Run, Fatboy, Run (1915)

Eine unfassbar anstrengende Woche ist gestern mit der Firmenweihnachtsfeier zu Ende gegangen. Die war zwar nett, doch hat mir der Abend und die vielen Menschen noch einmal mehr Energie gezogen. Die Nacht war auch wieder kurz, da der Samstag volles Programm bietet. Deshalb habe ich mittags nur zu einem kurzen und schnellen Lauf aufgemacht. Wobei schnell Ansichtssache ist. Im Regen natürlich. 🌧️

Regenlauf an viel zu vollgestopftem Samstag

Regenlauf an viel zu vollgestopftem Samstag

Distanz: 10.11 km
Zeit: 00:59:28
Anstieg: 99 m
Ø Pace: 5:53 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 153 bpm
Ø Schrittfrequenz: 156 spm
Temperatur: 3.9 °C
Kalorien: 834 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 79%

2024: 2375 km
Dezember: 44 km
KW 49: 35 km

Ich bin einigermaßen okay vorangekommen. Der Regen hat mich heute etwas genervt, aber das war nach ein paar Kilometern dann auch egal. Insgesamt bin ich ganz gut vorangekommen. Mich hat eher der zeitliche Druck genervt, denn während ich das tippe, steht in 15 Minuten schon der nächste Programmpunkt an. Und nicht der letzte für heute, geschweige denn für das Wochenende. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #853 – Deadpool & Wolverine
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Frank Turner, blink-182

Run, Fatboy, Run (1914)

Die vergangenen zwei Tage war ich im Büro und bin deshalb nicht zum Laufen gekommen. Sie waren sowohl beruflich als auch privat sehr anstrengend. Obwohl heute Abend Weihnachtsfeier ist, bin ich im Home Office geblieben. Somit war auch ein Mittagslauf im Regen drin. 🌧️

Kurzer Regenlauf am Freitag

Kurzer Regenlauf am Freitag

Distanz: 8.14 km
Zeit: 00:48:32
Anstieg: 70 m
Ø Pace: 5:58 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 129 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur:7.2 °C
Kalorien: 599 kcal

2024: 2365 km
Dezember: 33 km
KW 49: 25 km

Ich habe die Runde durch unser Städtchen gewählt, um nicht zu sehr im Matsch zu versinken. Ich kam ganz gut voran. Mein Rücken beim Laufen ist besser, doch im Alltag schmerzt er noch. Heute Abend geht es für mich noch auf die Weihnachtsfeier. Die Lust hält sich in Grenzen. Dann endlich Wochenende. Bitter nötig und wieder recht vollgepackt. Dennoch freue ich mich darauf. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #853 – Deadpool & Wolverine
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182, Frank Turner

Meine 5 liebsten Darstellerinnen und ihre besten Rollen

Nach meinen liebsten Romanfiguren springen wir bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG mit meinen liebsten Darstellerinnen und ihre besten Rollen auch schon in den Dezember. Wir hatten diese Aufgabe schon mehrfach und doch konnte ich ihr auch dieses Mal neue Aspekte abgewinnen. Viel Spaß damit! 👩👩‍🦰👩‍🦳

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #388 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #388 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #388 lautet:

Meine 5 liebsten Darstellerinnen und ihre besten Rollen

  1. Frances McDormand – Ich freue mich immer, wenn ich Frances McDormand sehe. Am meisten wird sie für mich jedoch stets mit Marge Gunderson aus „Fargo“ verknüpft sein. Darin liebe ich sie wirklich. Dennoch muss ich auch zugeben, dass sie in „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ ganz großartig war. Von unzähligen kleineren Auftritten gar nicht zu sprechen.
  2. Julia Louis-Dreyfus – Eine der lustigsten Frauen ist für mich eindeutig Julia Louis-Dreyfus: Schon als Elaine in „Seinfeld“ hat sie sich ihren Platz in der Hall-of-Fame der Comedy-Schauspielerinnen gesichert. Spätestens mit „Veep“ jedoch konnte sie auch dramatischere Aspekte herausarbeiten, um im nächsten Moment wieder schreiend komisch zu sein. Ich liebe sie. Natürlich darf auch ihre fantastische Nebenrolle in „Schöne  Bescherung“ nicht vergessen werden.
  3. Natalie Portman – Schon als Mathilda in „Léon: Der Profi“ hat Natalie Portman eine beeindruckende Performance hingelegt. Weiterhin konnte sie in „Beautiful Girls“ überzeugeb, bevor sie mit „Mars Attacks!“ und „Star Wars: Die dunkle Bedrohung“ kurzzeitig ins Blockbuster-Fach gewechselt ist. Ich liebe sie auch als Sam in „Garden State“ und ihre Darstellung in „V for Vendetta“ hat mir auch extrem gut gefallen. Sympathisch finde ich, dass sie sich selbst für Fantasy-Quatsch wie „Your Highness“ nicht zu schade ist.
  4. Sigourney Weaver – Natürlich fällt mir bei Sigourney Weaver als erstes Ellen Ripley ein, die sie in „Alien“, „Aliens“, „Alien 3“ und „Alien: Die Wiedergeburt“ famos verkörpert hat. Allerdings möchte ich auch ihre Rolle in „Galaxy Quest“ nicht unerwähnt lassen, in der sie ihre komödiantischen Fähigkeiten voll auszuspielen weiß. Von „Ghostbusters“ samt Fortsetzung und unzähligen anderen Auftritten einmal ganz abgesehen.
  5. Zoe Saldana – Wenn ich an neuere Filme denke, dann springt mir direkt Zoe Saldana in den Kopf, die mit Neytiri in „Avatar“ und „Avatar: The Way of Water“ sowie als Gamora in den „Guardians of the Galaxy“-Filmen zwei große Franchises geprägt hat. Damit hat sie zwei meiner Lieblingsfiguren der letzten Jahre zum Leben erweckt und ich freue mich schon auf alles weitere, das noch von ihr kommen wird.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (1913)

Der heutige Tag ist direkt wunderbar gestartet: Ich bin zum Zahnarzt geradelt, um mir meine kaputte Füllung erneuern zu lassen. Örtliche Betäubung, dann alte Füllung rausgebohrt und festgestellt, dass darunter doch Karies war und zudem ein Haarriss im verbleibenden Zahn. Yeah! Die Zahnärztin ist guter Dinge, dass die neue Füllung erst einmal ausreicht. Immerhin. Danach zurück geradelt, ein wenig gearbeitet und mittags für ein wenig Bewegung raus an die frische Luft. 😬

Bewusst langsam für den angeschlagenen Rücken

Bewusst langsam für den angeschlagenen Rücken

Distanz: 8.59 km
Zeit: 00:54:51
Anstieg: 72 m
Ø Pace: 6:23 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 144 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 7.2 °C
Kalorien: 709 kcal

2024: 2357 km
Dezember: 25 km
KW 49: 17 km

Ich bin extrem vorsichtig gelaufen, da mein Rücken heute morgen leider nicht besser war. Es lief erstaunlich gut, doch ein schnelleres Tempo war nicht drin. Die Bewegung hat aber gut getan. Hoffe ich. Nun gilt es noch schnell ein paar wichtige Themen für morgen vorzubereiten und dann steht auch schon der Geburtstag der Nichte auf dem Programm. Wie gerne hätte ich längere Tage, um alles Wichtige unterzubringen. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 347: Johanna Ehrenklau
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Frank Turner

Run, Fatboy, Run (1912)

Was für ein Start in diese Woche. Mein ganzer Zeitplan bricht zusammen. Aber nun gut. Mittags habe ich mich zu einer kurzen Runde aufgemacht, um zumindest meinen Kopf ein wenig sortiert zu bekommen. Es war kalt und teils auch rutschig. 🥶

Nasskalter Montagslauf mit Rückenschmerzen (schon wieder)

Nasskalter Montagslauf mit Rückenschmerzen (schon wieder)

Distanz: 8.56 km
Zeit: 00:51:34
Anstieg: 74 m
Ø Pace: 6:01 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 147 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 2.2 °C
Kalorien: 690 kcal

2024: 2348 km
Dezember: 17 km
KW 49: 8 km

Die ersten 6 km liefen fabelhaft und ich war mit einer Pace von 5:50 min/km unterwegs. Dann jedoch kam ein glatte Stelle und ich rutschte minimal weg. Zack. Schon habe ich es wieder im Rücken gespürt. Die restlichen 2 km bin ich fast nach Hause geschlichen. Genau das hat mir in dieser Woche noch gefehlt. Das Möbel rumtragen vom Wochenende zollt seinen Tribut. Oder ich bin einfach nur alt. Zu alt fürs Laufen? 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 347: Johanna Ehrenklau
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, The Weakerthans, Frank Turner

