Media Monday #81

Da mein Arbeitstag heute bereits um 6:00 Uhr begonnen hat und auch erst 12 Stunden später – ohne ausführliche Mittagspause wohlgemerkt – endete, komme ich erst jetzt dazu die aktuellen Fragen des Medienjournals zu beantworten. Ich hoffe ihr schaut dennoch rein und lasst euch zu dem einen oder anderen Kommentar hinreißen…

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  1. Jared Leto gefiel mir am besten in „Mr. Nobody“.
  2. Uwe Boll hat mit (k)einem seiner Filme seine beste Regiearbeit abgelegt, weil ich das aufgrund der Unkenntnis seiner Werke bisher nicht besser einschätzen kann.
  3. Patricia Clarkson gefiel mir am besten in der TV-Serie „Six Feet Under“ als Sarah O’Connor, der Schwester von Ruth Fisher.
  4. Das größte Klischee in romantischen Komödien ist womöglich, dass kurz vor dem Happy End noch ein völlig dämlicher und meist nichtiger Grund sich zu streiten aus dem Hut gezaubert wird.
  5. Wenn in einem Film die Bodendielen quietschen, dann ist der nächste Schockmoment nicht weit.
  6. Das große Theater um die Oscar-Verleihungen hat schon wieder begonnen. Eure Meinung?
    Vor 10 Jahren habe ich die Oscar-Verleihung entweder live verfolgt oder zumindest aufgenommen und am Abend danach gesehen. Heute höre ich wer in den Hauptkategorien gewonnen hat innerhalb von 30 Sekunden im Kultur-Ticker der Nachrichten. Die Show an sich mag ja immer noch ganz nett sein, doch wird sie – und ich will hier niemandem zu nahe treten – in der filmischen Blogosphäre bereits im Vorfeld mehr als nur ausreichend thematisiert. Weitere Gründe, warum die Academy Awards – neben dem reinen Show- und Prestige-Aspekt – als Filmpreis nicht (mehr) so wirklich relevant sind, fasst mehinger in seinem Blog recht übersichtlich zusammen.
  7. Mein zuletzt gelesenes Buch ist immer noch „A Storm of Swords“ und das war großartig, weil George R. R. Martin darin jeden einzelnen seiner Charaktere gnadenlos ins Verderben stürzt – durch den Nachfolger kämpfe ich mich zurzeit noch.

15 Gedanken zu “Media Monday #81

  1. Argh, mach mir nicht zu viel Angst mit G.R.R. Martins (GRR ohne Punkte passt besser zu seinem Aussehen) Epos… Bin gerade bei 560 Seiten vom 1. Buch, und kapiere da schon kaum noch, wer zu wem gehört, und bin entsetzt, wie vielen Charakteren schon wasweißichwas alles passiert ist… 😀

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    • Ohje, dabei hast du noch den einfachsten Band mit der übersichtlichsten Menge an Figuren erwischt. Kennst du die Serie? Könnte zum Einstieg hilfreich sein. Bis Band 4 verdoppeln sich die handelnden Personen ungefähr, was mich aktuell auch etwas abschreckt. Will ja nicht noch 2014 damit beschäftigt sein…

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      • Das bestätigt mir meine Entscheidung, in diesem Bereich nichts zu lesen. Das wär für mich der totale Horror! Deshalb bin ich auch immer noch nicht mir der Battles Without Honor & Humanity Box angefangen, obwohl da sogar ein Poster mit einer Übersicht der Machtverhältnisse der ganzen Yakuzas über den Handlungszeitraum beiliegt.^^
        Ich bewundere jeden, der sich sowas, ggf. dann noch über Jahre der Lektüre, wirklich merken kann.

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      • Guter Punkt. Das ist auch wahrscheinlich mein Problem, denn spätestens wenn ich den fünften Band von GRRMs Fantasyreihe gelesen habe, heißt es erst einmal auf die letzten beiden Bände warten – und bis die geschrieben sind, habe ich bestimmt schon vergessen, was zuvor alles in Westeros passiert ist. Schwierig, schwierig.

