Liebster Award #1: The World in a Box

Schon seit Monaten treibt der sogenannte „Liebster Award“ in der Blogosphäre sein Unwesen. Auch mich hat es erwischt. Mehrfach. Das soll nicht undankbar klingen, obwohl ich zunächst wirklich starke Vorbehalte hatte hier mitzumachen. Dann habe ich jedoch festgestellt, dass man die/den jeweiligen BloggerIn durch ihre/seine Antworten auf die meist spannenden Fragen tatsächlich besser kennenlernt. Folglich werde ich in den kommenden Wochen versuchen, die aufgelaufenen Fragen nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten…

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In diesem Sinne, viel Spaß mit meinen Antworten auf die Fragen von pfefferkuchen vom „The World in a Box“-Blog im Rahmen des Liebster Award #1:

1. Welcher Film ist dir der allerliebste auf der Welt? Und warum?
Es ist mir unmöglich hier nur einen Film zu nennen. Mit Mühe und Not könnte ich mich auf 15 Filme beschränken, die mir aus diversen Gründen die allerliebsten auf der Welt sind. Wenn ihr es genauer wissen möchtet, werft bitte einen Blick in meine Filme für die Insel.

2. Was war dein erster Berufswunsch? Und welchen Beruf hast du letzten Endes ergriffen?
Zunächst Filmregie (inklusive gescheiterter Bewerbung an einer Filmhochschule), dann 3D-Animation/Postproduktion (immerhin das Studium mit diesem Schwerpunkt abgeschlossen und ein paar Jahre als Werkstudent gearbeitet), erste Festanstellung im Bereich Konzeption/Text, dann etliche Jahre Projektmanagement und schließlich Online Marketing mit Schwerpunkt Social Media/Blogging in einem IT-Unternehmen.

3. Hast du einen grünen Daumen?
Nein.

4. Welche Person willst du unbedingt mal treffen?
Meine Kinder, wenn sie so alt sind wie ich heute. Und in diesem Zuge natürlich auch meine Enkelkinder.

5. Ist dieser Blog dein erster oder gab es schon frühere Blog-Versuche?
Es ist mein erster Blog, den ich inzwischen schon seit immerhin über 8 Jahren mit Inhalten füttere. Davor hatte ich allerdings schon ein paar Jahre ein Filmtagebuch in einem Filmforum geführt.

6. Welches Buch hat dein Leben am stärksten beeinflusst?
Ganz schwierig. Langfristig gesehen wohl „Per Anhalter durch die Galaxis“ oder etwas von Terry Pratchett.

7. Hast du ein besonderes Talent?
Ich schreibe anscheinend ziemlich gut, speziell englische Texte mit technischem Schwerpunkt, die dennoch unterhaltsam zu lesen sind. Zumindest bezahlt man mich dafür.

8. Welche Blogs liest du regelmäßig?
Unglaublich viele, genauer gesagt befinden sich 321 Blogs in meinem Feedreader. Die wichtigsten Blogs könnt ihr euch natürlich auch in meiner Blogroll anschauen.

9. Wärst du ein Zeitreisender, wo würdest du leben – Zukunft oder Vergangenheit?
Ich lebe jetzt schon gedanklich zu viel in der Zukunft und in der Vergangenheit, insofern wäre die Gegenwart zur Abwechslung einmal ganz nett.

10. Zu welchem Lied musst du einfach tanzen?
„Man Must Dance“ von Johnossi.

11. Bist du gerade glücklich?
…sagen wir zufrieden.

Fragen oder Nominierungen wird es von mir nicht geben. Ich möchte mich an dieser Stelle auf die Antworten beschränken. Es dürfen sich jedoch alle BloggerInnen in meiner Blogroll ausgezeichnet fühlen, denn ihr seid mir – auch ohne Liebster Award – allesamt am allerliebsten! 🙂

Mehr “Liebster Award”-Antworten…

Blogparade Serien: Friday Night Lights

Schon lange habe ich mich nicht mehr dazu hinreißen lassen bei einer Blogparade mitzumachen. Doch nun hat Petra dazu aufgerufen etwas über die persönliche Lieblingsserie zu schreiben. Da kann ich doch nicht außen vor bleiben – zumal in meinem kleinen Teil der Blogosphäre bereits kielerkrimskrams und Wortman vorgelegt haben. Dann also mal ran… nur welche Serie wählen?

