Blogparade: Halloween

Drei Tage vor dem 31. Oktober lädt mich olivesunshine91 von pieces of emotions tatsächlich zu einer Blogparade zum Thema Halloween ein. Normalerweise beginnen so Horrorfilme, weshalb ich die Einladung auch lieber einmal annehme…

1. Für die einen ist es ein blöder Ami-Brauch, für die anderen ein ernsthafter Feiertag: Wie ist deine Meinung zu Halloween?
Das Tür-zu-Tür-Drama bräuchte ich nicht. Es wirkt hierzulande furchtbar aufgesetzt und wird zudem hauptsächlich von Halbstarken missbraucht, um Krawall zu machen. Insofern doofes Ami-Plastik-Grusel-Gedöns. Die Atmosphäre an Halloween mag ich allerdings schon, zumal der Tag gerade dazu einlädt abends einen schönen Gruselfilm zu schauen.

2. Feierst du Halloween und wenn ja, wie?
Vor den Kindern war Halloween bei uns immer ein kleines Ereignis. Freunde kamen zum Videoabend und es gab ein paar richtig schöne Horrorfilme. Das habe ich sehr gemocht, ist inzwischen aber schon lange her…

3. Was ist dein Lieblingskostüm?
Ich verkleide mich nicht gern; wenn dann wäre es bestimmt etwas mit Filmbezug.

4. Was war dein Kindheitsmonster?
Gmork aus „Die unendliche Geschichte“ dürfte mir wohl am meisten Angst gemacht haben. Mit 14 hatte ich dann die erste Begegnung mit Ridley Scotts „Alien“ – und diese hat mich wahrlich nachhaltig geprägt.

5. Viele Leute schwören, nicht abergläubisch zu sein. Aber Hand auf’s Herz: Jeder glaubt doch irgendwie, Glück und Pech beeinflussen zu können. Welchem Aberglauben hängst du an?
Ich weiß nicht, ob es unter Aberglaube fällt, doch glaube ich an Karma. Vielleicht bin ich deshalb so ein netter Kerl.

6. Glaubst du an Geister?
Daran glauben wäre wohl zu stark ausgedrückt; ganz ausschließen möchte ich es aber nicht.

7. Der Tod lauert überall… In welcher Situation ist dir mal der Gedanke gekommen: „Ich hätte gerade sterben können?“
Dieser Gedanke kommt mir beim täglichen Pendeln im Berufsverkehr durchaus öfter. Vor ca. 6 Jahren hatte ich zudem ein Erlebnis, das mich noch lange Zeit verfolgt hat. Glücklicherweise ist es glimpflich ausgegangen, doch wirkt es immer noch nach…

8. In unserer heutigen Zeit wird der Tod gerne ausgeblendet. Wie gehst du persönlich damit um?
Seit ich in den letzten fünf Jahre mit meiner Oma und meinem Vater zwei der wichtigsten Menschen in meinem Leben verloren habe, ist der Tod ein ständiger Begleiter. Auch unser Zappelinchen fragt immer öfter nach dem Sterben und wo die Leute danach denn sind. Das ist gar nicht so einfach zu erklären, verstehe ich es doch selbst nicht…

9. Ich lege dir 1000 Euro in bar auf den Tisch und einen Zettel, auf dem steht „Hiermit verkaufe ich dem Besitzer dieses Vertrags meine Seele“. Würdest du das Geld nehmen und ihn unterschreiben?
1000 Euro? Ich bitte dich! Meine exquisite Seele (Karma, siehe Frage 5) kann man doch nicht mit lumpigen 1000 Euro kaufen. Häng‘ mal noch sechs Nullen dran und wir können drüber reden… 😉

Ich nominiere:

34 Gedanken zu “Blogparade: Halloween

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  2. Gmork ist aber auch richtig gruselig – kann ich gut verstehen, dass du da als Kind Angst hattest!

    Und dass der Tod ein ständiger Begleiter ist, muss ich seit 4 Jahren auch akzeptieren – bei mir waren es beide Großväter. Hast du denn eine zufriedenstellende Antwort für Zappelinchen gefunden? Vielleicht bringt die uns auch ein bisschen weiter 😉

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    • Im Alter des Zappelinchens (sie ist vier) fehlt noch das Vorstellungsvermögen, was „Tod“ tatsächlich bedeutet. Glücklicherweise! Man versucht es natürlich mit Erklärungen wie dem Himmel, dass die Verstorbenen immer noch auf uns herabschauen, aber so ganz zufrieden gibt sie sich damit nicht. Die kleinen Zwerge sind viel schlauer (und besonders empathischer), als man ihnen zugestehen möchte.

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      • Ja, da sagst du – es ist wirklich überraschend, wie intelligent Kinder manchmal sind. Teilweise intelligenter als einige Erwachsene. Aber ich bin mir sicher, dass du ihr noch eine zufriedenstellende Antwort geben kannst 🙂

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      • Die Erklärungen stellen sie kurzfristig schon zufrieden, doch merkt man einfach, dass sie das Thema beschäftigt. Oft kommt tagelang nichts in der Richtung, dann wieder gefühlt jede Minute. Kinder eben – somit wird es schon nicht langweilig! 🙂

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