Media Monday #55

Nach einem gefühlt nicht existenten Wochenende, einer viel zu kurzen Nacht und einem langwierigen Workshop am frühen Morgen, bieten die Fragen des Medienjournals eine willkommene Abwechslung – zumal ich diese Woche ja auch eine Frage dazu beitragen durfte…

  1. Viggo Mortensen gefiel mir am besten in „The Road“.
  2. Ang Lee hat mit „Tiger & Dragon“ seine beste Regiearbeit abgelegt, weil mich der Film kurzzeitig für das asiatische Kino begeistern konnte, tolle Actionszenen bietet und eine wunderschöne Liebesgeschichte erzählt.
  3. Anjelica Huston gefiel mir am besten in „Smash“ als Eileen Rand (TV-Serie) und „Die Tiefseetaucher“ als Eleanor Zissou (Film).
  4. Gerüchteweise ist ja gerade Sommer in Deutschland. Sommer bedeutet auch Freilichtkino. Eure Meinung?
    Wenn Wetter, Film und Publikum zueinander passen, dann gerne auch unter freiem Himmel.
  5. Die Crew der „Serenity“ würde ich gerne mal im wahren Leben treffen.
  6. Bei welchem Film ärgert ihr euch heute noch, ihn – aus welchen Gründen auch immer – nicht auf der großen Leinwand, sprich im Kino gesehen zu haben?
    Alle bildgewaltigen Filmklassiker vor meiner aktiven Kinozeit, sprich „Blade Runner“, „The Abyss“, „Alien“ usw. Konkreter eine Aufführung von „Braindead“ mit Regisseur Peter Jackson anwesend, kurz bevor dieser mit „Der Herr der Ringe“ seinen größten kommerziellen Erfolg feierte.
  7. Meine zuletzt gelesenes Buch ist immer noch „A Clash of Kings“ und das war wirklich mitreißend, weil ich unbedingt wissen wollte, wie die Handlungsstränge der diversen Parteien in Westeros weitergehen.

Drive (2011)

Damit habe ich ihn nun auch endlich gesehen: den Filmhype des letzten Jahres. Erwartungen wurden geschürt, Versprechungen gemacht und Ängste heraufbeschworen. Ist Nicolas Winding Refns „Drive“ für den wahren Cineasten also tatsächlich das bedeutendste Werk des laufenden – bzw. des vergangenen – Filmjahres? Seid gespannt und lest mit Bedacht, denn Spoiler sind zu erwarten.

Zunächst einmal muss ich Folgendes festhalten: Ich wünschte im Vorfeld weniger über den Film gelesen zu haben. So wusste ich bereits von der bedächtigen Inszenierung, den 80er Jahre-Anklängen und den eruptiven Gewaltszenen. Darauf basierend hat sich bei mir nicht nur eine entsprechende Erwartungshaltung geformt, mir wurden auch einige Überraschungen genommen. Es kann somit durchaus sein, dass man als völlig uninformierter Zuschauer mehr aus dem Film mitnimmt – doch einmal ehrlich: Welcher Filmfreund kann sich in unserer heutigen Zeit noch völlig unbeeinflusst einen Film ansehen?

Trotz dieses Vorwissens hat mich die erste Stunde des Films vollständig begeistert. Kamera, Licht, Soundtrack und Schauspiel bildeten eine formale Symbiose, wie ich sie in den letzten Jahren selten erlebt habe. Artifiziell ohne zu künstlich zu wirken, langsam ohne langweilig zu sein. Kaum Dialoge, kaum Action und dennoch erstaunlich viel Charakter. Trotz Arthouse-Anleihen wirkte der Film zu keiner Sekunde zu gekünstelt. In diesen ruhigen und von unbeholfenen Begegnungen geprägten Szenen, hat mich die Atmosphäre von „Drive“ teils an Wong Kar-Wais („Chungking Express“) frühe Filme erinnert, die ebenso wie Refns Werk neonbunte Bilder und nächtliche Begegnungen gestrandeter Existenzen zeigen.