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      • Das das noch der einfachste Band ist, weiß ich auch. Und die Serie möchte ich erst sehen, wenn ich die Bücher gelesen habe.
        Ich frage mich nur manchmal, was den Mann dazu treibt, dass er für seine Charaktere immer nur das schlechteste will… 😀
        Was die vielen Charaktere angeht… naja, kann man nichts machen. Muss man sich halt durchbeißen. Bin aber vollkommen begeistert von der ganzen Story. Kanns auch kaum erwarten, mit dem 2. anzufangen, nur manchmal denke ich mir: nicht so schnell alles lesen, dann hab ich länger was davon 😉

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      • Bei der Menge an seitenstarken Büchern hast du ja so oder so lange etwas davon. Insofern hätte ich da keine Angst zu schnell zu sein… 😉

        Ich für meinen Teil bin erst durch die Serie auf die Romane gekommen und empfand die Vorabsichtung der ersten Staffel durchaus als Vorteil. Sobald die zweite auf Blu-ray erhältlich ist, werde ich mir beide Staffeln noch einmal anschauen – und bis dahin bin ich wohl auch mit Band 4 durch. Hoffe ich zumindest…

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    • Wenn du viel Zeit hast (oder wie ich eben mal zwei Lesejahre für die Bücher opferst), dann kannst du viel Spaß mit ihnen haben. Ich bereue es nicht mit ihnen angefangen zu haben, doch in Band 4 – so gut er auch immer noch ist – übertreibt es Martin etwas mit seinen neuen Figuren.

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  2. Hey bullion! Vielen Dank für die Verlinkung, welch Ehre 🙂

    Auch hier noch ein paar Worte zu Boll: In wieten Strecken unfähiger Regisseur, keine Frage. Dennoch kann ich dir „Rampage“ einmal als Gegengewicht zu dem ganzen Mist empfehlen. Und wenn du ganz ganz harten und schwarzen Humor ertragen kannst, solltest du auch „Postal“ mal eine Chance geben. 😉

    Bis nächste Woche 🙂

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    • Hmm, ja nee bei Boll bleibe ich wohl lieber außen vor. Sowohl „Rampage“ oder auch „Postal“ sprechen mich – auch wenn sie brauchbar inszeniert sein sollen – inhaltlich so gar nicht an. Das ist eine filmische Lücke, die mir ganz bewusst erhalten bleiben wird… 😉

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  3. Ach ja, die Oscar-Verleihung. Die haben wir auch jahrelang live verfolgt (meist nur zu zweit, einmal mit großem Rahmenprogramm) und jetzt allerhöchstens noch die Highlights auf YouTube.
    Wobei das bei mir nicht daran liegt, dass alles schon in Blogs thematisiert würde, sondern hat andere Gründe:

    1. Früher haben wir es uns vor den Oscars zur Aufgabe gemacht, möglichst viele der nominierten Filme auch vorher zu sehen, damit man mitreden und -tippen kann (oft dann gleich zwei Filme hintereinander, einmal gleich 3). Ging besonders gut, da ich als Student im Kino als Vorführer gearbeitet hab. Heute, mit 2 Kindern, ist man froh, wenn man dreimal im Jahr ins Kino kommt.
    Filme gibts nur von Sky, d.h. so langsam könnte ich bei den Oscars 2012 mitreden, aber da fehlt mir auch noch einiges.

    2. Der Konsum ist von Filmen sehr stark zu Serien gewandert. Die Emmys sind da also auf einmal interessanter, als die Oscars

    3. Die Oscar-Show an sich wird immer schlechter und das Gefühl, seine Zeit verschwendet zu haben, immer größer (noch viel mehr, wenn man, wieder dank der zwei Kinder, mit seiner kostbaren Zeit noch viel achtsamer umgehen muss)

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    • Alle drei Gründe kann ich ausnahmslos unterschreiben. Wenngleich ich auch nie den Anspruch hatte möglichst viele der nominierten Filme zu sehen, so hat man durch regelmäßige Kinobesuche (zu Schulzeiten teils bis über 50x im Jahr) doch automatisch einiges mitbekommen. Bis auf die auch von dir genannten drei bis vielleicht fünf Mal Kino im Jahr, werden die Vorjahresfilme dann im Heimkino nachgeholt – wenn man denn nicht Serien schaut. Eine Nacht würde ich mir heute für die Oscars jedoch nicht mehr um die Ohren hauen. Wie das allerdings aussehen würde, wenn ich keine Familie hätte, kann ich nicht sagen – aber das ist für mich inzwischen eh unvorstellbar… 😉

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  4. Pingback: Media Monday #88 — DonsTag

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