Media Monday #168

Es gibt Zeiten im Leben, die scheinen eher fremdbestimmt und bieten kaum eine Verschnaufpause. Im Moment befinde ich mich wieder in einer solchen Phase, was größtenteils unserem Hausbau zuzuschreiben ist. Für eine halbe Stunde zwinge ich meine Gedanken jedoch in Richtung Film und beantworte die aktuellen Fragen des Medienjournals – viel Spaß also mit meinen Antworten!

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  1. Ein Großteil meiner Schulzeit war mir persönlich deutlich zu langatmig – heute dagegen wüsste ich die nahezu unendlichen Freiheiten, die man damals hatte, wohl viel mehr zu schätzen.
  2. Fragwürdige Moral kann interessante Aspekte zu einer Geschichte hinzufügen; wenn allerdings nicht die Möglichkeit zur Reflexion gegeben wird, dann habe ich damit auch teils Probleme.
  3. Filme bzw. Bücher, die mich nicht interessieren, würde ich schon aus Prinzip nicht schauen/lesen, denn die vorhandene Freizeit ist ja bekanntlich begrenzt.
  4. Will man mir so richtigen Ekel verursachen in einem Film, gibt es nichts effektiveres als realistisch anmutende Gewalt oder Verletzungen, denn dafür liegt meine Toleranzgrenze ziemlich niedrig (anders als bei übertriebenem Splatter).
  5. Helden der Kindheit: Für mich wird es nie eine bessere Jugendbande geben als „Die Goonies“, schließlich sind sie auf Schatzsuche, schlagen sich mit üblen Gangstern rum und erleben dabei ein echtes Abenteuer.
  6. Warum gibt eigentlich nicht mehr Romane, die sich [es gibt mehr als genug Bücher da draußen, die ich gerne lesen möchte, da muss ich mir im Moment nicht noch mehr wünschen].
  7. Zuletzt gesehen habe ich „Monsters“ und das war ein beeindruckendes Erlebnis, weil Regisseur Gareth Edwards damit bewiesen hat, dass man mit Talent und Willen auch ohne unendlich großes Budget einiges erreichen kann.

Media Monday #167

Wieder einmal liegt ein Wochenende hinter mir, das erneut hauptsächlich von Planungen zum bevorstehenden Hausbau dominiert war. Auch diese Woche stehen wieder mindestens drei Termine auf dem Programm. Heute jedoch ist der Abend frei, was es mir erlaubt die Fragen des Medienjournals zeitnah zu beantworten – viel Spaß damit!

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  1. Ich hoffe ja ein bisschen auf ein Revival von Jugendabenteuer-Filmen, denn „Die Goonies“ oder „Stand by Me“ zählen bis heute zu meinen Lieblingen – J. J. Abrams‘ „Super 8“ war da schon einmal ein sehenswerter Genrebeitrag.
  2. Urlaubs- oder Strandlektüre gibt es bei mir dieses Jahr mangels Urlaub und Strand nicht.
  3. Die unglaubwürdigste Entwicklung einer Figur gibt es meist immer dann, wenn Serien zu lange laufen und den Autoren nichts mehr Sinnvolles einfällt.
  4. Eltern wissen: Ein gesundes und zufriedenes Kind ist unverzichtbar für einen guten Schlaf.
  5. Roboter können einem wirklich den schönsten Kneipenabend ruinieren.
  6. „Carlito’s Way“ ist gerade deshalb ein so toller Gangsterfilm, weil er die tragische Geschichte eines Gangsters erzählt, der wirklich aussteigen will.
  7. Zuletzt gesehen habe ich „Guardians of the Galaxy“ und das war wirklich ein tolles Kinoerlebnis, weil Regisseur James Gunn darin bombastisches Popcorn-Kino mit abgefahrenen Charakteren kombiniert und dabei eine bemerkenswerte Leichtigkeit bewahrt.

