Run, Fatboy, Run (627)

Eigentlich stand heute überhaupt kein Lauf auf dem Programm. Mein Fuß hat vom letzten Lauf noch leicht geschmerzt und auch die Tagesplanung sah keine Lücke vor. Aber der Arbeitstag war so intensiv, dass ich entweder sofort zum Whisky hätte greifen müssen oder eben doch in die Laufschuhe steigen. Natürlich habe ich mich für Letzteres entschieden:

Es gibt sie tatsächlich noch, die Schönwetterläufe!

Es gibt sie tatsächlich noch, die Schönwetterläufe!

Distance: 10.04 km
Duration: 00:55:18
Elevation: 73 m
Avg Pace: 5:30 min/km
Avg Speed: 10.9 km/h
Heart Rate: 166 bpm
Stride Frequency: 154 spm
Energy: 845 kcal

2019: 275 km
Oktober: 37 km

Ein zusätzlicher Faktor war natürlich auch das bombastische Wetter, das ich noch ausnutzen wollte. Das wäre aber auch morgen oder übermorgen möglich gewesen. An manchen Tagen muss man die geistige Gesundheit einfach über die körperliche stellen. Der Fuß wird nicht abfallen und nach dem Lauf habe ich mich besser gefühlt. ☀

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 171: WM, Berlin Marathon, Salazar
Im zweiten Ohr: blink-182

Niederlande 2019 #5: Spaziergang durch Ouddorp und Strandpark Duynhille

Kann es wirklich sein, dass ich Mitte Oktober bereits den fünften Urlaubsbericht veröffentliche? Letztes Jahr war ich damit einen knappen Monat später dran. Vielleicht blicke ich noch wehmütiger auf diesen Urlaub und reise gerne in Gedanken zurück? Nachdem wir am Vortag Zierikzee besucht hatten, stand an unserem vierten vollen Tag erneut ein typisch niederländisches Städtchen auf dem Programm: Wir sind direkt von unserem Strandpark Duynhille nach Ouddorp spaziert und waren nachmittags zum ersten Mal im Meer baden. Schon alleine deshalb ein mehr als gelungener Tag! 🏖

Markt- und Verkaufstrubel in Ouddorp

Markt- und Verkaufstrubel in Ouddorp

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Run, Fatboy, Run (626)

Heute stand auf jeden Fall Sport auf dem Programm. Da es jedoch schon den ganzen Tag in Strömen geregnet hat, war meine Motivation ziemlich im Keller. Keller? Na, da hätte ich doch eine passende Alternative zur Hand! Jedoch hatte ich mehr Lust zu laufen. Aber der Regen. Ach, eine schwierige Entscheidung, welche sich wunderbar crowdsourcen ließ:

Somit habe ich mich zu Hause in die Laufklamotten geschmissen und mich auf den Weg dürch Pfützen und Matsch gemacht… 🌧

Sieht doch sehr idyllisch aus, nicht wahr?

Sieht doch sehr idyllisch aus, nicht wahr?

Distance: 8.09 km
Duration: 00:46:12
Elevation: 62 m
Avg Pace: 5:42 min/km
Avg Speed: 10.5 km/h
Heart Rate: 162 bpm
Stride Frequency: 151 spm
Energy: 697 kcal

2019: 265 km
Oktober: 27 km

Angenehm ist wirklich anders, besonders da der Regen ziemlich genau zur Hälfte der Strecke noch einmal ziemlich angezogen hat. Einfach eklig in jeder Hinsicht. Am Ende war ich durch und durch nass. Das nächste Mal vielleicht doch lieber der Keller? 🤔

Im Ohr: Nerdtalk Sendung 544 – Schlaf, Micha, Schlaf

Media Monday #432

Auch wenn wir inzwischen im Horrorctober angekommen sind, so habe ich bisher noch keinen Film dieses Genres gesehen. Dafür aber drei andere Filme (siehe Antworten 3, 5 und 7) und ich habe mir immerhin etliche neue Horrorfilme zugelegt (siehe Foto unten). Ansonsten habe ich letzte Woche einen weiteren Urlaubsbericht geschrieben und veröffentlicht. Mein Wochenende war recht ruhig, da die Kinder außer Haus waren, wir uns aber nicht so recht zu einer großen Aktion aufraffen konnten. Darf aber auch einmal sein. Somit bilden die Fragen des Medienjournals, wie so oft, das Finale des Wochenendes. Sollte eure kommende Arbeitswoche so intensiv werden, wie sich meine anlässt, dann wünsche ich euch gute Nerven und immer daran denken: Sorgt für ausreichend Pausen und Entspannung (Übersetzung: schaut viele Serien und Filme)! In diesem Sinne, viel Spaß mit meinen Antworten… 😄

