
Wie bereits den Vorgänger habe ich auch Stieg Larssons „Verdammnis“ in Rekordzeit verschlungen. Ein tolles Buch und ein absolut würdiger zweiter Teil der „Millenium“-Trilogie. Nun bleibt nur noch das große Finale, von dem ich mir auch noch so einiges erwarte.
Im Vergleich zu „Verblendung“ steht die eigentliche Kriminalhandlung nicht so sehr im Vordergrund, auch wenn die Geschichte um das Aufdecken einer grausamen Vergangenheit durchaus Parallelen zum Vorgänger aufweist. Lisbeth Salander rückt mit enormer Kraft ins Zentrum der Geschichte. Zuvor fallengelassene Handlungsstränge werden wieder aufgenommen und schon bald entspinnt sich ein dichtes Netz aus Verschwörung und blanker Gewalt.
Auch wenn ich im Vergleich zum Vorgänger das Gefühl hatte, dass nicht sonderlich viel passiert, so wurde ich doch schnell wieder in die Geschichte hineingesogen. Die aufgedeckten Geheimnisse sind teils schockierend, teils einfach nur spannend, doch immer glaubwürdig und mit interessanten Charakteren ausgestattet. Einzig das Finale fand ich etwas unbefriedigend, was aber durchaus daran liegen kann, dass „Verdammnis“ nur der Mittelteil einer Trilogie ist.
Qualitativ gibt es zwischen den beiden ersten Romanen kaum Unterschiede und alle begeisterten Leser des ersten Teils dürfen sich über eine gelungene Fortführung der Geschichte rund um Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist freuen. Ich selbst freue mich nun auf ein hoffentlich gelungenes Finale und – wie bereits beim ersten Teil – die Verfilmung des Bestsellers: 9/10 Punkte.

Schon lange habe ich kein Buch mehr so verschlungen, wie „Verblendung“ von Stieg Larsson. Wenn ich mich nach einem 10 Stunden Arbeitstag nachts um 23 Uhr noch hinsetze und bis zu 50 Seiten lese, dann zeugt das eindeutig von der Qualität einer Geschichte. Umso schöner, dass die beiden Fortsetzungen nur darauf warten von mir gelesen zu werden.
Nachdem ich von Sean Penns
Durch Zufall bin ich auf Marcus Hearns „Das Kino des George Lucas“ gestoßen, einer detaillierten Betrachtung George Lucas‘ Gesamtwerks von seinen Studentenfilmen bis hin zur neuen „Star Wars“-Trilogie. Im Vorfeld hatte ich nicht mit solch einer ausführlichen Betrachtung gerechnet und eher nur einen erweiterten Bildband erwartet. Es stellte sich jedoch heraus, dass Hearns Werk ein tolles Kompendium für das Lucas’sche Universum ist.


Es ist wirklich erschreckend, wie lange ich für diesen Roman gebraucht habe. Dabei ist „Burn Case“ – ganz wie man es von Douglas Preston und Lincoln Child gewohnt ist – äußerst unterhaltsame Mysterykost. Beruflicher Aufstieg ist eben doch stets kontraproduktiv für die Freizeit.