Media Monday #107

Nach einem herrlichen Urlaub ist der darauf folgende Montag immer besonders hart. Gut also, dass es die Fragen des Medienjournals gibt, die zwischen überquellenden Postfächern sowie alten und neuen Projekten einen kleinen Lichtblick darstellen. Also falls ihr es noch nicht gemerkt habt: Ich bin wieder im Lande…

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  1. Der neue Film von Guillermo del Toro namens „Pacific Rim“ sieht nach unterhaltsamen Actionkino aus, das jedoch Gefahr laufen könnte von seinem Gigantismus erdrückt zu werden.
  2. Jeder einzelne Cameo (u.a. Jim Parsons oder Neil Patrick Harris) im 2011er „Die Muppets“ war einer der besten Cameo-Auftritte.
  3. SchauspielerIn Jason Segel würde ich gern mal in einem waschechten Action-Film sehen.
  4. „Babylon A.D.“ hält sich für tiefgründiger als er eigentlich ist, denn die sozialkritischen und pseudoreligiösen Elemente wirken wie Fremdkörper in der forcierten Coolness dieses Actionschwachsinns.
  5. Ich würde gerne mal ein Buch lesen, das mich so restlos in seine Welt zieht, wie ich es nur aus Kindheitstagen kenne.
  6. Zu einem guten Krimi gehört für mich ein interessanter Ermittler, ein starker Bösewicht und – am wichtigsten – Spannung.
  7. Mein zuletzt gesehener Film war „Vertical Limit“ und der war schlechter als ich ihn in Erinnerung hatte, weil das tolle Setting die miesen Effekte und Schauspieler leider nicht komplett relativieren konnte.

Run, Fatboy, Run (247)

Nach fast zwei Wochen voll Schlemmerei und allerlei lustiger Beschäftigungen, war es an der Zeit meinen Körper wieder an den Alltag zu gewöhnen. Also habe ich mich an meinem letzten freien Tag aufgerafft und auf die Laufstrecke gewagt. Wie zu erwarten ging es nicht allzu schnell voran, was ich aber auf die Hitze schiebe. Und nicht auf meinen Trainigsstand. Kann ja gar nicht sein.

Distance: 7.12 km
Duration: 00:43:52
Avg Speed: 9.74 km/h
Avg Pace: 6:09 min/km
Energy: 596 kcal

Über die Zeit möchte ich gar nicht reden, da sie wirklich nicht gut ist. Aber ich habe auch eine gute halbe Minute pausiert, da jemand nach dem Weg fragte. Wird die Pause bei Runtastic eigentlich aus dem Ergebnis herausgerechnet? Auf jeden Fall ist der Anfang wieder gemacht und nun kann der Alltag wieder einkehren. Leider. Seufz.

Im Ohr: Nerdtalk Episode 306

Bayerischer Wald 2013 #1: Tiergarten Straubing

Wie ihr euch denken könnt, habe ich den Urlaub genutzt, um einmal wieder ein paar Fotos zu machen. In den nächsten Tagen werde ich die verschiedenen Etappen unserer Reise durch den Bayerischen Wald bebildern und kurz beschreiben.

straubing_echse

Am Anreisetag haben wir in Straubing einen Zwischenstopp eingelegt, um den Tiergarten zu besuchen. Das hat sich wirklich gelohnt und auch den Kindern viel Freude bereitet.

straubing_baer

Ein paar nette Fotos sind dabei auch entstanden. Für diese Fotoreihe habe ich sie erstmalig auch höher auflösend hinterlegt (erreichbar per Klick auf das jeweilige Bild).

Vertical Limit (2000)

Nachdem der Urlaub in der bayerischen Bergwelt nun hinter mir liegt, wollte ich filmisch noch einmal in die Berge zurückkehren. Da ich „Cliffhanger“ das letzte Mal vor nicht einmal zwei Jahren gesehen habe, stand heute „Vertical Limit“ auf dem Programm. Manchmal entscheidet eben doch das Setting über die Filmwahl – und nicht Handlung und Drehbuch, wie ich es ansonsten gerne behaupte…

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„Vertical Limit“ dürfte ich das letzte Mal vor gut 10 Jahren gesehen haben. Damals in schrecklicher Qualität auf einer miesen Video-CD. An viel erinnern konnte ich mich nicht mehr, nur das schlechte Bild, tolle Landschaftsaufnahmen und viel Action. Zumindest das Bild war bei der heutigen Sichtung dank Blu-ray deutlich besser. Leider wurden dadurch auch die teils wirklich miesen Effekte hervorgehoben. Wirklich unglaublich. Besonders der Prolog wirkt wie im Hinterhof eines mäßig talentierten Filmstudenten zusammengebastelt. Glücklicherweise wird es über den Lauf des Films besser, doch insgesamt ist es Renny Harlin bereits 7 Jahre zuvor gelungen, die Berge in einem Actionfilm deutlich besser in Szene zu setzen.