Media Monday #432

  1. Mediale Themenmonate im Allgemeinen – nicht nur auf den Horrorctober bezogen – finde ich ein schönes Konzept, doch da ich den Medienkonsum der gesamten Familie bedenken muss, ist es zurzeit schwierig, ein Thema konsequent durchzuziehen.
  2. Fernab des Genres „Horror“ gruselt es mich ja jedes Mal, wenn ich mitbekomme, dass sich Filmfreunde nur noch auf Streaming verlassen.
  3. Der Dwayne-Johnson-Film „Skyscraper“ kommt in Sachen Story reichlich uninspiriert daher, aber der Unterhaltungswert ist durch völlig übertriebene Action dennoch gegeben.
  4. Ich hätte ja nie gedacht, mich mal für den Laufsport zu begeistern, doch inzwischen ziehe ich das Laufen, trotz schwierigem Start und einem harten letzten halben Jahr, seit 11 Jahren und 625 Läufen konsequent durch.
  5. Die Fortsetzung von „Auf der Suche nach dem grünen Diamanten“ würde mich ja schon reizen, allerdings bezweifle ich, dass ich meine bessere Hälfte dafür begeistern kann.
  6. Meiner Meinung nach hätte die erste Staffel von „The Terror“ auf alle Fälle ein besseres, passenderes, stimmigeres Ende verdient gehabt, schließlich war die Atmosphäre in den vorangegangenen Episoden oft zum Schneiden dicht.
  7. Zuletzt habe ich die Musik-Komödie „School of Rock“ gesehen und das war fantastische Unterhaltung, weil der Film auf Jack Black zugeschnitten ist und er die Geschichte wunderbar trägt.

Mit „Misery“ habe ich eine weitere Lücke in der Filmsammlung geschlossen (mehr Einblicke dieser Art finden sich auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (625): Spezialausgabe

Da wir heute morgen kinderlos waren, konnten wir erst einmal ganz entspannt ausschlafen. Am späten Vormittag habe ich mich dann bei knackigen 3 °C zu einem kurzen Lauf aufgemacht, nach dem wir ausgiebig gebruncht haben. Herrlich! 😋

Laufen bei knackigen 3 °C

Laufen bei knackigen 3 °C

Distance: 8.22 km
Duration: 00:46:17
Elevation: 57 m
Avg Pace: 5:37 min/km
Avg Speed: 10.7 km/h
Heart Rate: 160 bpm
Stride Frequency: 153 spm
Energy: 712 kcal

2019: 257 km
Oktober: 19 km

Nachdem es lange keine Spezialausgabe dieses Formats mehr gab, habe ich heute endlich die 625 Läufe vollgemacht. Über 9 Monate nach dem 600. Lauf, was wohl ein neuer Negativrekord ist, habe für die vorhergehenden 25 Läufe nur zwei Monate gebraucht. Wenn ich allerdings bedenke, dass 19 Läufe davon seit Juli stattgefunden haben, sieht das Bild schon wieder anders aus:

2008 2009 2010 2011 2012
Länge 130,60 143,53 382,31 426,62 291,15
Laufzeit 15:32:00 15:37:00 38:48:45 41:55:03 28:39:25
kCal 12.416 11.838 32.184 33.147 22.415
min/km 7:05 6:31 6:05 5:53 5:54
2013 2014 2015 2016 2017
Länge 388,03 319,01 243,70 670,52 649,79
Laufzeit 39:02:57 31:23:04 24:24:25 63:12:58 64:56:12
kCal 29.878 24.563 18.930 54.316 53.696
min/km 6:02 5:54 06:00 05:39 5:59
2018 2019 Gesamt
Länge 1.132,30 257 5.034,56
Laufzeit 109:40:38 25:10:59 498:23:26
kCal 95.800 22.500 411.683
min/km 5:48 5:52 6:03

