Run, Fatboy, Run (562)

Da ich das ganze Wochenende über unterwegs bin, war heute die letzte Gelegenheit, noch einmal laufen zu gehen. Und was für eine! Das Wetter war richtig sommerlich und selbst kurz bevor die Sonne untergegangen ist hatte es noch deutlich über 20 °C. Wirklich herrlich!

Der Riese im Land der untergehenden Sonne

Der Riese im Land der untergehenden Sonne

Distance: 7.35 km
Duration: 00:40:13
Elevation: 49 m
Avg Pace: 5:28 min/km
Avg Speed: 10.97 km/h
Heart Rate: 158 bpm
Stride Frequency: 149 spm
Energy: 593 kcal

2018: 856 km
Oktober: 58 km

Da ich noch packen muss, hatte ich nur Zeit für eine kurze Runde. Diese bin ich immerhin brauchbar schnell gelaufen. Nächste Woche sollte ich aber wieder längere Distanzen angehen, denn schließlich sollen die 100 km auch diesen Monat fallen.

Im ersten Ohr:  FatBoysRun – Episode 136: Fragen über Fragen
Im zweiten Ohr: blink-182

Die 5 besten Monster

Es wird wieder einmal gruselig mit Die 5 BESTEN am DONNERSTAG. Gorana hat uns letzte Woche gefragt, was uns alles an Themen für den Halloween-Monat Oktober einfällt und wir haben geantwortet. In der ersten Woche geht es um Monster und meine Vorlieben haben sich in den letzten drei Jahren tatsächlich nicht geändert…

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #108

Das Thema für Ausgabe #108 lautet:

Die 5 besten Monster

  1. Bruce aus „Der weiße Hai“ (1975) – Ist es ein Monster? Ist es ein Tier? Für mich ist das Monster hier eher die Inszenierung, durch welche die Bedrohung spürbar in Szene gesetzt wird.
  2. Kothoga aus „Das Relikt“ (1997) – Ein wunderbares Design, dazu noch sehr bedrohlich. Mag ich sehr. Trotz manch schlechter CGI-Effekte ein wunderbar klassisches Monster.
  3. Predator aus „Predator“ (1987) – Neben dem Xenomorph das zweite große Filmmonster der 80er Jahre. Immer noch viel Liebe dafür.
  4. Velociraptor aus „Jurassic Park“ (1993) – Ohne Zweifel die Monster, die mich mit am meisten geprägt haben. Deshalb stehe ich der Ausrichtung, die mit „Jurassic World“ begonnen hat, auch ein wenig skeptisch gegenüber.
  5. Xenomorph aus „Alien“ (1979) – H. R. Gigers Geschöpf ist einfach das beste Filmmonster. Da gibt es für mich keine Diskussion.

Run, Fatboy, Run (561)

Kennt ihr das, wenn man unter Schlafmangel leidet? Die ersten paar Tage geht es noch einigermaßen, doch spätestens nach einer Woche wird es so richtig anstrengend. Da wünsche ich mir doch glatt die Hitze des Sommers zurück. Immerhin war diese Zeit erkältungsfrei. Heute Nacht waren es wieder nur maximal vier Stunden Schlaf und so langsam zehrt das an der Substanz. Dennoch habe ich mich zu einem Lauf aufgerafft, was immerhin meinen Kopf wieder ein wenig freier gemacht hat.

Ein Lauf im letzten Licht des Tages...

Ein Lauf im letzten Licht des Tages…

Distance: 7.45 km
Duration: 00:41:15
Elevation: 59 m
Avg Pace: 5:32 min/km
Avg Speed: 10.84 km/h
Heart Rate: 158 bpm
Stride Frequency: 148 spm
Energy: 624 kcal

2018: 849 km
Oktober: 51 km

Eigentlich wollte ich es ganz gemütlich angehen: eine kleine Runde durch die Stadt, bei der Post vorbei, ein paar Briefe einwerfen und über die Felder zurück nach Hause. So kam es dann auch, nur dass ich deutlich schneller als geplant unterwegs war. Hat aber nicht geschadet, auch wenn meine Beine vom langen Lauf am Sonntag noch ein wenig schwer waren. Nun hoffe ich auf eine ruhigere Nacht… 😴

Im ersten Ohr: Second Unit #275: Big Trouble in Little China
Im zweiten Ohr: Jimmy Eat World, The Weakerthans, blink-182

Meeple on Tour: Der blaue Billy zu Besuch in Nürnberg

Meeple on Tour: BillyNach langer Zeit hat mich einmal wieder eine Blogparade erreicht. Und zwar von moep0r, der mich vermutlich einfach nur vom Laufen abhalten will. Der Schuft! 😀

Der blaue Meeple Billy ist bei Simone Spielt in Aidlingen gestartet und war zuletzt in Bielefeld unterwegs. Nun hat er es bis ins schöne Nürnberg (schon seine siebte Station) geschafft, wo er sich dank Heimat der Spielwarenmesse auch außerordentlich wohl fühlen dürfte. Wollt ihr mehr wissen? Die Regeln gibt es hier als PDF. Doch nun viel Spaß bei den Fragen rund um Familien- und Gesellschaftsspiele!

