Media Monday #138

Schon wieder eine Woche vorbei. Im Moment rennt die Zeit, dass es nicht mehr feierlich ist. Wochentage verschwimmen ineinander und die Wochenenden sind nahezu komplett mit Gedanken rund um den anstehenden Hausbau ausgefüllt. Zeit für eine Pause, Zeit für die Fragen des Medienjournals – viel Spaß mit meinen Antworten!

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  1. Ein wortwörtlich flammendes Inferno wurde meines Erachtens in kaum einem Film besser dargestellt als in Danny Boyles „Sunshine“, denn der konstante Fokus auf das einzig wahre flammende Inferno in unserem Sonnensystem ist wahrlich beeindruckend.
  2. Was zeichnet für euch Literatur gegenüber trivialen Groschenromanen und seichter Unterhaltung aus?
    Ich mache da keine Unterschiede, weshalb ich auch Bücher jeder Art unter Literatur einsortiere.
  3. „Der Hobbit: Smaugs Einöde“ hätte ein richtig guter Film sein können, aber HFR (High Frame Rate) bzw. 48 fps hat ihn mir verleidet, weil das die Ästethik des Films komplett zerstört hat und mir das Eintauchen in die fantastische Welt Mittelerdes somit verwehrt blieb.
  4. Neben digitalen Medien, Blogs, Foren und Communitys: Lest ihr noch Filmzeitschriften in gedruckter Form und wenn ja welche und warum?
    Nein, schon seit Jahren nicht mehr. Vor ein paar Jahren hatte ich einmal in „torrent – Magazin für serielles Erzählen“ reingelesen, das ich – trotz des unglücklich gewählten Namens – ziemlich gut fand. Filmbücher lese ich allerdings recht regelmäßig.
  5. Filme, die auf Spielen basieren oder Spiele, die auf Filmen basieren; was empfindet ihr grundsätzlich als schlimmer/schlechter und wieso?
    Da enthalte mich und überlasse die Bühne lieber den Profis: GameOne über Video-Spielfilme, Second Unit über „Super Mario Bros.“ oder der Cinecast über Videospielverfilmungen – hört doch mal rein!
  6. Die TV-Serie „The Wire“ kenne ich noch immer nicht, obwohl ich es mir schon so lang vorgenommen habe. Das könnte daran liegen, dass ich aktuell noch mit „Friday Night Lights“ komplett ausgelastet bin.
  7. Meine zuletzt gesehener Film war „Wall Street“ und der war wirklich interessant, weil er uns einen unterhaltsamen Blick auf die Börsengeschäfte der 80er Jahre gewährt.

Media Monday #137

Nach einem Wochendende mit weiterer Haus-Recherche, einem entspannten Wildparkbesuch, Kinderfasching und anschließendem Magen/Darm-Gedöns, kam der Montag wieder viel zu schnell. Dennoch war ich gespannt auf die neuen Fragen des Medienjournals und freue mich, dass die Teilnehmer diese Woche Wulf wieder wohlgesinnter sind…

