Dragonheart (1996)

Bei manchen Filmen merkt man, wie alt man eigentlich schon ist. Rob Cohens „Dragonheart“ war mir noch als recht modern im Gedächtnis, doch inzwischen hat das fantastievolle Mittelalterspektakel tatsächlich schon 16 Jahre auf dem Buckel. Wirklich kaum zu glauben. Nach etlichen Jahren gab es heute also ein Wiedersehen mit Draco und ich war gespannt, wie sich der in die Jahre gekommende CGI-Kumpan denn noch so schlägt…

Auch wenn ich den Film in meiner Jugend wohl bei jeder TV-Ausstrahlung mitgenommen habe, so konnte ich mich heute an den Prolog kaum noch erinnern. Ab dem Bündnis zwischen Bowen und Draco war ich aber wieder voll dabei und erlebte den Film durch teils nostalgisch verklärte Augen und teils mit frischem Blick. Am meisten überzeugte mich wohl erneut die wunderbare Dynamik zwischen dem ungleichen Paar: Dennis Quaid und Sean Connery, der Draco seine Stimme leiht, liefern sich einige schöne Wortgefechte und man nimmt ihnen die schwierige Freundschaft jederzeit ab. Kein Wunder also, dass die Augen am Ende etwas feucht werden.

Für die Geschichte selbst wird tief in die Fantasy-Mottenkiste gegriffen und sowohl der böse Tyrann, als auch seine Verbindung mit Draco, hat man in ähnlicher Form bestimmt schon ein gutes dutzend Mal gesehen. Hier hätte ich mir ein wenig mehr Komplexität gewünscht. Doch glücklicherweise sieht man sich „Dragonheart“ weniger aufgrund seiner Handlung, als aufgrund seines Protagonisten an und dieser ist wahrlich gelungen. 1996 war Draco eine kleine Sensation und erst heute ist mir bewusst, dass er eine der ersten CGI-Figuren mit Charakter und Mimik war – und, was viel wichtiger ist, auch heute noch überzeugen kann.

Auch wenn der Film für mich nicht mehr den gleichen Stellenwert besitzt, wie früher, so hatte ich bei der heutigen Sichtung doch wieder enorm viel Spaß. Sieht man von der Geschichte und dem leicht albernen Bösewicht ab, so bekommt man ein wirklich schönes Mittelalterabenteuer mit Drache zu sehen – und einmal ehrlich: Drachenfilme gibt es doch sowieso viel zu selten! Ein nicht fehlerfreier Film, der mit gewisser Nostalgie betrachtet durchaus 8/10 Punkte verdient hat.

Captain America: The First Avenger (2011)

Aktualisierung: Ich habe „Captain America: The First Avenger“ am 4. April 2024 zum ersten Mal mit den Kindern gesehen und eine aktualisierte Besprechung veröffentlicht.

Als ich vor zwei Wochen damit begonnen habe die Prequel-Filme zu „The Avengers“ zu sichten, hatte ich noch angenommen, dass ich frühestens zu dessen Heimkino-Auswertung mit ihnen durch bin. Jedoch weit gefehlt: Gestern Abend stand mit „Captain America: The First Avenger“ auch schon die letzte der aktuellen Marvel-Verfilmungen auf dem Programm. Fünf Filme in knapp zwei Wochen – das dürfe die höchste Filmdichte seit Beginn des Jahres sein…

Captain America: The First Avenger (2011) | © Walt Disney

Captain America: The First Avenger (2011) | © Walt Disney

Nach größtenteils durchwachsenen Kritiken waren meine Erwartungen gedämpft. Doch bereits nach den ersten paar Minuten war mir klar, dass „Captain America: The First Avenger“ genau den richtigen Ton trifft, um mich bei der Stange zu halten. Was wurde nicht alles geschrieben: übertriebener US-Patriotismus, selbstgerechte Charaktere und generell nehme sich der Film viel zu ernst. Ich jedoch war hoch erfreut hier weniger einen Kriegsfilm mit Superheld zu sehen, als einen Abenteuerfilm mit Retro-Sci-Fi-Anleihen. Schon von Anfang an war klar, dass es sich hier um eine Fantasiewelt handelt und eben nicht das uns nur allzu bekannte WW2-Szenario. Insofern sticht der Film unter den bisherigen Marvel-Verfilmungen auch heraus, da er mehr an Abenteuerfilme, wie die „Indiana Jones“-Reihe oder den Retro-Sci-Fi-Klassiker „Sky Captain and the World of Tomorrow“, als an „Iron Man“ und Co. erinnert.

