Theater Camp (2023)

Endlich einmal wieder ein Familienfilmabend. Da wir gerade nicht mitten in einer Reihe stecken, wollte ich den Kids einen Gefallen tun und habe mit „Theater Camp“ einen recht aktuellen Film vorgeschlagen. Warum ausgerechnet dieser? Ich habe die Besprechung im Sneakpod gehört und da auch das Zappelinchen und der Zwergofant letzte Woche wieder auf der Bühne gestanden haben, dachte ich der Film könnte den beiden gut gefallen. Ob ich damit recht behalten habe? 🎭

Theater Camp (2023) | © Searchlight Pictures

Theater Camp (2023) | © Searchlight Pictures

Sympathisch erzählt, doch zu wenig Charakter

Musikfilme funktionieren eigentlich immer. Gerade die „Pitch Perfect“-Reihe haben die Kinder geliebt. In „Theater Camp“ geht es um die Rettung eben dieses Theatercamps, die Kinder und speziell ihre Lehrer:innen. Der Film wird im Stil einer Mockumentary erzählt und ich befürchte, dass der im Impro-Stil inszenierte Film durch die deutsche Synchronisation einiges von seinem Charakter und Charme verloren hat. Doch auch davon abgesehen ist die Geschichte nicht so rund, wie ich mir es erhofft hatte. Speziell den starken Fokus auf die Lehrerschaft fand ich seltsam. Die Kinder im Camp verkommen fast schon zur Staffage, was ich sehr schade fand. Warum man sie nicht ins Zentrum gerückt hat, mag sich mir nicht erschließen. Potenzial wäre auf jeden Fall da gewesen. Wie gut das funktionieren kann, wissen wir spätestens seit „School of Rock“.

In der Verschrobenheit seiner Figuren liegt auch die wahre Stärke von „Theater Camp“, was der Film vor allem in seinem letzten Drittel auszuspielen weiß. Der finale Musical-Auftritt ist dann auch das Highlight, in dem endlich die Kinder als die Stars gefeiert werden, die sie sind. Alles davor plätschert ein wenig vor sich hin, ist durchaus sympathisch erzählt, aber wirklich witzig fand ich den Film kaum. Da hatte ich mir deutlich mehr erwartet. Auch Zappelinchen und Zwergofant waren nicht extrem begeistert, was schon seltsam ist für einen aktuellen Film, der inhaltlich auch noch so nah an ihrem Interessengebiet liegt.

Fazit

„Theater Camp“ ist nette Unterhaltung, mehr leider auch nicht. Die Sympathie für den zusammengewürfelten Haufen ist auf jeden Fall da, doch hätte man viel mehr Fokus auf die Kinder geben müssen. Das ist zumindest meine Einschätzung. So bleibt am Ende eine Geschichte über ein schrulliges Camp mit sehenswerter Musical-Sequenz. Mehr leider nicht: 6/10 Punkte. (Zappelinchen: 7/10 Punkte; Zwergofant:  7/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1714)

Nachdem Frau bullion gestern ihren Geburtstag nachgefeiert hat, wurde es, trotz dezimierter Runde, recht spät. Die Nacht war eher unruhig, der Zwergofant hat viel gehustet und ich wohl zu viel gegessen. Dennoch hat mich die Sonne nach einem späten Frühstück aus dem Haus gelockt. ☀

Sonniger Samstagslauf in Shorts

Sonniger Samstagslauf in Shorts

Distanz: 10.31 km
Zeit: 01:00:22
Anstieg: 100 m
Ø Pace: 5:51 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 153 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 11.1 °C
Kalorien: 860 kcal

2024: 460 km
März: 18 km
KW 9: 36 km

Der Lauf war anstrengend, doch ich habe die frische Luft und die Sonne genossen. Schnell war ich nicht unterwegs, zufrieden bin ich aber durchaus damit. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 640 – Sadismuss das sein?
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Run, Fatboy, Run (1713)

Nach einer erneut wirklich fordernden Woche, bin ich heute nur gelaufen, weil der erste März ist. Schließlich will ich nicht ohne Kilometer in den neuen Monat starten. War auch richtig hart, der Lauf. 😬

Harter Feierabendlauf

Harter Feierabendlauf

Distanz: 8.60 km
Zeit: 00:47:50
Anstieg: 65 m
Ø Pace: 5:34 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.8 km/h
Ø Herzfrequenz: 148 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 8.9 °C
Kalorien: 684 kcal

