Die 5 besten Filme aus den 1960er Jahren

Letzte Woche standen die besten Fortsetzungen, die das Original übertreffen im Mittelpunkt. Heute geht es bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG um die besten Filme aus den 1960er Jahren. Nach den 1930er, 1940er und 1950er Jahren beginnen so langsam die Jahrzehnte, aus denen ich mehr als nur ein paar Filme gesehen habe. Hier nun also meine Top 5 der 1960er Jahre… 🎥

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 401 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 401 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 401 lautet:

Die 5 besten Filme aus den 1960er Jahren

  1. „Asterix und Kleopatra“ (1968) – Für mich ist das zweite animierte Asterix-Abenteuer das erste, in dem der Geist der Comics perfekt eingefangen wurde. Macht auch heute noch extrem viel Spaß.
  2. „Die glorreichen Sieben“ (1960) – Bis heute einer meiner liebsten Western, was ich zu einem Großteil auch Elmer Bernsteins fantastischem Score zuschreibe. Das Western-Remake von Akira Kurosawas „Die sieben Samurai“ ist in jeder Hinsicht gelungen und hat die Zeit zurecht überdauert.
  3. „Die Zeitmaschine“ (1960) – Ein Zeitreisefilm aus den frühen 1960ern und gäbe es „Zurück in die Zukunft“ nicht, dann wäre es vermutlich auch der Zeitreisefilm überhaupt. Bis heute sehr faszinierend und teils auch wirklich unheimlich. Das 2002er Remake kann damit leider nicht mithalten.
  4. „Mary Poppins“ (1964) – Ich liebe dieses Disney-Musical. Fantastisch gespielt, toll animiert mit herausragenden Songs und Tanznummern. Zudem habe ich das Bühnen-Musical während meiner Flitterwochen am Broadway gesehen, was ein unvergessliches Erlebnis war.
  5. „Planet der Affen“ (1968) – Den Abschluss der Liste bildet einer der prägendsten Sci-Film-Filme überhaupt. Ich habe zum ersten Mal einen großen Story-Twist erlebt und die Geschichte war überhaupt unfassbar mitreißend für mein jugendliches Ich. Beeindruckendes Kino der späten 1960er Jahre.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Transformers (2007) (WS2)

Trotz Urlaub schlafe ich momentan definitiv zu wenig. Die Handwerker standen heute wieder sehr früh vor der Tür, doch immerhin ist die Installation unserer PV-Anlage nun vorerst abgeschlossen. Nach den ersten zwei Waschmaschinenladungen wurde auch „Transformers“ beim heutigen Filmabend durch 100% Solarstrom betrieben. Den Film wollte der Zwergofant schon ewig sehen und da heute sowohl Frau bullion als auch das Zappelinchen (unabhängig voneinander) im Kino waren, gab es wilde Roboter-Action für die Zurückgebliebenen… 🤖🚚

Transformers (2007) | © Paramount Pictures (Universal Pictures)

Transformers (2007) | © Paramount Pictures (Universal Pictures)

Visuell beeindruckend und ermüdend zugleich

Wie in dem Artikel über meine Obsessionen während der 80er beschrieben, gehörten die wandelbaren Plastikroboter zu meinen liebsten Spielzeugen. Wer mehr darüber erfahren möchte, dem kann ich die zweite Staffel von „The Toys That Made Us“ ans Herz legen, in der der Ursprung dieses Franchises wunderbar aufgearbeitet wird. Als „Transformers“ damals ins Kino kam, war ich einer der ersten Besucher. Danach war ich ziemlich enttäuscht. Gerade mit den kindischen Gags und der nicht vorhandenen Handlung konnte ich nichts anfangen. Dafür fand ich die Effekte beeindruckend und selbst Michael Bays Inszenierung empfand ich als passend für das Franchise. Drei Jahre später, bei der zweiten Sichtung, wusste ich deutlich mehr mit „Transformers“ anzufangen. Und wie sah es heute zusammen mit dem Zwergofanten aus?

