Österreich: Pongau 2026 #5 – Panorama-Wanderung über Grießenkareck & Saukarfunktel

Nach dem eher ruhigen Besuch der Eisriesenwelt, haben wir uns am Folgetag zu einer größeren Wanderung aufgemacht. Da noch viele Bergbahnen geschlossen hatten, sind wir nach Wagrain gefahren, um dort eine Panorama-Wanderung über den Grießenkareck & den Saukarfunktel zu machen. Die Bergbahn „Flying Mozart“ hatte bereits geöffnet und sollte uns für über 100 Euro zum Startpunkt unserer Wanderung bringen. Viel Geld für eine Bergbahnfahrt (hoch und wieder runter), doch es sollte sich jeder einzelne Cent gelohnt haben… 🏔️

Mit dem "Flying Mozart" ging es von Wagrain aus zunächst hoch hinauf

Mit dem „Flying Mozart“ ging es von Wagrain aus zunächst hoch hinauf

Oben angekommen, haben wir zunächst einmal die Wanderkarten studiert. Wir hatten uns bereits im Vorfeld eine Panorama Wanderung ausgesucht, die über mehrere Gipfel führen sollte. Auf der Wanderkarte war auch ein QR-Code, hinter dem sich ein GPX-Track verborgen hat. Obwohl diese Wanderung größtenteils ganz gut ausgeschildert war, sollte dies die perfekte Ergänzung sein, um uns sicher ans Ziel zu führen. Doch noch befanden wir uns am Start unserer Wanderung:

Von Anfang an herrlichste Wanderwege

Von Anfang an herrlichste Wanderwege

Die Aussicht konnte sich sehen lassen

Die Aussicht konnte sich sehen lassen

In weiter Ferne unser erstes Gipfelkreuz

In weiter Ferne unser erstes Gipfelkreuz

Von der Bergbahnstation aus konnten wir mit dem Grießenkareck bereits unseren ersten Gipfel sehen. Schon alleine der Weg dorthin war wunderbar! Keine großen Versorgungswege, wie bei unserer letzten Wanderung, sondern kleine, verschlungene Pfade. Es war auch kaum etwas los. Mit uns waren vielleicht noch fünf Personen im Umkreis der Bergbahnstation unterwegs und nur wenig später sollten wir ganz alleine auf der Panorama-Wanderung sein. Diese war teils durchaus anspruchsvoll und bot ein paar kleinere Kletterpassagen, die jedoch nie gefährlich waren.

Bei der Bergbahnstation sind wir mit unserer Wanderung gestartet

Bei der Bergbahnstation sind wir mit unserer Wanderung gestartet

Hier oben gab es teils noch einiges an Schnee

Hier oben gab es teils noch einiges an Schnee

Der Weg von einem Gipfel zum nächsten

Der Weg von einem Gipfel zum nächsten

Unser erstes Gipfelkreuz (Grießenkareck)

Unser erstes Gipfelkreuz (Grießenkareck)

Am Grießenkareck angekommen, machten wir ein paar Fotos am Gipfelkreuz und zogen danach auch schon recht schnell weiter zum Saukarfunktel. Der Abschnitt zwischen den beiden Gipfeln war wirklich herrlich und bot viele unterschiedliche Ausblicke in die Natur. Auch hatten wir diesen Weg komplett für uns alleine, denn so weit schien sich, außer uns, niemand von der Bergstation entfernt zu haben.

Herrliche, kleine Wanderpfade

Herrliche, kleine Wanderpfade

Stängelloser Enzian in den Bergen

Stängelloser Enzian in den Bergen

Der Zwergofant genießt die Aussicht

Der Zwergofant genießt die Aussicht

Teils mussten wir durch Schneefelder wandern oder diesen ein wenig ausweichen. Dank GPX-Track auf der Uhr, war das alles kein Problem. Wirklich sehr angenehm und ich würde mir wünschen, dass diese in allen Wandergebieten angeboten würden. Manchmal findet man auch auf Komoot die passenden Tracks, aber ob diese dann komplett stimmen, ist immer ein gewisses Glücksspiel.

Dank GPX-Track haben wir immer den Weg gefunden

Dank GPX-Track haben wir immer den Weg gefunden

Weiter geht es zum nächsten Gipfel

Weiter geht es zum nächsten Gipfel

Unser zweites Gipfelkreuz (Saukarfunktel)

Unser zweites Gipfelkreuz (Saukarfunktel)

Hier oben haben wir eine Rast eingelegt

Hier oben haben wir eine Rast eingelegt

Zum Saukarfunktel hinauf durften wir ein wenig klettern, was durchaus etwas abenteuerlich war. Oben angekommen haben wir kurz gerastet und eine Kleinigkeit gegessen. Die Aussicht war, wie ihr unten sehen könnt, wirklich fantastisch. Für mich definitiv eines der Highlights unserer Wanderung.

