Konsumrausch 2024

Manche Traditionen bleiben einfach. So wie ich in meinen Weihnachtsgrüßen jammere, dass die Zeit so schnell vergeht, und diesen Punkt in diesem Artikel wieder aufgreife. Die drei Weihnachtstage sind wirklich wahnsinnig schnell vergangen und schon befinden wir uns in dieser seltsamen Zeit zwischen den Jahren. So schön ich die Weihnachtsfeierlichkeiten auch finde, so sehr genieße ich auch diese Phase bevor das nächste Jahr über uns hereinbricht. Ganz so ruhig wird es bei uns nicht, da morgen zwei Freundinnen des Zappelinchens zum Übernachten kommen und am 30.12. meine Schwägerin Geburtstag hat. Doch ich versuche dazwischen möglichst nichts zu tun, sprich lesen, LEGO bauen und natürlich bloggen. Somit gibt es auch, wie im letzten Jahr und den Jahren davor, einen Überblick über meine wundervollen Geschenke:

Meine fantastischen Weihnachtsgeschenke im Jahr 2024

Meine fantastischen Weihnachtsgeschenke im Jahr 2024

Meine Schwiegereltern wissen um meine Rückenschmerzen der letzten Monate und haben mir deshalb ein Heizkissen für den Rücken und eine Heizdecke geschenkt. Jetzt bin ich also schon in diesem Alter angekommen. Von Frau bullion habe ich einen Abfalleimer für mein Büro im Keller bekommen (damit ich nicht mehr den rosa Prinzessinnenabfalleimer nutzen muss, den das Zappelinchen schon vor Jahren aussortiert hat), das Filmbuch „Jurassic World: The Ultimate Visual History“ (gerade lese ich noch die Ausgabe zu „Jurassic Park“) und das LEGO-Set zum tanzenden Baby Groot. Der Zwergofant hat mir mit Raphael den letzten Turtle geschenkt, der in meiner Sammlung noch fehlt, und vom Zappelinchen gab es die Soundtrack-Edition von Hitster. Meine Schwägerin samt Familie hat mir eine Tasche zur Aufbewahrung meiner Meta Quest 3 geschenkt und vom Wichtel meiner Familie gab es einen Amazon-Gutschein. Darüber hinaus haben alle Schenkenden für mein leibliches Wohl gesorgt und mir unzählige Leckereien (Nougat, Marzipan, Whisky und Schnaps) zukommen lassen. Viel davon wird es nicht mehr ins neue Jahr schaffen. Ihr seht: Wieder einmal muss ich überaus brav gewesen sein, denn es gab erneut die besten Geschenke von den besten Menschen. 🎄🎁🥰

Wie habt ihr eure Feiertage verlebt? Habt ihr schon den Weihnachtsschmaus verdaut? Seid ihr immer noch im Schlafanzug? Oder habt ihr euch schon rausgewagt? Was sind eure Pläne für das restliche Jahr? Was lag bei euch unter dem Weihnachtsbaum?

Run, Fatboy, Run (1930)

Auch heute war das Wetter wieder herrlich, weshalb ich mich am frühen Nachmittag zu einem Lauf aufgemacht habe. Ich merke deutlich, dass ich zurzeit viel zu viel ungesundes Zeug in mich reinstopfe und die Bewegung tut tatsächlich gut. 🏃‍♂️

Erster Sturz beim Laufen (über gefrorene Pferdeäpfel gestolpert!), aber gut abgefangen und nix passiert

Erster Sturz beim Laufen (über gefrorene Pferdeäpfel gestolpert!), aber gut abgefangen und nix passiert

Distanz: 10.07 km
Zeit: 00:59:45
Anstieg: 104 m
Ø Pace: 5:56 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 150 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 0.0 °C
Kalorien: 846 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 85%

