Transformers (2007)

Aktualisierung: Ich habe „Transformers“ am 14. November 2010 und am 5. März 2025 zum ersten Mal mit den Kindern gesehen und jeweils eine Besprechung der  Wiederholungssichtung veröffentlicht.

Gestern Abend habe nun auch ich endlich den potentiellen Sommerblockbuster des Jahres gesehen: Michael Bays „Transformers“. Als Kind habe ich das Spielzeug geliebt. Man konnte die Figuren verwandeln! Damit konnten sich die futuristischen Roboter – dank ihrer Vielseitigkeit – bei mir direkt hinter LEGO platzieren. Ich hatte damals sogar den großen, verwandelbaren Optimus Prime auf den ich monatelang gespart hatte. Auch die Comics, die Zeichentrickserie sowie Hörspielkassetten haben mir viel Freude bereitet. Folglicherweise waren meine Erwartungen nicht gerade niedrig.

Transformers (2007) | © Paramount Pictures (Universal Pictures)

Transformers (2007) | © Paramount Pictures (Universal Pictures)

Ich schicke gleich einmal vorweg, dass meine Erwartungen nicht erfüllt wurden. Die Roboteraction war grandios, die Effekte herausragend. Auch Schauspieler und Inszenierung gingen voll in Ordnung. Doch leider gibt es da auch noch das Drehbuch. Nun hatte ich hier auch wirklich nicht viel erwartet. Schließlich handelt es sich hierbei um die Verfilmung einer Spielzeugreihe. Die laue Geschichte geht demnach auch noch irgendwie in Ordnung. Auch mit den Teenagern als Identifikationsfiguren konnte ich mich anfreunden. Doch leider, leider hat man die eigentlich Hauptfiguren – die Transformers – nicht ansatzweise ernst genommen. Die Dialoge sind teils so haarsträubend, dass ich angenommen hatte, man hat einfach ein paar spielende Kinder als Vorbild genommen: ‚Ich bin Optimus Prime, ich komme um euch zu retten!‘ oder ‚Ich bin Megatron, ich komme um euch zu zerstören!‘ sind da noch die Highlights. Wirklich schade.

Die – bei einem Film von Michael Bay – zu erwartende Militärhandlung hat mich auch extrem genervt. Diese ganze Verschwörungs- und Signalgeschichte war einfach nur überflüssig, da man als Zuschauer ja bereits genau wusste, was es mit dem Signal auf sich hat. Zudem wurde diese Storyline mit nichtssagenden Charaktern unnötig aufgeblasen: Was sollte die blonde Analytikerin? Was der Rapper-Hacker? Nervig und ablenkend. Das hätte es nicht gebraucht. Hinzu kommt noch, dass der Film ohnehin mindestens eine halbe Stunde zu lang ist – und damit meine ich nicht die noch ganz nette Charaktereinführung zu Beginn, bei der teils deutlich der Einfluss Spielbergs durchblitzt.

Doch es gibt auch positives zu berichten: Die Actionszenen sind – trotz absolutem Übermaß – einfach beeindruckend. Die Effekte sind grandios. In hellstem Sonnenlicht tanzen hier die Roboter teils in Zeitlupe und interagieren mit realen Figuren und Sets. Unglaublich, was ILM hier geleistet hat. In solchen Szenen kann der Film dann auch wieder voll und ganz überzeugen – wenngleich ich auch denke, dass etwas weniger hier manchmal mehr gewesen wäre. Die für Bay typische Inszenierung (Hubschrauber vor Sonnenuntergang, extreme Zeitlupen und Farbfilter etc.) weiß auch zu gefallen. Man kann über den Regisseur sagen, was man will. Seinen visuellen Stil hat er gefunden. Auch die Schauspieler haben mich teils positiv überrascht. Allen voran Shia LaBeouf, der tatsächlich eine ganz gute Figur macht, was mich in Bezug auf „Indiana Jones IV“ hoffen lässt. Megan Fox geht als Eyecandy auch in Ordnung und Schauspieler wie Jon Voight oder John Turturro sehe ich sowieso immer gerne – wenngleich ihre Leistungen hier eher zu vernachlässigen sind.

Fazit

„Transformers“ lässt mich nun sehr zwiespältig zurück. Einerseits wurde ich schon recht gut unterhalten, andererseits habe ich mich auch oft unglaublich geärgert. Vielleicht geht es mir wie Sergeant Murtaugh und ich bin einfach zu alt für den Scheiß. Nicht der erwartete Kracher, aber auch kein totaler Reinfall. Nur nette Unterhaltung: 6/10 Punkte.

