Media Monday #446

Das Wochenende ist vorbei. Es war ziemlich ruhig und durchaus angenehm. Die nächste Woche droht jetzt schon mit einem viel zu vollen Terminkalender und alleine Morgen werde ich von 7 bis 19 Uhr aus dem Haus sein. Gut also, dass ich die Fragen des Medienjournals ganz entspannt bereits Sonntagabend beantworten kann. In diesem Sinne: Viel Spaß mit meinen Antworten! 🙂

Media Monday #446

  1. Fernab der einschlägigen Streaming-Dienste schaue ich natürlich auch 2020 alles, was meine Sammlung an DVDs und Blu-rays hergibt.
  2. Erstaunlich, wie schnell das Wochenende vergangen ist. Das muss ein Fehler in der Matrix sein.
  3. Diskussionen im Internet können auch recht angenehm verlaufen, so wie z.B. immer wieder mit Mr. Filmschrott auf meinem oder seinem Blog.
  4. Denke ich nur daran, wie reduziert mein Filmkonsum dieses Jahr im Vergleich zum Januar 2019 ist, habe ich schon Zweifel, dass ich dieses Jahr die 79 Filme aus dem Jahr 2019 knacken kann.
  5. Kurzfilme produzieren hätte ja durchaus das Zeug dazu, für mich neue/s Hobby/Leidenschaft zu werden, denn ich habe den Zwergofanten ein wenig in die Welt des Filmschnitts und der Spezialeffekte eingeführt – und diese Bemühungen könnten in einem Kurzfilm gipfeln.
  6. Wozu man ja auch viel zu selten wirklich Zeit und Gelegenheit findet, ist in komplett neue Filmwelten abzutauchen. Bei vielen steht der Januar ganz im Zeichen des #Japanuary und selbst ich habe mit „One Cut of the Dead“ einen großartigen japanischen Film gesehen.
  7. Zuletzt habe ich das Queen-Biopic „Bohemian Rhapsody“ gesehen und das war ziemlich formelhaft und hat dennoch gut funktioniert, weil die Schauspieler und die Musik einfach großartig sind.

„Rocketman“ ist der erste Neuzugang in meine Sammlung 2020 (mehr Einblicke dieser Art finden sich auf meinem Instagram-Account):

Bohemian Rhapsody (2018)

Nach einem recht entspannten Samstag mit ein wenig Möbel aufbauen und einem netten Lauf, habe ich mich abends auf einen Film gefreut. Mit „Bohemian Rhapsody“ ist ein Werk im Blu-ray-Player gelandet, auf das ich mich zwar einerseits gefreut habe, andererseits hatte ich aber auch keine großen Erwartungen. Letztendlich ordnet das den Film auch ziemlich gut ein… 🎸🎹🎶

Bohemian Rhapsody (2018) | © Twentieth Century Fox Home Entertainment

Bohemian Rhapsody (2018) | © Twentieth Century Fox Home Entertainment

Eine Rock’n’Roll-Oper für die ganze Familie

Ich kenne mich mit Queen nicht besonders gut aus. Neben Freddie Mercury war mir bisher nur Brian May ein Begriff. Natürlich kenne ich alle populäre Songs und neben „Bohemian Rhapsody“ ist ausgerechnet der eher unbekannte „Breakthru“ mein Lieblingssong der Band. Auch mag ich Rockmusik in Filmen. Nichts kommt an „Almost Famous“ heran. Wenn ich an Musikerbiografien, dann fällt mir als erstes Oliver Stones „The Doors“ ein, der so ziemlich das Gegenteil von „Bohemian Rhapsody“ ist. Auch die leider nur kurzlebige HBO-Serie „Vinyl“ hat den Rock’n’Roll-Lifestyle zelebriert. In diesem Film wird er höchstens gestreift. „Bohemian Rhapsody“ ist übertrieben familienfreundlich erzählt und inszeniert, was einer der großen Schwachpunkte ist. Eben ein FSK-6-Biopic für die ganze Familie.