2024: 2514 km
Dezember: 183 km
KW 52: 39 km

Im letzten Drittel bin ich im Wald an gefrorenen Pferdeäpfeln (ausgerechnet!) hängengeblieben und gestürzt. Das ging so schnell, dass ich das erst bewusst mitbekommen habe, als ich schon am Boden lag. Ich konnte mich jedoch so gut abfangen, dass ich mir nichts getan habe. Nur meine Hüfte ist minimal aufgeschürft, was schon an ein Wunder grenzt. Verrückt. Das ist mir bisher noch nie passiert und ich bin dankbar, dass der Sturz so glimpflich ausging. Für dieses Jahr habe ich nur noch einen Lauf geplant, dann will ich ein paar Tage pausieren, um 2025 wieder voll und mit Kraft durchstarten zu können. Mal sehen, ob das klappt. 😅

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 349: Iris Aya Laemmerhirt
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182, The Postal Service

Jurassic World: Ein neues Zeitalter – OT: Jurassic World Dominion (2022)

Der zweite Weihnachtsfeiertag liegt hinter uns. Wie kann die Zeit nur so rennen? Es ist unglaublich. Nach einem schönen Spielenachmittag mit der Patin des Zwergofanten, haben wir abends mit „Jurassic World: Ein neues Zeitalter“ unsere Dino-Filmreihe abgeschlossen. Für mich war es das erste Mal, denn das Finale der zweiten Trilogie hatte auch ich bisher noch nicht gesehen. Wie er uns gefallen hat? Lest selbst… 🦕

Jurassic World: Ein neues Zeitalter (2022) | © Universal Pictures Germany GmbH

Jurassic World: Ein neues Zeitalter (2022) | © Universal Pictures Germany GmbH

„The Extinct and the Furious“ in unterhaltsam

Gesehen habe ich nur die Kinofassung, nicht den gut 12 Minuten längeren Extended Cut, da es diesen nicht in 3D gibt. Laut Schnittbericht habe ich nicht allzu viel verpasst und doch werde ich beim nächsten Mal wohl die erweiterte 2D-Fassung schauen. So viel zum Vorgeplänkel. Aufgrund der teils katastrophalen Kritiken hatte ich nicht besonders viel erwartet und wurde deshalb vermutlich umso positiver überrascht. Vielleicht liegt es an meiner angepassten Erwartungshaltung, welche bereits mit „Jurassic World: Das gefallene Königreich“ neu justiert wurde. Auch wenn Colin Trevorrow einige Nostalgieknöpfe drückte, so war der Film für mich immer ganz klar etwas ganz anderes als mein geliebter „Jurassic Park“. Mein Vergleich in der Zwischenüberschrift zu „The Fast and the Furious“ ist nur ein vermuteter, da ich bisher noch keinen einzigen Film der Reihe gesehen habe. Doch stelle ich mir die späteren Werke genauso vor: Absurde Agentenaction, nur hier eben mit Dinos anstelle von Autos. Davon abgesehen größer, lauter und absurder.

Irgendwie ist es Colin Trevorrow gelungen, trotz der seltsamen Versatzstücke einen wirklich unterhaltsamen Film zu inszenieren. Die Agentenaction auf dem Dino-Schwarzmarkt war da noch das schwächste Element für mich. Ich habe mich tatsächlich gefreut, Laura Dern, Sam Neill und Jeff Goldblum wiederzusehen. Auch wenn es hier nur um reine Nostalgie geht. Ich mochte ihre Auftritte dennoch sehr gerne, weil es einfach tolle Schauspieler:innen sind und mir auch ihre Figuren sehr am Herz liegen. Wenn dann im Finale quasi der T-rex-Angriff aus „Jurassic Park“ nachgestellt wird, dann wirkt es nur etwas befremdlich, dass plötzlich gefühlt 20 Personen um das gecrashte Auto herumstehen. „Jurassic World: Ein neues Zeitalter“ ist in solchen Szenen einfach zu groß und will zu viel. Dennoch habe ich mich nicht geärgert und war erstaunt, wie schnell die knapp zweieinhalb Stunden doch verflogen sind. Ich wurde richtig gut unterhalten und das trotz des Wissens, dass dies kein klassischer „Jurassic…“-Film mehr ist, sondern ein überzüchteter Hybrid aus unzähligen Versatzstücken. Ich habe eine Schwäche für die Reihe, was auch meine Rangliste zeigt:

  1. „Jurassic Park“ (10/10 Punkte)
  2. „Vergessene Welt: Jurassic Park“ (8/10 Punkte)
  3. „Jurassic World“ (8/10 Punkte)
  4. „Jurassic Park III“ (7/10 Punkte)
  5. „Jurassic World: Ein neues Zeitalter“ (7/10 Punkte)
  6. „Jurassic World: Das gefallene Königreich“ (7/10 Punkte)

Fazit

Dinos, Action und eine gesunde Prise Nostalgie. Damit bekommt man mich doch immer. Die Kinder waren sogar so begeistert, dass ich vermute, dass dies ihr liebster Film der Reihe ist. Dem muss ich morgen noch einmal auf den Grund gehen. Auf jeden Fall ist klar, dass ich bei „Jurassic World Rebirth“, der im Sommer 2025 startet, mit der ganzen Familie im Kino sitzen werde. Das hier war ein schöner Abschluss für die zweite Trilogie: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte; Zwergofant: 9/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1929)

Nachdem ich gestern Nacht wieder viel zu spät ins Bett gegangen bin und dabei viel zu viel gegessen und getrunken habe, gab es heute Morgen direkt auch noch ein großes Frühstück. Danach war es höchste Zeit, dass ich zumindest ein paar Kalorien verbrenne, denn in einer knappen Stunde trifft die nächste Gästin zum Kaffeetrinken bei uns ein. 😅

Die 2.500 km geknackt und einen ganzen km mehr als 2023 gelaufen

Die 2.500 km geknackt und einen ganzen km mehr als 2023 gelaufen

Distanz: 8.62 km
Zeit: 00:50:43
Anstieg: 74 m
Ø Pace: 5:53 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 155 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 1.1 °C
Kalorien: 727 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 63%

2024: 2504 km
Dezember: 173 km
KW 52: 29 km

Es war bestes Laufwetter: knackig kalt und wunderbar sonnig. Herrlich! Dennoch habe ich es bei einem kurzen Lauf belassen und mit diesem die 2.500 km geknackt. Mit exakt 2.504 km bin ich auch zwei Kilometer weiter gelaufen als noch 2023. Da das Jahr noch ein paar Tage hat, visiere ich nun die 2.524 km als Laufziel an. Das ist eine schöne Zahl und für kommendes Jahr klingen die 2.525 km auch perfekt. Dazu jedoch mehr in meinem demnächst folgenden Jahresrückblick. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 349: Iris Aya Laemmerhirt
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Die 5 besten Filme zu Festen der Winterzeit

Nach den besten Cyberpunk-Filmen wird es bei der letzten Ausgabe des Jahres von Die 5 BESTEN am DONNERSTAG festlich: Es stehen die besten Filme zu Festen der Winterzeit auf dem Programm. Da ich vermutlich noch keinen Film zu einem anderen Fest als Weihnachten gesehen habe, konzentriert sich meine Liste darauf. Dennoch habe ich versucht auch Filme zu wählen, die nicht nur Weihnachten thematisieren, sondern auch solche, die ich gerne während der Winterzeit schaue. ⛄

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #391 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #391 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #391 lautet:

Die 5 besten Filme zu Festen der Winterzeit

  1. „Das letzte Einhorn“ (1982) – Ich weiß gar nicht mehr so recht, wie es dazu gekommen ist, doch habe ich diesen zauberhaften Animationsfilm jahrelang stets an Weihnachten gesehen. Er ist für mich deshalb eng mit der Winterzeit und ihren Festen verknüpft. Doch auch darüber hinaus ist er nach wie vor ein fantastisches Werk, das bis heute einzigartig ist.
  2. „Der Herr der Ringe“ (2001 bis 2003) & „Der Hobbit“ (2012 bis 2014) – Auch Peter Jacksons Mittelerde-Filme sind für mich fester Bestandteil der Winterzeit. So könnte mir auch nicht vorstellen, die Filme im Sommer zu sehen. Das liegt bestimmt am ursprünglichen Veröffentlichungsdatum kurz vor Weihnachten, doch auch an der Gemütlichkeit dieser Jahreszeit, in der man sich am liebsten in einer Hobbit-Höhle verkriechen würde.
  3. „Kevin: Allein zu Haus“ (1990) & „Kevin: Allein in New York“ (1992) – Natürlich dürfen auch die zwei Kevin-Filme nicht fehlen. Für mich, neben „Schöne Bescherung“ (siehe unten), die Weihnachtsfilmklassiker meiner Jugend. Immer noch ganz große Liebe dafür und es gibt kaum weitere Filme, die ein solch wohliges Festtagsgefühl in mir auslösen, wie diese beiden.
  4. „Krampus“ (2015) – Um ein wenig das Genre zu wechseln, habe ich auch diesen wundervoll märchenhaften Weihnachtshorror mit auf die Liste gesetzt, der in seinen besten Momenten an „Gremlins“ erinnert (der könnte eigentlich auch noch auf diese Liste). Super gruselig ist er nicht, doch gerade in Kombination mit der winterlichen Atmosphäre, konnte „Krampus“ bei mir Punkte sammeln.
  5. „Schöne Bescherung“ (1989) – Zu guter Letzt darf natürlich der Weihnachtsfilm nicht fehlen, den ich tatsächlich jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit schaue. Ganz viel Liebe dafür. Gerade wenn man den Film so häufig gesehen hat wie ich, dann fällt auf, wie perfekt sein Timing ist, wie gut die Vorweihnachtsstimmung eingefangen ist und die Schauspieler:innen allesamt aufeinander abgestimmt sind. Ich liebe den Film schon alleine deshalb, weil er meine eigene Weihnachtsstimmung oft erst noch zu entfachen weiß.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Jurassic World: Das gefallene Königreich – OT: Jurassic World: Fallen Kingdom (2018) (WS1)

Unglaublicherweise liegt bereits der erste Weihnachtsfeiertag hinter uns. Wie konnte das nur passieren? Habe ich nicht gerade erst Weihnachtsgrüße in die Welt hinaus geschickt? Nach einem zwischen müde und munter schwankenden Tag mit der erweiterten Seite meiner Familie, haben wir uns abends bei „Jurassic World: Das gefallene Königreich“ vor dem Fernseher versammelt. Auch wenn ich den Film beim ersten Durchgang eher schwach fand, hatte ich mich doch darauf gefreut… 🦖

Jurassic World: Das gefallene Königreich (2018) | © Universal Pictures Germany GmbH

Jurassic World: Das gefallene Königreich (2018) | © Universal Pictures Germany GmbH

Drei Film-Genres zum Preis von einem

Der erste „Jurassic World“ ist bisher mit jeder Sichtung gewachsen. Eigentlich müsste das auch J. A. Bayonas Fortsetzung gelingen, denn schließlich ist der Regisseur sehr talentiert und hat mit u.a. „Sieben Minuten nach Mitternacht“ großartig emotionale Filme geschaffen. Was soll ich sagen? Aufgrund meiner deutlichen angepassten Erwartungshaltung hatte ich heute wirklich viel Spaß mit „Jurassic World: Das gefallene Königreich“. Bayona packt drei unterschiedliche Filme in zwei Stunden: Der erste Teil ist ein Quasi-Remake von „Vergessene Welt: Jurassic Park“, in das noch ein wenig Weltuntergang mit reingemischt wird. Im zweiten Teil bekommen wir es mit einer Art B-Movie-Genetik-Thriller zu tun und im dritten Segment mit einem  recht klassischen Gruselfilm. Kein Wunder, hat J. A. Bayone doch auch den sehr gelungenen Grusler „Das Waisenhaus“ inszeniert.

