Media Monday #156

Das letzte lange Wochenende ist vorbei. Ich habe es tatsächlich geschafft zwei Filme zu sehen und zu besprechen sowie viel Zeit im Freien zu verbringen. Fußball habe ich dagegen nicht gesehen, doch dazu später mehr. Die neue Woche beginnt natürlich mit den Fragen des Medienjournals – und ich hoffe sehr, dass dies nicht der letzte Blogeintrag in den nächsten Tagen bleiben wird. Nun aber erst einmal viel Spaß mit meinen Antworten!

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  1. Der perfekte Film für einen Männerabend/Mädelsabend ist wohl – und ich kann hier nur für den Männerabend sprechen – „The Abyss“ oder „Während Du schliefst“ (soviel dann zur Gender-Typisierung). Zumindest haben sich diese beiden Filmabende besonders in meinem Gedächtnis verankert.
  2. „The Man Who Killed Don Quixote“ soll ja ein toller Film sein, aber allein, dass das Glück für Terry Gilliam nicht mitspielt, hält mich schon davon ab, ihn eines Blickes zu würdigen, weil er nie fertig gestellt werden konnte; dafür ist die Doku „Lost in La Mancha“ ganz großartig!
  3. Die WM ist im vollen Gange. Steht der Film- oder allgemeine Medienkonsum nun hinten an oder flieht ihr ganz bewusst in fremde Welten, um dem Fussball-Trubel zu entgehen?
    Da kann ich mich nur selbst zitieren: Wir befinden uns im Jahre 2014 n. Chr. Ganz Deutschland ist im WM-Fieber… Ganz Deutschland? Nein! Ein von einem unbeugsamen Filmfreund geführtes Blog hört nicht auf, dem Fußballwahn Widerstand zu leisten. Somit lief bei mir natürlich nicht das Deutschland-Spiel, sondern Oliver Stones Savages“ in der erweiterten Fassung.
  4. Wenn schon historische Geschichte, dann aber bitte am liebsten aus der Epoche, in der sich tolle Geschichten erzählen lassen – und ich glaube, das ist in jeder Epoche möglich.
  5. Found-Footage-Filme nebst obligatorischem Kameragewackel können durchaus sehenswert sein (siehe „Cloverfield“), doch irgendwie wird diese Technik inzwischen recht inflationär eingesetzt (der Rest war übrigens auch nicht besser).
  6. Die Negierung der Ereignisse des Vorgängers in „Silent Hill: Revelation“ ist so dermaßen an den Haaren herbeigezogen, dass es mir nahezu jegliches Vergnügen an dem Film genommen hat.
  7. Zuletzt gelesen habe ich „Filme der 2000er“ aus dem Taschen-Verlag und das war, wie alle anderen Bücher aus der Reihe, sehr lesenswert, weil die Auswahl an Filmen dort sehr breit gefächert ist und man, durch die Aufmachung und eingestreuten Informationen, Lust auf beinahe jeden der vorgestellten Filme bekommt.

Media Monday #155

Während die ganze Welt Fußball schaut, habe ich die letzten Details unserer Baufinanzierung geklärt und mache mich nun daran die aktuellen Fragen des Medienjournals zu beantworten – glücklicherweise ohne WM-Special, danke Wulf!

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  1. Der beste Beitrag oder die beste Kritik, die ich in der vergangenen Woche auf einem Blog gelesen habe, war „Denial of service attack [Neutralized]“ auf dem Blog von Feedly (Beitrag) sowie „Boyhood (Richard Linklater, USA 2014)“ von der Singenden Lehrerin (Kritik).
  2. Die achte und letzte Staffel von „Dexter“ hatte ein wirklich enttäuschendes Ende, denn die Autoren haben damit so ziemlich alles über Bord geworfen, was sie sich und ihren Figuren in den vorhergehenden sieben Jahren der Serie erarbeitet hatten.
  3. In der zweiten Jahreshälfte 2014 freue ich mich am meisten auf den tatsächlich beginnenden Hausbau, weil meine Familie Mitte 2015 dann hoffentlich endlich den Platz zur Verfügung hat, den wir dringend benötigen.
  4. Demnächst möchte ich „House of Cards“ sehen/lesen/o. ä., weil ich von der Serie bisher nur Gutes gehört habe – und ich Washington, D.C. als Schauplatz stets faszinierend finde.
  5. Zuletzt enttäuscht von einer Figur, die plötzlich völlig out-of-character agiert hat, war ich von – wer hätte es gedacht? – Dexter Morgan.
  6. Das größte Geschenk, das man mir in punkto Medien machen könnte, wäre die Veröffentlichung von „Wunderbare Jahre“ auf DVD, was ja tatsächlich passieren soll!
  7. Zuletzt gesehen habe ich eine Episode der TV-Serie „Girls“ und das war sehr unterhaltsam, weil Lena Dunham wirklich sehr frisch schreibt und inszeniert.

