Aliens vs. Predator 2 – OT: Aliens vs. Predator: Requiem – Extended Version (2007)

Manchmal ist es nicht einfach einem Franchise die Treue zu halten. Irgendwo gibt es Grenzen. „Aliens vs. Predator 2“ der Gebrüder Strause ist so ein Fall, in dem die Grenzen des guten Geschmacks überschritten werden. Ich hatte ja wirklich keine großen Erwartungen, doch das… da fehlen mir wirklich fast die Worte.

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Das Alien- bzw. Predatoruniversum bietet unzählige Möglichkeiten. Was man sich da hätte einfallen lassen können. Doch wofür hat man sich entschieden? Einen unbedeutenden US-Ort, in dem unbedeutende Menschen Opfer von unbedeutenden Mitgliedern der beiden außerirdischen Rasse werden.  Ja, das ist die gesamte Geschichte. Mehr gibt es nicht. Langweilige Figuren, langweilige Kämpfe, langweilige Stadt. Es passiert rein gar nichts. Selbst die Kämpfe der beiden Giganten sind langweilig inszeniert worden.

War bereits Paul W. S. Andersons „Alien vs. Predator“ eher ein müder – aber immerhin unterhaltsamer und im Vergleich fantasievoller – Versuch die beiden Franchises zu verbinden, so ist dieser zweite Teil ein Schlag ins Gesicht eines jeden Fans. Wirklich traurig. Selbst das gewählte Kleinstadtsetting wird komplett gegen die Wand gefahren. Wenn ich da nur an „Tremors“ oder sogar „Eight Legged Freaks“ denke. Aber nein, hier muss es bierernst zugehen. Wirklich unglaublich.

Ich kann jedem geneigten Fan wirklich nur vor dem Film warnen. Bis auf ein paar nette, aber ebenso belanglose Szenen gibt es hier nichts zu holen. Diese sind dann dank einem absolut kontrastarmen und viel zu dunklen DVD-Transfer auch beinahe nicht zu erkennen. Ein Desaster. Die 2/10 Punkte gibt es für mein liebstes Filmmonster. Ein schwacher Trost, ich weiß.

X-Men Origins: Wolverine (2009)

Mit Gavin Hoods „X-Men Origins: Wolverine“ habe ich nun auch den aktuellsten Teil der Superheldensaga gesehen. Dank günstiger Blu-ray ein audiovisueller Hochgenuss, doch letztendlich ist es eben immer noch der Inhalt, der zählt.

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Mit Prequels ist das immer so eine Sache. Der Zuschauer hat sich wohl meist bereits eine eigene Version der bisher verschwiegenen Vorgeschichte ausgemalt und mit dieser muss die offizielle Nacherzählung nun stets konkurrieren. So war es  schon bei „Star Wars“, so wird es auch in Zukunft sein. Wolverines Vorgeschichte bildet da keine Ausnahme. Das Mysterium wird entmystifiziert.

Die erste halbe Stunde fand ich extrem schwachsinnig. Eine völlig mit viel zu vielen Charakteren überladene Spezialeinheit. Wow. Hat man ja auch noch nie gesehen. Die Action ist unterhaltsam, doch die Figuren bleiben auf der Strecke. Danach konzentriert sich die Handlung glücklicherweise tatsächlich auf unseren Helden und wir erleben seine zweite Geburt. Nett anzusehen, doch war das wirklich so mitreißend, erschütternd und aufreibend wie in der eigenen Vorstellung?

Das Finale ist schließlich eine Aneinanderreihung von wunderbar anzusehenden Actionszenen. Hier macht der Film auch wieder richtig Spaß. Es folgen noch einige Gastauftritte von anderen Charakteren aus „X-Men“, wodurch ein schöner Bogen zum ersten Teil der Trilogie geschlagen wird. Musik, Inszenierung, Effekte und Schauspiel sind dann auch so, wie man es sich von einem Blockbuster erwartet. Geht runter wie Öl, aber bleibt auch nicht hängen.

Für Freunde der Trilogie bietet „X-Men Origins: Wolverine“ gute Unterhaltung, wenngleich der Film für mich noch einmal ein Rückschritt vom ohnehin nicht mehr grandiosen „X-Men 3: The Last Stand“ darstellt. Erwartet man aber nicht mehr, als 100 Minuten bombastisches Actionkino, dann wird man auch nicht enttäuscht werden: 6/10 Punkte.