All das passt nicht immer sonderlich gut zusammen. Jedes Segment fängt seinen Kern doch außerordentlich effektiv ein. Vom actionreichen Katastrophenfilm bis hin zum Monsterfilm im Geisterhaus. Oben auf dem Szenenfoto sieht man, wie der Indoraptor sich an ein Mädchen heranpirscht. Nicht wie ein instinktgetriebenes Tier, sondern wie ein bewusst denkender Geist oder ein Filmmonster. Das fühlt sich weniger wie ein „Jurassic Park“-Film an, doch bekommen wir tatsächlich etwas in dem Franchise noch nicht Dagewesenes zu sehen. Das hat für mich heute tatsächlich gereicht, zumal wir mit Bryce Dallas Howard und Chris Pratt weiterhin zwei charismatische Darsteller:innen haben, die uns durch all den Wahnsinn führen.

Kurzfilm: „Jurassic World: Battle at Big Rock“

Nach der Sichtung des Hauptfilms, haben wir noch den Kurzfilm „Jurassic World: Battle at Big Rock“ eingeschoben, der als Brücke zu „Jurassic World: Ein neues Zeitalter“ fungiert. Bei meiner ersten Sichtung hatte ich etwas mehr darüber geschrieben, doch heute belasse ich es dabei, den Kurzfilm hier einzubetten:

Fazit

Die Enttäuschung der ersten Sichtung ist verflogen und ich hatte viel Spaß mit „Jurassic World: Das gefallene Königreich“. Die Kinder mochten ihn noch deutlich mehr als ich. Es lohnt sich offener an den Film heranzugehen, auch wenn er weit nicht perfekt ist. Frischer Wind im Franchise, ob man das nun mag oder nicht: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1928)

Kaum versieht man sich, ist auch schon Weihnachten. Verrückt. Gestern Abend  bzw. Nacht habe ich den einen oder anderen Whisky zu viel getrunken (war aber auch so lecker) und war heute früh vermutlich nicht der Fitteste. Am späten Vormittag habe ich mich dennoch in das regnerisch-trübe Winterwetter gewagt. 🌧️

Weihnachtslauf durch trübes Wetter

Weihnachtslauf durch trübes Wetter

Distanz: 10.18 km
Zeit: 00:58:45
Anstieg: 70 m
Ø Pace: 5:46 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 154 bpm
Ø Schrittfrequenz: 156 spm
Temperatur: 2.8 °C
Kalorien: 848 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 81%

2024: 2495 km
Dezember: 164 km
KW 52: 20 km

Erstaunlicherweise kam ich heute deutlich flotter voran als bei meinem gestrigen Lauf. Somit habe ich die 2.500 km fast erreicht und werde wohl nach Weihnachten zum Endspurt ansetzen, da die kommenden zwei Tage komplett ausgebucht sind. Wenn sich dennoch eine Lücke findet, umso besser. Schließlich will das viele Essen abgebaut werden. Vermutlich aber eher nicht. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #854 – Brothers
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, My Chemical Romance, blink-182, The Mountain Goats

Frohe und entspannte Weihnachten! (2024)

Ich kann es noch gar nicht fassen: Nach unfassbar anstrengenden Wochen bzw. eher Monaten (ach was, das ganze Jahr war eine einzige Herausforderung) befinde ich mich endlich im Weihnachtsurlaub. Die letzte Woche hatte es noch einmal in sich, denn der Zwergofant war krank und es standen noch etliche private und berufliche Termine an. Auch emotional war ich ziemlich angeschlagen und meine Energiereserven komplett aufgebraucht. Noch schlimmer als im letzten Jahr. Schon seltsam gerade diese Zeit des Jahres als besinnlich zu bezeichnen. Auch sind wir erst am vierten Adventswochenende dazu gekommen, unseren Weihnachtsbaum aufzustellen und zu schmücken. Schon traurig. Doch jetzt steht er und ich werde mich in den nächsten zwei Wochen jeden einzelnen Tag darüber freuen. Vielleicht trägt er ja dazu bei, dass sich doch ein wenig Weihnachtsgefühl einstellt? 🎄

