Jurassic World: The Ultimate Visual History (James Mottram)

Jurassic World: The Ultimate Visual History (James Mottram)Nachdem ich viel Spaß mit „Jurassic Park: The Ultimate Visual History“ hatte und ich „Jurassic World: The Ultimate Visual History“ zu Weihnachten unter dem Baum vorfand, habe ich mich direkt an den Nachfolger herangemacht. Das Buch hat das bekannte Format der Reihe, ist mit mehren Extras bestückt und bietet Informationen und viele Produktionsbilder zur „Jurassic World“-Reihe. Ob mich das Buch genauso zu begeistern wusste, wie noch der Vorgänger? 🦕

Überraschend spannende Hintergründe

Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich insgesamt wieder viel Spaß mit dem Buch hatte. Dennoch ist es natürlich weit nicht so spannend, wie die Entstehungsgeschichte von „Jurassic Park“. Man hat es hier mit einer inzwischen etablierten Marke zu tun und die Filme werden produziert, weil man weiß, dass sie Unmengen an Geld abwerfen. Somit ist die Vorproduktion von „Jurassic Word“ wohl auch der spannendste Aspekt des Buches: Ein „Jurassic Park 4“ war immer mal wieder geplant. Auch angeregt durch Steven Spielberg. Er war es auch, der die Idee stets forciert hat, Dinosaurier für militärische Zwecke einzusetzen. Also nicht unbedingt ein Handlungsstrang, dem man Colin Trevorrow anlasten kann. Hier fand ich es tatsächlich sehr spannend, wie es dazu kam, dass sich das Team rund um Colin Trevorrow gefunden hat, wie das Drehbuch entwickelt wurde und wie groß Spielbergs Einfluss immer noch war.

Die Beschreibung der beiden Fortsetzungen fand ich leidlich spannend, denn im Gegensatz zur ersten Trilogie gab es keine großen technischen Innovationen oder komplett neue Wege, die Filme zu drehen. Spannender fand ich wie bewusst das Franchise weiterentwickelt wurde: Spielzeug, Videospiele, Live-Events und Spin-offs wurden auf elf gedreht. Die Marke sollte immer im Bewusstsein bleiben und auch neue Zielgruppen erreichen. Wie gut das funktioniert, sieht man auch an uns, denn das Serien-Spin-off für Kinder, „Jurassic World: Neue Abenteuer“, hat komplett eingeschlagen und auch das Zappelinchen und den Zwergofanten an die Reihe herangeführt. Dieses Vorgehen kann man inzwischen wohl über alle großen Franchises legen. Am Ende zeigt sich, dass auch in dieser Kommerzialisierung durchaus Herzblut der kreativen Köpfe steckt. Darüber hinaus ist der Erkenntnisgewinn jedoch eher gering. Gut geschrieben und unterhaltsam ist das Buch allemal.

Fazit

Auch „Jurassic World: The Ultimate Visual History“ ist ein wirklich gelungenes Filmbuch für alle, die auch mit der zweiten Trilogie ihren Spaß hatten. Dazu zähle ich mich nach der letzten Sichtung auf jeden Fall. Man kann auch viel über modernes Franchise-Marketing lernen und das Buch ist erneut wunderschön gestaltet. Deshalb auch hierfür meine Empfehlung: 8/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (2034)

Heute ist schon wieder so ein Tag, an dem alle positiven Entwicklungen der letzten Wochen wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen. Tief durchatmen und laufen. Tatsächlich war ich heute richtig flott unterwegs und das hat sich auch ganz gut angefühlt. Es geht weiter aufwärts. 🏃‍♂️

Schneller Mittagslauf am Freitag

Schneller Mittagslauf am Freitag

Distanz: 8.62 km
Zeit: 00:50:05
Anstieg: 76 m
Ø Pace: 5:48 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 148 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 12.2 °C
Kalorien: 677 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 86%

2025: 993 km
Mai: 109 km
KW 21: 34 km

Morgen bietet sich eventuell die Chance auf einen Halbmarathon auf einer schönen Strecke. Mal sehen, ob ich das wage. Ganz langsam und bedächtig.