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Auch wenn ich über die letzten Jahre sehr viele Serien geschaut habe, so haben es doch nur die wenigsten unter meine tatsächlichen Lieblingsserien geschafft. Zuletzt ist dies „Friday Night Lights“ gelungen, einer Serie die mich thematisch zunächst überhaupt nicht angesprochen hat: Eine Serie mit American Football als dem zentralen Thema? Nicht nur, dass ich mich nicht für American Football interessiere – nein, jeglicher im TV übertragener Massensport (allen voran Fußball) ist mir völlig fremd und lässt mich dementsprechend kalt. In der Serie ist American Football jedoch nur das Setting für allzu menschliche Dramen. Es werden große Themenkomplexe, wie körperliche Behinderung, Sex unter Teenagern, die Beziehung zwischen Eltern und Kindern, Drogenmissbrauch, Alkoholismus usw. angesprochen, ohne dass sich diese in den Vordergrund spielen oder die Charaktere der Lächerlichkeit preisgegeben werden.

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Am meisten begeistert haben mich jedoch die Charaktere, die wunderbar gezeichnet sind und von denen jeder einzelne wichtig für die Serie ist. Im Zentrum stehen Coach Eric Taylor (Kyle Chandler) und seine Frau Tami (Connie Britton), die unzweifelhaft das glaubwürdigste und sympathischste Serienpaar aller Zeiten sein dürften. Einfach nur großartig geschrieben. Doch auch die anderen Hauptfiguren besitzen Tiefe und Charakter, was den Abschied am Ende der Serie wirklich schwer macht. Wer nun neugierig geworden ist und mehr über „Friday Night Lights“ erfahren möchte, findet hier detaillierte Besprechungen der einzelnen Staffeln:

  1. „Friday Night Lights – Season 1“ (9.0 Punkte)
  2. „Friday Night Lights – Season 2“ (8.4 Punkte)
  3. „Friday Night Lights – Season 3“ (9.4 Punkte)
  4. „Friday Night Lights – Season 4“ (9.2 Punkte)
  5. „Friday Night Lights – Season 5“ (9.6 Punkte)

Nicht vergessen darf man als Musikfreund natürlich auch nicht den fantastischen Soundtrack der Post-Rock-Band Explosions in the Sky, welcher der Serie seinen ganz eigenen Stempel aufdrückt. Sehr atmosphärisch und emotional immer treffend. Oft Gänsehaut pur.

Zum Abschluss noch einmal das Wichtigste in Kürze:

  • Titel: „Friday Night Lights“
  • Genre: Drama, Familie, Sport
  • 76 Episoden in 5 Staffeln (2006-2011)
  • Alle Staffeln sind in UK bereits auf DVD erschienen

Nun seid ihr dran:

Dieser Beitrag ist Teil einer Blogparade Serien. Ihr wollt auch mitmachen? Dann stellt bis zum 15.02. auch eure Lieblingsserie vor!

Weitere Blogparaden:

3. Allgemeine Altpapiersammlung (AAPS)

Owley hat bereits zum dritten Mal dazu aufgerufen 10 selbst verfasste, und der eigenen Einschätzung nach zu unrecht unbemerkt gebliebene, Blogeinträge aufzulisten bzw. anzupreisen. Wie bereits in den letzten zwei Jahren bin ich natürlich wieder mit dabei…

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Unten findet ihr meine diesjährige Auswahl von 10 Blogartikeln, bei denen ich mir mehr Feedback erhofft hatte. Der Titel verlinkt stets zum jeweiligen Eintrag, darunter findet ihr dessen Kategorie sowie die Anzahl abegebener Kommentare. Eine kurzes Statement aus heutiger Sicht und ein Teasertext sollen euch einen ersten Eindruck vom Inhalt geben. Wie bereits beim letzten Mal habe ich nur Einträge aus dem vergangenen Jahr, sprich seit der 2. Allgemeinen Altpapiersammlung, ausgesucht. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Schmökern!