Media Monday #154

Die Hitzewelle hat uns voll im Griff. Die Tage werden schwitzend im Garten verbracht, die Nächte in der Dachwohnung sind unerträglich heiß. An kühlenden Badespaß ist dennoch nicht zu denken, plagt unser Zappelinchen doch einmal wieder ein fieser Husten. Puh! Ich selbst komme gerade aus einer Aufführung des Musicals „My Fair Lady“ und da die Kinder sowieso wach sind, husten und weinen, kann ich nebenbei gleich die Fragen des Medienjournals beantworten…

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  1. Filme werden für das Kino gemacht – sagt man ja so schön. Doch dann gibt es da ja auch noch Fernsehfilme. Die zeichnen sich für mich zuvorderst dadurch aus, dass sie meist komplett an mir vorübergehen, weil ich mit ihnen dröge TV-Dramen über Problemthemen (ÖRs) oder generische Liebeskomödien (Private) verbinde.
  2. Als Literatur kann man ja vieles bezeichnen. Für mich ist das eine Kategorie ohne jegliche Wertung – es gibt eben solche und solche Literatur.
  3. Übermächtige Helden, die nicht sterben zu können scheinen gehören um Actionkino der 80er Jahre, doch auch heute werden immer wieder Exemplare dieser Spezies gesichtet.
  4. Nicht, dass man den Namen des Kameramannes kennen müsste, aber gerade Michael Ballhaus ist mir im Gedächtnis geblieben ob der ungewöhnlichen Blickwinkel und des einzigartigen Looks, denn ohne ihn müssten Martin Scorseses Filme, wie z.B. „GoodFellas“, wohl mit weniger Plansequenzen auskommen.
  5. Animes schaue ich selten – „Akira“, „Prinzessin Mononoke“ und „Chihiros Reise ins Zauberland“ fand ich aber toll.
  6. Mobile Games – sprich Apps – zu aktuellen Kinofilmen sind inzwischen wichtige Marketing-Instrumente.
  7. Zuletzt gesehen habe ich „Trance: Gefährliche Erinnerung“ und das war ein toll anzusehendes Filmerlebnis mit inhaltlichen Abstrichen, weil Danny Boyle mehr Augenmerk auf die Insenierung, als auf das Drehbuch gelegt hat.

Media Monday #153

Seit letztem Montag ist eine aufregende Woche mit langem Wochenende, spaßigen Freizeitaktivitäten und etlichen Planänderungen für das Haus ins Land gegangen. Puh! Auch in der kommenden Woche stehen wieder etliche Termine an, die nebenbei erledigt werden wollen. Nun ist aber erst einmal Montag – und mit diesem gilt es die aktuellen Fragen des Medienjournals zu beantworten. Viel Spaß dabei!

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  1. Eine Freundes-Clique, mit der ich gerne auch einmal abhängen würde, ist ganz klar die Gang aus „Friends“, weil mir Joey, Chandler, Monica, Ross, Rachel und Phoebe in den 90ern bzw. frühen 2000ern doch sehr ans Herz gewachsen sind – fast wie richtige Freunde eben.
  2. Bei den zahllosen Literatur-Verfilmungen frage ich mich ja ein wenig, warum sich noch keiner auf „Replay – Das zweite Spiel“ gestürzt hat, denn die Geschichte bringt eine ganz neue Dimension zur klassischen „Groundhog Day“-Thematik und könnte in den richtigen Händen absolut großartig werden.
  3. Die Grundidee von „Iron Sky“ fand ich ja ziemlich genial, wohingegen mich das Gesamtwerk kaum zu überzeugen wusste, weil der Film seine satirischen Elemente einfach nicht auszuspielen weiß und er über weite Strecken einfach nur zerfahren und langweilig wirkt.
  4. Vampire und Werwölfe, Cowboys und Aliens, Roboter und Aliens, schön und gut, aber PR-Agenturen und Filmblogger wäre doch mal eine richtig coole Combo, denn da prallen Welten oft aufeinander!
  5. Wenn es mich ins Kino verschlägt, erwarte ich mir ein unterhaltsames Filmerlebnis.
  6. Von „Star Wars: Episode VII“ würde ich ja gerne mal eine Lesung besuchen, weil jetzt doch gerade die Leseproben mit allen Schauspielern sein müssten?
  7. Meine zuletzt gelesenes Buch war „Cabinet of Curiosities: My Notebooks, Collections, and Other Obsessions“ von und mit Guillermo del Toro und das war großartig, weil es einen wunderbar detaillierten Einblick in die Gedankenwelten del Toros bietet.