Wenn wir schon bei Schwächen sind, dann muss ich noch kurz auf die Struktur des Films eingehen: Die Dramaturgie ist so vorhersehbar, dass sie schon an Malen nach Zahlen erinnert. Angefangen vom Vater, der nicht an Freddie glauben mag, bis zur letztendlichen Anerkennung (natürlich!) kurz vor dem großen Live-Aid-Auftritt. Da ist es nur symptomatisch, dass auch Freddie Mercurys Kenntnis seiner AIDS-Erkrankung chronologisch für die perfekt durchkomponierte Dramaturgie vorgezogen wurde. In Kombination ergibt sich daraus ein Film, der extrem auf Nummer sicher spielt, was letztendlich viel Potenzial verschenkt.

Trotz Schwächen aufregend und mitreißend

Auch wenn ich bisher nur Kritik geäußert habe, so wurde ich doch blendend unterhalten, was vor allem den tollen schauspielerischen Leistungen zuzuschreiben ist. Rami Malek (bekannt aus der TV-Serie „Mr. Robot“) ist großartig als Freddie Mercury. Doch auch die anderen Bandmitglieder sind hervorragend besetzt. Den größten Schmunzler hatte für mich Mike Myers mit seiner Anspielung auf „Wayne’s World“, was vielleicht zu meta war, mich aber dennoch zu amüsieren wusste. Davon abgesehen ist natürlich die Musik einfach bombastisch. Es wurde mir noch einmal so richtig bewusst, was für eine einflussreiche Band Queen war. Speziell der finale Live-Aid-Auftritt, der beinahe komplett ausgespielt wird, ist großes Kino.

Fazit

Auch wenn „Bohemian Rhapsody“ viel Potenzial liegen lässt, und zu sehr nach dem Biopic-Baukasten erzählt wird, mochte ich den Film mehr als ich sollte. Er ist nicht überragend gut und es lassen sich, rein objektiv betrachtet, viele Fehler finden. Die rein emotionale Wirkung stimmt aber und für mich sind die 135 Minuten wie im Flug vergangen. Bestimmt ein bis zwei Punkte zu viel, aber dennoch: 8/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (652)

Nachdem es sich mich letztes Wochenende so richtig zerlegt hatte, inklusive komplett zusammengebrochenem Kreislauf, war ich (vernünftig wie immer) ab Dienstag wieder arbeiten. Gut gefühlt habe ich mich die gesamte Woche jedoch nicht. Nachdem ich heute ein paar Möbel aufgebaut hatte, war ich zum ersten Mal wieder voller Energie und habe einen langsamen Lauf gewagt… 🐌

Neue Wege durch das Städtchen...

Neue Wege durch das Städtchen…

Distance: 10.11 km
Duration: 01:03:25
Elevation: 64 m
Avg Pace: 6:15 min/km
Avg Speed: 9.6 km/h
Heart Rate: 163 bpm
Stride Frequency: 149 spm
Energy: 850 kcal

2020: 27 km
Januar: 27 km

Nach dem ersten Kilometer habe ich mich wieder so richtig wohl gefühlt. Wohler als vor dem Lauf und wohler als jetzt danach. Schon seltsam. Aber die Bewegung hat mir etwas gegeben. Somit bin ich langsam mäandernd durch unser Städtchen gelaufen und habe es am Ende sogar auf 10 km gebracht. Ob das nun, rein körperlich gesehen, so schlau war, wird der morgige Tag zeigen. Meinem Geist hat es auf jeden Fall gut getan.

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 184: 2020 ändert sich der Spieß!

One Cut of the Dead – OT: Kamera wo tomeruna! (2017)

Noch vor ein paar Tagen habe ich eine Liste mit meinen heiß erwarteten Filmen 2020 veröffentlicht. Unter diesen befand sich sich auch „One Cut of the Dead“. Dass es mit der Sichtung letztendlich so schnell ging, hätte ich nicht gedacht. Ob der Film meine hohen Erwartungen erfüllen konnte, lest ihr in der folgenden Besprechung. Spoiler sind zu erwarten. Wirklich. Schaut zuerst den Film!

One Cut of the Dead (2017) | © Koch Media GmbH

One Cut of the Dead (2017) | © Koch Media GmbH

Selten hat sich Durchhaltevermögen so ausgezahlt

Auf dem Cover wird die japanische Zombie-Komödie doch tatsächlich mit „Shaun of the Dead“ vergleichen. Damit wird sogleich nach den Sternen gegriffen. Umso enttäuschender wirken die ersten 35 Minuten des Films, in denen wir einen One-Take zu sehen bekommen. Eben wie „Victoria“ nur in der trashigen Zombie-Variante. Trashig ist hier auch das Stichwort, denn etliche Szenen wirken seltsam daneben. Ich wurde davon ganz gut unterhalten, aber war doch recht enttäuscht. Allerdings hatte ich davor schon gelesen, dass der Film nach seinem ersten Drittel einen ganz anderen Weg einschlagen sollte. Das hat mich einerseits darin bestärkt dranzubleiben, andererseits wäre die Überraschung ohne dieses Wissen vermutlich noch größer gewesen.