Weiterlesen

Filmblog-Adventskalender 2014: #02 – Seinfeld

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Ho ho ho, es weihnachtet sehr in der filmischen Blogosphäre. Folglich will auch ich nicht mit meinem Geschenktipp hinter dem Berg halten. Hmm, eine weihnachtliche Geschenkidee? Natürlich der wunderbare „Schöne Bescherung“ aus der Feder von John Hughes! Aber nein, dieser Film muss ja jedes Jahr(!) noch vor Weihnachten geschaut werden. Was also hat bei mir Gefühle ausgelöst wie Nikolaus, Weihnachten und Silvester zusammen? Natürlich die DVD-Veröffentlichung der stilbildenden Sitcom „Seinfeld“ – obwohl man in dieser Welt natürlich nicht das schnöde Weihnachten, sondern Festivus feiert…

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Vermutlich hat jeder Serienfreund zumindest schon einmal von „Seinfeld“ gehört. Die Serie war in den USA ein regelrechter Straßenfeger, doch bei uns ist sie leider sang- und klanglos untergegangen. Von mir Ende der 90er noch im Nachtprogramm von ProSieben verfolgt, war es eine Offenbarung als endlich die liebevoll gestalteten DVDs erhältlich waren. Als Weihnachtsgeschenk eignet sich wohl besonders die Komplettbox „Seinfeld: The Complete Series“ inklusive Coffee Table Book, welche leider jedoch sehr selten geworden ist. Doch auch mit den Einzelstaffeln könnt ihr Sitcom-Fans glücklich machen. Ohne „Seinfeld“ würde es heute Shows wie „Arrested Development“ nicht geben. Die Serie hat meinen Humor geprägt wie keine zweite – und wer wissen will, was es mit der Schrumpfung, dem Bubble Boy oder dem Suppen-Nazi auf sich hat, der sollte sich mit der Serie am besten gleich selbst beschenken. In diesem Sinne: ‚Boy, these pretzels are makin‘ me thirsty.‘

Wer mir jetzt noch – natürlich ohne IMDb oder Google – sagen kann, welche(r) Schauspieler(in) sowohl in „Seinfeld“ als auch in „Schöne Bescherung“ eine tragende Rolle spielt, der darf sich in meinem Buch der coolen Leute wähnen… 🙂

Entdecke alle Türchen des Filmblog-Adventskalenders…

Blogparade: Halloween

Drei Tage vor dem 31. Oktober lädt mich olivesunshine91 von pieces of emotions tatsächlich zu einer Blogparade zum Thema Halloween ein. Normalerweise beginnen so Horrorfilme, weshalb ich die Einladung auch lieber einmal annehme…

1. Für die einen ist es ein blöder Ami-Brauch, für die anderen ein ernsthafter Feiertag: Wie ist deine Meinung zu Halloween?
Das Tür-zu-Tür-Drama bräuchte ich nicht. Es wirkt hierzulande furchtbar aufgesetzt und wird zudem hauptsächlich von Halbstarken missbraucht, um Krawall zu machen. Insofern doofes Ami-Plastik-Grusel-Gedöns. Die Atmosphäre an Halloween mag ich allerdings schon, zumal der Tag gerade dazu einlädt abends einen schönen Gruselfilm zu schauen.

2. Feierst du Halloween und wenn ja, wie?
Vor den Kindern war Halloween bei uns immer ein kleines Ereignis. Freunde kamen zum Videoabend und es gab ein paar richtig schöne Horrorfilme. Das habe ich sehr gemocht, ist inzwischen aber schon lange her…

3. Was ist dein Lieblingskostüm?
Ich verkleide mich nicht gern; wenn dann wäre es bestimmt etwas mit Filmbezug.

4. Was war dein Kindheitsmonster?
Gmork aus „Die unendliche Geschichte“ dürfte mir wohl am meisten Angst gemacht haben. Mit 14 hatte ich dann die erste Begegnung mit Ridley Scotts „Alien“ – und diese hat mich wahrlich nachhaltig geprägt.

5. Viele Leute schwören, nicht abergläubisch zu sein. Aber Hand auf’s Herz: Jeder glaubt doch irgendwie, Glück und Pech beeinflussen zu können. Welchem Aberglauben hängst du an?
Ich weiß nicht, ob es unter Aberglaube fällt, doch glaube ich an Karma. Vielleicht bin ich deshalb so ein netter Kerl.