Während der ersten Stunde hätte ich sogar gewettet, dass sich der Film punktemäßig noch einmal steigern würde. Es ist nahezu unglaublich, dass „Transformers“ inzwischen schon 18 Jahre auf dem Buckel hat. Die Effekte sehen nach wie vor unfassbar gut aus. Gerade die Interaktionen zwischen Optimus Prime, Bumblebee und Co. mit ihren menschlichen Mitstreiter:innen sind großartig und waren bestimmt ein hartes Stück Arbeit. Da gibt es viele modernere Filme, die das bedeutend schlechter aussehen lassen. Auch inhaltlich mochte ich den groben Unfug, der uns von Shia LaBeoufs Figur Sam Witwicky als dramatisch verkauft wird. Ich mag seine Rolle und seine Beziehung zu den Autobots. Wo „Transformers“ bei mir abermals auseinanderfällt sind die Actionszenen, welche gerade Richtung Finale einfach zu ermüdend wirken. Viel zu viel. Viel zu laut. Viel zu hektisch. Das war mir dann doch wieder zu anstrengend.

Fazit

Ich hatte heute durchaus wieder viel Spaß mit „Transformers“ und war natürlich besonders gespannt, wie der Film dem Zwergofanten gefallen würde. Er war tatsächlich ziemlich begeistert, hätte am Ende aber auch mit weniger Action leben können. Dafür wollte er direkt wissen, ob es noch Fortsetzungen gibt. Ich glaube, für die nächsten Duo-Filmabende steht das Programm: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: war mit einer Freundin im Kino; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1980)

Die PV-Anlage ist auf dem Dach! Dieses Hochgefühl habe ich direkt in einen weiteren Lauf umgesetzt. Dieses Mal unter Schmerzen, denn ich habe mich gestern beim Inline-Skaten leider doof aufgescheuert. Aber sowas hat mich ja noch nie abgehalten. Also auf in den sonnendurchfluteten Wald. ☀️

Frühlingshafter Nachmittagslauf in kurzer Hose

Frühlingshafter Nachmittagslauf in kurzer Hose

Distanz: 10.05 km
Zeit: 00:58:56
Anstieg: 127 m
Ø Pace: 5:52 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 151 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 12.8 °C
Kalorien: 834 kcal

2025: 484 km
März: 54 km
KW 10: 33 km

Auch heute war ich wieder in kurzer Hose unterwegs und habe zudem den leichten Windbreaker zu Hause gelassen. Es war warm genug und genau das richtige Laufwetter. Dennoch wollte ich es heute nicht übertreiben, denn mein Plan ist im Urlaub jeden Tag mindestens noch 10 km zu laufen und vielleicht sogar noch einen langen Lauf (Halbmarathon?) unterzubringen. Mal sehen, ob das klappt. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #863 – Blink Twice
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Frank Turner

James Bond 007: Spectre (2015)

Der Tag heute war wieder voller Trubel, doch die ersten Solarmodule befinden sich bereits auf dem Dach, was ein schöner Erfolg ist. Nachdem die Handwerker weg waren, bin ich mit den Kids noch zum Skatepark geskatet, was ein schöner Abschluss des Tages war. Danach gab es mit „James Bond 007: Spectre“ bereits den nächsten Filmabend und den ersten Film der Daniel-Craig-Reihe, den ich noch nicht kannte.

