Run, Fatboy, Run (405)

Die Weihnachtsfeiertage sind vorbei und somit war es höchste Zeit, nach erneut einer guten Woche Pause, wieder einmal laufen zu gehen. Schließlich hat sich mein Gewicht seit Beginn meines Urlaubs schon um knapp zwei Kilo erhöht – und da jeden Abend die Leckereien locken, wird sich dieser Trend so schnell auch nicht umkehren…

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Distance: 8.15 km
Duration: 00:48:04
Elevation: 86 m
Avg Pace: 5:53 min/km
Avg Speed: 10.17 km/h
Heart Rate: 174 bpm
Stride Frequency: 155 spm
Energy: 709 kcal

Nach einer kurzen Nacht (ich bin im Urlaub immer so unvernünftig, was meinen Schlaf angeht), habe ich mich gleich früh aufgerafft und mich in die Kälte begeben. Es ging ein frostiger Wind bei gerade mal 1 °C und somit war ich froh, als ich mich warm gelaufen hatte. Anfangs wollte ich nur eine kleine Runde mit ca. 5 km drehen, dann die 10 km anpacken – letztendlich wurden es 8 km. Deutlich ausbaufähig, aber immerhin war ich laufen. Das neue Jahr kann kommen! 😀

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 62: Laufanalyse bei Molibso

Konsumrausch 2016

Eben wünsche ich euch noch ein frohes Weihnachtsfest, schon sind der Heilige Abend und der erste Feiertag vorüber. Es ist jedes Jahr aufs Neue unfassbar, wie schnell diese turbulente Zeit an einem vorüberrast. Dabei sollte es doch besinnlich zugehen. Wer Kinder hat weiß jedoch, dass dies ein Irrglauben ist – und genau so muss es sein: An Heiligabend waren wir zunächst im Kindergottesdienst, wo das Zappelinchen im Kinderchor mitgesungen hat, und danach ging es zu den Schwiegereltern. Die Kids samt ihren Cousins und ihrer Cousine haben bis knapp 22 Uhr durchgehalten. Eine respektable Leistung. Am ersten Feiertag war dann meine Familie an der Reihe und auch hier wurde wild mit den beiden Cousinen gefeiert, viel zu viel gegessen und eine irrsinnige Menge an Päckchen geöffnet. Auch ich wurde, wie ihr dem Foto entnehmen könnt, eifrig beschenkt und muss demnach, ähm, sehr brav gewesen sein:

konsumrausch-2016

Anders als noch im letzten Jahr blieben dieses Mal die nützlichen Dinge aus. So sitze ich gerade hier und lausche Howard Shores Score zu „The Hobbit: The Battle of the Five Armies“ während ich heute Vormittag bereits in „The World of Ice & Fire: The Untold History of Westeros and the Game of Thrones“ geschmökert habe. Auch das Film Quiz wird für etliche unterhaltsame Momente sorgen und natürlich gab es wieder den einen oder anderen Whisky, wobei ich mich hier besonders auf die Smoking Guns der Tastillery freue. Das halbe Kilo Lindor wird mich dann hoffentlich dazu anspornen auch im kommenden Jahr wieder eifrig zu trainieren. Ja, in der freien Zeit zwischen den Jahren hat es mein Körper schon nicht leicht…

Am morgigen zweiten Feiertag haben wir ausnahmsweise keine großen Pläne. Nach der kompletten Dosis Großfamilie werden wir viele neue Brettspiele testen und die Kinder können sich in aller Ruhe mit ihren neuen Spielsachen beschäftigen. Vielleicht wird es ja doch noch ein wenig besinnlich? 😉

Frohe Weihnachten! (2016)