Patriotismus und Heldenverehrung gibt es natürlich auch, aber was will man bei einem Film namens „Captain America“ auch erwarten, der zudem auf einem Comic basiert, das 1941 mit den Nazis als Gegenspieler eingeführt wurde? Insofern kann man noch froh sein, dass sich der Film deutlich dazu bekennt ein phantastisches Werk zu sein und durchaus mit Humor an die Sache herangeht. Besonders die erste Hälfte des Films fand ich richtig gelungen und nach Tony Starks Verwandlung zu Iron Man wohl die beste Heldenentstehung der bisherigen Marvel-Verfilmungen: langsam, ausführlich und mit bedacht auf die Charaktere erzählt. So lobe ich mir das!

Auch wenn Hugo Weavings Red Skull als Bösewicht durchaus Potential geboten hätte, sehe ich hier doch den Schwachpunkt des Films. So richtig fies und hassenswert will der Rotschädel nicht erscheinen, zumal er sich auch meist im Hintergrund hält. Auch die finale Konfrontation fand ich eher schwach und durch die erzählerische Klammer war das Schicksal des Captains ohnehin prädestiniert. Die angedeutete Liebesgeschichte verpufft natürlich ebenso, wie die Beziehung zu all den anderen Charakteren. Schade, doch das wäre in Bezug auf „The Avengers“ wohl nicht anders möglich gewesen.

Fazit

Ingesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Film und wurde mindestens ebenso gut unterhalten, wie von „Thor“ – und mit diesem darf sich „Captain America: The First Avenger“ auch um den zweiten Platz in der Prequel-Reihe streiten. Wirklich gute Unterhaltung mit ein paar offensichtlichen Schwächen, die jedoch nicht allzu schwer ins Gewicht fallen: 7/10 Punkte mit Option zur Aufwertung…

Thor (2011)

Aktualisierung: Ich habe „Thor“ am 2. April 2024 zum ersten Mal mit den Kindern gesehen und eine aktualisierte Besprechung veröffentlicht.

Irgendwie habe ich mich bei meiner filmischen Vorbereitung zu Marvels „The Avengers“ doch deutlich verschätzt. So sah ich gestern mit „Thor“ bereits den vorletzten Prolog zu Joss Whedons Superheldenepos. Wer hätte gedacht, dass meine Begeisterung für diese Art von Film so lange anhält? Teils hatte ich beinahe schon das Gefühl eine überlange Episode einer imposant inszenierten TV-Serie zu sehen. Marvel ist mit dieser übergreifenden Filmstruktur wirklich ein Coup gelungen – und das nicht nur aus Marketing-Sicht.

Thor (2011) | © Walt Disney

Thor (2011) | © Walt Disney

Als ich hörte, dass Kenneth Branagh die Regie von „Thor“ übernimmt, war zumindest mein Interesse geweckt. Was hatte man bei dieser seltsam anmutenden Kombination zu erwarten? Nachdem ich den Film nun gesehen habe, macht die Wahl Branaghs durchaus Sinn. Die Szenen in Asgard wirken fast schon wie eine Parodie auf die Shakespeare-Verfilmungen, für die der Regisseur und Schauspieler bekannt ist. Man kann die Inszenierungsfreude in jeder Szene spüren und ich bin mir sicher, dass es für Branagh ein großer Spaß war Thor, Odin, Loki und Co. ihre Wortgefechte austragen zu lassen.

„Thor“ ist anders, als die bisherigen Marvel-Verfilmungen. Zu Beginn wähnt man sich eher in einem klassischen Fantasyfilm, der mit bombastischen Bildern und übermäßigem CGI-Einsatz auftrumpft. Die Schlacht auf Jotunheim ist großer Actionquatsch, der einfach nur Spaß macht. Im krassen Gegensatz zu diesem effektüberladenem Prolog, ist Thors Ankuft in einem kleinen Kaff in New Mexico beinahe schon intim inszeniert. An dieser Stelle wird der Film zunächst zur Komödie, die ihren Humor größtenteils aus dem Zusammenprall der Kulturen zieht. Mit Natalie Portman, Stellan Skarsgård und Kat Dennings trifft unser gefallener Gott zudem auf ein merkwürdiges Trio, dessen Besetzung stellvertretend für den gesamten Film zu sein scheint.

Innerhalb des Marvel-Universums knüpft „Thor“ direkt an „Iron Man 2“ an und man bekommt erstmals einen Eindruck, wie groß und mächtig S.H.I.E.L.D. tatsächlich zu sein scheint. Durch die Aufteilung der Handlung auf zwei große Schauplätze – die Erde und Asgard/Jotunheim – kam es mir vor, als hätte ich jeweils nur einen Bruchteil der Geschichte gesehen. Als der Film zu seinem wenig einfallsreichen Showdown einsetze und kurz danach auch schon wieder vorbei war, hatte ich das Gefühl maximal die ersten zwei Akte gesehen zu haben. Das konnte es doch nicht schon gewesen sein? Trotz seiner teils absurden Handlung und Inszenierung hatte ich folglich enorm viel Spaß mit dem Film und die Zeit ist nur so verflogen.