Von meinem ursprünglich gesetzten Laufziel von 1.200 km im Jahr 2019 habe ich mich schon lange verabschiedet. Realistisch gesehen dürfte ich wohl ca. bei 400 km rauskommen, was ich durchaus als Erfolg werten will. Immerhin habe ich jetzt schon mehr Kilometer auf der Uhr als im gesamten Jahr 2015. Wenn sich mein Fuß nicht wieder verschlechtert, dürften 2020 vielleicht auch wieder knapp 800 km drin sein. Aber noch möchte ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Dafür lieber ein Blick auf die Kalorienbilanz: Bisher habe ich 2019 gut 42 Tafeln Schokolade bzw. 95 Flaschen Bier runtergelaufen (Radfahren und Schwimmen sind hier ausgenommen). Mal sehen, wann ich über meinen 650. Lauf schreiben werde… 🏃‍♂️😎

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 170: Vereintes Wissen

School of Rock (2003)

Heute hat sich für uns ein kinderfreier Abend ergeben, weshalb wir eigentlich etwas Außergwöhnliches unternehmen hätten können. Das Wetter war aber mies, nach Kino und Theater war uns nicht und somit haben wir einfach den neu eröffneten Inder getestet (sehr lecker!) und uns danach auf das Sofa zurückgezogen. So spießig sind wir inzwischen! Um dennoch ein wenig Schwung in die Bude zu bringen, habe ich „School of Rock“ in den Player geschoben, der schon viel zu lange auf der Liste stand… 🎸🎹🤘

School of Rock (2003) | © Paramount (Universal Pictures)

School of Rock (2003) | © Paramount (Universal Pictures)

Eine perfekte One-Man-Show von Jack Black

Warum hatte ich überhaupt Interesse an „School of Rock“? Hier muss ich eindeutig Richard Linklater nennen, der sich als Regisseur für einige meiner Lieblingsfilme (u.a. „Before Sunrise“ oder „Boyhood“) verantwortlich zeichnet. Doch auch Werke wie „SubUrbia“ oder „A Scanner Darkly“ haben ihn seit jeher als spannenden Filmemacher auf meinen Radar gebracht. „School of Rock“ schien mir aufgrund der recht formelhaft anmutenden Geschichte nie so wirklich interessant zu sein. Eher wie eine 08/15-Mainstream-Komödie. Sicher ist der Film irgendwie auch das – und doch besitzt er ein ganz eigenes Flair, das er vor allem Jack Blacks völlig ausgelassenem Spiel und der zelebrierten Liebe für Rockmusik in jeder Form zu verdanken hat.

Im Grunde wird hier die übliche „Dangerous Minds“-Formel auf den Kopf gestellt, sprich es kommt kein übermotivierter Lehrer an eine Klasse mit schwierigen Kindern, sondern ein als Betrüger auftretender Slacker (da haben wir wieder Linklaters Thema) trifft auf eine absolute Musterklasse. Mit wie viel Leidenschaft Jack Blacks Dewey Finn die teils stocksteifen Kinder für seine Musik zu begeistern weiß, ist eine große Freude. Im Abspann des Films merkt man deutlich, wie viel hier vermutlich improvisiert war und die Chemie, die zwischen Black und den Kindern herrscht, wirkt dadurch einfach unfassbar authentisch. Alles in allem ein Feel-Good-Movie, wie er im Buche steht.

Fazit

Auch wenn „School of Rock“ sicher nicht der außergewöhnlichste Richard-Linklater-Film ist, so greift er doch bekannte Themen auf und ist im besten Sinne großes Unterhaltungskino. Schon lange hatte ich kein solches Dauergrinsen mehr im Gesicht. Wenn ihr den Film noch nicht kennt, dann wartet nicht so lange wie ich, sondern schaut ihn euch am besten sofort an. Herrlich musikalische Unterhaltung: 8/10 Punkte.