6. Glaubst du an Geister?
Daran glauben wäre wohl zu stark ausgedrückt; ganz ausschließen möchte ich es aber nicht.

7. Der Tod lauert überall… In welcher Situation ist dir mal der Gedanke gekommen: „Ich hätte gerade sterben können?“
Dieser Gedanke kommt mir beim täglichen Pendeln im Berufsverkehr durchaus öfter. Vor ca. 6 Jahren hatte ich zudem ein Erlebnis, das mich noch lange Zeit verfolgt hat. Glücklicherweise ist es glimpflich ausgegangen, doch wirkt es immer noch nach…

8. In unserer heutigen Zeit wird der Tod gerne ausgeblendet. Wie gehst du persönlich damit um?
Seit ich in den letzten fünf Jahre mit meiner Oma und meinem Vater zwei der wichtigsten Menschen in meinem Leben verloren habe, ist der Tod ein ständiger Begleiter. Auch unser Zappelinchen fragt immer öfter nach dem Sterben und wo die Leute danach denn sind. Das ist gar nicht so einfach zu erklären, verstehe ich es doch selbst nicht…

9. Ich lege dir 1000 Euro in bar auf den Tisch und einen Zettel, auf dem steht „Hiermit verkaufe ich dem Besitzer dieses Vertrags meine Seele“. Würdest du das Geld nehmen und ihn unterschreiben?
1000 Euro? Ich bitte dich! Meine exquisite Seele (Karma, siehe Frage 5) kann man doch nicht mit lumpigen 1000 Euro kaufen. Häng‘ mal noch sechs Nullen dran und wir können drüber reden… 😉

Ich nominiere:

One Lovely Blog Award

Mich hat bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr ein Blog Award erreicht. Wow! Dieses mal hat mich die tanzende Mama vom Babykeks Blog mit dem „One Lovely Blog Award“ beworfen (beworfen, weil es eben doch irgendwie ein Stöckchen ist) und möchte im Gegenzug 7 Fakten von mir wissen. Na, ob das so eine gute Idee ist… 😀

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Dann also mal los – lüften wir 7 Geheimnisse über den mysteriösen bullion. Treue Leser werden merken, dass ähnliche Geheimnisse bereits vor über 7 Jahren gelüftet wurden – jetzt natürlich in der aktualisierten Fassung:

  1. Mir fällt zu beinahe jeder Gegebenheit eine unpassende popkulturelle Referenz ein. Da ich inzwischen fast nur noch englische Filme und Serien schaue, handelt es sich natürlich auch um englischsprachige Zitate – und damit komme ich in meinem Umfeld meist nicht weit, tja…
  2. Bis ins Teenageralter habe mit größtem Vergnügen Disney-Comics gelesen, am liebsten die “Lustiges Taschenbuch”-Reihe. Die heute so angesagten Superhelden-Comics aus dem Hause Marvel bzw. DC sind dafür komplett an mir vorbeigegangen.
  3. Ich wollte als Kind immer Forscher werden. Am liebsten Meeresbiologe (was wohl meine Affinität zu marinen Themen in Film und Literatur erklärt). Und was ist daraus geworden? Ein Social-Marketing-IT-Kommunikateur mit Wurzeln in 3D, Design, Film und Projektmanagement. Puh.
  4. In der Schulzeit war ich stets der Größte in der Klasse. So rein von der Länge. Ich habe das nie so toll gefunden, wie ich es – diversen Aussagen nach – hätte finden müssen. Heute kann ich meine Größe meist bei hohen Schränken ausspielen. Anscheinend bin ich praktischer als eine Leiter. Aha.
  5. Früher habe ich das Pen-&-Paper-Rollenspiel „Shadowrun“ gespielt. Das klingt nun viel nerdiger, als es eigentlich war. Mit den Kämpfen, Würfeln, Attributen etc. konnte ich auch nie wirklich viel anfangen. Ich fand es dagegen toll, dass man sich Geschichten ausdenken konnte. Vielleicht habe ich mich deshalb auch an einem Roman mit Cyberpunk-Setting versucht…
  6. Meinen ersten bewussten Albtraum hatte ich nach einer Episode „Tom & Jerry“: Tom wurde vom Teufel in die Hölle gezogen. Schrecklich. Glaubt man meiner Mutter, war das auch für sie eine äußerst unruhige Nacht. Danach war Fernsehen erst einmal tabu – wie ihr seht, war dies aber nicht von Dauer.
  7. Im Schulsport gab es für mich nichts Schlimmeres als Waldlauf. Was habe ich das gehasst. Das war sogar noch schlimmer als der Cooper-Test – und das mag etwas heißen. Heute dagegen kann ich nur darüber lachen und würde meinem jüngeren Ich nur zu gerne von den 12 Kilometern erzählen, die ich inzwischen recht locker laufe. Schon komisch wie sich manche Dinge ändern…