Fazit

Wie soll ich „Thor“ nun bewerten? Es ist sicherlich die experimentellste der bisherigen Marvel-Verfilmungen und auch eine der kurzweiligsten. Leider fühlt sich der Film über weite Strecken sehr gehetzt an und ich hätte von beiden Schauplätzen und ihren Charakteren gerne mehr gesehen. Die Bilder sind teils kitschig, teils beeindruckend bombastisch und teils einfach nur irritierend. Die Schauspieler in ihren Rollen zwar oft verschenkt, doch man merkt die Spielfreude in jeder Szene. Ich zücke zunächst vorsichtig die 7/10 Punkte – mit deutlicher Tendenz nach oben…

Your Highness – Extended Edition (2011)

Als ich das erste Mal von David Gordon Greens „Your Highness“ hörte, war ich neugierig. Eine R-Rated-Komödie mit Fantasysetting? Das hörte sich zumindest nach Spaß an. Die Kritiken waren jedoch größtenteils vernichtend, weshalb ich von einer Sichtung zunächst absah. Nachdem der Film in Christians Foyer und dem Medienjournal jedoch ziemlich gelobt wurde und unzählige Trailer-Sichtungen später, führte kein Weg mehr daran vorbei mich selbst auf dieses äußerst ungewöhnliche Quest zu begeben…

Am erstaunlichsten an „Your Highness“ ist wohl, dass der Film überhaupt in dieser Form produziert wurde – und dass die Macher tatsächlich Schauspieler, wie Natalie Portman, James Franco oder Zooey Deschanel für das Projekt gewinnen konnten. Doch worum geht es in dem Film überhaupt? Dies zu beantworten ist gar nicht so einfach. Im Grunde erleben unsere Helden ein klassisches Sword & Sorcery-Abenteuer, das auch etliche Aspekte dieses Subgenres aufgreift: ein Quest muss bestritten und ein verrückter Magier besiegt werden. Hinzu kommen schleimige Monster, nackte Tatsachen und einige Hektoliter Blut und Gekröse. So weit, so 80er Jahre Fantasyfilm. Doch dies macht nur den einen Teil des Films aus.

Um den Rest zu begreifen, sollte man sich eine zotige Slacker-Komödie im Judd Apatow-Stil vorstellen mit folgender Handlung vorstellen: Unser Held Thadeous (herrlich: Danny McBride) muss sich auf seinem ersten Quest beweisen und hilft seinem Bruder Fabious (James Franco) dessen Angebetete (Zooey Deschanel) aus den Klauen des bösen Zaubereres Leezar (Justin Theroux) zu befreien und das Fuckening – ja, richtig gelesen – zu verhindern. Der Humor schwankt dabei zwischen dämlich und unfassbar dämlich, doch hat dies für mich erstaunlich gut funktioniert. Man darf an dieser Stelle allerdings nicht den Fehler machen einen guten Film zu erwarten, doch wer schon immer mal eine High Budget-Produktion sehen wollte, in der Natalie Portman das Gemächt eines Minotaurus als Trophäe überreicht werden soll, der darf ruhig einen Blick riskieren.

Ich hatte wirklich enorm viel Spaß mit „Your Highness“, auch wenn mindestens 50% der Witze einfach zu platt für meinen Geschmack waren. In erster Linie haben mir die Fantasyaspekte gefallen, die erstaunlicherweise wirklich gut funktionieren. Auch die Charaktere harmonieren sehr gut miteinander und sind auf ihre ganz besondere Art und Weise sympathisch. Die Bewertung des Films fällt mir nun nicht leicht, denn ich könnte genauso gut Argumente für eine 4 Punkte-, wie für eine 8 Punkte-Wertung finden. Somit bleibe ich bei der goldenen Mitte und der Gewissheit, dass ich die nächste Sichtung nicht mehr nüchtern und mit größerem Publikum angehen werde: 6/10 Punkte.

Die Monster AG – OT: Monsters, Inc. (2001)

Gestern Abend stand ich einmal wieder vor dem DVD-Regal und konnte mich partout nicht für einen Film entscheiden. Er sollte aufgrund der vorhergehenden recht kurzen Nacht nicht zu lang sein und zudem den Zuspruch von Frau bullion finden. Da sprang mir die Blu-ray von „Die Monster AG“ ins Auge und in diesem Moment war die Entscheidung schon gefallen. Obwohl ich den Film liebe liegt die letzte Sichtung inzwischen schon mindestens 6 Jahre zurück. Somit war es höchste Zeit für eine Auffrischung…

