Run, Fatboy, Run (1903)

Was für ein wilder Tag. Heute Morgen bin ich noch im Schneesturm zum Zahnarzt geradelt. Dort habe ich erfahren, dass ich mir durchs Zähneknirschen wohl eine Füllung kaputt gebissen habe und in zwei Wochen noch einmal hin darf. Juhu! Arbeitstechnisch war der Tag emotional fordernd, doch gegen Mittag konnte ich endlich wieder in der Sonne laufen. Zumindest zu Beginn. 🥶

Erster Lauf diese Saison bei etwas Schnee

Erster Lauf diese Saison bei etwas Schnee

Distanz: 8.64 km
Zeit: 00:50:25
Anstieg: 76 m
Ø Pace: 5:50 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 149 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 2.2 °C
Kalorien: 685 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 32%

2024: 2265 km
November: 135 km
KW 47: 25 km

In der zweiten Hälft ist es zugezogen und wurde gefühlt noch einmal kälter. Vom blauen Himmel auf dem Foto ist nun nichts mehr zu sehen. Schade. Es war ein kalter, anstrengender und auch nötiger Lauf. Das Wochenende ist schon wieder ziemlich verplant, so dass ich mir meine Lücken suchen muss. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 654 – Kim Jong Musk
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Frank Turner

Top 5 Sci-Fi-Filme ohne Franchise (alleinstehende Filme)

Bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG springen wir heute von den besten (animierten) Kurzfilmen weiter zu den Top 5 Sci-Fi-Filmen ohne Franchise. Gibt es diese überhaupt noch in Zeiten der Reboots und Remakes? Aber hallo! Mir wären sogar noch mehr Filme eingefallen, doch letztendlich habe ich mich auf die folgende Top 5 beschränkt. Wie steht ihr zu meiner Auswahl? 🚀

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #386 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #386 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #386 lautet:

Top 5 Sci-Fi-Filme ohne Franchise (alleinstehende Filme)

  1. „Contact“ (1997) – Diesen Hard-Sci-Fi-Klassiker von Robert Zemeckis liebe ich sehr. Er strahlt für mich eine große Faszination aus und ist doch geerdet in seiner Erzählung. Gerade die emotionale Komponente erwischt mich jedes Mal aufs Neue. Ein fantastsicher Film, den ich euch nur dringend ans Herz legen kann, auch wenn heute kaum noch über ihn gesprochen wird.
  2. „E.T. – Der Außerirdische“ (1982) – Aus heutiger Sicht, sprich in einer Zeit in der es gefühlt nur noch Fortsetzungen, Remakes und Reboots gibt, ist es schier unvorstellbar, dass es bei diesem einen Auftritt von E.T. blieb (sieht man vom Cameo in „Star Wars: Die dunkle Bedrohung“ ab). Immer noch ein herausragendes und ikonisches Sci-Fi-Jugendabenteuer.
  3. „Galaxy Quest“ (1999) – Ironischerweise geht es in dieser Sci-Fi-Komödie um ein Franchise, ohne dass jedoch ein Franchise um den Film gebastelt wurde. In jeder Hinsicht ein fantastischer Film, der unfassbar witzig ist und dennoch eine emotionale Geschichte erzählt. Kann ich gerade allen Trekkies und sonstigen Sci-Fi-Fans nur ans Herz legen.
  4. „The Abyss“ (1989) – Jahrelang mussten Fans auf eine würdige Heimkinoumsetzung von James Camerons Unterwasserabenteuer warten, doch dieses Jahr war es endlich soweit. Der Sci-Fi-Klassiker hat auch nie ein Franchise nach sich gezogen, was auch gut ist. Gerade in der längeren Special Edition ein Meisterwerk, in das es sich abzutauchen lohnt.
  5. „Titan A.E.“ (2000) – Um hier auch einen Animationsfilm zu nennen, habe ich mich für die letzte Don-Bluth-Produktion entschieden. Leider war diese ein ziemlicher Flop, obwohl der Film viele Elemente enthält, welche andere Reihen erfolgreich gemacht haben. Somit ist es bei diesem einen Film geblieben, der jedoch auch heute noch zu überzeugen weiß.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme und/oder Serien sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (1902)

