Projekt 52 – 2025 #31: Bunt

Projekt 52 LogoMit dieser Ausgabe von Projekt 52 starten wir in den August. Das Thema ist bunt und mein erster Impuls war, bunte Film- oder Buchrücken zu fotografieren. Doch das habe ich für die eine oder andere Aufgabe ja schon gemacht. Somit halte ich es heute wie cimddwc und setze auf Klemmbausteine. Meine Filmvitrinen im Keller sind mit allerlei Figuren und Spielzeug zu Filmen und Serien geschmückt und mein Sitcom-Fach enthält mit dem Central-Perk-Set auch eines meiner buntesten LEGO-Modelle. Dahinter befindet sich ein Quiz zur TV-Serie „Friends“, welches mir eine Kollegin vor ein paar Jahren geschenkt hat. Für mich eine der wichtigsten Serien überhaupt, auch wenn meine letzte Komplettsichtung schon über 20 Jahre zurückliegt. Hat mich damals wirklich sehr geprägt. Umso mehr freue ich mich über diesen Teil meiner Film- bzw. Seriensammlung (die Blu-ray-Box steht natürlich auch in der Vitrine):

Das Central-Perk-LEGO-Set ist eines der buntesten in meiner Sammlung

Das Central-Perk-LEGO-Set ist eines der buntesten in meiner Sammlung

Motiv: Das Central-Perk-LEGO-Set vor einem „Friends“-Quiz
Kamera: Panasonic LUMIX DMC-FZ1000
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

Relevante Links von Initiatorin Sari auf Heldenhaushalt:

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Meine bisherigen Beiträge zu Projekt 52…

Jurassic World: Die Wiedergeburt – OT: Jurassic World Rebirth (2025)

Heute war es endlich soweit und wir haben uns einmal wieder ins Kino begeben. Da wir ohnehin einen Tag mit meiner Mama geplant hatten, waren wir erst lecker essen und haben uns nach einem Spaziergang mit Eis und einem Kaffee auf den Weg ins Kino gemacht. Gesehen haben wir natürlich „Jurassic World: Die Wiedergeburt“, der Teil unserer Kinojahresplanung war. Nachdem wir erst letztes Jahr die gesamte Reihe gesehen hatten (siehe Liste unten), waren die Kids heiß auf den Film. 🦖

Jurassic World: Die Wiedergeburt (2025) | © Universal Pictures Germany GmbH

Jurassic World: Die Wiedergeburt (2025) | © Universal Pictures Germany GmbH

„Jurassic World: Ohne jegliche neue Idee“

Man mag von Colin Trevorrows Trilogie halten, was man will. Fakt ist jedoch, dass er a) eine große Liebe für das Original empfindet und eng mit Steven Spielberg an einer würdigen Fortführung gearbeitet hat (spannende Einblicke dazu gibt es im Making-of-Buch „Jurassic World: The Ultimate Visual History“) und b) seine Vision von Dinos, welche die Welt bevölkern, tatsächlich ein neuer und frischer Ansatz war, der auch in der Serie „Jurassic World: Die Chaostheorie“ fortgeführt wurde. Auch das hat vielen Fans der „Jurassic Park“-Filme vor den Kopf gestoßen, doch war es eine mehr oder weniger sinnvolle Weiterentwicklung. Selbst J. A. Bayonas zweiter Teil brachte mit seiner Gruselhausgeschichte einen frischen Wind in das Franchise, selbst wenn ich mich inhaltlich mit diesem auch erst anfreunden musste. Nun also Gareth Edwards, dessen „Godzilla“ und „Star Wars: Rogue One“ ich sehr schätze, nach einem Drehbuch von David Koepp, der damals das Original adaptiert hatte. Was kann da schief gehen?

