Run, Fatboy, Run (319)

Nachdem ich gestern gegen meinen wunderbar einfachen Diätplan – Süßigkeiten, Knabbereien und Alkohol nur am Wochenende – in allen drei Disziplinen(!) verstoßen hatte, musste ich heute einfach einen Lauf gegen das schlechte Gewissen einschieben. Es war stockdunkel, hat glücklicherweise nur ein wenig genieselt, dafür ging ein heftiger Wind. Und 2 Minuten nachdem ich wieder zu Hause angekommen war, sah es draußen so aus:

schneesturm

Distance: 5.60 km
Duration: 00:33:15
Avg Speed: 10.1 km/h
Avg Pace: 5:56 min/km
Energy: 447 kcal

Den Schneesturm hatte ich somit knapp verpasst. Puh! Das wäre nicht lustig gewesen. Mein GPS wollte auf dem letzten Kilometer auch nicht mehr so recht, weshalb ich den Lauf manuell anpassen musste. Vermutlich die dichten Wolken. Ansonsten ging es recht entspannt von der Sohle, was mich trotz der nur kurzen Strecke gefreut hat. Ein paar Bedenken hatte ich aufgrund meiner Schienbeine, da ich es beim letzten Lauf wohl ein wenig übertrieben hatte – kein Wunder nach der langen Trainingspause! Letztendlich war aber auch das kein Problem. Mal sehen, wie es sich morgen anfühlt… 😉

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 6: Das literarische Duett

Run, Fatboy, Run (318)

Mein erster Lauf im neuen Jahr, mein erster Lauf seit Mitte November – das war vor 7 Wochen! Warum die lange Pause? Ich wurde in nächtlicher Dunkelheit auf dem Weg vom Wohnzimmer in die Küche von einem Hochstuhl attackiert. Meine kleine Zehe blieb bei diesem aussichtslosen Kampf auf der Strecke. Seit ca. einer Woche kann ich wieder größtenteils schmerzfrei laufen und habe das Tapen eingestellt. Zeit also, mich auch einmal wieder in die Laufschuhe zu wagen…

Distance: 6.65 km
Duration: 00:42:49
Avg Speed: 9.32 km/h
Avg Pace: 6:26 min/km
Energy: 545 kcal

Die Zehe hat den Lauf ganz gut verkraftet. Nach ca. der Hälfte habe ich sie ein wenig gespürt, doch insgesamt kein Problem. Puh! Jetzt habe ich keine Ausrede mehr – und das Laufen ist auch bitter nötig, habe ich es mir über die Weihnachtstage doch so gut gehen lassen, dass die Waage unbarmherzig 2 kg mehr anzeigt. Da haben selbst die sporadischen Liegestütze und Sit-ups nicht geholfen, die ich als Ersatz in mein, ähm, Training eingebaut hatte. Nun aber geht es wieder vorwärts: neues Jahr, Vorsätze und so. Dann mal ran!

Im Ohr: Second Unit #137: The Hobbit: The Battle of the Five Armies

Konsumrausch 2014

Hatte ich vor einem Jahr – exakt eine Woche bevor wir den Zuschlag für unser Grundstück bekommen haben – noch überlegt, ob wir überhaupt ein Haus bauen würden, so sind wir während der letzten 12 Monate doch ein ganzes Stück weitergekommen. Das war auch bitter nötig, denn es hat sich im vergangenen Jahr wieder so einiges angesammelt. Auch das Christkind hat es wieder extrem gut mit uns gemeint: so langsam aber sicher ist kein Platz mehr im bislang noch einzigen Kinderzimmer. Unter uns Erwachsenen hatten wir die Schenkerei zwar schon eingeschränkt, doch lagen dennoch wieder etliche Pakete unter dem Weihnachtsbaum:

konsumrausch_2014

Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren gab es erstmals keine Filme, Bücher oder CDs (dafür solltet ihr einmal beim geschätzten Kollegen Inishmore vorbeischauen), sondern eine Gitarre und eine neue Uhr – nachdem sich das Uhrwerk meiner geliebten Fossil Blue, die ich zu meinem 18. Geburtstag geschenkt bekam, nun endgültig verabschiedet hat. Das Topfset für unseren neuen Induktionsherd ist nicht vergessen, hätte aber ohnehin keinen Platz mehr auf dem Bild gehabt. In den kommenden Tagen werde ich also endlich einmal wieder ein wenig Klampfen (im Moment beiße ich mir an Bright Eyes‘ „First Day of My Life“ die Zähne aus) und viel auf die Uhr schauen – und das an den Tagen des Jahres, an denen die Zeit ohnehin viel zu schnell verrinnt. Immerhin schneit es nun. Auch irgendwie schön… 🙂

Frohe Weihnachten! (2014)

Der Weihnachtsbaum ist aufgestellt, alle Geschenke eingepackt und „Schöne Bescherung“ gesichtet. Was fehlt also noch, um die Feierlichkeiten beginnen lassen zu können? Natürlich der offizielle Weihnachtsgruß auf meinem Blog! Nicht dass dies nach dem Media Monday Christmas-Special noch nötig gewesen wäre, doch Tradition wären nicht Tradition, wenn man sie bei der erstbesten Gelegenheit – im neunten(!) Jahr – einfach so fallen lassen würde…

weihnachten_2014

Wir ihr auf dem Foto erkennt, zeichnet sich im Hintergrund des Weihnachtsbaums undeutlich mein Filmregal ab, was zwischen den Jahren wohl auch eine große Rolle spielen wird. Vor ca. 10 Jahren habe ich während der Weihnachtszeit stets das Bonusmaterial der Extended Editions der „Der Herr der Ringe“-Trilogie verschlungen – und dieses Jahr lasse ich diese Tradition, da haben wir es wieder, mit den ersten beiden erweiterten Fassungen von „Der Hobbit“ wieder aufleben. Zumindest wenn Zeit zwischen den festlichen Gelagen, den großen Geschenkeorgien und dem Kinderbespaßen ist.

An dieser Stelle möchte ich euch, liebe Leser, gar wundervolle Weihnachtstage mit vielen Kalorien sowie einen großartigen Start ins neue Jahr wünschen! Genießt die paar ruhigen Momente, die sich euch bieten, und seid gewiss: Wir lesen uns auch im Jahr 2015 wieder…

Euer bullion

Impressionen vom Bau #3: Der Keller ist dicht

Im Gegensatz zu letzter Woche ist der gefühlte Fortschritt nur gering, dennoch hat sich wieder einiges getan: Der Keller ist dicht, d.h. die Betonplatte wurde gegossen und der Winter könnte nun theoretisch kommen. Soll er aber noch nicht. Weiterhin wurde der Graben rund um den Keller wieder eingebuddelt; nur Platz für den Lichtgraben vor dem Hobbyraum ist geblieben. Man kann nun recht gut erkennen, wie viel Platz das Haus auf dem Grundstück einnimmt – und nach vorne wird es schon ein wenig eng, doch das das wussten wir ja…

haus_lichtgraben
Der Lichtgraben ist schon vorbereitet

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Im Süden nur wenig Platz für Terrasse und Garten

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Impressionen vom Bau #2: Der Keller im Rohbau

Seit dem letztwöchigen Eintrag hat sich viel getan. Heute habe ich auch den ersten Tag auf unserer Baustelle verbracht, Leerrohre verlegt und sonstige Hilfsarbeiten erledigt. Bei 2 °C und eisigem Wind. Ich bin für so etwas nicht gemacht. Vielleicht rührt dieses Gefühl aber auch daher, dass unser Zappelinchen sich seit gestern Abend die Seele aus dem Leib… ihr wisst schon. Somit eine Nacht ohne Schlaf und ein umso anstrengenderer Tag. Dennoch war es ein tolles Gefühl zum ersten Mal durch den eigenen Keller zu wandeln. Wie klein das alles im Vergleich zum Werkplan doch wirkt!

