Run, Fatboy, Run (012)

Nach einem erneut sehr heißen Tag, habe ich mich zum ersten Mal ohne einen Tag Pause auf den Weg gemacht. Anfangs war es recht anstrengend, aber gegen Ende ging es eigentlich ganz gut.

Länge: 4,36
Laufzeit: 00:29:00
kCal: 418
min/km: 6:39

Meine Bestzeit von gestern habe ich um ein paar Sekunden unterboten, aber da ich die Zeiten aufrunde bleibt es erst einmal dabei. Da muss ich nächstes Mal eben noch einen Tick schneller sein… 😉

Run, Fatboy, Run (011)

Nach einem Tag Sauna im Büro habe ich mich bei milden 26 °C in die Laufschuhe geschwungen und meine bisher beste Zeit hingelegt. Gegen Ende hätte ich sogar noch etwas weiterlaufen können, aber man will es ja nicht übertreiben… 😉

Länge: 4,36
Laufzeit: 00:29:00
kCal: 418
min/km: 6:39

Ein Nachteil des abendlichen Laufens bei diesen Temperaturen sind allerdings die unzähligen Flugkörper in der Luft. Mein T-Shirt war danach schwarz gesprenkelt.

Indiana Jones und der letzte Kreuzzug – OT: Indiana Jones and the Last Crusade (1989)

Aktualisierung: Ich habe „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ am 5. April 2025 zum ersten Mal mit den Kindern gesehen und eine aktualisierte Besprechung veröffentlicht.

Nach der Jagd auf die Bundeslade und dem Zerschlagen eines indischen Kults, habe ich mich gestern mit Indy auf die Suche nach dem heiligen Gral gemacht. Steven Spielbergs „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ markiert für viele den Höhepunkt der klassischen Trilogie – und auch für mich war die gestrige Sichtung wieder einmal ein großartiges Erlebnis.

Indiana Jones und der letzte Kreuzzug (1989) | © Paramount Pictures (Universal Pictures)

Indiana Jones und der letzte Kreuzzug (1989) | © Paramount Pictures (Universal Pictures)

Am Anfang des Films steht ein Rückblick auf ein einschneidendes Erlebnis in Indys jungem Leben. Man erfährt die Hintergründe seiner Leidenschaft für Abenteuerarchäologie, lernt – wenn zunächst auch nur im Off – seinen Vater kennen, wohnt dem Auslöser für Indys Schlangenphobie bei und erfährt wie er zu seinem Hut sowie zu seiner (eigentlich Harrison Fords) markanten Narbe kommt. All das ist unglaublich unterhaltsam anzuschauen und erfreut den Indy-Fan. Alle anderen dürften nur halb so viel Spaß an diesem Prolog haben.

Beim Sprung in die filmische Gegenwart ist mir zum ersten Mal aufgefallen, wie alt Ford im Vergleich zu den beiden Vorgängern auf der Leinwand – bzw. dem Bildschirm – wirkt. Wir sehen hier nicht mehr den jugendlichen Draufgänger, sondern eher den etablierten Actionhelden. Der Film bekommt für mich dadurch eine andere Grundstimmung als „Raiders of the Lost Ark“ und „Temple of Doom“. Es wird eher auf ausgetretenen Pfaden gewandelt, wenngleich auch blind und absolut zielsicher.

Der große Pluspunkt von „The Last Crusade“ ist eindeutig Sean Connery. Dieser mimt Indys Vater auf wahrlich grandiose Art und Weise. Besonders im Zusammenspiel mit Ford ergeben sich hier Szenen für die Ewigkeit. Durch die Vater-Sohn-Beziehung wird der Film zudem weicher und gefühlsbetonter. Der Familienfilm hält Einzug in die Reihe und unterstützt damit den – beinahe schon zu – perfekten Eindruck, den der Film vermittelt.

Wie bei den beiden Vorgängern kann ich die Dialoge beinahe komplett mitsprechen. „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ habe ich aus der Reihe bisher wohl am häufigsten gesehen. Abnutzungserscheinungen traten jedoch so gut wie überhaupt nicht auf. Heute muss ich jedoch gestehen, dass „Raiders of the Lost Ark“ wohl der beste Film der Trilogie ist. Wenngleich die Qualitätsunterschiede fast schon marginal sind.