Bereits bei der Kinosichtung, die inzwischen bereits unglaubliche 11 Jahre zurückliegt, war ich hin und weg. Es folgten Sichtungen auf VHS, DVD und sogar eine Analyse des Films während des Studiums. Langweilig wurde er nie. Mit „Monsters, Inc.“ hat Pixar seinen bis heute kreativsten Film abgeliefert: Während die Geschichten aller anderen Filme irgendwie in unserer Welt – sei es aus der Perspektive von Spielzeugen, Nagetieren oder Robotern der Zukunft – spielen, so wurde hier eine komplette neue Welt geschaffen. Eine Welt mit eigenen Bewohnern, eigenen Regeln und einem komplett neuen Industriezweig: der Schrei-Energie-Gewinnung. Wenn man sich den Film ansieht, wirken all diese Elemente, als würden sie wie selbstverständlich zusammenpassen. Als gäbe es gar keine Alternative – und genau hier liegt die Kunstfertigkeit Pixars: im Welten bauen und Geschichten erzählen.

Natürlich sind auch die grafische Gestaltung und die Animation der Charaktere wieder über jeden Zweifel erhaben. Besonders auf Blu-ray ist es eine Freude die detailreichen Sets und Figuren zu bewundern. Jedes einzelne Element passt perfekt in diese Welt und auch wenn die Technik in den letzten 10 Jahren große Sprünge gemacht hat, was die Darstellungsqualität von Texturen, Haaren usw. angeht, wirkt „Die Monster AG“ zu keinem Zeitpunkt altmodisch oder angestaubt. Ruhige Szenen voller Charaktertiefe wechseln sich dabei mit äußerst rasanten Actionszenen ab. Besonders das Finale im Türenlager ist mit seinen im Sekundentakt wechselnden Locations eine wahre Freude!

Als Vater eines Mädchens, das sich im ungefähr gleichen Alter wie Boo befindet, war ich mehr als überrascht, wie exakt es dem Animationsteam von Pixar gelungen ist die Eigenheiten in den Bewegungsabläufen und dem Verhalten eines Kindes abzubilden. Einfach nur großartig! Auch Sully (John Goodman) und Mike (Billy Chrystal) sind fantastische Charaktere, die mehr Leben besitzen als so manche reale Filmfigur. Die unzähligen Nebencharaktere, die Monstropolis bevölkern, sind zudem bis ins letzte Detail liebevoll gestaltet und man kann in wahrlich jeder einzelnen Szene unzählige kleine Gags und Anspielungen entdecken.

Wie man bis hier wahrscheinlich herauslesen konnte, bin ich von „Monsters, Inc.“ immer noch absolut begeistert. Für mich ist es sogar der bis dato gelungenste Pixar-Film – und das mag bei der beständig hohen Qualität etwas heißen! 2013 soll es eine Fortsetzung bzw. ein Prequel geben und wenn diese nur annähernd so hochwertig werden sollte, wie der 2010 erschienene „Toy Story 3“, dann sollte sich jeder Animationsfreund den Kinostart ganz dick im Kalender markieren. Ich für meinen Teil freue mich so oder so auf ein Wiedersehen mit Mike, Sully und Co. Die perfekte Kinounterhaltung: 10/10 Punkte.

Prädikat: Lieblingsfilm

Midnight in Paris (2011)

Woody Allen hatte ich nie bewusst auf meinem filmischen Radar. Die meisten seiner Klassiker kenne ich noch von diversen TV-Ausstrahlungen, doch aktiv beschäftigt habe ich mich nie mit dem misanthropischen Stadtneurotiker. Durch seinen jüngsten Film „Midnight in Paris“ ist er jedoch wieder in mein persönliches Rampenlicht gerückt. Es mag an Paris liegen, der phantastisch angehauchten Prämisse oder auch Owen Wilson, den ich für ziemlich unterschätzt halte. Es sollte eine magische Reise werden…

Ich war 17 als ich mit Freunden zum ersten Mal alleine und unbeaufsichtigt in einer großen Stadt Urlaub machte. Eine abgehalftere Jugendherberge in Paris, rudimentärste Sprachkenntnisse und ein Gefühl von Abenteuer. Die Erinnerung daran kommt mir vor wie aus einem anderen Leben. Dennoch habe ich dieses magische Gefühl, das Paris bei diesem kurzen Trip vor gut 14 Jahren bei ausgelöst hat, nicht vergessen. Und genau solch ein magisches Gefühl gelingt es Woody Allen in „Midnight in Paris“ heraufzubeschwören. Es ist weniger die Handlung des Films, die über weite Strecken vorhersehbar bleibt, oder die oft nur angerissenen Charaktere – nein, es ist die beinahe schon magische Atmosphäre, die den Film so sehenswert macht.