Das zweite Drittel zeigt, wie es zu dem One-Take kam und damit quasi den ein Making-of der Vorproduktion. Hier musste ich an Filme wie „Living in Oblivion“ denken, denn es gibt unzählige schräge Charaktere und wir lernen auch die filmverrückte Familie des Regisseurs kennen. So richtig dreht „One Cut of the Dead“ allerdings im letzten Drittel auf, in der wir dem Dreh des One-Takes aus anderer Perspektive beiwohnen. Was hier abgefeuert wird, ist so herrlich absurd und kunstvoll, dass es eine wahre Freude ist. Zudem endet der Film auf einer so positiven und sympathischen Note, dass ich fast Lust bekommen habe, mich selbst einmal wieder mit dem Filmen zu beschäftigen.

Fazit

„One Cut of the Dead“ ist eine extrem sympathische und gut gemachte Komödie über das Filmemachen. Am besten ihr wisst davor noch gar nichts über die Handlung (jetzt ist es zu spät, sorry). Mit Kenntnis des gesamten Films gibt es vermutlich sogar im ersten Drittel viel Lustiges zu entdecken. Vielleicht also am besten gleich noch einmal schauen? Wenn das mal kein Lob ist: 8/10 Punkte.

Meine 5 heiß erwarteten Filme 2020

Wir haben 2020 und es geht weiter mit Die 5 BESTEN am DONNERSTAG: Heute möchte Gina unsere fünf heiß erwarteten Filme 2020 wissen und stellt uns dabei frei, wo wir planen, diese Filme zu sehen. Da ich es ohnehin nicht fünfmal ins Kino schaffen werde, habe ich mein neu sortiertes Filmregal durchgeschaut und meine fünf Favoriten rausgesucht. Was sagt ihr zu meiner Wahl und kennt ihr die Filme schon?

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #158

Das Thema für Ausgabe #158 lautet:

Meine 5 heiß erwarteten Filme 2020

  1. „Coco: Lebendiger als das Leben!“ (2017) – Ich freue mich auf jeden neuen Pixar-Film und diesen hier habe ich bisher verpasst. Das Setting reizt mich und ich kann mir vorstellen, dass Pixar aus der Prämisse eine zauberhafte Geschichte inszeniert hat.
  2. „Godzilla II: King of the Monsters“ (2019) – Den ersten Teil und auch „Kong: Skull Island“ mochte ich recht gerne, weshalb ich mich auch auf den jüngsten Teil der Monster-Klopperei freue.
  3. „One Cut of the Dead“ (2017) – Von diesem Film habe ich schon aus unterschiedlichsten Richtungen extrem positive Besprechungen gehört. Ein innovativer Zombie-Streifen? Immer her damit!
  4. „The Wailing: Die Besessenen“ (2016) – Dieser südkoreanische Film fasziniert mich schon jetzt, obwohl ich nur eine Besprechung in einem Podcast darüber gehört hatte. Da habe ich richtig Lust drauf.
  5. „Your Name.“ (2016) – Auch dieser Anime hat in meiner Wahrnehmung extrem viel Lob eingeheimst. Zudem mag ich Geschichten dieser Art sehr. Die Sichtung ist voller Vorfreude bereits eingeplant.

Eigentlich freue ich mich ja darauf, jeden Filme aus meine Regal (wiederzu)sehen:

Media Monday #445

Irgendwie ist dieser Weihnachtsurlaub gesundheitsmäßig nicht der Hit. Erst hatte das Zappelinchen einen Unfall, dann war Frau bullion über Silvester flach gelegen und nun hat es mich erwischt. Vielleicht war das asiatische Buffet nach dem Bowlen doch zu mächtig. So oder so liege ich heute den ganzen Tag schon am Sofa und schreibe meine Antworten auf die Fragen des Medienjournals zum ersten Mal auf dem Tablet (was sehr unpraktisch ist). Morgen steht eigentlich noch ein Geburtstag auf dem Programm. Hoffentlich bin ich bis dahin wieder einigermaßen fit… 💪