Interessant fand ich übrigens, dass Refn häufig zuerst die Reaktion seiner Figuren auf ein Ereignis zeigt und erst danach das Ereignis selbst. Dies verstärkt die emotionale Distanz, die man zu den Charakteren hat, da man ihre Emotionen nicht unmittelbar teilen kann und sich somit zunächst in der Rolle des Beobachters wiederfindet. Ein Kniff, den ich noch in keinem anderen Film so bewusst wahrgenommen habe.

Nach der wirklich fantastischen ersten Stunde, beginnt der Film seinen Schwerpunkt auf das Vorantreiben der Handlung zu verlagern. Die Dialogdichte nimmt zu, Zusammenhänge werden erklärt und die Gewalt eskaliert. In diesem Teil des Films merkt man leider, dass die formalen Aspekte – und das meine ich nicht einmal negativ – den inhaltlichen meilenweit voraus sind. Die Dialoge wirken abgegriffen, die Geschichte wurde bereits tausend Mal erzählt und die Gewaltspitzen wirken größtenteils einfach nur aufgesetzt. Das letzte Drittel des Films ist nicht schlecht, doch im Vergleich zum vorher Gesehenen leider recht konventionell und durchschaubar.

Was also bleibt vom Hype um „Drive“ letztendlich übrig? Man sollte den Film auf jeden Fall gesehen haben. Wie versprochen ist er tatsächlich hypnotisch und gewiss einer der formal beeindruckendsten Filme der letzten Jahre. Im letzten Drittel hat er für mich allerdings einiges verspielt, was im Hinblick auf seine zuvor präsentierten Stärken wirklich schade ist. Auch wenn ich nun härter mit dem Film ins Gericht gegangen bin, als die meisten Filmfreunde, so soll dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass ich ihn wirklich sehr, sehr gut fand – nur eben nicht perfekt: 8/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (208)

Anscheinend bin ich doch ein Schlechtwetterläufer. Dabei habe ich mich heute beinahe nicht aufraffen können. Doch da ich es die restliche Woche aufgrund von diverser Über- und Im-Stau-steh-Stunden nicht geschafft hatte, führte heute einfach kein Weg daran vorbei. Nicht einmal die 15 °C, die bedrohlich dunklen Wolken oder der schon den ganzen Tag anhaltende Regen.

Distance: 6.98 km
Duration: 00:38:50
Avg Speed: 10.8 km/h
Avg Pace: 5:33 min/km
Energy: 594 kcal

Wie man an der Zeit sieht, lief es heute einfach. Natürlich wollte ich aufgrund des Regens möglichst schnell weiter, aber auch ansonsten war das Wetter dem Lauferlebnis wirklich zuträglich. Zudem habe ich eine neue reine Asphaltstrecke entdeckt, die auch bei diesem Wetter eine etwas längere Runde erlaubt. Für die üblichen Feldwege hätte ich nämlich Gummistiefel benötigt. Ja, so darf es weitergehen…

Im Ohr: Der GameOne-Plauschangriff: 20 Jahre SNES ~ Teil 2

Media Monday #54

Nach dem Urlaub ist der Montag wirklich trist – besonders wenn man gleich mit einem 14-Stunden-Arbeitstag konfrontiert wird. Es lebe die Werbebranche! Zeit für die wöchentlichen Fragen des Medienjournals muss dennoch sein. Achja, Stellenangebote bitte direkt in die Kommentare… 😉