Gil Penders nächtliche Streifzüge, die letztendlich – wie sollte es auch anders sein – in einer für den Zuschauer nur konsequenten Selbsterkenntis gipfeln, hat Allen so herrlich unspektakulär in die Handlung eingewoben, dass es eine wahre Freude ist. Es gibt keine forcierten Erklärungsversuche und kein aufgesetztes Hinterfragen. Unser verhinderter Autor nimmt die Situation wie sie ist und stürzt sich kopfüber in die Roaring Twenties. Die dort stattfindenden Begegnungen mit nahezu jeder Künstlergröße dieser Epoche sind wunderbar unterhaltsam inszeniert und mit pointierten Dialogen durchsetzt. Ich muss jedoch zugeben, dass wohl nur jede dritte Anspielung zu mir durchgedrungen ist. Zwar konnte ich nahezu jeden Namen einordnen, habe gewisse Werke gelesen oder gesehen, doch um wirklich alles verstehen zu können, müsste man sich wohl ausführlicher mit Literatur und bildender Kunst der damaligen Zeit auseinandersetzen.

Große Kritikpunkte kann ich an „Midnight in Paris“ nicht finden. Von mir aus hätte der Film ruhig noch etwas länger laufen können, doch dies ist eigentlich nur ein weiteres Kompliment. Man verabschiedet sich – wie im atmosphärisch ähnlich gelagerten „Before Sunrise“ – eben nur sehr ungern vom nächtlichen Paris, den inspirierenden Begegnungen und auch der Hauptfigur. Das Ende hat mir zwar gut gefallen, doch war es viel zu vorhersehbar, wie leider große Teile der Handlung des Films. Formal hätte ich auf den exzessiv eingesetzten Gelbstich der Farbkorrektur verzichten können. Natürlich wollte Allen eine Postkartenidylle schaffen. Ein verklärtes Parisbild nicht ohne Ironie. Einen Künstlertraum. Doch weniger wäre hier in meinen Augen mehr gewesen.

Insgesamt ist Woody Allens jüngster Film unglaublich entspannte Unterhaltung. Ein Wohlfühlfilm, wie er im Buche steht. Owen Wilsons Gil Pender ist dabei kein schlecht gelaunter Misanthrop, sondern ein nostalgischer Träumer – und gerade dies macht den Film in meinen Augen so sympathisch. Ich bin mir fast sicher, dass ich bei einer garantiert folgenden nächsten Sichtung des Films besser über seine Schwächen hinwegsehen kann. Es ist noch Potential vorhanden. Dennoch möchte ich schon jetzt eine dringende Empfehlung aussprechen. Nicht nur für alle Träumer da draußen. Starke 8/10 Punkte.

Going Postal: Ab die Post (2010)

Gestern Abend stand endlich ein weiterer Besuch der Scheibenwelt auf dem Plan. Mit „Going Postal“ hatte man dieses Mal sogar wieder einen Roman verfilmt, dessen Vorlage mir bekannt ist. Bereits damals fragte ich mich, wie man die komplexe und technisch teils äußerst aufwendige Geschichte jemals verfilmen könnte. Umso überraschter war ich insofern, dass man sich gerade dieses Buch ausgesucht hatte – andererseits: Welches Terry Pratchett-Werk wäre aufgrund seiner überbordenden Fantasie nicht schwierig zu verfilmen?

Wie bereits zuvor „Hogfather“ und „The Color of Magic“ wurde auch diese dritte Scheibenwelt-Verfilmung vom britischen TV-Sender Sky One produziert. Demzufolge handelt es sich bei „Going Postal“ auch um einen TV- und keinen Kinofilm. Dies hat Vor- und Nachteile, doch meiner Meinung nach kann man als Zuschauer und Terry Pratchett-Fan wirklich froh sein, dass man sich bei der Adaption für dieses Format entschieden hat. So gibt es zwar deutliche Einschränkungen was das Budget angeht, doch kann man sich aufgrund der Laufzeit von gut drei Stunden wunderbar auf die Geschichte und die Charaktere konzentrieren. Und mal ehrlich: Würden sich Hochglanz-Effekte tatsächlich gut bei der Visualisierung von Ankh-Morpork machen?

Als Adaption funktioniert „Going Postal“ wirklich tadellos. Ich war wirklich überrascht, wie gut es gelungen ist das Gefühl, die Figuren und die Struktur der Vorlage abzubilden. Eine Verfilmung, die „Ab die Post“ – so der deutsche Titel der Vorlage – absolut gerecht wird. Natürlich gibt es Abweichungen und manche Charaktere sind nicht so gut ausgearbeitet, wie ich mir das gewünscht hätte. Insgesamt jedoch kann man sich auch als Freund und Kenner der Vorlage absolut nicht beschweren und auch wenn „Ab die Post“ nicht zu meinen Lieblingsbüchern der Scheibenwelt-Reihe zählt, so funktioniert der Film als Adaption doch noch einmal deutlich besser, als dies bei „The Color of Magic“ der Fall war. Bitte mehr davon, Sky One!

