Top 5 Disney-Soundtracks

Von den besten Filmen der 1980er Jahre springen wir bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG weiter zu den Top 5 Disney-Soundtracks. Gar nicht so einfach, denn da gibt es gar viele. Dennoch habe ich mich auf ein paar Lieblinge festgelegt und direkt auch meine Lieblingssongs mit eingebunden. Viel Spaß beim Mitsingen! 🎶

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 413 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 413 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 413 lautet:

Top 5 Disney-Soundtracks

1. „Aladdin“ (1992) von Alan Menken & Tim Rice
„A Whole New World“ ist hier der Song, den ich immer im Kopf habe. Was für ein Ohrwurm! Hat leider im Live-Action-Remake nicht so gut für mich funktioniert:

2. „Der König der Löwen“ (1994) von Hans Zimmer & Elton John
Von „Der König der Löwen“ liebe ich eigentlich alle Songs, doch „Can You Feel the Love Tonight“ hat sich besonders in mein Herz gespielt:

3. „Der Schatzplanet“ (2002) von James Newton Howard & John Rzeznik
In diesem völlig unterschätzten Disney-Film ist es natürlich die melancholische Rock-Hymne des Goo-Goo-Dolls-Sängers. Die Montage im Film ist einfach perfekt:

4. „Toy Story“ (1995) von Randy Newman
Vermutlich nicht die erste Wahl unter den großen Disney- bzw. Pixar-Songs, doch „You’ve Got a Friend in Me“ ist solch ein Ohrwurm, der mir gerade in den letzten Tagen immer wieder durch den Kopf geht und der thematisch perfekt passt:

5. „Vaiana: Das Paradies hat einen Haken“ (2016) von Mark Mancina & Lin-Manuel Miranda
Wie soll ich mich hier nur für einen der unzähligen Songs entscheiden? Letztendlich muss es einfach „You’re Welcome“ sein, doch auch „How Far I’ll Go“ oder „Shiny“ hätten hier einen Platz verdient. Das zeigt auch den Unterschied zu „Vaiana 2“ deutlich, von dem mir kein einziger Song im Kopf geblieben ist:

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Andor – Staffel 2 (2025)

Nach drei Jahren war es endlich soweit und wir durften die Fortsetzung der besten „Star Wars“-Serie bisher erleben. Die Rede ist natürlich von „Andor – Staffel 2“ und damit der Serie, die momentan einen ziemlichen Hype erfährt. Was war nicht alles zu lesen? Die Staffel mit den am besten bewerteten Episoden jemals usw. Im Gegensatz zur ersten Staffel, die noch ein Überraschungserfolg war, stiegen die Erwartungen natürlich an. Ob die Serie diese erfüllen konnte? 🚀

Andor – Staffel 2 | © Walt Disney

Andor – Staffel 2 | © Walt Disney

Expliziter Faschismus im „Star Wars“-Universum

Vermutlich auch aufgrund der großen Vorschusslorbeeren war ich von den drei ersten Episoden der zweiten Staffeln ein wenig enttäuscht. Es hat sich angefühlt als würde Cassian für drei Episoden nur auf einem scheinbar unwichtigen Planeten abhängen. Spannender war dann schon die wachsende Bedrohung durch das Imperium und die Entwicklungen rund um die arrangierte Hochzeit von Mon Mothmas Tochter. So richtig wollte die Begeisterung aber noch nicht überspringen. Es folgt der erste Zeitsprung von einem Jahr und der Handlungsstrang rund um Ghorman, zentral für die gesamte Geschichte, kommt so richtig ins Rollen. Ab hier hatte mich die Staffel deutlich mehr gepackt, doch fand ich sie immer noch nicht so gelungen wie die erste Staffel, die für mich allerdings auch erst in der zweiten Hälfte so richtig gezündet hat.

