Run, Fatboy, Run (2213)

Heute Morgen musste der Zwergofant früh raus, weil er zusammen mit seinen Cousins und seiner Cousine wieder beim Sternsingen mitläuft. Ich wollte mich danach eigentlich noch einmal hinlegen, doch konnte ich natürlich nicht mehr schlafen. Also habe ich schnell einen Kaffee getrunken und mich danach zu einem Lauf aufgemacht. Es hatte in der Nacht noch einmal geschneit. ❄️

Wieder ein schöner Trail-Lauf durch den Schnee

Wieder ein schöner Trail-Lauf durch den Schnee

Distanz: 12.10 km
Zeit: 01:19:54
Anstieg: 153 m
Ø Pace: 6:36 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 150 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: -1.1 °C
Kalorien: 1062 kcal

Training: Lange Laufeinheit
Ausführungswert: 75%

2026: 32 km
Januar: 32 km
KW 1: 41 km

Auch heute bin ich wieder eine eher ungewöhnliche Runde gelaufen. Viel über kleinere Waldwege mit größeren Anstiegen. Dabei war ich erstaunlicherweise doch schneller unterwegs als noch beim gestrigen Lauf. Mehr Impressionen gibt es wieder in meinem Instagram-Post. Der Lauf hat Spaß gemacht und ich genieße (noch) die Freiheit so spontan längere Runden laufen zu können. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 673 – Zuckerbrot und Segen zugleich
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Meine Blog-Statistik 2025 mit 53.789 Seitenaufrufen (+30%)

Der letzte Jahresrückblick 2025 steht an. Eigentlich wollte ich schon früher dazu kommen, doch standen heute Nachmittag erst einmal musikalische Proben für einen runden Geburtstag auf dem Plan. Doch nun ist es soweit: Ich werfe einen detaillierten Blick auf meine Blog-Statistik 2025 und versuche diese zu analysieren und interpretieren. Auf diese Übung freue ich mich, gerade nach erfolgreichen Jahren, stets besonders. So auch heute, denn nach dem erfolgreichen Blog-Jahr 2024 war 2025 sogar noch besser. Wer hätte es gedacht? Begleitet mich nun also gerne durch den wilden Zahlen-Dschungel meines Blogs:

Entwicklung der Seitenaufrufe 2025

Wie bereits angedeutet, sind die Zahlen 2025 erneut deutlich gestiegen. Insgesamt wurde mein Blog 53.789 mal aufgerufen (zum Vergleich: 41.431 Aufrufe  waren es 2024). Das sind  exakt 12.358 (30%) mehr Aufrufe und 9.212 (33%) mehr Besucher. Im Jahresvergleich sieht man schön, dass es das erfolgreichste Jahr seit 2009 war und somit das zweiterfolgreichste Jahr überhaupt:

Entwicklung der Aufrufe und Besucher seit Beginn des Blogs (jährlich)

Entwicklung der Aufrufe und Besucher seit Beginn des Blogs (jährlich)

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Run, Fatboy, Run (2212)

Letzte Nacht hatte es noch einmal ordentlich geschneit. Da der Rest der Familie zum Shoppen aufgebrochen ist, habe ich mir meine Trail-Schuhe angezogen und mich zu einem Lauf durch den winterlichen Wald aufgemacht. ❄️

Trail-Lauf durch den verschneiten Wald

Trail-Lauf durch den verschneiten Wald

Distanz: 10.24 km
Zeit: 01:12:17
Anstieg: 164 m
Ø Pace: 7:04 min/km
Ø Geschwindigkeit: 8.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 144 bpm
Ø Schrittfrequenz: 149 spm
Temperatur: 1.1 °C
Kalorien: 894 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 82%

2026: 20 km
Januar: 20 km
KW 1: 28 km

Kurz nach dem Start kam auch die Sonne raus und es war einfach nur herrlich. Obwohl ich nur sehr langsam vorangekommen bin, habe ich jeden Schritt genossen. Bin auch nur ein paar Mal gestolpert. Wurzeln unter Schnee sind fies. Ein paar mehr Eindrücke aus dem winterlichen Wald gibt es in meinem Instagram-Post. Mein Rücken zwickt immer noch. Gerade beim Schlafen und morgens kurz nach dem Aufstehen. Laufen dagegen klappt erstaunlich gut. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 673 – Zuckerbrot und Segen zugleich
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 2 – OT: Harry Potter and the Deathly Hallows: Part 2 (2011) (WS1)

