Media Monday #87

Nachdem sich die filmische Blogosphäre die Nacht mit der Oscar-Verleihung um die Ohren geschlagen hat, war ich damit beschäftigt mich durch die neue Eiszeit zu kämpfen. Ein halber Meter Neuschnee und die Räumdienste im Bett/im Streik/im Stau – eine schöne Kombination für Montagmorgen. Dennoch bin ich rechtzeitig für die aktuellen Fragen des Medienjournals an den Rechner gekommen…

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  1. Ben Foster gefiel mir am besten in „Six Feet Under“ als Claire Fishers Freund Russell Corwin.
  2. Rainer Erler hat mit einem seiner Filme seine beste Regiearbeit abgelegt, weil ich das aufgrund der Unkenntnis seiner Werke bisher nicht besser einschätzen kann.
  3. Kristin Scott Thomas gefiel mir am besten in „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“.
  4. Meine Filmsammlung umfasst derzeit etwa 700 Filme und Serienstaffeln auf DVD und Blu-ray.
  5. Anlässlich der hierzulande immer noch eisigen Temperaturen: Ein Film, bei dem es mich vom bloßen Zusehen innerlich fröstelt, ist u.a. „The Grey“ – zumindest hat sich dort das eiskalte Setting gekonnt auf mich als Zuschauer übertragen.
  6. In der ersten Jahreshälfte 2013 freue ich mich – zumindest was Filme und Serien angeht – am meisten auf die Blu-ray-Veröffentlichung der zweiten Staffel von „Game of Thrones“, weil ich gespannt bin, wie die Macher die epische Vorlage umgesetzt haben.
  7. Auf Xanders Blog habe ich in der letzten Woche eine lohnenswerte Kritik zu „Titan A.E.“ gelesen, die dieses beinahe vergessene Kleinod wieder ins Bewusstsein der Filmfreunde bringt – über den Film kann man einfach nicht oft genug schreiben.

33 Gedanken zu “Media Monday #87

    • Heute – in der Zeit nach „The Avengers“ – würde man vermutlich mit Joss Whedon werben. Für den Großteil der relevanten Zielgruppen wird Zeichentrick aber auch heute immer noch mit Kinderfilm gleichgesetzt. Diese besondere Mischung für Jugendliche und Sci-Fi-Freunde, die „Titan A.E.“ bot, ist da leider ein echter Exot. Finde es auch heute immer noch sehr schade.

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    • Hört sich mehr an, als es ist. Zumindest vom Platzbedarf her gesehen. Letztendlich beschränkt es sich auf ein Regal mit Filmen und Serienstaffeln. Komplettboxen von Serien verteilen sich dann über das Wohnzimmer und werden anhand ihrer Staffeln gezählt, d.h. „Friends“ ich z.B. als 10 Filme, da 10 Staffeln usw.

      Ein extra Zimmer wäre aber toll! So als Vorraum zum Heimkinosaal. Sollte ich bei der irgendwann anstehenden Hausplanung auf jeden Fall andenken… 😉

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  1. 700 Filme. Das ist eine Marke, die noch weit entfernt scheint. Aber ich bin ja noch jung – und dazu noch armer Student. Und dazu noch die ganzen Kinobesuche. Da komme ich immer wieder an meine (finanziellen) Grenzen, schließlich muss ich ja auch noch essen 😉

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    • Ich habe als Student mit dem Sammeln angefangen. Damals musste auch noch jeder Euro zweimal umgedreht werden, dafür war mehr Zeit zum Schauen da. Heute hat sich das etwas geändert. Die Sammlung wächst auch langsamer an, da die meisten Klassiker schon im Regal stehen und nur Neuzugänge gekauft werden. Was nichts ist, fliegt auch wieder raus und schafft Platz.

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      • Das ist übrigens so ein entscheidender Punkt. Ich hab im letzten Lehrjahr den Umstieg zur DVD gewagt und dann aus heutiger Sicht echt wahnwitzige Bestellungen aufgegeben, als die DVD schon billig war, wenn sie unter 30 Euro kostete. Da ich nicht studiert habe, sondern seit dem im Berufsleben stehe, hat sich das logischerweise fortgesetzt. Der Unterschied ist, daß ich heute viel mehr Filme für eine geringere Gesamtsumme im Paket habe. Vermutlich muß ich die damaligen Käufe immer noch ausgleichen. 😀
        (natürlich nicht, sonst müsste man die Videopreise ja auch noch kompensieren.)

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      • Ja, ist schon Wahnsinn, was DVDs früher gekostet haben. Einer meiner ersten Filme war „Austin Powers 2“ für 45 DM oder eine DVD einer „Friends“-Staffel für knapp 50 DM. Kann man sich heute nicht mehr vorstellen in Zeiten, in denen es Blu-ray-Neuerscheinungen teils schon für unter 10 Euro gibt.

