Run, Fatboy, Run (793)

Gestern war ich wieder einmal im Büro und hatte somit keine Gelegenheit zu laufen. Tatsächlich hat die Pause meinem Fuß wohl auch gutgetan. Aber heute wollte ich dann doch wieder raus. Schon alleine, um mich ein wenig zu bewegen. 🏃‍♂️

Durch das Herbstwetter vorbei an den Pferden

Durch das Herbstwetter vorbei an den Pferden

Distanz: 10.15 km
Zeit: 00:51:52
Anstieg: 64 m
Ø Pace: 5:07 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 161 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: 5.0 °C
Kalorien: 763 kcal

2020: 1438 km
Oktober: 95 km

Erneut waren die Schmerzen ab der Hälfte wie weggeblasen. Auch jetzt nach dem Lauf spüre ich nichts. Ich bin wirklich gespannt, wie sich das entwickelt. Der Lauf selbst war wieder mal ziemlich flott. Davon abgesehen nerven mich jetzt schon wieder die langen Laufklamotten. Viel zu viel! 😫

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 220: Welterfolge
Im zweiten Ohr: Mando Diao, blink-182, The Wohlstandskinder

Media Monday #485

Ein wenig erholsames und ziemlich anstrengendes Wochenende liegt hinter mir. Wo ist nur die Entspannung? Das muss sich wieder ändern. Momentan sind gefühlt alle unter Strom und selbst mein Sonntagsspaziergang mit den Kindern hat sich spontan zu einer Hausaufgabe entwickelt. Aber nun gut, das dritte Quartal ist jedes Jahr hart und dieses Jahr eben besonders. Ist ja schließlich auch 2020. Doch nun erst einmal zu den Fragen des Medienjournals, so viel Auszeit muss sein. Wie war eure Woche so?

Media Monday #485

  1. Horrorfilme gehören für viele im Oktober einfach dazu, für mich ist das auch die Zeit des Jahres, mich diesem Genre verstärkt zu widmen, selbst wenn das meine Mitseherin meist nicht begeistert.
  2. Klassischer Geistergrusel lässt mich ja wirklich gruseln, denn Filme wie „The Ring“,  „The Sixth Sense“, „The Others“, „Das Waisenhaus“ oder „The Conjuring“ erwischen mich jedes Mal aufs Neue.
  3. Übertriebener Splatter kann durchaus zum Unterhaltungswert beitragen, zumindest wenn er komisch gemeint ist (z.B. wie in „Braindead“ oder „From Dusk Till Dawn“).
  4. Der Netflix-Film „Der Schacht“ ist schon wirklich harter Tobak, weil die Allegorie auf unsere Klassengesellschaft ganz schön bitter ist.
  5. Jetzt, wo wieder ein ganzer Haufen Kinostarts nach hinten verschoben worden ist, können wir uns wieder im Kreise der Familie an Klassikern wie „Shrek“ abarbeiten, was ganz wunderbar ist!
  6. Schade, dass wir nun tatsächlich auf die nächsten Ausgangsbeschränkungen zusteuern, weil es immer noch zu viele Leute einfach nicht begreifen wollen.
  7. Zuletzt habe ich eine Besprechung der ersten 5 Staffeln von „Weeds“ veröffentlicht und das war höchste Zeit, weil sich die Serie in der sechsten Staffel gezogen hat wie Kaugummi und ich nun froh bin, mich zur persönlichen Absetzung der Serie entschieden zu haben.

Run, Fatboy, Run (792)

Nachdem ich gestern Abend schon eine kurze, schnelle Runde laufen war, habe ich mich heute gleich morgens erneut zu einem Lauf aufgemacht. Erstmals in dieser Saison bei knapp über 0 °C, sprich ich war mit Mütze und Handschuhen unterwegs. Als dann die Sonne rauskam ging es einigermaßen, doch es war schon verdammt kalt. 🥶

Morgennebel in der aufgehenden Sonne

Morgennebel in der aufgehenden Sonne

Distanz: 8.16 km
Zeit: 00:43:23
Anstieg: 65 m
Ø Pace: 5:19 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 154 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 6.1 °C
Kalorien: 603 kcal

2020: 1428 km
Oktober: 85 km

Ansonsten gibt es nur wenig Spannendes zu berichten: Mein Fuß hat sich im ersten Drittel wieder nicht so toll angefühlt, danach ging es. Die Geschwindigkeit ist in Ordnung, aber ich war am Anfang auch eher zurückhaltend unterwegs. Somit waren es diese Woche 43 km, was deutlich weniger ist, als noch in den letzten Wochen. Für die kommende Zeit werde ich es wohl bei um die 40 km pro Woche belassen.