A Scanner Darkly (2006)

Mit „A Scanner Darkly“ habe ich gestern einen der beeindruckendsten Filme meines bisherigen, persönlichen Filmjahres gesehen. Richard Linklater ist ja bekannt dafür nicht auf ein Genre festgelegt zu sein – wie er mit „Dazed and Confused“, „Before Sunrise“ oder „School of Rock“ bewiesen hat. Seine Philip K. Dick-Adaption fällt dennoch aus der Reihe – und das nicht nur durch den außergewöhnlichen visuellen Ansatz.

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Dennoch ist es – auf den ersten Blick – vor allem der Look des Films, der ihn von der Masse abhebt. Die Technik nennt sich Rotoscoping und wird bereits seit Jahren genutzt. Ralph Bakshis Version von Tolkiens „Der Herr der Ringe“ ist wohl einer der bekanntesten Vertreter dieses Subgenres des Animationsfilms. „A Scanner Darkly“ treibt diese Technik jedoch auf die Spitze: Klar definierte Linien. Harte Farbübergänge. Reduzierte Details. Und dennoch: Die zugrunde liegenden Darsteller sind stets eindeutig zu erkennen. Die Performance bleibt erhalten. Die Realität weicht allerdings den Zeichnungen. Das Ergebnis ist eine faszinierende Mischung, die künstlerisch absolut zu überzeugen weiß. Grandios. Besonders wenn man den Arbeitsaufwand bedenkt: Jeder Frame musste per Hand nachgezeichnet werden. Jeder. Wenn man bedenkt, wieviel Aufwand es alleine ist, eine exakte Maske über ein paar Frames hinweg zu zeichnen, bleibt mir nur den Künstlern meine Hochachtung auszusprechen: Das Ergebnis ist wahrlich famos!

Nun zum Inhalt: Philip K. Dick-Adaptionen gibt es wie Sand am Meer. Wenige können die Atmosphäre ihrer Vorlage einfangen (bestes Beispiel: „Blade Runner“) und noch wenigeren gelingt eine werkgetreue Umsetzung der Geschichte. „A Scanner Darkly“ funktioniert erstaunlich gut. Anfangs hatte ich etwas befürchtet, der Film würde sich (so wie teils „Fear and Loathing in Las Vegas“) in reinen Drogenepisoden verlieren. Doch es steckt mehr dahinter. Das Ende ist zudem erschreckend schlüssig. Typisch Philip K. Dick. Überhaupt kommt die düstere Atmosphäre Dicks recht gut rüber, was sich weniger in der Inszenierung und Farbgebung äußerst, sondern hauptsächlich durch Schauspiel, Dialoge und Stimmung transportiert wird – umso beeindruckender bei einem Film, der oberflächlich betrachtet besonders durch seine Optik hervorsticht.

Ich bin schwer begeistert von „A Scanner Darkly“. Ich hätte mir einzig einen etwas größeren Schwerpunkt auf den titelgebenden Scannern gewünscht und dafür ein paar weniger Drogenszenen. Trotz dieser kleinen Einschränkung, kann ich den Film dennoch jedem empfehlen, der sich auch einmal auf außergewöhnliche Seherfahrungen einlässt – auch inhaltlich, denn auch dort ist „A Scanner Darkly“ alles andere als Mainstream: 9/10 Punkte.

Fred: ‚What does a scanner see? Into the head? Into the heart? Does it see into me? Clearly? Or darkly?‘

Flags of Our Fathers

Gestern Abend habe ich endlich den ersten Teil des Filmprojekts von Clint Eastwood gesehen, das die Schlacht um Iwo Jima thematisiert und mir der vielversprechendste aktuelle Beitrag zum Kriegs- bzw. Antikriegsfilm (die Grenze ist teils schwer zu ziehen) zu sein scheint: „Flags of Our Fathers“. Nach der Sichtung bin ich nun etwas ernüchtert und setze meine ganze Hoffnung auf „Letters from Iwo Jima“, in dem die Schlacht aus japanischer Sicht erzählt wird.

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Generell finde ich Krieg doof. Ich könnte mir – als überzeugter Zivi – auch nie den Dienst an der Waffe vorstellen. Dennoch hat die Geschichte gezeigt, dass es anscheinend nicht ohne globale Auseinandersetzungen geht. Insofern braucht das Land natürlich Soldaten. Leider kann ich die Militärmentalität überhaupt nicht nachvollziehen: Strikte Befehlsketten, Aufopferung für das Land etc. All das erscheint mir supekt. Vielleicht übt der Kriegsfilm deshalb eine teils doch recht starke Faszination auf mich aus. Weil ich mir Antworten erhoffe. Antworten, die ich jedoch nie bekomme.

