Run, Fatboy, Run (1909)

Endlich ist Freitag. Jetzt heißt es Kraft sammeln vor einer sehr fordernden Woche. Mittags habe ich mich zu einem Lauf aufgemacht, obwohl meine Motivation wirklich im Keller war. Glücklicherweise muss ich die Entscheidung, ob ich laufe, ja gar nicht mehr treffen. Ich mache es einfach. 🏃‍♂️

Der vierte Mittagspausenlauf diese Woche

Der vierte Mittagspausenlauf diese Woche

Distanz: 8.62 km
Zeit: 00:50:17
Anstieg: 70 m
Ø Pace: 5:50 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 145 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 5.0 °C
Kalorien: 669 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 83%

2024: 2318 km
November: 188 km
KW 48: 34 km

Irgendwann war ich dann auch im Rhythmus und bin ganz gut vorangekommen. Am Ende war ich dennoch froh, als ich wieder zu Hause war. Bis zu den 200 km im November fehlen mir nun noch 12 km, sprich die müsste ich morgen laufen. Ob ich dafür die Motivation aufbringen werde? Heute gilt es nun noch die wichtigsten Dinge fertigzumachen und dann von den Arbeits-To-Dos in die Haushalts-To-Dos zu gleiten. Irgendwas gibt es schließlich immer zu tun.

Im ersten Ohr: Sneakpod #852 – Das fantastische Leben des Ibelin
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182

Run, Fatboy, Run (1908)

Während eines intensiven und guten Gesprächs, das sich über den gesamten Vormittag gezogen hat, haben sich im Hintergrund unzählige Aufgaben angesammelt. Mein Kopf war Brei und somit bin ich mittags erst einmal eine kurze Runde raus. 🏃‍♂️

War ganz schön frisch heute wieder

War ganz schön frisch heute wieder

Distanz: 8.62 km
Zeit: 00:50:59
Anstieg: 77 m
Ø Pace: 5:55 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 146 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 7.2 °C
Kalorien: 692 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 85%

2024: 2309 km
November: 179 km
KW 48: 25 km

Es war kalt und sehr windig. Beides eher anstrengend und ich habe ohnehin gemerkt, dass mir die Energie fehlt. Aber ich habe es durchgezogen. Jetzt gleich werde ich noch den Zwergofanten zum Gitarrenunterricht fahren und hoffen, dass ich danach den Berg an Aufgaben zumindest ein wenig abtragen kann. 🥶

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 346
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182

Meine 5 liebsten Romanfiguren

Mit dieser Ausgabe sind wir schon bei der letzten im November angekommen. Völlig verrückt, wie schnell die Zeit rennt. Nach den besten Sci-Fi-Filmen ohne Franchise begeben wir uns bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG in die Welt der Bücher. Gefragt sind unsere fünf liebsten Romanfiguren. Eine ähnliche Aufgabe hatten wir zwar schon einmal, doch immerhin konnte ich zwei Plätze neu besetzen. Wie sieht die Top 5 eurer liebsten Romanfiguren aus? 📚

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #387 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #387 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #387 lautet:

Meine 5 liebsten Romanfiguren

  1. Bilbo Beutlin aus „Der Hobbit“ (J. R. R. Tolkien, 1937) – Ich komme nicht umhin, auch dieses Mal Bilbo zu nennen. Tolkiens Ansatz, dass selbst die Kleinsten von uns uns etwas verändern können und den Mächtigen die Stirn bieten, ist heute relevanter denn je. Zudem ist das Auenland ein stets erstrebenswertes Ziel nach diversen Abenteuern in der Welt da draußen.
  2. Chrisjen Avasarala aus der „The Expanse“-Reihe (James S. A. Corey, 2011 bis 2022) – Die Sci-Fi-Buchreiche bietet so viele fantastische Figuren, doch die stets fluchende Erdenpolitikerin Crisjen Avasarala ist definitiv eine meiner Favorit:innen. Sehr erfrischend und trotz ihrer rauen Schale stets bemüht, eine gute Lösung für unser Sonnensystem (und die Welten dahinter) zu finden.
  3. Essun, Damaya & Syenite aus der „Broken Earth“-Reihe (N. K. Jemisin, 2015 bis 2017) – Warum ich hier drei Figuren nenne, kann und möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Alle sind auf ihre Art und Weise großartig und sehr spannend erzählt. Überhaupt kann ich die Buchreihe nur dringend empfehlen, denn sie gehört zum besten, was ich über die vergangenen Jahre gelesen habe.
  4. Katniss Everdeen aus der „Die Tribute von Panem“-Reihe (Suzanne Collins, 2008 bis 2010) – Es mag ausgelutscht klingen, hier erneut Katniss Everdeen zu nennen, doch nachdem ich die Filmreihe noch einmal mit den Kindern gesehen habe, ist mehr als deutlich geworden, wie diese Figur auch heute noch mitreißt. Das Zappelinchen fand auch die Bücher ganz toll, was etwas heißen mag.
  5. Lyra Belacqua aus der „His Dark Materials“-Reihe (Philip Pullman, 1995 bis 2000) – Die letzte Romanfigur ist auch eine meiner Allzeitlieblinge und zwar Lyra Belacqua. Zuletzt habe ich sie in der famosen Serienadaption wieder in mein Leben geholt und der Abschied war so emotional, wie damals in den Büchern. Philip Pullman hat mit Lyra eine wahrlich fantastische und zutiefst menschliche Heldin geschrieben.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (1907)