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 662 – Heul leise, George!
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Frank Turner

Die 5 besten Filme aus den 1980er Jahren

Nach den besten Regieführenden des 21. Jahrhunderts geht es bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG zurück zu bekannten Gefilden: Nach den besten Filmen der 1930er, 1940er, 1950er, 1960er und 1970er Jahre, stehen heute endlich die 1980er Jahre auf dem Programm. Es war nahezu unmöglich, mich hier festzulegen. Dennoch bin ich mit meiner Liste letztendlich zufrieden. Trotz vieler Auslassungen. Den Rest werde ich ja bestimmt bei euch finden oder? 😅

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 412 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 412 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 412 lautet:

Die 5 besten Filme aus den 1980er Jahren

  1. „Blade Runner“ (1982) – Ridley Scotts Meisterwerk habe ich erst über die Jahre zu schätzen gelernt. Je häufiger ich ihn gesehen habe, desto besser hat mir der Film gefallen. Nicht umsonst habe ich ihn in einer beeindruckenden Collector’s Edition mit allen verfügbaren Schnittfassungen in der Sammlung stehen.
  2. „Indiana Jones: Jäger des verlorenen Schatzes“ (1981) – Bei meiner kürzlichen Sichtung der kompletten „Indiana Jones“-Reihe ist mir wieder einmal aufgefallen, wie fantastisch gerade Indys erstes Abenteuer doch ist. Hier ist schon alles angelegt, was die Figur so ikonisch macht. Für mich ganz knapp der beste Film der Reihe.
  3. „Stand by Me: Das Geheimnis eines Sommers“ (1986) – Ich liebe diese Stephen-King-Adaption. Da steckt so viel kindliches Abenteuer drin, so viel Melancholie, gerade aus der erwachsenen Perspektive, aber auch viel Quatsch und Figurendynamik. Einer der perfekten Filme.
  4. „The Abyss“ (1989) – Bei diesem Platz habe ich viel hin und her überlegt. Sollte er doch lieber an „Aliens: Die Rückkehr“ gehen? Letztendlich findet sich James Camerons Unterwasserabenteuer zurecht hier ein. Schon alleine, weil der Film jahrzehntelang nicht in einer hochwertigen Fassung greifbar war. Ich habe auf keine Veröffentlichung länger gewartet als diese. Für mich ein fester Teil meiner filmischen Jugend.
  5. „Zurück in die Zukunft“ (1985) – Natürlich dürfen auch Marty McFly und Doc Brown auf dieser Liste nicht fehlen. Am liebsten hätte ich alle Teile drauf gepackt, doch dieser erste ist einfach ein perfekter Film. Da stimmt für mich alles und er zählt nicht umsonst zu meinen absoluten Lieblingsfilmen.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (2033)

Ein weiterer Mittagslauf diese Woche. Mittendrin wurde ich via Teams angerufen und zu einem Call hinzugezogen, obwohl ich auf abwesend stand. Wusste gar nicht, dass das funktioniert. Soviel dann zum Thema Kopf frei laufen. Danach war meine Pace auf jeden Fall höher als zu Beginn. 🏃‍♂️

Stressiger Mittagslauf zu den späten 100 km im Mai

Stressiger Mittagslauf zu den späten 100 km im Mai

Distanz: 8.58 km
Zeit: 00:50:58
Anstieg: 73 m
Ø Pace: 5:56 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 152 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 21.1 °C
Kalorien: 688 kcal

2025: 984 km
Mai: 100 km
KW 21: 25 km

Knapp war ich wieder etwas schneller als mit einem 6er Pace unterwegs. Heute war das etwas anstrengender, weil ich schon wieder eine unruhige Nacht hinter mir hatte. Morgen setze ich auf jeden Fall aus, da Bürotag mit Abendveranstaltung. Ist vielleicht auch mal ganz gut, so eine Pause.

Im ersten Ohr: Sneakpod #872 – Die Nickel Boys
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182

Run, Fatboy, Run (2032)

War ich nach dem gestrigen Lauf noch euphorisch, so habe ich mich heute Morgen wieder sehr platt gefühlt. Sollte das kurze Hoch alles gewesen sein? Mittags wollte ich es dennoch wissen und war eine Runde bei bestem Laufwetter unterwegs. ☀️

Es wird, es wird bei bestem Laufwetter

Es wird, es wird bei bestem Laufwetter

Distanz: 8.57 km
Zeit: 00:50:16
Anstieg: 79 m
Ø Pace: 5:52 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 150 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 18.9 °C
Kalorien: 680 kcal

2025: 976 km
Mai: 91 km
KW 21: 17 km

Tatsächlich kam ich wieder sehr gut voran. Der Puls ist immer noch etwas hoch, aber nicht mehr viel. Zudem habe ich mich gut gefühlt und konnte die 5:52 min/km recht entspannt laufen. So kann es weiter gehen. Am Wochenende dann einmal wieder ein längerer Lauf? Wäre schon toll. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #872 – Die Nickel Boys
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, My Chemical Romance