Media Monday #166

Nachdem mich letzte Woche noch die Müdigkeit übermannt hat, nutze ich den morgigen freien Tag direkt, um schon jetzt die Fragen des Medienjournals zu beantworten. Ich hoffe ihr wisst diesen Einsatz zu schätzen, denn in weniger als 6 Stunden ist die Nacht auch schon wieder vorbei – und wir wissen ja alle, welch katastrophale Folgen Schlafentzug hat… 😉

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  1. Die berühmteste Person, von und mit der ich wohl noch nie einen Film gesehen habe ist u.a. Terrence Malick.
  2. Könnte ich nur aus mir bereits bekannten Filmen zu wählen, um einen davon noch mal zu schauen, fiele meine Wahl wohl auf „Jurassic Park“ – dieser besitzt für mich einfach den größten Wiederanschauungswert.
  3. Simon Pegg bewundere/mag ich ja weniger wegen der Schauspielerei, sondern mehr aufgrund seiner sympathischen Ausstrahlung, die allerdings auch in jeder seiner Rollen (ja, selbst in „The World’s End“) aufblitzt.
  4. Könnte ich in der Zeit zurückreisen, um bei einer Filmpremiere dabei sein zu können, fiele meine Wahl auf „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“ in Neuseeland, weil ich damals schon bei der Dokumentation über die Premiere eine Gänsehaut hatte.
  5. Die gut ein dutzend Bücher auf meinem Lesestapel wollte ich zu gerne lesen, jedoch bin ich abends meist zu müde und schaffe nur noch wenige Seiten.
  6. Die Serie „Felicity“ ist leider maßlos unterschätzt, denn schließlich erzählt sie eines der schönsten College-Dramen, und war damals das Sprungbrett für J. J. Abrams, dem Showrunner hinter „Lost“ sowie Regisseur des „Star Trek“-Reboots und ganz aktuell „Star Wars: Episode VII“.
  7. Zuletzt gelesen gesehen habe ich „Olympus Has Fallen“ und das war teils nette Action-Unterhaltung und teils grober Unfug, weil Antoine Fuqua den wunderbar altmodischen Film mit miesen CGIs und hanebüchenen Handlungselementen angereichert hat – zuletzt gelesen habe ich dagegen eure Glückwünsche.

Media Monday #165

Ein anstrengendes, aber gleichzeit produktives und schönes Wochenende liegt hinter mir. Wie ihr vielleicht an der Uhrzeit der Veröffentlichung merkt, habe ich zurzeit Urlaub – somit gibt es meine Antworten auf die Fragen des Medienjournals heute ein wenig früher als gewohnt. Heute Vormittag waren wir bereits im Tiergarten und den Nachmittag haben wir für diverse Handwerkergespräche genutzt. Aber nun zurück zum Thema Film…

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  1. Wenn SchauspielerInnen unter die SchriftstellerInnen (wahlweise alternativ: MusikerInnen) gehen habe ich das bisher noch nicht mitbekommen – ich komme schon nicht hinterher die interessanten Bücher richtiger Autoren zu lesen.
  2. Biografien finde ich grundsätzlich spannend, wenn mich das Leben der jeweiligen Person interessiert.
  3. Synchronisierte Fassungen sollte man heutzutage eigentlich nicht mehr sehen müssen, denn die Technik wäre weit genug auch den Originalton stets mit auszustrahlen – sei es im TV oder im Internet (Anmerkung: Nur O-Ton ist natürlich auch nicht der Weisheit letzte Schluss, aber man sollte die Wahl haben können).
  4. Der wunderschöne Film „Beginners“ war für mich die großartigste Überraschung der jüngeren Vergangenheit, weil Regisseur Mike Mills darin das Coming-out sowie den Tod seines Vaters höchst emotional und sympathisch verarbeitet hat.
  5. An Büchern schreckt mich am ehesten der Platz den sie in den Regalen benötigen ab, denn der ist zurzeit wirklich knapp – aber ab nächstem Jahr wird das anders, dann freue ich mich darauf alle Bücher im Regal stehen zu sehen.
  6. Aus Filmen/Büchern/Serien zu zitieren ist unter Filmfreunden sehr beliebt, wie man auch an Sebastians Stöckchen „Top 10 Filmzitate“ sieht.
  7. Zuletzt gesehen habe ich „The World’s End“ und das war ein wunderbarer Abschluss der Cornetto-Trilogie, weil Regisseur Edgar Wright darin erneut diesen speziellen britischen Humor mit einer höchst unterhaltsamen Geschichte und innovativer Inszenierung verknüpft hat.

Media Monday #164

Das Wochenende ist wieder einmal verflogen: Den halben Samstag haben wir, bereits zum wiederholten Male, damit verbracht uns eine Küche planen zu lassen. Danach gab es viel zu leckeres Käsefondue, das mir immer noch schwer im Magen liegt. Der Sonntag stand ganz im Zeichen der erweiterten Familie – und nun warten auch schon wieder die Fragen des Medienjournals auf ihre Antworten. Ihr wartet auch? Dann viel Spaß beim Lesen!