Media Monday #701 – Adventszeit, Theaterbesuch und Christkindlesmarkt

Das Wochenende ist vorbei. Eine mega anstrengende Woche steht vor der Tür. Doch zunächst zum Vorweihnachtscountdown: Drei Wochen gilt es noch durchzuhalten. Wird hart, aber es geht vorwärts. Wie war mein Wochenende? Freitagabend stand wieder im Zeichen von Karate. Am Samstag habe ich mit dem Zwergofanten zusammen die Außenbeleuchtung im Garten angebracht, was jedes Jahr eine schöne Tradition ist. Viel besser als das Abhängen im Januar. Danach hat sich der Rest der Familie in alle Himmelsrichtungen verkrümelt, nur ich bin zu Hause geblieben. Zunächst ging es zu einem sonnigen, langen Lauf und danach habe ich Garten und Terrasse endgültig winterfest gemacht, sprich Gartenmöbel geputzt und im Keller verstaut. Schon war es abends. Am Sonntag stand ein kurzer Lauf auf dem Plan und danach sind wir mit der Großfamilie nach Nürnberg ins Theater gefahren, um das Nikolausgeschenk der fünf Kinder („Ronja Räubertochter“ im Theater Pfütze; sehr empfehlenswert!) einzulösen. Danach ging es noch kurz auf den Christkindlesmarkt (siehe Foto unten) und anschließen nach Hause. Die Beantwortung der aktuellen Fragen des Medienjournals ist die letzte Aktion für heute. Euch einen guten Wochenstart in die Adventszeit! 🕯️

Media Monday #701

  1. Wo jetzt offiziell die Vorweihnachtszeit gestartet ist fangen auch die vorweihnachtlichen Konzerte, Auftritte und Feierlichkeiten an, was bedeutet dass so gut wie jeder Abend bis Weihnachten verplant ist.
  2. Die Politik arbeitet sich leider immer wieder an denselben Themen ab und versäumt es wirklich in die Zukunft zu schauen und tatsächlichen Herausforderungen, wie der Klimakrise, sinnvoll zu begegnen.
  3. Wenn es nicht in letzter Zeit immer öfter passiert wäre dass wir uns als Menschheit rückwärts entwickeln (siehe nur diverse Wahlergebnisse), dann hätte ich durchaus Hoffnung für die Zukunft gehabt.
  4. Mein Energielevel dürfte den Zenit längst überschritten haben, spätestens in den Weihnachtsferien werde ich daran arbeiten, ihn wieder aufzufüllen.
  5. Ich will ja nichts heraufbeschwören, aber ich fürchte ein wenig dass ich dieses Jahr nicht mehr mit meinen Urlaubsberichten aus Nordholland fertig werde und „Strandspaziergänge rund um Callantsoog“ einer der letzten in diesem Jahr bleiben wird.
  6. Jeder der verantwortlichen Autor:innen ist wirklich begnadet, wenn es darum geht meinen fünf liebsten Romanfiguren Leben einzuhauchen.
  7. Zuletzt habe ich „Vergessene Welt: Jurassic Park“ und „Jurassic Park III“ gesehen und das war bester Eskapismus, weil Dinos einfach immer gehen.

Der obligatorische Besuch auf dem Christkindlesmarkt war wieder sehr schön (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (1911)

Heute sind wir mit einem ausführlichen Adventsfrühstück in den Tag gestartet. Danach habe ich mich zu einem kurzen Lauf aufgemacht. Es war knackig frisch und ich bin nur sehr langsam vorangekommen. 🥶

Frostiger Lauf am ersten Advent

Frostiger Lauf am ersten Advent

Distanz: 8.61 km
Zeit: 00:52:56
Anstieg: 72 m
Ø Pace: 6:09 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.8 km/h
Ø Herzfrequenz: 145 bpm
Ø Schrittfrequenz: 156 spm
Temperatur: 0.0 °C
Kalorien: 694 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 97%