Dresden 2025 #4: Militärhistorisches Museum der Bundeswehr

An unserem Abreisetag war das Wetter leider immer noch bescheiden. Wir haben daher nach einer Aktivität gesucht, die drinnen ist und die wir nach dem Auschecken im Hotel recht einfach auf dem Heimweg mitnehmen konnten. Letztendlich wurde es das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden. Eigentlich hatte ich nach unserem Besuch des Marinemuseum Den Helder im letzten Sommer nicht schon wieder Lust auf Militär, doch leider hat Dresden auch eine Kriegsgeschichte und ich war gespannt, wie damit umgegangen wird… 🚁

Das Militärhistorisches Museum der Bundeswehr in Dresden

Das Militärhistorisches Museum der Bundeswehr in Dresden

Morgens haben wir noch vor dem Frühstück das Nötigste zusammengepackt und im Anschluss das Buffet noch einmal richtig ausgekostet. Gut gestärkt haben wir danach unser Auto beladen und uns auf den Weg Richtung Militärhistorisches Museum gemacht. Nach knapp 15 Minuten Fahrt waren wir dort auch schon angekommen:

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Run, Fatboy, Run (2031)

Es ist Montag, das Wetter ist herrlich und ich habe Zeit für einen Mittagslauf. Perfekt! Somit bin ich zu einer Laufrunde aufgebrochen und habe mich nicht so sehr gezügelt, wie noch letzte Woche. Mit einem Pace von 5:59 min/km bei einem Puls von 150 bpm bin ich auch sehr zufrieden. Es geht aufwärts. ☀️

So gaaanz langsam geht es wieder aufwärts

So gaaanz langsam geht es wieder aufwärts

Distanz: 8.61 km
Zeit: 00:51:29
Anstieg: 80 m
Ø Pace: 5:59 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 150 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 17.2 °C
Kalorien: 690 kcal

2025: 967 km
Mai: 83 km
KW 21: 8 km

Nun darf nur noch der Rücken besser werden und sich meine Fitness so entwickeln, wie in den letzten Tagen, dann bin ich zufrieden. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #872 – Die Nickel Boys
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Tilt

Media Monday #725 – Kleinanzeigen, selbstgemachtes Sushi und ein Elfenbeinturm

Das Wochenende ist schon wieder vorbei. Im Gegensatz zum letzten, das wir in Bad Tölz verbracht hatten, war es ein ganz normales Wochenende. Und das war auch nötig. Letzte Woche haben wir einiges via Kleinanzeigen verkauft: Endlich sind wir unseren Kinderwagen losgeworden und am Samstag war auch jemand da, um sich die alten Kinderzimmermöbel anzuschauen. Diese werden in ein paar Tagen abgeholt. Dann haben wir endlich wieder mehr Platz im Keller. Viel Geld gab es leider nicht mehr, doch zumindest haben wir das gute Gefühl, dass die gut erhaltenen Sachen weiter sinnvoll genutzt werden. Ansonsten haben wir Freitagabend zum ersten Mal leckeres, selbst gemachtes Sushi (siehe Foto unten) gegessen, das Frau bullion und das Zappelinchen gezaubert haben, während ich mit dem Zwergofanten beim Karate-Training war. Am Samstag haben wir viel gegartelt und am Sonntag meine Mutter zum Essen eingeladen. Ein volles, aber auch recht gewöhnliches Wochenende. Sogar ein Filmabend (siehe Frage 6) war drin. Die kommende Woche wird wieder voll, aber ich habe das Gefühl, als hätte sich mein Akku zumindest ein wenig aufgeladen. Alles Weitere findet ihr in meinen Antworten auf die aktuellen Fragen des Medienjournals. Wie habt ihr euer Wochenende verbracht? 🙂

Media Monday #725

  1. Eine der Größen der Zunft Regie habe ich auf meiner Liste der fünf besten Regieführenden des 21. Jahrhunderts gewürdigt.
  2. Die Serie „Bosch: Legacy“ ist wirklich mitunter das Beste, was mir im Genre Krimi und Thriller bisher untergekommen ist.
  3. Es ist eine der traurigen Tatsachen, dass Corona meine doch nicht unerhebliche Fitness ziemlich zerstört hat (meine VO₂max ist innerhalb von 2 Wochen von 51 ml/kg/min auf 49 ml/kg/min gefallen); dennoch war ich letzte Woche 61 km laufen. Sehr langsam, aber immerhin.
  4. Unser Kurzurlaub in Dresden begeistert mich mit seiner Liebe für famose Erinnerungen, wie ich sie jüngst im Artikel „Von der Festung Xperience über den Zwinger zum Residenzschloss“ festgehalten habe.
  5. Traurig, dass es mittlerweile üblich ist auf die arbeitende Bevölkerung runterzutreten, weil diese ja angeblich so faul sei. Urlaubstage streichen statt Reichensteuer usw. Wie schön es doch im Merz’schen Elfenbeinturm sein muss. 🤮
  6. „Planet der Affen: Revolution“ ist echt eine Liga für sich, denn er ist sowohl inhaltlich als auch formal ein Meisterwerk und damit das Mittelstück einer der besten Trilogien der jüngeren Kinogeschichte.
  7. Zuletzt habe ich das Thema Hoffnung im Rahmen des „Projekt 52“ bearbeitet und das war tatsächlich hoffnungsvoll, weil ich über den positiven Effekt, den meine Kinder auf mich haben, schreiben konnte.