Heute ist Buß- und Bettag. Ein wilder Tag in Bayern: Die Schüler:innen haben frei, die Lehrer:innen müssen jedoch in die Schule und so sinnvolle Dinge wie Inventur machen. Das hat sich wieder jemand ganz toll ausgedacht. Somit bin ich heute im Home Office geblieben, um zumindest ein halbes Ohr bei den Kids zu haben. Damit war auch ein Mittagslauf drin. 🏃‍♂️

Zum ersten Mal in Winterlaufjacke unterwegs gewesen

Zum ersten Mal in Winterlaufjacke unterwegs gewesen

Distanz: 8.58 km
Zeit: 00:49:23
Anstieg: 80 m
Ø Pace: 5:45 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 143 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 2.8 °C
Kalorien: 662 kcal

2024: 2256 km
November: 126 km
KW 47: 16 km

Zum ersten Mal in dieser Saison habe ich meine Winterlaufjacke rausgezogen. Mit knapp 3 °C war es auch ordentlich frisch. Ansonsten bin ich ganz gut vorangekommen. Die 2.250 km habe ich geknackt und ohne Erkältung könnte ich die 2.500 km noch erreichen. Mal sehen, wie sich das ausgeht. Nächster Lauf dann am Freitag, falls ich nach dem Zahnarzt noch Energie dafür finde. 🥶

Im ersten Ohr: Sneakpod #851 – The Instigators
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182

Niederlande: Nordholland 2024 #6 – Besuch des Marinemuseum Den Helder

Nach unserem Ausflug in den Dierenpark Hoenderdaell haben wir uns am nächsten Schlechtwettertag erneut aufgemacht und das Marinemuseum Den Helder besucht. Eigentlich hatte ich darauf zu Beginn nicht sonderlich viel Lust. Aufgrund mangelnder Alternativen sind wir aber doch gefahren und letztendlich war es ein interessanter und auch schöner Ausflug. Was wir alles erlebt haben, lest ihr hier… 🚢

Das imposante Unterseebot Tonjin

Das imposante Unterseebot Tonjin

Von Callantsoog aus sind wir eine knappe halbe Stunde nach Den Helder gefahren. Das Marinemuseum war gut zu erreichen und Parkmöglichkeiten waren reichlich vorhanden. Beim Ticketschalter haben wir auch Audioguides abgeholt, welche wir allerdings nur sporadisch genutzt haben. Dann ging es auch schon auf das erste Schiff, das U-Boot Tonjin:

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Run, Fatboy, Run (1901)

Ich hatte heute einen richtig bescheidenen Start in den Tag. In vielerlei Hinsicht. Hinzu kommt, dass es draußen komplett düster ist und nur regnet. Dennoch wusste ich, dass ich einfach laufen muss. Sonst wäre ich heute wahnsinnig geworden. Meine Lust hielt sich jedoch in Grenzen. 🌧️

Regenlauf in der Mittagspause, hätte auch schwimmen können

Regenlauf in der Mittagspause, hätte auch schwimmen können

Distanz: 8.40 km
Zeit: 00:49:19
Anstieg: 59 m
Ø Pace: 5:52 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 149 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 6.1 °C
Kalorien: 683 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 75%

2024: 2247 km
November: 118 km
KW 47: 8 km

Auch wenn nach den ersten paar hundert Metern meine Füße schon komplett im Wasser standen, stieg meine Motivation mit jedem Meter. Ja, es war kalt, nass und ungemütlich, doch das Laufen hat mir gut getan. Ich hatte das Gefühl, ich komme zumindest körperlich weiter. Am Ende habe ich den Regen fast nicht mehr gespürt. Leider ist jedoch jeder Lauf auch einmal vorbei. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #851 – The Instigators
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182

Media Monday #699 – Geburtstagswoche, Laufjubiläum und Filmliebe

Die vergangene Woche war so energieraubend, dass ich schon jetzt die Wochen bis zum Weihnachtsurlaub zähle. Fünf Wochen sind es übrigens noch. Diese werden es auch in sich haben. Doch Augen zu und durch, denn es hilft ja nichts. Der Geburtstag des Zwergofanten hat bei uns privat diese Woche bestimmt. Ansonsten hatten wir noch Ärger mit der Waschmaschine, welcher sich glücklicherweise vorerst aufgelöst hat, kränkelnde Kinder und viel zu viel beruflichen Stress. Gefühlt war kaum Zeit einmal Luft zu holen. An viel mehr kann ich mich aus der vergangenen Woche auch nicht erinnern. Deshalb halte ich mich heute einmal kurz und mache direkt mit den aktuellen Fragen des Medienjournals weiter… 🥴

