Unheimliche Begegnungen

Neulich Nacht wurde ich von einer gruseligen Erscheinung heimgesucht. Gegen Mitternacht las ich nichtsahnend in meinem aktuellen Lesestoff, den ich seit Weihnachten zum ersten Mal zur Hand genommen hatte. Irgendwann war ich dann doch ziemlich müde und habe das Buch zur Seite gelegt. Licht aus. Augen zu. Man kennt das ja. Doch plötzlich habe ich im Augenwinkel ein seltsames Licht wahrgenommen. MP3-Player war aus. Auch sonst wäre mir keine plausible Erklärung für das Leuchten eingefallen. Nachdem ich mich dann umgedreht hatte, erblickte ich folgende gespenstische Erscheinung:

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Ich bin zwar nicht wirklich erschrocken, doch für den Bruchteil einer Sekunde war mir nicht wirklich klar, was ich da sehe. Ein seltsames Gefühl. Können die Verleger denn keine Warnung auf das Cover drucken? Eine ältere Person mit schwachem Herzen – vorausgesetzt eine solche liest Psychothriller – wäre nun vermutlich samt der Hand ins Geisterreich übergewechselt. Ich werde meinen Lesestoff demnächst auf jeden Fall genauer untersuchen, denn die friedliche Stimmung bei Tageslicht kann trügerisch sein:

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Konsumrausch 2006

Mit diesem Bild möchte ich mich noch einmal ganz herzlich – und ganz öffentlich – bei all meinen Weihnachtsmännern und Christkindern bedanken. Ihr habt es wieder einmal mehr als gut mit mir gemeint!

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Wie man sieht habe ich lauter tolle Geschenke bekommen, mit denen ich garantiert viel Spaß haben werde. Ich hoffe, dass ich auch meiner Funktion als Weihnachtsmann gerecht geworden bin und nicht nur den Konsumrausch geschürt habe. 😉

Auch wenn es wohl niemand von den speziellen Personen hier lesen wird: Noch einmal vielen herzlichen Dank!

Frohe Weihnachten!

Mit meiner diesjährigen – leider nicht sonderlich kreativ ausgefallenen – Weihnachtskarte, möchte auch ich all meinen Lesern ein frohes und erholsames Weihnachtsfest wünschen:

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…was natürlich nicht heißt, dass ich dieses Jahr keine Einträge mehr verfassen werde. 😉

Oh Tannenbaum

Inspiriert von pinkbuddha präsentiere ich hiermit auch meinen Weihnachtsbaum in – man höre und staune – drei verschiedenen Lichtsituationen:

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 Schummrig (schön)

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 Mit Blitzlicht (weniger schön)

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 Ohne Blitzlicht (irgendwo dazwischen)

Aufbau, Verlichterkettung (Lichterverkettung?) und Beschmückung ging dieses Jahr relativ unproblematisch. Einzig eine herausgedrehte Glühbirne hat etwas Probleme gemacht. Das ist dann so ähnlich wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Nach kurzer Schockphase, morgen noch schnell eine neue Lichterkette besorgen zu müssen, stellte sich nach ein paar Minuten sogleich Erleichterung und ein weihnachtliches Leuchten ein.

Wintereinbruch 2006

Nicht nur, dass ich heute insgesamt einen – drücken wir es einmal euphemistisch aus – nicht so tollen Tag hatte. Nein. Es muss auch noch anfangen zu schneien – und wie! Man könnte meinen es ist bereits tiefster Winter. Doch von all den Dingen, die mich heute genervt haben, ist der Schnee noch das geringste Problem.

Da ich aber nicht jammern will, erfreue ich meine Leser lieber mit ein paar Winterimpressionen, die ich eben aus dem Dachfenster geschossen habe. Man mag mir die Bildqualität verzeihen, aber mit stark geöffneter Blende und langer Belichtungszeit ist bei den Temperaturen ein leichtes Zittern nicht zu vermeiden. 😉

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 Die Schneemassen…

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 …begraben mein treues Gefährt…

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…sowie den Rest der Welt.