James Bond 007: Spectre (2015) | © Warner Bros (Universal Pictures)

James Bond 007: Spectre (2015) | © Warner Bros (Universal Pictures)

Quasi der erste richtige Film nach der Origin-Story

Mit „Casino Royale“ haben wir die Origin-Story von James Bond erlebt. „Ein Quantum Trost“ war deren Epilog und „Skyfall“ dann das erste richtige Bond-Abenteuer? Nicht wirklich, denn es hat sich in (zu) vielen Legacy-Sequel-Momenten angefühlt wie die Erweiterung der Origin-Geschichte. Doch mit „Spectre“ bekommen wir endlich(?) James Bond, wie wir ihn kennen und lieben. Nur eben in modern. Diese Mischung hat mir wirklich ausgesprochen gut gefallen. Dave Bautista als überstarker Schläger, der mich an den Beißer erinnert hat, oder Christoph Waltz als comichaft überzogener Bösewicht, der eine ganze Armee an Kanonenfutter beschäftigt. Wie in den Bond-Filmen der 1970er Jahre. Fand ich toll. Einzig der Name Blofeld hätte wahrlich nicht sein müssen. Aber nun gut, solch ein Callback war irgendwie zu erwarten.

Ich mochte erneut Sam Mendes‘ ruhige Inszenierung, die sich auch Zeit für zwischenmenschliche Momente nimmt. Der Film ist dabei nicht mehr ganz so schick wie „Skyfall“, hat dafür aber ein paar wirklich mitreißende Actionszenen zu bieten. Die Handlung mochte ich auch sehr, vermutlich weil sie mich an die alten 007-Klassiker erinnert hat. Einzig die überkonstruierte Beziehung zwischen Bond und Blofeld hätte es für mich nicht gebraucht. Dafür fand ich Léa Seydoux wirklich entzückend als Bond-Girl. In dieser Beziehung hat man, trotz aller Nostalgie für klassische Erzählweisen, auch gemerkt, dass dieser neue Bond durchaus Gefühle zulassen kann. Nach Vesper Lynd bestimmt das interessanteste Bond-Girl.

Fazit

Ich muss sagen, dass mich „Spectre“ wirklich positiv überrascht hat. Ich hatte einen qualitativen Abfall nach „Skyfall“ erwartet, doch besitzt die Fortsetzung einfach andere Stärken und Schwächen. Nun finde ich es fast schade, dass nur noch ein Film mit Daniel Craig folgt und die Zukunft des Franchises ungewisser ist, denn je: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte; Zwergofant: 7/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1979)

Tag zwei der PV-Anlagen-Montage. Von morgens bis nachmittags sechs Handwerker am und im Haus. Daran muss ich mich erst noch gewöhnen. Noch zwei Tage, dann sollte alles geschafft sein. Am frühen Nachmittag habe ich die Stromabschaltung im Haus für einen ausgedehnten Lauf genutzt. 🏃‍♂️

Herrlich sonniger Nachmittagslauf

Herrlich sonniger Nachmittagslauf

Distanz: 13.30 km
Zeit: 01:18:54
Anstieg: 156 m
Ø Pace: 5:56 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 156 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 10.0 °C
Kalorien: 1127 kcal

2025: 474 km
März: 44 km
KW 10: 23 km

Es war herrlich sonnig, weshalb ich auch in kurzer Hose unterwegs war und eine längere Strecke gewählt habe. An einer Abzweigung hatte ich mir sogar überlegt, die Runde zum Halbmarathon auszudehnen, doch wollte ich den Rest der Familie nicht so lange alleine lassen. Wer weiß, ob es nicht noch Dinge abzuklären galt? Gab es nicht und nun hat sich Frau bullion mit einer Freundin zu einem Lauf aufgemacht. Die Sonne scheint immer noch wunderbar. Vielleicht weihe ich noch mit den Kids meine neuen Inline-Skates ein? ☀️

Im ersten Ohr: Sneakpod #863 – Blink Twice
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182, Frank Turner

James Bond 007: Skyfall (2012) (WS1)