2024: 450 km
März: 8 km
KW 9: 25 km

Ich bin dennoch froh, mich aufgerafft zu haben. Neben dem Stress kämpft mein Körper wohl auch, denn der Zwergofant rotzt und hustet seit einer Woche wild herum. Aber mein Läuferkörper ist ja Kummer gewöhnt, insofern hoffe ich, dass die Abhärtung bei Wind und Wetter einmal wieder hilft. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #810 – Theater Camp
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182, My Chemical Romance

Die 5 besten Animations- und Zeichentrickserien für alle Altersgruppen

Von den besten Historiendramen für Geschichtsliebhaber*innen springen wir mit Die 5 BESTEN am DONNERSTAG weiter zu den fünf besten Animations- und Zeichentrickserien für alle Altersgruppen. Da musste ich nicht lange überlegen, auch wenn ich nur noch vereinzelt Animationsserien schaue… 🖌️

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #348 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #348 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #348 lautet:

Die 5 besten Animations- und Zeichentrickserien für alle Altersgruppen

  1. „Die Simpsons“ (1989 bis heute) – Natürlich darf die Zeichentrickserie überhaupt nicht fehlen. Auch wenn ich die Serie nie am Stück verfolgt habe, so flimmerte sie in meiner Jugend doch unzählige Male über den TV-Bildschirm. Ja, damals noch ganz klassisch im Fernsehen. Ich bin gespannt, ob meine Kinder irgendwann auch noch auf dieses Kleinod stoßen (bzw. von mir gestoßen werden).
  2. „DuckTales: Neues aus Entenhausen“ (1987 bis 1990) – Als Kind habe ich Disney-Comics, speziell die wunderbaren Lustigen Taschenbücher, geliebt. Damals hatte ich mir schon immer eine Serie gewünscht, die in Entenhausen spielt. „DuckTales: Neues aus Entenhausen“ ist das Näheste, was daran herankommt. Selbst wenn sich leider nicht alle Figuren in der Serie wiederfinden. In die Neuauflage der Serie habe ich bisher noch nicht reingeschaut, obwohl der Zwergofant meine Liebe zu den Disney-Comics geerbt hat.
  3. „Futurama“ (1999 bis heute) – Quasi die Nachfolgeserie von „Die Simpsons“. Entsprechend hoch waren damals die Erwartungen und diese konnten voll erfüllt werden. Die späteren Filme sowie die aktuelle Fortführung habe ich jedoch nie gesehen.
  4. „Star Wars Rebels“ (2014 bis 2018) – Auch wenn ich nur ein paar Episoden der Serie gesehen habe, so bin ich überzeugt, dass es eine wunderbare Show für alle Altersgruppen ist. Davon zeugt auch die Realserienfortsetzung „Ahsoka“, die ich erst kürzlich zusammen mit dem Zwergofanten gesehen habe (er ist übrigens ein großer „Star Wars Rebels“-Fan).
  5. „Teenage Mutant Ninja Turtles“ (2012 bis 2017) – In der Zeit, in der wir all die filmischen Iterationen der Turtles gesehen haben (von den 1990er Realfilmen, über die Michael-Bay-Adaptionen bis hin zum letztjährigen „Mutant Mayhem“), verfolgten wir auch die 2012er Nickelodeon-Serie. Inzwischen sind wir in der finalen Staffel angekommen und es ist inzwischen meine liebste Iteration der Turtles. Eine ausführliche Besprechung wird sicher demnächst folgen.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme und/oder Serien sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (1712)

Nach einem Ruhetag gestern stand heute der letzte Lauf im Februar an, da ich auch morgen wieder terminlich verplant bin. Somit sind 210 km zusammengekommen und das freut mich doch sehr. Eine gute Grundlage für das kommende Jahr, das jetzt schon wieder viel zu schnell an mir vorbeirauscht. 🏃‍♂️

War mega anstrengend heute, wohl die Auswirkungen der letzten Tage

War mega anstrengend heute, wohl die Auswirkungen der letzten Tage

Distanz: 8.58 km
Zeit: 00:48:47
Anstieg: 63 m
Ø Pace: 5:41 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 149 bpm
Ø Schrittfrequenz: 156 spm
Temperatur: 5.0 °C
Kalorien: 690 kcal

2024: 441 km
Februar: 210 km
KW 9: 17 km

Der Lauf heute war richtig hart und ich spüre, dass mir die stressigen letzte Tage in den Knochen stecken. Wird erst einmal auch nicht besser werden, weshalb ich gespannt bin, wie sich der März lauftechnisch gestaltet. 😬

Im ersten Ohr: Sneakpod #810 – Theater Camp
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Frank Turner, blink-182

Run, Fatboy, Run (1711)