Mit einem weiteren Zeitsprung von einem Jahr geht es in die zweite Staffelhälfte und ab da war mir klar, dass dieser Rhythmus wohl beibehalten wird. „Andor“ hat ab diesem Zeitpunkt noch einmal deutlich angezogen. Gerade die Eskalation auf Ghorman fand ich extrem packend inszeniert. Auch die politische Gegenwehr durch Mon Mothmas Rede im Senat fand ich fantastisch, gerade weil das Thema leider aktueller denn je ist und sich „Star Wars“ hier erstaunlich politisch gibt. Thematisch war Antifasischmus schon immer das Thema der Rebellion, doch so explizit und ernsthaft hat man es noch nie in den Vordergrund gerückt. Es folgt der letzte Zeitsprung und wir erleben Luthen Raels letzte Stunden und damit auch einen Rückblick auf sein bisheriges Leben. All das ist ebenfalls ganz famos, doch konnte ich mich des Eindrucks nicht erwehren, als würden hier nur einige Stationen abgehakt. Auch wenn die Serie langsam erzählt ist, so hetzt sie meiner Meinung nach doch durch viele Entwicklungen, was ich schade fand. Der ursprüngliche Plan von fünf Staffeln „Andor“ scheint hier strukturell immer noch im Hintergrund zu lungern. Zumindest eine weitere Staffel hätte der Serie meiner Meinung nach gut getan. Dennoch mag ich mich nicht beschweren und bin extrem froh, dass wir hier ein „Star Wars“ bekommen, das sich selbst ernst nimmt und und auch visuell nahtlos an die Originaltrilogie anschließt.

Fazit

Insgesamt ist „Andor“ auch im zweiten Jahr beste „Star Wars“-Unterhaltung und ich bin jetzt schon heiß darauf, mir „Rogue One: A Star Wars Story“ zum dritten Mal anzuschauen. Leider hat sich die zweite Staffel teils recht gehetzt angefühlt und ich hätte sehr gerne mehr von den Figuren und dieser Welt im Umbruch gesehen. Somit bin ich nicht ganz so euphorisch, wie viele Fans, aber doch rundum zufrieden mit dieser zweiten Staffel: 9/10 (8.5) Punkte.

Run, Fatboy, Run (2037)

Heute einmal wieder ein Bürotag. Viele Themen, viele Gespräche und ich bin recht pünktlich gegangen. Abends wollte ich noch eine Runde raus, denn morgen kommt der große Regen und wer weiß, ob ich am Feiertag zum Laufen komme. 🏃‍♂️

Feierabendlauf kurz bevor das Wetter umschlägt

Feierabendlauf kurz bevor das Wetter umschlägt

Distanz: 8.66 km
Zeit: 00:50:46
Anstieg:90 m
Ø Pace: 5:52 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 147 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 18.9 °C
Kalorien: 688 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 85%

2025: 1033 km
Mai: 148 km
KW 22: 17 km

Ich kam gut voran. Zumindest zu Beginn. Da stand lange auch eine Pace von ca. 5:35 min/km im Raum. Gegen Ende ging es aber immer langsamer, was ich auf die Pollen schiebe. So stark wie heute hat mich dieses Jahr der Heuschnupfen noch nicht geplagt. Mal sehen, ob der Regen morgen Milderung bringt.

Im ersten Ohr: Sneakpod #873 – Bastion 36
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Bad Tölz 2025 #1: Abstieg vom Blomberg und Sommerrodeln

Inzwischen hat es schon fast Tradition, dass wir über den Geburtstag meiner Schwiegermutter mit der erweiterten Familie wegfahren. Zumindest wenn dieser auf ein Wochenende fällt. Letztes Jahr waren wir im Bayerischen Wald und dieses Jahr haben wir uns, wie bereits 2019, in Bad Tölz eingefunden. Damals hat es jedoch komplett durchgeregnet, so dass wir unsere Wanderpläne nicht umsetzen konnten. Dieses Jahr sah das Wetter jedoch vielversprechend aus, so dass am ersten Tag den Abstieg vom Blomberg und Sommerrodeln angehen konnten… ⛰️

Der Sessellift auf den Blomberg

Der Sessellift auf den Blomberg

Da wir nur eine Nacht hatten, sind wir schon früh morgens gestartet, sprich der Wecker hat am Samstag kurz vor 5:30 Uhr geklingelt. Das war hart, aber wir wollten ja noch etwas vom Tag haben. Kurz vor München haben wir uns mit den anderen unserer elfköpfigen Gruppe an einer Raststätte getroffen und danach ging es weiter Richtung Bad Tölz. Nach ca. drei Stunden Fahrt waren wir auch am Ziel angelangt und es ging direkt mit dem Sessellift direkt auf den Blomberg, wo ich übrigens vor 17 Jahren zum ersten Mal Urlaub gemacht habe.

