Jahresrückblick Teil 3: Mein Sportjahr 2023 mit 3.197 km, 642 Aktivitäten und 480 Stunden

Nach den Jahresrückblicken zu Serien und Filmen, steht heute der Rückblick auf mein Sportjahr 2023 an. Zwar habe ich mich größtenteils auf das Laufen konzentriert, doch gerade die erste Jahreshälfte war noch geprägt von Krafttraining und ich habe mich im Boxen versucht. Dazu jedoch weiter unten mehr. 🏃‍♂️🏋️‍♂️🥊

Letztes Jahr hatte eine Verletzung der Wade meine Läufe auf 2.561 km beschränkt. 2023 habe ich es dann bewusst ruhiger angehen lassen und mein Laufziel mit 1.500 km deutlich geringer gehalten. Allerdings kam ich verletzungsfrei durch das Jahr und habe es 2023 am Ende doch noch auf 2.502 km gebracht:

Meine gelaufenen Kilometer im Jahresvergleich (Quelle: RUNALYZE)

Meine gelaufenen Kilometer im Jahresvergleich (Quelle: RUNALYZE)

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Run, Fatboy, Run (1670)

Alles wird auf Null gesetzt. Gestern noch 2.500 km auf der Uhr, heute geht alles wieder von vorne los. Der ewige Kreislauf des Läuferlebens. Da ich gestern viel zu viel gegessen (nicht getrunken wohlgemerkt) hatte, war ich heute morgen noch sehr träge. Viel geschlafen habe ich auch nicht, doch  wollte ich mich, nach dem obligatorischen Neujahrsspaziergang, auf jeden Fall noch zu einem ersten Lauf aufmachen. 🏃‍♂️

Neujahrslauf mit Regen und Sonne

Neujahrslauf mit Regen und Sonne

Distanz: 11.15 km
Zeit: 01:05:21
Anstieg: 99 m
Ø Pace: 5:52 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 152 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 7.8 °C
Kalorien: 947 kcal

2024: 11 km
Januar: 11 km
KW 1: 11 km

Mein Oberschenkel zwickt immer noch ziemlich, doch beim Laufen ging es dann. Insgesamt war ich alles andere als fit. Aber auch das gehört zu Neujahr. Ein wunderbares (Lauf-)Jahr 2024 wünsche ich euch! 🥳

Im ersten Ohr: Sneakpod #799 – Elemental
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182

Media Monday #653 – Silvester, Jahresrückblicke und Mittelerde

Die Zeit rennt geschwind. Wenn diese Zeilen veröffentlich werden, dann befinden wir uns bereits im Jahr 2024. Seit dem letzten Media Monday ist viel passiert: Es gab zwei Weihnachtsfeiertage und viele tolle Geschenke (eines davon könnt ihr unten im Einsatz sehen). Die Tage zwischen den Jahren waren recht ruhig. Ich habe sie viel genutzt, um Jahresrückblicke auf dem Blog zu schreiben und Filme zu schauen. Auch habe ich mein erweitertes Laufziel mit 2.500 km erreicht und als Kontrastprogramm dazu viel zu viel gegessen und getrunken. Am Samstag haben wir noch einen runden Geburtstag gefeiert und am Sonntag eben Silvester samt Raclette und allem, was sonst noch dazu gehört (damit meine ich nicht Feuerwerksraketen, denn die kann man sich sparen). Nun also die ersten Fragen des Medienjournals im neuen Jahr. Ich hoffe ihr seid gut rübergekommen und habt ein famoses Jahr 2024! Ich freue mich schon darauf, das neue Jahr mit euch zusammen anzugehen, liebe Leser*innen. 🥳

