Die 5 besten Anime-Filme

Bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG springen wir heute weiter von den besten Filmen der 1970er Jahre zu den besten Anime-Filmen. Auch wenn ich bereits einige Animes gesehen habe, so bin ich doch weit kein Experte für diese Kunstform. Dennoch hat es Spaß gemacht, meine Top 5 zusammenzustellen. Was sind eure Favoriten? 🏯

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 406 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 406 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 406 lautet:

Die 5 besten Anime-Filme

  1. „Akira“ (1988) – Das ist der Film, der mich überhaupt erst zum Anime gebracht hat. Ich war fasziniert von der Cyberpunk-Thematik, den flüssigen Animationen und der Gewalt. Im Anschluss habe ich sogar die ersten beiden Bände des Mangas gelesen. Seit ein paar Jahren steht die Manga-Komplettbox auch bei mir im Regal, doch bin ich noch nicht dazu gekommen, sie zu lesen. Auch auf dem Film habe ich wieder Lust bekommen. Schade, dass die Realfilm-Adaption von Taika Waititi bisher auf sich warten lässt.
  2. „Chihiros Reise ins Zauberland“ (2001) – Die beiden Ghibli-Filme „Prinzessin Mononoke“ und dieser hier haben die westliche Welt wie im Sturm erobert. Spätestens mit diesen beiden Filmen war Anime auch hierzulande im Mainstream angekommen. Und das völlig zurecht, denn es sind fantastische Filme, die aufgrund ihres klassischen Stils völlig zeitlos sind.
  3. „Ghost in the Shell“ (1995) – Neben „Akira“ der zweite große Cyberpunk-Anime, der meine Wahrnehmung des Genres geprägt hat. Inzwischen habe ich eher die Realfilm-Adaption im Kopf, doch das Original war damals prägend. Ohne „Ghost in the Shell“ hätte es „Matrix“ in dieser Form wohl nicht gegeben, was die popkulturelle Bedeutung des Films deutlich macht.
  4. „Paprika“ (2006) – Auch „Paprika“ stand Pate für einen großen Realfilmerfolg. Zumindest indirekt, denn die Geschichte erinnert sehr an Christopher Nolans „Inception“.  In diesem Anime werden die Traumsequenzen aber viel fantastischer inszeniert. Wirklich sehenswert.
  5. „Your Name. – Gestern, heute und für immer“ (2016) – Der jüngste Film auf meiner Liste ist ein großer Anime-Erfolg, der mich tief zu berühren wusste. Der Stil ist großartig und inhaltlich hat „Your Name“ auch einiges zu bieten. Die Geschichte ist mir danach noch länger im Kopf geblieben. Es war zudem der erste Anime, den ich zusammen mit den Kids geschaut habe.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

19 Gedanken zu “Die 5 besten Anime-Filme

  1. Akira und Ghost in the Shell sind natürlich auch bei mir an Bord, Satoshi Kon mit Perfect Blue statt Paprika. Ghibli-Filme fehlen mir noch komplett im Regal; war mal kurz davor, sie nachzukaufen, aber da kamen dann alle auf Netflix. Your Name muss ich immer noch sehen…

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    • Ja, „Akira“ und „Ghost in the Shell“ dürften heute vermutlich die meistgenannten Filme sein. „Perfect Blue“ fehlt mir leider noch und von den Ghiblis habe ich bisher auch nur zwei in der Sammlung.

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  2. ENDLICH mal ein Thema, bei dem ich voll drin bin *lach* Ich hab inzwischen soooo viele Animes, aber auch Anime Serien gesehen. Einige davon sind auch in meiner DVD Kiste und von deiner Liste kenne ich sie alle ❤

    Mein letzter bewusster Anime als Film war (wenn ich von Ghibli absehe, was ich gerne mal zwischendurch schaue) „Suzume“. Der war auch von der Erzählweise her schön gemacht…

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    • Da steckst du wirklich viel tiefer drin als ich, denn meine Anime-Kenntnisse beschränken sich tatsächlich auf diese Liste plus vielleicht noch 5 Filme. Irgendwann muss ich hier mal tiefer eintauchen. Serien habe ich noch keine gesehen.

      „Suzume“ ist ja auch von Makoto Shinkai, wie „Your Name“, sprich da ist mein Interesse definitiv da. Schon alleine der Stil ist so wunderschön. Merke ich mir vor, danke für den Tipp!

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      • Sehr empfehlenswerte Serie ist auch „The promised Neverland“, aber nicht unbedingt mit den Kindern schauen, obwohl die Serie auf den ersten Blick harmlos wirkt. Die Story dahinter ist unerwartet. Da hat selbst mein Mann mitgeschaut.

        Es gab auch einen Film letzten Herbst, der erinnert vom Stil stark an Ghibli… mir will nur der Name gerade nicht einfallen… ääähm…ahja, „Der Imaginäre“, der war schön. Den habe ich im Flugzeug von Paris wieder zurück geschaut.

        Ach es gibt so viel Schönes, aber auch Spannendes und mehr….

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      • Danke auch für diesen Tipp! Das klingt tatsächlich spannend. Merke ich mir vor, wenn ich mal Zeit und Lust auf eine Anime-Serie habe. 🙂

        Ich muss mich da mal wieder mehr reinfuchsen. Vielleicht wenn die Kids auch dafür Interesse zeigen. Mal sehen.

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