Media Monday #152

Weil ich es immer noch nicht geschafft habe eine Kategorie zum Thema Hausbau einzurichten, gibt es die Neuigkeiten eben an dieser Stelle: Der Vertrag ist unterschrieben! Davon lasse ich mich natürlich dennoch nicht abhalten und beantworte brav die aktuellen Fragen des Medienjournals – viel Spaß mit meinen Antworten!

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  1. Ein toller Film, der unter der Regie eines/einer Anderen gnadenlos gescheitert wäre: „Der weiße Hai“ von Steven Spielberg, ein wahrlich perfektes Lehrstück an Spannungsaufbau und Charakterkino. Jeder andere hätte daraus vermutlich einen billigen Horrorstreifen gemacht.
  2. Der mitunter verstörendste Film, den ich je gesehen habe ist „Mulholland Drive“ von David Lynch, weil er eine solch alptraumhafte und beängstigende Atmosphäre heraufbeschwört, dass mir der Film noch im Traum nachgegangen ist.
  3. Godzilla ist wieder da und die Meinungen gehen weit auseinander. Welches (Film-)Monster sollte man eurer Meinung nach mal wieder aus der Versenkung holen? Auch wenn ich das Gareth Edwards Reboot von „Godzilla“ recht gelungen fand, so würde ich am liebsten noch einmal H. R. Gigers (R.I.P.) „Alien“ auf der großen Leinwand sehen.
  4. Zu „Der goldene Kompass“ hätte ich ja gerne eine Fortsetzung gesehen, weil ich den Film als Adaption (sieht man einmal von der verhunzten Schnittfassung ab) sehr gelungen fand und die Romanfortsetzung „Das magische Messer“ sowie „Das Bernstein-Teleskop“ wahrlich liebe.
  5. Ich glaube ja, von Gareth Edwards wird man in den nächsten Jahren noch viel hören, denn mit „Godzilla“ und „Star Wars“ hat er nun zwei große Franchises an der Hand.
  6. Wäre ich eine Comic-Figur, dann wohl am ehesten Trick Duck (blaue Kappe), weil ich mich mit ihm schon damals während unzähliger Lustiger Taschenbücher identifiziert hatte.
  7. Meine zuletzt gesehene Serienstaffel war „Dexter – Season 7“ und die war unerwartet unterhaltsam, weil ich nach der schwächeren sechsten Staffel nicht mehr mit einem qualitativen Aufschwung gerechnet hatte.

Media Monday #151

Schon wieder Montag. Das Wochenende ist mit Kindergartenfest und einer Geburtstagsfeier viel zu schnell an mir vorbeigezogen. Neben Arbeit und Kindern steht das restliche Leben zurzeit vollkommen im Zeichen des kurz vor Vollendung stehenden Hauskaufs. Was bin ich froh, wenn das erst einmal – um beim passenden Bild zu bleiben – unter Dach und Fach ist! Nun sorgen jedoch erst einmal die wöchentlichen Fragen des Medienjournals für Ablenkung…

