Liebster Award #9: Infernal Cinematic Affairs

Es geht weiter mit dem „Liebster Award“ – und es wird Zeit, denn die Nominierung ereilte mich bereits Mitte Juni. Ich hoffe jedoch die liebe Schlopsi übt Nachsehen mit mir und freut sich zusammen mit meinen Lesern über ein paar neue Einblicke in die verqueren Ansichten des Autoren hinter diesem Blog… 😉

Ihr wisst nicht was der „Liebster Award“ ist? Hier eine kurze Erklärung: Dieser Award treibt in der Blogosphäre schon länger sein Unwesen. Auch mich hat es erwischt. Mehrfach. Das soll nicht undankbar klingen, obwohl ich zunächst wirklich starke Vorbehalte hatte hier mitzumachen. Dann habe ich jedoch festgestellt, dass man die/den jeweiligen BloggerIn durch ihre/seine Antworten auf die meist spannenden Fragen tatsächlich besser kennenlernt. Folglich werde ich in den kommenden Wochen versuchen, auch die neu angekommenen Fragen nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten…

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In diesem Sinne, viel Spaß mit meinen Antworten auf die Fragen von Schlopsi, der Autorin des „Infernal Cinematic Affairs“-Blogs, im Rahmen des Liebster Award #9:

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Media Monday #214

Nach meinem ziemlich anstrengenden (fast) 12 km-Lauf, war ich eigentlich nicht mehr zu viel zu gebrauchen. Dennoch haben wir uns nachmittags aufgerafft und sind zum Treideln gegangen, was für die Kinder auf jeden Fall ein Erlebnis war. Da die anstehende Woche (für viele die erste Urlaubswoche, nicht jedoch für mich) bestimmt wieder anstrengend wird, freue ich mich nun auf einen entspannten Abschluss des Wochenendes mit den aktuellen Fragen des Medienjournals. Und ihr so? Habt ihr Urlaub oder geht es euch wie mir?

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  1. Inspiriert von heute: Was war euer Nerven aufreibendstes, schlimmstes, ärgerlichstes Blog-Erlebnis?
    Wirklich Schlimmes ist mir noch nicht widerfahren. Einmal hatte ich ein paar Stunden lang keinen Zugriff auf mein Blog und dachte schon es wäre gehackt worden oder WordPress.com hätte meinen Zugang gesperrt – war dann aber doch nur ein vorübergehender Fehler. Seitdem nutze ich immerhin Zwei-Faktor-Authentifizierung für den Zugang. Ebenfalls schlimm finde ich immer wenn man liest, dass Privatblogger wegen irgendetwas Nichtigem abgemahnt werden. Das hält mich dann doch immer davon ab, das Blog selbst zu hosten und unter meinem richtigen Namen zu schreiben.
  2. Am meisten enttäuschendes Filmfinale für mich war ja „Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere“, weil ich mir mehr Handlung erwartet hätte und nicht nur eine große Schlacht – wirklich schlecht fand ich den Film aber dennoch nicht.
  3. Interpretationen von Untoten gab es ja schon in jeglicher Coleur, ob jetzt von Zombies, Vampiren oder sonst etwas die Rede ist. Die mir liebste Auslegung ist und bleibt allerdings wenn die Herkunft der Untoten nicht bis ins Detail erklärt wird, denn das Geheimnisvolle bzw. Mysteriöse ist ein exzellenter Spannungsträger.
  4. Müsste ich eine/n Lieblingsautor/in oder -schriftsteller/in benennen, es wäre wohl Terry Pratchett (vielleicht auch Joss Whedon oder Aaron Sorkin, wenn man Drehbuchautoren mit einbezieht).
  5. Es wäre der absolute Traum, in meinem Haus aus der nahen Zukunft zu leben, denn dann wären die kommenden Hürden bereits genommen und auch der Umzug schon erledigt.
  6. Filmische Satiren können wunderbar funktionieren, wie mir erst kürzlich „Lord of War“ bewiesen hat.
  7. Zuletzt habe ich „American Pie: Das Klassentreffen“ gesehen und das war eine positive Überraschung, weil es den Autoren wunderbar gelingt das Gefühl der vergangenen Zeit auf den Zuschauer zu übertragen.

Blogparade: Schau doch mal!

