Media Monday #88

Nach einer schlaflosen Nacht – erstmals waren beide Kinder gleichzeitig krank – fühle ich mich heute, als hätte mich eine Dampfwalze überfahren. Vielleicht wurde ich das ja auch und ich bilde mir den heutigen Tag nur ein. Auf jeden Fall scheint Montag zu sein, was die aktuellen Fragen des Medienjournals beweisen. Ob ich die Energie habe sie zu beantworten, steht auf einem anderen Blatt…

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  1. Bill Murray gefiel mir am besten in „Ghostbusters“ und „Lost in Translation“.
  2. Martin Scorsese hat mit „GoodFellas“ seine beste Regiearbeit abgelegt, weil der Film für mich inszenatorisch als auch inhaltlich der Inbegriff des modernen Gangsterfilms ist.
  3. Kate Beckinsale gefiel mir am besten in „Underworld“, wobei sie in „Motel“ vermutlich besser war.
  4. Die diesjährigen Oscar-Verleihungen wurden von einer großen Protest-Aktion der VFX-Branche begleitet, über die leider jedoch kaum berichtet wurde.
  5. Den Hype um absolut jeden neu erscheinenden Film kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, weil mich der Trend jedes unwichtige Setfoto eines x-ten Teils eines x-beliebigen Franchises als Mega-News zu verkaufen, ziemlich nervt.
  6. Demnächst möchte ich die unzähligen ungesehen Filme bzw. ungelesenen Bücher, die sich bei mir zu Hause stapeln, sehen/lesen/o. ä., weil ich einfach nicht mehr hinterkomme und jedes Jahr auch wieder eine Menge an neuen und interessanten Werken veröffentlicht wird.
  7. Auf Zeilenkino habe ich in der letzten Woche einen tollen Artikel zu der Hauptfigur der TV-Serie „Justified“ und ihren Ursprung in Elmore Leonards Romanen gelesen, der mich am liebsten sofort ins DVD-Regal hätte greifen lassen, in dem die beiden ersten Staffeln der Serie stehen und noch darauf warten gesehen zu werden.

Media Monday #87

Nachdem sich die filmische Blogosphäre die Nacht mit der Oscar-Verleihung um die Ohren geschlagen hat, war ich damit beschäftigt mich durch die neue Eiszeit zu kämpfen. Ein halber Meter Neuschnee und die Räumdienste im Bett/im Streik/im Stau – eine schöne Kombination für Montagmorgen. Dennoch bin ich rechtzeitig für die aktuellen Fragen des Medienjournals an den Rechner gekommen…

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  1. Ben Foster gefiel mir am besten in „Six Feet Under“ als Claire Fishers Freund Russell Corwin.
  2. Rainer Erler hat mit einem seiner Filme seine beste Regiearbeit abgelegt, weil ich das aufgrund der Unkenntnis seiner Werke bisher nicht besser einschätzen kann.
  3. Kristin Scott Thomas gefiel mir am besten in „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“.
  4. Meine Filmsammlung umfasst derzeit etwa 700 Filme und Serienstaffeln auf DVD und Blu-ray.
  5. Anlässlich der hierzulande immer noch eisigen Temperaturen: Ein Film, bei dem es mich vom bloßen Zusehen innerlich fröstelt, ist u.a. „The Grey“ – zumindest hat sich dort das eiskalte Setting gekonnt auf mich als Zuschauer übertragen.
  6. In der ersten Jahreshälfte 2013 freue ich mich – zumindest was Filme und Serien angeht – am meisten auf die Blu-ray-Veröffentlichung der zweiten Staffel von „Game of Thrones“, weil ich gespannt bin, wie die Macher die epische Vorlage umgesetzt haben.
  7. Auf Xanders Blog habe ich in der letzten Woche eine lohnenswerte Kritik zu „Titan A.E.“ gelesen, die dieses beinahe vergessene Kleinod wieder ins Bewusstsein der Filmfreunde bringt – über den Film kann man einfach nicht oft genug schreiben.