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Run, Fatboy, Run (2036)

Montag nach einer weiteren schlaflosen Nacht. So langsam mag ich nicht mehr. Mittags habe ich mich zu einem kurzen Lauf aufgemacht und war gespannt, wie gut ich nach dem Halbmarathon am Samstag wieder reinkomme. 🏃‍♂️

Montagslauf und, ganz vergessen, die ersten 1.000 km des Jahres geknackt

Montagslauf und, ganz vergessen, die ersten 1.000 km des Jahres geknackt

Distanz: 8.55 km
Zeit: 00:50:48
Anstieg: 83 m
Ø Pace: 5:57 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 149 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 17.2 °C
Kalorien: 687 kcal

2025: 1024 km
Mai: 140 km
KW 22: 8 km

Hat ganz gut funktioniert. Nur die Müdigkeit hängt mir in den Knochen. Dafür war es aber ein guter Lauf. Ich habe übrigens ganz vergessen zu erwähnen, dass ich zuletzt die ersten 1.000 km des Jahres geknackt habe. Spät, aber immer noch on track. Morgen vermutlich Laufpause und dann kommt der Regen. Heute war es aber noch schön. ☀️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 662 – Heul leise, George!
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Frank Turner

Media Monday #726 – Arbeitsdystopie, Pixar-Trivia und Post-Corona-Halbmarathon

Wenn ich hier sitze, neigt sich das Wochenende schon hart seinem Ende entgegen. Aber wenn man die momentane Debatte so verfolgt, kann man ja froh sein, überhaupt noch zwei Tage Wochenende zu haben. Wie sind wir nur in dieser Dystopie (bzw. Utopie des oberen 1%) gelandet? Aber erst einmal zum Wochenrückblick: Wie vergangene Woche angekündigt, wurden unsere alten Kinderzimmermöbel tatsächlich abgeholt und nun ist wieder Platz im Keller. Ansonsten war die Woche geprägt von Arbeit. Das Wochenende war eher ruhig: Freitagabend waren der Zwergofant und ich alleine, das Zappelinchen war auch Samstagabend ausgeflogen und am verregneten Sonntag hat sie ein Querflötenkonzert gespielt. Ansonsten waren wir bei meinem Schwager zum Brunch eingeladen und ich habe auf dem Rückweg den Halbmarathon im Mai absolviert. Bereit für die kommende Woche bin ich noch nicht, doch immerhin ist es eine kurze. Nun aber zu den aktuellen Fragen des Medienjournals und euch eine gute Woche! 🙃

Media Monday #726

  1. Es hat etwas für sich, zu wissen, dass ich auch nach Corona fit genug bin, um einen Halbmarathon zu laufen.
  2. Mein jüngster Beitrag zum „Projekt 52“ mit dem Thema Landluft ist letztlich enttäuschend, denn der intensive Geruch lässt sich durch den Artikel und das Foto leider nicht übertragen.
  3. Einer meiner liebsten Fun-Facts ist, dass die Arbeitsdateien von „Toy Story 2“ aus Versehen komplett vom Pixar-Server gelöscht wurden, es keine offiziellen Backups gab und sie nur durch das zufällige Home-Office-Backup von Galyn Susman gerettet werden konnten. Diese arbeitete nur von zu Hause, weil sie kurz zuvor ein Kind bekommen hatte. Damit hat sie Pixar vor einem Millionenverlust bewahrt. 2023 wurde Susman übrigens im Zuge einer Entlassungswelle gekündigt. Die kapitalistische Corporate-Welt ist einfach die Hölle.
  4. Computeranimation gab es zwar schon, doch war „Toy Story“ der erste abendfüllende Animationsfilm mit dieser Technik. Dieses Jahr feiert er sein unglaubliches 30-jähriges Jubiläum.
  5. Der neueste Streaming-Coup könnte mir nicht egaler sein, denn ich schaue lieber die besten Filme aus den 1980er Jahren.
  6. James Mottram ist zu verehren dafür, dass er die Entstehungsgeschichte der „Jurassic Park“-Trilogie sowie der „Jurassic World“-Trilogie detailliert festgehalten hat und für Titan Books fantastische Bücher entstanden sind.
  7. Zuletzt habe ich meinen letzten Reisebericht aus Dresden fertiggestellt und darin beschrieb ich unseren Besuch des „Militärhistorischen Museums der Bundeswehr“, weil wir uns dieses am Abreisetag noch angeschaut hatten.