Es gibt eine neue Spielerin in der Welt der Blogparaden: Amerdale vom „Mind Palace“-Blog will von uns Serien genannt bekommen, die zu Unrecht unbeachtet geblieben sind. Aufgrund akuten Zeitmangels, habe ich einfach 10 Serien aufgelistet, von denen ich hierzulande kaum etwas lese. Für die genauere Begründung könnt ihr einfach in die verlinkte Besprechung schauen – lohnenswert sind alle Serien auf ihre Art und Weise.

Hier nun also meine zehn zu Unrecht unbeachtet gebliebenen Serien – und das wie immer in alphabetischer und nicht in wertender Reihenfolge:

  1. „Arrested Development“ (2003-2013 | Comedy | 4 Staffeln)
  2. „Carnivàle“ (2003-2005 | Mystery | 2 Staffeln)
  3. „Curb Your Enthusiasm“ (2000-2011 | Comedy | 8 Staffeln)
  4. „Felicity“ (1998-2002 | Coming of Age | 4 Staffeln)
  5. „Friday Night Lights“ (2006-2011 | Drama | 5 Staffeln)
  6. „It’s Always Sunny in Philadelphia“ (2005-heute | Comedy | 10 Staffeln)
  7. „Men of a Certain Age“ (2009-2011 | Drama | 2 Staffeln)
  8. „Parenthood“ (2010-2015 | Drama | 6 Staffeln)
  9. „Smash“ (2012-2013 | Musical | 2 Staffeln)
  10. „Spaced“ (1999-2001 | Comedy | 2 Staffeln)

Nun seid ihr dran:

  • Liste zu Unrecht unbeachtet gebliebene Serien auf (und sei dabei nicht so faul wie ich, d.h. beschreibe die Serien ein wenig).
  • Erstelle einen Beitrag in deinem Blog und verlinke auf diesen und den Ursprungsartikel.
  • Ende der Parade ist der 31. Juli 2015 – weil ich so früh dran war, habt ihr also noch genau einen Tag Zeit… 😉

Die letzten 10 Blogparaden:

Media Monday #213

Wieder einmal ist das Wochenende so gut wie vorbei. Wieder mal findet es mit den Fragen des Medienjournals seinen Abschluss. Auch wenn ich nicht das Gefühl habe viel gemacht zu haben, so war es mit schwimmen, laufen, Möbel schauen und Altstadtfest besuchen doch ziemlich ausgefüllt. Morgen habe ich spontan einen Tag Urlaub, den wir für einen kleinen Familienausflug abseits von Baustelle und Co. nutzen wollen – hoffentlich hält das Wetter und es gibt keinen Rückfall was die gerade abgeklungenen Erkältungen angeht…

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  1. Blogger bzw. Podcaster aus meiner Blogroll einmal im wahren Leben zu treffen, wäre bestimmt spannend – so wie Christian vom „Second Unit“-Podcast auf der re:publica 15 vor ein paar Monaten.
  2. Zeitreisefilme finde ich immer wieder toll, weshalb ich mich auch besonders über den fantastischen „Predestinaton“ gefreut habe, der dem Genre noch ein paar neue Aspekte abgewinnen kann.
  3. Mein letzten Dienstag absolvierter Lauf war zwar untypisch, dadurch aber nicht gleich schlecht, denn immerhin war ich mit 17.500 anderen Läufern unterwegs.
  4. Durch „An Idiot Abroad“ erst bin ich auf „The Ricky Gervais Show“ gestoßen, die wirklich extrem lustig ist.
  5. Die Comic-Fortsetzung zur TV-Serie „Jericho“ ist zwar seicht, aber auf jeden Fall unterhaltsam.
  6. Filme, die sich mit Literatur/Literaten beschäftigen sind immer gerne gesehen.
  7. Zuletzt habe ich „Lord of War“ gesehen und das war ein wirklich sehr guter Film, von dem ich mir aber (noch) mehr erwartet hatte, weil die grandiose Intro-Sequenz die Erwartungen einfach bis in den Himmel geschraubt hat.

Media Monday #212

Bei erneut deutlich über 35 °C hat der Samstag zum Freibadbesuch eingeladen – wie praktisch, dass auch der Start des Schwimmkurses unseres Zappelinchens auf dem Plan stand, zu dem ich unsere kleine Wasserratte natürlich ganz selbstlos begleitet habe. Nachmittags stand dann noch eine Geburtstagsfeier auf dem Programm, die sich bis in die Abendstunden zog. Den heutigen Sonntag haben wir somit ein wenig ruhiger angehen lassen, nachmittags ein Kinderfest besucht und nun bilden die Fragen des Medienjournals – wie so häufig – den entspannten Abschluss des Sonntags. Und wie war euer Wochenende so?