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  1. Weil ich die Diskussion bei Facebook aufgeschnappt habe, gebe ich die Frage gerne direkt weiter: Welcher Film hätte eurer Meinung nach durch die Beteiligung von Drachen enorm gewonnen?
    Das freut mich doch, dass meine Besprechung von „Die Herrschaft des Feuers“ Wulf indirekt zu einer Frage des Media Mondays inspiriert hat! Auf Facebook (seid ihr eigentlich schon Fan?) wurde ja bereits erörtert, dass wohl jeder Julia Roberts-Film und insbesondere „Eat Pray Love“ von Drachen profitieren würde. Allerdings sind Drachen auch kein Allheilmittel, wie man seit „Dungeons & Dragons“ weiß.
  2. Wie wichtig ist euch die musikalische Untermalung bei Filmen? Und bevorzugt ihr eher Soundtracks oder Scores?
    Sehr wichtig. Ich bin da schnell zu begeistern – und zwar von beiden Varianten: Ich liebe große klassische Scores à la John Williams oder Howard Shore ebenso wie die Soundtracks von Tarantino-Filmen oder Zack Braffs Werken (z.B. „Garden State“). So höre ich Soundtracks und Scores auch gerne abseits des Filmerlebnisses, z.B. im Live-Konzert.
  3. Aber wo wir gerade schon einmal beim Thema Musik sind: Es gibt ja diverse Filme, wo Stars sich auch mal als Gesangstalente versuchen. Welche dieser Darbietungen hat euch am meisten imponiert?
    Das waren wohl eindeutig Ewan McGregor und Nicole Kidman in „Moulin Rouge!“ – wenngleich ich auch Neil Patrick Harris, Felicia Day und Nathan Fillion in „Dr. Horrible’s Sing-Along Blog“ nicht unerwähnt lassen möchte.
  4. Manche Reihen (also von Büchern, Serien oder Comics) scheinen sich endlos hinzuziehen. Manche verlieren im Laufe der Zeit an Qualität, manche halten ein konstant hohes Niveau. Wie steht ihr zu solchen Neverending-Stories und was wären eurer Meinung nach Positiv- oder Negativbeispiele?
    Man sollte immer aufhören, wenn es am schönsten ist. Positiv sind hier wohl „Six Feet Under“ oder „Breaking Bad“ hervorzuheben, negativ leider „Dexter“ oder „Entourage“.
  5. Ich tue mich im Moment ein wenig schwer, all die Serien, Filme, Comics und Bücher zu sichten, die mich interessieren würden. Wie geht es euch in der Beziehung? Fühlt ihr euch auch manchmal erschlagen von der Flut an Neuveröffentlichungen und Altlasten oder seht ihr das ganz entspannt? Habt ihr schon mal eine Reihe bewusst nicht begonnen, in dem Wissen, dass diese zu viel eurer Zeit beanspruchen würde?
    Ich fühle mich erschlagen und hätte lieber eine andere Einstellung dazu. Hinzu kommt bei mir das Bedürfnis über wirklich jeden Film bzw. jede komplett gesehene Serienstaffel schreiben zu wollen, was die Sache nicht einfacher macht. Inzwischen komme ich aber ganz gut damit klar Serien oder Filme erst nach ein paar Jahren konsumieren zu können. Der Tag hat eben nur 24 Stunden.
  6. Gewalt und Nacktheit waren seit jeher die die größten Aufreger im Film- und Serienbusiness und brachten und bringen immer wieder die Leute auf die Barrikaden. Wie steht ihr dazu? Gewollte Provokation, sinnvolles Stilmittel, überflüssige Effekthascherei oder Freiheit der Kunstschaffenden?
    Manchmal Kunst, manchmal Trash, manchmal Provokation, manchmal Botschaft. Ganz unterschiedlich. Manchmal mag ich das, manchmal nicht. Da gibt es die komplette Bandbreite. Wie auch im Humor.
  7. Mein zuletzt gelesenes Buch ist immer noch “A Feast for Crows” und das war in der ersten Hälfte ziemlich anstrengend, weil George R. R. Martin zu viele neue Figuren einführen wollte, in der zweiten Hälfte jedoch hat er den Fokus wieder gefunden und mich erneut in seinen Bann gezogen – vom Nachfolger habe ich noch knapp 200 Seiten vor mir.

Media Monday #136 – in memoriam Philip Seymour Hoffman

Der Montag ist schon wieder fast vorbei – somit bleibt es mir nur noch das Feld der entzürnten Teilnehmer von hinten aufzurollen. Wieso entzürnt? Mit den Fragen des Medienjournals zu diesem leider sehr aktuellen Thema hat sich Wulf nicht nur Freunde gemacht. Mich hatte die Nachricht gestern Abend auch kalt erwischt – und somit finde ich es eigentlich ganz nett sich im Kreise von Filmliebhabern von einem großen Schauspieler zu verabschieden.