Jedes Jahr nehme ich mir vor die Vorweihnachtszeit zu genießen. Viel Zeit mit der Familie zu verbringen, auf Weihnachtsmärkte zu gehen, zu basteln, Geschichten zu erzählen und – ganz einfach – in Weihnachtsstimmung zu kommen. Jedes Jahr kommt der 24. Dezember, ohne dass ich diese Vorhaben wirklich erfolgreich umgesetzt habe. Im Gegensatz zu letztem Jahr mussten wir kein Haus fertigstellen, doch hatte mich die Arbeit in den vergangenen Wochen fest im Griff und erst seit ein paar Tagen gelingt es mir ein wenig abzuschalten…

weihnachten-2016

Am Abend meines letzten Arbeitstages in diesem Jahr, habe ich dem weihnachtlichen Theaterstück unseres Zappelinchens beigewohnt und seitdem der Weihnachtsbaum steht und ich mit den Kindern „Schöne Bescherung“ gesehen habe, macht sich so langsam die Erkenntnis breit, dass nun tatsächlich zwei ruhige Wochen mit meinen Liebsten auf mich warten. Neben den festen Terminen, sprich Heiligabend, den beiden Weihnachtsfeiertagen, Silvester und zwei Geburtstagen, habe ich keine Pläne. Ich werde viel Zeit mit der Familie verbringen, viel essen und trinken, ein paar Filme und Serien schauen sowie ein wenig bloggen. Und dabei hoffentlich ein wenig entspannen. Klingt doch nach einem guten Plan, was meint ihr?

Nun bleibt mir nur noch auch euch, meinen lieben Lesern, ein frohes Weihnachtsfest mit euren Liebsten zu wünschen. Genießt die ruhigen Tage und sammelt Kraft für die Herausforderungen, die auch 2017 bestimmt für uns bereithalten wird. Erfreut euch an eurer Familie, genießt die kulinarischen Freuden und seid dankbar für das, was ihr habt (und geschenkt bekommt). Wir lesen uns auch zwischen den Jahren, doch nun erfreue ich mich erst einmal an leuchtenden Kinderaugen… 🙂

Euer bullion

Run, Fatboy, Run (404)

Nachdem ich letzte Woche endlich einmal wieder laufen war, wollte ich das Tageslicht am Wochenende nutzen, um gleich einen zweiten Lauf zu absolvieren. Irgendwie kam dann doch alles anders als gedacht (das Zappelinchen musste wegen einer fiesen Mittelohrentzündung zum Notdienst) und somit bin ich doch wieder erst kurz vor Anbruch der Dunkelheit zum Laufen gekommen. Wie ihr auf dem Foto sehen könnt, herrschte auch dichter Nebel, so dass ich maximal 50 Meter weit sehen konnte. Gerade über die Felder bei einsetzender Dämmerung ein sehr gruseliges Erlebnis. Nur gut, dass ich keine übermäßige Fantasie besitze. Ähm.

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Distance: 7.20 km
Duration: 00:41:19
Elevation: 61 m
Avg Pace: 5:44 min/km
Avg Speed: 10.46 km/h
Heart Rate: 177 bpm
Stride Frequency: 151 spm
Energy: 634 kcal

Dieses Mal ging es schon wieder ein wenig schneller von der Sohle. Es war ziemlich kühl (so um die 0 °C) und ich wollte mich auch nicht zu sehr verausgaben. Gerade die Steigungen habe ich noch als sehr anstrengend empfunden. Auf jeden Fall bin ich froh einmal wieder draußen gewesen zu sein und ebenso gespannt, ob es sich nun wieder bei zwei Läufen pro Woche einpendelt. Nötig wäre es, denn man braucht ja schließlich ein Gegengewicht zu all den vorweihnachtlichen Leckereien…

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 63: Marathon

Run, Fatboy, Run (403)

Es ist unfassbar. Dies ist mein erster Lauf seit knapp acht Wochen. Wie es dazu kam? Nachdem ich Schmerzen im Fußrücken hatte, kaufte ich mir gleich zwei paar neue Laufschuhe und war äußerst motiviert. Zeitgleich ereilte mich jedoch eine Erkältung. Und was für eine. Kaum war sie am abklingen, ging es ein paar Tage später auch schon wieder los. Hinzu kam eine beruflich sehr fordernde Phase, so dass ich mich auch nicht richtig auskurieren konnte. Heute jedoch war der Tag gekommen, an dem ich den verbleibenden Schnupfen einfach Schnupfen sein ließ und mich aufgerafft habe, um endlich einmal wieder laufen zu gehen…

