Kaum sind vier Wochen vergangen seit ich „Batman Begins“ gesehen habe, kann ich endlich die Besprechung zu meiner ersten Wiederholungssichtung von „The Dark Knight“ schreiben. Der Hype um das Sequel ist inzwischen auch abgeflacht, was dem Filmerlebnis durchaus zugute kommt. Heute kann man Christopher Nolans Comicverfilmung endlich vorurteilsfrei genießen.

Für mich wird „The Dark Kight“ immer ein besonderer Film sein, was aber hauptsächlich an den äußeren Umständen meiner Erstsichtung liegt. Vor drei Jahren während unserer Hochzeitsreise im verschlafenen Williamsport, PA war das einer dieser magischen Kinobesuche, die man wohl nie vergessen wird. Der Film war beinahe schon nebensächlich, wenngleich er mich bereits damals äußerst gut zu unterhalten wusste. Dennoch habe ich ihn eher als ziemlich guten Thriller wahrgenommen, als das cineastische Meisterwerk, als das er angekündigt wurde.
Auch gestern habe ich keine filmgewordene Offenbarung gesehen, jedoch einen ziemlich perfekten Unterhaltungsfilm, der mir noch besser gefallen hat, als bei der Erstsichtung. Einerseits konnte ich mich mehr auf den Film konzentrieren und andererseits wurde ich von der technisch perfekten Präsentation der Blu-ray ziemlich umgehauen. Die IMAX-Szenen sind wirklich atemberaubend und fügen sich erstaunlich gut in das CinemaScope-Bild des restlichen Films ein. Ein audiovisuelles Festmahl, dem glücklicherweise auch der Inhalt in nahezu nichts nachsteht.
An den ersten beiden Dritteln des Films habe ich absolut nichts auszusetzen. Es ist eine wahre Freude Heath Ledgers diabolischem Joker zuzusehen. Einfach nur großartig. Christian Bale bleibt als Batman dagegen ziemlich blass, was mich bei der gestrigen Sichtung jedoch nicht sonderlich störte. Vermutlich weil mir seine verhältnismäßig detaillierte Charakterzeichnung aus „Batman Begins“ noch ziemlich gut im Kopf war. Einzig im letzten Drittel bricht die Handlung des Films meiner Meinung nach etwas ein. Harvey ‚Tow Face‘ Dent wirkte für mich hier zu sehr wie das Mittel zum Zweck und konnte mich als eigenständiger Charakter eher wenig überzeugen.
Nun habe ich beide „Batman“-Verfilmungen von Christopher Nolan mit größerem zeitlichen Abstand erneut gesehen. Ich kann für mich festhalten, dass es wirklich fantastische Filme sind. Technisch perfekt und inhaltlich erstaunlich erwachsen. Welcher Film nun besser ist? Ich könnte mich im Moment nicht festlegen, wünsche mir für „The Dark Knight Rises“ insgeheim aber wieder mehr Comic als Realismus. Auch nach dem Hype immer noch großartiges Unterhaltungskino: 9/10 Punkte.


Dies ist das erste Mal, dass ich über ein Buch schreibe, das ich abgebrochen habe. Dazu sollte man wissen, dass ich normalerweise jedes Buch zu Ende lese, egal wie langweilig oder nervtötend die Geschichte auch ist. Hier konnte ich es nicht. Dabei hatte ich mich so gefreut, als ich erfuhr, dass George Lucas und Chris Claremont mit „Schattenmond“ eine Fortsetzung zu einem meiner Lieblingsfilme geschrieben haben. Die Geschichte setzt einige Jahre nach den Geschehnissen von 