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  1. Philip Seymour Hoffman wird mir zuvorderst in seiner Rolle des Krankenpflegers Phil Parma in bester Erinnerung bleiben, weil er in Paul Thomas Andersons „Magnolia“ für das nötige Herz gesorgt hat – und dies der erste Film war, in dem er mir aufgefallen ist.
  2. Aber auch der Film „…und dann kam Polly“ unter Beteiligung von Hoffman ist ein großer Spaß, da Hoffman darin sein komödiantisches Talent beweisen konnte – und bei mir damit für einen der größten Lachflashs sorgte, die ich je bei einem Film hatte.
  3. Letzte Worte zum Tod eines – meiner Meinung nach – großartigen Schauspielers, der es noch weit hätte bringen können und wie so viele leider viel zu früh gehen musste:
    Meiner Meinung nach hatte er es als Schauspieler schon weiter gebracht, als viele seiner Kollegen. Insofern ein großer Verlust für die Filmwelt – zumindest darin dürfte man sich wohl einig sein.
  4. Während die Todesursache noch längst nicht offiziell mitgeteilt worden ist, wird allerorten bereits heiter spekuliert und von einer Überdosis Drogen ausgegangen. Ob richtig oder nicht, tut so eine öffentliche Zurschaustellung, so ein Breittreten der mutmaßlichen Todesumstände einer Person des öffentlichen Lebens wirklich not? Wie ist eure Meinung?
    Als Person des öffentlichen Lebens gehört dies wohl einfach dazu. Alles andere wäre auch nur Heuchelei. Es ist so oder so eine traurige Geschichte und schürt natürlich beide Extreme: daraus einen tragischen Todesfall zu machen hilft genauso wenig, wie zu sagen ‚Selbst schuld!‘ – am wenigsten den Hinterbliebenen.
  5. Fernab jeder Pietätlosigkeit schreibt allerdings – wie ich finde – [kann ich nichts zu sagen] oft sehr schöne Nachrufe auf verstorbene Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wie zum Beispiel [ist mir keiner besonders in Erinnerung geblieben].
  6. Kommt nur mir das so vor, oder häufen sich in der letzten Zeit die tragischen Todesfälle? Oder liegt es vielleicht vielmehr an der wachsenden Verbreitung Sozialer Netze, dass man derartige Nachrichten ganz anders oder unmittelbarer wahrnimmt? Was meint ihr dazu?
    Heute schlägt so etwas einfach höhere Wellen. Früher hat man vielleicht über die Tagesschau mitbekommen, wenn eine berühmte Persönlichkeit gestorben ist, heute weiß man es nach 2 Minuten über gefühlt 73 Kanäle.
  7. Meine zuletzt gesehener Film mit Philip Seymour Hoffman war „Die Tribute von Panem: Catching Fire“ und der war ziemlich großartig, weil er der fantastischen Vorlage absolut würdig war – und ich auch Hoffmans Darstellung von Plutarch Heavensbee einfach nur toll fand.

Media Monday #135

Nach einem Wochenende mit Kindergeburtstag, Spaziergang im Schnee und zweier Fimsichtungen, liegt der erste Tag der Arbeitswoche auch schon wieder hinter mir. Erstaunlich wie schnell es doch immer wieder geht. Die Kinder wurden bespaßt und schlafen – die idealen Voraussetzungen also, um die aktuellen Fragen des Medienjournals zu beantworten. Viel Spaß mit meinen Antworten, getreu dem Motto: besser spät, als nie…