Neben der natürlich exzellent ausgearbeiteten Geschichte, die eine Satire auf das Unternehmertum, die moderne Telekommunikation und noch unzählige andere Elemente des modernen Leben ist, überzeugen vor allem die allesamt exzellent gewählten Schauspieler: So wird die Hauptfigur Feucht von Lipwig von Richard Coyle (Jeff, „Coupling“) gespielt, Charles Dance (Tywin Lannister, „Game of Thrones“) gibt einen herrlich undurchschaubaren Lord Vetinari und Tamsin Greig (Beverly Lincoln, „Episodes“) ist in einer Nebenrolle als Reporterin zu sehen. Auch die restlichen Darsteller passen erstaunlich gut ins Scheibenwelt-Setting und vermitteln das richtige Gefühl für diese herrlich absurde Welt.

Glaubt man den Gerüchten, so soll die nächste Scheibenwelt-Verfilmung bereits in den Startlöchern stehen. Sky One hat sich anscheinend „Unseen Academicals“ (deutscher Titel: „Der Club der unsichtbaren Gelehrten“) ausgesucht, das bereits in Buchform allerdings erstaunlich schlechte Kritiken bekommen hat. Ich bin dennoch gespannt und kann die Bemühungen des Senders weitere Verfilmungen zu produzieren nur unterstützen. Sie haben das Unmögliche möglich gemacht und Terry Pratchetts wunderbare Welt glaubhaft auf den Bildschirm gezaubert. Für Fans und solche, die es werden wollen eine großartige Erfahrung: 9/10 Punkte.

Die Chroniken von Narnia: Die Reise auf der Morgenröte – OT: The Chronicles of Narnia: The Voyage of the Dawn Treader (2010)

Aktualisierung: Ich habe „Die Chroniken von Narnia: Die Reise auf der Morgenröte“ am 21. Januar 2023 zum zweiten Mal gesehen und eine Besprechung der Wiederholungssichtung veröffentlicht.

Gestern Abend habe ich mir mit „Die Chroniken von Narnia: Die Reise auf der Morgenröte“ gleich das erste meiner filmischen Weinachtsgeschenke zu Gemüte geführt. Besonders da ich dieses Jahr nicht dazu gekommen bin auch nur einen meiner persönlichen Weihnachtsfilmklassiker zu sehen, habe ich mich sehr auf den Film gefreut – zumal ich auch mit dieser Filmreihe die eher stillen Tage des Jahres verbinde. Ist es dem „The Voyage of the Dawn Treader“ gelungen an seine Vorgänger anzuknüpfen?

Die Chroniken von Narnia: Die Reise auf der Morgenröte (2010) | © Walt Disney

Die Chroniken von Narnia: Die Reise auf der Morgenröte (2010) | © Walt Disney

Zunächst einmal muss ich auf die unverschämte Veröffentlichungstaktik von 20th Century Fox eingehen: Bis vor ein paar Wochen war der Film in Deutschland nur gekürzt erhältlich, da man wohl auf eine größere Zielgruppe geschielt hat. Diese Kürzungen betreffen sowohl die ursprüngliche Kinofassung, die DVD- und die Blu-ray-Veröffentlichung des Films. Einzig die 3D-Blu-ray ist ungekürzt erschienen und wird unverschämt teuer vertrieben. Wenn man einmal davon absieht, dass die Kürzungen so oder so keinen Sinn machen, da sich der Film auch um ein paar Minuten erleichtert keineswegs für 6-jährige Kinder eignet, ist diese Veröffentlichungspolitik ein Schlag ins Gesicht aller Filmfreunde. Interessenten sei deshalb lieber gleich zur UK-Fassung geraten.

Nun jedoch zum Inhalt des Films: Im Gegensatz zu „Der König von Narnia“ und „Prinz Kaspian von Narnia“ lässt der dritte Teil der Reihe die epische Breite vermissen, die seinen noch Vorgängern innewohnte. „Die Reise auf der Morgenröte“ erzählt eine eher kleine Geschichte mit einer überschaubaren Anzahl an Charakteren sowie teils sehr persönlichen Momenten. Für mich wäre dies eigentlich kein Kritikpunkt, hätte man sich wirklich auf diese Aspekte konzentriert und nicht versucht möglichst jeden Zuschauertyp zu bedienen. Die Handlung wird holprig erzählt, doch gibt es viele kleine Abenteuer zu erleben, die sowohl Schauwerte bieten als auch Unterhaltungswert besitzen. An die Vorgänger gelingt es der Geschichte jedoch nicht anzuknüpfen.