Ein ohnehin schon viel zu voller Tag wird durch unzählige zu löschende Feuer noch zusätzlich angeheizt. Liebe ich. Nicht. Mittags war ich dennoch eine kurze Runde draußen, um den Kopf zumindest ein wenig freizubekommen. 🏃‍♂️

Sonniger Mittagslauf an viel zu vollem Tag

Sonniger Mittagslauf an viel zu vollem Tag

Distanz: 8.57 km
Zeit: 00:49:24
Anstieg: 72 m
Ø Pace: 5:46 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 150 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 7.2 °C
Kalorien: 684 kcal

2024: 2300 km
November: 171 km
KW 48: 17 km

Das Wetter war famos und ich war fast ein wenig zu warm angezogen. Soll zum Wochenende hin aber leider wieder kälter werden. Die kommenden Tage werden leider auch sehr voll, so dass ich mich bis zum Rettungsboot Wochenende strecke. Weiter reicht mein Zeithorizont momentan nicht. ☀️

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 346
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182

Niederlande: Nordholland 2024 #7 – Strandspaziergänge rund um Callantsoog

Nachdem ich zuletzt über unseren Besuch des Marinemuseum Den Helder berichtet habe, bleiben wir bei Schlechtwetteraktivitäten: So sind wir zweimal zu ausgedehnten Strandspaziergängen aufgebrochen. Der erste hat uns am Wendepunkt durch das Naturschutzgebiet Botgat geführt, der zweite war an unserem letzten Tag und hat uns Seesterne beschert. Was wir auf unseren Strandspaziergängen rund um Callantsoog sonst noch erlebt haben? Lest einfach weiter… 🐚

Der Leuchtturm vom Aussichtspunkt in Botgat aus

Der Leuchtturm vom Aussichtspunkt in Botgat aus

Strandspaziergang zum Naturschutzgebiet Botgat

Da das Wetter leider recht kühl und stürmisch war, haben wir erneut (und sehr zum Bedauern der Kinder) auf einen Strandtag verzichtet. Aber wir wollten zum Strand und da ich beim Laufen bereits am Naturschutzgebiet Botgat vorbeigekommen bin, habe ich vorgeschlagen, diese Richtung einzuschlagen. Gesagt, getan.

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Run, Fatboy, Run (1906)

Ein weiterer Montag. Ein weiterer Tag voller Kommunikationschaos und Aufgaben, die aufgrund von Zeitmangel liegen bleiben werden. Um all das zu ertragen, habe ich mich mittags zu einem kurzen Lauf aufgemacht. Bei bestem Laufwetter. ☀️

Herrliches Laufwetter zur Mittagszeit

Herrliches Laufwetter zur Mittagszeit

Distanz: 8.59 km
Zeit: 00:50:46
Anstieg: 72 m
Ø Pace: 5:55 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 150 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 15.0 °C
Kalorien: 702 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 93%

2024: 2292 km
November: 162 km
KW 48: 8 km

Es war sogar so warm, dass ich in kurzer Hose und T-Shirt hätte laufen können. Nach dem Schnee letzte Woche komplett unerwartet. Ich habe zwar einige Schichten daheimgelassen, doch war ich immer noch zu warm angezogen. Aber das ist nicht der einzige Grund, warum ich heute eher träge vorangekommen bin. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 654 – Kim Jong Musk
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, The Weakerthans

Media Monday #700 – Sci-Fi-EXIT-Game, Besuch aus der Vergangenheit und Black Friday