Media Monday #653

  1. Gute Vorsätze mache ich mir nahezu täglich, dafür brauche ich keinen Jahreswechsel.
  2. Fürs neue Jahr würde ich mir wünschen, dass die Menschheit vernünftiger wird, was die wichtigen Themen (Klimawandel, Bildung, medizinische Versorgung, Toleranz bzw. Frieden, soziale Gerechtigkeit usw.) angeht. Wünschen kann man sich ja viel.
  3. Mehr Dankbarkeit in nicht materiellen Belangen wäre schon gut, derweil ich dem Konsumrausch 2023 gefrönt habe.
  4. Am positivsten in Erinnerung bleiben von diesem Jahr wird mir wohl, dass meine beiden Kolleginnen und ich unser Team sicher durch die mehr als herausfordernden Untiefen des Jahres 2023 geführt haben. Rein privat war mein Urlaub in den Niederlanden sehr schön.
  5. Wohingegen meine innere Unruhe eher zum Vergessen ist, schließlich habe ich alles getan, was in meiner Macht steht.
  6. Aber immerhin kann ich jetzt einen Haken daran machen, dass sowohl der Jahresrückblick zu meinem Serienjahr 2023 als auch zu meinem Filmjahr 2023 bereits veröffentlich ist.
  7. Zuletzt habe ich mich mit der Familie nach Mittelerde begeben und das war recht umfangreich, weil wir in der vergangenen Woche sowohl „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“, „Der Hobbit: Smaugs Einöde“, „Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere“ als auch „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“ jeweils in der erweiterten Fassung geschaut haben.

„Dorfromantik“ haben wir auch ein paar Runden gespielt und das ist ein wirklich gelungenes Brettspiel (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Jahresrückblick Teil 2: Mein Filmjahr 2023

Nachdem ich bereits über mein Serienjahr 2023 geschrieben habe, steht natürlich auch der Rückblick auf mein Filmjahr 2023 an. Exakt ein Jahr nachdem ich über mein Filmjahr 2022 geschrieben habe. Ich darf verkünden, dass ich mich dieses Jahr endlich wieder steigern konnte und 70 Filme gesehen habe. Das sind 9 Filme mehr als 2022, was mich wirklich freut. Woran das liegen könnte, erfahrt ihr weiter unten. Ich habe dieses Jahr mit dem Publikum und den Medienquellen auch zwei neue Kategorien vorbereitet. Seid also gespannt und begleitet mich durch mein Filmjahr 2023:

Freigabe im Jahr 2023

Die Verteilung der Altersfreigabe hat sich 2023 kaum geändert: Filme mit FSK 12 (50%) führen deutlich vor Filmen mit FSK 6 (26%). Weiter abgeschlagen sind Filme mit FSK 16 (13%). Produktionen für die ganz Kleinen sind mit FSK 0 (11%) weniger geworden und FSK 18 war dieses Jahr überhaupt nicht dabei. Der Schnitt hat sich überhaupt nicht verändert: ∅ = FSK 9 und 7 Monate (2022: FSK 9 und 7 Monate)

Freigabe 2023

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Der Herr der Ringe: Die Gefährten – OT: The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring – Extended Edition (2001) (WS2)

Ich hatte mir lange überlegt, ob wir nach erfolgreichen Sichtung von „Der Hobbit“ direkt mit „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“ weitermachen sollen. Schließlich bedeutet das drei weitere und sehr lange Filmabende in den Weihnachtsferien. Doch danach würde es auch nicht mehr gehen, denn schließlich gehört die Trilogie für mich eindeutig in die Weihnachtszeit. Da die Kinder schon in der Welt drin waren, und um nicht ein Jahr zu warten, haben wir uns also erneut nach Mittelerde begeben… 💍

Der Herr der Ringe: Die Gefährten (2001) | © Warner Home Video

Der Herr der Ringe: Die Gefährten (2001) | © Warner Home Video

Immer noch der Meilenstein des Fantasy-Kinos

Aufgrund einer weiteren Brettspiel-Session mit „Dorfromantik“ sind wir fast schon zu spät für den doch sehr ausführlichen Film aufs Sofa gekommen. Auch haben wir den Scheibenwechsel erneut für ein Abendessen genutzt. Zu diesem Zeitpunkt war es fast schon 21:00 Uhr und der Film sollte danach noch knapp zwei Stunden laufen. Das muss ich bei den beiden Fortsetzungen definitiv besser planen, zumal „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“ auch nicht sonderlich temporeich erzählt ist. Dies habe ich speziell an den Kindern gemerkt, denn bis das Abenteuer letztendlich los ging, ist noch mehr Zeit vergangen als bei „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“. Weiterhin hat es sie etwas verwirrt, dass die Vorgänger moderner inszeniert waren und die Fortsetzung deutlich älter ist. Das soll auch jemand verstehen:

„Papa, ist Gandalf wirklich tot? Ach nee, der muss ja noch leben. Er taucht ja in „Der Hobbit“ wieder auf.“

– Das Zappelinchen nach Gandalfs Absturz in Moria

Ich selbst habe mich auch sieben Jahre nach der letzten Sichtung sofort heimisch in Mittelerde gefühlt. Gerade das langsame Pacing und die viele Zeit für Details liebe ich immer noch sehr. Aber ja, man sieht „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“ das Alter langsam an. Ich meine das überhaupt nicht negativ, zumal der Film in der restaurierten UHD-Blu-ray-Version einen durchaus modernen Look besitzt. Peter Jacksons Fantasy-Meilenstein hat einfach schon über 20 Jahre auf dem Buckel und das fällt heute auf. Gerade der jüngeren Generation. Dennoch haben sich die Kinder, speziell der Zwergofant, von der Geschichte mitreißen lassen. Die Verschiebung im Ton des Films war bei ihm wohl das Hauptthema: Weg von der lockeren Abenteuergeschichte, hin zu einer bedrückenden Pflicht, die unsere Helden erfüllen müssen. Der Ring nicht mehr das spannende Gimmick, sondern die pure Bedrohlichkeit:

„Papa, ich hasse diesen Ring! Der ist richtig unheimlich.“

– Der Zwergofant während einer Nahaufnahme des Rings

So nahtlos hintereinander habe ich beide Mittelerde-Trilogien noch nie gesehen. Ich hatte etwas befürchtet, dass „Der Hobbit“ im direkten Vergleich deutlich abfällt. Allerdings muss ich sagen, dass die beiden Filmreihen für mich eher noch gewinnen. Das hat Peter Jackson, und ich weiß, dass dies eine sehr subjektive und nicht weit verbreitete Meinung ist, schon wirklich gut hinbekommen. Die Kinder sind sich übrigens beide sehr einig, dass „Der Hobbit“ die deutlich gelungenere Filmreihe ist. Jedoch habe ich noch Hoffnung auf eine differenziertere Einschätzung, wenn sie den Gesamtkontext der Geschichte kennen.

Fazit

Ich liebe „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“ immer noch. Die Faszination, die der Film auf mich ausstrahlt, ist ungebrochen. Meine Kinder sind sich da nicht so ganz einig. Speziell das Zappelinchen konnte die Geschichte nicht sonderlich gut abholen. Allerdings hatte sie auch einen schwierigen Tag. Ich setze alles auf „Die zwei Türme“ und plane eine zeitlich frühere Sichtung ein. Bis dahin wird speziell der Zwergofant bestimmt noch viele Fragen haben. Schon alleine deshalb hat sich die erneute Sichtung gelohnt: 10/10 Punkte. (Zappelinchen: 6/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Prädikat: Lieblingsfilm

Run, Fatboy, Run (1669)

Mit dem heutigen Lauf habe ich es tatsächlich geschafft: Die 2.500 km im Jahr 2023 sind geknackt! Es war lange unsicher, ob ich dieses Ziel noch erreiche. Wäre auch nicht schlimm gewesen wenn nicht, doch ein wenig Ehrgeiz ist bei mir dann doch immer da. Somit war das vielleicht auch der letzte Lauf des Jahres! 🥳

Mit dem (voraussichtlich) letzten Lauf des Jahres die 2.500 km vollgemacht

Mit dem (voraussichtlich) letzten Lauf des Jahres die 2.500 km vollgemacht

Distanz: 9.19 km
Zeit: 00:52:43
Anstieg: 72 m
Ø Pace: 5:44 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 156 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 10.0 °C
Kalorien: 784 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 60%