Auch „Flags of Our Fathers“ erfüllt nahezu jedes Klischee des Genres. Die Kameradschaft wird glorifiziert, blauäugige Jungs sterben für ihr Vaterland und trotz der klaren Verneinung des Heldentums schafft der Film selbst ebensolche: Die Helden von Iwo Jima. Schade, hier hätte ich mir – trotz gelungener Ansätze – wirklich mehr erhofft. Sowieso verstehe ich nicht, warum man immer wieder irgendwelche Schlachten nacherzählen muss. Wäre es nicht einmal viel interessanter die Auswirkungen des Kriegs auf die Bevölkerung zu zeigen? Wenn ich allein daran denke, was meine Großmutter aus der Zeit zu erzählen weiß, als sie und ihre Familie vertrieben wurde. In der europäischen Bevölkerung muss es tausende höchstinteressante Schicksale geben, doch landet das Genre immer wieder beim Soldaten. Dem Kriegshelden. Vielleicht liegt das auch daran, dass 99% aller Kriegsfilme aus Amerika kommen, einem Land das eben nur diese heldenhafte Seite kennt oder das – wie in Vietnam oder aktuell im Irak – eben aus der Ferne protestiert.

Da ich nun ziemlich vom Thema abgweichen bin, muss ich doch ein paar lobende Worte über Eastwoods Film verlieren: Er ist grandios inszeniert. Die Schlacht steht der aus „Der Soldat James Ryan“ um fast nichts nach. Das Foto als Aufhänger fand ich auch sehr gelungen. Zudem scheint man wirklich sehr an der historisch korrekten Rekonstruktion der Ereignisse interessiert gewesen zu sein. Als gespieltes Zeitdokument funktioniert der Film demnach sehr gut. Die Frage ist allerdings, ob ein Dokumentarfilm hier nicht sinnvoller gewesen wäre. Die eingestreuten Interviews wirken nämlich eher fehl am Platz.

Insgesamt hat mir „Flags of Our Fathers“ gut gefallen, aber ich hätte mehr erwartet. So reiht sich der Film etwas hinter Spielbergs „Saving Private Ryan“ und sehr viel weiter hinter „Band of Brothers“ ein. Die emotionale Kraft eines „Der Pianist“ wird in keiner Sekunde erreicht, dafür ist Eastwoods Werk zu sehr Kriegs- und zu wenig Antikriegsfilm. Als Einblick in die Geschichte hinter dem berühmten Foto jedoch sehr gelungen: 7/10 Punkte.

Snakes on a Plane (2006)

Einer der am meisten gehypten Filme des letzten Jahres dürfte wohl David R. Ellis „Snakes on a Plane“ gewesen sein. Alleine das Bekanntwerden des Titels und des Hauptdarstellers (Samuel L. Jackson) haben eine Lawine ins Rollen gebracht, die sich New Line auf äußerst intelligente Weise zu nutze gemacht hat. Virales Marketing als Phänomen, das in dieser Form noch nie dagewesen war. Der Höhepunkt dürften wohl Nachdrehs gewesen sein, die New Line aufgrund der starken Fan-Reaktion veranlasst hat. Wahrlich nicht alltäglich.

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Ohne den Hype wäre der Film wohl auch komplett an mir vorbeigegangen, hat doch allein die außergewöhnliche Entstehungsgeschichte mein Interesse geweckt. Einmal abgesehen davon bekommt man im Film genau das zu sehen, was der Titel verspricht: „Snakes on a Plane“. Die Rahmenhandlung ist äußerst dünn, jedoch kann sie mit einer erstaunlich ausführlichen Einführung der Charaktere überraschen. Hätte ich in dieser Form nicht erwartet – und einmal ehrlich: Das wäre bei dieser schwachen Figurenzeichnung auch nicht wirklich nötig gewesen.

Auf dem Flug selbst gibt es dann allerlei schlangenbezogene Actionszenen, gewürzt mit Sex- und Ekelszenen – genau so, wie von den Fans gewünscht. Ab und an blitzt zudem schwarzer Humor auf, der allerdings nie sonderlich bissig ist, sondern höchstens einmal zum Schmunzeln anregt. Leider nimmt sich der Film oft viel zu ernst, was bei dieser absurden Handlung und den Klischeefiguren einfach nicht funktioniert. Solche Szenen sind anscheinend Überbleibsel aus einer Drehbuchfassung, während der das Studio den Film noch als ernsthaften Thriller konzipiert hatte. Glücklicherweise sind wir davon verschont geblieben – eifrigen Bloggern sei Dank!

Letztendlich bietet „Snakes on a Plane“ eine etwas halbgare Mischung aus verschiedensten Genres. Wirklich gruselig ist der Film nicht (dafür hätten es bei mir „Spiders on a Plane“ sein müssen), spannend ist er nur bedingt (wenngleich einige Angriffe schon recht überraschend kamen) und der Humor ist mal mehr (Freundin des Flugbegleiters) und mal weniger (Rapperhandlung) gelungen. Was bleibt ist anspruchslose Unterhaltung, die stets sympathisch bleibt. Macht – wohl hauptsächlich dank seiner Enstehungsgeschichte – größtenteils wirklich Spaß: 6/10 Punkte.