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Distance: 5.49 km
Duration: 00:33:19
Elevation: 28 m
Avg Pace: 6:03 min/km
Avg Speed: 9.89 km/h
Heart Rate: 177 bpm
Stride Frequency: 147 spm
Energy: 472 kcal

Wenn man sich das Foto anschaut, könnte man meinen ich sei durch Amerika gelaufen, doch dem war nicht so. Ich habe zum ersten Mal in diesem Jahr meine Stirnlampe ausgepackt und mich in die Dunkelheit gewagt. Da wir nun zentraler wohnen, war auch über meine Stirnlampe hinaus immer Licht vorhanden, was durchaus angenehm war. Der Lauf selbst hat sich gut angefühlt, doch bin ich auch bewusst langsam gelaufen, da ich nichts riskieren wollte. Nach einer guten halben Stunde war ich dann auch wieder zu Hause und ich hoffe sehr, dies bald einmal wiederholen zu können.

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 63: Marathon

Abenteuer Kind #24: Die Nummer zwei ist vier

Habe ich letztes Jahr noch geschrieben, wie ungemütlich der Geburtstag zwischen all den Umzugskisten doch gewesen ist, so waren die Feierlichkeiten zum vierten Geburtstag unseres Zwergofanten in diesem Jahr doch um einiges entspannter. Ich hatte Urlaub und somit konnten wir morgens noch (mehr oder weniger) entspannt gemeinsam frühstücken, bevor sich das Zappelinchen sich in Richtung Schule aufgemacht hat und ich mit dem Zergofanten in Richtung Kindergarten gestartet bin…

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Unser Zwergofant ist 4 Jahre alt. Unfassbar.

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Run, Fatboy, Run (402)

Nach meinem Lauf vor exakt einer Woche hatte ich die darauffolgenden Tage Schmerzen am Ansatz des Fußrückens. Diese waren teils so stark, dass ich lieber auf einen Lauf unter der Woche verzichtet habe. Ab Freitag war es wieder besser – und doch habe ich meine Schuhe lieber locker gebunden, so dass ich die empfindliche Stelle nicht unnötig belaste. Heute jedoch musste ich einfach wieder laufen, da ich gestern Abend in einem Moment der Schwäche 250 Gramm Schoko-Erdnuss-Berge (mit weißer Schokoloade!) verdrückt habe. Also knapp 1.500 kCal in 20 Minuten, vom Ofenkäse davor einmal gar nicht zu reden. Ja, der Lauf heute musste einfach sein.

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Distance: 10.50 km
Duration: 00:55:36
Elevation: 61 m
Avg Pace: 5:17 min/km
Avg Speed: 11.33 km/h
Heart Rate: 171 bpm
Stride Frequency: 151 spm
Energy: 904 kcal

Die ersten fünf Kilometer war ich guter Dinge, dass die Schmerzen am Spann komplett weg sind. Danach kamen sie jedoch wieder und ich habe meine Schnürung noch mehr gelockert als ohnehin schon. Ziemlich doof. Das ist mir in den 400 Läufen davor auch noch nicht passiert. Davon abgesehen ging es ganz gut voran, nur war ich für die sonnigen Passagen fast ein wenig zu warm angezogen. Dabei war den ganzen Tag davor kaum Sonne zu sehen. Ich bin nun gespannt, ob sich die Sache mit dem Fuß als langfristiges Ärgernis entwickelt oder hoffentlich bald wieder veschwindet…

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 61: Mister 100K
Im zweiten Ohr: Jimmy Eat World

Erzgebirge 2016 #4: Besuch im Tierpark Chemnitz

Nun ist es soweit: Die letzten Energiereserven, die der Urlaub vor knapp zwei Monaten in unsere Familie gespült hat, sind aufgebraucht. Die Erinnerungen jedoch bleiben, was in akuten Stressphasen leider auch nur ein schwacher Trost ist. Es waren aber auch nur drei  Tage, da darf man vermutlich nicht zuviel erwarten. Wie dem auch sei: Am Tag nach unserer Wanderung  rund um den Fichtelberg hieß es auch schon wieder Abschied nehmen und wir fuhren am Rückweg nach Chemnitz, um dem dortigen Tierpark einen Besuch abzustatten…

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Oh, welch schönes Stachelschwein!