Media Monday #86

Lag zwischen Freitag und heute überhaupt ein Wochenende? Da es bereits wieder die neuesten Fragen des Medienjournals zu beantworten gilt, vermutlich schon – mein Körper hat es wohl nur nicht mitbekommen. Trotz akuten Schlafmangels, werde ich euch natürlich wieder gewohnt inspirierende Antworten liefern…

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  1. Michael Fassbender gefiel mir am besten in „Prometheus: Dunkle Zeichen“.
  2. Wolfgang Petersen hat mit „Das Boot“ seine beste Regiearbeit abgelegt, weil mich der Film bzw. die Serie als Jugendlicher zutiefst beeindruckt und noch für Tage nach der Sichtung mitgenommen hat.
  3. Jodie Foster gefiel mir am besten in „Das Schweigen der Lämmer“ – auch so ein Jugendtrauma.
  4. Die TV-Serie „Lost“ hatte ein wirklich enttäuschendes Ende, denn keine der großen Versprechungen wurden inhaltlich auch nur annähernd eingelöst. Emotional bedriedigend war es glücklicherweise dennoch. So irgendwie.
  5. Der schlechteste Thriller der letzten Jahre war für mich wohl „Headhunters“ – aber auch nur weil er sich recht eindeutig in das Genre Thriller einordnen lässt und der Film sehr aktuell ist, denn schlecht war er nicht, nur eben enttäuschend.
  6. Ein Musical, das ich gerne einmal sehen würde ist eine Verfilmung von „Starlight Express“, weil das mein erstes Musical war, ich die Songs damals unglaublich toll fand und es auf jeden Fall eine Herausforderung wäre singende Züge filmisch darzustellen, ohne dass es lächerlich wirkt.
  7. Mein zuletzt gelesenes Buch ist immer noch „A Storm of Swords“ und das war großartig, weil George R. R. Martin darin jeden einzelnen seiner Charaktere gnadenlos ins Verderben stürzt – den Nachfolger habe ich inzwischen bis zur Hälfte bezwungen.

Media Monday #85 – Rosenmontags-Special

Fasching? Karneval? Geht – wie jedes Jahr – völlig an mir vorbei. Selbst die Arbeitswoche ist mit Terminen zugepflastert, was bedeutet, dass wohl nicht nur ich dem bunten Treiben nur wenig abgewinnen kann. Trotz Rosenmontags-Special werde ich die Fragen des Medienjournals bzw. Donvanones natürlich gewissenhaft beantworten…

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  1. Andy Serkis als Vorlage einer digitalen Figur gefiel mir am besten als Gollum in „Der Herr der Ringe: Die zwei Türme“.
  2. RegisseurIn Todd Phillips hat mit „The Hangover“ den besten Partyfilm abgeliefert, weil es der Film tatsächlich schafft Partygefühle beim Sehen auszulösen – und das obwohl die Party eigentlich schon vorbei ist.
  3. Die beste Frau hat der männliche Schauspieler Robin Williams in „Mrs. Doubtfire“ verkörpert, weil der Film nicht ins Lächerliche abdriftet und ich ihn als herzliche Familienkomödie in Erinnerung habe.
  4. Kostümfilme finde ich eher uninteressant, weil wenn sie als solche bezeichnet werden wohl tatsächlich die Kostüme im Vordergrund stehen und nicht die Handlung oder andere interessante Elemente.
  5. Den besten Clown hat Heath Ledger in „The Dark Knight“ gespielt, weil er mit dieser großartigen Leistung einen tatsächlich beängstigenden Comic-Bösewicht geschaffen hat.
  6. Die Maskenbildner in „Pans Labyrinth“ haben beeindruckende Arbeit geleistet, weil die geschaffenen Kreaturen einer ganz eigenen Welt entsprungen scheinen und der Übergang zwischen Maske und Effekten nahtlos ist.
  7. Zuletzt mit Karneval in Berührung gekommen bin ich durch das Marienkäfer-Kostüm meiner Tochter, das mich doch schwer begeistert hat.

