Mad Max 2: Der Vollstrecker – OT: The Road Warrior (1981)

Zum Abschluss des gestrigen Tages habe ich mir mit „Mad Max 2: Der Vollstrecker“ erneut einen Klassiker meiner Jugend gegönnt. Wohl zum ersten Mal in der ungeschnittenen Fassung (R-Rated) und im Originalton. Ein herrlich nostalgischer Trip zurück in das wilde Kino der frühen 80er Jahre.

mad_max_2_1

Wenn man von Mad Max redet, dann denkt man meist an „The Road Warrior“. Das Sequel ist der Inbegriff aller Endzeitfilme. Laut, bunt, dreckig und mit einem rotzigen Helden. Man hat die erfolgreichsten Elemente des wunderbaren ersten Teils destilliert und eine relativ klassische Westerngeschichte darum gebaut. Nicht sonderlich innovativ, aber in der Ausführung brilliant. Auch die Rahmenhandlung um die letzten Ölreserven ist aus heutiger Sicht natürlich famos gewählt und gibt dem Film eine verstörende Relevanz.

„The Road Warrior“ lebt in erster Linie natürlich von seinen herausragend inszenierten Actionszenen. George Miller hat den Straßenkampf hier wahrlich perfektioniert. Visuell einfach nur eine Wucht. Daneben stechen besonders einzelne Charaktere mit trockenen Onelinern heraus. Hier merkt man auch deutlich, wie kalkuliert das Sequel – trotz des scheinbaren Chaos – doch im Vergleich zum Vorgänger ist. Mit dem Gyro Captain – herrlich gespielt von Bruce Spence (Zeddicus Zu’l Zorander, „Legend of the Seeker“) – als Comic Relief, dem Jungen als emotionalen Anker, der Stilisierung von Max als Helden usw. fehlt etwas die raue Ungeschliffenheit des Vorgängers.

Für mich ist „The Road Warrior“ einer der stilprägenden Filme der 80er Jahre. Großes Kino, keine Frage. Insgesamt kann ich ihm – besonders im Vergleich zum Vorgänger – jedoch nicht mehr so viel abgewinnen, wie in meiner Jugend. Vielleicht sollte ich ihn mir auch einfach öfter wieder ansehen. Es ist schließlich einer der Filme, die mit jeder Sichtung wachsen. Pflichtprogramm für Genrefreunde: 8/10 Punkte.

Ewoks vs. Höhenangst

Den heutigen Samstag haben wir in einem Hochseilgarten verbracht. Meine bislang erste Erfahrung dieser Art. Normalerweise blicke ich großen Höhen eher respektvoll entgegen, doch man vergisst schnell wie hoch über dem Boden man eigentlich ist, wenn man mit seinen einen Kräften kämpft. Geschicklichkeit und Körpergefühl – man beachte die grazile Haltung – wurden heute wahrlich zu Genüge beansprucht.

hochseilgarten

Die sechs Parcours waren teils wirklich knifflig und fordernd, doch der Spaß kam dabei nie zu kurz. Ein Gruppenerlebnis der ganz besonderen Art. Morgen werde ich mich mit einem dicken Muskelkater an diverse Balken, Reifen, Seilbahnen und andere Hindernisse Wegstrecken erinnern. Hat enorm viel Spaß gemacht und wird mit Sicherheit wiederholt werden!

Verwünscht – OT: Enchanted

Ein Film, der schon seit langem auf meiner Liste der zu sehenden Filme steht ist „Verwünscht“ aus dem Hause Disney. Der Trailer versprach einen erfrischend neuen Ansatz und als alter Disney-Fan war es sowieso nur eine Frage der Zeit, bis die DVD ihren Weg in den heimischen Player findet.

enchanted_1

Die ersten zehn Minuten stimmen wunderbar auf die kitschige Zeichentrickwelt ein. Völlig übertrieben und klischeehaft, doch gerade so selbstständig, dass man sich nicht völlig in einer Parodie wähnt. Erst ab dem Übergang in die Realwelt kommt dann der erwartete Humor vollständig zum Tragen. Jedoch sollte man wahrlich keinen zweiten „Shrek“ erwarten, denn davon ist Disneys „Enchanted“ meilenweit entfernt. Diesen Umstand sollte man allerdings nicht zwangsweise negativ auslegen.

Anders als – zumindest von mir – erwartet ist „Verwünscht“ keine reine Culture-Clash-Komödie, sondern überträgt die Regeln der Zeichentrickwelt nahezu 1:1 in die Realität. Dies birgt ansich zwar weniger Humorpotential, doch bietet es mehr Spielraum für die Charaktere und macht Kevin Limas („Tarzan“) Film zu einem echten Disney-Werk. Samt übertriebenem Kitsch, Gesang und zuckersüßem Happy End. Dieser Umstand mag einige Zuschauer verschrecken, jene die jedoch mit den Klassikern – „Cindarella“, „Arielle, die Meerjungfrau“, „Dornrößchen“, „Susi und Strolch“ usw. – aufgewachsen sind, werden unzählige Déjà vus erleben.