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  1. Was ist euer liebster Urlaubsfilm (und ich meine damit Filme, die Urlaube wie auch immer thematisieren oder an Urlaubsorten spielen oder oder oder)?
    Das ist einfach: natürlich „Schöne Bescherung“, der im Weihnachtsurlaub spielt! Doch auch daneben hat die Filmreihe rund um die Urlaubserlebnisse der Familie Griswold natürlich so einige unterhaltsame Urlaubsreisen zu bieten, sei es der Roadtrip durch die USA in „Vacation“ oder die Kulturreise durch Europa in „European Vacation“ – stets ein großer Spaß!
  2. Welche Art von Buch ist euch für den Strand die liebste?
    Am liebsten lese ich am Strand wohl Thriller: schön spannend und unterhaltsam. Echte Page-Turner eben, die dann auch nicht unbedingt besonders ansprungsvoll sein müssen.
  3. Von welcher Stadt würdet ihr euch wünschen, dass sie einmal Handlungsort eines Films (oder einer Serie, eines Romans) wäre und warum?
    Sehr gerne sehe ich stets Städte, die ich selbst schon einmal besucht habe. So freue ich mich z.B. stets, wenn ein Film in Washington, D.C. oder New York City spielt. Paris mag ich auch sehr, wenngleich meine Reise in die Stadt der Liebe schon wieder 16 Jahre zurückliegt. Unglaublich.
  4. Ähnliches Szenario wie Frage 3: Welche Stadt würdet ihr im Rahmen eines Katastrophenfilms liebend gerne zerstört werden sehen und warum?
    Da habe ich keine Vorlieben; inzwischen musste ja jede größere Stadt schon mehr als einmal dran glauben.
  5. Es gilt spontan zu verreisen und ihr wisst nicht, was und ob man vor Ort unternehmen kann. Was – in punkto medialer Erzeugnisse jeder Art – muss folglich auf jeden Fall mit, um möglicher Langeweile entgegenzuwirken?
    Bücher, auf jeden Fall Bücher. Nie ohne ein Buch! Dann eventuell noch ein paar Podcasts. Mehr muss aber nicht.
  6. Niederländische Filme mögen irgendwo da draußen existieren, ich kenne jedoch keine – sieht man einmal von ein paar Frühwerken von Paul Verhoeven (z.B. „Flesh & Blood“) ab.
  7. Mein zuletzt gesehener Film war „Stichtag“ und der war leider nicht so gelungen wie die „Hangover“-Reihe des gleichen Regisseurs, weil die Witze denen der bekannten Erfolgstrilogie zwar ähneln, ohne jedoch deren Tempo und Absurdität zu erreichen.

Media Monday #150

Wulfs Media Monday feiert Geburtstag! Da ist doch eine Gratulation in Form vieler bunter Antworten angebracht – also alle schön mitmachen! Auch ich wende meine letzte Kraft auf, um auch diese Woche die Fragen des Medienjournals zu beantworten. Inzwischen auch schon zum 118. Mal – du siehst also, lieber Wulf, dein Einsatz ist nicht umsonst: Danke für deine unermüdliche Energie!

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  1. Fragt man mich nach meinen drei liebsten SchauspielerInnen, so fallen mir spontan Ewan McGregorJennifer Lawrence und Nathan Fillion ein.
  2. Es gibt Filme die allein auf die Unterhaltung abzielen und ebenso gibt es Filme, die versuchen, den Zuschauer zum Nachdenken anzuregen oder den Anspruch haben, sich ernsthaft mit einem sozialen oder gesellschaftlichen Thema auseinanderzusetzen. Bevorzugt ihr eine der Gruppen und wenn ja, warum?
    Kommt ganz auf die Tagesform an: Manchmal reicht stumpfe Actionunterhaltung, manchmal will ich mehr gefordert werden – und dann gibt es noch die besonderen Fälle, da kommt beides zusammen: perfekte Unterhaltung während des Films und eine Handlung bzw. Aussage, die noch weit über die Sichtung hinaus nachwirkt.
  3. Fernab von sympathischen und/oder attraktiven SchauspielerInnen oder präferierten Genres; habt ihr einen Lieblingsregisseur, der euch ungeachtet der genannten Kriterien in steter Folge ins Kino treibt, wenn sein neuestes Werk anläuft?
    Das dürfte wohl immer noch Quentin Tarantino sein; und mit Ausnahmen Ridley Scott, James Cameron und Steven Spielberg.
  4. Es kommt immer wieder vor, dass man ins Kino gelockt und von dem dann folgenden Film grenzenlos enttäuscht wird. Was war euer schlimmster Film, für den ihr auch noch eine Kinokarte gelöst habt?
    Auch wenn es eine Sneak Preview war, und ich somit nichts über den Film wusste, ging die Sichtung von Kevin und Perry tun es als schlimmstes Erlebnis in die persönliche Kinogeschichte ein.
  5. Den einen sind deutsche Filme verhasst, wieder andere können mit Hollywood-Produktionen nichts anfangen, den nächsten ist Bollywood ein Gräuel. Gibt es (nicht nur länderspezifische) Sparten, denen ihr absolut nichts abgewinnen könnt?
    Wie ich bereits vor zwei Jahren schrieb: Um hier eine fundierte Aussage treffen zu können, müsste ich meinen Filmkonsum wohl weiter stecken. Generell finde ich mich in asiatische Filme häufig schwieriger ein, was ich aber – wie gesagt – meiner mangelnden Erfahrung zuschreibe. Ansonsten bin ich nahezu jeder Sparte offen, nur sollten die Filme a) einen gewissen Unterhaltungswert besitzen oder b) zum Nachdenken anregen. Im Idealfall beides.
  6. Wenn ich lese, dass es einen neuen Film mit H. R. Gigers „Alien“ (oder einer verwandten Kreatur, siehe „Prometheus“) gibt, dann ist mir eigentlich schon im Vorfeld klar, dass ich ihn mir anschauen werde.
  7. Mein zuletzt gesehener Film war „Almost Famous“ in der Extended Version und der war genauso grandios, wie ich ihn in Erinnerung hatte, weil Cameron Crowe darin eine unglaublich mitreißende Coming-of-Age-Geschichte erzählt, die zudem wunderbar als Musikfilm funktioniert.