Neben den Effekten haben mich besonders die erstaunlich schlechten Schauspieler aus der Handlung gerissen. Einzig Bill Paxton habe ich den arroganten Millionär abgenommen. Somit wundert es mich nicht, dass die beiden Hauptdarsteller Chris O’Donnell („Navy CIS: L.A.“) und Robin Tunney (Agent Lisbon, „The Mentalist“) ihr Dasein in mittelmäßigen Krimiserien fristen. Die Geschichte selbst entstammt dem Drehbuchbaukasten und bietet zumindest ein paar nette Ideen für aufwändige Actionszenen.

„James Bond“-Regisseur Martin Campbell („GoldenEye“ und „Casino Royale“) ist mit „Vertical Limit“ leider kein besonders guter Bergsteigerfilm gelungen. Einzig die Naturaufnahmen können wirklich überzeugen. Die Action wirkt überladen und die Handlung konstruiert. Spaß macht er dennoch größtenteils, zumindest wenn man sich auf einen reinen Actionfilm einstellt. Nächstes Mal darf Sly wieder John Lithgow bekriegen: 5/10 Punkte.

Media Monday #106

Na, ist es euch aufgefallen? Ich war weg. Im Urlaub. So richtig mit Wegfahren, Frau, Kindern, Natur und so. Und natürlich ohne Internet. Deshalb bin ich auch nicht dazu gekommen die aktuellen Fragen des Medienjournals zu beantworten. Nun bin ich wieder da und es warten unzählige Ladungen Wäsche darauf gewaschen zu werden, über 500 Fotos befinden sich auf der Speicherkarte, von den angesammelten Feeds einmal gar nicht zu reden. Doch nun erst einmal zu den wichtigen Dingen…

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  1. Die coolste Figur aus einem Science-Fiction-Film ist für mich Lieutenant Ellen Ripley (weiblich, „Alien“) und Captain Malcolm Reynolds (männlich, „Serenity“).
  2. Britischer Humor ist dem amerikanischen Pendant häufig voraus (siehe z.B. „Coupling“).
  3. Der mieseste Horrorfilm der letzten Zeit war für mich – zumindest wenn man nach dem Datum der Sichtung geht – Rob Zombies „Halloween“-Remake.
  4. Die Serie „Burn Notice“ wurde mir wärmstens empfohlen, konnte mich dann aber überhaupt nicht fesseln, weil ich das alles schon unzählige Male besser gesehen hatte.
  5. Zu „V wie Vendetta“ würde ich gerne mal den zugrundeliegenden Comic lesen, weil ich bereits Alan Moores „From Hell“ und „Watchmen“ interessant fand.
  6. RegisseurIn John Carpenter findet seit Jahren nicht mehr zu alter Stärke zurück und meiner Meinung nach mangelt es den neueren Werken an Innovationswillen.
  7. Mein zuletzt gelesenes Buch war „Die Tribute von Panem: Flammender Zorn“ und das war ein wirklich passender Abschluss der Trilogie, weil es nach einem etwas holprigen Start in einem gelungenen Finale mündete.

Abenteuer Kind #13: Drei Jahre

Nachdem diese Artikelreihe schon wieder viel zu lange ruht, nehme ich den dritten Geburtstag unseres Zappelinchens zum Anlass, um auch hier einmal wieder in meiner Rolle als Vater in Erscheinung zu treten. Drei Jahre. Es ist unglaublich. Einerseits kann ich mir kaum vorstellen, dass seit dieser irrwitzigen Nacht bereits drei Jahre vergangen sind, andererseits habe ich das Gefühl, dass sie schon immer bei uns gewesen ist. Vatergefühle eben.

drei

Nun ist sie also drei und wird in ein paar Monaten auch in den Kindergarten kommen. Gigantische Schritte. Siebenmeilenstiefel. Mindestens. Seit dem letzten Geburtstag ist auch unglaublich viel passiert: nicht nur die Annäherungsphase mit ihrem einzigen und wahrhaftigen Lieblingsbruder, auch der Besuch der Schnullerfee und der völlig problemlose Abschied von der Windel waren bedeutende Ereignisse. Ist das alles wirklich innnerhalb nur eines Jahres passiert?