Was für ein Tag. Ich bin für verschiedene Termine ins Büro gefahren, doch der Zwergofant schwächelt und musste heute zu Hause bleiben. Da Frau bullion nachmittags Termine hat, bin ich also schnell in der Mittagspause nach Hause gefahren. Davor bin ich aber noch los, zu einer schnellen Runde über die Felder. 🏃‍♂️

Spontaner Mittagslauf zu den 200 km im Februar

Spontaner Mittagslauf zu den 200 km im Februar

Distanz: 8.60 km
Zeit: 00:47:22
Anstieg: 66 m
Ø Pace: 5:30 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.9 km/h
Ø Herzfrequenz: 155 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 10.0 °C
Kalorien: 706 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 21%

2024: 432 km
Februar: 201 km
KW 9: 8 km

Ich kam ziemlich gut voran und hätte das Basis-Training nicht annehmen sollen. Dafür war ich viel zu durcheinander und wollte schnell wieder nach Hause. Sieht man am miserablen Ausführungswert. Randnotiz: Unsere Kaffeemaschine hat die Grätsche gemacht und ich kann nicht einmal einen Kaffee trinken. Tage wie diese. 🙄

Im ersten Ohr: Sneakpod #810 – Theater Camp
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182, Frank Turner

Media Monday #661 – Schlafhygiene, Chorauftritte und der Wüstenplanet

Schon wieder ist das Wochenende vorbei. Ich kann gar nicht sagen, ob es sonderlich erholsam war, denn es gab viel zu tun. Mein Fasten von Alkohol und Süßigkeiten ist zwar nicht immer einfach, doch merke ich bereits positive Auswirkungen auf mein Schlafverhalten. Zwar gehe ich nicht viel früher ins Bett, doch der Schlaf ist deutlich tiefer und weniger unterbrochen. Gerade am Wochenende. Ansonsten stand die letzte Woche ganz im Zeichen der Chorauftritte der Kids, bei denen das Zappelinchen zwei Solos gesungen hat. Zähle ich die Generalprobe dazu, waren es drei lange Nächte, in denen die Kinder so viel gesungen haben, dass sie jetzt fast keine Stimme mehr haben. Bevor nun einmal wieder eine sehr fordernde Arbeitswoche startet, blicke ich mit den Fragen des Medienjournals auf meine letzte Woche zurück und lasse euch an meinem Medienkonsum teilhaben. Viel Spaß damit! 🙂

Media Monday #661

  1. Diese kultige Szene in „Pulp Fiction“ ist als Beschreibung nicht ausreichend, denn der Film besitzt nur kultige Szenen.
  2. Laufen ist für mich der Inbegriff von Ausgleich durch Sport, weshalb ich auch diese Woche wieder 47 km gelaufen bin.
  3. Es muss ja nicht immer staubtrocken sein, aber diese fünf Historiendramen vermitteln dennoch unterhaltsam Geschichtswissen.
  4. Die Videospieladaption „The Last of Us“ hat es echt in sich, schließlich sind mir so manche Episoden noch Tage nach der Sichtung nachgehangen.
  5. Es ist schon bedauerlich, dass Weihnachten schon vorbei ist, denn so muss ich mit der Sichtung von „Christmas Bloody Christmas“ (siehe Foto unten) bis Dezember warten.
  6. Abendunterhaltung, wie „Percy Jackson: Die Serie“ kommt bei mir immer gut an, denn man kann sie wunderbar mit der gesamten Familie genießen.
  7. Zuletzt habe ich „Dune: Part One“ noch einmal gesehen und das war nötig, weil ich in knapp zwei Wochen „Dune: Part Two“ im Kino anschauen werde.

Mit „Christmas Bloody Christmas“ gibt es einen weiteren Neuzugang in meine Filmsammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (1710)

Nach einem langen Konzertabend, haben wir heute alle lange geschlafen. Danach habe ich mich zum letzten Lauf der Woche aufgemacht und die Vormittagssonne genossen. Obwohl es recht frisch war, bin ich in kurzer Hose losgezogen. ☀

Nüchternlauf am Sonntag zu den 47 km diese Woche

Nüchternlauf am Sonntag zu den 47 km diese Woche

Distanz: 10.17 km
Zeit: 00:58:29
Anstieg: 87 m
Ø Pace: 5:45 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 147 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 7.8 °C
Kalorien: 832 kcal

2024: 424 km
Februar: 193 km
KW 8: 47 km

Damit beende ich diese Laufwoche mit 47 km. Ich bin recht zufrieden, zumal auch die 200 km im Februar somit in greifbare Nähe gerückt sind. Die kommende Woche wird zwar voll, aber ein Lauf ist bestimmt noch drin. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #810 – Theater Camp
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Frank Turner, blink-182