Media Monday #84

Nach einem Wochenende aus der Hölle steht der Montag dennoch viel zu schnell wieder vor der Tür. Einen Film habe ich nicht gesehen, dafür war ich zu sehr mit Tätigkeiten beschäftig, die ich hier nicht näher ausführen möchte – nur unsere Nummer zwei hat der fiesen Attacke auf Magen und Darm glücklicherweise erfolgreich Widerstand geleistet. Doch nun zu den aktuellen Fragen des Medienjournals und somit zu weitaus erfreulicheren Dingen…

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  1. Adrien Brody gefiel mir am besten in „Der Pianist“.
  2. Frank Darabont hat mit „The Shawshank Redemption“ seine beste Regiearbeit abgelegt, weil es ihm darin gelingt Knastfilm mit Spannungskino und einer menschlichen Geschichte zu kombinieren, was in seiner Gesamtheit unwahrscheinlich mitreißend ist.
  3. Sally Hawkins gefiel mir am besten in… Sally Who?
  4. Cliffhanger in Filmen finde ich als spannungsförderndes Mittel grundätzlich interessant, sofern sie zur Geschichte passen und kurze Zeit später wieder aufgelöst werden. Am Ende von Filmen wirken sie eher aufgesetzt und nervig; dieser Einsatzzweck sollte meiner Meinung nach Serienepisoden vorbehalten bleiben.
  5. Die interessanteste Film- oder Buchkritik, die ich in den vergangenen sieben Tagen gelesen habe war u.a. „Captain America – The First Avenger (Film-Kritik)“ auf dem Review Corner, da es interessant war eine der eigenen Meinung doch recht entgegengesetzte Kritik zu lesen, die in ihrer Argumentation aber dennoch nachvollziehbar ist.
  6. Der überzeugendste und coolste Drache in einem Film war für mich immer Draco aus „Dragonheart“.
  7. Meine zuletzt gesehene Film Serie ist eine Episode von „The Mentalist“ und die war ziemlich gelungen, weil der Fall nett und durch die Figur des Patrick Jane wieder ausreichend Unterhaltungswert vorhanden war.

Media Monday #83

Nach einer aufregenden Woche, in der ich – neben Arbeit und Formalitäten bzgl. Autokauf – zu fast nichts gekommen bin, ist heute auch schon wieder Montag. Auch in unserem kleinen Teil des Web 2.0 war es aufgrund der „Vier Thesen zur deutschen Film-Blogosphäre“ eine turbulente Woche, was in den aktuellen Fragen des Medienjournals auch noch einmal aufgegriffen wird…

