Run, Fatboy, Run (234)

Nachdem ich bei meinen letzten Läufen den Sonnenschein und die milden Temperaturen genießen konnte, war es heute wieder recht herbstlich, sprich 5 °C mit eisigem Wind. So musste ich tatsächlich meine Winterlaufklamotten ausgraben. Unglaublich.

Distance: 6.83 km
Duration: 00:40:45
Avg Speed: 10.05 km/h
Avg Pace: 5:58 min/km
Energy: 566 kcal

Ansonsten fand ich es heute auch wieder recht anstrengend. Dennoch konnte ich meinen 10 km/h-Schnitt halten, was ich durchaus positiv bewerte. Nun ist mein nächstes Ziel wieder einmal die 10 km auf die Distanz zu knacken. Beschweren mag ich mich allerdings nicht, denn vor ein paar Tagen hatte ich noch gedacht, dass ich dieses Wochenende gar nicht zum Laufen komme…

Im Ohr: Nerdtalk Episode 297

The Shield – Season 2

Unvorstellbare eineinhalb Monate habe ich für die Sichtung von „The Shield – Season 2“ benötigt. Vor ein paar Jahren hätte ich die 13 Episoden wohl locker innerhalb von ein oder zwei Wochen verschlungen. Das Cop-Drama ist mit seiner Vielzahl an Charakteren und unterschiedlichen Erzählsträngen sogar wie gemacht für eine fokussierte Sichtung, doch glücklicherweise entfaltet es auch über einen längeren Zeitraum einen Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann…

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Zu Beginn der Staffel hatte ich noch so meine Probleme mit einigen Erzählsträngen. Besonders Vics Privatleben schien mir etwas forciert aus den Fugen zu geraten. Hier wäre eine langsamere Entwicklung meiner Meinung nach glaubhafter gewesen. Auch die Reaktion des Strike Teams auf Vics Gewaltausbruch in Bezug auf Armadillo hatte mich erstaunt, wurden doch andere Konflikte – zumal mit geringerem Bedrohungspotential für das Team – auf ähnliche Art und Weise gelöst. Doch nach einigen Episoden wurde die Motivation einzelner Charaktere in Bezug auf den Vorfall erklärt, wodurch dieser Erzählstrang noch zu einem Highlight der Staffel wurde, wenn auch leider mit sehr abruptem Ende.

Neben den großen Themen der Staffel (Armadillo, Money Train usw.), gab es wieder etliche Einzelfälle, die in ihrer Darstellung der menschlichen Perversion erneut nicht zu überbieten waren. Immer wenn man denkt, man hätte im Rahmen der Serie bereits alles gesehen, setzen die Autoren noch einen drauf. Die gezeigten menschlichen Abgründe werden zudem wunderbar in den Aktionen des Strike Teams – allen voran Vic Mackey – gespiegelt. Man begrüßt als Zuschauer somit die größtenteils drastischen Aktionen und vergisst nur allzu schnell, dass Vic Grenzen im Sekundentakt überschreitet.

Nach Abschluss des ersten großen Erzählstrangs der Staffel, gibt es eine komplette Episode als Rückblende, welche die Entstehung der Polizeistation zeigt. Dies fand ich sehr interessant, da auch die Dynamiken zwischen den einzelnen Charakteren dadurch eine neue Ebene bekamen. Zwar nicht unbedingt nötig, doch eine nette Zäsur zur Haupthandlung, welche den Weg für die nachfolgenden vier Episoden freimachte, die in einem famosen Staffelfinale mündeten. Hochspannung par excellence.

Ich für meinen Teil bin wahrlich begeistert, wie sich die Staffel entwickelt hat. Nach dem im Vergleich zur ersten Staffel etwas schwächeren Anfang, hat sich „The Shield“ im zweiten Jahr wirklich sehr stark entwickelt. Eine mitreißende und schockierende Cop-Serie, die stets für Überraschungen gut ist und mit ihren Figuren wahrlich nicht zimperlich umgeht. Nun bin ich bereits sehr gespannt, was das dritte Jahr für Vic und Co. bereit hält: 9/10 (8.8) Punkte.

