Transformers: Die Rache – OT: Transformers: Revenge of the Fallen (2009) (WS1)

Da das Zappelinchen heute den ersten ihrer beiden Chorauftritte hatte, war der Rest der Familie alleine zu Hause. Morgen sind wir dann auch auf dem Konzert. Eigentlich wollte der Zwergofant zum Karate-Training, doch sein Arm hat geschmerzt. Also Pizza bestellt und mit „Transformers: Die Rache“ gab es einen Filmabend im kleinen Kreis. Wie uns die oft verschmähte Fortsetzung gefallen hat? 🤖🏍️

Transformers: Die Rache (2009) | © Paramount Pictures (Universal Pictures)

Transformers: Die Rache (2009) | © Paramount Pictures (Universal Pictures)

Größer, lauter und leider auch (noch) hektischer

Der erste „Transformers“ hat dem Zwergofanten und mir wirklich gut gefallen. An diesen zweiten Teil hatte ich nur noch vage Erinnerungen. Kein Wunder, liegt meine bisher einzige Sichtung doch bereits 13(!) Jahre zurück. Somit war ich gespannt und doch wieder schnell im Film drin. An viel konnte ich mich tatsächlich nicht mehr erinnern. Nachhaltig ist die Michael-Bay-Action wahrlich nicht. Der Film ist unübersichtlich gefilmt, das Drehbuch ist ein Witz und doch wurde ich über weite Strecken ganz gut unterhalten. Ich war abermals erstaunt, wie gut der Film doch aussieht, wenn die Kamera einmal nicht hektisch wackelt oder wild umher geschnitten wird. Schade, denn so manche Einstellungen sehen tatsächlich toll aus und auch der kontrastreiche, übersättigte Michael-Bay-Look funktioniert hier.

Über den Inhalt brauchen wir gar nicht sprechen. Die Geschichte ist großer Quatsch und wird durch die College-Eskapaden von Sam Witwicky unnötig in die Länge gezogen. Vieles daran ist wirklich dumm und auch die Gags schmerzen. Dennoch war ich ganz froh um diese Szenen, denn die andauernde Flut an Action fand ich unfassbar anstrengend. Wie bereits beim Vorgänger hat mich speziell das Finale komplett abgehängt bzw. ich musste hart mit dem Schlaf kämpfen. Bin ich einfach zu alt? Oder momentan zu müde? Aber ich konnte der Dauerbeschallung durch die Action nicht mehr sinnvoll folgen und irgendwie war sie mir auch egal. Weniger wäre hier definitiv mehr gewesen, denn das Setting sah toll aus und hätte auch etwas hergemacht. Somit bleib am Ende nur ein große Militär-Porno vor beeindruckender Kulisse.

Fazit

Auch beim zweiten Mal hat mich „Transformers: Die Rache“ weder sonderlich überzeugt, noch verärgert (sieht man vom Finale ab). Der Zwergofant war ziemlich begeistert und kann gar nicht verstehen, warum ich nur so wenige Punkte gebe. Ich sollte ihm lieber nicht Letterboxd zeigen. Für mich weiterhin brauchbare Unterhaltung, die mit einer halben Stunde weniger Action und halb so vielen Schnitten noch einmal deutlich gewinnen würde. Ein guter Film ist es aber wirklich nicht: 6/10 Punkte. (Zappelinchen: war bei ihrem ersten Chorauftritt; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1987)

Eine mega anstrengende Woche steuert so langsam ihrem Ende entgegen. Am Nachmittag warten mindestens noch drei Termine und etliche Dinge darauf fertigzuwerden bzw. zumindest angestoßen oder weiter begleitet. Mittags habe ich mich trotz eisiger Temperaturen zu einem kurzen Lauf aufgemacht. 🥶

Ist das wieder kalt geworden!

Ist das wieder kalt geworden!

Distanz: 8.53 km
Zeit: 00:48:44
Anstieg: 76 m
Ø Pace: 5:43 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 152 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 5.0 °C
Kalorien: 688 kcal

2025: 559 km
März: 129 km
KW 11: 25 km

Ich sage es unumwunden: Ich bin wieder nur schwer vorangekommen. Momentan fühle ich mich einfach ohne jegliche Energie. Liegt es am Wetter? Der Fastenzeit (wobei ich ja nur auf Alkohol, Süßkram und salzige Snacks verzichte)? Oder einfach dem Zuviel an Arbeit und sonstigen Dingen, die ich momentan jongliere? 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #864 – Rebel Ridge
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182