Freitagabend gab es zum ersten Mal selbstgemachtes Sushi und das war sehr lecker (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (2030)

Da wir heute zu meiner Mama fahren und sie zum Essen einladen, bin ich gleich früh zum Laufen raus. Das war ziemlich hart, denn die Nacht war nicht sonderlich erholsam. Rücken zieht einmal wieder auf und der emsige Samstag zeigt seine Spuren.

Die 🖕-Corona-Laufwoche mit zähen 61 km abgeschlossen

Die 🖕-Corona-Laufwoche mit zähen 61 km abgeschlossen

Distanz: 8.06 km
Zeit: 00:51:30
Anstieg: 69 m
Ø Pace: 6:23 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 143 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 13.9 °C
Kalorien: 646 kcal

2025: 959 km
Mai: 74 km
KW 20: 61 km

Somit habe ich es heute Morgen kurz gehalten und war nur für eine 8-km-Runde unterwegs. Mit Pace und Puls bin ich, unter Anbetracht der Umstände, einigermaßen zufrieden. 61 km sind es diese Woche geworden. Nicht schlecht. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #872 – Die Nickel Boys
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, The Postal Service

Planet der Affen: Revolution – OT: Dawn of the Planet of the Apes (2014) (WS1)

Endlich wieder ein Filmabend! Darauf hatte ich mich schon den ganzen Tag gefreut. Natürlich stand heute „Planet der Affen: Revolution“ auf dem Programm, nachdem uns der Vorgänger vor zwei Wochen schon wirklich gut gefallen hat. Ich wusste  bereits, was auf mich zukommt. Meine Vorfreude war entsprechend hoch… 🦧

Planet der Affen: Revolution (2014) | © Walt Disney / LEONINE

Planet der Affen: Revolution (2014) | © Walt Disney / LEONINE

Eine unfassbar packende Fortsetzung des Reboots

Schon bei ersten Mal war ich enorm begeistert von „Planet der Affen: Revolution“. Auch heute sollte es mir nicht anders gehen und ich habe versucht, den Grund dafür zu identifizieren. Das war gar nicht so schwer, denn ich hatte häufiger Tränen in den Augen. Ich kenne wohl kaum eine zweite moderne Blockbuster-Reihe, die mich emotional so packt wie diese. Caesar ist eine unfassbar charismatische Figur. Die Dynamik zwischen ihm und seiner Familie, den Menschen, Gegenspieler Koba und seiner Gefolgschaft ist komplex und nachvollziehbar. Caesar hadert mit seiner Führungsrolle, hinterfragt sich und zeigt dennoch Stärke. Damit ist er komplexer gezeichnet, als die meisten filmischen Held:innen. Seine Figur hat mich auch heute wieder enorm beeindruckt.

Weiterhin ist „Planet der Affen: Revolution“ ein technisches Meisterwerk. War der Vorgänger „Planet der Affen: Prevolution“ zwar durchaus beeindruckend, so war das CGI an manchen Stellen inzwischen durchaus auffallend. Diese nur drei Jahre später und inzwischen vor elf Jahren entstandene Fortsetzung ist nahezu makellos. Die Affen sind echte Charaktere, die Witterung überträgt sich in ihr Fell und ihre Interaktion mit den Menschen ist komplett glaubhaft. Einfach fantastisch. Somit gelingt Matt Reeves das Meisterstück, nicht nur formal sondern auch inhaltlich einen Film inszeniert zu haben, der ganz oben mitspielt und zudem eine Botschaft erzählt, die heute leider relevanter denn je ist.

Fazit

Auch heute hat mich „Planet der Affen: Revolution“ einfach nur begeistert. Ich habe das Gefühl, dass die Filmreihe in der allgemeinen Rezeption ein wenig abgestraft wird, weil sie nur ein Reboot ist. Für mich zementiert sie jedoch gerade meinen Ersteindruck, dass es sich hier um eine der besten Trilogien der jüngeren Kinogeschichte handelt. Große Empfehlung: 9/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)