Der verbotene Schlüssel – OT: The Skeleton Key (2005)

Gestern Abend habe ich mich endlich einmal wieder gegruselt – und das glücklicherweise nicht weil der Film so schlecht gewesen wäre. Ich glaube, das letzte Mal ist das Alejandro Amenábar mit „The Others“ gelungen. Nun hat es Iain Softleys „Der verbotene Schlüssel“ erneut geschafft, dass ich gestern mit einem etwas mulmigen Gefühl ins Bett gegangen bin. So muss das bei dieser Art von Film sein.

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Von der Atmosphäre erinnert „Der verbotene Schlüssel“ tatsächlich etwas an Amenábars Gruselfilm. Besonders das große, geheimnisvolle Haus und die schummrige Beleuchtung wecken Erinnerungen an „The Others“. Daneben steht – aufgrund der Thematik – wohl vor allem Alan Parkers grandioser Voodoo- bzw. Hoodoo-Schocker „Angel Heart“ Pate. Bis heute einer meiner Lieblingsfilme und Iain Softley schafft es tatsächlich seinen Vorbildern atmospärisch nahe zu kommen.

Zur Geschichte möchte ich nicht viel sagen. Geht auch nicht, ohne zu viel zu verraten. Nur so viel: Die Handlung ist absolut schlüssig und stimmig erzählt. Die Charaktere sind sehr glaubhaft geschrieben und man fühlt sich ihnen – ganz besonders Caroline – von Anfang an verbunden. Das Beeindruckende: Jede Wendung ist absolut nachvollziehbar und logisch. Nie wirkt etwas aufgesetzt (wie das häufig bei überraschenden Wendungen der Fall ist) oder gezwungen. Ebenso wie bei den beiden – von mir ernannten – Vorbildern.

Natürlich gibt es auch einige Schwächen. So kommt auch „Der verbotene Schlüssel“ nicht ohne klischeehafte Schockeffekte aus, die allerdings nie so ausgewalzt werden, als dass sie mich genervt hätten. Viel mehr Netagivpunkte fallen mir nun gar nicht mehr ein. Das wunderbare Drehbuch und die einfühlsame Inszenierung gleichen sowieso die meisten Schwächen spielend aus.

Ich hatte eigentlich nicht mehr erwartet, als einen 08/15-Grusler. Dank Ehren Kruger (Autor von „Arlington Road“) und Iain Softley (Regisseur von „K-PAX“) – und natürlich den wunderbaren Darstellern (u.a. Kate Hudson, Gena Rowlands und John Hurt) – ist aus „Der verbotene Schlüssel“ allerdings ein kleines Highlight für Genrefreunde geworden. Zumindest für solche, die sich gerne einmal ruhig und stimmungsvoll gruseln lassen wollen. Auch wenn die zweite Sichtung nicht so effizient sein wird, so weiß ich nun zumindest die Verfilmung von „Tintenherz“ bei Iain Softley in den besten Händen: 8/10 Punkte.

Superman Returns (2006)

Superman. Der Mann aus Stahl. Als Kind fand ich Richard Donners Version grandios. Später habe ich ganz gern in die Soap-Version „Superman: Die Abenteuer von Lois & Clark“ reingeschaut, um dann erst wieder durch Jerry Seinfeld auf den Helden meiner Kindheit zu treffen. Gestern habe ich nun endlich Bryan Singers „Superman Returns“ gesehen, dessen zwei „X-MEN“-Teile mir als sehr gelungene Superheldenfilme in guter Erinnerung sind.

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Die Opening-Titles erscheinen, unterlegt mit John Williams genialem Original-Score der 1978er Version. Ein audiovisueller Rausch, der den Zuschauer von Supermans zerstörter Heimatwelt Krypton direkt zur Erde befördert. Wahrlich famos! Zu diesem Zeitpunkt war mir allerdings noch nicht bewusst, dass ich mit diesem äußerst gelungenen Einstieg bereits den besten Teil des Films hinter mir hatte.

„Superman Returns“ setzt mit seiner Geschichte nach dem zweiten Teil aus dem Jahre 1980 an. Es liegen folglich 26 Jahre zwischen beiden Filmen und der Zuschauer wird ziemlich unvorbereitet in die Geschichte geworfen. Ich hasse es ja schon bei Serien, wenn keine Zusammenfassung der vorhergehenden Folgen vorangestellt wird – und da liegt dann meist nur eine Woche zwischen den Geschehnissen. Ich hatte folglich erst einmal mit der Orientierung zu kämpfen. Glücklicherweise bzw. leider war die Geschichte im weiteren Verlauf dann so einfach gehalten, dass man nach der anfänglichen Verwirrung der Handlung im Schlaf hätte folgen können.