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  1. Sven von CineKie.de warf jüngst wieder eine Frage auf, die ich gerne ebenfalls aufgreifen möchte: “Wie sieht’s eigentlich bei euch [in punkto Kino] aus? Zahlt ihr für jede Vorstellung einzeln? Nutzt ihr auch die GoldCard (bzw. ähnliche Angebote anderer Kinos)? Oder schaut ihr Filme lieber später in den eigenen vier Wänden?”
    Wenn ich ins Kino gehe, dann zahle ich für jede Vorstellung. Dauerkarten würden sich für mich (nicht mehr) lohnen. Seitdem ich Kinder habe ist der Aufwand viel zu hoch, um öfter als 5x im Jahr ins Kino zu gehen. Die meisten Filme werden folglich in den eigenen vier Wänden geschaut, was für das Filmerlebnis sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich bringt.
  2. Welche/r SchauspielerIn, die/der es mittlerweile zu beachtlichem Ruhm gebracht hat, ist euch unlängst in einem älteren Film aufgefallen, ohne dass ihr zuvor Kenntnis von ihr/ihm genommen hättet?
    Auch wenn es der Schauspieler nicht zu Ruhm gebracht hat, so ist mir doch Taylor Kitsch – der titelgebende „John Carter: Zwischen zwei Welten“ – erst kürzlich in der fantastischen Dramaserie „Friday Night Lights“ aufgefallen.
  3. Was war der enttäuschendste Trailer, der euch in den letzten Wochen untergekommen ist oder schaut ihr etwa gar keine Trailer und wenn nein, warum nicht?
    Auch wenn ich nur noch wenige Trailer schaue, so fand ich den zu Darren Aronofskys „Noah“ gruselig bzw. einfach nur lächerlich. Was soll den das bitte für ein Film werden? Pseudorealistisches Bibelepos mit Fantasyeinschlag und „Jumanji“-Tieren?
  4. Gibt es tatsächlich noch Filme, die ihr gerne einmal wieder sehen wollen würdet, die es aber noch immer nicht auf DVD oder Blu-ray gibt (alternativ: Serien)?
    Wie bereits in Media Monday #132 kann ich auch an dieser Stelle nur wieder „Wunderbare Jahre“ (OT: „The Wonder Years“) nennen: Kevin Arnold and Winnie Cooper forever!
  5. Wir BloggerInnen sind ja allesamt mehr oder weniger stark in diversen Sozialen Netzen, in Foren oder anderen Communitys aktiv. Wie sind eure Erfahrungen, ob positiv oder negativ? Welchen Kanal möchtet ihr nicht mehr missen oder womit seid ihr überhaupt nicht warmgeworden?
    Mein Hauptmedium ist nach wie vor mein Blog bzw. eure Blogs. Alles andere läuft so nebenher. Twitter nutze ich recht gerne, weil es eine schöne Dynamik besitzt und Facebook, weil sich da eben alle tummeln. Da bin ich aber eher dabei, um nicht außen vor zu sein und Nicht-RSS-Nutzern eine Möglichkeit zu bieten dem Blog zu folgen. Für mehr Aktivität fehlt mir einfach die Zeit.
  6. Mein jüngster Neuerwerb in punkto Medien war die Blu-ray-Box mit „The Descent“ und „The Descent 2“, weil ich den ersten Teil schon lange updaten wollte, mich Teil 2 schon länger gereizt hat und es die Box für schmale 12 Euro gab.
  7. Mein zuletzt gesehener Film war Django Unchained“ und der war typisch Tarantino, weil er gleichzeitig eine herrlich nostalgische Hommage und ein absolut eigenständiges Original darstellt – und dazwischen mit großartigen Dialogen und Schauspielern aufwartet.

Media Monday #134

Heute hatte ich erstmals ernsthaft mit dem Gedanken gespielt, den Media Monday ausfallen zu lassen. Manchmal ist es schon fast mühsam, sich nach einem langen Arbeitstag noch einmal an den Rechner zu setzen. Man könnte so viele andere Dinge machen. Aber Wulf jammert ja trotz Umzugsstress auch nicht: also Zähne zusammenbeißen und die aktuellen Fragen des Medienjournals beantworten, aber zackig!