Media Monday #149

Heute ist wieder einer dieser Tage: einiges vom langen Wochenende aufgearbeitet, nur um dann am Ende des Tages zu vergessen die E-Mail mit den Ergebnissen zu verschicken. Die Kombination aus Elternbeiratssitzung und weinenden Kindern hat die restlichen Nerven dann endgültig zerstört. Immerhin Montag. Zeit also für die aktuellen Fragen des Medienjournals? Mal sehen wie weit ich komme, doch immerhin ist schon seit 2 Minuten Ruhe…

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  1. Könnte ich die Filmfigur Indiana Jones im wahren Leben einmal treffen, müsste ich sie unbedingt einmal fragen wie sie dazu steht, dass Sheldon Cooper in „The Big Bang Theory“ behauptet auch ohne das Mitwirken des Abenteuerers hätte „Jäger des verlorenen Schatzes“ exakt das gleiche Ende genommen.
  2. Das Franchise von „Star Wars“ möge man bitte schnellstmöglich beerdigen, weil ich in zwei Jahren das ewige Gejammer über „Episode VII“ (ganz egal wie der Film nun tatsächlich wird) nicht aushalten werde.
  3. Wenn die Zeit nicht immer so knapp wäre, hätte ich schon längst einen Blick auf „The Wire“ geworfen, aber bis zu diesem Seriengroßprojekt stehen noch ein paar kürzere Staffeln an, die ich zuvor noch unbedingt nachholen möchte.
  4. Am meisten in Filmen nervt mich ja die Klischeefigur der/des [x-beliebiges Klischee einsetzen] wie zum Beispiel in [schlecht geschriebenen Film einsetzen], weil [Klischees zum Film gehören und nur dann negativ auffallen, wenn auch das restliche Drehbuch schlecht geschrieben ist].
  5. Die TINY DANCER-Szene aus „Almost Famous“ hat mich tief bewegt, weil sie zu exakt dem richtigen Zeitpunkt des Films genau die Hoffnung und Zugehörigkeit in sich vereint, die alle Charaktere (und auch die Zuschauer) nötig hatten.
  6. Hätte man mich bei „Hangover 3“ ein Wörtchen mitreden lassen, hätte ich vermutlich dessen After-Credit-Sequence als dritten Teil verfilmt.
  7. Zuletzt gelesen habe ich „Was will ich und wenn ja, wie viele?“ und das war einmal etwas ganz anderes, weil es spannend war die Zerrissenheit zwischen Arbeitswelt und Familie aus verschiedenen weiblichen Perspektiven beleuchtet zu sehen.

Media Monday #148

Auch wenn zurzeit kurze Arbeitswochen vorherrschen, so fühle ich mich dennoch so verbraucht, wie schon lange nicht mehr. Es passiert einfach unglaublich viel gleichzeitig. Das Leben bewegt sich unaufhörlich vorwärts – und somit ist es schön mit den wöchentlichen Fragen des Medienjournals um eine Konstante zu wissen. In diesem Sinne: Viel Spaß mit meinen Antworten!