Schon die Trailer hatten mich nicht vom Hocker gehauen. Die Kritiken schwankten zwischen der schlimmste Film aller Zeiten und der beste Teil seit dem Original. Es stand ohnehin außer Frage, dass ich mir selbst eine Meinung bilden wollte: Grundsätzlich wird alles zurückgesetzt. Die Dinos sind wieder nur auf einer Insel und es gibt einen Auftrag, der eine Gruppe Söldner, Wissenschaftler usw. dorthin führt. Somit ähnelt „Jurassic Park Rebirth“ am ehesten „Jurassic Park III“, nur dass die Rettungsmission in diesem zumindest noch irgendwie Sinn ergeben hat. Hier jedoch gibt es drei Stationen abzuhaken, was leider im schlechtesten aller Sinne an ein Videospiel erinnert. Glücklicherweise kann Gareth Edwards ein paar wirklich atmosphärische Bilder einfangen und der Großteil des Casts durch Charisma glänzen. Scarlett Johansson mochte ich wirklich gerne. Leider lenkt das nicht davon ab, dass die Figuren eine dämliche Entscheidung nach der nächsten treffen und es keinerlei Überraschungen gibt. Am meisten hat mich jedoch geärgert, dass Dinos kaum eine Rolle spielen und es nahezu nur noch Mutationen gibt. Ja, schon klar, auch die ursprünglichen Dinos waren genetisch modifiziert, doch hier verkommen sie zu x-beliebigen Monstern. Der D-Rex zum Beispiel ist einfach nur ein großes Monster, wird aber nicht aufgebaut. Er ist einfach nur groß. Und ein Monster. Da hatte selbst Trevorrow mit seinem Indominus Rex und dem Indoraptor mehr Kreativität bewiesen, da diese im Vorfeld durch bestimmte Fähigkeiten aufgebaut und deshalb zur Gefahr wurden. Alles an diesem Film wirkt wie nach Schema F erzählt bzw. wie ein B-Movie-Skript, das zufälligerweise mit einem Millionenbudget umgesetzt wurde.

Das alles klingt nun schrecklicher als es ist, denn mich hat „Jurassic World: Die Wiedergeburt“ durchaus gut unterhalten. Spannung kam jedoch selten auf und am Ende bleiben nur ein paar schöne Bilder hängen. Immerhin wirkt es so als hätten die Schauspieler:innen Spaß beim Dreh gehabt und das überträgt sich auch auf der Leinwand. Alles in allem für mich jedoch der eindeutig schwächste Teil der gesamten Jurassic-Reihe:

  1. „Jurassic Park“ (10/10 Punkte)
  2. „Vergessene Welt: Jurassic Park“ (8/10 Punkte)
  3. „Jurassic World“ (8/10 Punkte)
  4. „Jurassic Park III“ (7/10 Punkte)
  5. „Jurassic World: Ein neues Zeitalter“ (7/10 Punkte)
  6. „Jurassic World: Das gefallene Königreich“ (7/10 Punkte)
  7. „Jurassic World: Die Wiedergeburt“ (6/10 Punkte)

Fazit

Auch wenn ich die Filme wirklich gerne sehe, so ist es langsam doch auch gut mit der Reihe. Ich frage mich wirklich, warum man das generischste aller möglichen Drehbücher umgesetzt hat. Da fand ich selbst Colin Trevorrows völlig überladenen und nur wenig logischen Abschluss seiner Trilogie deutlich gelungener. Ich muss den Film jetzt erst einmal sacken lassen. Noch überwiegt die Enttäuschung: 6/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte; Zwergofant: 7/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (2093)

Gestern Nacht bin ich unvernünftig spät ins Bett und habe mich auch unvernünftig schlecht ernährt. Nun gut. Dennoch bin ich heute recht früh raus, da wir den ganzen Tag unterwegs sind und ich noch einen kurzen Morgenlauf unterbringen wollte. Ohne Kaffee davor. Puh. 🏃‍♂️

Doch noch einen kurzen Morgenlauf untergebracht

Doch noch einen kurzen Morgenlauf untergebracht

Distanz: 8.12 km
Zeit: 00:45:59
Anstieg: 68 m
Ø Pace: 5:40 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 144 bpm
Ø Schrittfrequenz: 156 spm
Temperatur: 15.0 °C
Kalorien: 633 kcal

2025: 1581 km
August: 16 km
KW 31: 42 km

Natürlich hat es wieder geregnet, doch das stört mich inzwischen schon gar nicht mehr. Ende kommender Woche soll die Sonne wiederkommen und darauf freue ich mich tatsächlich schon. 🌧️

Im ersten Ohr: Sneakpod 885 – Der Buchspazierer
Im zweiten Ohr: Harvey Danger

Toy Story 3 (2010) (WS1)

Meine letzte Filmsichtung liegt über sechs Wochen zurück. Sechs Wochen! Das heißt ich habe im gesamten Juli keinen einzigen Film gesehen. Heute war es mit dem Start der Sommerferien jedoch soweit. Das Karate-Training hat Pause und somit war der Freitagabend frei für einen Film. Die Wahl fiel auf „Toy Story 3“, da das Zappelinchen nach einem konfliktreichen Tag lieber in ihrem Zimmer blieb und wir die ersten beiden Teile auch schon ohne sie gesehen hatten. 🧸