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  1. Was haltet ihr von den zahllosen Oscar-Artikeln und Prognosen, die derzeit wieder allerorten aus dem Boden schießen? Nett, unnötig, egal, spannend?
    Ich finde es irgendwo zwischen nett, unnötig und egal. Zumindest komme ich so schneller durch meine Feeds, da man auf nahezu allen Filmblogs gefühlt die gleichen Infos liest. Extrem redundante Inhalte eben. Vielleicht empfinde ich das auch nur so, weil ich einmal wieder kaum einen der diesjährigen Oscar-Kandidaten gesehen habe. Vielleicht auch nicht. Eben egal.
  2. Aber die Oscars sind ja auch immer noch mal ein Rückblick auf das vergangene Jahr und ich denke, wir haben alle so einige Filme konsumiert. Welcher Film, den ihr im letzten Jahr geschaut (!) habt, meint ihr, hätte das Zeug zum Kultfilm?
    Da ich bisher kaum Filme aus dem Jahr 2013 gesehen habe, bleibt mir nur an dieser Stelle „Gravity“ zu nennen. Allerdings wird sich erst noch zeigen müssen, wie er sich im Heimkino ohne 3D, riesige Leinwand und Bombast-Sound durchsetzen kann.
  3. Und dann bitte noch eine Empfehlung: Der ideale Anti-Schlechte-Laune-Film ist „Die Goonies“, weil mir die Truppe immer ein Lächeln aufs Gesicht zaubert.
  4. Das Thema Comics hatten wir auch schon länger nicht mehr: Habt ihr euch vorgenommen, in der Richtung im noch jungen Jahr etwas zu lesen? Natürlich wenn ja was, wenn nein, warum nicht?
    Falls ich einen Comic lesen sollte, dann wohl „The Walking Dead“ von Robert Kirkman.
  5. Eine Frage zum Thema Umzug fällt mir doch schon ein, weil das heute bei uns aktuell war: Was ist die eurer Meinung nach sinnvollste Art, die eigene Film- und Büchersammlung zu sortieren?
    Alphabetisch, zumindest die Filme. Wobei ich hier zwischen DVDs und Blu-rays unterscheide. Auch TV-Serien und größere Boxen habe ich aus dem normalen Schema ausgelagert. Bücher dagegen sortiere ich eher nach Autor.
  6. Und dann noch was zum Thema Emanzipation: Ich habe in letzter Zeit immer wieder gelesen, wie schlecht Frauen grundsätzlich in den meisten Filmen wegkommen und das sie kaum sinnvolle Rollen haben, bedeutend weniger Dialoge und wenn doch, dann meistens über die Hauptfigur, die natürlich meistens männlich ist. Nennt doch mal als Gegenbeispiel eine richtig starke, charakterlich ausgearbeitete, überzeugende und eigenständige Frauenfigur in Film oder Fernsehen.
    Wie kann man auf diese Frage nicht „Buffy: The Vampire Slayer“ nennen? An dieser Stelle verdrehen übrigens nur diejenigen die Augen, die diese Serie nie gesehen haben. Oder um Autor Joss Whedon zu zitieren: ‚So, why do you write these strong female characters? Because you’re still asking me that question.‘
  7. Mein zuletzt gesehener Film war „The Last Stand“ und der war wunderbar unterhaltsam, weil er einerseits herrlich altmodisch erzählt war und Arnold Schwarzenegger dennoch glaubwürdig in die Gegenwart versetzt hat.

Media Monday #133

Zurzeit habe ich das Gefühl, ich komme zu gar nichts mehr. Unzählige Feuer wollen bekämpft werden, unzählige – Spoiler-Alarm! – Baustellen gibt es zu bewältigen. Da rücken Filme und das Blog auf der Prioritätsliste leider nach hinten. Auch wenn es schon spät ist, möchte ich wenigstens die aktuellen Fragen des Medienjournals beantworten und hoffe auf Nachsicht, wenn ich zurzeit nicht zu all euren famosen Antworten meinen Senf abgebe…