Spielregeln:

  • Verlinke die Person, die dich nominiert hat
  • Blogge die Spielregeln und präsentiere den Award
  • Veröffentliche 7 Fakten über dich
  • Nominiere 7 andere Blogger

Die Nominierten (dieses Mal nur Bloggerinnen):

Disclaimer:

Auch bei diesem Award habe ich ein paar meiner Lieblingsblogs ganz bewusst ausgeklammert, da ich weiß, dass die Damen und Herren Autoren bei so etwas gar nicht erst mitmachen würden. Wer doch gerne mitgemacht hätte – meldet euch, dann seid ihr beim nächsten Award dabei! 🙂

Top 10 Serienzitate

Nach dem „Top 10 Filmzitate“-Stöckchen von Sebastian vom Review Corner möchte Wortman nun die Top 10 Serienzitate wissen. Da fällt die Wahl ja fast noch schwerer als bei den Filmzitaten!

Der Einfachheit halber habe ich mich größtenteils auf Catchphrases aus Shows beschränkt, aus denen ich jeweils eine eigene Top 10 hätte zaubern können – im Gegensatz zu den Filmzitaten dieses Mal in alphabetischer und nicht wertender Reihenfolge:

1. „Arrested Development“ (2003-2006)

‚I’ve made a huge mistake.‘ (Gob)

Einer von unzähligen Klassikern aus dieser wunderbaren Show! Gob könnte einem schon fast leid tun, wenn er nicht immer selbst für seine großen Fehler zuständig wäre.

2. „Coupling“ (2000-2004)

‘Do you know what would be the best way to wipe out all of human kind?… Make all women telepathic because if they suddenly found out about the kind of stuff that goes on in our heads they’d kill us all on the spot. Men are not people. We are disgustoids in human form!’ (Jeff)

Für mich fasst dieser Jeffismus perfekt den Humor zusammen, den er zur Serie gebracht hat. Und ein Fünkchen Wahrheit (eventuell sogar mehr) steckt auch noch drin.

3. „Curb Your Enthusiasm“ (seit 2000)

‚Pretty good. Pret-ty pret-ty pret-ty good.‘ (Larry David)

Das kann man nicht erklären, man muss es gesehen haben…

4. „Firefly“ (2002)

‚Someone ever tries to kill you, you try to kill ‚em right back!‘ (Cpt. Malcolm Reynolds)

Ein exzellentes Beispiel für Joss Whedons Art Charaktere alleine durch ein Zitat zu definieren. Genauso ist er, unser Captain Tightpants!

5. „Friday Night Lights“ (2006-2011)

‚Clear eyes. Full hearts. Can’t lose.’ (Coach Eric Taylor)

Wer hätte gedacht, dass dieser Spruch einmal solch eine Bedeutung für mich haben würde?

6. „Friends“ (1994-2004)

‚We were on a break!‘ (Ross)

Auch wieder so eine Show mit unzähligen Catchphrases. Dieser hier definiert die Serie für mich perfekt und ist im Grunde so herrlich tragikomisch, dass wohl nur Ross und Rachel nicht darüber lachen können.

7. „It’s Always Sunny in Philadelphia“ (seit 2005)

‘Oooh shit… Look at the door, dude. You see that door right there? The one marked pirate? You think a pirate lives in there?’ (Charlie)

Auf der Tür steht natürlich nicht Pirate sondern Private – schon alleine beim daran denken kann ich mich kaum noch auf dem Stuhl halte. Herrlich!

8. „Seinfeld“ (1989-1998)

‚Hello, Newman.‘ (Jerry Seinfeld)

Dieses Zitat zu wählen ist mir unglaublich schwer gefallen, da „Seinfeld“ wohl bis heute die Show mit der höchsten Zitatdichte ist. Dennoch ist die Wahl letztendlich auf ‚Newman!‘ gefallen. Was auch sonst?