Ein weiteres Problem hat Bryan Singer mit der Stimmung des Films. Einerseits hat er aus Lois Lane eine sehr moderne Frau gemacht und Superman fast schon zur tragischen Figur aufgebaut. Philosophisch angehauchte Fragestellungen à la ‚Warum benötigt die Welt Superman?‘ täuschen zudem Tiefe in der episch angelegten Geschichte vor. Auf der anderen Seite haben wir mit Lex Luthor und Co. typische Klischeebösewichte, die den 80er Jahre Filmen entsprungen scheinen. Schablonenhaft. Überzogen. Theatralisch. Genauso wie die seltsam platten Weltherrschaftspläne. Da gibt es keine Kniffe, das ist flacheste Erzählkunst – und das mag so überhaupt nicht zu den auf modern getrimmten Figuren passen.

Neben der seltsam zerfahren wirkenden Grundstimmung kann der Film auch dramaturgisch nicht überzeugen. Es gibt einige schöne Momente, doch der Spannungsaufbau mag nicht so richtig funktionieren. Letztendlich hat mich das Geschehen seltsam kalt gelassen. Es hat einfach der Charme der früheren Filme gefehlt. Ich denke eine wirkliche Modernisierung, wie sie Christopher Nolan mit „Batman Begins“ erfolgreich durchgeführt hat, wäre ein weitaus gelungenerer Ansatz gewesen.

Überzeugen kann der Film dagegen mit seiner Optik. Es sieht schon unglaublich gut aus, wenn Superman durch die Wolken bricht oder ein Flugzeug vor dem Absturz rettet. In solchen Szenen funktionert der Film auch wirklich gut. Es schimmert eine gewisse Selbstironie durch und der Score von John Williams bläst einfach alle Zweifel hinfort: Dort fliegt Superman. Doch sobald sich die Geschichte wieder auf die Dreiecksbeziehung oder Lex Luthor und seinen tollen Plan konzentriert, bricht der Film unweigerlich ein. Schade.

Bryan Singer ist ein fähiger Regisseur, der meiner Meinung nach den falschen Ansatz zur Wiederbelebung von Superman gewählt hat. Das Resultat ist nun leider sehr durchwachsen und auch der großartige audiovisuelle Eindruck kann nicht über die offensichtlichen Schwächen in Handlung und Atmosphäre hinwegtäuschen: 6/10 Punkte.

Harry Potter und der Orden des Phönix – OT: Harry Potter and the Order of the Phoenix (2007)

Aktualisierung: Ich habe „Harry Potter und der Orden des Phönix“ am 18. Juli 2007 und am 27. Dezember 2025 erneut gesehen und jeweils eine Besprechung der Wiederholungssichtung veröffentlicht.

Gestern Abend habe ich es auch endlich ins Kino geschafft, um die – zumindest unter Fans – kontrovers diskutierte Verfilmung von „Harry Potter und der Orden des Phönix“ zu sehen. Nach der Sichtung kann ich den hohen Diskussionsbedarf nun zumindest teilweise verstehen, wenngleich ich mich doch etwas wundern muss, warum die vorhergehenden Filme meist anstandslos akzeptiert wurden.

Harry Potter und der Orden des Phönix (2007) | © Warner Home Video

Harry Potter und der Orden des Phönix (2007) | © Warner Home Video

Für mich ist „Harry Potter und der Orden des Phönix“ – neben dem ersten Teil, der allerdings auch nur eine Einführung in diese Welt war – der bisher schwächste Roman der Reihe. Zu viele Subplots, die auch um einiges knackiger erzählt hätten werden können, zu viel bedeutungsschwangeres Gerede und erst gegen Ende wurde wieder Fahrt aufgenommen. Wahrlich kein schlechtes Buch, aber meiner Meinung nach verbesserungswürdig. Insofern war ich ganz guter Dinge in Bezug auf die Verfilmung, da das Potential für sinnvolle Kürzungen durchaus vorhanden war.

Nach dem Film kann ich nun sagen: Sehr gelungen. Atmosphärisch dicht, toll inszeniert und visuell einfach atemberaubend. Zudem wurde die Balance zwischen heimeligen Hogwarts-Szenen und epischen Actionszenen ziemlich gut gehalten. Meiner Meinung nach wurde – wie bereits bei „Harry Potter und der Feuerkelch“ – die Essenz der Geschichte auf die Leinwand gebannt und diese funktioniert auch im neuen Medium tadellos.

Ich bin nun ein Film- und Buchliebhaber. Zudem weiß ich, dass beide Medien nicht auf die gleiche Art und Weise Geschichten erzählen können. Dennoch gibt es selbstverständlich gute und schlechte Adaptionen. Viele „Harry Potter“-Fans beklagen sich nun darüber, dass so viel fehlt. Ist auch so. Keine Frage. Doch wie sonst soll man einen ca. 1000-seitigen Roman in knapp zweieinhalb Stunden Film pressen? Kein Studio der Welt würde einen vierstündigen „Harry Potter“ ins Kino bringen – man bedenke alleine die Zielgruppe. Man muss kürzen – und das ist „Harry Potter und der Orden des Phönix“ nicht schlechter oder unbedachter gemacht worden, als in den Vorgängern.