elefant_kuchen_2

Doch eigentlich schreibe ich diesen Artikel ja nur für donvanone, denn dieser hatte uns zu einigen wunderbaren Leckereien inspiriert, die wir sogleich in die Tat umgesetzt haben (übrigens funktionieren auch No-Name-Oreos). Der restliche Geburtstag stand, wie man sieht, ganz im Zeichen von Maus, Elefant und Ente. Auf jeden Fall lecker!

eulen_muffins

Da in den letzten drei Jahren etliche Cousins und Cousinen zu unseren zwei Räubern gestoßen sind, ging es auf der Feier entsprechend laut und turbulent zu. Wie eben ein Kindergeburtstag sein muss. Und das Schönste: auch die Erwachsenen wurden zeitweise wieder zu Kindern. Um 23:00 Uhr waren dann endlich die letzten Zeugnisse dieses wilden Nachmittags beseitigt und es wurde ersichtlich, dass der Tag auch bei den Eltern seinen Tribut gezollt hat…

Also liebe Leser, wie lautet die Moral der Geschichte?

Glücklicherweise sind Kinderlogik und Realität nicht dasselbe*.

* Das Zappelinchen voller Begeisterung am Tag nach der Feier:
„Noch einmal schlafen, dann habe ich wieder Geburtstag!“

Mehr aus der „Abenteuer Kind“-Reihe…

Blog Update: Finde (d)einen Film

Knapp 5 Jahre nach der letzten Aufräumaktion war es an der Zeit für etwas Neues. Nachdem ich durch meine Mitarbeit an der Film-Blogosphäre auf den Geschmack gekommen bin und meine Verzeichnisstruktur angepasst habe (d.h. Bündelung unter einer Hauptseite, Trennung von Literatur und Comics sowie Implementierung von Sprungmarken in den einzelnen Verzeichnissen), ist mir noch eine weitere Idee gekommen:

Finde (d)einen Film

Tags
Was hat es damit auf sich? Seit ich blogge habe ich Tags sträflich vernachlässigt. Ich habe nie den wirklichen Mehrwert gesehen und auf Besucher, die zufällig über einen globalen Tag auf meine Seite stolpern, keinen Wert gelegt. Folglich gibt es auf „Tonight is gonna be a large one.“ keine Tags und die Artikel werden nur grob unter Kategorien abgelegt. Soviel zur Vorgeschichte.

Idee
Nun wüsste ich manchmal selbst ganz gerne, welche Filme ich z.B. mit 10 Punkten bewertet habe. Oder welche Filme eine bestimmte FSK-Freigabe haben. Oder wie sich die durchschnittliche Laufzeit der gesichteten Filme verhält. Unterschiedlichste Kriterien, die ich teils kompliziert über die Suchfunktion steuern kann, dies aber auch nur sehr eingeschränkt.

Kriterien
Nun kommen wir wieder zu den oben erwähnten Tags: Ich habe mir eine Reihe von Kriterien überlegt, nach denen ich die besprochenen Filme gerne filtern können würde. Gesagt, getaggt. Aus diesem Gedanken ist die oben erwähnte Seite entstanden und ich habe begonnen meine Filme nachträglich mit den für mich relevanten Tags zu versehen:

  • Freigabe
  • Genre
  • Laufzeit
  • Produktionsland
  • Stil
  • Wertung

Herausforderungen
Eine flexible Kombination der verschiedenen Tags wäre zwar wünschenswert, doch ist dies – soweit ich es verstanden habe – nicht ohne zusätzliches Plugin oder manuelle Kombination der Tags möglich. An dieser Stelle mag sich noch einiges ändern, doch der Großteil der Arbeit fällt nun sowieso erst einmal auf das Taggen der relevanten Artikel (bisher habe ich gerade einmal 23 Filme geschafft).

Feedback
Was haltet ihr von der Idee bzw. Seite? Bietet diese Funktion für euch einen Mehrwehrt? Habt ihr vielleicht eine elegantere Lösung zur Hand, die auch auf WordPress.com-Blogs funktioniert?

Auch über generelles Feedback würde ich mich freuen:
Finde (d)einen Film

Run, Fatboy, Run (246)

An manchen Tagen sollte man das mit dem Laufen einfach lassen. Es hat schon damit angefangen, dass ich eine gute Stunde später aus der Arbeit gekommen bin, als eigentlich geplant. Die Kinder hatten mich natürlich sofort in Beschlag genommen und so kam ich noch später los (es ist sowieso wirklich hart sich nach der Wiedersehensfreude noch einmal zum Laufen aufzuraffen). Und dann? Dann hatte es immer noch 25 °C im Schatten…

Distance: 7.09 km
Duration: 00:42:55
Avg Speed: 9.91 km/h
Avg Pace: 6:03 min/km
Energy: 590 kcal

Ich hatte mir heute vorgenommen meine bekannte, mittellange Runde einmal andersherum zu laufen. Wegen der Steigung und so. Leider keine gute Idee, da ich mir zwar so die große Steigung am Anfang spare, doch sich der Rest der Strecke konsequent in gefühlt hunderten von Höhenmetern nach oben schraubt. Aber vielleicht war das auch nur die Wahrnehmung aufgrund der Hitze. Auf jeden Fall habe ich nicht einmal meinen 10 km/h-Schnitt halten können, was kein gutes Zeichen ist. An manchen Tagen sollte man eben einfach zu Hause bleiben.