Skyscraper (2018)

Nachdem ich am heutigen Brückentag ausnahmsweise arbeiten war, stand mir abends der Sinn nach entspannter Unterhaltung. Mit „Skyscraper“ ist einmal wieder ein 3D-Film in den Player gewandert – und was soll ich sagen? Auf audiovisueller Ebene hat das Action-Krampf ziemlich gut funktioniert. Davon abgesehen? Lest selbst… 🏢🤯

Skyscraper (2018) | © Universal Pictures Germany GmbH

Skyscraper (2018) | © Universal Pictures Germany GmbH

„Stirb langsam“ für die YouTube-Generation

Okay, okay. Diese Aussage ist schon fast schon zu abwertend und wird dem Film nicht wirklich gerecht. Ein wenig Wahrheit ist aber durchaus dran. Im Grunde bekommen wir das gleiche Setting präsentiert, wie im ersten „Stirb langsam“-Film: Ein einsamer Kämpfer muss sich in einem topmodernen Hochhaus mit diversen Bösewichten herumschlagen. Nur dass der damals geerdete und verletzliche Bruce Willis durch den Übermenschen Dwayne Johnson ersetzt wurde. Entsprechend wurden auch alle anderen Elemente des Films auf 11 gedreht: das Hochhaus, die Technik und die Effekte. Einzige der Gewaltlevel bleibt recht familienfreundlich. Das alles mag nun nicht sonderlich verlockend klingen, doch hatte ich wirklich viel Spaß mit der völlig übertriebenen Action.

An der Seite von Dwayne Johnson spielt Neve Campbell (habe ich sie seit „Scream 4“ überhaupt einmal wieder gesehen?) und ihre Figur macht ebenfalls keine Gefangenen. Sehr sympathisch. Überhaupt ist der Ton des Films recht gelungen, sprich er nimmt sich ernst genug, um nicht in völligen Schwachsinn abzudriften, ist dabei aber humorvoll genug, um eine gewisse Selbstironie zu beweisen. Da funktioniert dann selbst der berühmte Sprung vom Baukran ins brennende Hochhaus.

Fazit

Für einen entspannten Filmabend kann „Skyscraper“ eine ziemlich perfekte Wahl sein. Wenn man eben mit den richtigen Ansprüchen an ihn herangeht. Das 3D hat den Film in meinen Augen noch einmal aufgewertet, was wohl auch zeigt, dass hier vor allem die Schauwerte im Mittelpunkt stehen. Aber auch das reicht manchmal vollkommen aus: 6/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (624)

Feiertag, sprich ich konnte heute tatsächlich ein wenig länger schlafen, was mir nach ein paar anstrengenden Tagen wirklich gut getan hat. Danach habe ich mich zu einem Lauf aufgemacht, was einiges an Überwindung gekostet hat, denn mit 5 °C war es nicht besonders angenehm. Somit bin ich zum ersten Mal nach dem Sommer mit langen Laufklamotten gestartet. 🥶

Es wird kühl und feucht...

Es wird kühl und feucht…

Distance: 11.45 km
Duration: 01:07:07
Elevation: 112 m
Avg Pace: 5:52 min/km
Avg Speed: 10.2 km/h
Heart Rate: 163 bpm
Stride Frequency: 153 spm
Energy: 1012 kcal

2019: 248 km
Oktober: 11 km

Ich hatte heute Lust auf eine andere Strecke und habe somit versucht, einmal wieder eine meiner Lieblingsrouten zu laufen. Diese ist mit knapp 15 km eigentlich zu lang für meinen Fuß, doch konnte ich sie mit ein paar Abkürzungen auf 11 km beschränken, was ziemlich gut funktioniert hat. Übrigens musste ich daran denken, dass ich exakt heute vor 8 Jahren meinen ersten richtigen Wettbewerb gelaufen bin. Seitdem ist viel passiert. 451 Läufe, um genau zu sein. Unfassbar.