Ich führe den Vorweihnachtscountdown weiter: Vier Wochen sind es noch bis zu den Weihnachtferien. Vier Wochen voller Berufs- und Freizeitstress. Augen zu und durch. Doch erst einmal blicke ich auf das vergangene Wochenende zurück, in das ich mit letzter Kraft hineingeschlittert bin. Da die Tage allesamt verplant waren, ist unser Filmabend ins Wasser gefallen. Freitagabend stand Karate-Training und Sololist:innen-Casting auf dem Programm. Am Samstag habe ich recht spontan die zweite Hälfte des Gartens geschnitten und abends ging es dann zur Patin des Zwergofanten, um das EXIT-Game „Das Tor zwischen den Welten“ zu spielen (siehe Foto unten). Am Sonntag bekamen wir Besuch von einem langjährigen Freund der Familie, den meine damals schon knapp 80-jährige Oma im Online-Forum ihrer Heimatstadt kennengelernt hatte. Nach über 12 Jahren ist er aus den USA einmal wieder nach Europa gereist und hat auch bei uns Station gemacht. Das war sehr schön und emotional. Speziell der Besuch am Grab meiner Oma. Ein gelungener Tag. Weiterhin habe ich letzte Woche beim Black Friday zugeschlagen und endlich einen neuen PC gekauft, den ich schon länger im Auge hatte. Erstmals ist es ein Laptop geworden und ich kann nun meinen 14 Jahre alten Desktop-Rechner in Rente schicken. Auch wenn das etwas weh tut. Doch nun erst einmal zu dem Fragen des Medienjournals und euch einen guten Wochenstart! 🙂

Media Monday #700

  1. Faszinierend am Hobby Film ist, dass es für mich nie langweilig wird, weil es immer neue und alte Filme zu entdecken gibt und ich auch liebend gerne zu bereits bekannten Werken zurückkehre.
  2. Der Media Monday begeistert mich wie eh und je, denn Wulf schafft es jede Woche aufs Neue, die Film-Blogging-Community zu aktivieren. Vielen Dank dafür!
  3. Ich komme ja regelmäßig ins Schwärmen bei Sci-Fi-Filmen und wenn diese noch ohne Franchise für sich stehen, finde ich das umso bemerkenswerter.
  4. Die Serie „The Expanse“ ist sicherlich hauptverantwortlich, dass ich auch die Buchreihe lese, bei der ich inzwischen den sechsten Band „Babylon’s Ashes“ beendet habe.
  5. Andere staunen ja immer wieder, wenn ich regelmäßig laufen gehe, doch für mich ist das fast schon überlebenswichtig. Diese Woche habe ich es auf 44 km gebracht und war einmal sogar im Schnee laufen.
  6. Unsere Generation ist in vielerlei Hinsicht einzigartig, denn wir gehören zu den letzten, die ohne Smartphone und digitale Medien aufgewachsen sind.
  7. Zuletzt habe ich über unseren „Besuch des Marinemuseum Den Helder“ geschrieben und das war erst der sechste Teil meines Urlaubsberichts, weil ich dieses Jahr ganz schön hinterherhänge.

Mit einer Freundin haben wir „Das Tor zwischen den Welten“ erfolgreich gemeistert (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (1905)

Nach einer erneut recht durchwachsenen Nacht, bin ich heute Morgen wieder einmal recht müde aus dem Bett gekrabbelt. Unten saßen bereits Frau bullion und der Zwergofant und haben ein neues Kartenspiel ausprobiert. Ich habe mich kurzfristig angeschlossen und nach zwei haushoch verlorenen Runden zu meiner Laufrunde aufgemacht.

Kurzer Sonntagslauf bevor die Gäste kommen

Kurzer Sonntagslauf bevor die Gäste kommen

Distanz: 8.62 km
Zeit: 00:50:52
Anstieg: 70 m
Ø Pace: 5:54 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 150 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 8.9 °C
Kalorien: 693 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 92%

2024: 2283 km
November: 154 km
KW 47: 44 km

Es war viel zu warm für meine Winterlaufklamotten. Immerhin war ich nur eine kurze Runde unterwegs, da jetzt gleich Gäste kommen: Ein Freund meiner inzwischen schon vor 15 Jahren verstorbenen Oma ist aus den USA auf Europareise und schaut auch bei uns vorbei. Die Laufwoche beende ich deshalb mit brauchbaren 44 km. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 654 – Kim Jong Musk
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Frank Turner, Sugarcult

Run, Fatboy, Run (1904)

Nachdem ich gestern Nacht viel zu spät ins Bett bin, konnte ich heute Morgen nicht wirklich lange schlafen. Gedankenkarussell. Doof wie immer. Nach dem Frühstück habe ich mich sogleich zu einem ausführlichen Lauf aufgemacht. Das Wetter war herrlich und die Sonne hat den letzten Schnee weggeleckt. ☀