The West Wing – Season 6

Zeiten des Umbruchs. Auch in den fiktiven USA. In „The West Wing – Season 6“ stehen alle Zeichen auf Veränderung. Mal schleichend, mal plötzlich. Ob das gut ist, bei einer nahezu perfekten Serie? Glücklicherweise lautet die Antwort hier uneingeschränkt: Ja!

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Gab es in der vorangegangenen Staffel beinahe schon zuviel Stagnation, brechen nun bereits in den ersten Episoden grundlegende Veränderungen über das Weiße Haus und die Zuschauer herein. Wenn ich den Wechsel des Chief of Staff auch etwas abrupt fand, so hat mich das Schicksal von Leo McGarry doch mitgenommen. Besonders wenn man die Umstände von John Spencers Tod bedenkt. Die Leichtigkeit der ersten Staffeln war teils überhaupt nicht mehr zu spüren.

Die Konzentration der Handlung auf den Wahlkampf des kommenden Präsidenten fand ich einen geschickten Schachzug. Hier hat man einen relativ unbeschwerten Gegenpol zu den immer düsterer werdenden Handlungssträngen rund um Präsident Barlets Krankheit und das bevorstehende Ende seiner Regierungszeit geschaffen. Durch diese Erweiterung der Haupthandlung, erlebt man auch als langjähriger Zuschauer die Serie noch einmal komplett neu. Wirklich wunderbar!

Wenn ich Kritikpunkte finden müsste, dann eventuell die nur zaghaften Berührungspunkte beider Erzählstränge oder der – im Vergleich zu den ersten Staffeln – mangelnde Idealismus. Die Änderungen sind auch sehr gewöhnungsbedürftig, doch eben auch nötig um die Serie wieder nach vorne zu bringen. Insgesamt also wieder eine leichte Steigerung zur vorangehenden Staffel.

Für alle Freunde von „The West Wing“ ist auch das sechste Jahr erlesenstes Serienkino. Dramatischer und unbequemer als zuvor, doch vielleicht gerade deswegen so gelungen. Welche andere Serie traut sich schon in ihrer sechsten Staffel von den gewohnten Pfaden abzuweichen? 9/10 Punkte. Nun geht es leider unweigerlich auf das Ende zu…

Dead Silence

Auf James Wans und Leigh Whannels „Dead Silence“ hatte ich mich schon seit längerer Zeit gefreut. Ihr Genrebeitrag „Saw“ – ich rede hier wohlgemerkt nur vom ersten Teil – ist für mich nach wie vor herausragendes Spannungskino. Dementsprechend neugierig war ich, wie sie an klassischen Gruselstoff herangehen. Ein weiterer Genrehit? Spoiler sind zu erwarten.

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„Dead Silence“ hat viele Stärken, aber leider auch ebenso viele Schwächen. Ich mochte die theatralische und herrlich altmodische Gruselatmosphäre. Die übertriebenen Handlungsorte und die legendengetränkte Kleinstadtkulisse. Man wird als Zuschauer wirklich in eine andere Welt transportiert. Nebel, alte Herrenhäuser und knarzige Dielen. Gruselherz, was willst du mehr?

Die Geschichte besteht mehr oder minder aus Genreversatzstücken, was aber durchaus zu verschmerzen ist. Mörderische Bauchrednerpuppen sind eben eine Sache für sich, doch wer sich hier nicht lachend abwendet, kann durchaus Spaß mit dem Film haben. Für mich hat er über weite Strecken ausgezeichnet funktioniert, doch hätte man – wie so oft – wahrlich mehr Zeit für die Figurenzeichnung aufwenden müssen.

Schauspielerisch geht der Film in Ordnung. So gibt es in der Hauptrolle Ryan Kwanten (Jason Stackhouse, „True Blood“) zu sehen, der einmal mehr den etwas naiven Helden geben darf. Erstaunlich gut hat mir der ansonsten stets recht blasse Donnie Wahlberg als Comic Relief gefallen. Er sollte mehr in diese Richtung gehen.

