Da will ich einen Job!

Gerade habe ich bei sablog.de entdeckt, wo ich einmal arbeiten möchte. Schon den ganzen Tag war ich nicht sonderlich gut drauf und mit stupider Frame-by-Frame-Retusche beschäftigt. Ein kleiner Klick hat mir dann eröffnet, wofür sich das alles lohnen könnte:

Bekommt man da nicht sofort gute Laune? Ich bin jedenfalls schwer begeistert und bereite schonmal meine Bewerbungsunterlagen vor… 😉

Sonnwendfeuer 2007

Nachdem ich die letzten Tage etwas zum Stubenhocker mutiert bin und den Rechner selten vor 23 Uhr verlassen habe, hat gestern das Sonnwendfeuer gerufen. Anfangs konnte ich mich eher nur widerwillig von meiner Arbeit trennen, doch bereits nach einer Maß und dank der Wärme des lodernden Feuers, habe ich den freien Abend richtig genossen.

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So ein enormes Feuer ist schon immer wieder faszinierend. Diese ungezügelte Kratft, die enorme Wärmeabstrahlung und die unberechenbaren Bewegungen der züngelnden Flammen haben etwas Hypnotisches an sich. Natürlich könnten diese Eindrücke auch vom erhöhten Bierkonsum hervorgerufen worden sein… 😉

Was mich aufregt: Händetrockner

Kennt ihr das auch? Man benutzt – meist ohnehin widerwillig – eine öffentliche Toilette und wäscht sich danach umso gründlicher die Hände. Nun steht man da. Mit nassen Händen. Und was erblicken die Augen voller Entsetzen? Einen Händetrockner – der Albtraum am Waschbecken!

Was mag sich der Erfinder eines solchen Geräts gedacht haben? „Abtrocknen? Wie altmodisch. Da muss etwas Neues her! Etwas Grandioses. Am besten wir pusten eklige, warme Luft auf die Hände. Das wird bestimmt ein Verkaufsschlager!“

Noch unglaublicher stelle ich mir erste Gespräche vor, die tatsächlich zum Verkauf eines solchen Geräts geführt haben: „Testen Sie doch mal. Fühlt sich die warme, glibberige Wasser-/Seifepampe nicht viel angenehmer an, als trockene Hände? Kaufen sie unseren Händetrockner. Ihre Gäste werden begeistert sein!“

Das Schlimme: Die Dinger vermehren sich schneller, als die Karnickel. Ich glaube ja so langsam, dass da eine Händetrockner-Mafia dahinter steckt, die mit der Arzneimittelindustrie zusammenarbeitet. „Hehe, wieder eine Infektion mehr. Den Händetrocknern sei dank!“

Mein Aufruf an alle Restaurant-/Kneipen- und Barbesitzer:

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Hinfort mit den Händetrocknern!

Ausgezeichnet

Schamlos wie ich bin, sacke ich nicht nur eine Auszeichnung ein, sondern klaue zudem noch den Titel des Eintrags des Auszeichnenden. Klingt seltsam? Ist aber so. Ausgezeichnet wurde ich – respektive mein Blog – von Inishmore mit Ini’s Hitman.

Diese Auszeichnung verhält sich nun genauso martialisch, wie sie sich anhört:

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Wer bracht schon einen Oscar, wenn er Ini’s Hitman haben kann?

Wer mir übrigens Tipps geben kann, wie man solch schöne Button geschickt in die Sidebar einbindet, darf sich gerne melden. Ich habe mich nämlich so blöd angestellt, dass ich mir die Auszeichnung fast schon selbst wieder aberkannt habe.

Essen am laufenden Band

Nach einer krankheitsbedingten Verschiebung haben wir gestern endlich den Running Sushi-Abend nachgeholt. Ein – besonders für mich als Sushi-Jungfrau – interessantes Erlebnis. Sushi schmeckt doch um einiges angenehmer, als ich mir das jemals vorgestellt hätte. Zudem gab es gebratene Nudeln, Frühlingsrollen, Salate, Nachspeisen und vieles, vieles mehr. Zu viert haben wir gestern bestimmt 40 Teller(chen) vertilgt. Danach konnte ich mich zwar kaum mehr bewegen, aber man gönnt sich ja sonst nichts – hatte ich erwähnt, dass der nächste gastronomische Ausflug bereits für heute Abend anberaumt ist? 😉

Running Sushi ist auf jeden Fall eine lustige Angelegenheit. Man isst ja auch nicht nur, sondern kommt mehr ins Gespräch und nimmt sich einfach mehr Zeit für alles. Ein Event-Essen. Schöne Sache das! Wird definitiv wiederholt.