Zack Braff: Wish I Was Here

Nach der äußerst erfolgreichen Kickstarter-Kampagne für den „Veronica Mars“-Film, hat nun ein weiteres Projekt mein Interesse geweckt. Zack Braff hat einen neuen Film geschrieben und sucht nun Unterstützung, damit er seine Vision des Drehbuchs umsetzen kann:

Ich für meinen Teil freue mich sehr und hoffe, dass die Finanzierung gelingt und dabei ein Film entsteht, der Zack Braffs fantastischem Regiedebüt in nichts nachsteht. Wer nicht weiß wovon ich rede, der sollte schleunigst den grandiosen „Garden State“ nachholen.

Hier geht es zur Kickstarter-Kampagne für „Wish I Was Here“…

Run, Fatboy, Run (233)

Heute hat sich einmal wieder gezeigt, wieviel es ausmacht, ob ich an einem freien Tag laufen gehe oder eine Runde nach Feierabend drehe. Letzteres ist deutlich anstrengender und obwohl ich wirklich motiviert war, haben sich meine Beine deutlich schwerer angefühlt, als bei meinem letzten Lauf am Wochenende.

Distance: 7.23 km
Duration: 00:43:22
Avg Speed: 10.01 km/h
Avg Pace: 5:59 min/km
Energy: 601 kcal

Vielleicht liegt es auch daran, dass ich viel zu schnell gestartet bin und die ersten zwei Kilometer eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 11 km/h gelaufen bin. Nach der Hälfte der Strecke habe ich gemerkt, dass ich die letzte Schleife wohl besser nicht mehr nehme und mich lieber auf die Geschwindigkeit konzentriert. Somit kann ich dieses Jahr meinen ersten Lauf mit knapp über 10 km/h verkünden, auch wenn es gegen Ende wirklich ein Kampf war…

Im Ohr: Sneakpod #282 – Passion/Side Effects/Smashed

Media Monday #95

Nach einem wunderschönen Frühlingssonntag bringt uns der Montag wieder graue Wolken – und natürlich die aktuellen Fragen des Medienjournals, was den Wochenausblick gleich wieder positiver gestaltet. Auch wenn das Wochenende somit weniger im Zeichen von Film und Serie stand, so bietet der inzwischen bereits 95. Media Monday wieder allerlei interessante Informationen…

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  1. Al Pacino gefiel mir am besten in „Carlito’s Way“.
  2. Greg Mottola hat mit „Paul“ seine beste Regiearbeit abgelegt, weil mich der Film einfach nur gut unterhalten hat – und ich hier nicht schon wieder die Serie „Arrested Development“ nennen möchte, bei der Mottola auch Regie geführt hat…
  3. Milla Jovovich gefiel mir am besten in „Das fünfte Element“.
  4. Wenn ihr krank seid, greift ihr eher zu einem guten Buch oder stöbert ihr lieber in der heimischen Filmesammlung?
    Da ich mir Kranksein nur gönne, wenn es mich wirklich böse erwischt hat, greife ich in diesem Fall am ehesten zum Buch. Finde ich in diesem Zustand weniger anstrengend als Filme schauen und man kann auch in kurzen Etappen mit der Geschichte weiterkommen.
  5. Eine der überzeugendsten Buchverfilmungen, wo mir Buch und Film gleichermaßen gut gefallen haben, ist – aus aktuellem Anlass, sprich ich habe erst kürzlich die Vorlage gelesen – „Die Tribute von Pamen: The Hunger Games“.
  6. Morgen ist Welttag des Buches. Wie ist deine Meinung dazu?
    Da ich zum ersten Mal davon höre, habe ich noch keine Meinung dazu. Grundsätzlich finde ich es aber immer gut, wenn man versucht Kindern Freude am Lesen zu vermitteln.
  7. Mein zuletzt gelesener Blogartikel hat sich dem Thema Sam Raimis 80er Jahre Schocker „Evil Dead“ gewidmet und findet sich hier: Going to the Movies.

Run, Fatboy, Run (232)

Angespornt durch Sebastians Lauf hatte ich mir heute vorgenommen, es wieder einmal etwas schneller angehen zu lassen. Am Anfang war es recht hart, besonders da sich eisiger Wind und angenehm warmer Sonnenschein beständig abwechselten. Nach den ersten paar Kilometern brach die Sonne aber letztendlich durch die Wolken und auch ich hatte meinen Rhythmus gefunden, so dass ich meine Strecke stets um noch einen Abschnitt erweiterte.