Auch die Inszenierung würde eigentlich keinen Grund zur Klage geben, hätte man es hierbei nicht verpasst dem Zuschauer etwas Intelligenz zuzutrauen. Der an sich recht brauchbare Twist hat sich förmlich aufgedrängt. Warum nur so auffällig? Hallo! „The Sixth Sense“ liegt 10 Jahre zurück. Da darf man den Zuschauer nicht mehr für dumm verkaufen. Wirklich schade, denn da hätte etwas draus werden können.

Für Genrefreunde bietet „Dead Silence“ teils wunderbar altmodischen, teils aber auch ziemlich dämlichen Grusel. Es sind starke Ansätze vorhanden, welche aber leider nicht konsequent genutzt wurden. Ein netter Film für einen ungemütlichen Herbstabend. Man sollte nur nicht zu viel erwarten: 6/10 Punkte.

Warehouse 13 – Season 1

Ein recht aktueller Neuzugang unter den von mir gesehenen Serien ist „Warehouse 13 – Season 1“ aus dem Hause SyFy. Mein Interesse an der Show liegt wohl vor allem in der Verwandheit zur ebenfalls von SyFy produzierten Serie „Eureka“ begründet. Doch ob das 13. Warenhaus da mithalten kann?

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Jein. Wie „Eureka“ bietet auch „Warehouse 13“ eine gelungene Mischung aus Humor, Mystery und Technik. In Sachen Atmosphäre ähneln sich die Serien enorm, jedoch hinkt der aktuelle Neuzugang seinem Bruder im Geiste stets etwas hinterher. Die außergwöhnlichen Artefakte reichen meiner Meinung nach oft nicht aus, um das Interesse über 40 Minuten aufrecht zu erhalten. Zudem ist das Warehouse selbst zwar eine toller Handlungsort, jedoch habe ich stets das Gefühl, dass man nicht alle Chancen nutzen würde.

Die Wahl der Schauspieler ist SyFy einmal wieder ausgesprochen gut gelungen. Eddie McClintock, der Agent Pete Lattimer spielt, mochte ich bereits in der zweiten Staffel von „Bones“ und Joanne Kelly bildet als Myka Bering ein wunderbarer Gegenpol. Mulder und Scully lassen Grüßen. Mit Saul Rubinek als Artie Nielsen wird dem Trio zudem eine schrullige Vaterfigur zur Seite gestellt.

Die einzelnen Geschichten um die mysteriösen Artefakte sind mal mehr, mal weniger unterhaltsam. Der ab und zu auftauchende episodenübergreifende Handlungsstrang schien mir etwas forciert und auch erst gegen Ende ausreichend spannend. Dort wurden dann auch wortwörtlich einige Brücken abgebrochen, was ich so nicht erwartet hätte.

Die neue SyFy-Show „Warehouse 13“ ist somit nett anzusehen und kommt ohne sonderlich viel Tiefgang aus, bietet aber dennoch stets gute Unterhaltung. Ob das jedoch ausreicht, damit ich auch nächstes Jahr wieder einschalte? Man wird sehen. Nett mit einigem Potential: 6/10 Punkte.

Der Mann, der niemals lebte – OT: Body of Lies

Nach einem anstrengenden Tag, habe ich ich mich heute mit der Blu-ray von Ridley Scotts „Der Mann, der niemals lebte“ belohnt. So zumindest der ursprünglich gefasste Plan. Letztendlich konnte mich der Film jedoch nicht ausreichend begeistern.

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Für mich zählt Ridley Scott zu den wirklich großen Regisseuren. Keine Frage. Ob „Alien“ oder „Blade Runner“, „Gladiator“ oder „Königreich der Himmel“. Große Filme eines Kinovisionärs. Bilder, die ich wohl nie vergessen werde. Ganz einfach großes Kino. Sein 2008er Actionthriller „Body of Lies“ hat mich im Kino dagegen völlig kalt gelassen. Kein Interesse für einen weiteren Post-9/11-Film. Doch dank des günstigen Preises, hat der Film nun doch seinen Weg ins heimische Heimkino gefunden. Wohl nicht das beste Argument für eine Sichtung.