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  1. Brion James gefiel mir am besten in „Blade Runner“.
  2. Kathryn Bigelow hat mit „Strange Days“ ihre beste Regiearbeit abgelegt, weil der Film einer der wenigen wirklich gelungenen Cyberpunk/Near-Future-Sci-Fi-Filme der 90er Jahre ist, der auch heute noch enorm viel Spaß macht.
  3. Karin Dor gefiel mir am besten in wahrscheinlich irgendeiner Karl May-Verfilmung, doch kann ich mich an konkrete Rollen nicht mehr wirklich erinnern.
  4. Das Thema Vernetzung und Kommunikation spielt ja eine große Rolle, wird jedoch von vielen Seiten als nur unzureichend ausgeprägt eingestuft. Wie ist eure Meinung zu dem Thema und wie könnte man die Vernetzung verbessern?
    Ich stimme zu, dass Vernetzung wichtig ist. So finde ich es z.B. einen löblichen Ansatz Kritiken von befreundeten Blogs unter den eigenen zu verlinken, wie es bereits von einigen in unserem kleinen Teil der filmischen Blogosphäre praktiziert wird. Noch wichtiger finde ich allerdings den regen Gedankenaustausch in Form von Kommentaren, da durch diese eine Vernetzung fast schon automatisch stattfindet. Für die Zukunft würde ich mir ein zentrales Register wünschen, in dem man nach einem Filmtitel suchen kann und das mir Links zu allen Blogs ausspuckt, auf denen bereits eine Kritik zu dem gesuchten Film verfasst wurde – ähnlich, wie die OFDb, nur eben rein für Blogs. Facebook ist hierfür meiner Meinung nach nur bedingt geeignet.
  5. Ausgangspunkt im Internet in die weite Welt des Themas Film ist für mich immer wieder die Seite oder das Blog IMDb (für allgemeine Informationen zu Filmen bzw. Schauspielern), das Forum auf Cinefacts.de (für spezielle Informationen zu DVDs oder Blu-rays), die OFDb und Schnittberichte (für Film- bzw. Schnittfassungen) und nahezu alle mir bekannten Film-Blogs, die ich per RSS-Feed abonniert habe und die sich größtenteils auch in meiner Blogroll wiederfinden.
  6. Einer meiner zuletzt verfassten Blogbeiträge – den ich euch gerne empfehlen möchte – hatte den Titel „Parenthood – Season 4“ und hat eine der besten aktuell laufenen – und in der Blogosphäre leider ziemlich vernachlässigten – TV-Serien zum Thema.
  7. Mein zuletzt gesehener Film ist „Der Gott des Gemetzels“ und der war ein herrlich unangenehmes Vergnügen, weil er nicht nur die Charaktere, sondern auch die Zuschauer an einem äußerst unangenehmen Nachmittag teilhaben ließ.

Media Monday #82

Nach einem Wochenende ohne jeglichen Freizeitwert – sieht man einmal von meinem Lauf im Eisregen ab – scheint die kommende Woche auch nicht viel besser zu werden. Es gibt einiges zu durchdenken, zu planen und umzusetzen. Zunächst stehen jedoch erst einmal die aktuellen Fragen des Medienjournals an…

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  1. Peter Sarsgaard gefiel mir am besten in „Garden State“.
  2. Clint Eastwood hat mit einem seiner Filme seine beste Regiearbeit abgelegt, weil ich mich neben „Space Cowboys“ und „Flags of Our Fathers“ kaum an andere Eastwood-Filme erinnern kann und ich die beiden nur nett fand.
  3. Meiko Kaji gefiel mir am besten in… Meiko Who?
  4. Der beste Beitrag oder die beste Kritik, die ich in der vergangenen Woche auf einem Blog gelesen habe, war u.a. „Für Unternehmen: In 4 Schritten zur perfekten Bloggerzusammenarbeit“ bei der Zeitzeugin, da er viel Wahrheit enthält und es einfach mal gesagt werden musste.
  5. Der schlechteste Film, den ich im noch jungen Jahr gesehen habe, ist „Gesetz der Rache“, weil ich dieses Jahr erst zwei Filme gesehen habe und „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“ insgesamt gelungener war – schlecht ist der Film jedoch auf keinen Fall.
  6. Grundsatzfrage: Romane lieber selbst lesen oder vorlesen lassen (gerne mit Begründung)?
    Lieber selber lesen. Ich habe mich zwar schon an Hörbüchern versucht, doch kann ich mich bei diesen einfach nicht so von der Geschichte einnehmen lassen, wie beim selber lesen. Zudem ist man bei Hörbüchern immer in Versuchung etwas nebenbei zu machen – und dazu höre ich lieber Podcasts…
  7. Mein derzeit liebster Podcast ist – in alphabetischer Reihenfolge – Celluleute, Flimmerfreunde, Fortsetzung folgt, Nerdtalk, Plauschangriff, Second Unit, Sneakpod und Spieleveteranen, weil ich mich zwischen diesen einfach nicht entscheiden kann und sie alle äußerst hörenswert finde.