Fazit

Ich für meinen Teil bin sehr zufrieden. Ich wurde grandios unterhalten und mein Gedächtnis wurde wieder etwas aufgefrischt. Wenn ich in die komplexe Geschichte der Vorlage in allen Facetten eintauchen will, lese ich eben das Buch. Wenn ich einen Film sehen will, sehe ich einen Film. Zwei Medien, unterschiedliche Regeln. Eigentlich ganz einfach. Nun vergeht leider wieder erst einmal enorm viel Zeit, bis „Harry Potter und der Halbblutprinz“ auf der Leindwand zu bewundern sein wird. Zeit, die ich mir mit dem aktuellen Roman vertreiben werde: 8/10 Punkte.

Harry Potter und der Feuerkelch – OT: Harry Potter and the Goblet of Fire (2005)

Aktualisierung: Ich habe „Harry Potter und der Feuerkelch“ am 26. Dezember 2025 zum ersten Mal mit den Kindern gesehen und eine Besprechung der Wiederholungssichtung veröffentlicht.

Wieder einmal hinke ich dem derzeit herrschenden „Harry Potter“-Wahn etwas hinterher. So habe ich bis jetzt weder den finalen Roman gelesen, noch den aktuellen Kinofilm gesehen. Zur Einstimmung auf letzteren gönnte ich mir gestern Abend zumindest noch einmal die Verfilmung von „Harry Potter und der Feuerkelch“ – wieder einmal ein äußerst unterhaltsames und positives Filmerlebnis.

Harry Potter und der Feuerkelch (2005) | © Warner Home Video

Harry Potter und der Feuerkelch (2005) | © Warner Home Video

Anfangs konnte ich mit „Harry Potter“ überhaupt nichts anfangen. Schon allein der Hype hat mich davon abgehalten die Bücher anzurühren. Nach der ersten großen Erfolgswelle – irgendwann zwischen Band 2 und 3 – habe ich mich dann doch einmal an den Erstling gewagt. Ich war überrascht vom mitreißenden Schreibstil J. K. Rowlings und wurde schneller in die fantastische Welt der Zauberei hineingezogen, als ich jemals vermutet hätte. Seitdem gehört „Harry Potter“ für mich zur Pflichtlektüre. Spätestens ab Band 3 kann sich die Reihe sowieso nicht mehr den Vorwurf machen lassen, weichgespülte Kinderfantasy zu sein. Ich war auf jeden Fall erstaunt und hocherfreut, wie erwachsen die Geschichte geworden ist. Das gleiche gilt uneingeschränkt für die Filmreihe.

Die ersten beiden Teile waren deutlich kindlicher und harmloser inszeniert als ihre Nachfolger, wenngleich – besonders in Teil 2 – auch kein Halt vor Grausamkeiten gemacht wurde. Beide Teile haben grandios die Atmosphäre der Bücher eingefangen und konnten mich ausgezeichnet unterhalten. Mit „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ wurde die Filmreihe schließlich erwachsen und Regisseur Alfonso Cuarón („Children of Men“) hat einen eigenen Stil eingeführt, der zwar etwas mehr von der Buchvorlage abgewichen ist, aber deutlich besser zum Medium Film gepasst hat. Mike Newells („Vier Hochzeiten und ein Todesfall“) vierter Teil erscheint stilistisch nun wie eine Mischung aus den beiden Vorgängern, ohne jedoch eine wirkliche Eigenständigkeit zu erreichen. So kannt sich „Harry Potter und der Feuerkelch“ zwar nicht den vordersten Platz unter den J. K. Rowling-Verfilmungen sichern – als Adaption des Romans funktioniert er dennoch tadellos.

Zur Geschichte kann ich nun gar nicht viel sagen, ohne zu weit ausholen zu müssen. Sie ist stimmig erzählt, deutlich kompakter als im Buch und – auch für nicht Eingeweihte – durchaus nachvollziehbar. Besonders das letzte Drittel ist unglaublich spannend und atmosphärisch dicht. Spätestens hier wäre es an der Zeit, den lieben Kleinen die Augen zuzuhalten, liebe Eltern, denn hier wird gemordet, es werden Körperteile abgetrennt usw. Die FSK12-Freigabe ist folglich durchaus ernst zu nehmen. So sehr die spannende und düstere Inszenierung auch das erwachsene Publikum erfreut, so geht ihr doch etwa die Magie ab, die in den ersten drei Teilen noch allgegewärtig war. Das liegt vermutlich auch am Weggang von John Williams, der für „Harry Potter“ wieder einmal einen magischen und unvergesslichen Score geschrieben hatte und hier durch Patrick Doyle ersetzt wurde. Wirklich sehr schade.