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  1. „Masters of Sex“ hätte man kaum besser drehen können, schließlich ist die Inszenierung sehr hochwertig und fängst auch die für die Serie wichtigen Sexszenen sehr ästhetisch ein.
  2. Die Vorzüge von reinen Procedurals mit Fall der Woche gegenüber den Serials mit fortlaufender Handlung ist natürlich, dass man als Zuschauer jederzeit einsteigen kann, ohne die gesamte Staffel in chronologischer Reihenfolge gesehen zu haben – und genau dies macht wohl auch den großen Erfolg beim Fernsehpublikum aus, selbst wenn die so erzählten Serien inhaltlich oft redundant sind.
  3. Nicht nur große Fantasy-Geschichten à la „Game of Thrones“ sind regelrecht episch, denn auch kleinere Filme, wie z.B. die „Before…“-Trilogie, können sehr epische und doch persönliche Geschichten erzählen.
  4. Sitcoms wie „Friends“, „Seinfeld“ oder „The King of Queens“ könnte ich mir ja immer wieder ansehen, doch entscheide ich mich dann meist für noch ungesehene Serien – von diesen gibt es ja auch nicht gerade wenige und es werden immer mehr…
  5. Allein die Dialoge von Aaron Sorkin machen „The West Wing“ zu einer der besten Serien überhaupt.
  6. Damit Filmmusik mir so richtig gut gefällt, muss sie mindestens ein großes klassisches Thema aufweisen (z.B. John Williams) oder einen alternativ angehauchten Soundtrack mit guter Song-Auswahl (z.B. „Garden State“) bieten.
  7. Zuletzt habe ich „Almanya: Willkommen in Deutschland“ gesehen und das war ein sehr ergreifendes und unterhaltsames Filmerlebnis, weil die Geschichte mit viel Humor erzählt wird und dabei so richtig zu Herzen geht.

Blogparade: Top 10 der besten starken Frauenfiguren in Film und TV (Best Heroines)

Beinahe hätte ich aufgrund akuten Zeitmangels auf die Teilnahme an der aktuellen Blogparade der Singenden Lehrerin verzichten müssen. Doch die Frage nach der Top 10 der besten starken Frauenfiguren in Film und TV (Best Heroines) fand ich so spannend, dass ich zumindest in abgespeckter Form einfach mitmachen musste – und die Qual der Wahl war wahrlich groß…

Hier nun also meine Top 10 der besten starken Frauenfiguren in Film und TV (Best Heroines) – und das wie immer in alphabetischer (nach dem Film bzw. der Serie sortiert) und nicht in wertender Reihenfolge:

  1. Sydney Bristow (Jennifer Garner) in „ALIAS“ (2001-2006)
  2. Ellen Rilpey (Sigourney Weaver) in „Alien I-IV“ (1979-1997)
  3. Buffy (Sarah Michelle Gellar) in „Buffy: The Vampire Slayer“ (1997-2003)
  4. Marge Gunderson (Frances McDormand) in „Fargo“ (1996)
  5. Olivia Dunham (Anna Torv) in „Fringe“ (2008-2013)
  6. Mathilda (Natalie Portman) in „Léon: Der Profi“ (1994)
  7. Katniss Everdeen (Jennifer Lawrence) in „The Hunger Games I-IV“ (2012-2015)
  8. Dana Scully (Gillian Anderson) in „The X-Files“ (1993-2002)
  9. Sarah Connor (Linda Hamilton) in „Terminator 1 & 2“ (1984-1991)
  10. Veronica Mars (Kristen Bell) in „Veronica Mars“ (2004-2014)

Da Imperator Furiosa (Charlize Theron) in „Mad Max: Fury Road“ (2015) der Auslöser für diese Blogparade war, besitzt sie ohnehin einen gesonderten Stellenwert und muss nicht gesondert erwähnt werden, sprich: Ich kann sie noch als 11. starke Frauenfigur unterbringen, ohne eine andere Heldin streichen zu müssen… 😉

Nun seid ihr dran:

  • Liste die Top 10 der besten starken Frauenfiguren in Film und TV (Best Heroines) auf.
  • Erstelle einen Beitrag in deinem Blog und verlinke auf diesen und den Ursprungsartikel.
  • Ende der Parade ist der 20. Juli 2015 – danach wird die Singende Lehrerin bestimmt eine wunderbare Auswertung erstellen.