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  1. Wenn ich Steven Spielbergs „Jurassic Park“ sehe werde ich richtiggehend nostalgisch, weil ich 1993 damit das beeindruckendste Kinoerlebnis meiner Jugend (wenn nicht sogar meines Lebens) hatte und ich mich heute noch exakt an dieses magische Gefühl erinnern kann.
  2. Mit seiner Rolle als Sy Parrish ist Robin Williams endlich mal aus seinen Rollenschema ausgebrochen, denn …ach, mir fehlen immer noch die Worte… 😦
  3. Coming-of-age-Stories funktionieren bei mir immer – ganz egal ob im Abenteuer-Setting à la „Die Goonies“, „Stand by Me“ oder „Super 8“, Musikfilm à la „Almost Famous“ oder Fantasy à la „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1“.
  4. Die Visualisierung des Mendel’schen Marionettenspielers in „Felidae“ war die mitunter brutalste Szene, die mir je in einem Zeichentrickfilm untergekommen ist und jagt mir noch heute Schauer über den Rücken.
  5. „The Amazing Spider-Man“ hätte man nun wirklich nicht noch einmal aufwärmen müssen, schließlich ist Sam Raimis Trilogie (übrigens auch als Coming-of-Age-Geschichte) nach wie vor großartig und der letzte Teil kam auch erst 5 Jahre vor dem Reboot in die Kinos.
  6. Normalerweise kann ich allzu wackeliger Kameraführung nichts abgewinnen, aber in „Elysium“ hat hat mich dieses Stilmittel zumindest nicht sonderlich gestört, weil es zum Setting gepasst hat.
  7. Zuletzt gesehen habe ich die erste Staffel der TV-Serie „One Tree Hill“ und das war wunderbar einfache Unterhaltung, weil der Mikrokosmos in der US-Kleinstadt Tree Hill ganz klare Regeln hat, zu denen u.a. gehört dass sich der Vater der Scott-Sippe benimmt wie der Bösewicht eines „James Bond“-Films. Herrlich!

Media Monday #163

Nach einem Wochenende mit einigen Höhen (feuchtfröhlicher Männerabend, erfolgreiche Küchenplanung und lustiger Kärwa-Sonntag) und Tiefen (10-stündiger PC-Rettungsmarathon, der letztendlich in verbogenen CPU-Pins und einer kaputten Windows-Installation gipfelte), fehlt das Gefühl der Erholung nahezu komplett. Um dem süßen Nichtstun gar nicht erst den Hauch einer Chance zu geben, beantworte ich lieber die Fragen des Medienjournals – viel Spaß mit meinen geistreichen Antworten!

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  1. Serien oder Filme, die Drogenhandel oder -konsum thematisieren gibt es in allen Ausprägungen; für mich wird Danny Boyles „Trainspotting“ immer der Drogenfilm überhaupt sein: beeindruckend, verlockend, abschreckend und verstörend. Selbst nach all den Jahren immer noch großartig!
  2. Intervalltraining empfinde ich als anstrengend, denn man wird ganz bewusst aus seinem üblichen Laufrhythmus gerissen – aber das ist natürlich auch Sinn und Zweck der Übung.
  3. Arztserien gehören – „Scrubs“ einmal ausgenommen – zu einem Genre, das ich mich a) überhaupt nicht interessiert und ich mir b) auch nur schlecht anschauen kann.
  4. Ich würde mir ja mal einen Tatort wünschen, der in meiner Heimat spielt – huch, aber das wird ja passieren!
  5. Jeder selbstdeklarierte Arthouse-Film schreit schon Kunstfilm, erscheint mir aber nur prätentiös, weil es das Marketing anscheinend als nötig ansah, ihn als Kunst zu verkaufen.
  6. Jennifer Lawrence ist nicht nur attraktiv, sondern überzeugt auch in ihren Rollen, speziell in „Winter’s Bone“ und „Silver Linings“ aber auch der erfolgreichen „The Hunger Games“-Reihe; richtig sympathisch macht sie aber ihre offene, natürliche Art, die sie in diversen Interviews offenbart.
  7. Zuletzt gesehen habe ich „Das ist das Ende“ und das war wirklich ein lustiges Erlebnis, weil sich eine ganze Reihe von Hollywood-Stars gekonnt selbst auf die Schippe nimmt – und das im Rahmen eines politisch herrlich unkorrekten Anarcho-Weltuntergangsszenarios.