2024: 2339 km
Dezember: 8 km
KW 48: 56 km

Nun geht es noch mit den drei Neffen und Nichten ins Theater, was eine feste Vorweihnachtstradition ist. Darauf freue ich mich schon. Die Laufwoche habe ich mit 56 km beendet und das hätte ich zu Beginn nicht für möglich gehalten. Gut so, denn die kommende Woche wird arbeitstechnisch noch einmal anspruchsvoller. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #852 – Das fantastische Leben des Ibelin
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Rancid

Jurassic Park III (2001) (WS1)

Nachdem ich heute den Garten nun endgültig winterfest gemacht habe, sprich die Gartenmöbel gesäubert und in den Keller geräumt, war der Nachmittag auch schneller vorbei als ich mir gewünscht hätte. Der Rest der Familie war ausgeflogen und kam erst zum  Abendessen bzw. kurz danach zurück. Für „Jurassic Park III“ haben wir uns dann jedoch alle auf dem Sofa versammelt. Wie uns der letzte Teil der ersten Dino-Trilogie gefallen hat, lest ihr in der folgenden Besprechung… 🦕

Jurassic Park III (2001) | © Universal Pictures Germany GmbH

Jurassic Park III (2001) | © Universal Pictures Germany GmbH

Ein extrem kurzweiliger Dino-Reißer

Es ist schon faszinierend, die unterschiedlichen Teile der Reihe miteinander zu vergleichen: „Jurassic Park“ war perfekt ausgewogen erzählt, „Vergessene Welt: Jurassic Park“ hat sich viel Zeit gelassen und uns mit Figuren und Schauplätzen überschüttet und „Jurassic Park III“? Hier werden Geschichte und Figuren aufs Wesentliche eingedampft und die Handlung hetzt atemlos von Actionszene zu Actionszene. Ein ganz anderer Ansatz, der heute dennoch erstaunlich gut für mich funktioniert hat. Vielleicht habe ich inzwischen auch schon genug Abstand zu dem gewachsenen Franchise und weiß, dass nur der erste Teil diese magische Erfahrung für mich bereithält. Erwartungshaltung. So wichtig.

Vermutlich ist „Jurassic Park III“ auch nur eine Best-of-Sammlung der aus den ersten beiden Teilen wieder verworfenen Actionszenen bzw. Schauplätze: Eine Flussszene mit T-rex hätte es bereits im ersten „Jurassic Park“ geben sollen. Im zweiten Teil sollte ein Angriff von Flugsauriern inszeniert werden, welcher jedoch zugunsten der San-Diego-Sequenz gestrichen wurde. In „Jurassic Park III“ sind diese Szenen wieder versammelt und werden zudem noch durch eine spannende Raptorenjagd sowie den Spinosaurus ergänzt. All das stopft Regisseur Joe Johnsten in 90 Minuten, was über eine halbe Stunde kürzer ist, als Steven Spielberg für die ersten beiden Teile veranschlagt hatte. Der Film fühlt sich dadurch auch anders an, was rückblickend aber vermutlich der richtige Weg für die Reihe war.

Fazit

Ich hatte heute wirklich viel Spaß mit „Jurassic Park III“. Der Zwergofant fand ihn auch gut, mochte aber die ersten beiden Teile lieber. Das Zappelinchen dagegen fand den Film sogar bisher am stärksten. Nun verlassen wir den Park und begeben uns langsam in die Welt. Dies wird jedoch noch dauern, da das kommende Wochenende bereits komplett ausgebucht ist. Extrem unterhaltsame Dino-Action: 7/10 Punkte.  (Zappelinchen: 8/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1910)

Heute Morgen haben der Zwergofant und ich die Außenbeleuchtung im Garten installiert. Darauf freue ich mich jedes Jahr. Zumindest im Garten ist es nun gemütlich vorweihnachtlich. Ansonsten gehen mir viel zu viele Dinge im Kopf rum, weshalb ich mich auf einen langen Samstagslauf gefreut habe. 🏃‍♂️

Den November knapp mit 201 km abgeschlossen

Den November knapp mit 201 km abgeschlossen

Distanz: 13.08 km
Zeit: 01:18:00
Anstieg: 157 m
Ø Pace: 5:58 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 149 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 6.1 °C
Kalorien: 1060 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 74%