Übrigens: Kaum hatte ich den Foto weggepackt, hat es schon wieder angefangen zu schneien. Wenn es in den nächsten Tagen also kein Lebenszeichen von mir gibt, stecke ich vermutlich irgendwo im Schnee fest… und das schon jetzt! Argh!

Eine Kanufahrt ist lustig – Oder: Wer wird als erstes nass?

Letztes Wochenende hatte ich mich mit ein paar Freunden zu einer kleinen Kanutour aufgemacht. Ein echtes Erlebnis. Besonders für Leute wie mich, die sowieso gerne am, im oder auf dem Wasser sind. Angefangen hat alles ganz ruhig, doch mit der Zeit – und ein paar Stromschnellen später – hatte ich das Gefühl mehr Wasser im Boot, als im Fluss zu haben. Gekenternt bin ich jedoch nicht, wenngleich dies teilweise auch mehr Glück als sonst etwas war. Ein ausgeprägter Gleichgewichtssinn ist wäre schon etwas Tolles.

Nach sechs Stunden hatten wir dann ca. 15 km zurückgelegt, was ich die nächsten drei Tage noch am ganzen Körper gespührt habe. Gegen Ende war nicht nur ich ziemlich kaputt, sondern auch die Kamera, deren Linse – trotz Wasserschutzgehäuse – mit einem steten Wasserfilm belegt war. Also nicht wundern, wenn die folgenden Bilder teils recht neblig erscheinen.

Letztendlich lässt sich sagen: Hat tierisch Spaß gemacht und wird definitiv wiederholt!

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 Noch ist alles trocken

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 Erste Stromschnellen

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 Nässe – überall…

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 …selbst in der Kamera

Älter… und kein bißchen Weise – Oder: Ein neues Spielzeug

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Gestern war es einmal wieder so weit: Geburtstag. Ein Jahr älter. Ein Jahr in dem sich viel getan hat. Doch auch ein Jahr, das im Vergleich zum kommenden wohl eher unspektakulär ausgefallen ist.

Neben einer schönen Feier und tollen Geschenken (u.a. Karten für die kommende MANDO DIAO-Tour), habe ich mich – mit Unterstützung von Familie und Freunden – auch selbst beschenkt:

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Nach langem – bzw. nach den Aussagen anderer sehr langem – Hin- und Herüberlegen, habe ich mir endlich einen Camcorder zugelegt. Letztendlich ist meine Wahl auf den Panasonic NV-GS 500 EG-S miniDV Camcorder gefallen. Zwar nicht ganz günstig und im Gegensatz zu preislich ähnlich angelegten Sony Camcordern nicht HDV fähig, aber qualitativ wohl der beste 3CCD-Camcorder im Consumerbereich mit hervorrgender Optik und bewährtem Bediencomfort.

Trotz optischem Bildstabilisator habe ich mir zudem das preiwerte Videostativ Velbon DV7000 gegönnt, das nach ersten Tests bereits voll zu überzeugen weiß: Ruckelfreie Schwenks sind dank des 2-Wege-Fluid-Kopfs uneingeschränkt möglich.

Auch die ersten Aufnahmen mit dem Camcorder haben mich begeistert. Dank des sogenannten ProCinema-Modus kann sogar der typische Videolook vermieden werden. Footage, das in diesem Modus gefilmt wurde, wird auf dem PC sogar progressiv dargestellt. So ganz genau kann ich mir die Vorgehensweise zwar noch nicht erklären, da eigentlich Halbbilder eingelesen werden, doch das typische Interlaced-Flimmern war nicht auszumachen. Schöne Sache das!

Falls die Diplomarbeit sich nun tatsächlich auch in Richtung Video/Film entwickelt, bin ich – zumindest was die technische Seite angeht – fürs erste gewappnet.

Kalabrien 2006: Rückblick

Nach einer Woche Kalabrien bin ich nun wieder im Lande – inklusive Sonnenbrand, wie es sich für sieben Tage Sonne pur mit über 40° C im Schatten auch gehört. Die Region ist vom internationalen Tourismus noch nicht sonderlich erschlossen, was für sehr italienisch dominierte Verhätnisse gesorgt hat. Das war – sagen wir es einmal so – interessant, denn der Tagesrhythmus entspricht nicht im geringsten dem der Nordeuropäer.