  1. Christopher Plummer gefiel mir am besten in „Oben“ – auch wenn man darin nur seine Stimme hört. Ein wunderbarer Bösewicht!
  2. Luc Besson hat mit „Léon – Der Profi“ seine beste Regiearbeit abgelegt, weil er in diesem Film wunderschön die ungewöhnliche Beziehung zweier Außenseiter zeigt. Zudem stimmen Action, Emotionen und Schauspieler. Ein fantastischer Film!
  3. Heike Makatsch gefiel mir am besten in „Tatsächlich… Liebe“ – auch wenn ihr Handlungsstrang nicht der gelungenste war.
  4. Welche/r Schauspieler/in ist viel zu früh von uns gegangen?
    Da gibt es so einige. Mir fällt gerade Heath Ledger ein, der wohl noch eine fantastische Karriere vor sich gehabt hätte.
  5. Da es nur noch sehr wenige originelle Geschichten gibt, kann man fast schon behaupten: Nahezu alles habe ich schon hunderte Mal im Film erlebt.
  6. Bald startet wieder die Comic Con in San Diego, die sich ja beileibe nicht ausschließlich um Comics dreht. Erwartet ihr euch spannende News, Ankündigungen, Teaser, Trailer und dergleichen und vor allem, wenn ihr könntet, würdet ihr hinfahren?
    Die Comic-Con würde mich schon einmal reizen. Realistisch gesehen werde ich aber nie hinfahren, doch dank der Doku „Comic-Con Episode IV: A Fan’s Hope“ bekommt man vielleicht auch als Hobby-Nerd einen ganz guten Eindruck des jährlichen Trubels in San Diego.
  7. Meine zuletzt gesehener Film ist „The Thing“ und der war durchaus unterhaltsam, weil er eine nette (wenn letztendlich auch unnötige) Vorgeschichte zu Carpenters Genre-Klassiker erzählt.

Run, Fatboy, Run (207)

Mein langsamster Lauf seit drei Monaten. Kein Wunder. Feuchtfröhliche Nächte vertragen sich eben schlecht mit kranken Kindern. Aber was will man auch machen, wenn hier einmal im Jahr etwas los ist? Insofern ist alles selbstverschuldet und ich darf mich nicht beschweren. Da ab morgen der Urlaub vorbei ist, musste ich aber zumindest ein wenig Disziplin zeigen. Notgedrungen.

Distance: 8.59 km
Duration: 00:55:59
Avg Speed: 9.2 km/h
Avg Pace: 6:31 min/km
Energy: 694 kcal

Die Zeit ist wahrlich indiskutabel. Vermutlich war es auch einfach zu heiß. Und wenn ich schon beim Ausreden suchen bin, sollte ich auch die maximal 4-5 Stunden Schlaf erwähnen und den frühmorgendlichen Besuch beim Kinderarzt. Immerhin bin ich gelaufen. Das ist ja auch schon eimal was…

Im ersten Ohr: Nerdtalk Episode 261
Im zweiten Ohr: Fortsetzung folgt S02E25 – Ich kann Deine Bälle sehen

Six Feet Under – Season 2

Wie jeder schöne Zeitvertreib, streichen auch gute Serien viel zu schnell an einem vorüber. So hat die Sichtung von „Six Feet Under – Season 2“ nicht einmal drei Wochen in Anspruch genommen. Wenn es so weitergeht, bin ich spätestens Ende August mit der Serie durch. Im Moment ein fast schon erschreckender Gedanke, da mir die Familie Fisher gerade so richtig ans Herz gewachsen ist.

Inhaltlich schließt die zweite Staffel unmittelbar an das Vorjahr an und doch hatte ich über die ersten paar Episoden Probleme so richtig in die Geschichte einzusteigen. Der düstere Schatten, der sich im Finale der ersten Staffel über Nate legte, wird zu einem der zentralen Handlungsstränge, was nicht nur wie eine stete Unsicherheit über den Charakteren, sondern auch über den Zuschauern schwebt. Ein weiterer zentraler Bestandteil der Staffel ist Nates Beziehung zu Brenda, die immer extremere Formen annimmt und deshalb auch kaum Erleichterung für Nate und den Zuschauer bietet. Komplexe Figuren in komplexen Beziehungen. Das ist es wohl, was die Serie besonders auszeichnet.

Auch die restlichen Mitglieder der Familie Fisher haben mit allerlei Problemen zu kämpfen, doch wenigstens gibt es hier einige Lichtblicke zu sehen, die nicht selten tragikomische Züge tragen. Solche finden sich auch im jeweiligen Todesfall der Woche wieder, der erneut wirklich gelungen in die einzelnen Epsioden eingeflochten wurde. Der wohl konventionellste Handlungsstrang behandelt den Kampf von Fisher & Sons gegen Kroehner Service International. Hier sind die Rollen klar verteilt und man kann guten Gewissens mit dem kleinen Familienunternehmen mitfiebern.