Wir befinden uns im neuen Jahr. Das Filmjahr 2025 habe ich mit 74 Filmen erfolgreich abgeschlossen. Mit „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 2“ haben wir das Filmjahr 2026 nun würdig eröffnet. Die Kinder haben sich trotz Neujahrsmüdigkeit sehr auf die Sichtung gefreut und auch ich war gespannt, wie mir der Film bei der ersten Sichtung seit 15 Jahren gefallen würde… 🚂

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 2 (2011) | © Warner Home Video

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 2 (2011) | © Warner Home Video

Ein gekonnter Abschluss der Fantasy-Saga

Das Finale führt die Handlung von „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1“ direkt weiter. Es gibt kein Durchatmen oder Neusortieren. David Yates legt mit seinem letzten Film der Hauptreihe ein extrem hohes Tempo vor, was ich beeindruckend finde. Dennoch bleibt Zeit für die Figuren und auch kleinere Momente. Das wusste ich heute wirklich zu schätzen. Als dann alles auf den großen Endkampf zuläuft, wurde ich richtig emotional. So kompakt am Stück hatte ich die Reihe noch nie gesehen und das zahlte sich aus. Natürlich ist die Geschichte bereits in der Romanvorlage festgeschrieben, doch Yates transportiert die wichtigsten Elemente gekonnt auf die Leinwand. Das Buch auf zwei Teile aufzuteilen war absolut die richtige Entscheidung. Aus kreativer Sicht und bestimmt auch aus finanzieller.

Die Schlacht um Hogwarts wird tatsächlich erstaunlich gnadenlos umgesetzt und es gibt einige Todesfälle zu bedauern. Hier geht Yates in die Vollen, nachdem er den Angriff der Todesser in „Harry Potter und der Halbblutprinz“ zu zahm inszeniert hatte. Im Folgenden versuche ich mich an einer Rangliste der Reihe, was gar nicht so einfach ist. Die ersten drei Plätze sind bei mir ziemlich gesetzt. Ursprünglich hatte ich den vierten Teil auch deutlich höher platziert, doch nach diesem Durchgang des Finales war ich mir nicht mehr sicher. Insgesamt ist es schon erstaunlich wie qualitativ hochwertig die Adaption trotz der vielfältigen Regisseure und der teils zu kurzen Laufzeiten gelungen ist. Ob die HBO-Serie diese Magie noch einmal einfangen können wird? Ich habe starke Zweifel. Diese Filme werden für mich stets mein „Harry Potter“ bleiben, noch weit mehr als die Bücher:

  1. „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ (9/10 Punkte)
  2. „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“ (8/10 Punkte)
  3. „Harry Potter und der Stein der Weisen“ (8/10 Punkte)
  4. „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1“ (8/10 Punkte)
  5. „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 2“ (8/10 Punkte)
  6. „Harry Potter und der Halbblutprinz“ (8/10 Punkte)
  7. „Harry Potter und der Feuerkelch“ (8/10 Punkte)
  8. „Harry Potter und der Orden des Phönix“ (7/10 Punkte)

Fazit

Knapp vier Wochen haben wir für die Sichtung der gesamten Reihe gebraucht. Dieses Projekt war perfekt für die Weihnachtszeit. Die Kinder waren extrem begeistert, nachdem sie jahrelang überhaupt kein Interesse an der Reihe gezeigt hatten. Schon erstaunlich. Die Prequel-Filme werden daran nicht anschließen können und auch bei der Serie bin ich skeptisch. Wäre die Autorin doch nur in ihrer Zauberwelt geblieben und hätte die Realität nicht mit ihrem Hass überschüttet. Ein famos intensives Finale: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 10/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Mein Sportjahr 2025 mit 3.460 km und 688 Aktivitäten in 457 Stunden

Es ist Neujahr und wie bereits letztes Jahr an diesem Tag, steht auch heute der sportliche Jahresrückblick an. In den letzten Tagen des Jahres war ich nicht mehr laufen, sondern habe versucht meinen Rücken zu schonen. Heute habe ich es mit meinem Neujahrslauf jedoch wieder angepackt. Doch nun erst einmal der Blick zurück auf mein Sportjahr 2025, was nun schon der dritte Jahresrückblick nach meinem Filmjahr und Serienjahr ist. Es ist einer der aufwändigsten Jahresrückblicke und ich bin mir völlig bewusst, dass ich ihn hauptsächlich für mich selbst schreibe. 🏃‍♂️🚴‍♂️🏋️

Mein Laufjahr 2025 mit 2.710 km

2024 bin ich insgesamt 2.524 km gelaufen. Für 2025 hatte ich mir deshalb als Laufziel direkt 2.525 km gesetzt. Ich kam jedoch so gut voran, dass ich 2.710 km erreicht habe:

Meine gelaufenen Kilometer im Jahresvergleich (Quelle: RUNALYZE)