9. „Six Feet Under“ (2001-2005)

‘You can’t take a picture of this. It’s already gone.’ (Nate Fisher)

Alleine beim daran denken kommen mir die Tränen…

10. „The West Wing“ (1999-2006)

‚What’s next?‘ (President Jed Bartlet)

Immer vorwärts denkend, immer nahe an den Menschen dran. Mein Lieblingspräsident. Leider nur im TV…

Was das weitere Verbreiten des Stöckchens angeht, so halte ich es wie Wortman und überlasse euch das Aufsammeln… 🙂

Blogparade: 10 Most Surprising Performances

Nach einer längeren Zeit ohne Blogparade möchte die Singende Lehrerin wissen, welche 10 schauspielerischen Leistungen uns vollkommen – positiv – überrascht haben, und zwar entgegen unserer Erwartungen, die wir mit diesem Schauspieler oder dieser Schauspielerin verknüpft hatten.

Gar nicht so einfach! Hier aber meine 10 positiv überraschenden Schauspielleistungen in (nach dem Film sortiert) alphabetischer und – wichtig! – nicht wertender Reihenfolge:

  1. Liam Neeson in „96 Hours“ (spät zum Actionstar)
  2. Leonardo DiCaprio in „Blood Diamond“ (beeindruckend intensiv)
  3. Patrick Swayze in „Donnie Darko“ (gegen sein Image)
  4. George Clooney in „From Dusk Till Dawn“ (enorm cool)
  5. Christoph Waltz in „Inglourious Basterds“ (plötzlich ein Weltstar)
  6. Ewan McGregor in „Moulin Rouge“ (er kann sogar singen)
  7. Jennifer Lopez in „Out of Sight“ (fand ich in der Rolle klasse)
  8. John Travolta in „Pulp Fiction“ (was für eine Wiederentdeckung)
  9. Brad Pitt in „Sieben“ (hat für mich seinen Wandel eingeläutet)
  10. Justin Timberlake in „The Social Network“ (unerwartet gut)

Nun seid ihr dran:

  • Liste die 10 schauspielerischen Leistungen auf, die euch vollkommen – positiv – überrascht haben, und zwar entgegen eurer Erwartungen, die ihr mit diesem Schauspieler oder dieser Schauspielerin verknüpft hattet (weitere Details und Einschränkungen gibt es bei der Singenden Lehrerin).
  • Erstelle einen Beitrag in deinem Blog und verlinke auf diesen und den Ursprungsartikel.
  • Ende der Parade ist der 1. Oktober. Danach wird die Singende Lehrerin eine Liste mit den Top 10 positiv überraschenden schauspielerischen Leistungen erstellen.

Weitere Blogparaden:

Top 10 Filmzitate

Keine Blogparade, sondern ein Stöckchen mit dem mich Sebastian vom Review Corner ziemlich treffsicher beworfen hat. Und was für ein tolles Stöckchen! Er möchte von mir meine Top 10 der besten bzw. prägnantesten Filmzitate wissen. Nichts einfacher als das? Eher gar nicht so einfach, bei den großartigen Filmzitaten da draußen!

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10. „From Dusk Till Dawn“ (1996)

‚Everybody be cool—you be cool!‘ (Seth)

Wohl einer der ersten englischsprachigen Sprüche, die sich mir ins Gedächtnis gebrannt haben. George Clooney war in der Rolle aber auch so cool!

9. „Bang Boom Bang“ (1999)

‚Alles auf Horst!‘ (Hilmi)

Bei diesem Film hätte man eigentlich jede einzelne Textzeile nennen können. Es gibt wohl kaum ein zweites Werk, das so viele denkwürdige Zitate liefert – national oder international.

8. „GoodFellas“ (1990)

‚For as long as I can remember I always wanted to be a gangster. To me that was better than being president of the United States. To be a gangster was to own the world.‘ (Henry Hill)

Voice-over sind häufig als billiges Stilmittel verschrien, an dem sich schlechte Autoren bzw. Regisseure bedienen. Ich dagegen liebe gut eingesetzte Voice-over und das hier ist eines der besten!

7. „Jurassic Park“ (1993)

‚Welcome to Jurassic Park!‘ (John Hammond)

Dieses Zitat hat mein bisher wohl großartigstes Kinoerlebnis eingeläutet. Mehr muss ich nicht sagen.

6. „Schöne Bescherung“ (1989)

‚Hmm, gar nicht mal so gut!’ (Eddie)

Wohl einer der Sprüche, die man immer und überall anbringen kann. Interessanterweise ist er eine Erfindung der deutschen Synchronautoren und taucht im englischen Original gar nicht auf.