Sicherlich hätte man mehr aus der Idee machen können, doch dann hätte man sich vermutlich mehr auf eine Zielgruppe einschießen und den klassischen Disney-Pfad verlasen müssen. Mutiger sein. Dann wäre vermutlich eine ganz andere Art von Film dabei herausgekommen. Besser? Schwer zu sagen. John McTiernans „Last Action Hero“ hatte bereits 1993 übrigens eine ähnliche Prämisse.

Disneys „Verwünscht“ ist eine humorvolle Kitschbombe, die allen Genrefans ein Lächeln auf das Gesicht zaubern wird. Und sei es allein aufgrund der bezaubernden Amy Adams. Kein neuer Klassiker aus der altehrwürdigen Animationsschmiede, doch eine wundervolle Hommage an eben solche. Wirklich schön: 8/10 Punkte. Doch Vorsicht: Kann Karies verursachen!

The Cave (2005) (WS1)

Aktualisierung: Ich habe „The Cave“ am 25. August 2025 zum ersten Mal mit den Kindern gesehen und eine Besprechung der Wiederholungssichtung veröffentlicht.

Nachdem ich mit dem Roman „Ritual“ kürzlich erst wieder in unheimliche Höhlenwelten abgetaucht bin, hatte ich Lust auf Bruce Hunts „The Cave“ bekommen. Ein Film, der mir bei der ersten Sichtung wider Erwarten enorm viel Freude bereitet hat. Der perfekte Snack für einen verregneten Nachmittag.

The Cave (2005) | © Constantin Film (Universal Pictures)

The Cave (2005) | © Constantin Film (Universal Pictures)

Auch heute hat mich der Film wieder bestens unterhalten. Für mich sind mit Monstern, viel Wasser und einer ungewöhnlichen Location alle Voraussetzungen für einen Genrehit vorhanden. Herz, was willst du mehr? Der Film ist zudem extrem schön gefilmt, was ein sehr atmosphärisches Abbild der unterirdischen Welt zeichnet. Ich kann wirklich nicht verstehen, warum der Film bei der Kritik und den meisten Genrefans so durchgefallen ist. Vermutlich war „The Descent“ im Kinojahr 2005 einfach zu übermächtig.

Natürlich ist „The Cave“ in erster Linie ein klischeebeladener Genrefilm und keine große Filmkunst. Dennoch – oder gerade deshalb – sollte man ihn auch als solchen genießen und nicht zu sehr hinterfragen. Er fällt somit in direkte Linie mit Filmen wie „Das Relikt“ oder „Pitch Black“, welche ich mir auch immer wieder gerne ansehe. Dieses Mal ist mir zudem – die mir bei der Erstsichtung noch unbekannte – Lena Headey (Sarah Connor, „Terminator: The Sarah Connor Chronicles“) positiv aufgefallen.

Fazit

Ich kann „The Cave“ allen Freunden von guten Monster- und/oder Unterwasserfilmen nur ans Herz legen. Sieht man einmal von ein paar ziemlich plumpen und ausgelutschten Wendungen in der Geschichte ab, bleibt ein schön gefilmter Monsterfilm mit einer tollen Location übrig. Macht wirklich enorm viel Spaß: 7/10 Punkte.

Illuminati – OT: Angels & Demons (2009)

Als ich die Vorlage zu Ron Howards „Illuminati“ las, sprach noch niemand von Dan Brown. Das Buch war einfach ein weiteres unter dutzenden von Spannungsromanen. Umso größer war deshalb vermutlich die mitreißende Sogwirkung, die von der unerwarteten Vermengung aus religiös angehauchtem Verschwörungsthriller und High-Tech-Schnitzeljagd ausging. Beste Unterhaltung, die ich an einem einzigen langen Tag verschlungen hatte.

illuminati_4

Der Nachfolgeroman schwamm schließlich auf den Wellen des Hypes, welche auch den Vorgänger wieder an die Oberfläche spühlten. Die Verfilmung von „Sakrileg“ bzw. „The Da Vinci Code“ war für mich eine riesengroße Enttäuschung. Tom Hanks als Robert Langdon? Unfassbar. Zudem ließ Ron Howards Inszenierung jegliches Timing vermissen. Es wurde versucht den Roman 1:1 auf die Leinwand zu bringen, was in einem zähen und dennoch unvollständigen Stück Zelluloid endete. Dennoch wollte ich mir „Illuminati“ im Kino nicht entgehen lassen, zumal ich die Vorlage um ein ganzes Stück stärker fand und auf die Visualisierung von bestimmten Szenen gespannt war.