Toy Story 3 (2010) | © Walt Disney

Toy Story 3 (2010) | © Walt Disney

Der perfekte Abschluss der „Toy Story“-Trilogie

Ja, ich weiß, dass es einen vierten Teil gibt und ein fünfter Teil bereits geplant ist. Ich bin mir jedoch sicher, dass keiner davon zu solch einem runden Finale führen wird, wie dieser dritte Teil. Diesen Eindruck hatte ich schon bei meiner ersten Sichtung vor 15 Jahren. Damals träumte ich noch davon, die Reihe einmal komplett mit meiner Tochter zu sehen. Vermutlich habe ich dafür zu lange gewartet. Der Zwergofant jedoch war noch in Stimmung dafür, nachdem ihm sowohl „Toy Story“ als auch „Toy Story 2“ sehr gut gefallen haben. Auch das Xbox-360-Spiel zu „Toy Story 3“ hat es ein paar Mal auf den Fernseher geschafft. Die Vorfreude auf den dritten Teil war auf jeden Fall da.

Der sentimentale Grundton des Films hat mich dieses Mal noch härter erwischt, als beim ersten Mal. Auch meine Kinder wachsen so langsam aus ihren Spielsachen raus. Das Zappelinchen ist 15 und voll in der Pubertät, der Zwergofant wird Ende des Jahres 13 und damit auch ein Teenager. In „Toy Story 3“ wird das Erwachsenwerden bzw. Loslassen der Kindheit durch die Beziehung von Kindern zu ihren Spielzeugen symbolisiert. Dazwischen wird ein unfassbar unterhaltsamer Gefängnisfilm erzählt, der nur so vor Ideen strotzt. Herrlich! Der Kern des Films liegt jedoch woanders und da verwundert es auch nicht, dass ich die letzten 10 Minuten durchgeheult habe. Wenn die Kamera in der letzten Einstellung dann in die Wolken fährt, welche die erste Einstellung von „Toy Story“ widerspiegeln, in der wir die Wolkentapete in Andys Zimmer sahen, dann ist das der perfekte Abschluss dieser Trilogie. Auch wenn die nachfolgenden Filme gelungen sein mögen, dieses Ende war perfekt.

Fazit

Ich liebe die ersten drei „Tory Story“-Filme. Wie in den Besprechungen der ersten beiden Filme beschrieben, habe ich eine besondere Beziehung zu ihnen. Dieser dritte Teil trifft mich emotional auf so vielen Ebenen und ist nebenbei noch ein unfassbar unterhaltsames Gefängnisabenteuer. Ein fantastischer Film, bei dem man die Liebe und den Aufwand merkt, die in ihn hineingeflossen sind. Herausragend: 10/10 Punkte. (Zappelinchen: ist lieber in ihrem Zimmer geblieben; Zwergofant: 9/10 Punkte.)

Prädikat: Lieblingsfilm

Run, Fatboy, Run (2092)

Es sind Ferien und ich habe mir es heute Morgen direkt gegönnt, eine knappe Stunde länger zu schlafen. Das war sehr entspannt. Wie gestern schon angekündigt, stand heute ein weiterer Regenlauf auf dem Programm. War aber nicht schlimm und die kühle Temperatur sogar recht angenehm. 🌧️

Erster August und ein weiterer Mittagslauf im Regen

Erster August und ein weiterer Mittagslauf im Regen

Distanz: 8.58 km
Zeit: 00:46:51
Anstieg: 74 m
Ø Pace: 5:28 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 148 bpm
Ø Schrittfrequenz: 156 spm
Temperatur: 17.2 °C
Kalorien: 675 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 83%

2025: 1573 km
August: 8 km
KW 31: 34 km

Ich war wieder recht flott unterwegs und habe mich dabei auch recht gut gefühlt. Der morgige Tag ist schon recht voll, so dass ich noch nicht absehen kann, ob ich zum Laufen komme. Hängt davon ab, wann ich aus dem Bett komme. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod 884 – Fight or Flight
Im zweiten Ohr: Frank Turner

Run, Fatboy, Run (2091)

Endlich letzter Schultag, juhu! Für mich hat das noch keine sonderlich großen Auswirkungen, doch die Kinder sind extrem happy. Ich kann mich selbst noch gut an dieses Gefühl erinnern und freue mich für meine drei Ferienmäuse. Ich selbst bin heute wieder im Home Office und konnte deshalb den letzten Lauf im Juli angehen. Mit diesem bringe ich es auf 254 km und das ist der beste Laufmonat seit September 2022. Da bin ich schon sehr glücklich mit. 🥳