Fazit

Ich kann „Harry Potter und der Feuerkelch“ für alle Fantasyfreunde nur empfehlen. Der Film bietet eine grandiose Optik und eine – für Buchkenner fast schon zu – schlüssige Handlung in der Welt der Zauberei. Nun freue ich mich erst einmal auf „Harry Potter und der Orden des Phoenix“ und das gedruckte letzte Kapitel in dieser epischen Geschichte: 8/10 Punkte.

Jurassic Park III (2001)

Aktualisierung: Ich habe „Jurassic Park III“ am 30. November 2024 zum ersten Mal mit meinen Kindern gesehen und eine aktualisierte Besprechung veröffentlicht.

Mit „Jurassic Park III“ habe ich einmal wieder die Sichtung der beliebten Dinosaurier-Trilogie vollendet. Der Film hat mir damals im Kino äußerst viel Spaß bereitet, was wohl hauptsächlich meiner niedrigen Erwartungshaltung zuzuschreiben war. Auch heute noch weiß mich Joe Johnstons Urzeitabenteuer zu unterhalten, wenngleich die Schwächen auch immer stärker in den Vordergrund treten.

Jurassic Park III (2001) | © Universal Pictures Germany GmbH

Jurassic Park III (2001) | © Universal Pictures Germany GmbH

Eine Geschichte ist eigentlich kaum vorhanden. Die Dinoaction steht klar im Vordergrund. „Jurassic Park III“ ist kein Wissenschaftsthriller. Er ist großes, buntes Popcornkino. Als solches funktioniert der Film auch tadellos, doch leider auch nur als solches. Mit dem Vorgänger und ganz besonders Teil 1 im Hinterkopf, will sich einfach kein „Jurassic Park“-Gefühl einstellen. Dies liegt leider nicht nur an der Handlung, sondern zu großen Teilen auch an den Dinosauriern selbst.

Diese haben einige Designänderungen durchlaufen, was sie mehr zu typischen Filmmonstern macht, als dies der eher realistische Ansatz der beiden Vorgänger zugelassen hätte. Hinzu kommen deutlich schwächere VFX. Ich weiß nicht, ob es an der erhöhten Anzahl der CGI-Shots liegt oder an mangelndem Budget. Viele Eintellungen der Monster sind einfach zu deutlich als Computergrafiken auszumachen. Schade, denn „Jurassic Park“ war für mich immer einer der der Filme mit den besten VFX. Hier wurde deutlich Masse über Klasse gestellt.

Das Ensemble hat außer Sam Neill und einem Kurzauftritt von Laura Dern leider nicht viel zu bieten. William H. Macy macht in seiner Rolle zwar eine gute Figur, dafür nervt Téa Leoni leider umso mehr. Dies ist aber zu großen Teilen wohl auch ihrer schwachen Figurenzeichnung zuzuschreiben. Der Rest ist hauptsächlich Dinofutter und ebenso schnell wieder vergessen, wie er gefressen wurde.

In den Actionszenen kann „Jurassic Park III“ punkten. Die erste Raptorenhatz macht viel Spaß, die Szenen in der Voillere fand ich grandios und selbst der letzte Auftritt des Spinosaurus ist durchaus unterhaltsam. Schön finde ich auch, dass man nebenbei viel von der Fauna der Insel sieht und nicht nur die handelnden Tiere gezeigt werden.

Fazit

Das Ende bietet dann schon einmal einen Ausblick auf einen möglichen vierten Teil: Die Dinos verlassen die Insel. In den richtigen Händen sehe ich hier durchaus Potential – im schlimmsten Fall wird es eben nur wieder ein unterhaltsamer Monsterfilm, wie auch „Jurassic Park III“ einer ist: 6/10 Punkte.

Video Kings

Sneak Preview. Seit langem einmal wieder. Überall wird zurzeit anscheinend Tarantinos „Death Proof“ gesneakt. Nur nicht in Nürnberg. Dafür gab es im Vorfeld der Sneak wieder einmal eine lustige Verlosung. Dieses Mal – dank „König der Wellen“-Promotion – mit Glücksfee im Pinguinkostüm. Bei dieser hat der Zukünftige meiner Schwester doch tatsächlich den „Death Proof“-Soundtrack abgegriffen. Das Highlight des Kinoabends. Dann wurde es dunkel und es erschien das Gesicht von Fabian Busch auf der Leinwand. Ein deutscher Film. Der Titel: „Video Kings“. Nicht „Death Proof“.