Unser Keller sieht noch ein wenig aus wie ein Bunker

Unser Keller sieht noch ein wenig aus wie ein Bunker

Weder eine Selbstschussanlage noch HAL 9000

Weder eine Selbstschussanlage noch HAL 9000

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Beim Weg in den Abgrund begegnet man blauen Alien-Tentakeln. Ah!

Hobbyraum oder Kinokeller? Hmm...

Hobbyraum oder Kinokeller? Hmm…

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Impressionen vom Bau #1: Das Kellerfundament

Heute gibt es die ersten Impressionen vom Bau. Unter der Woche bin ich erst immer in der Dunkelheit von der Arbeit gekommen, so dass auch ich heute die Baustelle erstmals in voller Pracht gesehen habe. Das Kellerfundament steht, was einen guten Eindruck von den Größenverhältnissen gibt. Nächste Woche soll der Keller fertig sein; hoffentlich hält das Wetter. Ich bin gespannt!

kellerfundament_1
Das Kellerfundament aus Südosten

kran zaunfundament
Ein Kran, ein Kran! Und der Stein des Anstoßes…

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Das Kellerfundament aus Nordosten

baustelle
Spätherbstliche Baustellenidylle

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Run, Fatboy, Run (317)

Nach einer unfreiwilligen Laufpause von 5 Wochen, habe ich mich heute endlich einmal wieder aufgemacht. Ich hatte zwar nur eine halbe Stunde zur Verfügung, doch zumindest diese wollte ich  nutzen.

Distance: 5.48 km
Duration: 00:32:01
Avg Speed: 10.27 km/h
Avg Pace: 5:50 min/km
Energy: 435 kcal

Trotz der langen Pause kam ich ganz gut rein und hätte durchaus auch eine größere Runde laufen können. Allerdings bin ich die kühlen Temperaturen noch nicht gewöhnt, was ich beim Atmen gespürt habe. Mal sehen, vielleicht kann ich morgen noch eine kurze Runde einschieben, denn die kommende Woche ist schon wieder ziemlich dicht. Welch Wunder…

Im Ohr: Second Unit #132: Memento

Hausbau #2: Startschuss ins Ungewisse

Nachdem mein letzter Eintrag zum Hausbau fast schon wieder ein Vierteljahr zurückliegt, wird es Zeit für ein kurzes Update – zumal es nun endlich losgehen soll! Doch was genau hat sich eigentlich seit dem letzten Eintrag getan?

hausbau_2_kanal_3

  • Der Werkplan steht – zumindest beinahe. Einzig ein paar kleinere Details fehlen noch. Der Weg dahin war steinig, da dutzende Gewerke in den Plan eingeflossen sind und Kommunikation wirklich nicht die Stärke der meisten Handwerker ist. Der Kunde ist König gilt in diesem Bereich anscheinend nicht mehr.
  • Auch der Baubeginn ist ein heikles Thema: Ursprünglich für September angedacht, hat sich alles nach hinten verschoben; zwischendurch hieß es sogar wir könnten erst 2015 (und dann aufgrund des Winters wohl erst im März) beginnen. Folglich sind wir auf die Barrikaden gegangen, da solch eine große Verspätung auch mit finanziellen Einbußen, sprich zu zahlenden Bereitstellungszinsen, einhergehen würde. Nach einigen hitzigen Debatten wurde letzte Woche – inzwischen ist es Mitte November – der Kanalanschluss (siehe Foto) gelegt und nächste Woche soll endlich die Baugrube für den Keller ausgehoben werden.
  • Das liebe Geld bereitet mir immer noch Sorgen – obwohl wir eigentlich so gut geplant hatten. Es kommen beständig neue Kosten hinzu – und so manche Handwerksbetriebe setzen Angebote auf, die man lieber ganz genau studieren sollte: vollgestopft mit Mehrkosten, doch fällt ein ursprünglich geplantes Element weg, ist davon natürlich nichts zu lesen. Für Laien ist das alles ziemlich undurchsichtig und man muss auf jeden Fall sehr aufmerksam sein.
  • Angehenden Bauherren kann ich nur empfehlen sich alle Zusagen des Bauträgers schriftlich geben zu lassen. Wenn ich daran denke, was uns alles vor Vertragsunterzeichnung versprochen wurde und wie nun die Realität aussieht – da klaffen teils Welten. Nur nicht zu naiv sein. Inzwischen bevorzuge ich die Kommunikation per E-Mail, da man somit wenigstens etwas in der Hand hat. Allerdings sind Handwerker und E-Mail auch so ein Thema für sich.
  • Habe ich schon erwähnt, dass der Zinssatz seit dem Abschluss unserer Finanzierung noch einmal um ein Prozent gesunken ist? Lieber nicht drüber nachdenken…

