrohung kennen. Gerade das dynamische Duo aus Col. Miles Quaritch und Varang fand ich extrem gelungen. Eine herrliche Dynamik, die einfach nur drüber war und mir unfassbar viel Spaß bereitet hat. Großartig! Leider jedoch ist die Feuerwelt nur ein Nebenschauplatz und zu bestimmt 80% bekommen wir die bereits etablierten Schauplätze zu sehen. Und nicht nur diese, auch die Struktur des Films folgt stark der des Vorgängers. Besonders spürbar war dies bei der Endschlacht, die erneut auf dem Wasser stattfindet und wie eine Kopie des Finales von „Avatar: The Way of Water“ wirkte. Plus Feuerkrieger. Wie der DLC (Downloadable Content) eines Videospiels.

Trotz meiner Kritik an der Wiederholung bekannter Elemente, besitzt „Avatar: Fire and Ash“ dennoch einige Stärken: Ich mochte die fliegenden Händler sehr gerne. Das war eine imposante Sequenz und auch die Action hat mir hier sehr gut gefallen. Auch der Angriff auf die Stadt der Menschen war famos. Ein schöner Kontrast zu bereits etablierten Schauplätzen. Auch die Figuren sind mir wieder ans Herz gewachsen. Emotional hat der Film für mich durchaus funktioniert. Gerade der Konflikt zwischen Jake, Quaritch und Spider. Nur dass wir am Ende wieder keine Auflösung bekommen, sondern quasi genau dort stehen, wo wir bereits den Vorgänger hinter uns gelassen haben, fand ich recht unbefriedigend. Für den vierten Teil muss sich Cameron nun aber wirklich etwas Neues überlegen, sonst könnte es selbst bei den wohlgesonnenen Fans eng werden. Dann vielleicht auch etwas knapper erzählen, denn eine halbe Stunde weniger hätte dem Film bestimmt gut getan. Vielleicht spricht da aber auch nur der alte Mann mit Rückenschmerzen aus mir, dem dreieinhalb Stunden im Kinosessel zu lang und unbequem waren.

Hat sich IMAX mit 3D und HFR gelohnt?

Ja und nein. IMAX und 3D waren famos. Die schiere Größe der Leinwand hat das Eintauchen in die Welt von Pandora leicht gemacht. Rausgerissen hat mich dagegen wieder HFR. Ich verstehe es einfach nicht: Teils war der Wechsel zwischen den klassischen 24 Bildern pro Sekunde und HFR mit 48 Bildern pro Sekunde einfach nicht nachvollziehbar. Da wurden Dialogszenen in HFR abgebildet, die dann nur noch nach Seifenoper aussahen, während Actionszenen fast schon ruckelig liefen. Am liebsten hätte ich eine durchgehende 24-fps-Fassung gesehen. Oder zur Not auch den Film komplett in HFR. Der Wechsel dagegen hat die Immersion oft zerstört. In manchen Szenen hat „Avatar: Fire and Ash“ eher wie ein Videospiel gewirkt. Passt dann auch irgendwie zum inhaltlichen DLC-Eindruck. Dennoch insgesamt visuell wieder extrem beeindruckend und der weite Weg hinunter bis zum IMAX hat sich auf jeden Fall wieder gelohnt:

Fazit

Auch wenn „Avatar: Fire and Ash“ eher wie ein Nachklapp zum Vorgänger wirkt, so hatte ich doch wieder sehr viel Spaß mit dem Film. Pandora sieht einfach fantastisch aus und die Action weiß zu überzeugen. Quaritch und Varang sind zudem herrliche Gegenspieler:innen und waren mein Highlight des Films. Hinzu kommt wieder eine große Portion Ethnokitsch, hinter der sich allerdings eine gute Botschaft verbirgt. Für den kommenden Teil muss sich Cameron aber deutlich mehr Neues einfallen lassen: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 7/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Media Monday #756 – Weihnachtskonzert, Candlelight-Konzert und Adventskaffee

Die letzte Woche habe ich wirklich gedacht, ich schaffe es nicht mehr bis zum Urlaub. Völlig verrückt. Aber ich habe es geschafft. Mein Körper muckt ziemlich und zeigt unspezifische Symptome, wie Rückenschmerzen oder Baumschmerzen, aber keine Erkältungssymptome. Glücklicherweise. Die halbe Familie der Schwägerin, mit der wir immer viel unternehmen, liegt mit Influenza flach. Ich bin gespannt, wie sich das noch alles bis Weihnachten entwickelt. Was stand letzte Woche so an? Frau bullion und das Zappelinchen hatten an zwei Tagen Chorauftritte im Rahmen eines wirklich wundervollen Weihnachtskonzerts. Sehr stimmungsvoll. Am Freitag bin ich mit den Kindern direkt nach meinem letzten Termin losgezogen, um endlich unseren Weihnachtsbaum zu kaufen. Seit Samstag steht er auch endlich geschmückt in unserem Wohnzimmer. Abends waren Frau bullion und ich erneut bei einem Candlelight-Konzert (siehe Foto unten) und am Sonntag kurz zum Adventskaffee bei den Schwiegereltern. Nun starten wir in die Weihnachtswoche und heute steht direkt noch ein Kinobesuch auf dem Programm. Doch nun erst einmal zu den Fragen des Medienjournals am Abend des vierten Advents. 🕯️🕯️🕯️🕯️

Media Monday #756

  1. Zu den Feiertagen werde ich wieder viel zu viel essen.
  2. Wärme gehört stets zum Fest und wie ich das Thema im Rahmen des „Projekt 52“ umgesetzt habe, seht ihr hier.
  3. Als mitunter letzte Vorbereitung habe ich über die fünf Filme geschrieben, die ich 2026 lieber verpassen will.
  4. Mit den Kindern Serien zu schauen ist eine schöne Tradition, die ich mit „Jurassic World: Die Chaostheorie“ fortgesetzt habe.
  5. Diese wenigen Tage „zwischen den Jahren“ hoffe ich schmerzfrei begehen bzw. belaufen zu können.
  6. Die Weihnachtszeit hat es noch jedes Jahr geschafft mich ein wenig runterzubringen; ich hoffe das gelingt mir auch dieses Jahr.
  7. Zuletzt habe ich mit „Die Geister, die ich rief…“ den ersten Weihnachtsfilm des Jahres gesehen und das war wunderbare Unterhaltung, weil die klassische Geschichte in den 1980er Jahren immer wieder wunderbar funktioniert.

Weihnachtsklassiker beim wundervoll stimmungsvollen Candlelight-Konzert (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):