Zugegeben: Ganz so schlimm war es dann doch nicht. Dennoch hinterlässt der erste Besuch der Notaufnahme mit Kind doch einen gewissen Eindruck. Immerhin sind wir recht spät zu dem Vergnügen gekommen, denn – im Gegensatz zu allen anderen Kindern in unserem Bekanntenkreis – ist bei uns zuvor noch nie ein Notfall eingetreten, der ein Krankenhaus erfordert hätte.
Was war passiert? Der Tisch war härter als der Kopf. Das Ergebnis: eine unschöne Platzwunde mitten auf der Stirn. Also schnell die wichtigsten Sachen zusammengepackt und ab in die nächste Kinderklinik – und auch wenn ich mir recht sicher war, dass außer der erschreckend klaffenden Wunde nichts weiter passiert war, so folgte auf die Bestätigung der Kindernotärztin doch große Erleichterung. Während der Wundreinigung und dem anschließenden Klammern war unsere Kleine dann – neben der Ärztin – auch die tapferste Person im Raum. Eine ganz neue Dimension der Empathie.
Letztendlich waren wir um ca. 21:00 Uhr erleichtert wieder zu Hause und um nicht nur eine Erfahrung reicher. Randnotiz: Natürlich ist all dies an einem Abend passiert, an dem sich der Babysitter bereits in den Startlöchern befand…
Also liebe Leser, wie lautet die Moral der Geschichte?
Spart euch das Planen – mit Kind(ern) ist jeder Tag ein Abenteuer!