Nach einem langen und aufregenden Tag mit einem Haus voller Handwerker sind wir abends schon gegen 19 Uhr aufs Sofa gefallen und haben uns „James Bond 007: Skyfall“ angeschaut. Da die Kinder den Titelsong bereits bei mehreren Chorauftritten gesungen haben, waren sie dadurch ziemlich angefixt. Auch ich hatte mich auf die erneute Sichtung des Films gefreut, der er mir beim letzten Mal doch wirklich gut gefallen hat. Somit ging es zurück nach Skyfall… 🏚️

James Bond 007: Skyfall (2012) | © Warner Bros (Universal Pictures)

James Bond 007: Skyfall (2012) | © Warner Bros (Universal Pictures)

James Bond kehrt extrem stilsicher zurück

Nach „Casino Royale“ und „Ein Quantum Trost“ ist die Rachegeschichte abgeschlossen. Dieser James Bond erinnert eher an die klassischen Auftritte, auch wenn er tiefer in die Beziehungsebene geht, als man das gewohnt ist. Sam Mendes‘ Inszenierung ist deutlich weniger rau und mehr auf Hochglanz getrimmt. Das ist teils wirklich beeindruckend und eine Freude anzuschauen. Wenn es am Ende zu den Wurzeln der Bond-Dynastie zurückgeht, dann wirkt das unerwartet klein und persönlich. Ich mochte die „Rambo“-Anleihen und fand es einen einerseits klassischen aber auch modernen Weg, um Daniel Craigs James Bond für die kommenden Filme aufzugleisen.

Nicht so gut gefallen hat mir die Legacy-Sequel-Krankheit, zuvor angedeutete Elemente auch für die oberflächlichsten Zuschauer:innen auszubuchstabieren: Eve Moneypenny zum Beispiel. Oder auch Ralph Fiennes als neuer M. Das hat doch etwas ermüdend gewirkt und hätte „Skyfall“ nicht nötig gehabt. Der Abschied von Judy Dench war dagegen wundervoll und hat der Schauspielerin Tribut gezollt. Auch Javier Bardem als Silva hat mir erneut gut gefallen, weil er einerseits ein comichafter, andererseits aber auch ein geerdeter Bond-Bösewicht ist. Die Schauplätze und Action-Set-Pieces werden mir dagegen, wie bereits nach der letzten Sichtung, eher weniger präsent im Kopf bleiben.

Fazit

Mir hat „Skyfall“ auch heute wieder viel Spaß gemacht. Dennoch fand ich ihn nicht ganz so gelungen, wie beim ersten Mal. Die Kinder hatten sich auch mehr erhofft und das Zappelinchen fand sogar „Ein Quantum Trost“ gelungener. Nun bin ich gespannt auf die verbleibenden Bond-Filme mit Daniel Craig als 007, die ich bisher auch noch nicht gesehen habe: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 7/10 Punkte; Zwergofant: 7/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1978)

Der erste Urlaubstag, der erste Tag der PV-Anlagen-Montage. Der Wecker hat für Ferien bzw. Urlaub viel zu früh geklingelt, doch die Handwerker hatten sich zeitig angemeldet. Den Anfang machten die Elektriker, dann kam der Schreiner für den Keller und letztendlich die PV-Anlagen-Monteure. Full house sozusagen. Als die dringlichsten Fragen geklärt waren, habe ich mich zu einer Laufrunde aufgemacht. 🏃‍♂️

Herrlich sonniger Morgenlauf von Baustelle zu Baustelle

Herrlich sonniger Morgenlauf von Baustelle zu Baustelle

Distanz: 10.50 km
Zeit: 01:02:27
Anstieg: 111 m
Ø Pace: 5:57 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 150 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 5.0 °C
Kalorien: 864 kcal

2025: 461 km
März: 30 km
KW 10: 10 km

Es war herrlich sonnig und doch war mein Kopf nicht so recht bei der Sache. Die Ablenkung und Entscheidungen ob der Montage haben in meinem Kopf herumgespukt, denn natürlich läuft alles nicht so, wie ursprünglich geplant. Sehr nervig, aber das war fast zu erwarten. Ich bin sehr gespannt, wie sich die kommenden Tage so gestalten. Es soll ja weiterhin sonnig bleiben, so dass ich zumindest regelmäßig laufen kann. ☀️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 658 – Zeitenwende der KI
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, My Chemical Romance, Frank Turner, Jimmy Eat World