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Media Monday #380

Eine kurze Woche mit Feiertag, viel Arbeit und vielen Läufen geht zu Ende. Das Wochenende ist wie im Flug vergangen, wobei wir den Samstag nur mit Gartenarbeit zugebracht haben und am heutigen Sonntag viel unterwegs waren. Und schon steht der Montag vor der Tür – und mit ihm natürlich auch die Fragen des Medienjournals. Viel Vergnügen mit meinen Antworten… 🙂

Media Monday #380

  1. Eine Buchreihe wie „Remembrance of Earth’s Past“ (auch bekannt unter „The Three-Body Problem“) wird es für mich kein zweites Mal geben, denn diese Geschichte ist so groß und mehrere Jahrhunderte umspannend, dass es einfach der Wahnsinn ist.
  2. Terry Pratchett ist einer dieser Autoren, von dem ich wirklich alles verschlingen könnte, denn ich liebe sein Werk und es ist jetzt ja leider abgeschlossen.
  3. Ich-Erzähler in Romanen können wirklich gut funktionieren, besonders wenn die Prämisse diese Erzählform unterstützt, so wie in „Letztendlich sind wir dem Universum egal“.
  4. Buch-Verfilmungen sind ja ein wirklich beliebtes Geschäft, aber wie haltet ihr das? Nur Buch, nur Film, am liebsten beides und wenn ja, was zuerst?
    Am liebsten beides und im Idealfall zuerst das Buch, weshalb ich auch noch mit der Verfilmung von „Annihilation“ warte, bis ich die gesamte Trilogie gelesen habe, selbst wenn der Film nicht auf den Büchern aufbaut.
  5. In Sachen Literatur hat es mir im Moment das Genre Sci-Fi wahnsinnig angetan, denn das Genre steckt voller Potenzial.
  6. „The Name of the Wind“ liegt ganz weit oben auf meinem SuB (Stapel ungelesener Bücher), denn das Buch befindet sich schon seit 2016 auf meiner Leseliste. Peinlich, peinlich…
  7. Zuletzt habe ich die Doku „A Fat Wreck“ und die zwei Horrorfilme „Carriers“ und „Bait 3D: Haie im Supermarkt“ gesehen und das war sehr gute, gute und gerade noch brauchbare Unterhaltung, weil die Doku einen Teil meiner Jugend beleuchtet, der Seuchen-Thriller recht intensiv und der Hai-Horror dämlich, aber immerhin unterhaltsam ist.

Run, Fatboy, Run (560)

Nach dem Erntedankfest haben wir heute die Oma besucht und sie zum Mittagessen eingeladen. Danach gab es noch ihren selbstgemachten Zwetschgenkuchen, was alles in allem wohl nicht die besten Voraussetzungen für einen langen Lauf geschaffen hat. Macht aber nichts, denn ich wollte die Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen, am Alten Kanal entlang nach Hause zu laufen:

Herrlichstes Herbstwetter auf der weltbesten Laufstrecke... :)

Herrlichstes Herbstwetter auf der weltbesten Laufstrecke… 🙂

Distance: 17.03 km
Duration: 01:38:10
Elevation: 178 m
Avg Pace: 5:46 min/km
Avg Speed: 10.41 km/h
Heart Rate: 167 bpm
Stride Frequency: 149 spm
Energy: 1419 kcal

2018: 842 km
Oktober: 43 km

Obwohl ich diese Strecke liebe, war es dieses Jahr der erste Lauf. Für mich hat es jedes Mal etwas ganz Besonderes, diese Distanz zu überbrücken. Ich habe ein Ziel und laufe von Punkt A nach Punkt B. Das ist irgendwie anders als bei den gewohnten Runden. Am Ende war ich ziemlich platt, was vielleicht auch am vielen Essen im Vorfeld lag, denn das Wetter und die Strecke waren perfekt. Und das Beste: In der ersten Oktoberwoche stehen nun sogleich 43 km auf der Uhr… 😀

Im Ohr: Nerdtalk Episode 519

Bait 3D: Haie im Supermarkt (2012)

Nach einem ungewöhnlich warmen Oktobertag, den wir komplett mit Gartenarbeit verbracht haben, war ich um 20 Uhr das einzige Familienmitglied, das noch wach war. Also habe ich mich mit „Bait 3D: Haie im Supermarkt“ für einen Film entschieden, den außer mir wohl niemand sehen wollte. Ob auch ich diese Wahl bereut habe, lest ihr in der folgenden Besprechung…

Bait: Haie im Supermarkt (2012) | © Universum Film GmbH

Bait: Haie im Supermarkt (2012) | © Universum Film GmbH

„Jetzt sind wir das Schnäppchen!“

So lautet der mehr oder minder originelle Spruch auf dem Blu-ray-Cover. Und ja, in genau solch eine Richtung geht der Film auch. Interessanterweise zieht er seine Prämisse recht konsequent und ohne bewusst eingesetzten Humor durch. Die Komik, die dennoch entsteht, ist eher unfreiwillig. Eine seltsame unausgegorene Mischung. Auch die Inszenierung ist zu professionell, um an „Sharknado“ und Co. zu erinnern, jedoch auch nicht gut genug, um vollends zu überzeugen. Der größte Schwachpunkt sind aber wohl die teils wirklich grottigen Schauspieler. Gerade Xavier Samuel in der Hauptrolle wirkt unfassbar laienhaft.

