Luca (2021)

Da wir gestern bis spät nachts mit einer Freundin meiner Frau zusammensaßen, gab es keinen Filmabend am Freitag. Aber heute führte kein Weg daran vorbei. Momentan haben wir Disney+ drei Monate kostenlos zum Testen, weshalb ich mit „Luca“ sogleich das jüngste Werk von Pixar vorgeschlagen habe. Wie nicht anders zu erwarten ein voller Erfolg und zugleich quasi eine Urlaubsreise nach Italien… 🌊🧜‍♀️

Luca (2021) | © Walt Disney

Luca (2021) | © Walt Disney

Perfekter Urlaubsfilm für alle Daheimgebliebenen

Erst vor ein paar Wochen haben wir mit „Soul“ den letzten Pixar-Film gesehen und ich war extrem begeistert davon. Mit „Luca“ wurde auch das jüngste Werk des Animationsstudios direkt auf Disney+ veröffentlicht. Ich mochte den Trailer sehr und war dennoch gespannt, wie mir der Film letztendlich gefallen würde. Gerade nach „Soul“, der doch deutlich mehr high concept war, schien „Luca“ eher wie ein recht einfacher Abenteuerfilm angelegt zu sein. Warum das jedoch nichts Schlechtes ist, sollte ich in den letzten 100 Minuten erleben dürfen. Meine Kinder haben sich teils weggeschmissen vor Lachen und auch ich wurde so stark in diese Welt gesogen, dass ich mich jetzt schon auf eine weitere Sichtung freue.

„Luca“ lebt stark von seiner Audiovisualität: Wir bereisen ein virtuelles Italien, welches sich jedoch so echt anfühlt, dass es eine wahre Freude ist. Natürlich wirkt es so, weil es in jeder Hinsicht überhöht inszeniert ist. Allerdings nicht plump klischeehaft, sondern unglaublich herzlich und mit einem unfassbaren Blick fürs Detail. Kein Wunder, stammt Regisseur Enrico Casarosa doch aus eben solch einem Dorf, wie Portorosso. Die Geschichte um zwei junge Seeungeheuer, welche die Welt der Menschen entdecken ist voller Abenteuer, Humor und Herz erzählt. Eine Geschichte, um sich darin fallenzulassen und dem grauen Alltag zu entfliehen. Eskapismus in bestem Sinne. Am Ende hatte ich dann auch Tränen in den Augen. Pixar hat es tatsächlich einmal wieder geschafft.

Fazit

Wer, wie wir, dieses Jahr aufgrund von Corona nicht in den Urlaub gefahren ist, hat mit „Luca“ die perfekte Gelegenheit, sich das Urlaubsgefühl auf den heimischen Fernseher zu holen. Gute Laune ist garantiert und ich bin immer noch hin und weg von der Detailliebe der Filmemacher*innen. Eine große Empfehlung: 9/10 Punkte. (Zappelinchen: 10/10 Punkte; Zwergofant: 10/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1069)

Die erste Arbeitswoche nach dem Sommerurlaub liegt hinter mir. Das Wetter war famos, so dass wir abends noch mehrfach ins Freibad gehen konnten. Pünktlich zum Wochenende ist das Wetter dann umgeschlagen. Eigentlich wollte ich heute lange ausschlafen, um mich ein wenig zu erholen, doch das war nix. Nach knapp sechs Stunden Schlaf war die Nacht vorbei. Also bin ich nach dem Frühstück direkt laufen gegangen… 🏃‍♂️

Ein Wochenendlauf in recht trübem Wetter

Ein Wochenendlauf in recht trübem Wetter

Distanz: 13.04 km
Zeit: 01:10:52
Anstieg: 81 m
Ø Pace: 5:26 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 158 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 18.9 °C
Kalorien: 945 kcal

2021: 2099 km
September: 101 km
KW 36: 57 km

Ich wollte heute ein wenig länger machen, um die 100 km im September zu knacken. Habe ich auch geschafft und sogar noch einen Bonuskilometer drangehängt. In den nächsten Wochen sind ein paar Ganztages-Offsite-Termine im Kalender, da muss ich schon einmal Kilometer ansammeln. 😅