Ihr seht: Es geht vorwärts. Gemächlich und behäbig, aber beständig vorwärts. Ich hoffe nun regelmäßiger Einträge mit Erfolgsmeldungen schreiben zu können. Vielleicht auch ab und an nur einmal schnell ein neues Foto. Es ist aufregend und wäre wirklich ein tolles Erlebnis, wenn es nicht so anstrengend, zeit- und schlafraubend wäre…

Tipps und Meditationsmaßnahmen für diese Phase des Hausbaus sind natürlich wieder gerne gesehen! 🙂

Abenteuer Kind #18: Tatütata, der zweite Geburtstag ist da!

In den letzten zwei Jahren hat der November für mich an Bedeutung gewonnen. Nicht nur ist der Sankt-Martins-Umzug ein Highlight für unsere beiden Kindergartenzwerge, auch der Geburtstag unseres Zwergofanten fällt in diesen eher düsteren Monat – dieses Jahr sogar in komprimierter Form: vormittags Geburtstagsfeier im Kindergarten (mit sehr beliebten Krakenmuffins), nachmittags zu Hause mit der Verwandtschaft, abends Laternenumzug mit dem Kindergarten und danach noch gemütliches Beisammensein. Puh, was für ein Tag!

krakenmuffins

Bereits in der Woche vor dem Geburtstag wurde ausführlich geklärt, wie alt unser denn Zwergofant werden würde. Hier ein typischer Dialog in deutlich verkürzter Form, wie er unzählige Male stattfand:

bullion: Wer hat denn als nächstes Geburtstag?
Zwergofant: Ick!
bullion: Und wie alt wirst du?
Zwergofant: Naiiin neun!
(Wir hatten zuvor schon geklärt, dass er nicht neun werden würde…)
bullion: Wie alt denn dann?
Zwergofant: Vier!
Zappelinchen: Nein, ich bin doch vier!
Zwergofant: Naiiin vier!
(Und das Ganze in unendlichen Variationen…)

zweiter_geburtstag_ist_da_1

Das Alter war letztendlich auch gar nicht so entscheidend, denn schon kurz nach dem Aufstehen war alles nur noch Tatütata: die Girlande, die Kerzen, der Kuchen und sogar die Geschenke. Als dann abends noch ein echtes Feuerwehrauto beim Laternenumzug dabei war, kannte die Freude keine Grenzen mehr.

feuerwehr_geburtstag

Auch die Leckereien standen ganz im Zeichen von Tatütata – und schon kurz nach dem Kaffeetrinken ging es auch schon raus auf den den Sankt-Martins-Umzug. Davor, dazwischen und danach gab es viel Freude, Gelächter und Trubel. Dennoch war ich froh, als ich gegen halb zwölf totmüde ins Bett gefallen bin. Das mit den stillen Stunden zum Tagesausklang versuchen wir dann im nächsten Jahr…

feuerwehr_kuchen_1

Kommendes Wochenende steht – neben letzten Vorbereitungen zum Baubeginn – die zweite Feier mit dem restlichen Familienteil an. Puh, davor am besten noch einmal Energie tanken – glücklicherweise ist mein Urlaub vorbei und der Kindergarten aufgrund von akuter Magen-/Darmgrippe unterbesetzt…

Also liebe Leser, wie lautet die Moral der Geschichte?

Man muss die Feste feiern wie sie fallen – auch am Martinstag.

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