Auf „5-25-77“ habe ich 20 Jahre lang gewartet und nun ist er endlich in der Sammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Projekt 52 – 2025 #21: Landluft

Projekt 52 LogoSchon steht die letzte Ausgabe des Projekt 52 im Mai an. Verrückt, wie schnell die Zeit vergeht. War das Projekt nicht gerade erst gestartet? Das heutige Thema ist mir wirklich leicht gefallen. Als ich einmal wieder über die Felder getrabt bin, habe ich einen intensiven Grasgeruch wahrgenommen. Der Bauer hatte gemäht und Strohballen waren auf der gesamten Wiese drapiert. Da habe ich doch direkt ein Foto gemacht. Natürlich bedeutet Landluft auch Gülle vor dem nächsten Regen ausbringen, doch das lässt sich fotografisch nicht so gut festhalten. Ist auch nicht so angenehm, dieser Geruch. Letztendlich liebe ich aber die Landluft, was ich immer dann merke, wenn ich mich länger in der Stadt aufgehalten habe. Ich könnte mir nicht mehr vorstellen, direkt in einer Großstadt zu leben. Der Erholungswert, Felder und Wälder direkt vor der Tür zu haben, und dennoch in 20-30 Minuten in der nächstgrößeren Stadt zu sein, ist für mich unbezahlbar:

Eine Wiese mit Strohballen als Symbolbild für Landluft

Eine Wiese mit Strohballen als Symbolbild für Landluft

Motiv: Ein Wiese mit Strohballen auf einer meiner Laufrunden
Kamera:
Honor Magic 5 Pro
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

Relevante Links von Initiatorin Sari auf Heldenhaushalt:

Ihr wollt mehr?
Meine bisherigen Beiträge zu Projekt 52…

Toy Story 2 (1999) (WS1)

Nach dem heutigen Halbmarathon war ich abends recht platt und doch ist es mir sehr leicht gefallen, beim Filmabend wach zu bleib. Da das Zappelinchen heute mit der Schulplatzmiete im Opernhaus war und sich ein Ballett angeschaut hat, haben wir direkt „Toy Story 2“ eingelegt. Der Zwergofant war vom ersten Teil richtig begeistert und hat sich enorm auf den zweiten gefreut. Ich übrigens auch. 🤠

Toy Story 2 (1999) | © Walt Disney

Toy Story 2 (1999) | © Walt Disney

Vielleicht die beste Pixar-Fortsetzung überhaupt

Damals war es sehr ungewöhnlich, dass Fortsetzungen zu Animationsfilmen ins Kino kommen. Das war eher so ein Direct-to-Video-Ding. Heute kaum vorstellbar. „Toy Story 2“ hat es zurecht auf die große Leinwand geschafft. Bis heute ist es vielleicht die beste Fortsetzung eines Pixar-Films überhaupt. „Alles steht Kopf 2“ würde ich noch gelten lassen und „Toy Story 3“ eventuell auch, doch dazu ein anderes Mal mehr. Obwohl nur vier Jahre seit dem ersten Teil vergangen sind, merkt man dem Film den technischen Fortschritt enorm an. Das hatte ich gar nicht mehr so im Kopf. Jedoch sind die Charaktermodelle noch detaillierter, was ebenso auf die Welt zutrifft. Besonders wenn man die beiden Hunde in den Filmen vergleicht, wirkt das wie ein Sprung in die Zukunft. Wahnsinn! Was war das für eine spannende Zeit für den Animationsfilm.