Top 5 moderne Horrorfilme

Wir lassen die besten Filme der 1960er Jahre hinter uns und wenden uns bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG den besten modernen Horrorfilmen zu. Auch wenn ich leider kaum noch Horrorfilme schaue, so bleibe ich durch diverse Podcasts doch auf dem Laufenden und ab und zu verirrt sich dann doch noch einer in mein Programm, so wie diese fünf… 👹

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 402 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 402 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 402 lautet:

Top 5 moderne Horrorfilme

  1. „A Quiet Place“ (2018) – Einer der jüngsten Horrorfilme, die mir wirklich ausgezeichnet gefallen haben, ist dieser ungewöhnliche Monsterfilm. Eigentlich sind die Kreaturen für mich hier nebensächlich und es steht die Familiendynamik im Zentrum. Auch ein Grund, warum der zweite Teil nicht mehr ganz so gut funktioniert. Das Prequel habe ich bisher noch nicht gesehen.
  2. „Bone Tomahawk“ (2015) – Von Mainstream-Horror springen wir weiter zu fiesem Horror mit Western-Setting. Dabei ist der Aufbau des Films erstaunlich ruhig und gegen Ende kommt es zu extrem drastischen Szenen. Hat mir ausgesprochen gut gefallen, ist aber bestimmt nicht für jede:n Zuschauer:in geeignet.
  3. „Green Room“ (2015) – Im gleichen Jahr ist dieser Nazi-Thriller erschienen, bei dem man durchaus streiten kann, ob er als Horrorfilm durchgeht. Für mich passt diese Einordnung durchaus, denn unsere Figuren machen eine harte Tour-de-Force durch. Das wünscht man wirklich niemandem.
  4. „The Empty Man“ (2020) – Den jüngsten Horrorfilm auf dieser Liste hätte ich mir auch für die Cosmic-Horror-Ausgabe aufheben können. Dennoch wollte ich ihn aufgrund seiner Aktualität und seiner weitgehenden Unbekanntheit bereits hier nennen. Hat mich enorm gepackt und ich kann  ihn allen Fans von modernem Horror nur empfehlen.
  5. „Wir“ (2019) – Ein weiterer moderner Horrorfilm, der mich wirklich mitgenommen hat. Jordan Peeles „Get Out“ wird von den meisten als der bessere Film wahrgenommen, doch ich fand „Wir“ noch einmal deutlich verstörender. Ist mir noch lange nachgehangen und ich bin froh, dass ich keinen Doppelgänger habe.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (1986)

Nachdem ich vorletzte Nacht kaum geschlafen hatte, waren es letzte Nacht fast zwei Stunden mehr. Dennoch war kurz nach 4 Uhr nicht mehr an Schlafen zu denken. Insgesamt fühlte ich mich heute dennoch ausgeruhter, selbst wenn die Vitalwerte meiner Uhr etwas anderes behaupten. Also mittags raus zu einem Lauf. 😴

Mit wenig Schlaf langsamer als ohne Schlaf, sollte mir zu denken geben

Mit wenig Schlaf langsamer als ohne Schlaf, sollte mir zu denken geben

Distanz: 8.59 km
Zeit: 00:50:13
Anstieg: 74 m
Ø Pace: 5:51 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 148 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 8.9 °C
Kalorien: 691 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 63%

2025: 551 km
März: 120 km
KW 11: 17 km

Ich kam deutlich schwerer voran als gestern. Vermutlich addieren sich die zwei schlaflosen Nächte nun so langsam auf. Am Ende war ich froh, wieder zu Hause gewesen zu sein. Auch mein Puls war in der zweiten Hälfte deutlich zu hoch. Morgen dann vermutlich ein Ruhetag vom Laufen. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #864 – Rebel Ridge
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182, The Weakerthans

Jurassic Park: The Ultimate Visual History (James Mottram)

Jurassic Park: The Ultimate Visual History (James Mottram)Ich habe eine Pause von der „The Expanse“-Reihe eingelegt, denn als ich kürzlich mit der ganzen Familie noch einmal alle „Jurassic Park“-Filme gesehen habe, war das der Auslöser, mich endlich „Jurassic Park: The Ultimate Visual History“ zu widmen. Ich liebe diese Buchreihe ohnehin und sowohl „Back to the Future: The Ultimate Visual History“ als auch „Teenage Mutant Ninja Turtles: The Ultimate Visual History“ waren die besten popkulturellen Aufarbeitungen großer Marken, die ich bisher gelesen habe. Ich kann schon einmal verraten, dass sich auch James Mottrams Auseinandersetzung mit „Jurassic Park“ mühelos einreiht. 🦖

Welcome to Jurassic Park!