Fazit

„Indiana Jones and the Last Crusade“ ist der fantastische Abschluss einer meiner Lieblingsfilmreihen. Nun freue ich mich schon sehr, das neueste Abenteuer von Indiana Jones auf der großen Leinwand bewundern zu dürfen – allen Kritiken zum Trotz. Es dürfte ihm jedoch schwer fallen, sich ebenso in mein filmisches Herz zu schwingen, wie der letzte Teil der klassischen Trilogie: 10/10 Punkte.

Prädikat: Lieblingsfilm

Indiana Jones und der Tempel des Todes – OT: Indiana Jones and the Temple of Doom (1984)

Aktualisierung: Ich habe „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ am 29. März 2025 zum ersten Mal mit den Kindern gesehen und eine aktualisierte Besprechung veröffentlicht.

Nach dem grandiosen ersten Teil, habe ich noch die bei Fans und Kritikern eher unbeliebte Fortsetzung „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ gesehen. Für mich ist auch das Prequel der Reihe untrennbar mit wunderbaren Erinnerungen verbunden und punktet daher hauptsächlich auf der persönlichen Ebene – doch auch abgesehen davon hat Indys zweites Abenteuer einiges zu bieten.

Indiana Jones und der Tempel des Todes (1984) | © Paramount Pictures (Universal Pictures)

Indiana Jones und der Tempel des Todes (1984) | © Paramount Pictures (Universal Pictures)

„Indiana Jones and the Temple of Doom“ beginnt wie ein „James Bond“-Film und scheint damit seinem britischen Konkurrenten augenzwinkernd sagen zu wollen: Achtung, hier komme ich! Im Vergleich zu „Raiders of the Lost Ark“ wirkt diese Szene etwas zu übertrieben, zu bunt und zu bombastisch. Ein Beschreibung, die auf so einige Szenen des Prequels zutrifft. Doch möchte ich das nicht zwangsweise als Kritik sehen. Man sieht ein Abenteuer Indys, wie man es sich aus Erzählungen vielleicht selbst zusammengereimt hätte – und schließlich ist Dr. Jones ja eine Figur, die bewusst larger than life angelegt ist.

Ein großer Unterschied zum Vorgänger sind die Begleiter, mit denen sich Indy herumschlagen muss: Ein nerviges Kind und eine kreischende Diva. Mich persönlich haben diese Figuren nie so sehr gestört, wie anscheinend den Rest der Welt. Vermutlich habe ich mich als Kind bereits zu sehr an sie gewöhnt, als dass sie mir heute negativ auffallen könnten. So geht es mir auch bei einigen anderen Szenen aus „Temple of Doom“: Das Festmahl zum Bespiel war als Kind eine meiner Lieblingsszenen. Eigentlich albern und übertrieben, doch einfach unterhaltsam. Ebenso der Einstieg zum Tempel, die Zeremonie, die Lorenfahrt usw.

Neben all den Albernheiten überrascht „Temple of Doom“ mit bisher ungekannter Härte und einer erstaunlich düsteren Grundstimmung. Vermutlich war es auch diese ungewohnte Kombination, die viele Zuschauer verschreckt hat. Vielleicht wäre es auch mir so ergangen, doch kann ich aufgrund der unzähligen Sichtung keine objektive Bewertung mehr abgeben.

Fazit

„Indiana Jones and the Temple of Doom“ ist für mich immer noch erstklassiges Abenteuerkino mit einem grandiosen Harrison Ford und einigen Szenen für die Ewigkeit. Für mich ein integraler Teil der klassischen Trilogie: 9/10 Punkte. Nun fehlt nur noch der fantastische – und zumindest vorübergehende – Abschluss der Saga.

Indiana Jones: Jäger des verlorenen Schatzes – OT: Indiana Jones: Raiders of the Lost Ark (1981)

Aktualisierung: Ich habe „Indiana Jones: Jäger des verlorenen Schatzes“ am 21. März 2025 zum ersten Mal mit den Kindern gesehen und eine aktualisierte Besprechung veröffentlicht.