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  1. Ganz ehrlich, [x-beliebige SchauspielerIn] sollte die Schauspielerei am besten gleich ganz drangeben, denn manche SchauspielerInnen sieht man eben lieber, manche nicht – da mische ich mich nicht in deren Berufwahl ein.
  2. Woran mag das liegen, dass jüngere Blockbuster länger und länger werden und kaum noch ohne Überlängenzuschlag auskommen, vor allem völlig ungeachtet dessen, ob die Geschichte eine Laufzeit von mehr als 120 Minuten überhaupt hergibt?
    Das wird wohl einzig und allein an den Excel-Tabellen liegen, die den Studiovorständen zur Auswertung des Einspielergebnisses präsentiert werden. Darin werden Filme mit 120 bis 160 Minuten Laufzeit wohl als erträglicher eingestuft, als knackige 90 Minüter. Ganz unromantisch und pragmatisch. Business eben.
  3. „Vom Regisseur von“, „Von den Produzenten von“, „Präsentiert von“ – wenn ich so etwas auf einem Cover oder Filmplakat lese, dann hat es der Film vermutlich nötig, was eher ein schlechtes Zeichen ist.
  4. Meine liebste Serie derzeit ist ganz klar „Game of Thrones“ (aktuelles Programm) und „That ’70s Show“ (aus der Konserve), insbesondere weil beide Shows ihre unzweifelhaften, wenn auch gänzlich unterschiedlichen Stärken besitzen – und gerade in der Kombination die perfekte Abswechslung bieten.
  5. Die Serie [hier beliebige Serie einsetzen] hat allerdings nach der [2. bis 8.] Staffel stark abgebaut wie ich finde , denn es gibt nur äußerst wenige Serien, die ihr Niveau über die gesamte Laufzeit halten können; als positive Beispiele möchte ich einmal mehr „The West Wing“, „The Sopranos“, „Six Feet Under“ oder „The Shield“ anführen.
  6. Es gibt ja AutorInnen, deren Bücher allesamt zu überzeugen wissen, die aber noch kaum jemand zu kennen scheint, wie etwa Matt Ruff („Fool on the Hill“) oder Ken Grimwood („Replay: Das zweite Spiel“). Sollte man unbedingt mal gelesen haben, weil die Bücher darauf schließen lassen, dass auch die anderen Werke der Autoren toll sein müssen.
  7. Meine zuletzt gesehener Film war immer noch „Der Hobbit: Smaugs Einöde“ und der war noch 2013 dran, weil ich es 2014 noch nicht geschafft habe auch nur einen Film zu sehen.

Media Monday #132

Da morgen bzw. heute bei uns Feiertag ist, nutze ich die Gelegenheit und beantworte die aktuellen Fragen des Medienjournals einmal wieder überpünktlich. Außerdem bin ich aufgrund unserer kleinen Störenfriede ohnehin noch wach. Wie zurzeit eigentlich jede Nacht. Doch schreibe ich an dieser Stelle ja nicht als jammernder Vater, sondern als begeisterter Filmfreund. Viel Spaß also mit meinen Antworten zum 132. Media Monday!

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  1. Von der amerikanischen Filmindustrie würde ich mir eigentlich mal wünschen, dass sie ihre Blockbuster-Budgets drastisch zusammenstreicht – dann bekäme man vielleicht auch einmal wieder Filme zu sehen, die nicht nur aus CGI-Overkill bestehen. So unterhaltsam das auch ab und zu sein mag…
  2. Würde man „Wunderbare Jahre“ (OT: „The Wonder Years“) veröffentlichen, würde ich vermutlich sofort schwach werden, denn diese Serie zählt zu den zauberhaftesten Coming-of-Age-Geschichten, die je erzählt wurden.
  3. Es gibt ja so gehypte Filmstars wie etwa [x-beliebige SchauspielerIn], der/dem ich aber überhaupt nichts abgewinnen kann, weil SchauspielerInnen für mich nicht so wichtig sind, wie ihre Rollen (d.h. Drehbuch) und die Inszenierung ihrer Charaktere (d.h. Regie).
  4. Film-Blogosphäre war ja eines der geflügelten Worte im letzten Jahr und von Manifesten über Homepages bis hin zu Facebook-Gruppen hat sich da einiges getan in der letzten Zeit, von wirklichem Erfolg gekrönt war aber keines der Projekte. Wie ist deine Meinung zum Thema Film-Blogosphäre? Was wäre ein möglicher neuer Ansatz oder, ganz anders gedacht, muss sich in der Beziehung überhaupt etwas tun oder ist alles gut so wie es ist?
    Nachdem unser Projekt, die Seite Film-Blogosphäre, ja erst vergangene Woche offiziell zu Grabe getragen wurde, bleibt natürlich eine klaffende Lücke – oder nicht? Inzwischen haben sich neue Facebook-Gruppen usw. gebildet und Ideen werden gewälzt. Ein deutliches Zeichen also, dass das Thema noch aktuell ist. Gut so! Ich für meinen Teil werde auch weiterhin dafür kämpfen, dass die Vernetzung vorangetrieben wird – und sei es nur durch diverse Kommentare auf von mir geschätzten Seiten. Auch durch eure Kommentare und den Meinungsaustausch – sei es auf den Filmblogs direkt oder per Facebook – tragt ihr zur Vernetzung bei. Also nur nicht müde werden!
  5. Kaufe ich mir ein Buch, erwarte ich mir auf alle Fälle, dass es mir gefällt. Sonst würde ich mir es ja nicht kaufen. Logisch, oder?
  6. Die Spezialeffekte in Serienproduktionen müssen sich teils hinter Kinofilmen nicht verstecken – und außerdem fördert ein limitiertes Budget die Kreativität (siehe Frage 1).
  7. Meine zuletzt gesehene Serienstaffel war die dritte Staffel von „The Walking Dead“ und die war erneut wirklich mitreißend, weil den Charakteren auch wirklich nichts erspart bleibt und die Zombies fast schon das kleinste Übel zu sein scheinen.