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 220: Welterfolge
Im zweiten Ohr: Alkaline Trio, The Wohlstandskinder

Der Schacht – OT: El Hoyo (2019)

Nach einem recht angespannten Samstag, der nur durch einen kurzen Lauf am Abend aufgelockert wurde, habe ich einen ebenso angespannten Film ausgesucht. Die spanische Netflix-Produktion „Der Schacht“ hat mich durch seine High-Concept-Prämisse überzeugt und ich war gespannt, was Regisseur Galder Gaztelu-Urrutia aus der interessanten Idee gemacht hat. 🥓🥘🥗🥔🥞

Der Schacht (2019) | © Netflix

Der Schacht (2019) | © Netflix

Wenn „Cube“ auf „Snowpiercer“ trifft

Tatsächlich hat mich der Film über weite Strecken stark an Vincenzo Natalis „Cube“ erinnert. Der eingeschränkte Schauplatz, die immer gleichen Räume, die Bewegung der Plattform und vor allem die allesamt unausstehlichen Figuren. Inhaltlich dagegen ist „Der Schacht“ ebenso wie Bong Joon-hos „Snowpiercer“ eine Allegorie auf den Kapitalismus bzw. unsere Klassengesellschaft. Dabei geht Galder Gaztelu-Urrutia nicht sonderlich feinfühlig vor, sondern prügelt das Bild ziemlich direkt durch die Geschichte. Fressen oder gefressen werden. Die Scheiße fließt wortwörtlich von oben nach unten. „Der Schacht“ ist dreckig und abstoßend, dabei aber auch ziemlich effektiv in seiner Bildsprache.

Weniger gut hat für mich die weitere Überhöhung funktioniert. Wenn Goreng zum Messias stilisiert wird und das Kind am Ende die Rettung sein soll? Das war mir zu viel Geschwurbel. Ich habe nichts gegen offene Enden und auch „Cube“ besitzt letztendlich ein sehr vergleichbares, das aufgrund seiner Direktheit aber deutlich besser funktioniert. Hier dagegen habe ich es fast schon so empfunden, als hätten die Autoren nicht wirklich gewusst, wie sie die Geschichte zu Ende bringen sollen.

Fazit

Auch wenn „Der Schacht“ kein perfekter Film ist, so ist er doch wirklich bedrückend und besitzt eine ganz eigene Atmosphäre. Nichts für zimperliche Gemüter und sicherlich auch nicht die Laune steigernd. Für Genre-Fans auf jeden Fall eine Empfehlung, gerade wenn man auf High-Concept-Ansätze steht: 7/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (791)

Ja, ich wollte heute eigentlich pausieren. Mein Fuß zwickt immer noch. Aber ich hatte heute einen emotional und gedanklich schwierigen privaten Termin und als ich nach Hause kam, ging die Sonne, nach einem Tag voller Regen, gerade unter. Ich konnte einfach nicht anders. Ich musste raus und laufen. Wenigstens eine kleine Runde.

Noch die letzten Sonnenstrahlen des Tages mitnehmen

Noch die letzten Sonnenstrahlen des Tages mitnehmen

Distanz: 6.57 km
Zeit: 00:33:00
Anstieg: 42 m
Ø Pace: 5:01 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.9 km/h
Ø Herzfrequenz: 156 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 10.0 °C
Kalorien: 467 kcal

2020: 1420 km
Oktober: 76 km

Meinem Fuß geht es danach unverändert, was ich mal als positives Zeichen verbuche. Da ich noch nicht weiß, ob ich am Montag zum Laufen komme, will ich morgen zumindest die stets anvisierten 42 km in der Woche vollmachen. Heute Abend knete ich meinen Fuß noch einmal ordentlich durch. Das hat schon das letzte Mal geholfen.