Die letzten 10 Blogparaden:

Media Monday #211

Was für ein Wochenende: Die Erkältung, die ich schon seit ca. einem Monat mit mir herumschlappe, hat sich nun so richtig in Nebenhöhlen und Bronchien breit gemacht. Dennoch musste ich am Samstag einen 6-stündigen(!) Termin im Möbelhaus wahrnehmen und abends stand ein Besuch des Altstadtfests an, der entsprechend weniger feuchtfröhlich ausfiel als ursprünglich geplant. Auch heute fühle ich mich eher tot als lebendig, doch krank sein ist mit Kindern eben nicht – somit gab es ein paar Runden „Schnappt Hubi!“ und was man eben sonst so macht, wenn man nur auf Sparflamme funktioniert. Für die Fragen des Medienjournals werde ich natürlich dennoch meine letzten Energiereserven anzapfen… 😉

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  1. Wäre Josiah Bartlet aus „The West Wing“ nicht bloß eine Serienfigur, würde er fast ein Idol für mich sein, schließlich ist er genau die idealisierte Version eines Politikers, die man sich an der Spitze der Macht wünschen würde.
  2. Mein Beitrag zur Blogparade „Meine Top 10 Obsessionen während der 80er“ war eine regelrechte kreative Meisterleistung, schließlich musste ich in der hintersten Ecke meines Gedächtnisses stöbern und zudem noch ein Foto mit den passenden Motiven herbeizaubern.
  3. Serien-Adaptionen zu erfolgreichen Filmen (bspw. Fargo, From Dusk Till Dawn, Scream etc.) schießen zurzeit förmlich aus dem Boden – kann funktionieren, oder auch nicht. Die Filmfassungen von „Fargo“„From Dusk Till Dawn“ oder „Scream“ werden dadurch ja nicht schlechter.
  4. Den Bespaßer für unsere Kinder (wie z.B. beim letzen Kindergeburtstag) spiele ich seit Jahren immer wieder gerne, weil ich mich in der Rolle wirklich wohl fühle – leider macht das nur einen geringen Teil des Elternseins aus .
  5. Filme in schwarzweiß haben sich über die Jahre von einem Zeichen technischer Limitierung zu einem Stilmittel gewandelt.
  6. Eure Kommentare unter meinen diversen Blogartikeln zu lesen hat mir riesige Freude bereitet, denn es ist dieser Austausch, der das Medium Blog für mich so reizvoll macht.
  7. Zuletzt habe ich „Die Bestimmung: Divergent“ gesehen und das war eher ein durchwachsenes Vergnügen, weil der Film in jedem Moment wie eine blasse Kopie von „The Hunger Games“ wirkt.

Blogparade: Meine Top 10 Obsessionen während der 80er

Es gibt einen Neuzugang in der bunten Welt der Blogparaden: Thilo vom Nerd Wiki möchte unsere Top 10 Obsessionen während der 80er wissen. Moment mal, die 80er? Das war doch das Jahrzehnt meiner Geburt. Sollte es dort außer Windeln, Fläschchen und erster Gehversuche etwa noch etwas von popkultureller Bedeutung gegeben habe? Es war gar nicht so einfach nicht in die 90er Jahre abzudriften, doch ein paar Obsessionen, die mich ganz nostalgisch werden ließen, habe ich dennoch gefunden. Vermutlich, denn die Grenze zu den 90ern ist in meiner Erinnerung doch eher diffus – auch muss ich an meinen Obsessionen zweifeln, denn es gibt kein einziges Foto aus dieser Zeit, auf dem ich nicht draußen bin (u.a. im Planschbecken, beim Wandern, mit Freunden im Sandkasten). Wann hatte ich bitteschön Zeit für all dieses Obsessionen oder lässt mich mein Gedächtnis doch stärker im Stich, als ich dies vermutet hätte?