Wunder der Technik

In der letzten Woche war ich dreimal zwecks Bring- bzw. Abholservice am Flughafen. Neben Fahrt- und Wartezeiten, sowie horrenden Parkgebühren, erfreuen dort besonders die harmonischen Abflugs- bzw. Ankunftszeiten das Herz der Daheimgebliebenen. Auch die variable Pünktlichkeit trägt viel zur Stimmung bei. Doch ich bin ja nicht dumm. Schließlich gibt es eine automatische SMS-Benachrichtugung für die jeweiligen Flüge. Gesagt, getan.

Nachdem die Ankunft des gestrigen Fluges bereits im Vorfeld um eine Stunde nach hinten (auf 00:30 Uhr) verschoben wurde, war ich natürlich schon wieder bestens gelaunt. Im Laufe des Abends kam dann noch eine SMS: Ankunftszeit doch eine halbe Stunde früher. Folglich bin ich zeitiger gestartet, als ursprünglich geplant. Eine halbe Stunde später (Flughafen bereits in Sicht) kommt eine neue SMS: Neue Ankunftszeit 01:15 Uhr. Wie gut, dass ich nun schon um 23:45 Uhr am Flughafen war. Was also tun? Lesestoff hatte ich in weiser Voraussicht natürlich nicht dabei. Zudem wollte ich die Parkzeit nicht unnötig in die Höhe treiben. Da ich ein leichtes Hungergefühl verspührte, habe ich mich auf den Weg zu einem nahegelegenen Fast Food-Restaurant gemacht. Dort komme ich kurz vor Ladenschluss an, bestelle und will mich gerade ans Essen machen: Neue Ankunftszeit doch wieder eine halbe Stunde früher. Schnell den Burger verdrückt, ins Auto, Parkplatz gesucht, drei Euro für eine Stunde gelöhnt und letztendlich doch noch eine halbe Stunde in der Ankunftshalle gewartet. Ich liebe es.

Die Wunder der Technik sind manchmal eben doch eher wundersam. Trotzdem: Manche Erfahrungen muss man einfach einmal gemacht haben.

Ein bedeutsames Wochenende

Normalerweise versuche ich all zu private Dinge aus dem Blog herauszuhalten. Doch die Ereignisse an diesem Wochenende waren/sind so einschneidend, dass ich sie euch nicht vorenthalten mag: Begonnen hat alles Anfang Februar. Stimmt nicht. Begonnen hat alles eigentlich vor sieben Jahren. Anfang Februar habe ich nur den nächsten Schitt unternommen, der letztendlich in diesem bedeutsamen Wochenende gipfelte.

Freitag Abend wurde ich auf meinen Junggesellenabschied entführt. Startschuss war um 18:00 Uhr. Die Ziellinie haben wir um ca. 4:00 Uhr morgens überquert. Um die Götter gnädig zu stimmen und zum Helden aufzusteigen, musste ich in der Zwischenzeit allerlei lustige Aufgaben erfüllen. Letztendlich habe ich stolze 219 von 230 Punkte erreicht.

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 Die Überbleibsel einer langen Nacht

Der restliche Streifzug durch die Nacht war recht feuchtfröhlich und durchaus interessant. Noch nie zuvor hatten mich so viele Männer angesprochen. Alle mit Beileidsbekundungen und tollen Beziehungstipps. Auch die meisten Frauen zeigten sehr interessante Reaktionen und ich war insgeheim stets froh, mir über nächtliche Zufallsbekanntschaften keinen Kopf machen zu müssen.

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 Die vorletzte Runde

Je später die Stunde, desto lustiger wurden Spiele und Leute. Zusammenfassend war die Nacht wirklich superlustig und ich hatte so viel Spaß, wie man sich das von einem Junggesellenabschied nur wünschen kann. Auch meine bessere Hälfte hatte anscheinend viel Spaß, wenngleich sie am nächsten morgen weitaus fitter ausgesehen hat, als ich mich gefühlt habe.