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      • Ja gut, im VHS-Zeitalter (Laserdisks aufgrund der geringen Verbreitung ausgenommen) waren Filme teils ja noch teurer. Bei Sonderwünschen gern deutlich 3-stellig. Heute muß man sich nur etwas im Netz umsehen und bekommt auch z.B. aus Asien alles, was das Herz begehrt. Überhaupt hat das Internet auf die Preise großteils auch deshalb einen Effekt gehabt, weil Verkäufer keine Geschichten mehr erfinden konnten.

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      • Irgendwie hatte es aber auch was sich damals lustige Geschichten über besondere Uncut-Fassungen usw. aufschwatzen zu lassen. War ja selbst im DVD-Zeitalter noch so. Anfangs musste man für 18er (ganz normal, nicht indiziert) ja auch noch auf Börsen rennen und erst später haben sich Mediamarkt und Co. getraut diese offiziell ins Regal zu stellen.

        Meine teuerste VHS war übrigens „From Dusk Till Dawn“ in der UK-Widescreen-Fassung für 50 DM.

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    • DVDs habe ich auch schon viele verkauft. Dabei wollte ich anfangs nur absolute Lieblingsfilme upgraden, aber das habe ich nicht ganz durchgehalten. Besonders auch bildgewaltige Filme, die ich noch einmal sehen will, wurden ausgetauscht. Einzig Serien bleiben mir auf DVD erhalten und natürlich einige Filme, die es nicht auf Blu-ray gibt oder bei denen mir die Bildqualität ausreicht.

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      • Ich habe auch noch ein paar Videos rumstehen, aber mangels Abspielgerät verstauben die im Schrank. Verkaufen kann man die Dinger ja heute auch nicht mehr.

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      • Ich hab noch einen Videorekorder hier stehen, der sogar funktioniert 🙂

        Zum Beispiel die „Spielfilmserie“ Captain Powers and the Soldiers of the Future oder L.A. Machine.

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      • Bei mir sind es hauptsächlich alte Disney-Filme oder 18er-VHS aus England („Braindead“, „Reservoir Dogs“ usw.) – die meisten davon habe ich inzwischen aber eh auf DVD oder Blu-ray.

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      • @ Dominik: Auf meiner aktuellen Suchliste befinden sich fast 2000 Titel ohne bisher bekannte Digitalversion, von denen es ein Teil nicht mal auf Video geschafft hat. Dazu kommt ja dann noch immer die Frage der perfekten Fassung. Wenn du z.B. sowas ganz simples wie Nightmare on Elm Street unrated haben willst, musst du schon zum deutschen Tape greifen, welches zudem auch noch in Open Matte auf die glücklichen Deutschen losgelassen wurde.

        @ bullion: Yeah, ohne Arielle mit Erstauflagen-Peniscover (kein Scherz) und Erstsynchro ist eine Sammlung nicht vollständig. 😀

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  2. Zu Game of Thrones Staffel 2:

    Ich finde die zweite Staffel nicht mehr so gut wie die erste Staffel. Das habe ich aber schon vorher befürchtet. In der ersten Staffel gab es einen Sean Bean der herausgeragt hat und fast wie der Faden der Serie war und die anderen Geschichten um ihn herum platziert wurden. Das dieser Schauspieler in der zweiten Serie fehlen würde (ich hoffe, dass ist kein großer Spoiler) war auf Grund der Buchvorlage natürlich klar, aber in der Serie ist die Figur noch markanter. Die Serie ist immer noch hervorragend, aber hätte ich die Bücher nicht gelesen, hätte ich Probleme die vielen neuen Figuren die dazu stoßen richtig einzuorden, so schnell sind einige einfach da. Das wird auch das Hauptproblem der Serie sein, es werden immer mehr Personen und immer mehr Handlungen, die in eine Serie zu packen, wird verdammt schwer, ohne das Leute ohne Buchkenntnis aufgeben.

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    • Was ich gelesen habe, soll das dritte Buch ja in zwei Staffeln erzählt und/oder Handlungselemente gekürzt werden. Wäre in meinen Augen nicht schlimm, da GRRM – besonders in Band 4 – doch ein wenig zu viele Figuren einführt. Hier könnte die Serie durch Ausdünnung durchaus gewinnen. Ich für meinen Teil habe eher die Hoffnung, dass mir die Serie manche Figuren klarer macht, denn beim Lesen bringe ich ähnlich klingende Namen durchaus schon einmal durcheinander. Gibt einfach zuviele Kings, Lords, Squires und Knights in Westeros… 😉

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      • Da muss ich euch Recht geben. Mit den ganzen Namen blickt man teilweise schon gar nicht mehr durch. Ich bin lesetechnisch erst bei Band 3 aber da geht es ebenso rauf und runter, obwohl ich die 2 Staffeln schon gesehen habe..

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      • Liest du die deutschen Bücher? Dann bist du eigentlich erst beim zweiten Buch, denn für die deutsche Veröffentlichung wurden die Originalbücher leider jeweils halbiert. Die Namen werden aber genauso konfus sein, wie im Englischen… 😉

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