Meine gelaufenen Kilometer im Jahresvergleich (Quelle: RUNALYZE)

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Run, Fatboy, Run (2211)

Ich habe gestern Abend so viel beim Raclette gegessen (Gerüchte sprechen von gut 14 Pfännchen und einem veganen Steak), dass ich mich danach wirklich nicht gut gefühlt habe. Die Nacht war eher unruhig und der Start ins Jahr 2026 holprig. Aber so ist das ja jedes Jahr. Am Nachmittag waren wir für einen Neujahrspaziergang unterwegs und danach habe ich mich, trotz des eisigen Windes, noch zu einem Lauf aufgemacht. 🥶

Der erste Lauf 2026 bei frostigem Wind

Der erste Lauf 2026 bei frostigem Wind

Distanz: 10.39 km
Zeit: 01:00:41
Anstieg: 81 m
Ø Pace: 5:50 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 154 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 0.0 °C
Kalorien: 881 kcal

2026: 10 km
Januar: 10 km
KW 1: 18 km

Mein Rücken ist auch immer noch nicht wieder ganz hergestellt. Letzte Nacht hat er sogar ziemlich geschmerzt. So sehr, dass ich heute früh sicher war, nicht laufen gehen zu können. Glücklicherweise wurde es über den Verlauf des Tages besser. Der Lauf hat auch gut getan und er hat sich nicht so frostig angefühlt, wie der vorherige Spaziergang. Aber ich war ja auch schneller unterwegs. Es war nicht zu rutschig und der wenige Schnee bot eine schöne Atmosphäre. Nun mal sehen, was das Jahr 2026 lauftechnisch so bringt. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 673 – Zuckerbrot und Segen zugleich
Im zweiten Ohr: The Weakerthans

Die 5 besten Filme des Jahres 2025

Die Familienfilme der Feiertage liegen hinter uns und wir brechen mit Die 5 BESTEN am DONNERSTAG ins neue Jahr auf. Zunächst gilt es jedoch zurückzublicken auf die fünf besten Filme des Jahres 2025. Ich habe leider nicht allzu viel aktuelle Filme gesehen, doch habe ich es immerhin siebenmal ins Kino geschafft. Was sollte ich 2026 noch dringend nachholen? 🎞️

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 444 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 444 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 444 lautet:

Die 5 besten Filme des Jahres 2025

  1. „Blood & Sinners“ (2025) – Ryan Cooglers Genrewerk ist für mich zweifellos der beste Film des Jahres 2025. Ich habe ihn spät aber passend an Halloween nachgeholt und wurde vollends überzeugt.
  2. „Karate Kid: Legends“ (2025) – Meine Erwartungen waren nicht allzu hoch und doch konnte mich das Legacy Sequel zu „Karate Kid“ bzw. „Cobra Kai“ begeistern. Weit besser als sein Ruf.
  3. „Drachenzähmen leicht gemacht“ (2025) – Auch wenn ich kein Freund von Realfilm-Remakes bin, so hat mich dieses auf der großen Leinwand doch bestens unterhalten. Im Zweifel würde ich aber stets zum Animationsfilm greifen.
  4. „Avatar: Fire and Ash“ (2025) – Auch wenn James Camerons Film eher wie ein DLC zu „Avatar: The Way of Water“ wirkt, so hatte ich doch eine gute Zeit mit ihm. War aber gut, dass ich ihn im IMAX gesehen habe, denn das technische Erlebnis macht schon einen großen Teil der Faszination aus.
  5. „Das Kanu des Manitu“ (2025) – Eine weitere positive Überraschung, mit der ich einen schönen Kinoabend während unseres Urlaubs in Zell am See verbinde. Bully und Co. haben da schon das Beste rausgeholt, auch wenn der Film natürlich nicht nötig gewesen ist.

Anmerkung: Die Liste ist ausnahmsweise nach Wertung sortiert und die Besprechungen der Filme sind jeweils über den Titel verlinkt.

Mein Serienjahr 2025 mit 48 gesehenen Staffeln

Weiter geht es mit den Jahresrückblicken: Nach meinem Filmjahr 2025 ist nun natürlich mein Serienjahr 2025 an der Reihe. Dieses habe ich just am Vorabend mit der finalen Episode der vierten Staffel von „Abbott Elementary“ mit 48 Staffeln beendet. Das sind ganze 9 Staffeln mehr als noch in meinem Serienjahr 2024. Kein Wunder also, dass ich dieses Jahr weniger Filme geschafft habe. Es waren auch ein paar Serien dabei, die ich zusammen mit den Kindern gesehen habe. Diese und weitere Details folgen nun im Rückblick auf mein Serienjahr 2025… 📺