Im ersten Ohr: Sneakpod #292 – Das Glück der großen Dinge
Im zweiten Ohr: Second Unit #62: Inception

Media Monday #105

Die Woche schickt sich an eine gute zu werden: Sonnenschein und angenehme Temperaturen. Das wäre dieses Jahr tatsächlich ein Novum. Umso besser, dass ich ab Mitte der Woche Urlaub habe. Verdientermaßen natürlich. Zuvor gilt es aber noch die aktuellen Fragen des Medienjournals zu beantworten, die wieder einmal auf spannende Antworten hoffen lassen…

media_monday_105

  1. Der/die coolste FluchtwagenfahrerIn muss einfach dem Film „Ronin“ entspringen (d.h. Robert De Niro, Jean Reno, Natascha McElhone, Sean Bean usw.), da es in diesem die besten Fahrzenen zu sehen gibt – aber vermutlich wird nahezu jeder Ryan Goslings namenlosen Fahrer aus „Drive“ nennen…
  2. Filme, in denen die Natur als Feind dargestellt wird finde ich grundsätzlich interessant, besonders wenn es in die Richtung von „The Grey“ oder „The Hunter“ geht, d.h. die Natur ist das Setting und der Mensch der Fremdkörper, der in sie eindringt.
  3. Filme, in denen der Film gerissen ist kann ich ehrlich nicht mehr sehen.
  4. Der enttäuschendste Serienstart der letzten Jahre war für mich eindeutig „The River“, weil ich mir ein spannendes Dschungel-Abenteuer à la „Lost“ erhoffte, aber letztendlich billigsten Wackelkamera-Horror aus der Mottenkiste bekam.
  5. Jede gute SchauspielerIn war für mich lange Jahre untrennbar mit der Figur, die er/sie zuletzt überzeugend spielte verbunden, doch mit seinem/ihren neuen Film ist es ihm/ihr gelungen, sich von diesem Image freizuspielen.
  6. Ein(e) Buch(-Reihe), das/die ich gerne mal lesen würde, wenn ich denn ausreichend Zeit hätte, wäre die komplette „Scheibenwelt“-Reihe von Terry Pratchett. Zwar kenne ich bestimmt ein knappes dutzend Bücher, doch habe ich mich in den letzten Jahren überhaupt nicht mehr damit beschäftigt (die BBC-Verfilmungen einmal ausgenommen).
  7. Mein zuletzt gesehener Film war „The Impossible“ und der war eine emotionale Tour de Force, weil Regisseur Juan Antonio Bayona darin eine wahre Begebenheit unglaublich intensiv und mitreißend umgesetzt hat.

Run, Fatboy, Run (245)

Nachdem es gestern den ganzen Tag geregnet hat und somit auch das verspätete Sonnwendfeuer ins Wasser gefallen ist (d.h. dieses Jahr gibt es keine feurigen Fotos), hatte ich meine läuferischen Ambitionen auf heute verschoben. Das Wetter war gnädig und bescherte mir sogar ein paar Sonnenstrahlen, was bei angenehmen 18 °C durchaus eine Wohltat nach dieser regnerischen Woche war.

Distance: 10.68 km
Duration: 01:03:47
Avg Speed: 10.05 km/h
Avg Pace: 5:58 min/km
Energy: 886 kcal

Da ich noch nicht weiß, ob ich kommende Woche zum Laufen komme, standen wieder einmal die 10 km auf dem Plan. Heute kam ich ziemlich gut voran und war sogar etwas schneller, als beim letzten Lauf auf dieser Strecke. Leider hat mein GPS etwas gesponnen und zeigte meist nur mittelmäßige Signalqualität an, was mich doch leicht irritierte. Letztendlich wurde der Lauf aber korrekt aufgezeichnet und somit bin ich diesen Juni die meisten Kilometer (genauer gesagt 52 km) seit gut eineinhalb Jahren gelaufen – auch wenn es mit dem letzten Tag des Monats eine recht knappe Geschichte war… 😉

Im Ohr: Celluleute Folge #66: Round Up