Auch qualitativ setzt die zweite Staffel nahtlos fort, was die Serie in ihrem ersten Jahr aufgebaut hat. Meine Lieblingsepisode dürfte wohl „It’s the Most Wonderful Time of the Year“ gewesen sein, in der noch einmal die letzte Begegnung eines jeden Familienmitglieds mit dem zu Beginn der ersten Staffel verstorbenen Nathaniel Fisher Sr. gezeigt wurde. Auch das Staffelfinale war fantastisch und emotional äußerst mitreißend. Zudem muss der Cliffhanger damals wirklich hart gewesen sein, als man noch ein Jahr auf die Fortsetzung warten musste. Ich für meinen Teil werde wohl bereits heute Abend wieder bei der Familie Fisher vorbeischauen: 9/10 (8.7) Punkte.

Abenteuer Kind #11: Zwei Jahre

Was soll ich sagen? Seit diesem aufregendsten aller Tage sind tatsächlich schon zwei Jahre ins Land gegangen. Inzwischen hat uns der Alltag natürlich fest im Griff: Arbeit, Haushalt, Familie. Was man halt so macht – und oft leider auch machen muss. Dennoch beinhaltet jeder einzelne Tag soviel Wunder und Staunen, dass die Zeit nur so verfliegt. 24 Stunden sind einfach zu wenig. Ich fordere längere Tage! Zumindest für den Familienteil…

Nun sind es bereits zwei Jahre. Ich kann es kaum glauben. Die Geburtstagsfeier war sehr schön und vor allem sehr aufregend. In Gegensatz zu letztem Jahr wusste unser Zappelinchen genau, dass es Geburtstag hat, welche Gäste kommen und dass es Kuchen und Geschenke gibt. In zwei Wochen gibt es dann die große Feier mit allen Krabbelgruppenfreunden und ich bete jetzt schon für gutes Wetter.

Und nächstes Jahr? Nächstes Jahr sind wir bereits zu viert, was bedeutet dass dieser Geburtstag noch viel aufregender werden wird. Die Zeit wird noch schneller verfliegen und spätestens dann fordere ich die Einführung von 30-Stunden-Tagen. Mindestens. Wie soll man das denn sonst alles schaffen? Einfach unmöglich…

Also liebe Leser, wie lautet die Moral der Geschichte?

Je älter das Kind, desto aufregender der Kindergeburtstag.

The Thing (2011)

Da hat man nun eine Woche Urlaub und schafft gerade einmal zwei Filme. Soweit ist es also schon gekommen. Aufgrund der sommerlichen Temperaturen, habe ich mich heute aufgrund des erfrischenden Handlungsortes für „The Thing“ entschieden. Diese Neuauflage des Genre-Klassikers von John Carpenter aus dem Jahre 1982 schien mir durchaus interessant zu sein, da mir bis zur heutigen Sichtung nicht wirklich klar war, ob es sich nun um ein Remake oder um ein Prequel handelt.

Um es kurz zu machen: Matthijs van Heijningen Jr. hat mit „The Thing“ sowohl Remake als auch Prequel geschaffen. So interessant dieser Ansatz auch erscheinen mag, so groß sind auch seine Schwächen. Remake bedeutet hier nämlich auch Remake und somit birgt der Film für Kenner des Carpenter-Orginals keinerlei Spannung bzw. Überraschungen, denn schließlich wissen wir alle, was von dem Camp der Norweger am Ende des Tages übrig bleibt. Das was man als Zuschauer zu sehen bekommt, ist leidlich spannend inszeniert, die – leider etwas zu CGI-lastigen – Kreaturen sind erneut schön eklig geraten und es kommt zumindest wieder ein gewisses Gefühl der Paranoia auf.