Media Monday #714 – Winterferien, Sonntagsbesuch und PV-Anlage

Die letzte Woche ist wie im Flug vergangen. Montag und Dienstag hatten wir nur ein Auto, d.h. ich war zwangsweise im Home Office. Glücklicherweise war es „nur“ der Partikelfilter, der gewechselt werden musste. Ärgerlich und kostenintensiv, aber zumindest einfach machbar. Die restliche Woche war ich dann vor Ort im Büro und hatte vor meinem Urlaub noch dringende Personalthemen abzuschließen bzw. zumindest anzustoßen. Mittwoch und Donnerstag habe ich abends noch lange mit an der Elektroinstallation gearbeitet, welche im letzten Moment fertiggeworden ist. Das alles hat mich so ausgelaugt, dass ich Freitagnachmittag das Gefühl hatte, ich würde nun endgültig krank werden. Wäre mal wieder typisch gewesen, so passend zum Urlaub. Aber glücklicherweise habe ich mich am Samstag schon wieder besser gefühlt. Sonntag hat uns meine Mama besucht, was einmal wieder schön und auch nötig war. Im Alltagstrubel fehlt oft die Zeit für solche Zusammenkünfte. Morgen kommt nun eine ganze Schar von Handwerkern, um unsere PV-Anlage zu installieren und der Schreiner für den Keller auch. Es wird also kein Erholungsurlaub, sondern eher ein Haus-Werkel-Urlaub. Nun aber erst einmal zu den Fragen des Medienjournals und euch einen guten Wochenstart! 🙂

Media Monday #714

  1. Es hat etwas, wenn man sich sein zu Hause wunderbar heimelig dekoriert. Das mag für viele ganz unterschiedlich aussehen, doch gibt es eine persönliche Note, die zumindest ich nicht missen möchte.
  2. Die vier Staffeln der Serie „Das Boot“ würde ich durchaus empfehlen, auch wenn sie nicht an Wolfgang Petersens Klassiker heranreichen.
  3. Ich wünsche mir ja, dass alle egomanischen Autokraten (und ihre Unterstützer:innen) irgendwann noch Gerechtigkeit erfahren. Momentan unvorstellbar. Somit bleibt es wie viele Wünsche eben nur das: ein Wunsch.
  4. „Der Schuh des Manitu“ ist einer dieser Filme die damals unfassbar erfolgreich waren, heute jedoch ziemlich in der Versenkung verschwunden sind. Umso gespannter bin ich, ob die dieses Jahr startende Fortsetzung den Erfolg wiederholen kann.
  5. Wenn es jetzt noch gelänge dass „Das Kanu des Manitu“ tatsächlich zu den Fortsetzungen gehört, die das Original übertreffen, wäre ich doch sehr überrascht.
  6. Daniel Craig macht eine großartige Figur als James Bond, was er auch in „James Bond 007: Ein Quantum Trost“ unter Beweis stellen konnte.
  7. Zuletzt habe ich mich noch zu einem Lauf aufgerafft und das war dringend nötig, weil ich vorher viel zu viel gegessen hatte.