Flotter Mittagslauf und den Juli mit akzeptablen 254 km abgeschlossen

Flotter Mittagslauf und den Juli mit akzeptablen 254 km abgeschlossen

Distanz: 8.57 km
Zeit: 00:46:59
Anstieg: 74 m
Ø Pace: 5:29 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.9 km/h
Ø Herzfrequenz: 147 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 17.8 °C
Kalorien: 670 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 86%

2025: 2070 km
Juli: 254 km
KW 31: 25 km

Auch der Lauf an sich ist einfach wirklich, nunja, gelaufen. Ich kam wunderbar flott voran und der Puls blieb dennoch unten. Die Konditionen waren aber auch perfekt. Es war kühl, hat aber nicht mehr geregnet. In den August werde ich morgen allerdings wieder mit einem Regenlauf starten müssen. Seufz. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod 884 – Fight or Flight
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Die 5 besten Bergfilme

Von den Serien mit den atemberaubendsten Effekten springen wir bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG heute zu den besten Bergfilmen. Das ist doch genau mein Thema! Ich habe ein großes Faible für Bergfilme bzw. Filme, welche die Berge als prominenten Schauplatz haben. Somit war es mir ein Vergnügen, meine Top 5 zusammenzustellen und hätte noch mehr Filme unterbringen können. Der Berg ruft! 🏔️

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 422 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 422 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 422 lautet:

Die 5 besten Bergfilme

  1. „Cliffhanger: Nur die Starken überleben“ (1993) –Für den Silvester-Stallone-Actioner habe ich wirklich eine Schwäche. Alle paar Jahre bekomme ich unglaubliche Lust auf den Film und habe jedes Mal eine gute Zeit damit. Die Kulisse ist famos, der Bösewicht fies und die Action in den Bergen ordentlich hart. Vielleicht mein liebster Stallone.
  2. „Everest“ (2015) – Der Bergfilm, der mich erst so richtig zum Bergfilm führte bzw. für ein paar Jahre eine regelrechte Obsession für den Mount Everest entfachte. Jon Krakauers Buch, welches das gleiche historische Unglück behandelt, habe ich nur so verschlungen. Auch den Film kann ich allen Bergfilmfans wirklich nur ans Herz legen.
  3. „Free Solo“ (2018) – Dieser Dokumentarfilm hat zurecht den Oscar gewonnen. Die Geschichte rund um Alex Honnold, wie er El Capitan ohne Sicherungsmittel bezwingt, ist ganz großes Kino. Selten hatte ich so schweißnasse Hände. Fantastisch umgesetzt und wahrlich atemberaubend.
  4. „Sturz ins Leere“ (2003) – Auch dieser Doku-Spielfilm erzählt eine unglaubliche Geschichte, die man sich so kaum ausdenken kann. Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel verraten, denn Kevin Macdonald hat so einige Überraschungen zu bieten. Pflichtprogramm für alle Bergfilmfreund:innen.
  5. „The Summit: Gipfel des Todes“ (2012) – Ein weiterer Dokumentarfilm, der die Geschehnisse des Buches „Kein Weg zurück: Leben und Sterben am K2“ verarbeitet. Sehr imposant und packend erzählt, wie auch bereits das Buch. Kann ich allen Interessierten nur empfehlen.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (2090)

Ein weiterer Hochsommertag mit 16 °C und Regen. Aber ich mag mich nicht beschweren, denn schließlich arbeite ich ohnehin den ganzen Tag und zum Laufen ist das Wetter ziemlich perfekt. Ich hoffe nur für die Kinder, dass es in den Sommerferien auch mal wieder etwas wärmer und sonniger wird. 🌧️

Ein weiterer Mittagslauf durch den Regen

Ein weiterer Mittagslauf durch den Regen

Distanz: 8.58 km
Zeit: 00:48:17
Anstieg: 68 m
Ø Pace: 5:38 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 147 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 16.1 °C
Kalorien: 678 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 77%

2025: 1556 km
Juli: 245 km
KW 31: 17 km

Ich kam sehr gut voran und habe mir ein wenig Frust vom Leib gelaufen. Was würde ich nur ohne das Laufen tun? Ich möchte es mir lieber nicht vorstellen. Der Juli sieht sehr vielversprechend aus und wird wohl, auf die Distanz gesehen, mein erfolgreichster Laufmonat seit den Corona-Jahren werden. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod 884 – Fight or Flight
Im zweiten Ohr: Frank Turner

Run, Fatboy, Run (2089)

Nach einem Bürotag gestern plus anschließenden Sommerkonzert in der Schule, war heute wieder Zeit für Home Office und damit auch einen Mittagslauf. Es ist zwar nicht sonderlich warm, aber hat dafür nicht geregnet. Perfektes Laufwetter, nur so kurz vor den Sommerferien im Juli auch nicht befriedigend.