Man kann an dieser Stelle festhalten, dass der Film für neue Besucher der alienverseuchten 1982er Antarktis durchaus ziemlich gut funktionieren dürfte. Für alle anderen hat man etliche Verweise auf den chronologischen Nachfolger eingestreut, die mehr oder weniger aufdringlich in die Handlung eingebaut wurden. Dies mag plump wirken, ich für meinen Teil hatte jedoch meine Freude daran – und das obwohl ich John Carpenters „Das Ding aus einer anderen Welt“ bisher erst einmal bewusst gesehen habe. Besonders die direkte Verknüpfung im Abspann hat bei mir das Bedürfnis geweckt danach auch noch Kurt Russell in die Antarktis zu folgen.

Letztendlich ist der 2011er „The Thing“ ein zweischneidiges Schwert. Zum einen bekommt man einen durchaus brauchbaren, aber eben auch sehr unnötigen, Sci-Fi-Schocker zu sehen und zum anderen einen gewissen Fanservice präsentiert, der leider auch nicht wirklich mehr zu bieten hat. Selbst Freunden des Originals wird die Sichtung keine Schmerzen bereiten, doch letztendlich wird van Heijningen Film – im Gegensatz zu Carpenters Klassiker – nur eine Randnotiz  in der Filmgeschichte bleiben: 6/10 Punkte.

Swim, Fatboy, Swim (006)

Den letzten Urlaubstag haben wir heute noch einmal für einen Freibadbesuch genutzt. Ich konnte mich auch für eine halbe Stunde aus der Spielzone entfernen, was ziemlich genau für 22 Bahnen reichte. Zwar nicht besonders viel, aber immerhin – und wer weiß, wann ich das nächste Mal zum Schwimmen komme?

Länge: 22 x 50 m
Zeit: 00:29:00
min/Bahn: 1:19
Energie: ca. 386 kcal

Die Zeit hat sich im Vergleich zum letzten Mal minimal verbessert, wobei ich über weitere Bahnen bestimmt auch langsamer geworden wäre. Immerhin etwas Sport, denn bei den Temperaturen kann ich mich zurzeit einfach nicht zum Laufen aufraffen. Die kühleren Abende sind zudem meist auch schon verplant. Vielleicht am Sonntag einmal wieder…

Happy Endings – Season 2

Letztes Jahr nur eine nette Randerscheinung unter den Comedy-Neustarts, mauserte sich „Happy Endings – Season 2“ zu einem klaren Favoriten in meinem persönlichen Serienprogramm. Mit dieser Besprechung habe ich auch meine letzte aktuell laufende Comedy für diese Saison beendet, was mich in Zukunft wieder vermehrt auf alte Bekannte zurückgreifen lässt – Tipps sind dennoch stets willkommen!

„Happy Endings“ ist eine dieser Serien, die häufig das Gefühl heraufbeschwört selbst mit ein paar Freunden unterwegs zu sein. Da es – wie man es sonst aus Sitcoms kennt – kaum feste Locations gibt, zieht man mit der Gang dementsprechend oft um die Häuser und erlebt etliche absurde Abenteuer im Nachtleben von Chicago. Auch wenn es keine Innovationssprünge im Vergleich zu ersten Staffel gibt, so hat sich das Zusammenspiel des Ensembles und der aus der Gruppendynamik entstehende Humor doch enorm gesteigert. Running Gags, popkulturelle Anspielungen und Situationskomik geben sich die Klinke in die Hand und werden vom oft sehr selbstironischen Spiel der Schauspieler wunderbar vorgetragen.

Die sechs Figuren werden erstaunlich gleichberechtigt behandelt und die diversen Erzählstränge sind stets miteinander verwoben. Ebenso ein deutlicher Qualitätszuwachs im Vergleich zur ersten Staffel, die sich doch sehr auf Alex und Dave konzentrierte. Inzwischen kann ich mit gutem Gewissen eine unbedingte Empfehlung für „Happy Endings“ aussprechen. Ich freue mich über die Verlängerung der Serie und könnte mir gut vorstellen die Freunde noch etliche Staffeln bei ihren Eskapaden zu begleiten: 8/10 (8.4) Punkte.