Ich kann euch gar nicht sagen, wie gut es mir getan hat, nach einem anstrengenden Tag abends noch für ein paar Minuten in die Entstehungsgeschichte einer meiner liebsten Filmreihen abzutauchen. Vieles habe ich schon durch diverses Bonusmaterial auf den DVDs oder Blu-rays gewusst, doch im Buch werden die Zusammenhänge teils noch einmal detaillierter aufgedröselt. Hinzu kommen wunderbare Illustrationen oder seltene Fotos vom Set. Von den beigelegten Extras, wie z.B. Replikas der Inselkarte oder Ausweisen bis hin zu Storyboard-Sequenzen, einmal ganz zu schweigen. Das große Format setzt die Inhalte dabei wunderbar in Szene und es ist eine Freude darin zu blättern. Man sollte nur aufpassen, dass einem das Buch abends beim Lesen im Bett nicht auf die Nase fällt. Alles andere spricht jedoch für dieses Format, was sich ja auch bereits bei den vorherigen Bänden der Reihe bewährt hat.

Dabei handelt es sich bei „Jurassic Park: The Ultimate Visual History“ jedoch nicht nur um ein Coffee Table Book, das kaum Inhalte besitzt. James Mottram hat detailliert recherchiert, Interviews geführt und erzählt dabei die Entstehungsgeschichte der drei „Jurassic Park“-Filme bis ins Detail. Von Hurrikan Iniki, der während der Dreharbeiten Hawaii getroffen hat, bis hin zu den unglaublichen Effektszenen, die noch viel mehr auf praktische Effekte und Modelle gesetzt haben, als man vermuten würde. Für jede filminteressierte Person wahrlich ein Schatz an Informationen.

Filme, Merchandising & Videospiele

Bei der Entstehungsgeschichte der Filme endet das Buch jedoch nicht und gibt einen umfassenden Einblick in die popkulturelle Bedeutung des Franchises. Die Comic-Adaption des ersten Films habe ich damals selbst besessen und sie befindet sich auch heute noch in meiner Sammlung. Auch das SNES-Spiel mit unfassbaren 3D-Sequenzen habe ich viel zu oft und viel zu lange gespielt, obwohl es nicht übermäßig gelungen war. Meine Beziehung zu der Filmreihe ist eine sehr innige, welche auch bis heute nicht abgerissen ist. Schon alleine deshalb kann ich das Buch allen, denen es genauso geht, nur ans Herz legen:

Fazit

„Jurassic Park: The Ultimate Visual History“ ist ein fantastisches Filmbuch für alle Fans der Reihe. Mir hat es unglaublich viel Freude bereitet. Fast schon schade, dass es nur auf Englisch erschienen ist, denn auch der Zwergofant zeigt an der Buchreihe stets großes Interesse. Ich war sogar so begeistert, dass inzwischen auch der Nachfolger „Jurassic World: The Ultimate Visual History“ seinen Weg zu mir gefunden hat. Besser geht es nicht: 10/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (1985)

Nein einem aufreibenden und viel zu langen Arbeitsstart nach dem Urlaub, war mein Kopf voller Gedanken. So vielen, dass ich vom Gedankenkarussell nicht absteigen konnte und seit 2:30 Uhr wach lag. Hurra. Ich bin heute im Home Office geblieben und der Mittagslauf hat mir gut getan. Hoffentlich sind die Gedanken kommende Nacht besser sortiert. Schlaflosigkeit sucks. 😴

Erster Lauf diese Woche nach schlafloser Nacht

Erster Lauf diese Woche nach schlafloser Nacht

Distanz: 8.56 km
Zeit: 00:49:18
Anstieg: 76 m
Ø Pace: 6:13 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 152 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 10.0 °C
Kalorien: 700 kcal

2025: 542 km
März: 111 km
KW 11: 8 km

Trotz der schlaflosen Nacht kam ich recht flott voran. Ich war wieder in kurzer Hose unterwegs und dafür war es fast etwas frisch. Vielleicht hat mich auch das vorangetrieben? Die Woche kann eigentlich nur besser werden. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #864 – Rebel Ridge
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182