Zum Film selbst: Er ist toll inszeniert, gut gespielt und stellenweise wirklich atmosphärisch. Leider jedoch gelingt es der Geschichte – außer in Einzelszenen – überhaupt nicht mitzureißen. Die Figuren bleiben viel zu blass und der Kern des Konflikts wird nur leicht angekratzt. Dafür wird von einer Ecke der Welt in die nächste gesprungen, ohne jedoch wirklich nachvollziehbare Gründe dafür zu liefern. Showeffekte einer sprunghaften Handlung. Nett anzusehen, aber ohne jede Nachhaltigkeit.

Hat mich der Film unterhalten? Gewiss. Wird er mir länger im Gedächtnis bleiben? Mit Sicherheit nicht. Ridley Scott hat mit „Body of Lies“ einen relativ seichten Actionthriller abgeliefert, der an seinem eigenen Anspruch scheitert. Dann lieber noch einmal Stephen Gaghans „Syriana“ anschauen und mehr als nur eine x-beliebige Spionagegeschichte sehen. Leider nicht viel besser als erwartet: 6/10 Punkte.

Eureka – Season 3

Schon seltsam, wie sich manche Serien in der Wahrnehmung verändern. Anfangs war die Show nur ein unterhaltsamer Lückenfüller, doch inzwischen ist „Eureka – Season 3“ zu einer festen Nummer in meiner wöchentlichen Serienplanung geworden.

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Aufgrund der doch sehr zerstückelten Ausstrahlung der aktuellen Staffel fällt es schwer einen Bezug zur Rahmenhandlung zu finden. Doch das stört bei „Eureka“ nicht allzu sehr, denn die Einzelepisoden sind hier sowieso am stärksten. Kleine bis große Konflikte, sympathische Bösewichte und mysteriöse Unfälle. Es ist wirklich immer wieder eine Freude Sheriff Carter bei seinen Ermittlungen zuzusehen.

An der Qualität hat sich zur vorhergehenden Staffel objektiv gesehen nichts geändert, dennoch habe ich noch lieber eingeschaltet. Die verrückte Kleinstadt samt ihrer Einwohner wächst einem einfach ans Herz. Man ist sofort zu Hause und weiß, dass alles doch wieder irgendwie gut ausgehen wird. Harmlose Feierabendunterhaltung mit dem gewissen Etwas.

„Eureka“ ist die Stadt in der Nerdträume wahr werden. Zumindest ab und zu. Zwar nichts für die Ewigkeit, doch in gewissen Abständen die perfekte Unterhaltung. Ich werde auch in der kommenden Season garantiert wieder einschalten: 7/10 Punkte.

True Blood – Season 2

Zurück in Bon Temps. Zurück bei Vampir, Werwolf und Co. Mit Alan Balls „True Blood – Season 2“ gab es endlich einmal wieder etwas Übernatürlichkeit auf dem heimischen Bildschirm. Eine mehr als willkommene Abwechslung.

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Fand ich die erste Staffel noch erfrischend anders, hatte die zweite nur wenig Neues zu bieten. Sex, Gewalt und seltsamer Humor sind immer noch bestimmend. Meist funktioniert diese Mischung auch tadellos. Die ersten zwei Drittel meines diesjährigen Aufenthalts in den blutgetränkten Südstaaten haben mir demnach fast noch besser gefallen, als der letztjährige Besuch in dieser verqueren Welt.

Besonders stark fand ich den langsamen Aufbau bis zur Zerschlagung der Sekte. Auf Sookies Seite wunderbar mysteriös und spannend, auf Jasons dagegen umwerfend komisch. Das tiefere Eintauchen in die Welt der Vampire hat mir dabei besonders gut gefallen. Die Konstellation Bill/Sookie/Eric lässt zudem auf spannende Entwicklungen hoffen. Bis zum Ende dieses Handlungsstrangs bot die Serie wirklich erstklassige Unterhaltung.

In den letzten Episoden bis zum Finale schwächelte die Geschichte dagegen etwas. Die Szenen um Maryann waren zu redundant und ausschweifend. Die Handlung ist auf der Stelle getreten und die Auflösung ist in meinen Augen etwas verpufft. Wirklich schade. Daraus hätte man mehr machen müssen.