2024: 2331 km
November: 201 km
KW 48: 47 km

Das Wetter war perfekt und da mir noch knapp 12 Kilometer bis zu den 200 km im November gefehlt haben, bin ich gleich die schön lange Bergrunde angegangen. Diese wartet mit über 150 Höhenmetern auf, bietet aber eine schöne Aussicht. Schnell war ich nicht, aber ich habe mein Ziel diesen Monat erreicht. Bis zum erweiterten Jahresziel fehlen nun noch 174 km und das ist hoffentlich machbar. ☀️

Im ersten Ohr: Sneakpod #852 – Das fantastische Leben des Ibelin
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182

Vergessene Welt: Jurassic Park – OT: The Lost World: Jurassic Park (1997) (WS1)

Nach einer anstrengenden und viel zu langen Woche habe ich mich sehr auf den Filmabend am Freitag gefreut. Da ich mit dem Zwergofanten noch beim Karate-Training war, sind wir erst kurz vor 21 Uhr aufs Sofa gekommen. Dort hat natürlich „Vergessene Welt: Jurassic Park“ auf uns gewartet. Ich war sehr gespannt, wie mir diese Fortsetzung eines meiner absoluten Lieblingsfilme heute gefallen würde. Also auf zur Isla Sorna und Dinos jagen… 🦖

Vergessene Welt: Jurassic Park (1997) | © Universal Pictures Germany GmbH

Vergessene Welt: Jurassic Park (1997) | © Universal Pictures Germany GmbH

Eine typische Fortsetzung der 1990er Jahre

Natürlich wusste ich schon, was auf mich zukommt. Sowohl Michael Crichtons Buchfortsetzung als auch Steven Spielbergs Adaption können dem bahnbrechenden ersten Teil nicht das Wasser reichen. Dieser ist in jeder Hinsicht perfekt. Das fängt schon bei der Handlung an: In der Fortsetzung gibt es viel zu viele Figuren und Handlungselemente. Der Fokus auf das Wesentliche fehlt. Nirgends lässt sich das besser ablesen, als im aufgesetzt wirkenden Finale, in dem der Tyrannosaurus rex durch San Diego poltert. Für sich genommen eine unterhaltsame Sequenz, doch im Kontext des restlichen Films wirkt sie fehl am Platz. Überhaupt besitzt „Vergessene Welt: Jurassic Park“ einen seltsam unausgewogenen Rhythmus. Viele Szenen ziehen sich und andere wiederum sind zu schnell vorbei. Vermutlich fällt das gerade im Vergleich zu „Jurassic Park“ so stark auf, da es kaum einen zweiten Film gibt, der seine Geschichte so perfekt und auf den Punkt zu erzählen weiß.

Trotz meiner Kritik gibt es etliche tolle Szenen in „Vergessene Welt: Jurassic Park“: Natürlich die Truck-Sequenz oder der Angriff der Raptoren im hohen Gras. Auch einige Todesszenen sind mir im Kopf geblieben, wie z.B. der Angriff der Compsognathus auf Dieter (Peter Stormare), dessen Tod nur durch das Blut im Flusslauf angedeutet wird. Aufgrund seiner übertrieben aufgeblähten Figurenansammlung gibt es natürlich auch viele neue Schauspieler:innen zu sehen, von denen mir vor allem der famose Pete Postlethwaite (auch bekannt aus „Alien 3“) im Kopf geblieben ist. Die Hauptfiguren kommen nicht an die des ersten Teils heran und harmonieren dennoch ganz gut miteinander. Man hat hier versucht eine Fortsetzung zu schaffen, die von allem mehr bietet und dabei doch den Kern der Geschichte ein wenig aus den Augen verloren. John Williams hat extra ein neues Theme für „Vergessene Welt: Jurassic Park“ geschrieben, welches großartig zur Isla Sorna passt. Dennoch habe ich mich gefreut, als auch das klassische Theme wieder eingespielt wurde.

Fazit

Tatsächlich fällt „Vergessene Welt: Jurassic Park“ im Vergleich zum nahezu perfekten Vorgänger deutlich ab. Für sich genommen ist es ein guter bis sehr guter Film, der spannende Szenen und eigenwillige Figuren besitzt. Stets unterhaltsam und doch fühlt sich das Pacing nicht immer richtig an. Zweifellos aber eine gelungene Fortsetzung, welche sich über die Jahre, und seit meiner letzten Sichtung, immer weiter in mein Herz gespielt hat: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)