Distance: 8.28 km
Duration: 00:51:32
Avg Speed: 9.64 km/h
Avg Pace: 6:13 min/km
Energy: 696 kcal

Letztendlich hatte ich nicht mehr so sehr die Zeit, als die Länge der Strecke im Blick, womit ich zum ersten Mal in diesem Jahr die 8 km geknackt habe. Doch nicht nur das, es war auch der schnellste Lauf, nach dem ich mich nun noch erstaunlich fit fühle. So kann es gerne weitergehen! Ich hätte wahrlich nie gedacht, dass ich es einmal genießen würde, sonntags durch verlassene Dörfer und über einsame Felder in den gerade erwachenden Tag zu laufen. Verrückte Welt.

Im ersten Ohr: Second Unit #49: High Tension
Im zweiten Ohr: Nerdtalk Episode 296

Zorn der Titanen – OT: Wrath of the Titans (2012)

Nach einem ereignislosen und doch irgendwie recht anstrengenden Samstag, konnte ich kaum noch Energie für die dringend nötige Abendunterhaltung aufbringen. Doch wollte ich die Woche nicht komplett ohne Film vorüberziehen lassen – und da erinnerte ich mich daran, dass „Zorn der Titanen“ noch ungesehen im Regal vor sich hinschlummerte. Also Hirn aus und ab in die US-Popcorn-Version der griechischen Mythenwelt…

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Der Vorgänger, der 2010er „Kampf der Titanen“, hatte mir bereits viel Spaß bereitet, wenngleich es sich auch nicht wirklich um einen guten Film handelt. Vom Nachfolger erhoffte ich mir somit auch nicht mehr, spricht: fetzige Monster, schöne Landschaftsaufnahmen und mitreißende Action. Dies sollte ich zu Beginn auch bekommen: Die Handlung schickte sich zwar an noch dämlicher zu sein, als die des Vorgängers, doch versprach die Unterwelt als neuer Schauplatz immerhin interessanter zu werden, als der glitzernd aufpolierte Olymp. Auch Perseus erster Kampf gegen die Chimäre war mitreißend gefilmt und ließ auf eine Steigerung hoffen – jedoch weit gefehlt und nach 15 Minuten hatte ich den besten Teil des Films bereits hinter mir gelassen.

Gab es in „Kampf der Titanen“ zumindest noch eine Gruppe von Gefährten, die durchaus ein wenig Charakter besaßen, so kann man dies von der neuen Truppe rund um Perseus leider nicht behaupten. Hinzu kommt, dass sich die Szenen in der Unterwelt – trotz teils bombastischer Schauwerte – schnell als noch schlimmeres Schmierentheater herausstellen, als die Szenen im Olymp es bereits waren. Und das heißt etwas. Auch die folgenden Kämpfe sind leider keine Steigerung, sondern eher nervig inszeniert und inhaltlich unmotiviert. Selbst der große Endkampf ist nur ein blasser Abklatsch gegen den des Vorgängers – nur statt Kraken und Wasser gibt es nun eben Kronos und Feuer.

In einigen Szenen kam jedoch tatsächlich eine nette Abenteueratmosphäre auf. So fand ich das Labyrinth sehr schön gestaltet und wirklich atmosphärisch umgesetzt. Leider jedoch werden unsere Helden auch hier in austauschbare Action gestürzt und der Abenteueraspekt schnell links liegen gelassen. Weiterhin fand ich die Effekte größtenteils wirklich gelungen und den Film schön anzusehen. Unterhalten wurde ich somit durchaus, doch eine weitere Fortsetzung brauche ich nun wirklich nicht mehr: 4/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (231)

Nachdem der Frühling nun tatsächlich da ist, habe ich mich sogleich auf einen schönen Feierabendlauf begeben. Zwar bin ich einigermaßen pünklich aus dem Büro gekommen, doch ein Stau hat meinen Lauf in die Sonne dann doch mehr  verzögert als ich gehofft hatte. Sei es drum. Heute musste es einfach sein. Und zwar in kurzer Hose und T-Shirt. Yeah!

Distance: 6.72 km
Duration: 00:42:56
Avg Speed: 9.39 km/h
Avg Pace: 6:23 min/km
Energy: 570 kcal

Ich habe gleich die etwas längere Runde angepackt und bin zum ersten Mal in diesem Jahr wieder über die Feldwege gelaufen, was wirklich angenehm war. Die Zeit ist zwar immer noch recht bescheiden und sonderlich fit war ich nach dem Lauf auch nicht mehr, doch es wird. Ganz langsam. Und der Sommer ist ja hoffentlich noch lang…

Im ersten Ohr: Second Unit #17: The Dark Knight Rises
Im zweiten Ohr: Sneakpod #281 – Das hält kein Jahr…!