Media Monday #131 – Silvester-Special

Da ich heute noch Urlaub habe und der Tag bereits durch eine Geburtstagsfeier verplant ist, widme ich mich sogleich den noch brandaktuellen Fragen des Medienjournals. Wer mein in Worte gefasstes Entsetzen zu HFR 3D in „Der Hobbit: Smaugs Einöde“ noch nicht gelesen hat: Mich würde eure Meinung dazu interessieren! Ansonsten viel Spaß mit meinen Antworten zum Silvester-Special…

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  1. Der beste Film in 2013 war für mich „Gravity“.
  2. Mein liebstes Buch in 2013 war für mich die „Die Tribute von Panem“-Trilogie von Suzanne Collins, da ich es nicht geschafft habe aktuellere Bücher, d.h. von 2013, zu lesen.
  3. Größte Serienneuentdeckung in 2013 war zweifelsohne „The Shield“ – 2013er Serienstarts habe ich dagegen überhaupt nicht verfolgt.
  4. Die größte Enttäuschung hingegen war für mich ganz klar High Frame Rate (HFR) bei der Kinovorführung von „Der Hobbit: Smaugs Einöde“.
  5. Im nächsten Jahr freue ich mich ganz besonders auf den ersten Teil von „Die Tribute von Panem: Mockingjay“.
  6. Spannend wird 2014 vor allem, weil der Plan ein Haus zu bauen endlich in die Tat umgesetzt werden muss (so wir denn ein passendes Grundstück finden).
  7. Und ganz im Vertrauen, meine Vorsätze fürs kommende Jahr sind im neuen Job erfolgreich Fuß zu fassen, dabei die Familie nicht aus den Augen zu verlieren und – ganz egoistisch – auch einmal wieder ein wenig Zeit für mich zu haben.

Media Monday #130 – Christmas-Special

Da das Wetter heute nur wenig einladend und der Großteil der Belegschaft bereits im Weihnachtsurlaub ist, verbringe ich meine Mittagspause einmal wieder mit der Beantwortung der Fragen des Medienjournals – dieses mal in einer vorweihnachtlichen Spezialausgabe. Auch wenn meine offiziellen Weihnachtsgrüße noch folgen werden, wünsche ich den restlichen Media Monday-Teilnehmern an dieser Stelle schon einmal ein frohes Fest und einen guten Start ins neue Jahr!