2023: 2502 km
Dezember: 189 km
KW 52: 39 km

Ich kam einigermaßen gut voran und der leichte Regen hat mich nicht groß gestört. Ist ja warm, da macht mir das nur wenig aus. Mein Oberschenkel zwickt etwas, weshalb ich die nächsten zwei Tage vermutlich aussetze. Ziel ist ja erreicht. Nur den anstehenden Raclette-Kilos würden weitere Läufe gut tun. Doch ab dem 1. Januar gilt es ja neue Ziele zu erreich. Dazu jedoch an anderer Stelle mehr. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 636 – Scooter ist kein Guter
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182, Alkaline Trio, Frank Turner

Jahresrückblick Teil 1: Mein Serienjahr 2023

Es ist schon lustig. Auf den Tag genau, wie bereits im letzten Jahr, sitze ich hier und schreibe an meinem ersten Jahresrückblick. Noch faszinierender ist, dass ich in meinem Serienjahr 2023, wie bereits im Vorjahr, erneut 49 Staffeln gesehen habe. Mein Serienkonsum ist also stagniert bzw. ich habe es geschafft, auch 2023 wieder viel zu viel Zeit vor dem Fernseher zu verbringen. Was ich so gesehen habe, erfahrt ihr im folgenden Artikel… 📺

Episoden pro Staffel im Jahr 2023

Mit 10 Episoden pro Staffel (35%) haben sich die kürzeren Staffeln in meinem Programm durchgesetzt. Direkt darauf folgen mit 8 und 13 Episoden pro Staffel (je 16%) weitere Serien in diesem Bereich. Erst danach kommen 22 Episoden pro Staffel (8%), was den klassischen Network-Serien entspricht. Die Anzahl pro Staffel ist somit leicht gesunken: ∅ = 12 Episoden pro Staffel (2022: 14 Episoden pro Staffel)

Episoden pro Staffel 2023

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Run, Fatboy, Run (1668)

So langsam nähern sich meine Läufe im Jahr 2023 ihrem Ende. Tatsächlich fehlen mir nur noch 7 km bis zu den 2.500 km und danach werde ich es auch gut sein lassen. Zwei Tage Regeneration, bevor ich 2024 wieder durchstarte. 🏃‍♂️

Der Jahresendspurt läuft, es fehlen noch 7 km

Der Jahresendspurt läuft, es fehlen noch 7 km

Distanz: 11.12 km
Zeit: 01:03:56
Anstieg: 67 m
Ø Pace: 5:45 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 148 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 7.2 °C
Kalorien: 902 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 76%

2023: 2493 km
Dezember: 180 km
KW 52: 30 km

Ich merke, dass ich momentan zu viel esse und trinke und sich mein Schlafrhythmus ungünstig verschoben hat. Das ist einerseits schön, andererseits aber auch nicht erquickend für den Sport. Ist schon ein hartes Los, so im Urlaub. 😅

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 636 – Scooter ist kein Guter
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182, Jimmy Eat World, Frank Turner

Top 5 dystopische Serien, die mögliche Zukunftsszenarien erkunden

Mitten zwischen den Jahren verlassen wir die emotionalen Liebesfilme und bewegen uns mit Die 5 BESTEN am DONNERSTAG hin zu dystopischen Serien, die mögliche Zukunftsszenarien erkunden. Mir sind ziemlich genau fünf Serien eingefallen, weshalb die Liste auch recht eindeutig ausgefallen ist. 🤖

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #344 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #344 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #344 lautet:

Top 5 dystopische Serien, die mögliche Zukunftsszenarien erkunden

  1. „Black Mirror“ (2011 bis heute) – Ich bin extrem spät zur Party. Ohne meinen Gastauftritt beim Sneakpod, wo zuletzt in jeder Episode auch eine „Black Mirror“-Episode besprochen wird, hätte ich bisher noch gar nicht reingeschaut. Die erste Staffel habe ich inzwischen zwar fast durch, doch eine von ganzen drei Episoden fehlt mir noch.
  2. „Devs“ (2020) – Alex Garlands (u.a. bekannt für „Ex Machina“ oder „Auslöschung“) Miniserie ist extrem ungewöhnlich. Im Zentrum steht die technologiegestützte Frage nach Determinismus und freiem Willen. Kann ich nur empfehlen. Die Serie ist anders als das meiste, was man in dem Genre sonst so findet.
  3. „The Expanse“ (2015 bis 2022) – Ich liebe die Welt von „The Expanse“, ganz egal ob in der großartigen Romanvorlage oder der Serienadaption. Die Physik wirkt realistisch und auch die Konflikte würden in ähnlicher Form wohl so auftreten. Eine dicke Empfehlung für diese Serie.
  4. „Upload“ (2020 bis heute) – Auch wenn ich bisher nur eine Staffel gesehen habe, so hat sie mich doch sehr gut unterhalten. Das Szenario (verstorbene Menschen werde als digitale Kopie gespeichert) ist extrem spannend und erinnert, keine Überraschung, an „Black Mirror“.
  5. „Westworld“ (2016 bis 2022) – Die Serienadaption des 1970er-Jahre-Films zeichnet eine extrem spannende Zukunftsvision. Leider wurde die Serie nach der vierten Staffel recht hart abgesetzt, weshalb ich auch nie über die zweite Staffel hinaus geschaut habe. Kann mir jemand sagen, ob ich das noch ändern sollte?

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme und/oder Serien sind jeweils über den Titel verlinkt.

Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere – OT: The Hobbit: The Battle of the Five Armies – Extended Edition (2014) (WS2)

Nach einem angenehm faulen Tag mit einem sonnigen Lauf und einem Resümee der Weihnachtstage folgte heute mit „Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere“ der Abschluss von Peter Jacksons Fantasy-Saga. Nach dem harten Cliffhanger des Vorgängers waren die Kinder extrem gespannt und auch ich hatte mich auf die erst zweite Sichtung der erweiterten Fassung gefreut… 🐗

Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere (2014) | © Warner Home Video

Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere (2014) | © Warner Home Video

Ein actionreicher und auch emotionaler Abschluss

„Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere“ ist eindeutig der düsterste Teil dieser Mittelerde-Trilogie. Es gibt keine abenteuerlichen Reisen mehr, sondern nur noch Krieg und Gewalt. Diese wurde so sehr nach oben geschraubt, dass ich fast schon Sorge hatte, es könnte zu viel für die Kinder sein. Tatsächlich haben ihnen die Schlachtszenen auch zu viel Raum eingenommen, was ich durchaus nachvollziehen kann. Peter Jackson hat diese ziemlich brutal inszeniert und auch der Handlungsstrang rund um Thorin, der in Erebor langsam aber sicher seinen Verstand verliert, ist nicht sonderlich erbaulich. Als es gegen Ende dann auch einige emotionale Verluste zu beklagen gab, hat das nicht mehr viel vom beschwingten Abenteuer eines „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“.

All das macht den Film nicht schlechter, zumal die Action wirklich bombastisch und abwechslungsreich ist, jedoch ist es eben eine andere Art von Film als die beiden Vorgänger. Im großen Kontext passt es auch, dass sich das Finale eben auf die große Schlacht konzentriert und dabei die Dramatik anzieht. Dafür war mir der Abschied von Bilbo zu abrupt erzählt, aber ich gehöre ja auch zu jenen, welche die unzähligen Enden in „Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs“ lieben. Jede einzelne Minute davon. Nun steht tatsächlich die Frage im Raum, wie wir nun weitermachen. Am liebsten würde ich zeitnah „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“ einlegen, doch haben wir in letzter Zeit schon viel Zeit vor dem Fernseher verbracht und die neuen Brettspiele wollen auch gespielt werden. Zur Not einfach nächstes Jahr…

Fazit

Nun ist unser erster Ausflug nach Mittelerde auch schon wieder vorbei. Für mich war er großartig, wie immer. Am meisten habe ich mich über die Begeisterung der Kids gefreut. Sie sind nun langsam bereit für das nächste große Abenteuer. Darauf freue ich mich schon sehr, doch auch die gemeinsame Sichtung von „Der Hobbit“ wird für mich stets einen ganz besonderen Stellenwert besitzen: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 7/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)