Neben den technischen Errungenschaften des 26(!) Jahre alten Films, den ich zuletzt 2006 gesehen habe, überzeugt vor allem der Inhalt. Die Welt rund um Woody wird so viel größer. Um ihn bildet sich eine komplett neue Gruppe an Figuren, welche perfekt in die Geschichte passt. So manch ein Gag des ersten Teils wird wieder aufgegriffen und bis zur urkomischen Perfektion getrieben. Der Film ist wirklich unfassbar lustig und der Zwergofant ist aus dem Lachen teils gar nicht mehr rausgekommen. Dabei erzählt er eine herzergreifende Geschichte, die wohl alle nachvollziehen können, deren Kindheit ähnlich durch Spielzeug geprägt war. Inzwischen weiß ich, dass sich dieser Aspekt im dritten Teil noch einmal verstärkt, doch die Grundlagen wurden bereits hier gelegt. Die animierten Outtakes im Abspann runden den perfekten Eindruck des Films gekonnt ab.

Fazit

Ich liebe „Toy Story 2“ mindestens genauso sehr wie seinen Vorgänger. Ich könnte gar nicht sagen, welchen Film ich gelungener finde. Beide Geschichten greifen perfekt ineinander und die etablierte Welt wird wunderbar erweitert. Die Figuren wachsen und entwickeln sich weiter. Auch über den Animationsfilm hinaus eine der besten Fortsetzungen, die jemals produziert wurden: 10/10 Punkte. (Zappelinchen: war ein Ballett anschauen; Zwergofant: 9/10 Punkte.)

Prädikat: Lieblingsfilm

Run, Fatboy, Run (2035)

Ich habe mein Vorhaben tatsächlich in die Tat umgesetzt und bin meinen ersten Halbmarathon nach Corona gelaufen. Mein Schwager hatte zum Geburtstagsbrunch eingeladen und ich habe die Chance genutzt, von dort aus zurückzulaufen. Die Entfernung der kürzesten Strecke, fast komplett am Alten Kanal entlang, beträgt ziemlich genau 22 km und ist somit perfekt geeignet. Ich liebe diese Strecke und die ersten ca. 7 km bin ich heute auch zum ersten Mal gelaufen. ☀️

Erster Post-Corona-Halbmarathon mit vollem Bauch nach leckerem Brunch

Erster Post-Corona-Halbmarathon mit vollem Bauch nach leckerem Brunch

Distanz: 22.54 km
Zeit: 02:24:15
Anstieg: 127 m
Ø Pace: 6:24 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 149 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 16.1 °C
Kalorien: 1770 kcal

2025: 1016 km
Mai: 131 km
KW 21: 56 km

Ich hatte ein wenig Sorge, dass mir das viele leckere Essen vom Brunch auf den Magen schlagen würden, doch das war kein Problem. Zwischendurch habe ich immer wieder verschiedene Schwanenfamilien auf dem Alten Kanal gesehen, was mich stets gefreut hat:

Eine von mehreren Schwanenfamilien am Alten Kanal

Eine von mehreren Schwanenfamilien am Alten Kanal

Die ersten 15 km kam ich ziemlich gut voran. Bis zu Kilometer 20 hatte ich sogar eine Pace von 6:15 min/km halten können, doch dann kam die große Steigung und die bin ich einfach hochgegangen. Damit habe ich Zeit verloren, aber das war mir egal, denn meine Energie war schon ziemlich erschöpft. Ich verrate am besten nicht, dass ich letzte Nacht nicht sonderlich gut geschlafen und Garmin mir eigentlich eine Pause verordnet hatte. Meine Trainingsbereitschaft vor dem Lauf lag bei 1 von 100. Aber ich habe es durchgezogen. Langsam und bedächtig. Morgen soll es den ganzen Tag regnen, weshalb ich vermutlich aussetzen werde. Da ich mein Monatsziel von 200 km eh nicht mehr schaffen werde, habe ich zumindest den Haken an den Halbmarathon gemacht. Das ist doch schonmal was. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 662 – Heul leise, George!
Im zweiten Ohr: HorrOhr – Final Destination-Special: Teil 1, 2 & 3
Im dritten Ohr: Skye Wallace, Jimmy Eat World