Media Monday #699

  1. In Anbetracht dessen, dass ich erst in meinen späten 30ern so richtig mit dem Laufen angefangen habe, freue ich mich umso mehr, dass ich heute meinen 1900. Lauf absolviert habe.
  2. Ein Kindergeburtstag im Ninja Warrior Germany Park gibt es eigentlich nicht her, dass man als Elternteil nur zuschaut und die diversen Parcours nicht auch einmal testet.
  3. Es ist eigentlich unfassbar, dass der Zwergofant endlich offiziell bereit für FSK 12 ist. Die Zeit rennt. Leider.
  4. „Wo die Lüge hinfällt“ hat zwar so seine Momente, aber ist letztendlich doch eine eher schwache bis höchstens durchschnittliche RomCom.
  5. Ich will es nicht beschwören, doch hinter diesem Link könnten sich die fünf besten (animierten) Kurzfilme verstecken.
  6. Das letzte große Wahlergebnis ist nicht ganz das, was ich mir erhofft hatte (und so ging es auch jedem anderen vernunftbegabten und empathischen Menschen auf dieser Welt).
  7. Zuletzt habe ich endlich „Jurassic Park“ mit der ganzen Familie gesehen und das war für mich sehr wichtig, weil Steven Spielbergs Meisterwerk zu meinen absoluten Lieblingsfilmen zählt.

Wir haben Kindergeburtstag im Ninja Warrior Germany Park gefeiert (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Abenteuer Kind #57: Kindergeburtstag im Ninja Warrior Germany Park

Kaum haben wir den zwölften Geburtstag des Zwergofanten im Familienkreis gefeiert, stand auch schon der Kindergeburtstag auf dem Plan. Dieses Jahr haben wir erneut etwas Neues ausprobiert und den Kindergeburtstag im Ninja Warrior Germany Park gefeiert. Ich muss dazu sagen, dass ich die Fernsehshow nicht kenne und somit auch noch keine Berührungspunkte mit Ninja Warrior Germany hatte. Wie es uns gefallen hat, erfahrt ihr im folgenden Bericht… 🐱‍👤

"Die Wand" im Ninja Warrior Germany Park

„Die Wand“ im Ninja Warrior Germany Park

Da Frau bullion morgens noch eine Chorprobe hatte, sind wir erst gegen 14:30 Uhr aufgebrochen. Wir waren dieses Jahr zehn Kinder und zwei Erwachsene, sprich unsere beiden Autos waren bis auf den letzten Platz voll. Der Ninja Warrior Germany Park ist über ein Einkaufszentrum erreichbar, so dass wir direkt das zugehörige Parkhaus angesteuert hatten. Irgendwann haben wir dann auch zwei Parkplätze gefunden. Das war höchste Zeit, denn die Vorfreude war groß.

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Run, Fatboy, Run (1900): Spezialausgabe

Heute sind die Kinder alleine mit ihrer Chorgruppe ins Tonstudio gefahren, weil demnächst ein großer TV-Auftritt ansteht. Wie spannend! Somit war der Vormittag recht frei und ich habe mich zu einer längeren Laufrunde aufgemacht. Vor ein paar Monaten noch hätte ich diese auf jeden Fall auf einen Halbmarathon ausgedehnt, doch weder Motivation noch Wetter (es hat natürlich durchgehend geregnet) haben heute dafür ausgereicht. 🌧

Langer Regenlauf zu den 50 km diese Woche

Langer Regenlauf zu den 50 km diese Woche

Distanz: 16.10 km
Zeit: 01:38:27
Anstieg: 122 m
Ø Pace: 6:07 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.8 km/h
Ø Herzfrequenz: 149 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 5.0 °C
Kalorien: 1303 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 97%

2024: 2239 km
November: 109 km
KW 46: 50 km

Damit sind einmal wieder 100 Läufe voll. Seit dem 1800. Lauf sind gut vier Monate vergangen. Hier die Übersicht über all meine Läufe, seit ich diese auf meinem Blog dokumentiere:

2008 2009 2010 2011 2012
Distanz 130,60 143,53 382,31 426,62 291,15
Dauer 15:32:00 15:37:00 38:48:45 41:55:03 28:39:25
kCal 12.416 11.838 32.184 33.147 22.415
min/km 7:05 6:31 6:05 5:53 5:54
2013 2014 2015 2016 2017
Distanz 388,03 319,01 243,70 670,52 649,79
Dauer 39:02:57 31:23:04 24:24:25 63:12:58 64:56:12
kCal 29.878 24.563 18.930 54.316 53.696
min/km 6:02 5:54 06:00 05:39 5:59
2018 2019 2020 2021 2022
Distanz 1.132,30 451,9 2.020,36 2.887,91 2.561,0
Dauer 109:40:38 44:12:04 190:24:35 271:35:47 246:09:22
kCal 95.800 39.100 159.598 215.909 192.529
min/km 5:48 5:52 5:39 5:39 5:46
2023 2024 Gesamt
Distanz 2.502,48 2.239,48 17.440,69
Dauer 245:00:56 218:09:45 1688:44:56
kCal 198.622 182.030 1.376.971
min/km 5:52 5:51 5:58

Das Laufjahr ist beinahe vorüber. Noch knapp eineinhalb Monate liegen vor mir. Ob ich die 2.500 km noch knacken werde? Bei all den Aktivitäten, die in der vollgepackten Vorweihnachtszeit anstehen? Es bleibt spannend. Auch wenn meine Wage momentan anderer Meinung ist, so habe ich 2024 bisher bereits 342 Tafeln Schokolade bzw. 774 Flaschen Bier runtergelaufen. 🍫🍺

Im ersten Ohr: Sneakpod #850 – Ghostbusters: Frozen Empire
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182, Jimmy Eat World

Jurassic Park (1993) (WS1)

Nachdem wir heute den Kindergeburtstag des Zwergofanten im Ninja Warrior Park Germany gefeiert haben (ein ausführlicher Bericht folgt noch), waren die Kinder abends völlig ausgelaugt. Kein Wunder nach den sportlichen Höchstleistungen. Abends haben sich jedoch alle noch auf dem Sofa eingefunden, weshalb es auch endlich soweit war: Wir haben uns „Jurassic Park“ angeschaut. Ein Film, der mir unfassbar viel bedeutet. Wie er dem Rest gefallen hat, erfahrt ihr in der folgenden Besprechung. 🦖

Jurassic Park (1993) | © Universal Pictures Germany GmbH

Jurassic Park (1993) | © Universal Pictures Germany GmbH

Noch heute der perfekte Blockbuster

Obwohl „Jurassic Park“ einer meiner absoluten Lieblingsfilme ist, liegt die letzte Sichtung bereits 17 Jahre zurück. Kaum zu glauben. Dennoch konnte ich heute noch jeden Dialog mitsprechen, was zeigt, wie häufig ich den Film damals gesehen habe. Überhaupt war ich als Kind komplett im „Jurassic Park“-Fieber. Mit 11 Jahren habe ich Michael Crichtons Vorlage „Dino Park“ gelesen und war so fasziniert, wie zuvor noch von keinem Buch. Danach wurde jeder Zeitungsschnipsel über die Verfilmung des Romans ausgeschnitten und auswendig gelernt. 1993 war es dann endlich soweit: Steven Spielbergs Film kam in die Kinos. Das war damals ein Hype, wie man ihn sich heute kaum noch vorstellen kann. Jeder wollte diesen Film sehen. Vor allem Kinder, die im Dino-Fieber waren. Aufgrund der nicht gerade zimperlichen Inszenierung, und der sich darauf beziehenden Presseberichte, haben die Kinobetreiber jedoch strengstens darauf geachtet, dass niemand unter 12 Jahren „Jurassic Park“ sieht. Ich war am Startwochenende, gerade zwölf geworden, mit meiner Mutter im Kino und habe miterlebt, wie andere Eltern mit ihren Kindern des Kinos verwiesen wurden. Bis heute eine meiner allerliebsten Kinoerinnerungen. Vergleichbar wohl nur mit Zuschauenden, die 1977 „Star Wars“ auf der großen Leinwand erleben durften oder 2001 „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“, was auch mein zweites großes Kinoerlebnis gewesen ist.