Für Vampirfreunde ist „True Blood“ zurzeit wohl die Serie der Wahl. Teils herausragende Unterhaltung, gegen Ende leider nur noch gut. Die letzten Einstellungen versprechen für das kommende Jahr zumindest differenziertere Handlungsstränge. Ich freue mich auf meine Rückkehr nach Bon Temps: 8/10 Punkte.

The West Wing – Season 5

Auch im fünften Jahr vergeht die Zeit im Westflügel des Weißen Hauses wie im Fluge. Der Wechsel des ausführenden Produzenten hat der Qualität von „The West Wing – Season 5“ glücklicherweise kaum geschadet. Dennoch hat Aaron Sorkin ein Lücke hinterlassen, welche bei genauem Hinsehen auch sichtbar wird.

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Im Vergleich zu den vorangegangenen Staffeln wirkt das fünfte Jahr der Serie beinahe schon zurückgenommen. Man hat den Eindruck es passiert nicht wirklich viel auf der politischen Bühne, wenngleich es doch unglaublich viel zu sehen gibt. Es fehlt etwas an Intensität. Vielleicht auch an Idealismus. Es ist schwierig zu beschreiben und auch eher ein Gefühl, als eine Tatsache.

Zunächst einmal wird der Cliffhanger der vierten Staffel glücklicherweise recht zeitnah aufgelöst, was gleich zu Beginn in einem emotionalen Höhepunkt gipfelt. Danach gibt es neben dem normalen Regierungsgeschehen einige Einzelepisoden, welche sich öfter als zuvor auf nur eine Person (z.B. Toby Ziegler in „Slow News Day“ oder C. J. Craig in „Access“) konzentrieren. Eine nette Abwechslung, wenngleich die Haupthandlung dadurch auch immer etwas ausgebremst wirkt.

Erst gegen Ende der Staffel zieht wieder ein übergreifender und politisch sehr aktueller Handlungsstrang die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf sich. Sehr spannend und sehr emotional. Jedoch macht sich auch hier wieder die Konzentration auf einzelne Figuren bemerkbar, was ja nicht zwangsweise schlecht sein muss.

Das fünfte Jahr von „The West Wing“ reicht – rein gefühlsmäßig eingeschätzt – nicht ganz an die vorangehenden Jahre heran. Die meisten Episoden sind jedoch immer noch herausragendes Serienkino und damit besser, als so ziemlich jedes andere TV-Drama, das ich kenne: 9/10 Punkte.

Resident Evil: Extinction (2007)

Nach ganzen zwei Wochen bin ich endlich dazu gekommen meinen neuen Blu-ray Player einzuweihen. Zu sehen gab es Russell Mulcahys „Resident Evil: Extinction“, dem die zusätzliche Schärfe zumindest einige optische Highlights verleihen konnte.

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Mit den „Resident Evil“-Filmen ist das so eine Sache. Eigentlich sind sie wirklich nicht sonderlich gut, doch dank Zombies und einer extra Portion Trash machen sie doch irgendwie ziemlich viel Spaß. Die Videospielvorlage ist mir zudem – bis auf „Resident Evil 4“ – gänzlich unbekannt, weshalb mir das Vergleiche ziehen schwer fällt. Doch auch ohne das Original zu kennen, waren mir die ersten beiden Teile zu sehr auf pseudohippen High-Tech getrimmt.

Paul W. S. Andersons („Event Horizon“) Erstling mochte ich dennoch ganz gerne. Der zweite Teil war mir zu hektisch, hat jedoch den Trashfaktor auf die Spitze getrieben. Teil drei ist wieder ruhiger und schafft eine ganz nette Endzeitatmosphäre, die – wie sollte es auch anders sein? – nicht nur Anleihen bei „The Road Warrior“ nimmt. Die Geschichte ist komplett Banane, die Charaktere sind farblos und langweilig. Doch die Zombieaction kann sich wahrlich sehen lassen. Hier macht der Film wirklich Spaß. Das Ende ist dann wieder Trash deluxe.

Fazit

Zusammenfassend kann man sagen, dass ich das Endzeitsetting mochte und den Wüstenkampf verdammt unterhaltsam fand. Der Rest? Ja, den habe ich schon wieder so gut wie vergessen. Sei es drum. Für 90 Minuten Zombiespaß taugt das Vehikel allemal: 5/10 Punkte.