Unser geschmückter Weihnachtsbaum im Jahr 2024

Unser geschmückter Weihnachtsbaum im Jahr 2024

Ich wünsche euch entspannte Feiertage! 🎅

Bisher kann ich noch nicht damit umgehen, dass der Stresslevel plötzlich viel niedriger ist (bzw. sein sollte) als in den Tagen davor. Mein Ess-, Trink- und Schlafverhalten ist unvernünftig bis ungesund. Bis ich komplett entspannt bin, ist Weihnachten auch schon wieder vorbei. Doch ich habe noch Hoffnung, dass die gute Gesellschaft, das leckere Essen und das eine oder andere Getränk an den kommenden Feiertagen genug Ablenkung bieten, um meiner Entspannung förderlich zu sein. In den letzten Tagen haben wir uns filmisch mit „Red One: Alarmstufe Weihnachten“, der jährlichen Sichtung von „Schöne Bescherung“ (erstmals mit den Kindern auf Englisch) sowie „Charlie und die Schokoladenfabrik“ auf die Weihnachtstage eingestimmt. Auch die beiden Rätseladventskalender, die ich mit dem Zwergofanten zusammen bearbeitet habe, waren eine schöne Begleitung durch die Adventszeit. Morgen geht es auch los mit den Weihnachtsfeierlichkeiten:

Heiligabend werden wir dieses Jahr, zusammen mit der Familie meiner Schwägerin, bei den Schwiegereltern verbringen. Am ersten Weihnachtsfeiertag geht es traditionell mit meiner Seite der Familie zum Mittagessen und danach zum Weihnachtskaffee bei meiner Mutter. Am zweiten Weihnachtsfeiertag kommt uns dann schließlich die Patin  des Zwergofanten besuchen. In den folgenden zwei Wochen stehen des Weiteren zwei Geburtstage innerhalb der Familie an und der Jahreswechsel will auch noch gefeiert werden. Dazwischen liegen jedoch ein paar freie Tage, die ich größtenteils hoffentlich mit entspannenden Tätigkeiten verbringen möchte: Lesen, laufen, Filme schauen, LEGO bauen und natürlich die Jahresrückblicke zu gesehenen Filmen, Serien, Sport und meinem Blog fertigstellen. Sprich es wird noch einiges von mir zu lesen geben zwischen den Jahren. Bis dahin aber erst einmal: Liebe Leser:innen, ich wünsche euch ein entspanntes, gesundes und frohes Weihnachtsfest! ♥️🎁

Euer bullion

Charlie und die Schokoladenfabrik – OT: Charlie and the Chocolate Factory (2005) (WS1)

Eigentlich hatte ich gestern keinen Filmabend fest eingeplant, doch der Zwergofant wollte schon länger „Charlie und die Schokoladenfabrik“ sehen, da sie in der Schule kürzlich die ersten 30 Minuten geschaut hatten, und das haben wir dann auch direkt umgesetzt. Meine letzte Sichtung lag bereits 18 Jahre zurück und somit war ich gespannt, wie mir der Film inzwischen gefallen würde… 🍫🍭🍬

Charlie und die Schokoladenfabrik (2005) | © Warner Bros (Universal Pictures)

Charlie und die Schokoladenfabrik (2005) | © Warner Bros (Universal Pictures)