Am meisten hat mich jedoch wohl die technische Umsetzung gestört. Zum einen hat 20th Century Fox das Format bei der Heimkinoauswertung von Cinemascope auf 16:9 geöffnet, was die Bildkomposition oft leider komplett zerstört. Hinzu kommt eine bzw. fehlt eine entsprechende Farbkorrektur, was den Film unglaublich flach und glattgebügelt erscheinen lässt. Selbst wenn der Film auf Video gedreht wurde, hätte man ihn mehr nach Kino aussehen lassen müssen. All diese Aspekte lassen „Die Reise auf der Morgenröte“ über weite Strecken wie einen Fernsehfilm aussehen, dessen Regisseur nur ein erstaunlich hohes Budget zur Verfügung hatte.

Fazit

Auch wenn sich meine Kritik nun sehr negativ liest, so wurde ich über die knapp zwei Stunden Laufzeit ziemlich gut unterhalten. Inhaltliche Schwächen verzeihe ich dem Film dabei eher, als inszenatorische. Technisch ist Heimkinoauswertung – wenn man wirklich einen Film sehen möchte – eine kleine Katastrophe, doch ich bewerte hier schließlich nicht die Blu-ray, sondern den Film an sich – und der ist mit 6/10 Punkten noch gut bedient.

Fluch der Karibik 4: Fremde Gezeiten – OT: Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides (2011)

Aktualisierung: Ich habe „Pirates of the Caribbean: Fremde Gezeiten“ am 17. September 2022 zum dritten Mal gesehen und eine Besprechung der Wiederholungssichtung veröffentlicht.

Dank rapide fallender Blu-ray Preise bin ich früher als gedacht in den Genuss des von mir im Kino verpassten „Pirates of the Caribbean: Fremde Gezeiten“ gekommen. Die allgemeinen Kritiken waren ja durchaus gemischt: So gab es einerseits Stimmen, die vom besten Teil seit dem Ursprung der Reihe redeten, andererseits wurde der Film als unnötiges Produkt eines geldgeilen Studios gesehen. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen…

Pirates of the Caribbean: Fremde Gezeiten (2011) | © Walt Disney

Pirates of the Caribbean: Fremde Gezeiten (2011) | © Walt Disney

Tatsächlich erinnert das vierte Abenteuer um Captain Jack Sparrow wieder eher an den famosen ersten Teil, als an den überladenen Abschluss der ursprünglichen Trilogie. Back to the roots sozusagen. Allerdings merkt man deutlich, dass Regisseur Rob Marshall die Popcornkino-Erfahrung eines Gore Verbinski fehlt. Die Inszenierung wirkt demnach weniger spritzig und um einiges angestaubter, als dies bei den Bombastwerken Verbinskis der Fall war. Hinzu kommt, dass das Drehbuch erzählerische Tiefe vermissen lässt und die Dialoge teils zu sehr nach einstudiertem Text klingen.

Ist „Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides“ dennoch eine würdige Fortsetzung der Piratenfilmreihe? Jein. Der Film wirkt weniger wie eine Fortsetzung, als wie ein Spin-off. Obwohl Johnny Depps Figur bereits die vorhergehenden Filme getragen hat, so fehlt doch die übergreifende Handlung, die stets mit imposanten Bösewichten und einer beinahe schon epischen Hintergrundgeschichte aufwarten konnte. Die in diesem Film thematisierte Suche nach der Quelle der ewigen Jugend wirkt wie eine beliebige Nebenhandlung, die genauso gut als Prequel funktioniert hätte.

Auch wenn dieser Teil der Reihe nicht wirklich zwingend nötig gewesen wäre, so macht es jedoch wieder enorm viel Spaß Captain Jack Sparrow bei seinen Abenteuern zu begleiten. Leider jedoch bleibt Blackbeard als Bösewicht erschreckend blass und kann weder Barbossa, geschweife denn Davy Jones das Wasser reichen. Penélope Cruz als Blackbeards Tochter ist dagegen wieder stets nett anzusehen und liefert sich unterhaltsame Plänkeleien mit unserem stets angetrunkenen Captain.

Erstaunlicherweise hat mir besonders der Beginn des Films in London recht gut gefallen, obwohl dieser Schauplatz etwas aus der Reihe fällt. Die Kutschenverfolgungsjagd wies zudem etliche Parallelen zu Renny Harlins „Cutthroat Island“ auf, ohne jedoch dessen Klasse zu erreichen. Was bleibt also am Ende? Unterhaltsame zwei Stunden, die ein weiteres Jack Sparrow-Abenteuer zeigen, über das man sich als Fan der Reihe durchaus freuen darf – alle anderen verpassen aber auch nichts, wenn sie es bei der usprünglichen Trilogie belassen. Knappe 7/10 Punkte.