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 251: Talk 1919 Teil 2 „der erste Tag“
Im zweiten Ohr: Daft Punk, blink-182, Alkaline Trio

Run, Fatboy, Run (1068)

Heute geht es einmal wieder ins Büro, weshalb ich mich gleich morgens zu einem Lauf aufgemacht habe. Allerdings war es noch stockdunkel, so dass ich bis 6:30 Uhr warten musste, um wenigstens ein wenig Licht zu haben. Gegen die Stirnlampe verweigere ich mich noch. Die Belohnung war ein herrlicher Sonnenaufgang gegen Ende des Laufs. ☀

Ein Lauf der aufgehenden Sonne entgegen

Ein Lauf der aufgehenden Sonne entgegen

Distanz: 8.10 km
Zeit: 00:46:05
Anstieg: 59 m
Ø Pace: 5:41 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 156 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 13.9 °C
Kalorien: 603 kcal

2021: 2086 km
September: 88 km
KW 36: 44 km

Ansonsten bin ich anfangs schwer vorangekommen, habe aber dennoch die 8 km durchgezogen. Nun muss ich mich aber beeilen, um es vor dem ersten Termin ins Büro zu schaffen… 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 592 – Fliegenschiss und Frittenfett
Im zweiten Ohr: Jimmy Eat World, blink-182

The Kominsky Method – Die komplette Serie (Staffel 1 bis 3)

Der Abschluss von „Modern Family“ (zumindest bist zur 10. Staffel) hat eine ziemlich große Lücke in meinem TV-Programm hinterlassen. Auf der Suche nach einer abgeschlossenen Comedy-Serie bin ich auf „The Kominsky Method“ gestoßen, welche recht vielversprechend schien. Eine Serie mit Michael Douglas, die in einer Schauspielschule in Hollywood spielt? Was soll da noch schief gehen? 🎬🧓

The Kominsky Method | © Netflix

The Kominsky Method | © Netflix

Während der Sichtung sollte sich zeigen, dass die Serie mit meiner Vorstellung von ihr eher wenig gemeinsam hatte. Dennoch war es famos, ein paar Hollywood-Altstars wieder vereint zu sehen und als sehr spielfreudig zu erleben:

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Run, Fatboy, Run (1067)

Heute bin ich terminlich ein wenig enger getaktet, so dass ich Umziehen, Laufen, Duschen und evtl. Essen sowie Bloggen in eineinhalb Stunden unterbringen musste. Deshalb gab es eine entspannte 8-km-Runde. 🏃‍♂️

Heute nur ein kurzer Mittagslauf

Heute nur ein kurzer Mittagslauf

Distanz: 8.04 km
Zeit: 00:45:43
Anstieg: 58 m
Ø Pace: 5:41 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 154 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 22.8 °C
Kalorien: 586 kcal

2021: 2078 km
September: 80 km
KW 36: 36 km

Morgen muss ich dann gleich früh laufen, was bei Temperaturen unter 10 °C eine Herausforderung werden wird. Ist es um 6 Uhr überhaupt schon hell? 😱

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 592 – Fliegenschiss und Frittenfett
Im zweiten Ohr: Third Eye Blind, blink-182

Die 5 besten Serien, die im Weltraum spielen

Nach der Wildnis geht es mit Die 5 BESTEN am DONNERSTAG zu einer weiteren Grenze: dem Weltraum. Ich liebe Sci-Fi-Serien und schaue viel zu wenige davon. Dennoch habe ich beste Erinnerungen an ein paar ganz besondere Exemplare, welche ich euch im kommenden Artikel vorstellen möchte… 🚀✨🌟

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #234 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #234 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #234 lautet:

Die 5 besten Serien, die im Weltraum spielen

  1. „Battlestar Galactica“ (2004 bis 2009) – Was war diese Serie damals populär unter Sci-Fi-Freunden. Sie hat eine spannende Welt, tolle Figuren und mitreißende Action geboten. Auch die Effekte waren für eine TV-Serie großartig. Eine der Serie, die ich gerne noch einmal komplett sehen möchte. Alleine die Zeit fehlt. Das Spin-off „Caprica“ fand ich auch ganz spannend.
  2. „Farscape“ (1999 bis 2004) – Wohl die verrückteste Serie auf dieser Liste. Die Crew der Moya, ein lebendiges Raumschiff, ist bunt zusammengewürfelt, was noch dadurch unterstrichen wird, dass die Figuren größtenteils aus dem Hause Jim Henson stammen. Die einzelnen Episoden sind auch stets besonders. Sollte ich wohl auch einmal (wieder) schauen.
  3. „Firefly“ (2002) – Was soll man über „Firefly“ sagen, was noch nicht gesagt wurde? Viel zu früh abgesetzt und heute unglaublich erfolgreich. Die Geschichte wurde nicht nur durch den Kinofilm „Serenity“, sondern auch durch etliche Comics fortgeführt. Zu welchen Größen diese Serie noch hätte aufsteigen können?
  4. „Star Trek: The Original Series“ (1966 bis 1969) – Während meiner Jugend hatte ich eine Phase, da habe ich die klassische „Raumschiff Enterprise“-Serie regelmäßig geschaut. Ich war fasziniert von den altmodischen Effekten und der doch mitreißenden Handlung. Definitiv ein Meilenstein der Science-Fiction.
  5. „Star Trek: The Next Generation“ (1987 bis 1994) – Noch regelmäßiger als TOS habe ich die Nachfolgerserie verfolgt. Damals noch im TV und somit nicht chronologisch, doch habe ich etliche Episoden (teils mehrfach) geschaut. Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr kommt bei mir der Wunsch auf, mich noch einmal ausführlicher mit dem Franchise zu beschäftigen.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (1066)

Eigentlich wollte ich heute nur 8 km laufen, doch dann kam ich so gut voran, dass ich spontan auf 10 km erweitert habe. Vermutlich werde ich die zusätzlichen Kilometer dann am Freitag reduzieren. Mal sehen. 🏃‍♂️

Sonnenschein beim Mittagslauf

Sonnenschein beim Mittagslauf

Distanz: 10.13 km
Zeit: 00:55:00
Anstieg: 74 m
Ø Pace: 5:26 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 161 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 20.0 °C
Kalorien: 746 kcal

2021: 2070 km
September: 72 km
KW 36: 28 km

Ich bin zufrieden mit dem Lauf. Es war sonnig, aber nicht zu heiß. Perfekt! ☀

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 592 – Fliegenschiss und Frittenfett
Im zweiten Ohr: Feeder, Alkaline Trio, blink-182

This Is Us – Season 4

Nach dem Serienmarathon mit „Bosch“ hat sich nun eine der wenigen Serien, die ich Staffel für Staffel verfolge, in mein allabendliches Programm geschlichen. Die Rede ist von „This Is Us – Season 4“ und ich musste eineinhalb Jahre seit der dritten Staffel auf die Sichtung warten. Warum mir der Abschied auch nach dieser Staffel wieder schwer gefallen ist, lest ihr in der folgenden Besprechung… 😭

This Is Us – Season 4 | © NBC

This Is Us – Season 4 | © NBC

So viele Emotionen in nur 18 Episoden

Die erste Episode der vierten Staffel hat mich stark an die allererste Episode der Serie erinnert: Man lernt drei neue Figuren kennen und kann sie und ihren Bezug zu den bekannten Charakteren lange nicht einordnen. Erst am Ende fallen die Puzzle-Stücke an ihren Platz. Da hatte mich die Serie wieder komplett gepackt und es war auch ein guter Einstieg nach der langen Abwesenheit. Von diesem Punkt aus entspinnt sich erneut ein Geflecht aus unterschiedlichen Geschichten bzw. Handlungselementen, die jeweils durch Ereignisse aus der Vergangenheit (und manchmal auch Zukunft) der Großfamilie Pearson gespiegelt werden. Der narrative Aufbau ist dabei so kunstvoll, dass mir dieser wahrlich Respekt abringt. Und da spreche ich noch gar nicht von den absolut passend besetzten Schauspieler*innen auf allen Zeitebenen. Das ist schon ein kleines bis großes Kunstwerk.