Episoden pro Staffel im Jahr 2025

Auch 2025 haben kürzere Staffeln mit 8 Episoden pro Staffel (31%) und 10 Episoden pro Staffel (29%) deutlich überwogen. Danach folgten mit einigem Abstand kürzere Serien mit 6 Episoden pro Staffel (10%). Alles Weitere spielt sich irgendwo zwischen 4 Episoden und 22 Episoden pro Staffel ab. Die Anzahl  der Episoden pro Staffel somit stabil geblieben: ∅ = 10 Episoden pro Staffel (2024: 10 Episoden pro Staffel)

Episoden pro Staffel 2025

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Mein Filmjahr 2025 mit 74 gesehenen Filmen

Der erste Jahresrückblick 2025 steht an: Habe ich in den vergangenen Jahren stets zuerst auf mein Serienjahr geblickt, starte ich dieses Mal mit meinem Filmjahr 2025. Mit 74 Filmen habe ich sieben Filme weniger gesehen als noch in meinem Filmjahr 2024. Auch wenn ich gerne noch mehr Filme gesehen hätte, so bin ich doch um jeden einzelnen der gesehenen 74 Filme froh. Begleitet mich nun also gerne durch mein wundervolles Filmjahr 2025:

Freigabe der Filme im Jahr 2025

Auch im Jahr 2025 haben Filme mit FSK 12 (72%) deutlich überwogen. Danach folgen mit einigem Abstand FSK 0 (16%) und FSK 6 (7%). An den wenigen Filmen mit FSK 16 (5%) zeigt sich, dass Filmsichtungen ohne Kinder die absolute Ausnahme waren. Filme mit FSK 18 und darüber waren im Jahr 2025 überhaupt nicht im Programm. Im Schnitt ging die Freigabe um exakt ein Jahr nach unten: ∅ = FSK 9 und 11 Monate (2024: FSK 10 und 11 Monate)

Freigabe der Filme im Jahr 2025

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Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1 – OT: Harry Potter and the Deathly Hallows: Part 1 (2010) (WS1)

Wir nähern uns dem großen Finale. Nach einem entspannten Montag, an dem uns  sowohl meine Mama als auch mein Schwiegervater besucht hatten, ging es abends mit „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1“ zurück in die Zauberwelt. Meine letzte Sichtung des Films war damals im Kino und ich war gespannt, ob ich mich noch an relevante Details erinnern können würde… 🪦

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1 (2010) | © Warner Home Video

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1 (2010) | © Warner Home Video

Eine Geschichte mit Raum zum Atmen

Mir war vor allem die Atmosphäre des Films noch im Kopf. Gerade die einsame und verzweifelte Suche von Harry, Ron und Hermine nach den Horkruxen. Diese Szenen mochte ich bereits in der Romanvorlage sehr und David Yates hat sie famos auf die Leinwand gezaubert. Man merkt „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1“ in nahezu jedem Moment an, dass mehr Zeit für die Geschichte vorhanden ist. Auch wenn Warner, ähnlich wie Lionsgate mit „Die Tribute von Panem: Mockingjay“, die Zweiteilung aufgrund von Gewinnmaximierung angestrebt haben dürfte, so kommt die zusätzliche Laufzeit der Geschichte und ihren Figuren doch zugute. Anders als „Harry Potter und der Halbblutprinz“ wirkt die Handlung weniger gehetzt und es ist mehr Raum für zwischenmenschliche Szenen und nötige Erklärungen.

„Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1“ ist erneut sehr düster geraten und der magische Ton der frühen Filme fehlt nahezu komplett. David Yates erweist sich als mehr als nur kompetenter Regisseur, der hiermit seinen bisher besten Beitrag zur Reihe abliefert. Auch die jungen Schauspieler:innen können zeigen, was in ihnen steckt. Aufgrund seiner Struktur, und der veränderten Schauplätze, fühlt sich der erste Teil des Finales kaum noch an wie ein klassischer „Harry Potter“-Film. Er endet auf einem emotionalen Höhepunkt und wir hätten danach noch gut weiterschauen können. Das endgültige Finale wird allerdings erst im neuen Jahr folgen, da die nächsten beiden Tagen bereits verplant sind. Die Vorfreude ist schon groß.

Fazit

Auch bei der zweiten Sichtung hat „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1“  wunderbar für mich funktioniert. David Yates hat die Vorlage gelungen adaptiert und echten Mehrwert aus der zusätzlichen Laufzeit geschaffen. Die Kinder waren auch beide begeistert, nur der Mord an einer der Figuren ist ihnen ziemlich nah gegangen. Einer der rundesten Filme der Reihe: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte;  Zwergofant: 8/10 Punkte.)