Zuckersüß und doch bitterböse

Zunächst einmal musste ich ein wenig kreativ sein, was den Zugang zum Film angeht: Ich habe natürlich die Blu-ray im Regal stehen, doch gehört diese zur „Tim Burton Collection“ und diese hatte ich damals importiert, sprich es ist keine deutsche Tonspur vorhanden. Nach dem gestrigen O-Ton-Versuch bei „Schöne Bescherung“ wollte ich das bei einem unbekannten Film nicht direkt noch einmal wiederholen. Wir hatten Glück, dass „Charlie und die Schokoladenfabrik“ momentan auf Netflix läuft. Allerdings im 16:9-Vollbild und es lässt sich nicht rausfinden, ob das einfach eine Open-Matte-Version ist oder das ursprüngliche 1,85:1-Bild seitlich gecroppt wurde. Finde ich nach wie vor sehr nervig, dass Streaming-Dienste einfach irgendwas ausstrahlen und es weder Informationen zur Filmfassung noch den technischen Details gibt. Aber das interessiert, abgesehen von ein paar Filmfans, wohl ohnehin niemanden mehr, denn Film verkommt eben auch immer mehr zu Content.

Doch nun endlich zu „Charlie und die Schokoladenfabrik“: Ich habe die erste halbe Stunde geliebt. Das Haus der Familie Bucket ist so wunderbar typisch für Tim Burton, dass es eine wahre Freude ist. Ich mochte auch die Herzlichkeit, mit der die Familie trotz schwieriger Umstände, miteinander umgeht. Speziell die Beziehung zwischen Charlie und Großvater Joseph ist herzerwärmend und das Zappelinchen ist aus dem Schwärmen gar nicht mehr herausgekommen. Als es dann in die titelgebende Schokoladenfabrik geht, wird die Absurdität auf elf gedreht: So fantastisch die Sets hier auch sind, so anstrengend fand ich bei diesem Durchgang Johnny Depps Interpretation von Willy Wonka. Ich kenne zwar die erste Verfilmung mit Gene Wilder nicht, doch Johnny Depps Darstellung war zu gewollt und creepy für meinen Geschmack. Auch die episodisch strukturierte Erzählweise mit einem Raum pro Kind samt Musical-Nummer fand ich etwas ermüdend. Das Finale hat mich dann wieder versöhnt und auch dazwischen gibt es ein paar wirklich unterhaltsame Momente. Vermutlich ist es der erzählerische Ton des Films, der für mich insgesamt zu inkonsistent war.

Fazit

Mir hat Tim Burtons „Charlie und die Schokoladenfabrik“ auch heute wieder viel Spaß gemacht. Auch wenn er mich nicht so sehr überzeugen konnte, wie beim ersten Mal, wurde ich doch mit einem angenehm warmen Gefühl im Bauch aus dem Film entlassen. Nicht zwangsweise ein Weihnachtsfilm, doch kann man ihn gut in dieser Jahreszeit schauen: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte; Zwergofant: 7/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1927)

Gestern bin ich ausnahmsweise vernünftig früh ins Bett gegangen und war vielleicht deshalb heute morgen schon um 6:30 Uhr hellwach. Ich habe mich noch etwas rumgewälzt, doch dann bin ich lieber aufgestanden und habe einen Kaffee getrunken. Der Rest der Familie hat sich schnell dazugesellt und wir saßen im Dunklen vor dem hell erleuchteten Weihnachtsbaum. Danach habe ich mich dann auch direkt zu meiner heutigen Laufrunde aufgemacht. 🏃‍♂️

Wer nicht ausschlafen kann, kann auch direkt laufen

Wer nicht ausschlafen kann, kann auch direkt laufen

Distanz: 10.62 km
Zeit: 01:06:50
Anstieg: 100 m
Ø Pace: 6:18 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 148 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 1.1 °C
Kalorien: 901 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 86%

2024: 2485 km
Dezember: 154 km
KW 52: 10 km

Als ich gestartet bin lag noch eine hauchdünne Schneeschicht, welche sich jedoch über den Verlauf der Stunde wieder aufgelöst hat. Dennoch war es ordentlich frostig kalt. Aufgrund der frühen Stunde und der Witterung kam ich heute nur sehr langsam voran. Aber ist auch okay so. Die warme Dusche danach war herrlich! 🥶

Im ersten Ohr: Sneakpod #854 – Brothers
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Eve 6