Inhaltlich wird es wieder sehr dramatisch und ja, man kann dem Drehbuch der Serie bestimmt vorwerfen, dass es uns Zuschauer*innen manipuliert. Die Grenze zum Kitsch, und damit zum Tearjerker, ist fließend und ich hatte wirklich auch bei jeder einzelnen Episode Tränen in den Augen. Aber ich sehe das nicht als Negativpunkt, denn jede Serie verfolgt ja das Ziel irgendeine Art von Emotion zu erwecken. Hier ist es eben oft Mitgefühl und Trauer, aber auch Freude und Zuversicht. Ich mochte wirklich jede einzelne Episode. In der zweiten Hälfte der Staffel gab es mit der „A Hell of a Week“-Trilogie und dem Besuch einer alternativen Realität mit „After the Fire“ ein paar fast schon fast experimentell anmutende Episoden, welche aber immer noch sehr in der Handlung der Serie geerdet sind. Das Finale wird dann noch einmal sehr dramatisch, gibt aber erneut einen Ausblick in eine durchaus versöhnliche Zukunft. Ein schöner Schlussakkord, der mich jetzt schon auf die kommende Staffel hinfiebern lässt. Filmfreunde sollten übrigens speziell die Augen offen halten, denn M. Night Shyamalan (Regisseur von u.a. „The Sixth Sense“ oder „The Village“) hat einen Gastauftritt.

Fazit

Spätestens mit der vierten Staffel hat sich „This Is Us“ den Platz unter den besten Familienserien gesichert. Vermutlich ist es für mich sogar die beste Familienserie, da sie sehr aktuell und am Puls der Zeit ist und durch ihre Erzählstruktur doch zeitlos wirkt. Mir ist es wieder sehr schwer gefallen, Abschied zu nehmen. Nun beginnt das Warten auf die letzten beiden Staffeln: 10/10 (9.5) Punkte.

Prädikat: Lieblingsserie

Run, Fatboy, Run (1065)

Heute Mittag hatte ich ein wenig mehr Luft, so dass ich den 10-km-Lauf vom Freitag vorgezogen habe, da ich an diesem keine Zeit haben werde. Kaum arbeitet man wieder, muss man schon weit im Voraus planen. Verrückt. 😅

Heute war eine 10-km-Mittagsrunde dran

Heute war eine 10-km-Mittagsrunde dran

Distanz: 10.16 km
Zeit: 00:56:25
Anstieg: 90 m
Ø Pace: 5:33 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.8 km/h
Ø Herzfrequenz: 160 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 21.1 °C
Kalorien: 774 kcal

2021: 2060 km
September: 62 km
KW 36: 18 km

Ich kam ganz gut voran, auch wenn ich merke, dass ich nicht mehr so entspannt bin, wie im Urlaub. Aber das war zu erwarten. Muss sich eben erst wieder einpendeln… 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 592 – Fliegenschiss und Frittenfett
Im zweiten Ohr: The Gaslight Anthem, Mando Diao, blink-182

Swim, Fatboy, Swim (046)

Ich dachte eigentlich, heute wäre der letzte Kurs für das Silber-Abzeichen des Zwergofanten gewesen. Deshalb sind wir eine Stunde früher ins Bad, um noch einmal das Streckentauchen zu üben. Hat auch famos geklappt, doch nun ist nächste Woche noch ein letzter Termin, bei dem es dann (hoffentlich) das Abzeichen gibt. 🏊‍♂️

Bahnen: 22 x 50 m
Distanz: 1.100 m
Zeit: 00:29:53
Züge insgesamt: 710
Ø Pace pro 100 m: 02:43
Ø Schlagrate: 24 Züge/min
Ø Swolf: 114
Ø Temperatur: 23 °C
Energie: 272 kcal

2021: 14,85 km
September: 1,1 km

Nach der Verwirrung bin ich recht spät zum Schwimmen ins Wasser gekommen und habe es gerade einmal auf 22 Bahnen gebracht. Erneut die Hälfte im Freistil. War hart, weil es wirklich sehr kalt war, nachdem sich die Sonne verdrückt hatte. 🥶