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  1. Was glaubst du, liegt bei dir etwas in Richtung Film/Buch/etc. unter dem Weihnachtsbaum?
    Dieses Jahre habe ich nicht die geringste Vorahnung. Wenn ich auf etwas tippen müsste, dann wahrscheinlich auf Pixars „Die Monster Uni“ und eventuell irgendein Buch.
  2. Wirst du selbst auch etwas in der Richtung verschenken und wenn ja, was (sofern du es an dieser Stelle verraten kannst)?
    Für das Zappelinchen gibt es eine weitere „Meine Freundin Conni“-DVD und bei den restlichen Geschenken ist bestimmt das eine oder andere Buch dabei.
  3. Gibt es etwas, dass du dir nach den Weihnachtstagen noch unbedingt wirst kaufen müssen, sofern niemand es dir schenkt?
    Ein akuter Kauf direkt nach Weihnachten steht nicht an. Allerdings wird auch das kommende Jahr einige Filme, Bücher, CDs usw. für meine bereits viel zu vollen Regale bereithalten.
  4. Laufen bei euch zu den Festtagen bestimmte Weihnachts-CDs?
    Seit zwei Jahren gehört A VERY SHE & HIM CHRISTMAS von SHE & HIM zum Pflichtprogramm, anstonsten werden hauptsächlich Weihnachtsklassiker von Bing Crosby, Frank Sinatra, Nat King Cole, Dean Martin oder Petti LaBelle gespielt.
  5. Weihnachtsfilme gibt es ja wie Sand am Meer, aber meine liebste Weihnachts-Serienepisode ist vermutlich „Weihnachten bei Hoppenstedts“, weil Loriot in dieser Sketchsammlung erneut unglaublich komisch die Absurdität so mancher deutscher Eigenheit auf den Punkt bringt.
  6. Aber apropos Weihnachtsfilme: Während ja mancher Film nie langweilig wird, kann ich [an dieser Stelle fällt mir kein Film ein] mittlerweile nicht mehr sehen, denn mir fehlt eher die Zeit alle von mir geliebten oder auch noch unbekannten Weihnachtsfilme zu sehen; auf „Schöne Bescherung“ habe ich jedoch auch dieses Jahr nicht verzichtet.
  7. Die freien Tage werde ich nutzen, um mir endlich die erweiterte Fassung von „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“ und „Der Hobbit: Smaugs Einöde“ im Kino anzusehen.

Media Monday #129

Kaum bloggt man ein wenig unregelmäßiger und beantwortet die Fragen des Medienjournals nicht mehr bis zur Mittagspause, brechen die Besucherzahlen rapide ein. Der Druck der filmischen Blogosphäre ist einfach zu hoch. Dennoch werde ich veruschen, die verbleibenden Leser mit meinen Antworten zu erfreuen – und ihr dürft auch ruhig nach 20 Uhr noch kommentieren! 😉

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  1. Joss Whedon und J.J. Abrams müssten wirklich mal einen Film zusammen machen, denn das dürfte nicht nur in meinen popkulturellen Synapsen einen Kurzschluss erzeugen.
  2. Kürzlich habe ich einen Weihnachtsbaum gefällt und der wartet nun darauf geschmückt zu werden.
  3. Bitterlich geweint habe ich bei „Six Feet Under“, „Moulin Rouge“, „Big Fish“, „Braveheart“ und vielen mehr – ja, ich bin ein alter Heuler, wenn es um Filme und Serien geht.
  4. Das süßeste sprechende Tier ist „Howard the Duck“.
  5. „Die Legende der Wächter“ hat überhaupt nicht meinen Erwartungen entsprochen. Das ist aber positiv zu werten, denn für einen Zack Snyder Film ist der Film schön geradlinig erzählt und sein Stil funktioniert in einem reinen Animationsfilm einfach viel besser.
  6. Von der Serie „The Newsroom“ verspreche ich mir viel, weil sie von Aaron Sorkin (u.a. „The West Wing“) geschrieben wurde.
  7. Mein zuletzt gesehener Film war „Take Me Home Tonight“ und der war äußerst sympathisch, weil er wie eine Verbeugung vor John Hughes wirkt und die Stimmung seiner filmischen 80er Jahre perfekt einfängt.