Ich werde immer in meiner Dino-Phase sein

Ich muss auch heute wieder sagen, dass es kaum einen zweiten Blockbuster gibt, der so perfekt durchkomponiert wurde, wie „Jurassic Park“. Damit meine ich noch nicht einmal den unfassbaren Score von John Williams oder die bahnbrechenden visuellen Effekte. Nein, ich schreibe vom Drehbuch und der Dramaturgie. Es findet ab der ersten Szene soviel Setup statt (Alan Grant mag keine Kinder, die Gefährlichkeit der Velociraptoren usw.), welches auch komplett eingelöst wird. Das Payoff ist deshalb unfassbar befriedigend. Ich liebe so etwas. Heutzutage ist das in dieser Konsequenz leider kaum noch in Filmen zu finden. Jeder Aspekt greift wie ein Zahnrad ins nächste. Anhand von „Jurassic Park“ könnte man ganze Vorlesungen füllen, wie man funktionierende Filme dreht. Lustigerweise sollten sich gerade die Fortsetzungen (speziell die späteren) nicht mehr auf die Tugenden des ersten Teils besinnen. Vermutlich wird er bei mir auch deshalb immer einen solch besonderen Stellenwert besitzen. Als ich vorhin beim ins Bett bringen einen Velociraptor nachahmte meinte der Zwergofant: „Oh schaut, der Papa ist in seiner Dino-Phase.“ Und ich erwiderte nur: „Ich werde immer in meiner Dino-Phase sein.“

Worauf ich noch kurz eingehen möchte, ist die 3D-Präsentation des Films. Wie auch „Titanic“ gehörte „Jurassic Park“ zu den wenigen Filmklassikern, welche auf dem Höhepunkt des 3D-Booms eine 3D-Konvertierung erfuhren, die damals sogar kurz im Kino aufgeführt wurde. Ich bin nun im Heimkino in den Genuss gekommen und ein solcher ist diese besondere Fassung tatsächlich. Wie auch bei „Titanic“ ist der 3D-Effekt überragend gut gelungen. Da können die meisten Standard-3D-Filme, die im Zuge der kontemporären Postproduktion konvertiert wurden, nicht mithalten. Leider gibt es heute kaum noch Möglichkeiten den Film so zu genießen. Wenn ihr die Chance habt, und 3D nicht abgeneigt seid, dann solltet ihr sie ergreifen.

Fazit

Auch heute hatte ich bei „Jurassic Park“ wieder einige Male Gänsehaut. Der Film hat mich erneut komplett begeistert. Die Kinder waren leider schon ziemlich müde und speziell das Zappelinchen hat teils mit dem Schlaf gekämpft. Der Zwergofant wurde dagegen von den immens spannenden Szenen in der zweiten Hälfte wachgehalten. So angespannt habe ich ihn schon lange nicht mehr erlebt. Ich bin nun extrem neugierig auf unsere weitere Reise. Für mich liegt das Highlight schon hinter uns, doch das heißt ja nicht, das es den Kindern genauso gehen muss: 10/10 Punkte. (Zappelinchen: 7/10 Punkte; Zwergofant: 9/10 Punkte.)

Prädikat: Lieblingsfilm

Run, Fatboy, Run (1899)

Nach dem Familiengeburtstag steht heute der Kindergeburtstag des Zwergofanten an. Frau bullion ist noch bei der Chorprobe und ich habe mich zu einem kurzen Lauf aufgemacht. Es war herrlich sonnig! ☀️

Kurzer, sonniger Lauf vor dem Kindergeburtstag

Kurzer, sonniger Lauf vor dem Kindergeburtstag

Distanz: 8.61 km
Zeit: 00:50:33
Anstieg: 66 m
Ø Pace: 5:52 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 151 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 5.0 °C
Kalorien: 695 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 87%

2024: 2223 km
November: 93 km
KW 46: 34 km

Gerne wäre ich weitergelaufen, doch da in knapp zwei Stunden 10 Kinder hier stehen, bin ich lieber zeitig zurück. Bis heute Abend wird es ordentlich turbulent und danach werden wir wohl todmüde aufs Sofa fallen. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #850 – Ghostbusters: Frozen Empire
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182