Was dagegen gut funktioniert, sind die unterschiedlichen Set-Pieces und Angriffsszenen, die wirklich alles aus dem Setting rausholen. Dabei ist „Bait 3D“ angenehm explizit und die Hai-Action weiß tatsächlich zu unterhalten. Selbst vom titelgebenden 3D-Effekt war ich positiv überrascht. Das war es dann aber auch schon.

Fazit

„Bait 3D: Haie im Supermarkt“ gehört zu den Filmen, die wohl niemand braucht. Zu schlecht um mit neueren Hai-Filmen à la „The Shallows“ oder „47 Meters Down“ mithalten zu können, aber zu gut, um Trash-Fans auf seine Seite zu ziehen. Ich hatte meinen Spaß damit, war mir aber jederzeit bewusst, einen nicht sonderlich guten Film zu sehen. Kann man mal machen, muss man aber nicht: 4/10 Punkte.

Carriers (2009)

Freitagabend, Wochenende. Nach einer kurzen Woche, die sich dennoch wie zwei angefühlt hat. Trotz akuter Müdigkeit (und laufen war ich auch noch) habe ich den dringenden Wunsch verspürt, noch einen Film zu sehen. Auch aufgrund seiner knackigen Laufzeit von knapp über 80 Minuten, ist die Wahl auf „Carriers“ gefallen, der mich aufgrund seines Genres schon länger gereizt hat…

Carriers (2009) | © Splendid Film

Carriers (2009) | © Splendid Film

„Carriers“ ist ein Zombie-Film ohne Zombies

Ja, das beschreibt das post-apokalyptische Roadmovie von Àlex und David Pastor wohl ganz gut. Die Atmosphäre kommt Zuschauern von Zombie-Filmen oder -Serien wohl recht bekannt vor. Aufgrund des nahezu kompletten Ausbleibens von klassischen Horror-Elementen, treten die zwischenmenschlichen Konflikte hier noch stärker in den Vordergrund, als man das aus verwandten Genre-Klassikern kennt. Die Seuche bzw. der Virus ist tatsächlich nur der Aufhänger und wird, bis auf dessen Bedeutung für das Setting, kaum thematisiert.

Ich mochte den Roadmovie-Fokus sehr. Auch die Konzentration auf nur wenige Charaktere und deren Dynamik untereinander haben mir, bis auf wenige zu klischeehafte Ausnahmen, wirklich gut gefallen. Der Film wirkt schön konzentriert und kompakt. Seine wenigen Schauplätze werden zudem sehr effektiv eingesetzt. Durch etliche erzählerische Lücken, wirkt die Welt im Kopf des Zuschauers zudem größer als sie eigentlich ist. Überrascht hat mich auch das trostlose Ende, welches uns mit einem unguten Gefühl in den Abend entlässt. Auch das hatte ich so nicht erwartet.

Fazit

Auch wenn in Àlex und David Pastors „Carriers“ nur wenig passiert, so wusste mich gerade der Minimalismus in der Handlung und der Inszenierung zu überzeugen. Sicher kein großer Film, doch er konzentriert sich auf eine persönliche Geschichte, die ohne viel Action oder Effekte auskommt. Kein neuer Genre-Klassiker, aber durchaus sympathisch. Hat mich etwas an Tim Fehlbaums „Hell“ erinnert: 7/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (559)

Nach zwei Nächten mit jeweils nur vier Stunden Schlaf (yeah, die Erkältungszeit ist zurück!) war ich eigentlich schon morgens müde. Ein durchgehender Meeting-Marathon von 8 bis 15 Uhr hat sein übriges getan, dass ich nach der Arbeit am liebsten sofort ins Bett gegangen wäre. Aber es hatte um 17 Uhr noch 20 °C, das will doch genutzt werden! 😀

Nanu, ist denn schon wieder Sommer?

Nanu, ist denn schon wieder Sommer?

Distance: 11.05 km
Duration: 00:59:17
Elevation: 78 m
Avg Pace: 5:21 min/km
Avg Speed: 11.18 km/h
Heart Rate: 166 bpm
Stride Frequency: 150 spm
Energy: 919 kcal

2018: 825 km
Oktober: 26 km

Obwohl ich es eigentlich ruhig angehen lassen wollte, war ich schon am Anfang recht flott unterwegs. Das hat sich dann, bis auf den kurzen Zwischenstopp bei den Schwiegereltern, auch bis zum Ende durchgezogen. Und weil es so schön war, habe ich die Runde um einen Bonuskilometer erweitert. Müde bin ich trotzdem noch… 😉

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 135: Marathon Weltrekord