Unheimliche Begegnungen

Neulich Nacht wurde ich von einer gruseligen Erscheinung heimgesucht. Gegen Mitternacht las ich nichtsahnend in meinem aktuellen Lesestoff, den ich seit Weihnachten zum ersten Mal zur Hand genommen hatte. Irgendwann war ich dann doch ziemlich müde und habe das Buch zur Seite gelegt. Licht aus. Augen zu. Man kennt das ja. Doch plötzlich habe ich im Augenwinkel ein seltsames Licht wahrgenommen. MP3-Player war aus. Auch sonst wäre mir keine plausible Erklärung für das Leuchten eingefallen. Nachdem ich mich dann umgedreht hatte, erblickte ich folgende gespenstische Erscheinung:

hand2.jpg

Ich bin zwar nicht wirklich erschrocken, doch für den Bruchteil einer Sekunde war mir nicht wirklich klar, was ich da sehe. Ein seltsames Gefühl. Können die Verleger denn keine Warnung auf das Cover drucken? Eine ältere Person mit schwachem Herzen – vorausgesetzt eine solche liest Psychothriller – wäre nun vermutlich samt der Hand ins Geisterreich übergewechselt. Ich werde meinen Lesestoff demnächst auf jeden Fall genauer untersuchen, denn die friedliche Stimmung bei Tageslicht kann trügerisch sein:

hand1.jpg

8 Gedanken zu “Unheimliche Begegnungen

  1. Uh, das ist aber schon ganz schön gruselig. Wobei das Cover ja auch bei Tageslicht schon etwas unheimlich anmutet. Eine hübsche Idee wäre auch noch, das Cover ein bißchen mit Phosphor einzustäuben, dann würde man selber ein bißchen vor sich hin leuchten. Das wäre doch auch mal spooky!

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  2. Was für Schweine, da einfach so ein leuchtendes Ding draufzudrucken! Aber auch irgendwie eine ziemlich brillante Idee…

    Ich hatte früher nur mal so ein Glühwürmchen, von dem wusste ich aber, dass es leuchtet, und daher war es auch nicht unheimlich.

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  3. Finde die Idee an sich auch klasse und ziemlich innovativ.

    Hätte ich gewusst, womit ich es zu tun habe, hätte ich das Leuchten vermutlich nicht einmal beachtet. Es waren diese paar Momente der Ungewissheit, die den „Reiz“ ausgemacht haben.

    So Glühdinger kenne ich auch noch in allen Formen aus früheren Tagen. Aber bei diesen hat einfach der Überraschungseffekt gefehlt. 😉

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  4. Pingback: Die Anstalt (John Katzenbach) « Tonight is gonna be a large one.

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