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  1. Die beste Film-Szene, die in Berlin spielt findet man bestimmt in einem Filmklassiker, wie Wim Wenders „Der Himmel über Berlin“ wieder – ich allerdings fand die Stadt als Setting für „Unknown Identity“ wirklich passend gewählt.
  2. Nette Gesellschaft und ein Film, der noch weit über den Abspann nachwirkt, ist für mich der perfekte Filmeabend.
  3. Die Gnadenlosigkeit, mit der George R. R. Martin mit seinen Figuren umgeht, macht einen nicht unbeträchtlichen Teil der Faszination von „Game of Thrones“ bzw. „A Song of Ice and Fire“ aus, weil man als Zuschauer bzw. Leser nie weiß, was einen als nächstes erwartet.
  4. Wie ich Filme schaue und erlebe, hat sich durch das Internet/die sozialen Netze vor allem dahingehend verändert, dass man kaum noch von anderen Meinungen unbeeinflusst an einen Film herangehen kann.
  5. Wenn ich die Chance hätte, mit ausreichend Zeit zur Hand mein Buch „Immersion – Das Erwachen“ zu schreiben, ginge damit ein Traum für mich in Erfüllung.
  6. Jeder einzelne Darsteller aus „The Expendables“ scheint die besten Tage hinter sich zu haben, weil dieser Umstand dem Zuschauer aus jedem einzelnen Frame des Films entgegen springt.
  7. Zuletzt gesehen habe ich eine Episode der zweiten Staffel von „Homeland“ und das war spannend und unterhaltsam, weil der Agententhriller im Serienformat zwar teils reichlich konstruiert, aber stets mitreißend ist.

Media Monday #147 – Kein Oster-Special

Nach einem schönen, aber auch anstrengenden Ostersonntag, wollte ich nur noch auf die Couch und entspannen. Dummerweise habe ich parallel begonnen ein OS-Update herunterzuladen – und mit knapp 2 GB an Daten und einer DSL 3000-Leitung dauert das länger, als ursprünglich gedacht. Lange Rede, kurzer Sinn: Da die Nacht auf den kommenden Ostermontag ohnehin schon verkürzt ist, kann ich die Wartezeit gleich dazu nutzen, um einmal wieder überpünktlich die Fragen des Medienjournals zu beantworten. In diesem Sinne: Frohe Ostern und viel Spaß mit meinen Antworten!

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  1. Hollywood ergeht sich immer noch fleißig an Reboots, Remakes, Fortsetzungen etc. und schießt sich damit oft ins eigene Knie. Der letzte originäre, überzeugende, für sich allein stehende Film, den ich gesehen habe ist – zumindest wenn man nach dem Erscheinungsjahr geht – wohl „Gravity“ gewesen, da Alfonso Cuarón in diesem besonders die formalen Möglichkeiten des digitalen Kinos beeindruckend einzusetzen wusste.
  2. Wir alle wurden schon einmal fies gespoilert. Bei „24 – Season 1“ allerdings hat es mich richtig gestört, weil ich schon zuvor erfahren hatte, wer denn der Maulwurf in der Organisation des Helden ist und somit einiges an Spannung verloren ging.
  3. Am 23. April ist wieder Welttag des Buches. Wie steht ihr zu solchen Aktionstagen?
    Wie bereits im letzten Jahr kann ich nur sagen: Grundsätzlich finde ich es immer gut, wenn man versucht Freude am Lesen zu vermitteln.
  4. Selten hat mich ein Schauspieler mehr beeindruckt als Frank Giering in seiner Rolle in „Absolute Giganten“, denn seine optimistische Verletzlichkeit berührt mich jedes Mal tief, was durch die Umstände seines viel zu frühen Ablebens noch verstärkt wurde.
  5. Manche Filme kann man sich ja immer wieder ansehen, nicht einmal unbedingt, weil sie so gut sind, sondern schlichtweg unterhaltsam. Wie zum Beispiel „Howard the Duck“, der auf seltsame Art und Weise stets äußerst unterhaltsam ist.
  6. „Der Hobbit: Smaugs Einöde“ in HFR mit 48 Bildern pro Sekunde hätte ich besser nie gesehen, denn nun kann ich Peter Jacksons und James Camerons Kompetenz in Sachen Zukunft des Kinos nicht mehr wirklich ernst nehmen.
  7. Zuletzt gesehen habe ich „World War Z“ und das war deutlich besser als sein Ruf, weil ich ein filmisches Desaster erwartet hatte und doch erstaunlich gut unterhalten wurde.