Nachdem die letzte Sichtung dank defekter DVD verfrüht abgebrochen werden musste, habe ich gestern endlich einmal wieder – dem wirklich vorbildlichem Kundenservice von Paramount sei Dank – Steven Spielbergs Abenteuerfilmklassiker „Indiana Jones: Jäger des verlorenen Schatzes“ gesehen. Wenn man bedenkt, dass der vierte Teil der Saga nun schon seit einer Woche im Kino läuft, war es auch wirklich höchste Zeit sich einmal wieder mit dem Schlapphut tragenden Archäologen zu beschäftigen.

Indiana Jones: Jäger des verlorenen Schatzes | © Paramount Pictures (Universal Pictures)

Indiana Jones: Jäger des verlorenen Schatzes | © Paramount Pictures (Universal Pictures)

Die „Indiana Jones“-Filme bedeuten für mich Kindheit. Ich habe sie geliebt. Keine TV-Ausstrahlung bei der ich nicht mit Indy mitgefiebert hätte. Zugleich habe ich irgendwann begonnen die popkulturelle Bedeutung der Filme zu erkennen. Besonders „Raiders of the Lost Ark“ ist voll von Szenen, die nicht mehr aus der Filmgeschichte wegzudenken sind. Allein die Einführung der titelgebenden Hauptfigur ist in dieser Hinsicht unglaublich prägend gewesen. Insofern ist der erste Teil der Trilogie wirklich etwas Besonderes – und das sowohl für mich persönlich, als auch für die Filmgeschichte.

Was kann ich nun zu einem Film schreiben, den ich beinahe vollständig mitsprechen kann? Wie kann ich diesem monumentalen Werk des Unterhaltungskinos gerecht werden? Vielleicht indem ich kurz meine Lieblingsszenen anspreche: Bereits die Eröffnung ist absolut grandios. Der Dschungel, die Höhle, das Abwägen des Sandbeutels, die goldene Statue, die Steinkugel, der Hinterhalt und die nun folgende Flucht vor den Eingeborenen. Dann das Einsetzen des fantastischen Themas. John Williams hat sich hier wieder einmal selbst übertroffen. Eine audiovisuelle und dramaturgische Meisterleistung. Einfach perfekt. Doch auch das was nun folgt lässt mein Herz immer noch höher schlagen: Die Universität, Nepal, die Entführung Marion Ravenwoods, die Ausgrabungen, Schlangen, der Kampf auf dem Flugzeug, die Flucht auf dem Schiff, die Zeremonie und das bedeutungsschwangere Ende. Eigentlich alles Lieblingsszenen.

Wie man sieht kann ich keinen Kritikpunkt an „Raiders of the Lost Ark“ finden. Harrison Ford ist die perfekte Besetzung und gibt Indy bereits in den ersten Szenen so lässig, dass es eine wahre Freude ist. Da kann kaum ein anderer Leinwandheld mithalten. Die Geschichte enthält genau die richtige Mischung aus Mysterien, Action und Historie – einfach perfekt für dieses Genre. George Lucas und Steven Spielberg haben hier wahrlich Großes geschaffen.

Fazit

Für mich gibt es nur eine Wertung für diesen Ausnahmefilm: 10/10 Punkte. Da gibt es für mich keinen Diskussionsspielraum – und das ist das Schöne bei persönlichen Klassikern. Man kann sie uneingeschränkt lieben. Nun freue ich mich ersteinmal auf die Fortsetzungen, bevor es dann irgendwann ins Kino geht. Ich bin wirklich gespannt!

Prädikat: Lieblingsfilm

Kirchenbesichtigung

In knapp zwei Monaten werden wir uns hier das Ja-Wort geben. Die Umgebung ist wirklich sehr nett und schreit förmlich nach Fotos. Leider hatte ich nur den kleinen Knipser dabei, womit ich meinen Spieltrieb nur bedingt ausleben konnte.

Der Countdown läuft. Spürbar und unaufhörlich.