5. „Stand by Me“ (1986)

‚I never had any friends later on like the ones I had when I was twelve. Jesus, does anyone?‘ (The Writer)

Es ist einfach die Wahrheit. Selten wurden Nostalgie so treffend auf den Punkt gebracht. Wer da keine Träne verdrückt…

4. „Der Herr der Ringe: Die zwei Türme“ (2002)

‘Those were the stories that stayed with you. That meant something, even if you were too small to understand why. But I think, Mr. Frodo, I do understand. I know now. Folk in those stories had lots of chances of turning back, only they didn’t. They kept going. Because they were holding on to something.’ (Sam)

Auch aus Peter Jacksons epischer Fantasy-Trilogie hätte ich unzählige Zitate anführen können. Anfangs hatte ich auch noch aus jedem Film eines in der Liste, doch dieses hier fasst für mich wohl perfekt zusammen, was ich an der Reihe so liebe.

3. „True Romance“ (1993)

‘Amid the chaos of that day, when all I could hear was the thunder of gunshots, and all I could smell was the violence in the air, I look back and am amazed that my thoughts were so clear and true, that three words went through my mind endlessly, repeating themselves like a broken record: you’re so cool, you’re so cool, you’re so cool.’ (Alabama)

Alabamas Schlussmonolog zusammen mit Hans Zimmers fantastischem Score funktioniert für mich einfach immer. Ich blicke schon während der Film noch läuft wehmütig auf die gemeinsam verbrachte Zeit zurück und freue mich auf die nächste Sichtung. Um es auf den Punkt zu bringen: so cool!

2. „Absolute Giganten“ (1999)

‚Weißt du was ich manchmal denke? Es müsste immer Musik da sein. Bei allem was du machst. Und wenns so richtig scheiße ist, dann ist wenigstens noch die Musik da. Und an der Stelle wo, wo es am allerschönsten ist, da müsste die Platte springen und du hörst immer nur diesen einen Moment.‘ (Floyd)

Sebastian Schippers Meisterwerk ist einer der poetischsten Filme, die ich kenne. Kein Wunder also, dass auch er reich an Zitaten ist. Das stärkste ist wohl das hier genannte, wenngleich es wohl auch am besten im Film funktioniert, da Schipper exakt das von Floyd beschriebene Springen der Platte in eine der schönsten Szenen der Kinogeschichte integriert.

1. „Blade Runner“ (1982)

‘I’ve seen things you people wouldn’t believe. Attack ships on fire off the shoulder of Orion. I watched C-beams glitter in the dark near the Tannhauser gate. All those moments will be lost in time, like tears in rain.’ (Roy Batty)

Wenn ich an diese Szene denke, bekomme ich heute noch Gänsehaut. Bedenkt man zudem, dass Rutger Hauer Battys Monolog improvisiert haben soll, dann kann man nur den Hut ziehen. Für mich der perfekte Moment in einem perfekten Film. Besser geht es nicht.

Hat Sebastian das Stöckchen eher an die (seine Wortwahl) üblichen Verdächtigen weitergereicht, so habe ich dabei eher an eine gesunde Mischung aus jugendhaftem Esprit sowie die alten Hasen der filmischen Blogosphäre gedacht. Somit geht das Stöckchen an:

Blogliebe 2014

Liebe liegt in der virtuellen Luft. Blogliebe. Auch wenn es in letzter Zeit eher so aussieht, dass immer mehr Blogger und Leser zu reinen Social-Media-Angeboten abwandern, so hat die Chaosmacherin, kurz nachdem Sie aufgrund von Untätigkeit vorübergehend aus meiner Blogroll entfernt wurde, doch wieder ihre Liebe zum Bloggen entdeckt – und in diesem Zuge gleich auch die Aktion „Blogliebe“ ins Leben gerufen. Was bedeutet das für uns Blogger da draußen? Auf jeden Fall mitmachen natürlich!

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Die Empfänger meiner Blogliebesbekundung habe ich bewusst so gewählt, dass sie den meisten meiner Leser noch nicht bekannt sein dürften, sprich: Ich habe die üblichen Media-Monday-Teilnehmer einfach ausgeklammert, da diese untereinander ohnehin vernetzt sind. Somit befinden sich unter meinen Empfehlungen kaum dedizierte Filmblogs, was sie jedoch nicht weniger lesenswert macht:

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