Toy Story (1995) (WS2)

Nach einem wirklich anstrengenden Freitag war auch der Abend turbulent: Das Zappelinchen war auf einer Geburtstagsfeier eingeladen und Frau bullion mit Kolleginnen strawanzen. Also brachte ich den Zwergofanten einmal wieder zum Karate-Training und danach habe ich für uns Pizza gemacht. Eigentlich hatte ich aufgrund der fortgeschrittenen Stunde keinen Filmabend mehr geplant, doch der Zwergofant wünschte sich „Toy Story“ und da dieser knackig kurz ist, sind wir einmal wieder in die Welt der Spielzeuge zurückgekehrt… 🤠🚀

Toy Story (1995) | © Walt Disney

Toy Story (1995) | © Walt Disney

Auch nach 30(!) Jahren mitreißend und modern

Ich habe bereits in meiner ersten Besprechung im Jahr 2006 darüber geschrieben: Mit „Toy Story“ verbinde ich besondere Erinnerungen, da ich die ersten beiden Filme während meiner Zivi-Nachtwachen in einem Wohnheim für Jugendliche mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen häufiger geschaut habe. Seitdem sind mir die Filme unfassbar ans Herz gewachsen. Meine letzte Sichtung liegt nun auch schon wieder acht Jahre zurück und der Zwergofant konnte sich kaum noch an etwas erinnern. Vermutlich auch, weil er beim letzten Mal (mit viereinhalb Jahren) nach der Hälfte ausgestiegen ist. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass er sich heute diesen Film gewünscht hat. Vielleicht schaffen wir es dieses Mal ja, die komplette Reihe zu schauen? Den vierten Teil kenne ich nämlich selbst noch nicht. Es wird Zeit.

Auch wenn „Toy Story“ in den ersten Minuten durchaus etwas angestaubt aussieht, so verfliegt dieser Eindruck doch rasend schnell. Spätestens im actionreichen Finale wirkt der Film immer noch unfassbar mitreißend und modern. Es war wirklich ein Geniestreich von Pixar, die Limitationen der Technik dadurch auszuhebeln, indem einfach Spielzeuge die Protagonist:innen stellen. Oberflächen, die wie Kunststoff aussehen? Kein Problem, Spielzeuge sind ja aus Kunststoff. Stilistisch auffällig ist zum Beispiel auch, dass es keine Tiefenunschärfe gibt. Auch bei nahen Einstellungen ist der Hintergrund komplett scharfgezeichnet. Doch selbst das fällt nur auf, wenn man darauf achtet. Die Geschichte und Figuren sind einfach zu mitreißend. Die Inszenierung ist temporeich, die Songs schmissig und die Zeit verfliegt gerade nur so. Ich kann es einfach nicht fassen, dass es nun schon dreißig Jahre her ist, dass ich diesen ersten abendfüllenden 3D-Animationsfilm im Kino gesehen habe. Wie kann das sein?

Fazit

Man könnte annehmen, dass „Toy Story“ nach unzähligen Sichtungen langweilig geworden ist. Nichts könnte ferner von der Wahrheit sein. Ich entdecke immer wieder neue Details und erfreue mich an den Figuren. Es fühlt sich tatsächlich an, wie nach Hause kommen. Auch aufgrund des Themas, denn viele Spielzeuge erkenne ich tatsächlich wieder. Der Zwergofant war auch begeistert und nun freuen wir uns beide auf die Fortsetzungen: 10/10 Punkte. (Zappelinchen: war auf einer Geburtstagsfeier; Zwergofant: 9/10 Punkte.)

Prädikat: Lieblingsfilm