Ruhe und Gelassenheit (zwischen 13:00 und 16:00 Uhr ließ sich kein Italiener am Strand oder sonstwo blicken – Siesta hat oberste Priorität) treffen auf Lebensfreude und Kontaktfreundlichkeit (jeder kommt ganz ohne Scheu mit jedem ins Gespräch) – hinzu kommt eine Vorliebe für Streitigkeiten und Lautstärke. So hat die italienische Animation bis 2:00 Uhr früh ihre Landleute animiert – und nicht nur die, da man selbst bei verriegelten Türen und Fenstern den Animateur direkt neben dem eigenen Bett gewähnt hat. Wenn danach die Zimmer aufgesucht wurden, haben die völlig übernächtigten Bambini (zurecht, denn für Kleinkinder ist das wahrlich keine Uhrzeit mehr) erst einmal eine halbe Stunde Rabatz gemacht – zur Freude der anderen Gäste. Ja die Italiener sind schon ein interessantes Volk. Einerseits bewundernswert in ihrer Art und wirklich sehr aufgeschlossen, andererseits allerdings auch egoistisch und herablassend der Minderheit ausländischer Gäste gegenüber.

Vermutlich hätte ich schon beim Prädikat Club-Urlaub skeptisch sein müssen. Einfach zu viel Animation. War die italienische zwar zu laut und ausdauernd, so hat sich hier jedoch wenigstens der südländische Charme bemerkbar gemacht. Ganz im Gegensatz zum deutschen Team, das krampfhaft und ohne jegliche Selbsironie irgendwelche Shows veranstaltet hat, die lächerlicher nicht hätten sein können – und das Schlimmste: Die Animateure waren unglaublich überzeugt von sich selbst. Glücklicherweise hat sich in der Nähe noch ein Café gefunden, das – wie alle italienischen Örtlichkeiten – Öffnungszeiten hatte, die die Möglichkeit zur Flucht boten. Soviel zum Negativen.

Der Strand und das Meer waren grandios. Kristallklares Wasser, friedliche Fische und angenehmer Wellengang. Hier konnte man sich wirklich entspannen. Anlass zur Freude hat auch die Landschaft gegeben: Im Gegensatz zu vielen Reiseberichten aus Kalabrien gibt es keine braune und verbrannte Erde, sondern grüne Hügel mit unzähligen Pflanzen, die in den unglaublichsten Farben blühen. Wirklich wunderschön. Ebenso famos war die mediterrane Küche: Leichtes und sehr vielfältiges Essen. Äußerst delikat und ansprechend zubereitet – zumindest bis eine Horde Einheimischer über das Buffet hergefallen ist und es in ein Schlachtfeld verwandelt hat.

Abschließend noch ein paar Impressionen aus dem sonnigen Kalabrien:

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 Der Blick aus dem Hotelzimmer

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 Das idyllisch Gelegene Nicotera

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 Der italienische Baustil

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 Santa Maria bei Nacht

Urlaub 2006

Bevor es ernst wird in Sachen Diplomarbeit, Job und den wichtigen Dingen des Lebens, werde ich die nächste Woche noch in wärmeren Gefilden verbringen. Darunter wird natürlich auch mein Medienkonsum und somit mein Blog „leiden“ – wobei ich doch stark hoffe, etwas Zeit zum entspannten Lesen zu finden.

Wie es danach weitergeht? Ich bin selbst schon sehr gespannt. Falls nichts dazwischen kommt (Verhaftung aufgrund von Flüssigkeitstransport o.ä.) werde ich mich auf jeden Fall in gut einer Woche wieder zurückmelden – dann hoffentlicht auch hier mit etwas angenehmerem Wetter!

Letzte Prüfung

Nach 8 Semestern habe ich heute die letzte Prüfung meines Studiums geschrieben. Ein seltsames Gefühl. Ich hatte eher erwartet, dass mir nach Feiern zumute ist, doch es stellt sich eher Wehmut und Leere ein – und das jetzt schon! Kaum zu glauben.

Vielleicht liegt das auch einfach daran, dass es heute viel zu heiß ist, um das alles zu realisieren.

Mal sehen, was die Diplomarbeit bringt.