Wie jedes Jahr habe ich die Sichtung von „Eureka – Season 4“ nicht sonderlich herbeigesehnt, wurde jedoch von der herrlich skurrilen Kleinstadtatmosphäre sofort wieder in den Bann gezogen. Inzwischen steht auch fest, dass die kommende Staffel die letzte sein wird, was ich im Moment als ziemlich schweren Verlust für mein persönliches TV-Programm empfinde. Ob sich SyFy das auch wirklich gut überlegt hat? Ich weiß ja nicht…

In ihrem vierten Jahr erlebte die Serie einen kleinen Reboot. Wie? Durch eine Zeitreise und den daraus resultierenden alternativen Zeitstrang. Was kann es für eine dedizierte Nerd-Serie Besseres geben? Das haben sich wohl auch die Autoren gedacht und einen – zumindest in meinen Augen – herrlich unterhaltsamen Handlungsbogen geschaffen. In der zweiten Staffelhälfte wird zudem noch eine epische Weltraumreise vorbereitet, was mir ebenso durchaus zugesagt hat. Auch wenn ich bei „Eureka“ immer noch Einzelepisoden bevorzuge, so konnten mich die großen Handlungsstränge dieses Mal wirklich begeistern.
Neben den bekannten und lieb gewonnenen Charakteren, gibt es auch Frischfleisch zu begrüßen: So bewerben sich u.a. Felicia Day und Will Wheaton, bzw. ihre herrlich nerdigen Figuren, um mit auf die Astreus-Mission zu gehen. Humor wird auch in diesem Jahr wieder groß geschrieben, was die Autoren jedoch nicht davon abhält die Staffel besonders mitreißend und aufwühlend zum Finale zu führen. Da kann ich zum ersten Mal die kommenden Abenteuer der Eurekaner kaum erwarten.
Ich bin gespannt, wie SyFy die Lücke füllen will, die „Eureka“ ohne Zweifel in ihrem Programm hinterlassen wird. Das im gleichen Universum spielende „Warehouse 13“ hat es meiner Meinung nach schon einmal nicht geschafft. Doch bevor es Abschied nehmen heißt, freue ich mich erst einmal auf das große Finale. Es war mir erneut ein großes Vergnügen: 8/10 (7.7) Punkte.