Das Mediabook von „Civil War“ ist neu in der Sammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (1977)

Heute bin ich ausnahmsweise erst am späten Nachmittag zu einem Lauf aufgebrochen. Meine Mama war seit einer gefühlten Ewigkeit einmal wieder zu Besuch und wir haben lecker zu Mittag gegessen, danach waren wir eine Runde spazieren, haben ein paar Runden Skip-Bo gespielt, die Kaninchen der urlaubenden Nachbarn versorgt und zu viel Kuchen gegessen. Eine große Schlemmerei also und ich musste mich dringend noch bewegen. 🏃‍♂️

Abendlauf in den Sonnenuntergang und zu mageren 37 km diese Woche

Abendlauf in den Sonnenuntergang und zu mageren 37 km diese Woche

Distanz: 10.10 km
Zeit: 01:00:05
Anstieg: 97 m
Ø Pace: 5:57 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 151 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 7.8 °C
Kalorien: 858 kcal

2025: 450 km
März: 20 km
KW 9: 37 km

Erstaunlicherweise kam ich trotz übervollem(!) Bauch ganz gut voran. Am Ende war die Sonne schon untergegangen und es wurde richtig frisch. Dennoch schön, dass inzwischen auch schon wieder spätere Läufe im Tageslicht möglich sind. Als ich nach Hause kam, war der Zwergofant noch auf seinem Waveboard unterwegs. Auch er hat anscheinend noch Auslauf gebraucht. ☀️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 658 – Zeitenwende der KI
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Frank Turner, My Chemical Romance

James Bond 007: Ein Quantum Trost – OT: Quantum of Solace (2008) (WS1)

Beim heutigen Filmabend ging es weiter mit unserer James-Bond-Sichtung und es stand „James Bond 007: Ein Quantum Trost“ auf dem Programm. Meine Erinnerungen daran waren eher schwach ausgeprägt und ich konnte mich nur noch an ein paar Set-Pieces und die überaus hektische Inszenierung der Action-Szenen erinnern. Hat der Film tatsächlich mehr zu bieten?

James Bond 007: Ein Quantum Trost (2008) | © Warner Bros (Universal Pictures)

James Bond 007: Ein Quantum Trost (2008) | © Warner Bros (Universal Pictures)

Eine durchaus gelungene Fortsetzung der Reihe

Ich kann es direkt vorwegnehmen, dass mir „Ein Quantum Trost“ dieses Mal besser gefallen hat als bei meiner ersten Sichtung vor 12 Jahren. Speziell die hektische Inszenierung hat mich nicht mehr so sehr gestört. Ich wusste die Kinetik zu schätzen und mochte auch die geerdete Brutalität. Passend für diese Rachegeschichte. Die Handlung selbst wirkt zunächst komplizierter als sie eigentlich ist. Im Grunde geht es um eine Hatz von A nach B nach C nach D und das bringt 007 an ein paar durchaus beeindruckende Schauplätze. Hat mir wirklich gut gefallen. Dennoch mag ich die Filme der Reihe lieber, in denen sich etwas mehr Zeit gelassen wird.

Olga Kurylenko ist ein tolles Bond-Girl, auch weil die Beziehung platonisch bleibt. Dafür fand ich Gemma Artertons Figur leider verschenkt und auch Bösewicht Dominic Greene ist kein Vergleich zu Le Chiffre. Auch das Finale in der Wüste hat mir dieses Mal besser gefallen, wenngleich ich mich doch gefragt habe, wie so ein Hotel gebaut sein muss, dass es gefühlt voller explosiver Bomben ist, hat es denn erst einmal Feuer gefangen. Aber nun gut, es ist eben immer noch ein James-Bond-Film. Da muss man Logik vermutlich nicht als Maßstab nehmen, selbst wenn Marc Forster sich Mühe gibt, den Film realistischer wirken zu lassen als die alten Filme der Reihe.

Fazit

„Ein Quantum Trost“ ist eine gelungene Fortsetzung, welche inhaltlich jedoch nur „Casino Royale“ abrundet, der in jeder Hinsicht stärker ist. Dennoch hatte ich meinen Spaß mit dem Film und die Kids waren auch wieder angetan. Am meisten freuen sie sich nun aber auf „Skyfall“, zu dem sie durch den Song einen größeren Bezug haben. Gute Unterhaltung: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 7/10 Punkte; Zwergofant: 7/10 Punkte.)