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Normalerweise bin ich deutschen Filmen gegenüber eher patriotisch eingestellt. So hätte ich z.B. supergerne „Beste Zeit“ – den neuen Film von Marcus H. Rosenmüller – gesehen. In der Sneak habe ich bis jetzt allerdings nur äußerst schlechte Erfahrungen mit dem deutschen Film gemacht. Leider ist „Video Kings“ hier keine Ausnahme. Eher das Paradebeispiel. Ich nehme die Spannung gleich einmal vorweg und verkünde, dass sich „Video Kings“ als mein schlechtestes Sneakerlebnis – knapp hinter „Kevin und Perry tun es“ – einordnen lässt. Warum das so ist, versuche ich Folgenden zu erläutern.

Der Film ist auf DV gedreht. Mag ich im Kino schon einmal überhaupt nicht sehen. Es sei denn, es dient dem Film stilistisch. Oder es ist aufgrund von Budgetgründen nicht anders zu lösen. Hier ist beides nicht der Fall. Der Look wirkt billig und äußerst amateurhaft. Das Budget hat zudem anscheinend für große Namen gereicht. Anders kann ich mir das Mitwirken teils wirklich guter Schauspieler nicht erklären. Am grandiosen Drehbuch kann es nämlich nicht gelegen haben.

Gerne würde ich nun die Handlung von „Video Kings“ erzählen. Geht aber nicht. Irgendwie geht es um Flo. Der arbeitet mit Hotte in einer Videothek. Flo liebt eine Frau und hat Geldprobleme. Dann gibt es noch bescheuerte Traumsequenzen und Engel. Achja, Til Schweiger nicht zu vergessen. Die meiste Zeit hängen Flo und Hotte in der versifften Videothek rum. Das ganze ist dann auch genauso langweilig, wie es sich anhört.

Der Clou an dem Film sollen wohl die unzähligen Filmnennungen im Voice-over der Hauptfigur sein. Einem – welch Überraschung – Filmfreak. Diese sind aber so platt und aufdringlich eingebaut, dass es beinahe schon peinlich ist. Beispiel gefällig? ‚Vielleicht sollte ich die rote Pille schlucken… so wie in „Matrix“.‘ Maßlos übertriebene Betonung natürlich auf den Filmtitel. Gefehlt hätte nur noch: ‚Ja, dies ist eine Anspielung auf „Matrix“. Rote Pille und so, ihr wisst schon…‘ Wenn ich Filmreferenzen inflationär nutze, dann muss man seinem Zielpublikum doch wenigstens etwas den Spaß am Entdecken lassen – und dann noch bei solch einem Allerweltsfilm, wie „Matrix“. Die restlichen Anspielungen (Don Corleone aus „Der Pate“ etc.) sind nicht besser. Ich habe mich teils schon peinlich berührt im Kinosessel gewunden.

All diese Filmreferenzen wirken so, als hätte ein Schüler mit seinen Freunden einen Film gedreht, in dem er möglichst all seine Lieblingsfilme unterbringen wollte. Besonders amateurhaft wirkt das Herumreiten auf der Genialität von „Memento“. Wieder solch ein peinlicher Moment. Auf der gleichen Schiene fährt der Soundtrack. Stets ansprechende Mucke – SNUFF, NERF HERDER, BEATSTEAKS etc. – doch so eingesetzt, dass man genau gemerkt hat, hier wollte nur jemand seine Lieblingssongs unterbringen. Wieder peinlich und wieder wie in einem Amateurfilm.

Was ich wirklich nicht verstehe: Wie haben sich Til Schweiger, Bela B. Felsenheimer, Wotan Milke Möhring, Fabian Busch, Oliver Korittke und Peter Thorwarth nur zu einer Mitarbeit überreden lassen? Ist an dem Film etwas dran, das mir völlig entgangen ist? Wie kann es solch ein Film auf die Leinwand schaffen? Spätestens jetzt weiß ich zumindest, dass es die  Jungs von filmtrip.de mit ihrer „Mitfahrgelegenheit“ (AT) garantiert auf die große Leinwand schaffen werden, da sie den Mangel an Prominenz locker mit Talent wettmachen werden.

Wenn „Video Kings“ ein Film ohne Stars und sinnlos eingesetzte VFX gewesen wäre, den ein paar Freunde an ihren freien Wochenenden gedreht hätten, könnte ich über so manchen Mangel hinwegsehen. Mit dieser geballten Starpower und offensichtlichen Mitteln, bleibt allerdings nur Kopfschütteln: Nee, das war ja wohl einmal gar nichts.

„Video Kings“ will lustig, kultig und hip sein. Er wirkt dagegen einfach nur trashig – und das meist nicht einmal auf charmante Art und Weise. Der Soundtrack mach Spaß. Das Drehbuch ist dagegen für die Tonne. Fast schon an der Schmerzgrenze. Selbst für die Sneak: 2/10 Punkte (1 für Hottes Frisur, 1 für den peinlichen – aber doch irgendwie witzigen – Gastauftritt von Til Schweiger).