Media Monday #81

Da mein Arbeitstag heute bereits um 6:00 Uhr begonnen hat und auch erst 12 Stunden später – ohne ausführliche Mittagspause wohlgemerkt – endete, komme ich erst jetzt dazu die aktuellen Fragen des Medienjournals zu beantworten. Ich hoffe ihr schaut dennoch rein und lasst euch zu dem einen oder anderen Kommentar hinreißen…

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  1. Jared Leto gefiel mir am besten in „Mr. Nobody“.
  2. Uwe Boll hat mit (k)einem seiner Filme seine beste Regiearbeit abgelegt, weil ich das aufgrund der Unkenntnis seiner Werke bisher nicht besser einschätzen kann.
  3. Patricia Clarkson gefiel mir am besten in der TV-Serie „Six Feet Under“ als Sarah O’Connor, der Schwester von Ruth Fisher.
  4. Das größte Klischee in romantischen Komödien ist womöglich, dass kurz vor dem Happy End noch ein völlig dämlicher und meist nichtiger Grund sich zu streiten aus dem Hut gezaubert wird.
  5. Wenn in einem Film die Bodendielen quietschen, dann ist der nächste Schockmoment nicht weit.
  6. Das große Theater um die Oscar-Verleihungen hat schon wieder begonnen. Eure Meinung?
    Vor 10 Jahren habe ich die Oscar-Verleihung entweder live verfolgt oder zumindest aufgenommen und am Abend danach gesehen. Heute höre ich wer in den Hauptkategorien gewonnen hat innerhalb von 30 Sekunden im Kultur-Ticker der Nachrichten. Die Show an sich mag ja immer noch ganz nett sein, doch wird sie – und ich will hier niemandem zu nahe treten – in der filmischen Blogosphäre bereits im Vorfeld mehr als nur ausreichend thematisiert. Weitere Gründe, warum die Academy Awards – neben dem reinen Show- und Prestige-Aspekt – als Filmpreis nicht (mehr) so wirklich relevant sind, fasst mehinger in seinem Blog recht übersichtlich zusammen.
  7. Mein zuletzt gelesenes Buch ist immer noch „A Storm of Swords“ und das war großartig, weil George R. R. Martin darin jeden einzelnen seiner Charaktere gnadenlos ins Verderben stürzt – durch den Nachfolger kämpfe ich mich zurzeit noch.

Media Monday #80

Den letzten freien Tag des Weihnachtsurlaubs nutze ich natürlich noch einmal, um entsprechend zeitig die aktuellen Fragen des Medienjournals zum Filmgeschehen zu beantworten. In diesem Sinne: Willkommen zum ersten offiziellen Media Monday 2013 und allen Teilnehmern sowie natürlich Wulf ein filmreiches Jahr!