Media Monday #715 – Solarstrom, Skatepark und „James Bond“-Finale

Kaum hat er begonnen, ist der Urlaub auch schon wieder vorbei. Von Montag bis Mittwoch hatten wir jeden Tag sechs Handwerker am und im Haus, die unsere PV-Anlage (siehe Foto unten) installiert haben. Seitdem nutzen wir Solarstrom und ich kann euch sagen: Das ist ein fantastisches Gefühl! Da kam es sehr gelegen, dass die vergangene Woche bei uns durchgehend sonnig war und wir somit den Tagesbedarf inkl. Wäschewaschen, Spülmaschine usw. komplett durch Sonnenenergie decken konnten. Dank des Batteriespeichers konnten wir nachts (zumindest teils) sogar noch die Wärmepumpe mit Strom versorgen. Ein weiterer Schritt zu mehr Nachhaltigkeit und Unabhängigkeit ist getan und das ist ein gutes Gefühl. Ansonsten haben wir nicht viel unternommen. Meine Highlights waren die drei Skatepark-Besuche mit dem Zwergofanten, der inzwischen schon richtig gut geworden ist. Ich selbst versuche mir nicht die Knochen zu brechen. Macht auf jeden Fall Spaß. Nun bin ich noch nicht bereit für die neue Woche samt der Welle an Arbeitsthemen, die sie sich aufgestaut haben. Was ich letzte Woche an Medien konsumiert habe, könnt ihr wie üblich in den Fragen des Medienjournals lesen… ☀️

Media Monday #715

  1. Es war eine echte Überraschung, dass ich letzte Woche einen neuen Laufrekord mit 83 km in einer Woche aufgestellt habe, was nur durch Urlaub und einen eingebauten Halbmarathon möglich war.
  2. Käsefondue in guter Gesellschaft hat es mehr als verdient, dass man es zum Thema Genuss im Rahmen des „Projekt 52“ abbildet.
  3. Es hätte sicher auch andere Wege gegeben, um „Transformers“ als Realfilm zu erzählen, doch wir haben die Michael-Bay-Variante bekommen und müssen damit leben.
  4. Das Finale von „James Bond 007: Keine Zeit zu sterben“ hat mich doch kalt erwischt und hängt mir heute noch nach.
  5. Ich liebe es ja, wenn Filmschaffende Franchises ihren eigenen Stempel aufdrücken, so wie es Sam Mendes innerhalb der „James Bond“-Reihe mit „Skyfall“ (sehr ausgeprägt) und „Spectre“ (weniger ausgeprägt) gelungen ist.
  6. Meine Liste der besten Filme aus den 1960er Jahren könnte kaum besser sein, schließlich habe ich sie mit meinen Favoriten bestückt.
  7. Zuletzt habe ich nach möglichen Hotels für unseren Sommerurlaub gesucht und das war noch nicht von Erfolg gekrönt, weil wir sehr spezielle Anforderungen haben.

Ein Teil unserer Solarmodule auf dem Dach (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (1984)

Die Kinder haben sich heute ein großes Frühstück mit Rührei usw. gewünscht. Deshalb bin ich erst danach zu meinem Sonntagslauf aufgebrochen. Damit habe ich meinen bisherigen Wochenrekord gebrochen und war 83 km unterwegs. Das hat erstaunlich gut funktioniert, auch wenn ich heute die ersten 4 km gebraucht habe, um so richtig reinzukommen. Dafür wurde ich gegen Ende immer schneller. 🏃‍♂️

Rekordwoche mit 83 km abgeschlossen und damit auch die 100 km im März geknackt

Rekordwoche mit 83 km abgeschlossen und damit auch die 100 km im März geknackt

Distanz: 8.84 km
Zeit: 00:52:29
Anstieg: 79 m
Ø Pace: 5:56 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 149 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 11.1 °C
Kalorien: 730 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 88%

2025: 533 km
März: 103 km
KW 10: 83 km

Das Wetter war noch einmal herrlich, bevor es morgen wieder umschlagen soll. Sprich es ist Regen angesagt. Da passt es ja, dass Ferien und Urlaub vorbei sind. Somit werde ich heute wohl noch einmal zum Skatepark skaten und das gute Wetter genießen. ☀️

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 354: Mit Spart Flo
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Frank Turner

James Bond 007: Keine Zeit zu sterben – OT: James Bond 007: No Time to Die (2021)

Heute war ein recht entspannter Tag, der sich tatsächlich wie Frühling und Urlaub zugleich angefühlt hat: Morgens war ich eine Runde laufen, gegen Mittag bin ich dann mit dem Zwergofanten zum Skatepark, wo wir gut 90 Minuten wilde Dinge probiert haben. Abends waren wir dann hungrig und platt und haben uns mit „James Bond 007: Keine Zeit zu sterben“ dem Finale der jüngsten James-Bond-Saga gewidmet. Spoiler sind zu erwarten. 👨‍👩‍👧

James Bond 007: Keine Zeit zu sterben (2021) | © Warner Bros (Universal Pictures)

James Bond 007: Keine Zeit zu sterben (2021) | © Warner Bros (Universal Pictures)