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 2 – OT: Harry Potter and the Deathly Hallows: Part 2 (2011)

Aktualisierung: Ich habe „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 2″ am 1. Januar 2026 zum ersten Mal mit den Kindern gesehen und eine Besprechung der Wiederholungssichtung veröffentlicht.

Das war es dann also. Die wohl langlebigste High-Budget-Filmreihe hat mit „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 2“ nach 10 Jahren ihr Ende gefunden. J. K. Rowlings Zauberschüler wurde von vielen belächelt und von noch mehr geliebt. Unbestreitbar ist jedoch, dass er auch im Kino einen Eindruck hinterlassen hat. Zusammen mit der „Der Herr der Ringe“-Trilogie sorgte er für einen Aufschwung im Fantasy-Genre und ist somit aus der Geschichte des populären Kinos nicht mehr wegzudenken.

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 2 (2011) | © Warner Home Video

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 2 (2011) | © Warner Home Video

Wie bereits beim ersten Teil des Finales habe ich es dieses Mal nicht geschafft, mir im Vorfeld die Vorgänger zur Auffrischung der Geschehnisse anzusehen. Somit wurde ich recht unvorbereitet in die Geschichte hineingeworfen, denn auch die Romanvorlage war mir nur noch sehr dunkel in Erinnerung. Da auch die Handlung direkt an den vorangegangenen Film ansetzt, gibt es keine Verschnaufpause und ehe man sich versieht, befindet man sich zusammen mit Harry, Hermine und Ron im Endkampf. Der großen Schlacht um Hogwarts. Harry Potter gegen Voldemort. Dann ist es tatsächlich vorbei. Ich konnte es wirklich kaum glauben bis hier einen gut zweistündigen Film gesehen zu haben.

Auch wenn ich die Aufsplittung des finalen Romans in zwei Filme nur befürworten kann, so leidet die Erzählstruktur doch ziemlich und besonders dieser letzte Teil mag für sich alleine genommen seine gewünschte Wirkung nicht so recht entfalten. Für mich hat es zu lange gedauert wieder in dieser magischen Welt anzukommen. Bevor ich mich eingefunden hatte, ging die Schlacht auch schon los. Vermutlich hätte ich tatsächlich „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1“ direkt im Vorfeld noch einmal sichten müssen, um das volle Erlebnis zu erfahren. So gab es zwar mitreißende Kämpfe und auch einige wirklich emotionale Szenen zu bewundern, die mich allerdings nicht so sehr mitgerissen haben, wie ich es mir erhofft hatte.

Mit David Yates Inszenierung bin ich erneut recht zufrieden. Im Gegensatz zum Vorgänger erlaubt er sich keine Experimente und setzt deutlich mehr auf Action, doch was will man bei einem zweistündigen Showdown auch erwarten? Sehr gelungen fand ich die ruhigeren Szenen, wie z.B. Harrys Zusammentreffen mit seinen Eltern, Sirius und Remus im Wald. Hier wurde die Vorlage tatsächlich lebendig. Leider gab es zu wenige dieser Verschnaufpausen, was natürlich auch der Struktur des Films geschuldet ist. Insgesamt ein gelungener Film, der in meinen Augen dennoch zu den schwächsten Verfilmungen zählt. Eine qualitative Gesamteinordnung werde ich mir allerdings erst nach der Wiederholungssichtung der kompletten Reihe erlauben.

Zum Abschluss noch ein paar Worte zur gesehenen 3D-Fassung: Ich bin ja kein großer Fan des aktuellen Trends. Einige Einstellungen haben von dem Effekt profitiert, in anderen war er kaum wahrnehmbar und in manchen Szenen hat er gestört. Um 3D richtig zu erleben, müsste man eben auch für 3D drehen. Dann jedoch hätten wir ein Filmerlebnis, das in 2D aufgrund der fehlenden Tiefenschärfebetonung nicht mehr funktionieren würde. Man dürfte nicht zu schnell schneiden etc. Ich glaube man verpasst nicht viel, wenn man den Film nur in der normalen Fassung sieht und ich freue mich bereits auf die Heimkinoauswertung, mit der ich den Film ohne quatschende Teenager und einer zweiten Brille auf der Nase genießen kann.

Fazit

Alle Freunde der Reihe werden den Film vermutlich sowieso schon gesehen haben. Ich bin nun gespannt, wie sich die Saga für die kommenden Generationen präsentieren wird. Auf jeden Fall beneide ich jetzt schon meine Tochter, dass sie alle sieben Romane in einem Rutsch durchlesen kann. Was aus den Filmen wird? Für mich werden sie immer ein wichtiger Teil meines persönlichen Filmuniversums sein, haben sie mich doch über 10 sehr prägende Jahre meines Lebens begleitet. Auch das Finale ist gelungen und ich bin gespannt, ob es in Zukunft noch in meinem Ansehen wächst: 7/10 Punkte.