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 Die andere Uniform

Dann kam also der nächste Morgen. Ich war müde, aufgeregt und letztendlich einfach nur glücklich. Die Trauung war sehr schön und ist wie im Flug vergangen. Ich kann das alles immer noch gar nicht realisieren. Die anschließenden Feierlichkeiten im Kreise der Familie(n) boten dann etwas Zeit zum Durchatmen.

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 Verheiratet!

Zurückblickend bin ich nun superglücklich aufgrund der gelungenen zwei Tage. Inzwischen konnten wir auch etwas Schlaf nachholen und das große Ereignis etwas verdauen – bis die kirchliche Hochzeit nächsten Sommer dann erneut Aufregung mit sich bringt.

Nun freue ich mich nach zwei anstrengenden, aber wirklich superschönen Wochenenden auf ein paar ruhige Fernsehgammelabende. 😉

Eitelkeiten

Was tun wenn man seine Sonnenbrille vergessen hat? Den ganzen supersonnigen Ostermontag die Augen zusammengekneifen und in die Sonne blinzeln? Oder doch nach einer Leihbrille fragen?

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Ich habe mich für die zweite Variante entschieden, was nicht wenige belustigte Kommentare nach sich gezogen hat. Dabei war ich mir so sicher einen neuen Trend entdeckt zu haben. 😉

Unfreiwillige Auszeit

In den letzten drei Tagen war ich von der Außenwelt abgeschnitten: Nach einem Stromausfall hat das DSL-Modem nicht mehr so recht gewollt. Da ich mir die Hardware mit einer anderen Partei teile, konnte ich nicht einfach hergehen und die einschlägigen Tipps (Modem für 20 Minuten in den Backofen, Modem mit Fön erhitzen etc.) umsetzen. Wäre mir auch irgendwie zu unsicher gewesen. Nun gut. Nach drei Tagen ist nun endlich – zumindest vorübergehend – Ersatz da.

Was ich eigentlich sagen will: Es ist unglaublich, wie abhängig man doch von dem weltweiten Netz ist. Ständig ist mir etwas eingefallen, das ich nachschauen könnte. Nicht nur in Bezug auf die Diplomarbeit, sondern auch für das ganz normale Leben. Arbeiten geht ohne Netzzugang ja sowieso nicht, aber dass der Rest des Lebens auch so stark beeinflusst wird, hätte mich beinahe erschrocken.

Wenn ich im Urlaub den Rechner mal einige Tage nicht sehen muss, bin ich eigentlich immer recht froh. Wenn man aber ins Netz könnte, wollte und müsste – ja das ist eine andere Geschichte. Unschöne Sache so eine unfreiwillige Auszeit. Nun bin ich auf jeden Fall froh nicht mehr von der Außenwelt abgeschnitten zu sein und werde bei eBay.de gleich mal nach einem günstigen – und hoffentlich funktionstüchtigen – DSL-Modem Ausschau halten.

Zecken: Mistviecher

Da ich in einem FSME-Risikogebiet wohne und ich mich eh schon viel zu lange davor gedrückt habe, werde ich mich heute gegen Zecken impfen lassen – und das alles nur wegen diesen kleinen Mistviechern. Aufgrund des milden Winters soll das Zeckenaufkommen zudem noch steigen.

Als Kind habe ich mir nie Gedanken gemacht, wenn ich durch die engsten Schlupflöcher im Wald gekrabbelt bin, um Material für ein geheimes Lager zu sammeln o.ä. Eine Zecke hatte ich – soweit ich mich erinnern kann – nie. Heute dagegen ruft ein harmloser Waldspaziergang bereits Paranoia hervor und es wird peinlich genau darauf geachtet, ob man nicht irgendwo die kleinen Biester an sich kleben hat. Und tatsächlich: Immer öfter sind sie auf der Kleidung zu finden – bisher glücklicherweise noch nicht darunter.

Um wenigstens etwas vor der lokalmedialen Panikmache und der eigenen Paranoia fliehen zu können nun also die Impfung. Eine sinnvolle Sache… wenn da nur nicht die Nadel wäre. Schließlich habe ich als Kind meinen Berufswunsch des Astronauten an den Nagel gehängt, als ich erfahren hatte, dass man als solcher öfter mal Bluttests über sich ergehen lassen muss. Aber was tut man nicht alles für ein reines Gewissen in den Sommermonaten? 😉