Run, Fatboy, Run (010)

Nach knapp zwei Wochen war ich heute zum ersten Mal wieder laufen. Dabei musste ich feststellen, dass es sich bei diesen Temperaturen und direktem Sonnenschein nicht empfiehlt schon nachmittags zu laufen. Da kann ich gar nicht so viel schwitzen, wie ich gerne würde… 😉

Länge: 4,36
Laufzeit: 00:31:00
kCal: 418
min/km: 7:06

Inline Skating ist auf jeden Fall deutlich entspannter, aber manchmal muss man sich eben quälen.

Serenity: Those Left Behind

Nachdem ich gestern Abend wieder einmal von Joss Whedons „Firefly“ Abschied nehmen musste, habe ich gerade eine Pause eingelegt und den direkt an die Serie anschließenden Comic „Serenity: Those Left Behind“ gelesen. Dieses Mal ist mir der Wechsel des Erzählmediums deutlich leichter gefallen und somit hatte ich beinahe das Gefühl eine weitere Episode der Serie zu sehen.

Der erste Teil der Geschichte ist sehr typisch für das Universum: Ein Auftrag läuft schief, einiges an Action und markige Sprüche. So und nicht anders möchte man die Crew der Serenity sehen. Im weiteren Verlauf zeichnet sich dagegen ein deutliches Voranschreiten in der übergreifenden Handlung ab. Ein gehetztes Voranschreiten, welches eher zum nachfolgenden Kinofilm „Serenity“ passt, als zur vorangehenden TV-Serie.

So schön es ist, zu sehen was zwischen Serie und Film mit Inara und Shepherd Book passiert ist und warum die Hands of Blue durch The Operative ersetzt wurden, so enttäuschend ist es auch, dass solch große Handlungsschritte auf ein paar Seiten abgehandelt werden. Das gleiche Gefühl, das sich bei mir auch während des Kinofilms einstellte.

Trotz Schwächen ist es schön mit „Serenity: Those Left Behind“ noch einmal in das „Firefly“-Universum abtauchen zu können. Sobald es den Nachfolger „Serenity: Better Days“ in der Gesamtausgabe gibt, werde ich auch darauf garantiert mehr als einen Blick werfen. Für Fans ist dieser Brückenschlag zwischen Serie und Film auf jeden Fall Pflicht: 8/10 Punkte.

Firefly – Season 1

Als ich vor ungefähr drei Jahren Joss Whedons „Firefly“ importierte, war ich mir nicht bewusst ab diesem Zeitpunkt meine Lieblingsserie in den Händen zu halten. Ich hatte mir die Serie damals nur aufgrund der positiven Berichte und der Empörung bezüglich der frühen Absetzung gekauft. Vielleicht hätte ich nie einen Blick auf die Serie geworfen, hätte FOX sie länger am Leben gelassen – eine Tatsache, die nicht einer gewissen Ironie entbehrt.

Nach der ersten Sichtung – innerhalb einer Woche – war ich der Serie verfallen. Komplett. Mit Haut und Haaren. Dabei war ich anfangs wirklich skeptisch, konnte ich doch nie sonderlich viel mit klassischen Space Operas à la „Star Trek“ anfangen. Auch Joss Whedon war für mich (noch) kein Qualitätsgarant, denn die paar Folgen von „Buffy“, die ich bei der deutschen TV-Ausstrahlung gesehen hatte, erinnerten mich eher an billige B-Movies denn an großartige Serienkunst.

Seit „Firefly“ ist jedoch alles anders: Nathan Fillion hat sich zu einem meiner Lieblingsdarsteller gemausert, „Terminator: The Sarah Connor Chronicles“ sah ich anfangs nur wegen Summer Glau, Serien mit Adam Baldwin sind für mich zur Pflicht geworden und ich habe mit „Serenity: Those Left Behind“ wieder angefangen Comics zu lesen. Von der Vorfreude auf die nächste Serie von Joss Whedon – „Dollhouse“ – einmal ganz zu schweigen.

Um „Firefly“ entsprechend zu würdigen präsentiere ich hiermit erstmals Kritiken zu den einzelnden Episoden. Viel Spaß beim Erinnern an die fantastischen Geschichten um die Crew der Serenity!

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