Media Monday #162

Der Start in die neue Woche war mit zwei plötzlich erkrankten Kindern einmal wieder ein wenig holprig. Zudem ist mein Abend bereits verplant (dieses Mal tatsächlich Freizeit), so dass kaum Zeit für die Fragen des Medienjournals bleibt. Umso lesenswerter sind meine unter Zeitdruck entstandenen Antworten natürlich, also schaut auf jeden Fall rein und hinterlasst einen Kommentar!

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  1. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende: Eine meiner liebsten Serien im Comedy-Bereich, nämlich „That ’70s Show“, hatte ihren Zenit gegen Ende bereits überschritten, was bei Sitcoms leider recht häufig vorkommt. Meine liebsten Drama-Serien, u.a. „The West Wing“, „The Sopranos“ oder „Friday Night Lights“, wurden dagegen zu meiner vollsten Zufriedenheit zu Ende erzählt.
  2. Mit den Filmen der 1920er Jahre als Dekade konnte ich bisher wenig anfangen, weil ich mich einfach noch nicht bewusst auf sie eingelassen habe, doch die Dokumentation „The Story of Film: An Odyssey“ hat mich definitiv neugierig gemacht.
  3. Ich fände es ja toll, wenn es zu meinen Lieblingsserien und -filmen neue Abenteuer und Geschichten gäbe und sei es als Film oder Miniserie, denn Comics oder Bücher wollen für mich da nicht so recht funktionieren; das hat immer etwas von Fanfiction.
  4. Seit ich von etlichen aktuellen Kinofilmen so viel Gutes auf all euren Blogs habe lesen können, drängt es mich richtiggehend, sie mir für das Heimkino vorzumerken, denn ins Kino schaffe ich es zurzeit einfach nicht.
  5. Alles beim Film geschieht um des reinen Effekts willen, denn kein Dialog, keine Kameraeinstellung und kein Schnitt ist zufällig gewählt.
  6. Dieser unsägliche Zwang, englische Filmtitel mit dämlichen deutschen Untertiteln zu versehen, fand bei dem Trend englische Filmtitel durch andere englische Filmtitel zu ersetzen (z.B. „96 Hours“ anstelle von „Taken“) seinen Höhepunkt, weil das noch viel dämlicher ist als optionale deutsche Untertitel; ich finde ja ohnehin, dass z.B. „Alien: Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ durchaus noch Charme besitzt.
  7. Zuletzt gelesen habe ich die Gute-Nacht-Geschichte für mein Zappelinchen und das war wie jeden Abend einfach nur schön, weil es dieser eine wunderbare Moment der Ruhe ist, bevor es letztendlich ins Bett geht.

Media Monday #161

Obwohl noch nicht einmal richtig angefangen, beginnt die Sache mit dem Hausbau so langsam aber sicher doch eher anstrengend zu werden. Behörden, Termine, Handwerker. Eine interessante Konstellation, um die man sein Leben herum planen darf. Selbst die Fragen des Medienjournals scheinen heute eher anstrengend, was aber auch generell an diesem Montag liegen kann. Ich wünsche euch dennoch viel Spaß beim Lesen meiner Antworten!

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  1. Das Stilmittel, Splitscreens einzusetzen wurde in Zeiten des Hays Codes u.a. dazu benutzt, Mann und Frau zusammen im Bett zu zeigen, ohne dass diese tatsächlich in einem Bett liegen. Großartig, oder?
  2. Selten gab es eine unsympathischere Hauptfigur als Walter White aus „Breaking Bad“, denn zumindest auf seinem Höhepunkt der Macht war er ganz schön unausstehlich (natürlich gehört es aber zum Konzept, dass man immer wieder Sympathie zu ihm entwickelt).
  3. Mit Science-Fiction hat man mich im Grunde schon am Haken, weil ich das Genre einfach mag und selbst schwächer besprochenen Filmen eine Chance gebe.
  4. Es wird allerhöchste Zeit, dass der Hype um „50 Shades of Grey“ ein Ende findet, denn ich befürchte das wird in den kommenden Monaten noch unerträgliche Ausmaße annehmen.
  5. Bester Nebeneffekt, mich mit meinen Seh- und/oder Lese-Gewohnheiten auf meinem Blog auseinanderzusetzen ist Medien (seien es nun Filme, Serien oder Bücher) bewusster zu konsumieren und Eindrücke genauer zu reflektieren.
  6. Von dieser Frage kann ich mich nur kopfschüttelnd abwenden, weil mir partout keine Antwort einfallen will.
  7. Zuletzt gesehen habe ich „Prisoners“ und das war eines der besten Filmerlebnisse, die ich dieses Jahr hatte, weil der Film extrem spannend ist und sich dabei dennoch Zeit für seine Geschichte lässt.

