Da ich in einem FSME-Risikogebiet wohne und ich mich eh schon viel zu lange davor gedrückt habe, werde ich mich heute gegen Zecken impfen lassen – und das alles nur wegen diesen kleinen Mistviechern. Aufgrund des milden Winters soll das Zeckenaufkommen zudem noch steigen.
Als Kind habe ich mir nie Gedanken gemacht, wenn ich durch die engsten Schlupflöcher im Wald gekrabbelt bin, um Material für ein geheimes Lager zu sammeln o.ä. Eine Zecke hatte ich – soweit ich mich erinnern kann – nie. Heute dagegen ruft ein harmloser Waldspaziergang bereits Paranoia hervor und es wird peinlich genau darauf geachtet, ob man nicht irgendwo die kleinen Biester an sich kleben hat. Und tatsächlich: Immer öfter sind sie auf der Kleidung zu finden – bisher glücklicherweise noch nicht darunter.
Um wenigstens etwas vor der lokalmedialen Panikmache und der eigenen Paranoia fliehen zu können nun also die Impfung. Eine sinnvolle Sache… wenn da nur nicht die Nadel wäre. Schließlich habe ich als Kind meinen Berufswunsch des Astronauten an den Nagel gehängt, als ich erfahren hatte, dass man als solcher öfter mal Bluttests über sich ergehen lassen muss. Aber was tut man nicht alles für ein reines Gewissen in den Sommermonaten? 😉