Unspektakulärer Mittagslauf

Unspektakulärer Mittagslauf

Distanz: 8.58 km
Zeit: 00:49:41
Anstieg: 75 m
Ø Pace: 5:47 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 147 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 18.9 °C
Kalorien: 698 kcal

2025: 1547 km
Juli: 237 km
KW 31: 8 km

Ich kam ganz gut voran, vom Halbmarathon am Sonntag habe ich nicht mehr viel gespürt. Aber da momentan viel los ist, spüre ich auch, wie mir die Energie so langsam schwindet. Heute Nachmittag steht dann noch das Schulfest auf dem Programm und wir haben Glück, dass es nicht regnen soll. Im Gegensatz zu den kommenden Tagen. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod 884 – Fight or Flight
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Media Monday #735 – Kellerschrank, Freilichttheater und Halbmarathon im Juli

Erinnert ihr euch noch an meinen Chaoskeller mit Schimmelbefall? Das ist jetzt ein knappes Jahr her und seitdem haben wir viel im Keller gewerkelt, Schränke aufgebaut, vieles weggeschmissen, den Schimmel erfolgreich behandelt usw. Am Freitag sollte dann endlich der letzte große Schritt kommen und zwar der große Einbauschrank im Hobbyraum bzw. meinem Arbeitszimmer. Der Schreiner war am Freitag pünktlich vor Ort und es ging auch direkt los. Ich bin währenddessen ins Arbeitszimmer meiner Frau umgezogen und habe immer mal wieder ein Auge auf den Fortschritt im Keller gehabt. Leider waren die Schiebetüren zu groß für den Transport über die Treppe, d.h. sie müssen noch einmal angepasst werden und es gibt einen zweiten Termin. Wäre ja auch zu schön gewesen, da nun einen Haken dranmachen zu können. Aber es geht vorwärts. Der Samstag war recht entspannt und abends haben wir dem lokalen Freilichttheater einen Besuch abgestattet, weil ein Freund des Zwergofanten dort mitspielt. Das war, trotz Regen, wirklich ein tolles Erlebnis. Am Sonntag habe ich meinen Halbmarathon im Juli, natürlich mitten im Starkregen, absolviert. Nun wartet die letzte Schulwoche auf uns, die Kids und die Lehrerin des Hauses können die Ferien kaum erwarten und auch meine Urlaubsreife wächst von Tag zu Tag. Noch muss ich jedoch durchhalten und damit auch zu den aktuellen Fragen des Medienjournals. Habt ihr schon Sommerurlaub oder dürft ihr auch noch die Vorfreude genießen? ☀️

Media Monday #735

  1. Es wäre bestimmt nicht das erste Mal, dass ich mich im Rahmen des Media Monday über politische Entwicklungen aufrege. Momentan fällt mir unsere Wirtschaftsministerin mit unfassbar polemischen und irreführenden Aussagen auf. Dabei gäbe es eine so einfache Lösung für viele finanzielle Probleme: Tax the rich!
  2. Die Serien auf der verlinkten Liste werde ich stets in bester Erinnerung behalten für ihre atemberaubenden Effekte.
  3. Bei dem Thema Aus der Reihe tanzen für das „Projekt 52“ passt es wie die Faust aufs Auge, dass ich ein Pferd in ungewöhnlicher Umgebung fotografiert habe.
  4. Christopher Nolan ist wirklich begnadet, wenn es darum geht High-Concept-Thriller mit großem Budget umzusetzen und zu einem Erfolg zu machen, wie auch „Inception“ (siehe Foto unten).
  5. Ich will es echt nicht beschreien, aber der Juli schickt sich an ein rekordverdächtiger Laufmonat zu werden: Ich habe die 1.500 km  im Jahr geknackt, die 200 km im Monat überschritten und bin einen Halbmarathon im strömenden Regen gelaufen. Damit bin ich sehr zufrieden.
  6. Vieles entzieht sich meinem Verständnis, denn so wie sich die Welt momentan entwickelt kann ich nur fassungslos den Kopf schütteln.
  7. Zuletzt habe ich wunderbare vegane Alternativen gegrillt und das war sehr lecker, weil es inzwischen wirklich guten Fleischersatz von z.B. Rügenwalder gibt.

Die Ultimate Collector’s Edition von „Inception“ ist neu in der Sammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):