Media Monday #445

  1. Gute Vorsätze schön und gut, aber was meinen Medienkonsum im neuen Jahr betrifft versuche ich einfach nur mehr Filme zu schauen als in meinem Filmjahr 2019 (also mehr als 79 Filme).
  2. Noch sind erst wenige Tage rum, aber ich war schon zweimal laufen und habe in diesem Zuge auf mein Sportjahr 2019 zurückgeblickt: Insgesamt war ich 2.044 km unterwegs, habe 208 Einheiten durchgeführt und 181 Stunden Sport getrieben.
  3. Den 24. Dezember 2020 solltet ihr euch meines Erachtens schon einmal im Kalender anstreichen, denn dann beginnt wieder die scheinbar so ruhige Zeit des Jahres.
  4. Blicke ich sehnsüchtig auf die Zeit „zwischen den Jahren“ zurück so sind diese wertvollen Tage gefühlt noch viel schneller vergangen als sonst; vielleicht auch weil Frau bullion krank war. 😷
  5. Eine Don-Bluth-Werkschau könnte man ja vielleicht auch mal wieder ins Auge fassen, schließlich hat mich „In einem Land vor unserer Zeit“ wieder sehr begeistert.
  6. Top oder Flop – die finale Staffel von „Game of Thrones“ wird mir auf alle Fälle lange in Erinnerung bleiben, schließlich hat sie ein paar großartige Episoden zu bieten.
  7. Zuletzt habe ich eine ausführliche Analyse und Interpretation meiner Blog-Statistik 2019 geschrieben und das war ziemlich viel Arbeit, weil ich dazu in verschiedene Statistik-Tools abgetaucht bin.

„House of Cards“ war der letzte Neuzugang in meine Sammlung 2019 (mehr Einblicke dieser Art finden sich auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (651)

So langsam nähert sich der Weihnachtsurlaub dem Ende. Schade. Sehr schade sogar. Obwohl ich schon wieder ein leichtes Kratzen im Hals spüre, habe ich mich heute zu einem weiteren Lauf aufgemacht, denn ich befürchte nächste Woche diese Regelmäßigkeit (jeden zweiten Tag laufen) nicht beibehalten zu können.

Wieder nur eine kurze Stadtrunde

Wieder nur eine kurze Stadtrunde

Distance: 7.07 km
Duration: 00:40:46
Elevation: 46 m
Avg Pace: 5:46 min/km
Avg Speed: 10.4 km/h
Heart Rate: 172 bpm
Stride Frequency: 153 spm
Energy: 601 kcal

2020: 17 km
Januar: 17 km

Am heutigen 4. Januar stehen also schon 17 km auf der Uhr. Nicht die schlechtesten Voraussetzungen, wenn ich mir meine Jahresziele für 2020 so anschaue. Aber natürlich heißt das noch nichts, denn auch letztes Jahr war ich im Januar noch guter Dinge. Wie seid ihr so in euer sportliches Jahr gestartet?

Im Ohr: Sneakpod #610 – Weihnachten zu Hause

Game of Thrones – Season 8

Zurzeit habe ich einen Lauf: Erst sehe ich nach acht Monaten endlich „Avengers: Endgame“ ohne davor einen Spoiler gelesen zu haben, dann schaffe ich es tatsächlich zu „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ ins Kino und nun habe ich auch noch „Game of Thrones – Season 8“ abgeschlossen. Ebenfalls ohne Spoiler. Es ist unfassbar. Drei popkulturelle Großereignisse, die mehr oder weniger befriedigend zu Ende gegangen sind. Gerade die achte Staffel von „Game of Thrones“ hat viel Schelte abbekommen. Umso mehr freue ich mich, dass ich das Finale durchaus mochte… ⚔🐉🔥 Spoiler sind zu erwarten.