Run, Fatboy, Run (1709)

Nachdem die Kids von ihrem gestrigen Chorauftritt sehr spät nach Hause gekommen sind, war die Stimmung heute morgen ziemlich gereizt. Der Schlafmangel macht sich bemerkbar und ich bin gespannt, wie sich heute der dritte lange Abend in Folge auswirkt. Ich habe mich nach dem Frühstück verzogen und bin eine Runde laufen gegangen. Es war herrlich sonnig. ☀

Sonnige 10 km am Samstag

Sonnige 10 km am Samstag

Distanz: 10.22 km
Zeit: 00:57:57
Anstieg: 93 m
Ø Pace: 5:40 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 152 bpm
Ø Schrittfrequenz: 156 spm
Temperatur: 7.8 °C
Kalorien: 838 kcal

2024: 414 km
Februar: 183 km
KW 8: 37 km

Obwohl ich schon seit ein paar Tagen wieder Schmerzen im Fuß habe, lief es ganz gut. Seltsamerweise treten die Schmerzen eher beim Gehen als beim Laufen auf. Werde ich beobachten. So oder so ein guter Lauf und ich hoffe, morgen auch noch einmal bei Sonne loszukönnen. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #809 – Weihnachten bei mir oder bei dir? 2
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Diesel Boy, The Weakerthans

Dune – OT: Dune: Part One (2021) (WS1)

Die Kinder sind heute für einen Chorauftritt ausgeflogen, den sich Frau bullion und ich erst am Samstag anschauen werden. Folglich waren wir bereit für einen Filmabend ohne Kinder. Bevor es für mich übernächste Woche in den Nachfolger geht, wollte ich mich noch einmal „Dune“ zuwenden. Denis Villeneuves Sci-Fi-Epos hatte mir vor drei Jahren im Kino ausgesprochen gut gefallen und ich hatte auch nicht die Befürchtung, dass sich dies inzwischen geändert hat. 🪱

DUNE (2021) | © Warner Bros (Universal Pictures)

DUNE (2021) | © Warner Bros (Universal Pictures)

Beim zweiten Mal fast noch beeindruckender

Seit meiner ersten Sichtung von „Dune“ hat sich eine Tatsache geändert: Ich habe inzwischen die Vorlage von Frank Herbert komplett gelesen. Das Buch war sehr interessant, doch fand ich den ersten Teil der Geschichte deutlich gelungener. Deshalb bin ich auch sehr gespannt auf die filmische Fortsetzung von Denis Villeneuve. Erste Kritiken überschlagen sich regelrecht und der Film soll noch besser sein als dieser erste Teil. Das macht mich mehr als nur neugierig und ich freue mich schon sehr auf den Kinobesuch in zwei Wochen. Was das Lesen des Buches auch noch bewirkt hat: Ich hatte im Kopf, dass „Dune: Part One“ deutlich weiter in der Handlung voranschreitet als der Film dies tatsächlich tut. Da habe ich wohl in Gedanken schon das Buch weitergesponnen. Schon interessant, dass ich dieses letztendlich noch präsenter im Kopf hatte, als Denis Villeneuves beeindruckende Adaption.

Audiovisuell ist „Dune“ eine Hochgenuss. Man könnte sich jedes Bild einrahmen und an die Wand hängen. Denis Villeneuves Stil ist unverkennbar und trotz fantastischer Elemente, erzähl der Regisseur seinen „Dune“ doch eher realistisch. Hinzu kommen fast schon religiös anmutende Bilder, die durch einen choralen Score unterlegt werden. Diese Mischung ist äußerst faszinierend und prägt Arrakis und die angebundenen Welten. Inhaltlich passt die Inszenierung zu der sich anbahnenden Erlösergeschichte bzw. dem heiligen Krieg der daraus entstehen wird. Ein wirklich rundes Paket, das in seiner bedeutungsschwangeren Perfektion manchmal fast schon zu schwer wiegt. Als Kontrast sollte ich nun wirklich noch einmal David Lynchs Adaption „Dune: Der Wüstenplanet“ sehen, der sich ebenfalls in meiner Sammlung befindet:

Fazit

Falls „Dune: Part Two“ wirklich so gut wird, wie man vielerorts lesen kann, dann ist Denis Villeneuve mit seinem Zweiteiler ein Sci-Fi-Meilenstein gelungen. Nicht immer leichte Kost, doch in jeder Hinsicht imposant. Kritikpunkte habe ich kaum: Teils fehlt mir der emotionale Zugang und der Film wirkt manchmal zu bedeutungsschwanger. Das kratzt aber nicht viel am extrem positiven Gesamteindruck: 9/10 Punkte.