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 169: Eva Sperger Teil 2
Im zweiten Ohr: blink-182

Die 5 besten weiblichen Bösewichte aus Filmen

Nachdem ich letzte Woche bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG ausgesetzt habe, da ich männliche Bösewichte in Filmen bereits mehrfach bearbeitet hatte, bin ich heute mit den weiblichen Bösewichten bzw. Schurken wieder am Start. Meine Wahl deckt einen bunten Querschnitt ab. Was wären eure Favoritinnen gewesen? 🦹‍♀️😱

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #148

Das Thema für Ausgabe #148 lautet:

Die 5 besten weiblichen Bösewichte aus Filmen

  1. Amy Dunne aus „Gone Girl“ (2014) – Wenn ihr den Film noch nicht gesehen habt, dann vergesst am besten, dass er in dieser Liste steht. Wenn ihr ihn jedoch bereits kennt, dann wisst ihr genau, warum es Amy Dunne auf diese Liste geschafft hat.
  2. Lamia aus „Der Sternwanderer“ (2007) – Es gibt viele böse Hexen-Figuren im Fantasy-Kino, doch spezielle Michelle Pfeiffer hat mich in dieser Rolle wahrlich nachhaltig begeistert.
  3. Dolores Umbridge aus „Harry Potter und der Orden des Phoenix“ (2007) – Böse, böser, Dolores Umbridge. Auch wenn ihr boshafter Charakter im Buch noch ein wenig besser herausgearbeitet wird, so lässt mich die Filmversion dennoch erschaudern.
  4. Ursula aus „Arielle, die Meerjungfrau“ (1989) – Neben den Realfilm-Bösewichten, besitzt Ursula vermutlich dreimal soviel Charakter. Kein Wunder, denn die Disney-Zeichner haben mit ihr wahrlich eine Larger-than-Life-Bösewichtin geschaffen.
  5. Die Xenomorph-Königin aus „Aliens: Die Rückker“ (1986) – Weibliche Bösewichte ohne die Xenomorph-Königin? Kann ich mir kaum vorstellen. Deshalb muss ich sie hier nennen. Schon alleine aufgrund des epischen Endkampfes gegen Ellen Ripley.

Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten – OT: Romancing the Stone (1984)

Aufgrund des morgigen Feiertags hat sich heute die Gelegenheit für einen Filmabend ergeben. Lange stand ich vor dem Regal und habe mich durch neueste Blockbuster gewühlt, nur um am Ende mit „Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten“ zu einem meiner persönlichen Klassiker zu greifen. Wie so häufig. 💎

Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten (1984) | © 20th Century Fox

Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten (1984) | © 20th Century Fox

Eine Abenteuer-Romanze von Robert Zemeckis

„Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten“ reiht sich zweifellos in meine am häufigsten gesehenen Filme ein. Damals als man noch auf das tägliche TV-Programm angewiesen war. Auch den Nachfolger „Auf der Jagd nach dem Juwel vom Nil“ habe ich ähnlich oft gesehen. In den letzten 20 Jahren habe ich den Film ein wenig aus den Augen verloren, doch es war sogleich wie nach Hause kommen. Lustigerweise hat sich meine Erinnerung nahezu komplett auf den Abenteuerteil in der Mitte des Films beschränkt. Die eigentlich besondere Rahmenhandlung rund um die von Kathleen Turner wunderbar verkörperte Romanzen-Autorin Joan Wilder war mir nicht mehr sonderlich gut im Gedächtnis. Dabei funktioniert der Film aufgrund des durch sie verkörperten Fish-out-of-Waters einfach großartig. Mit Michael Douglas als Draufgänger mit Herz wird ihr zudem der perfekte Partner an die Seite gestellt.

Alles in „Romancing the Stone“, den ich heute übrigens zum ersten Mal im Originalton gesehen habe, schreit nach 80er Jahre. Der wunderbar gemächliche Aufbau, Kostüme und Ausstattung sowie vor allem der durch Saxophon bestimmte Score. Herrlich! Die Action ist flott inszeniert, ohne jedoch zu übertrieben zu sein. Robert Zemeckis (u.a. bekannt für „Zurück in die Zukunft“) beweist abermals ein Händchen für das richtige Timing. Gewundert hat mich im letzten Drittel ein wenig der Gewaltfaktor, der u.a. durch eine von einem Krokodil explizit abgebissene Hand bestimmt wird. Aber so waren sie eben, die filmischen 80er Jahre.

Fazit

Wenn man die 80er-Jahre-Ästhetik aushält oder ihr sogar etwas abgewinnen kann, dann bereitet „Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten“ auch heute noch viel Vergnügen. Ich war ziemlich begeistert und freue mich nun bereits auf den zweiten Teil, den ich trotz OOP noch auf Blu-ray ergattern konnte: 8/10 Punkte.