Media Monday #160

Nachdem ich das Wochenende im Rahmen eines Firmenausflugs in der bayerischen Landeshauptstadt verbracht habe, blieb es auf dem Blog entsprechend ruhig. Höchste Zeit also mit den aktuellen Fragen des Medienjournals wieder etwas Leben in die virtuelle Bude zu bringen – viel Spaß mit meinen Antworten!

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  1. Einmal einen Tag auf Recht und Ordnung pfeifen: Mit dem Bösewicht Dr. Horrible aus „Dr. Horrible’s Sing-Along Blog“ würde ich gerne einmal die Plätze tauschen, denn er singt tolle Songs, ist frisch verliebt und hat mit Captain Hammer einen großartigen Gegenspieler.
  2. Ein gelungenes Prequel macht für mich aus, dass die Erzählung der Vorgeschichte inhaltlich motiviert ist, was leider viel zu selten der Fall ist; ein positives Beispiel ist für mich David Lynchs „Twin Peaks: Fire Walk With Me“.
  3. Wohingegen ich mir von einem Sequel erhoffe, dass es lieb gewonnene Charaktere sinnvoll weiterentwickelt, eine neue Geschichte erzählt und dabei dennoch dem Geist des Originals treu bleibt; das beste Beispiel dafür ist für mich immer noch „Zurück in die Zukunft II“.
  4. Ich ärgere mich richtiggehend, dass ich noch immer nicht dazu gekommen bin, mir „The Wire“ zu Gemüte zu führen, denn die Serie steht schon viel zu lange ungesehen im Regal.
  5. Dass ich heute morgen aus dem Bett gekommen bin hat mich richtiggehend überrascht, zumal ich erstmals seit Tagen wieder mehr als 4 Stunden Schlaf bekommen habe.
  6. Das letzte Mal, dass ich mit einer Empfehlung so richtig fies auf die Nase gefallen bin, war [da eure Blogs und Einträge die Quelle für meine Empfehlungen sind, gibt es natürlich (fast) keine Reinfälle mehr].
  7. Zuletzt gelesen habe ich diverse E-Mails, Blogartikel und Fachtexte und das war Arbeit, weil ich dafür bezahlt werde.

Media Monday #159

Auf vielfachen Wunsch einer einzelnen Dame habe ich mich gestern doch dazu hinreißen lassen, das WM-Endspiel zu sehen – um 5:30 Uhr war die Nacht dann dennoch schon wieder vorbei. Immerhin hat es sich (wenn man Fußball-Experten glauben mag) gelohnt das Spiel zu sehen. Ich dagegen fand es nur leidlich spannend. Insofern fühle ich mich beim Beantworten der Fragen des Medienjournals wieder in sichereren Gewässern. Viel Spaß dabei!

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  1. Die Familie Braverman in der Serie „Parenthood“ ist wirklich eine Bilderbuchfamilie – und das ohne kitschig und aufgesetzt zu wirken, einfach toll!
  2. Wenn man einen Film poetisch nennen könnte, dann sicherlich „Absolute Giganten“, denn Sebastian Schipper braucht am Ende gar nicht viele Worte, um große Gefühle hervorzurufen.
  3. Optik ist ja nicht alles, aber „Godzilla“ im gleichnamigen Film sah schon beeindruckend gut aus, auch wenn die Handlung nicht ganz mit seinen Auftritten mithalten konnte.
  4. James Caan gefällt mir am besten in auf Rollen – und zwar in „Rollerball“, dem dystopischen Sci-Fi-Actioner von 1975.
  5. Das schönste Happy-End ist immer noch das hier: ‚Amid the chaos of that day, when all I could hear was the thunder of gunshots, and all I could smell was the violence in the air, I look back and am amazed that my thoughts were so clear and true, that three words went through my mind endlessly, repeating themselves like a broken record: you’re so cool, you’re so cool, you’re so cool.‘ (Alabama, „True Romance“)
  6. Das letzte Mal so richtig als Geek gefühlt habe ich mich als ich nach dem WM-Endspiel überlegte, ob ich nun nicht gleich noch den aktuellen Media Monday beantworten sollte.
  7. Zuletzt gesehen habe ich die erste Staffel der TV-Serie „Girls“ und das war beste Unterhaltung, weil Lena Dunham in Personalunion das richtige Händchen für Drehbuch, Regie und Schauspieler bewiesen hat.