Der packende Abschluss der Daniel-Craig-Ära

Mit knapp drei Stunden ist „Keine Zeit zu sterben“ der längste Bond-Film überhaupt. Dennoch kommt keine Langeweile auf, denn es gibt ein spannendes Set Piece nach dem anderen zu sehen. Der Rückblick zu Beginn ist mitreißend inszeniert, der darauf folgende Konflikt zwischen James und Madeleine leider ein wenig abrupt. Aber nun gut, man muss die Handlung schließlich in die Gänge bekommen. Die Action ist imposant und es gibt auch einige emotionale Höhepunkte. Apropos Höhepunkte: Ich hätte gerne mehr von Ana de Armas als Paloma gesehen, denn die Dynamik zwischen ihr und Bond war großartig. Da fehlen mir noch ein bis zwei Filme mit ausführlicheren Begegnungen der beiden.

Rami Malek als Schurke hat mir recht gut gefallen, auch weil ich das Produktionsdesign seines Unterschlupfs sehr mochte. Wie bereits Blofeld im Vorgänger hat er mich auch an die eher klassischen Bond-Bösewichte erinnert plus die unzähligen Handlanger und die Nanobots als Sci-Fi-Komponente. Fand ich gut. Auch Bonds erweiterte Familie hat mir gefallen, zumal sie auch genügend Motivation für das Finale bietet, in dem sich Bond opfert. Ja, tatsächlich stirbt James Bond erstmals. Das hat die Kinder ganz schön mitgenommen und überrascht. Ich hatte fast schon damit gerechnet und fand es auch einen passenden Abschluss für die Daniel-Craig-Saga. Danach haben wir noch kurz darüber geredet, was mögliche Nachfolger:innen angeht und das Zappelinchen war fast schon verwundert ob der Frage, denn es sei doch klar, dass 007 nun eine Frau sei. Man müsste nur den Namen ändern. Der Zwergofant fand zudem, dass es doch mal eine Bösewichtin geben sollte. Schon toll, wie natürlich offen für alle Möglichkeiten Kinder doch sind. Da kann man nur von lernen.

Insgesamt fand ich die Daniel-Craig-Reihe wirklich stark und bin nun fast traurig, dass sie vorbei ist. Vielleicht sollten wir doch einmal in die klassischen Filme reinschauen? Hier meine Rangliste:

  1. „Casino Royale“ (8/10 Punkte)
  2. „Skyfall“ (8/10 Punkte)
  3. „Keine Zeit zu sterben“ (8/10 Punkte)
  4. „Spectre“ (8/10 Punkte)
  5. „Ein Quantum Trost“ (7/10 Punkte)

Fazit

Für mich ist „Keine Zeit zu sterben“ wahrlich ein gelungener Abschluss. Wenn man die Entwicklungen um die Marke betrachtet, dann ist es vielleicht auch der endgültige Abschluss der altehrwürdigen Kinoreihe. Auch als solcher würde er eine gute Figur machen. Die Kinder fanden den Film auch sehr stark und das Zappelinchen gibt aus Protest doch noch 9 Punkte, obwohl sie mit dem Finale nicht einverstanden war (soll ich hier extra betonen). Das bringt uns zu folgender Gesamtwertung: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1983)

Auch heute bin ich wieder recht früh aufgewacht und war bereits nach 9 Uhr auf der Strecke. Die Fastenzeit scheint sich auch positiv auf meine Schlafgewohnheiten auszuwirken. Der Zwergofant war mit Frau bullion beim Frühstücken und das Zappelinchen hat sich um die Kaninchen der Nachbarn gekümmert. Somit hatte ich Zeit und bin direkt nüchtern los. 🏃‍♂️

Sonniger Morgenlauf vor dem Frühstück

Sonniger Morgenlauf vor dem Frühstück

Distanz: 8.64 km
Zeit: 00:53:24
Anstieg: 73 m
Ø Pace: 6:11 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 143 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 7.8 °C
Kalorien: 699 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 83%

2025: 525 km
März: 94 km
KW 10: 74 km

Heute bin ich deutlich träger vorangekommen als beim gestrigen Lauf. Gleich in der Früh ist nicht meine Zeit. Dennoch bin ich gut durchgekommen und habe den Sonnenschein genossen. Gegen Ende wurde es sogar richtig warm. Nun stehen bereits 74 km auf der Uhr. So eine gute Laufwoche hatte ich schon ewig nicht mehr. Die Damen des Hauses gehen nun einkaufen und ich werde mit dem Zwergofanten den Skatepark unsicher machen. ☀️

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 354: Mit Spart Flo
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Sugarcult