Frohe Weihnachten! (2007)

Bevor sich nun alle in die Feiertage verabschieden, möchte ich meinen Lesern hiermit ein frohes Weihnachtsfest wünschen:

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Ich werde bis Neujahr mein Gewicht wohl verdoppelt haben. Bis dahin steht nämlich jeden Tag irgendwo ein Essenstermin auf dem Programm – ob nun die Weihnachtsgans, ein Geburstagsessen oder ein Käsefondu.

In diesem Sinne wünsche ich euch schmackhafte Festtage!

Euer bullion

Nie wieder Monbeck!

Der unendlichen Geschichte zweiter Teil: Nachdem mein Geld endlich beim Händler angekommen ist, halte ich heute nach beinahe zwei Wochen endlich die bestellte Ware – eine Digitalkamera – in den Händen. Doch was sehen meine erstaunten Augen? Nur eine englischsprachige Anleitung, ein Ladegerät für US-Steckdosen und keine CE-Kennzeichnung auf dem Gerät!

Mit der fehlenden deutschen Anleitung hätte ich ja noch leben können, doch was mache ich nun im Garantiefall? Klare Sache: So geht es nicht. Ich werde die Kamera nun schweren Herzens wieder zurückschicken, hoffen dass ich mein Geld schnell wieder bekomme und mich anderweitig umsehen. Wie gelungen. So kurz vor den Feiertagen.

Es ist schon wahrlich unglaublich dreist von Monbeck.de die Kunden mit US-Importen (Grauimporte?) abzuspeisen. Dank günstigem Dollarkurs ist die Kamera über dem großen Teich über 150,00 EUR billiger. Wenn ich das gewollt hätte, wäre meine Wahl garantiert nicht auf einen zweitklassigen Internethändler gefallen.

Meine Händlerbewertung: Ich kann jedem nur von Monbeck.de abraten! Bestellt bei Amazon.de oder geht in den Elektrogroßhandel. Selbst wenn ihr 50,00 EUR mehr zahlt. Qualität hat ihren Preis. Manche Dinge muss man eben erst schmerzhaft erfahren.

Nie wieder PayPal!

Als Verbraucher hat man leider nur geringe Einflussmöglichkeiten auf die Geschäftstaktiken großer Firmen. Man kann keinen seinen Unmut zwar kundtun, doch ändert man damit nicht wirklich etwas. Wenn es hoch kommt erntet man das Schulterzucken eines Service-Mitarbeiters – und ist um eine Erfahrung reicher.

Meine aktuell gesammlte Erfahrung möchte ich mit meinen Lesern teilen. Vielleicht lassen sich dadurch noch ein paar Weihnachtsgeschenke retten:

Ich hatte ca. 2 Wochen vor Weihnachten einen Artikel bestellt. Warenwert ca. 400 Euro. Da mir eine schnelle Abwicklung der Transaktion wichtig war, habe ich mich für PayPal als Zahlungsmittel entschieden. Ein Fehler. Die Idee dahinter: Der Händler erhält sein Geld sofort und kann die Ware zeitnah versenden, damit ich den Artikel zu Weihnachten verschenken kann. Eine Utopie.

Das Geld wurde auch sofort von PayPal von meinem Konto abgebucht. Doch was muss ich sehen?

Ihre Zahlung wird zurzeit noch einer Sicherheitsprüfung unterzogen. Die Überprüfung dauert 4-7 Tage.

Im Klartext bedeutet das, dass PayPal mein Geld 4-7 Tage lang zur Verfügung hat ohne dass dies vor Durchführung der Transaktion von mir genehmigt wurde. Der Händler muss nun 4-7 Tage auf sein Geld warten und kann die Ware somit nicht versenden. Am Ende stehe ich ohne Weihnachtsgeschenk da.

Diese üble Geschäftstaktik macht alle Vorteile zunichte, die PayPal evtl. geboten hätte. Dieses Problem wird in diversen Foren auch schon ausgiebig diskutiert. Bei mir handelt es sich also nicht um einen Einzelfall.

Für mich bedeutet diese zweifelhafte Vorgehensweise: Nie wieder PayPal! Und ich kann jedem, der eine schnelle Transaktion wünscht, nur dazu raten die Finger von PayPal zu lassen.

Edit: Nach ca. einem Jahr habe ich PayPal mit einigen kleineren Beträgen eine neue Chance gegeben und bin dabei stets um die sogenannte Sicherheitsprüfung herumgekommen. Zwar werde ich bei zeitkritischen und größeren Bestellungen weiterhin auf PayPal als Zahlungsdienstleister verzichten – doch für kleinere Schnäppchen sehe ich aktuell kein Hindernis mehr.

Magic Moment

Mein Blick aus dem Fenster hat mir heute um 16:10 Uhr folgendes Bild beschert. Die Sonne ist wie in Zeitraffer hinter den Wolken verschwunden. Man konnte die Bewegung förmlich spüren. Ein kleiner Magic Moment im Arbeitsalltag.

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Allein eine vernünftige Aufnahmemöglichkeit hat gefehlt. Wenn schon eine Kamera im Handy, warum dann keine die im Stande ist brauchbare Fotos zu liefern?

Running Out of Stomach

Da meine Besucherzahlen gestern sowas von in den Keller gerasselt sind und ich trotz mangelnder Zeit für Film- bzw. Seriensichtungen nicht auf meinen wöchentlichen Eintrag verzichten möchte, berichte ich heute kurz von meinem Wochenende.

Aus dem gestrigen Tag hätte man locker drei machen können. Zunächst gab es in aller Frühe ein spontanes Projektmeeting in der Agentur. Da ich danach schon einmal unterwegs war, habe ich die Zeit für Weihnachtseinkäufe genutzt. Keine gute Idee an einem vorweihnachtlichen Samstag. Nachtmittags standen Verwandtschaftsbesuche auf dem Programm und gegen Abend ist unser Patenkind spontan hereingeschneit.