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Run, Fatboy, Run (401)

Eigentlich wollte ich heute gleich morgens laufen gehen, doch dann kamen wir nicht aus dem Bett, der Kindergottesdienst stand auf dem Programm (und ich hatte mich schon das letzte Mal gedrückt), gefolgt vom Mittagessen bei den Schwiegereltern. Natürlich Schweinebraten und nach einem herrlich sonnigen Spaziergang noch Kaffee und Kuchen (immerhin darauf habe ich verzichtet). Somit bin ich erst gegen halb fünf losgekommen, was mich direkt in die Goldene Stunde laufen ließ:

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Distance: 12.48 km
Duration: 01:06:40
Elevation: 124 m
Avg Pace: 5:20 min/km
Avg Speed: 11.23 km/h
Heart Rate: 173 bpm
Stride Frequency: 152 spm
Energy: 1034 kcal

Da mein 400. Lauf nur ein kurzer war, wollte ich zumindest über 10 km laufen. Das hat auch geklappt, wenngleich mir heute auch alles sehr anstrengend vorkam. Ob es am Schweinebraten oder den viel zu langen Fernsehabenden des Wochenendes lag? Mit der Zeit bin ich durchaus zufrieden und ich bin froh draußen gewesen zu sein, denn die kommende Arbeitswoche droht schon jetzt wieder extrem fordernd zu werden…

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 60: Die Rennschnecke
Im zweiten Ohr: Mando Diao, Fall Out Boy

Run, Fatboy, Run (400): Spezialausgabe

Wow, mit diesem Eintrag feiere ich tatsächlich schon den 400. Lauf, den ich seit dem Start meiner, ähm, Laufkarriere im April 2008 hier beständig dokumentiere. Unfassbar. Damals hätte ich nie damit gerechnet auch nur annähernd in diese Regionen zu kommen. Zudem hätte ich mich damals auch nach solch einem stressigen Tag nie aufraffen können, doch gerade heute war es bitter nötig. Die Arbeit fordert mich extrem und jeden Tag gibt es neue Unbekannte zu bewerten und möglichst agil zu reagieren. Somit war es durchaus befreiend, dem Sonnenuntergang entgegen zu laufen – auch wenn es ein paar Minuten danach schon erschreckend dunkel war:

run-fatboy-run-400

Distance: 7.35 km
Duration: 00:38:41
Elevation: 27 m
Avg Pace: 5:15 min/km
Avg Speed: 11.40 km/h
Heart Rate: 168 bpm
Stride Frequency: 151 spm
Energy: 636 kcal

Die letzten 25 Läufe habe ich seit dem Juli vollgemacht, was für meine Verhältnisse schon extrem schnell ist. Wie ihr sehen könnt, war ich dieses Jahr schon weiter und länger laufen als all die Jahre zuvor – und vor allem war ich auch schneller unterwegs. Es lohnt sich also doch mehr zu trainieren:

2008 2009 2010 2011 2012
Länge 130,60 143,53 382,31 426,62 291,15
Laufzeit 15:32:00 15:37:00 38:48:45 41:55:03 28:39:25
kCal 12.416 11.838 32.184 33.147 22.415
min/km 7:05 6:31 6:05 5:53 5:54
2013 2014 2015 2016 Gesamt
Länge 388,03 319,01 243,70 616,18 2.941,14
Laufzeit 39:02:57 31:23:04 24:24:25 58:08:00 293:30:33
kCal 29.878 24.563 18.930 49.914 235.285
min/km 6:02 5:54 06:00 05:39 5:59

Lange und anstrengende Arbeitstage sorgen dafür, dass ich mich abends auf dem Sofa häufig sehr ungesund ernähre. Auch deshalb ist es wichtig, dass ich beständig laufe – ansonsten wäre das „Run, Fatboy, Run“ wohl schon bald mehr als nur eine Bezeichnung für diese Kategorie. In Zahlen ausgedrückt, habe ich dieses Jahr bereits 93 Tafeln Schokolade bzw. 210 Flaschen Bier runtertrainiert. Glücklicherweise zähle ich meinen tatsächlichen Konsum nicht… 😉

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 59: Vor dem Taubertal 100