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Media Monday #210

Was für ein Wochenende: Unser Zappelinchen hatte Geburtstag und somit verbrachten wir die letzten zwei Tage bei angenehmen 38 bis 40 °C im Feierrausch. Samstag stand die Familienfeier auf dem Programm und am Sonntag bevölkerten zehn Kinder die diversen Planschbecken, die wir im Garten aufgebaut hatten. Wirklich eine Herausforderung und nun bin ich entsprechend platt. Dennoch wollen natürlich die Fragen des Medienjournals beantwortet werden – und auch der ausführliche Bericht zum 5. Geburtstag unserer Großen folgt noch im Laufe der Woche ist schon fertig

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  1. Der gewiefteste Verbrecher ist der, von dem man noch nichts gehört hat – oder der direkt unter den Augen der Öffentlichkeit operiert.
  2. „Veronica Mars“ (der Film) konnte mich als Serie vom ersten Moment an begeistern, weil ich mich sofort wieder zu Hause in Neptune gefühlt habe.
  3. Das Terminator-Franchise scheint mit „Terminator: Genisys“ eine ebenso generische Blockbuster-Fortsetzung bekommen zu haben, wie „Jurassic Park“ mit „Jurassic World“.
  4. Das momentan herrschende Wetter lädt geradezu dazu ein, die Tage im Freibad zu verbringen – so wie ich mit dem Zwergofanten am Freitag, da wir in der Firma Hitzefrei (kein Scherz!) hatten.
  5. Mein Buchtipp für die heißen Tage lautet „Meg“ von Steve Alten.
  6. Omar Little war wohl eine der größten Überraschungen in „The Wire“, schließlich sieht man nicht alle Tage einen wunderbar geschriebenen schwulen Robin Hood.
  7. Zuletzt habe ich die erste Staffel der TV-Serie „Akte X“ gesehen und das war ein wunderbar nostalgisches Vergnügen, weil ich mich in so manchem Moment ins Jahr 1994 zurückversetzt fühlte.

Media Monday #209

Nachdem der Samstag schon spannend genug war, ging es heute noch mit Onkel und Tante in den Zirkus. Für die Kinder natürlich ein großes Ereignis, doch auch für mich sollte es spannender werden als geplant, da mich der Clown ganz dreist in seine Nummer eingebaut hat: Papa macht sich in der Manege zum Affen! Natürlich ein Fest für meine Kids. Abends ging es dann noch zum örtlichen Altstadtfest, wo wir den Tag entspannt ausklingen ließen. Nun noch die Fragen des Medienjournals beantworten und dann schnell ins Bett, denn der morgige Tag hält so einige Herausforderungen für unsere kleine Familie parat…

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  1. Auffälligstes/ärgerlichstes Product-Placement der letzten Zeit findet sich garantiert in einem Blockbuster à la „Jurassic World“ und ist von einer Automarke oder einem Smartphone- bzw. Computer-Unternehmen.
  2. „One Tree Hill“ wurde ja im Laufe der Jahre immer abgedrehter, schließlich lief das Teen-Drama über neun Staffeln und hatte dabei etliche Zeitsprünge zu verkraften.
  3. Man hat mich ja schon oft an Filme von Lars von Trier heranzuführen versucht, aber ich kann dafür einfach keine Motivation aufbringen.
  4. Buffy Summers ist für mich DIE Verkörperung einer Heldin, denn in der Serie „Buffy: The Vampire Slayer“ ist sie unfreiwillig die Auserwählte, fügt sich jedoch ihrem Schicksal und kämpft aufopferungsvoll für das, an was sie glaubt. Dabei beweist sie Selbstironie und gliedert sich trotz Sonderstellung in ihr Team ein – am wichtigsten jedoch: Sie ist menschlich, macht auch mal Fehler und steht zu diesen.
  5. Netflix scheint mir derzeit die besten/lohnenswertesten Serien zu produzieren, weil sie sich nicht an typischen Produktionszyklen oder Ausstrahlungsregeln (z.B. eine Episode pro Woche) halten müssen – ein wahrlich spannendes Zeitalter für Serien (siehe dazu auch den Vortrag des Netflix CEOs Reed Hastings auf der re:publica 15)!
  6. Open Air Kinos klingen durchaus reizvoll, jedoch habe ich bisher noch nie eines besucht.
  7. Zuletzt habe ich das örtliche Sonnwendfeuer bewundert und das war wie jedes Jahr ein tolles Erlebnis, weil es trotz Unwetter einfach ein ganz besonderes Gefühl ist, in einer großen Gruppe um solch ein großes Feuer zu sitzen.