Media Monday #94

Nachdem der Frühling ja nun endlich da ist, kommt man morgens doch gleich viel einfacher aus dem Bett. Zudem habe ich es dieses Wochenende tatsächlich geschafft zwei Filme zu schauen, also bin ich bestens für die aktuellen Fragen des Medienjournals gewappnet – auch wenn Wulf diese Woche gar nicht nach den gesehenen Filmen gefragt hat, doch gelesen habe ich glücklicherweise auch etwas…

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  1. Morgan Freeman gefiel mir am besten in „Die Verurteilten“.
  2. Francis Ford Coppola hat mit „Der Pate“ und „Der Pate – Teil II“ seine beste Regiearbeit abgelegt, weil beide Filme eigentlich als ein monumentales Gesamtwerk gesehen werden müssen, die nicht nur aufgrund ihrer Erzählstruktur, Charaktere und Ausstattung zu Recht als Meisterwerk gelten.
  3. Nicole Kidman gefiel mir am besten in Baz Luhrmans grandiosem “Moulin Rouge” (siehe Media Monday #67).
  4. Stereotype Charaktere gibt es wohl in nahezu jedem Film, doch das ist okay solange sie durch starke und eigenständige Hauptcharaktere aufgewogen werden. Zudem hält ja auch das Leben etliche stereotype Mitmenschen bereit; warum sollte man diese also im Film ausklammern?
  5. Verschachtelte Geschichten mit Vor- und Rückblenden sind für mich meist ein Zugewinn – aber nur falls diese dem Gesamtwerk zuträglich sind und nicht zu reinem Selbstzweck verkommen, doch das gilt ja für jedes Stilmittel.
  6. Jeder Film, um dem im Vorfeld ein enormer Hype entsteht, ist meiner Meinung nach mehr als nur überbewertet, denn diese Hypes werden – zumindest in der heutigen Zeit – größtenteils durch die Filmstudios und Verleiher selbst geschürt, so dass am Ende meist nur die Enttäuschung bleibt; siehe z.B. „A Good Day to Die Hard“ – im Vorfeld ein Riesentrubel auf allen Blogs und dann letztendlich nur enttäuschte Kritiken.
  7. Mein zuletzt gelesenes Buch ist „Die Tribute von Panem: Gefährliche Liebe“ und das war ein großer Lesespaß und eine absolut gelungene Fortsetzung zu „Die Tribute von Panem: Tödliche Spiele“, weil es Suzanne Collins darin gelingt ein Jugendabenteuer mit dystopischen Sci-Fi-Elementen zu verbinden, was erstaunlich gut funktioniert.

Run, Fatboy, Run (230)

Erneut ist seit meinem letzten Lauf über ein Monat ins Land gegangen. Somit dürfe das erste Quartal 2013 das schwächste sein, seit ich angefangen haben zu laufen. Doch heute wollte ich es unbedingt einmal wieder anpacken. Endlich wieder gesund, endlich wieder Plusgrade. Von den versprochenen 20 °C und Sonnenschein war jedoch weit und breit nichts zu sehen, also musste ich mich bei knapp 7 °C, dunklen Wolken und drohendem Nieselregen aufraffen.

Distance: 5.05 km
Duration: 00:32:34
Avg Speed: 9.3 km/h
Avg Pace: 6:27 min/km
Energy: 430 kcal

Eigentlich wollte ich heute mindestens 6-7 km schaffen, doch auf dem Rückweg bin ich einer Bekannten in die Arme gelaufen und nach dem beinahe viertelstündigen Plausch war ich so durchgefroren, dass ich die Runde lieber abgekürzt habe. Die Zeit ist nicht der Rede wert, aber immerhin habe ich mich nach dem Lauf noch überraschend fit gefühlt, was nach so einer langen Pause keine Selbstverständlichkeit ist. Nun hoffe ich demnächst wieder zwei Läufe pro Woche anpacken zu können – zumindest wenn Kinder, Arbeit und Wetter mitspielen… 😉

Im Ohr: Second Unit #45: Hana-Bi