Ein herrlich sonniger Zehner am Samstag

Ein herrlich sonniger Zehner am Samstag

Distanz: 10.09 km
Zeit: 00:59:26
Anstieg: 100 m
Ø Pace: 5:54 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 156 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 3.9 °C
Kalorien: 834 kcal

2024: 2275 km
November: 145 km
KW 47: 35 km

Nach dem Lauf war mein eigentlicher Plan meinen brandneuen Laptop, der morgens angekommen ist, anzuschmeißen und einzurichten. Da das Wetter aber so gut war und wir mit der Gartenarbeit erst zur Hälfte durch waren, habe ich mich in den Garten begeben und bis zur Dämmerung gegen die Büsche gekämpft. Gerade ist noch das Zappelinchen mit drei Freundinnen im Haus unterwegs und arbeitet an einem Schulprojekt. In einer Stunde müssen wir schon los, da wir bei einer Freundin zum EXIT-Game-Spielen eingeladen sind. Morgen ist auch schon verplant. Wieso sind die Wochenenden immer nur so voll und kurz? 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 654 – Kim Jong Musk
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Frank Turner, blink-182

The Expanse, Book 6: Babylon’s Ashes (James S. A. Corey)

The Expanse, Book 6: Babylon's Ashes (James S. A. Corey)Trotz Urlaub habe ich viel zu lange für den sechsten Band der „The Expanse“-Reihe gebraucht. Dabei hat zu Beginn alles so gut ausgesehen. „Babylon’s Ashes“ ist zugleich der Abschluss der mir bekannten Geschichte, da es der letzte Band ist, der für die TV- bzw. Streaming-Serie umgesetzt wurde. Die Handlung war mir im Grunde bekannt und doch war ich gespannt auf die Erweiterungen, denn die finale Staffel der Serie war nur eine verkürzte mit sechs Episoden. Warum das rückblickend gar nicht so verkehrt war und ich dennoch viel Freude an der Buchvorlage hatte, lest ihr in der folgenden Besprechung… 🚀

„Knowing that all you can give isn’t enough is its own burden.“

Im Grunde ist „Babylon’s Ashes“ die bisher fehlende zweite Hälfte von „Nemesis Games“. Die Geschichte rund um Marco Inaros und seine Free Navy wird konsequent weitergeführt. Nach den Einzelabenteuern des vorherigen Bandes ist die Crew der Rocinante wieder vereint. Das bringt eine neue Dynamik mit sich, was ich sehr mochte. Es ist im Prinzip eine Kriegsgeschichte, welche am Ende herrlich unspektakulär aufgelöst wird. Das Protomolekül und dessen Auswirkungen auf das uns bekannte Universum spielt, abgesehen von den Ring-Toren, keine große Rolle mehr. Mit Fred Johnson gibt es für unsere Figuren zumindest einen größeren Verlust zu verzeichnen, welcher aber auch Platz für eine neue Spielerin macht: Michio Pa ist eine spannende Figur, welche in den Büchern die Rolle einnimmt, welche in der Serie bei Camina Drummer lag. Das ist zu Beginn etwas verwirrend, doch inzwischen habe ich mich daran gewöhnt.

„Against all evidence, I keep thinking the assholes are outliers.“

Auch wenn ich „Babylon’s Ashes“ immer noch sehr mochte, so bin ich dennoch froh, dass der Handlungsstrang um die Free Navy abgeschlossen ist. Ich mag die eher fantastisch angehauchten Protomolekül-Aspekte in den Geschichten mehr, zumal auch diese reich an zwischenmenschlichen Konflikten sind. In der Serienadaption der Staffel gab es diese Elemente immer noch, weil offenbar eine Kurzgeschichte aus dem „The Expanse“-Universum mit eingewoben wurde. Das hat nicht immer wie aus einem Guss gewirkt, doch mochte ich diese Erweiterung der Handlung. Letztendlich beginnt für mich nun eine komplett neue Geschichte, da ich ab jetzt keinen Wissensvorsprung durch die Serie mehr habe. Ob ich das kommende Buch auch wieder im Sommer am Strand lesen werde?

Fazit

„Babylon’s Ashes“ hat mir viel Freude bereitet, auch wenn ich es bisher wohl für den schwächsten Band der Reihe halte. Nun werde ich eine kurze Pause einlegen und dann freue ich mich schon darauf, wenn die Reise der Rocinante mit „Persepolis Rising“ weitergeht. Ein gelungener Abschluss des Free-Navy-Erzählstrangs: 8/10 Punkte.