Game of Thrones – Season 8 | © Warner Home Video

Game of Thrones – Season 8 | © Warner Home Video

Eine Staffel mit beeindruckenden Höhepunkten

Was war das für ein Hype! Selbst bei mir auf der Arbeit gab es ein Tippspiel mit der Frage, wer denn am Ende auf dem Iron Throne sitzen würde. Als ich 2011 mit der ersten Staffel Westeros bereiste, war die Serie außerhalb von Fantasy- und Buch-Fans noch kein sonderlich großes Ding. Ende 2011 hatte ich dann auch George R. R. Martins Vorlage gelesen und der Veröffentlichung von „A Dance of Dragons“ entgegen gefiebert. In der Zwischenzeit ist die HBO-Serie durch die Decke gegangen und hat sogar ihre literarische Vorlage überholt. Ein wahres Phänomen, das inzwischen ein extrem breites Publikum erreicht hat. Für mich hat die Serie ihre Qualität bisher halten können. Umso erstaunter war ich, dass über das Finale kaum ein gutes Wort zu lesen war. Wobei ich auch zugeben muss, mich dem Thema, aufgrund der Angst vor Spoilern, bisher nur sehr vorsichtig genähert zu haben.

Vor dem Start der letzten Staffel, hatte ich mir noch einmal das Finale der siebten Staffel angesehen, um besser in die Geschichte reinzukommen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war ich richtig heiß darauf, nach Westeros zurückzukehren. Und ja, die Begeisterung sollte anhalten: Die ersten beiden Episoden, noch in Standardlänge, haben wunderbar ruhig und mit vielen Charaktermomenten auf die große Schlacht hingeführt. Speziell die Atmosphäre direkt vor dem Kampf in „A Knight of the Seven Kingdoms“ mochte ich sehr. Dann bricht „The Long Night“ mit einer extremen Wucht auf uns Zuschauer und die Charaktere herein. Selten habe ich eine ausgewälzte Schlacht so gut inszeniert gesehen, ohne dass es langweilig wird. Auch das Ende fand ich befriedigend, denn schließlich wurde schon seit acht Staffeln darauf hingearbeitet. Das Gefühl der Bedrohung und Ausweglosigkeit war stets zu spüren. Zudem gibt es großartig gefilmte Drachenkämpfe. Fantasy-Herz, was willst du mehr? „The Last of the Starks“ stellt schließlich die Schachfiguren für das große Finale auf…

Ein konsequentes und interessantes Finale

Bevor es jedoch soweit ist, gibt es mit „The Bells“ wohl eine der anstrengendsten Episoden der ganzen Serie zu sehen. Alles fällt auseinander. Alle Hoffnungen und Pläne. Gespiegelt wird diese Erkenntnis, gerade bei Tyrion und Jon Snow, durch die tatsächliche Zerstörung, mit der Daenerys mit Drogon King’s Landing in Schutt und Asche legt. Das ist ziemlich bitter und geschieht vielleicht schneller als gedacht, doch wurde dieser Ausbruch an Gewalt bereits über die gesamte Staffel angekündigt. In „The Iron Throne“ liegt dann auch alles in Scherben: Nicht nur King’s Landing, sondern auch die Beziehungen der Charaktere untereinander.

Der Tod von Daenerys‘ kam für mich tatsächlich überraschend und ich hätte mir ein anderes Ende erwartet. Gewünscht sowieso, aber schließlich ist das „Game of Thrones“, so dass ein klassisches Happy End ohnehin undenkbar schien. Ich hätte erwartet, dass Daenerys am Ende tatsächlich auf dem Iron Throne sitzt und das Spiel um eben diesen einfach in die nächste Runde geht. Ein sehr offenes Ende also. Mit Bran the Broken als König von Westeros wirkt das Finale abgeschlossener und ein wenig positiver. Dennoch sitzt Jon Snow nicht als strahlender Held auf dem Thron und wirklich ein Erfolg ist der Tod von Daenerys auch nicht. Am Ende sehen wir die vier verbleibenden Starks in ihren neuen Rollen. Wer hätte das noch vor ein paar Staffeln gedacht? Kein perfektes Finale, doch irgendwie auch konsequent und interessant. Bestimmt hätte man sich mit so mancher Entwicklung mehr Zeit lassen können, doch mochte ich auch die Unausweichlichkeit, mit der die Geschichte in dieser Staffel vorangeschritten ist. Am Ende hat der zögerliche und harmoniebedürftige Jon Snow tatsächlich gehandelt.