Im ersten Ohr: Sneakpod #649 – Enola Holmes
Im zweiten Ohr: blink-182, Alkaline Trio

Shrek: Der tollkühne Held (2001) (WS1)

Nach einer anstrengenden Woche liegt nun ein forderndes Wochenende vor mir, weshalb mir der Wunsch der Kinder nach einem Filmabend ganz recht kam. Heute konnte sich Frau bullion durchsetzen und wir haben mit „Shrek: Der tollkühne Held“ einen wahren Klassiker des Animationsfilms gesehen. Meine letzte Sichtung liegt bereits 14(!) Jahre zurück und insgesamt hat der grüne Oger bereits 19 Jahre auf dem Buckel. Unfassbar. Dabei war „Shrek“ damals topmodern und der letzte Schrei…

Shrek: Der tollkühne Held (2001) | © Universal Pictures Germany GmbH

Shrek: Der tollkühne Held (2001) | © Universal Pictures Germany GmbH

Eine herrliche Parodie auf animierte Märchenfilme

Sein Alter sieht man „Shrek“ inzwischen deutlich an. Die Texturen wirken verwaschen, die Animationen teils etwas holprig. Von den menschlichen Figuren wollen wir gar nicht erst anfangen. Selbst Fiona, die ich in der letzten Besprechung noch gelobt hatte, wirkt teils wie eine Puppe. Heute sehen in Echtzeit gerenderte Videospiele teils besser aus. Aber das macht nichts, denn schon nach ein paar Minuten hatte ich die Optik vergessen und war, bis auf einzelne Ausnahmen, wieder voll drin in dieser kunterbunten Geschichte mit ihren wunderbaren Gags und den mitreißenden Songs. Es ist schon ein Brett, was hier als Soundtrack abgefeuert wird. Diesem kann man wohl auch einen großen Teil des Erfolgs zurechnen. Gerade wenn man an die frühen 2000er Jahre zurückdenkt. Bombe!

Aus heutiger Sicht überzeugt mich tatsächlich hauptsächlich die Entwicklung der Charaktere und die schöne Botschaft des Films. Neben all den verspielten Gags und den schmissigen Songs verbirgt sich hinter „Shrek“ tatsächlich eine Geschichte über Außenseiter, Selbstliebe und Akzeptanz. Gerade in unserer heutigen Zeit wichtiger denn je. Die Figuren sind extrem liebenswert und auch wenn die Welt ein wenig steril wirken mag, so ist sie doch mit zauberhaften Details durchsetzt.

Fazit

„Shrek“ ist auch nach knapp 20 Jahren immer noch ein herausragender Märchenfilm. Technisch ein wenig in die Jahre gekommen, hat er jedoch fast nichts von seinem Charme verloren. Immer noch sehr extrem sehenswert: 8/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (790)

Heute stand wieder ein Freitagslauf auf dem Programm. Mein Fuß hat die letzten Tage noch ein wenig gezwickt, doch heute war es ganz okay. Dennoch hatte ich auf den ersten Kilometern Schmerzen, die sich über die zweite Hälfte des Laufes verflüchtigt haben. Nicht perfekt, aber auch nicht so, dass ich wieder pausieren würde. Hoffentlich hilft schon, das Pensum ein wenig runterzuschrauben.

Über das Feld und durch den Wald...

Über das Feld und durch den Wald…

Distanz: 10.06 km
Zeit: 00:54:06
Anstieg: 108 m
Ø Pace: 5:23 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 158 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: 15.6 °C
Kalorien: 758 kcal

2020: 1414 km
Oktober: 70 km

Ansonsten bin ich recht zufrieden mit dem Lauf. Die Strecke hatte einige Höhenmeter und dafür ist die Geschwindigkeit durchaus in Ordnung. Morgen werde ich wohl wieder pausieren und dann am Sonntag noch ein Wochenabschlusslauf.

Im Ohr: Sneakpod #649 – Enola Holmes

Meine 5 liebsten Musiker aus Deutschland

Nach den besten Filmen, geht es mit den deutschen Themenwochen bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG weiter und es wird musikalisch. So möchte Gina unsere fünf liebsten deutschen Musiker wissen, was gar nicht so einfach war. Da gibt es so viele und ich hätte mich niemals auf einzelne Personen festlegen können, weshalb ich meist direkt Bands genannt habe. Oft aus längst vergangenen Tagen. Ich bin schon gespannt, wen ihr auf der Liste habt! 🎶

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #190 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #190 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #190 lautet:

Meine 5 liebsten Musiker aus Deutschland

  1. Bernd Begemann & Die Befreiung – Bernd Begemann habe ich durch seinen Podcast „Ohrensessel“ kennengelernt, der inzwischen „Flimmerfreunde“ heißt. Damals habe ich begonnen, auch seine Musik zu erkunden und seitdem ist er stets ein willkommener Gast. Vom Ohrensessel in die Ohrmuschel. Zuletzt mit dem Album „Wilde Brombeeren“.
  2. …But Alive – Tatsächlich habe ich …But Alive erst mit ihrem letzten Album „Hallo Endorphin“ entdeckt. Danach ist Marcus Wiebusch weitergezogen und hat Kettcar gegründet. Doch für mich wird diese Platte immer ein Highlight bleiben, das mich nachhaltig geprägt hat.
  3. Die Ärzte – Zweifellos sind Die Ärzte eine meiner meistgehörten deutschen Bands. Auch live habe ich sie etliche Male gesehen, zuletzt 2008 zur Jazzfäst Tour, über die ich auch hier auf dem Blog berichtet habe. Bis heute vielleicht die für mich wichtigste deutsche Band.
  4. Hans Zimmer – Um ein wenig den Filmbezug zu halten, nenne ich auch Hans Zimmer, der neben den Bombast-Scores der letzten Jahre auch ein paar persönliche Lieblinge (z.B. „True Romance“) vertont hat (nicht falsch verstehen, ich mag auch die meisten seiner großen Scores).
  5. The Wohlstandskinder – Neben den Ärzten wohl meine meistgehörte deutsche Band. Heute definitiv sogar mehr gehört. Der Musikstil ist ähnlich, mit ein wenig mehr Ska-Einflüssen, doch Texte, Humor, Gesang. Das alles geht schon gut zusammen. Leider blieb der große Erfolg aus, doch ich erfreue mich immer noch an den wunderbaren Platten, die um die Jahrtausendwende entstanden sind.

Run, Fatboy, Run (789)

Auch heute Mittag habe ich mich zu einem kurzen Lauf aufgemacht. Im Regen. Bäh. Aber glücklicherweise muss ich mir überhaupt nicht mehr überlegen, bei welchem Wetter ich laufe oder nicht, denn wenn ich mir das vorgenommen habe, gehe ich einfach raus und laufe. Das Wetter ist völlig egal. Hat doch auch was. 🌧

Bäh, ein Lauf durch den Regen

Bäh, ein Lauf durch den Regen

Distanz: 10.17 km
Zeit: 00:55:48
Anstieg: 64 m
Ø Pace: 5:29 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.9 km/h
Ø Herzfrequenz: 160 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: 10.6 °C
Kalorien: 790 kcal

2020: 1404 km
Oktober: 60 km

Leider habe ich heute meinen Fuß wieder so stark gespürt, wie schon lange nicht mehr. Vielleicht war die Pause nach dem schnellen Halbmarathon am Wochenende zu kurz? Ich hoffe sehr, das gibt sich wieder. Morgen werde ich auf jeden Fall pausieren. 🦶🚫

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 219: Laufveranstaltungen und Corona mit Simon von Hubatius
Im zweiten Ohr: Mando Diao, blink-182

Run, Fatboy, Run (788)

Da ich gestern einmal wieder im Büro zum Arbeiten war und es später wurde, bin ich nicht zum Laufen gekommen. Das war aber vermutlich auch ganz gut so, denn mir steckte der Halbmarathon vom Sonntag noch ordentlich in den Knochen. Auch heute hat mich noch der Muskelkater geplagt, doch ein lockerer Lauf sollte nicht schaden…

Regnerisch und kühl, doch Hauptsache raus und laufen

Regnerisch und kühl, doch Hauptsache raus und laufen

Distanz: 8.61 km
Zeit: 00:46:53
Anstieg: 56 m
Ø Pace: 5:27 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 148 bpm
Ø Schrittfrequenz: 149 spm
Temperatur: 12.8 °C
Kalorien: 605 kcal

2020: 1393 km
Oktober: 50 km

Tatsächlich hat es sich okay angefühlt, auch wenn ich bewusst langsam gelaufen bin. Das heißt bei mir inzwischen ein Schnitt von ca. 5:30 min/km, was ich schon ein wenig unglaublich finde. So oder so ein guter Lauf. Wenn alles klappt, morgen gleich nochmal.

Im Ohr: Nerdtalk Sendung 568 – Woke ist en vogue