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  1. Joe Pesci gefiel mir am besten in „GoodFellas“ als Tommy DeVito und in „Kevin: Allein zu Haus“ als Harry – ich kann mich einfach nicht entscheiden.
  2. Robert Zemeckis hat mit „Zurück in die Zukunft“ seine beste Regiearbeit abgelegt, weil er damit meine erste Neugier für Filme geweckt hat und die Trilogie auch heute noch zwei meiner Lieblingsfilme enthält.
  3. Julia Stiles gefiel mir am besten in der 5. Staffel von „Dexter“.
  4. Eure Meinung zur Zensur- und Indizierungspolitik in Deutschland: Gerechtfertigt, egal oder absolute [zensiert]?
    Ohje, ein Thema über das ich mich seitenweise auslassen könnte, doch es ist schon spät und deshalb nur soviel: Jugendschutz ist wichtig und oftmals werden Filme noch viel zu niedrig eingestuft, doch die Bevormundung erwachsener Bürger durch Zensur und Indizierung von Unterhaltungsmedien geht gar nicht – zumal dies die scheinbar gefährdete Klientel ja ohnehin nicht davon abhält sich die indizierten oder zensierten Werke in voller Pracht zu beschaffen.
  5. Dass viele die Originalfassungen von Filmen und Serien bevorzugen steht außerfrage und ist insbesondere im Englischen ja durchaus gut verständlich, wie aber handhabt ihr es – sofern ihr ebenfalls dieser Gattung angehört – mit Produktionen aus Ländern, deren Sprache euch überhaupt nicht geläufig ist?
    Ehrlich gesagt schaue ich zu bestimmt 95% englischsprachige Filme und zu 100% englischsprachige Serien, weshalb sich die Frage kaum stellt. Im Fall der Fälle wird aber meist die Synchro geschaut, wenngleich ich durchaus auch solche Originalfassungen mit Untertiteln ansehen würde.
  6. In letzter Zeit versuchen immer mehr Serien – wie Filme es schon länger tun – mit Sex und Gewalt, sprich Blut und Brüsten, Zuschauer anzulocken (zumindest wird ihnen das gerne unterstellt). Wie ist eure Meinung (gerne anhand eines oder mehrerer Beispiele)?
    Solange sich diese Elemente gut in die Handlung einfügen (z.B. „Boardwalk Empire“), stört es mich nicht. Wenn Serien dagegen fast schon zum Softporno ohne Handlung verkommen (z.B. die 3. Staffel von „Californication“), dann muss ich das nicht haben. In letzter Zeit sind mir übertriebene Nacktheiten besonders in „Game of Thrones“ aufgefallen, was zwar recht nett anzusehen ist und auch irgendwie in diese Welt passt, doch fällt der Fokus darauf – besonders im Vergleich zu Romanvorlage – schon extrem auf.
  7. Mein zuletzt gesehener Film ist „Gesetz der Rache“ und der war spannend und unterhaltsam, weil er viele Wendungen hatte, die man nicht unbedingt voraussehen konnte.

Media Monday #79 – Silvester-Special

Kaum zu glauben, dass seit dem letzten Media Monday beinahe schon wieder eine Woche vergangen ist. Die Zeit rennt aber auch – ganz besonders wenn man frei hat und somit viel zum Filme- bzw. Serienschauen kommt. Doch für den Rückblick des Medienjournals auf 2012 unterbreche ich meine nächtlichen Sichtungen gerne…

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  1. Der beste Film in 2012 war für mich „Prometheus: Dunkle Zeichen“.
  2. Mein liebstes Buch in 2012 war für mich der zweite oder dritte Teil der „A Song of Ice and Fire“-Saga, da ich es nicht geschafft habe aktuellere Bücher, d.h. von 2012, zu lesen.
  3. Größte Serienneuentdeckung in 2012 war zweifelsohne „Six Feet Under“ und „Boardwalk Empire“. Von den erst 2012 angelaufenen Serien würde ich vermutlich „Go On“ mit Matthew Perry wählen – viel mehr Aktuelles schaue ich zurzeit auch gar nicht.
  4. Die größte Enttäuschung hingegen war für mich ganz klar, dass Dan Harmon als Showrunner bei „Community“ ausgestiegen ist bzw. wurde – zumindest was Enttäuschungen bei Serien angeht.
  5. Im nächsten Jahr freue ich mich ganz besonders auf „The Hobbit: An Unexpected Journey“, den ich hoffentlich nächste Woche endlich sehen kann.
  6. Spannend wird 2013 vor allem, weil ich versuchen will meinen Medienkonsum inklusive Besprechungen in diesem Blog trotz erfolgreicher Verdopplung, anspruchsvollem Job usw. aufrecht zu erhalten.
  7. Und ganz im Vertrauen, meine Vorsätze fürs kommende Jahr sind wieder mehr Sport zu treiben, die persönlichen Prioritäten zu ordnen und den daraus resultierenden Konsequenzen entsprechend Rechnung zu tragen.