Auch wenn ich das Gesehene noch ein wenig verarbeiten muss, so weiß ich jedoch bereits, dass ich auch die finale Staffel von „Game of Thrones“ sehr mochte. Ja, selbst das endgültige Finale:

  1. „Game of Thrones – Season 5“ (9.7 Punkte)
  2. „Game of Thrones – Season 6“ (9.7 Punkte)
  3. „Game of Thrones – Season 2“ (9.6 Punkte)
  4. „Game of Thrones – Season 7“ (9.6 Punkte)
  5. „Game of Thrones – Season 3“ (9.5 Punkte)
  6. „Game of Thrones – Season 4“ (9.5 Punkte)
  7. „Game of Thrones – Season 1“ (9.5 Punkte)
  8. „Game of Thrones – Season 8“ (9.2 Punkte)

Mein Fazit zu 8. Staffel von „Game of Thrones“

Für mich geht mit dieser finalen Staffel von „Game of Thrones“ eine zehnjährige Reise zu Ende. Zumindest so lange, bis George R. R. Martin endlich „The Winds of Winter“ fertig geschrieben hat. Acht Staffeln und fünf Bücher. Das ist eine lange Zeit, um in eine Welt einzutauchen. Auch wenn es nicht perfekt war und meinen Erwartungen im Detail entsprochen hat, so mochte ich das teils epische, teils ruhige Finale doch sehr. Für mich ein äußerst gelungener Abschluss dieser langen Reise: 9/10 (9.2) Punkte.

Prädikat: Lieblingsserie

Analyse und Interpretation meiner Blog-Statistik 2019

Auch wenn 2019 kein so einscheidendes Jahr für mein Blog war wie 2018, so möchte ich die Gelegenheit des Jahreswechsels nicht ungenutzt verstreichen lassen und auf die Blog-Statistik der letzten 12 Monate zurückblicken:

Entwicklung der Aufrufzahlen 2019

Nachdem es 2018 noch einen größeren Einbruch der Aufrufzahlen gab, blieben diese 2019 relativ stabil und bewegten sich stets im Bereich zwischen 1.900 und 2.300 Aufrufen pro Monat. Nur der Dezember war mit knapp 3.000 Aufrufen ein positiver Ausreißer. Insgesamt gab es ein paar Monate, die waren deutlich stärker als die des Vorjahres (z.B. August), aber auch ein paar, die schlechter abgeschnitten haben (z.B. Januar bis März, die 2018 noch richtig stark waren):

Entwicklung der Aufrufe und Besucher 2019 (monatlich)

Entwicklung der Aufrufe und Besucher 2019 (monatlich)

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Mein Sportjahr 2019: 2.044 km, 208 Einheiten und 181 Stunden

Der diesjährige Rückblick auf mein Sportjahr 2019 wird etwas anders aussehen als der Rückblick auf mein Laufjahr 2018. Schon alleine, weil ich viel mehr unterschiedliche Sportarten gemacht habe. Warum? Ich konnte fünf Monate lang nicht laufen.

Meine aktive Zeit im Ausdauersport (es fehlen noch ca. 61 Stunden Kraftsport)

Meine aktive Zeit im Ausdauersport (es fehlen noch ca. 61 Stunden Kraftsport)

5 Monate Verletzungspause

Regelmäßige Leser meines Blogs wissen, dass ich dieses Jahr mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte. Konkret hatte bzw. habe ich Probleme mit dem linken Sprunggelenk, was Spätfolgen eines Bänderrisses von vor über 15 Jahren sind. Nach einer Ärzte-Rallye lautete die Diagnose: Arthrose und kaputte Bänder. Nur eine OP könne hier helfen. Ganz wichtig. Aber garantieren, dass es danach wirklich besser sei, könne man auch nicht. Tja. Somit habe ich gut 5 Monate mit dem Laufen ausgesetzt und mir viele Gedanken gemacht. Ich hatte Physiotherapie, was mir und meinem Fuß gut getan hat, und letztendlich habe ich mich gegen die OP entschieden. 🦶

Inzwischen habe ich auch wieder mit dem Laufen angefangen. Der Schmerz ist zwar ein ständiger Begleiter, doch ich kann gut damit umgesehen, sprich ich habe den Umfang und die Frequenz reduziert und parallel damit begonnen, Krafttraining zu betreiben. Zudem habe ich das Radfahren für mich entdeckt und öfter Mal mal das Auto stehen lassen, wenn ich mich auf die knapp 60 km #AbenteuerArbeitsweg begeben habe. Eine tolle, neue Erfahrung! 🚴‍♀️

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