Hier geht es vom Saukarfunktel aus weiter

Hier geht es vom Saukarfunktel aus weiter

Mächtige Berge wohin man auch schaut

Mächtige Berge wohin man auch schaut

Eine Eidechse hat sich auf dem Holzübergang niedergelassen

Eine Eidechse hat sich auf dem Holzübergang niedergelassen

Nun folgte ein Abschnitt, der uns vor eine Herausforderung stellte: Sowohl die Beschilderung als auch der GPX-Track halfen uns nicht so recht weiter, denn ein Teil der Wanderstrecke war gesperrt bzw. es gab eine Umleitung. Diese war jedoch nicht wirklich gut ausgeschildert, so dass wir einige Annahmen treffen mussten. Letztendlich erwiesen sich diese als richtig, denn nach ein paar abenteuerlichen Abschnitten kamen wir wieder auf dem geplanten Hauptweg heraus.

Ein Blick zurück zum Gipfel des Saukarfunktel

Ein Blick zurück zum Gipfel des Saukarfunktel

Einer der vielen Molche im abgestandenen Wasser

Einer der vielen Molche im abgestandenen Wasser

Überall bot sich herrlichstes Bergpanorama

Überall bot sich herrlichstes Bergpanorama

Nun führte unsere Wanderung tatsächlich für ein Stück über große Versorgungswege. Das war nicht sonderlich spannend und auch nicht schön zu laufen, da es beständig bergab ging. Und wo es bergab geht, muss es auch wieder bergauf gehen. Zunächst sollte uns der Weg jedoch über eine weitere Kuhweide führen, was wieder für Nervenkitzel gesorgt hat. Danach ging es durch ein Stück Wald und letztendlich kamen wir an einer recht freien Ebene heraus, wo wir auf einem Felsen Rast machten.

Der Saukarfunktel(?) aus einer anderen Perspektive

Der Saukarfunktel(?) aus einer anderen Perspektive

Immer wieder musste wir kleinere Rinnsale überqueren

Immer wieder musste wir kleinere Rinnsale überqueren

Auf diesem Felsen haben wir unsere große Brotzeit gemacht

Auf diesem Felsen haben wir unsere große Brotzeit gemacht

Der letzte große Abschnitt unserer Wanderung führte uns dann beständig nach oben und dies über verschlungene Pfade durch eine moorartige Landschaft. Wirklich eine schöne Abwechslung. Man musste hier schon gut auf seinen Weg achten, was sich auch daran gezeigt hat, dass der Zwergofant an einer Stelle abgerutscht ist. Außer einer Schürfwunde ist allerdings nichts passiert. Dennoch ein weiteres Argument, warum ich mit den Kindern keine alpinen Wanderungen machen würde. Nach dem kurzen Schreck ging es dann weiter durch die schöne Landschaft.

Eines der vielen Wanderschilder; dank GPX-Track haben wir immer den Weg gefunden

Eines der vielen Wanderschilder

Der zweite Abschnitt unserer Wanderung war landschaftlich ganz anders

Der zweite Abschnitt unserer Wanderung war landschaftlich ganz anders

Ein Wanderweg geprägt von Grün und Wasser

Ein Wanderweg geprägt von Grün und Wasser

Hier ist der Zwergofant mal kurz nach unten weggesackt

Hier ist der Zwergofant mal kurz nach unten weggesackt

Gegen Ende unserer Wanderung kamen wir wieder kurz unter dem „Flying Mozart“ heraus. Der letzte halbe bis ganze Kilometer wollte also in knallender Sonne und über breite Versorgungswege bestritten werden. Das war kein Spaß und wir waren froh, als wir endlich wieder an unserer Bergbahnstation angekommen waren.

Kurz vor der Bergbahnstation am Ende unserer Wanderung

Kurz vor der Bergbahnstation am Ende unserer Wanderung

Nun haben wir erst noch einmal etwas getrunken und gegessen und uns dann auf den gemütlichen Weg nach unten gemacht. Trotz des Panorama-Wegs in der Höhe sind wir am Ende auf knapp 700 Höhenmeter gekommen. Das haben wir auch in den Beinen gespürt. Aber es hat sich gelohnt, denn die Wanderung war herrlich!

Hier könnt ihr die Route unserer Panorama-Wanderung nachvollziehen:

Unsere Wanderroute (via Garmin)

Unsere Wanderroute (via Garmin)

Distanz: 12.05 km
Zeit: 04:56:06
Anstieg: 689 m
Ø Pace: 24:35 min/km
Ø Geschwindigkeit: 2.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 103 bpm
Ø Temperatur: 21.1 °C
Kalorien: 1632 kcal

Nach dieser wundervollen Wanderung waren wir uns abends noch gar nicht so sicher, was wir am letzten Tag machen wollten. Es gab die Option Bogenschießen zu gehen oder noch eine Wanderung in Angriff zu nehmen. Letztendlich haben wir uns aufs erneute Wandern geeinigt und diese sollte uns nach Großarl führen, wo wir auf den Kreuzkogel gestiegen sind… 🥾

8 Gedanken zu “Österreich: Pongau 2026 #5 – Panorama-Wanderung über Grießenkareck & Saukarfunktel

  1. Pingback: Österreich: Pongau 2026 #4 – Besuch der Eisriesenwelt Werfen | moviescape

    • Ja, die Aussicht war wirklich herrlich. Überhaupt diese Wanderung. Wenn ich diese noch einmal Revue passieren lasse, könnte ich mich wirklich nicht entscheiden, ob ich lieber am Meer oder doch in den Bergen bin. Am besten beides.

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  3. Pingback: Österreich: Pongau 2026 #6 – Wanderung auf den Kreuzkogel über Großarl | moviescape

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