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Danach hat so gegen 20 Uhr endlich der gemütliche Teil des Tages angefangen. Nach wochenlangen Verschiebungen haben wir es gestern endlich einmal wieder zum Running Sushi geschafft. Obwohl wir vergessen hatten zu zählen, haben wir es zu viert bestimmt auf 50 Tellerchen geschafft. Appetit wäre auch dann noch vorhanden gewesen, alleine der Magen wollte nicht mehr so wirklich.

Nach dem Speisemarathon sind wir noch auf ein paar Drinks in einer unserer favorisierten Lokalitäten eingekehrt und hatten so viel Spaß wie schon lange nicht mehr. Man sollte öfter einfach einmal abschalten. Ein letztendlich gelungener – wenn auch nicht wirklich erholsamer – Tag, dessen Ende mit einem 2er im Lotto gekrönt wurde… 😉

Zeitraffer

Nun bin ich bereits seit einem Monat in meinem neuen Job. Ich habe mein erstes Gehalt erhalten und die ersten Hürden genommen. Rückblickend erscheint mir die Zeit unglaublich komprimiert. Es ist so viel passiert. So viel nicht passiert – und all das in so kurzer Zeit.

Ich habe mich immer noch nicht daran gewöhnt nicht mehr selbst an Grafiken, Videos und Animationen zu werkeln. Nicht mehr Dinge einfach auszuprobieren, mit technischen Schwierigkeiten zu kämpfen – und ich vermisse es. Vermisse es wirklich. Ob dieses Gefühl jemals verschwinden wird? Vielleicht im nächsten Monat…

Auch meine Freizeit hat sich verändert. Freunde und Familie werden vernachlässigt – von meinem Medienkonsum einmal ganz zu schweigen. Es wird von Tag zu Tag klarer, wie behütet man doch in der Welt des Studiums noch war – denn letztendlich war man hier einzig und allein für sich selbst verantwortlich.

Das waren meine Gedanken zum Feiertag. Ich werde mich nun wieder den Freizeitpflichten widmen, denn die gibt es ja schließlich auch noch… 😉

Kettenreaktion

Kaum ist meine Freizeit nur noch eingeschränkt verfügbar, komme ich nicht mehr zum Film- bzw. Serienschauen. Zumindest nicht mehr so häufig. Aufgrund dessen fehlt mir natürlich der Stoff zum Bloggen. Ganz davon abgesehen, dass ich abends nicht mehr wirklich vor Energie sprühe. Die Folge von alldem ist ein plötzlicher Besucherschwund. Ist ja auch irgendwie nachvollziehbar. Was also tun?

Am besten einen Beitrag darüber schreiben. Und über die neue Arbeit. Ich kann euch gar nicht sagen, wie ungewohnt es ist nicht mehr an der Umsetzung beteiligt zu sein, sondern nur noch an der Konzeption. Zudem ist alles so neu und fremd. So anders. So gewöhnungsbedürftig. Insofern also ganz natürlich und wie zu erwarten. Ich bin nur einmal gespannt, wie lange die Eingewöhnungsphase dieses Mal andauert.

Inzwischen macht sich der Mangel an Schlaf bemerkbar. Ebenso wie die ersten Anzeichen einer Erkältung. Zudem wächst die Vorfreude auf das Wochenende, an dem ich hoffentlich nicht arbeiten muss.

Nun ist der nächste Besucheransturm erst einmal gesichert und es geht ab auf das sträflich vernachlässigte Sofa! 😉

Schluss mit lustig!

Nachdem ich gestern bereits zu einer spontanen Besprechung in meiner neuen Firma war, wird es morgen früh richtig losgehen. Mein erster richtiger Job. Kein Praktikant. Keine Werkstudent. Kein freier Mitarbeiter. Angestellter.

Bereits die letzte Woche stand ganz im Zeichen der Vorbereitung auf die Arbeit. Ich habe eine Krankenkasse gewählt, mein Auto durch den TÜV gebracht und Konten eröffnet. So richtig erwachsene Sachen eben.

Nun drückt mir die Daumen, dass der Job Spaß macht und seid geduldig, denn nun wird es hier mit ziemlicher Sicherheit wirklich ruhiger werden. Aber keine Sorge: ‚I’ll be back!‘ 😉

Back to Nature

Damit ihr nicht denkt ich würde meine Freizeit nur noch im Land der filmischen Illusionen verbringen, gibt es heute einmal eine kleine Impression aus meiner fränkischen Heimat. Das Wetter ist im Moment wirklich wunderbar und der Himmel erstrahlt im tiefsten blau – was auf dem Bild (dank Kamerahandy mit dem trägsten CCD ever) überhaupt nicht raus kommt.

Mal sehen wie lange man noch solche Bilder machen kann, bevor das trübe Herbstwetter überhand nimmt…

Still Growing Up

Ich habe heute meinen ersten richtigen Arbeitsvertrag unterschrieben. Unheimlich. Wirklich unheimlich. Es ist nicht so, dass ich mich nicht auf die neuen Herausforderungen freuen würde. Es wirkt nur so bedeutsam. Endgültig. Bestimmend für das weitere Leben.

Natürlich bin ich auch glücklich und dankbar, dass ich so übergangslos ins Berufsleben übertrete – und auch wenn ich meiner jetzigen Firma etwas wehmütig hinterher blicken werde, so bietet ein Neuanfang doch stets aufregende Möglichkeiten.

Startschuss ist am 1. Oktober.

Um es mit Chandlers Worten zu sagen: „Could I be more grown-up?“