Um es gleich auf den Punkt zu bringen: „Illuminati“ ist stärker als sein filmischer Vorgänger. Nicht viel, aber immerhin. Tom Hanks hat zudem eine bessere Frisur bekommen. Die Schnitzeljagd wird temporeich inszeniert und für das Auge wird so einiges geboten. Besonders wenn man bedenkt, dass dem Filmteam ein Zugang zu Vatikanstadt verweigert wurde. Beachtlich. Dennoch beschleicht mich erneut das Gefühl, dass sich der Film viel zu ernst nimmt und mehr sein will, als er eigentlich ist. Das Buch war ein herrlich übertriebener Reißer (man denke allein an die Flugeinlagen Langdons), was in der Verfilmung nicht mehr allzu oft rüberkommt. Schade, aber immerhin unterhaltsam.

Was dem Film beinahe den Todesstoß versetzt ist jedoch die deutsche Synchronisation. Warum um alles in der Welt hat man trotz Erkrankung auf Arne Elsholtz zurückgegriffen? Tom Hanks bzw. Robert Langdon hört sich den gesamten Film über an wie Biene Majas Willi. Dabei hätte man mit Joachim Tennstedt doch eine passable Alternative zur Hand gehabt. Somit verkommt „Illuminati“ über große Strecken zur unfreiwilligen Komödie und ich kann jeden Kinobesucher nur vor der deutschen Fassung warnen. Lieber auf die DVD warten oder ein Fremdsprachenkino besuchen. Es lohnt sich!

Insgesamt bietet „Illuminati“ gute Kinounterhaltung, wenngleich man keine Wunder erwarten sollte. Man hätte mehr daraus machen können, doch so ist das wohl immer mit Adaptionen. Einen dicken Punkt Abzug gibt es jedoch für die Synchronfassung. Darüber kann man einfach nicht hinwegsehen. Wie heißt es so schön? Kann man sehen, muss man aber nicht: 6/10 Punkte.

Killzone (Tom Piccirilli)

killzone

Mein zweiter Urlaubsroman war „Killzone“ von Tom Piccirilli. Unbekannterweise als strandtaugliches Mängelexemplar gekauft und nach dem Überfliegen einiger Kritiken mit sehr geringen Erwartungen angegangen. Glücklicherweise kam dann doch alles anders.

Mein erster Roman aus der Heyne Hardcore-Reihe war Richard Laymons „Die Insel“, welcher eine interessante Grundidee hatte, sich aber vor allem durch schlecht geschriebene Teenagerfantasien auszeichnete. Warum Heyne Piccirillis Debütroman in die Hardcore-Ecke schieben will, ist mir jedoch unbegreiflich. Sex ist Mangelware und die Blut spritzt kaum. Ein klarer Fall von irreführendem Marketing, welcher mir jedoch zugute kam.

In „Killzone“ geht es in erster Linie um Verlust. Ein Vater ist auf der Jagd nach dem Serienmörder, der seine 5-jährige Tochter auf dem Gewissen hat. Schon seit Jahren. Was macht die Sache interessant? Der Mörder schreibt dem Vater kryptische Briefe und bezeichnet ihn als besten Freund. Zudem fordert er Vergebung indem er misshandelte Kinder entführt und sie den Familien seiner früheren Mordopfer auf die Türschwelle legt. Ein Kind für ein Kind.

Der Hauptcharakter ist alles andere als ein strahlender Held. Er ist völlig fremdbestimmt. Verlust, Rache, Wahnsinn. Mehr ist ihm nicht geblieben. Selten habe ich solch einen zynischen Roman gelesen. Man kann sich wirklich gut in diese düstere Welt einfühlen und der Wahn wird fast körperlich spürbar. Sehr gelungen. Leider jedoch beschränkt sich Piccirilli nicht auf die Gefühlswelt seiner Protagonisten, sondern macht Ausflüge in Richtung Action und verliert sich  zudem etwas in einem Nebenhandlungsstrang. Die Auflösung kommt zudem zu plötzlich, als dass man mit ihr zufrieden sien könnte. Muss man aber auch nicht und wäre der zynischen Stimmung des Romans vielleicht sogar abträglich.

Tom Piccirillis „Killzone“ hat mich wirklich positiv überrascht, wenngleich sich die gröberen strukturellen Fehler zu deutlich in den Vordergrund schleichen, als dass man sie ignorieren könnte. Interessant: 7/10 Punkte.

Ritual (Douglas Preston/Lincoln Child)

ritualDank einer Woche Strandurlaub bin ich endlich einmal wieder dazu gekommen ausführlich zu lesen. Nicht nur abends ein paar Seiten. Ein tolles Gefühl. Die ersten paar Tage habe ich – nach „Formula“ – wieder einmal mit Special Agent Pendergast verbracht. In „Ritual“ verschlägt es den FBI-Agenten ins ländliche Kansas, wo ein unheimlicher Serienkmörder sein Unwesen treibt. Ein typischer Preston/Child-Roman eben. Genau das Richtige für spannende und nicht zu anspruchsvolle Lektüre.

Auf den ersten hundert Seiten zieht sich die Geschichte meiner Meinung nach noch etwas, doch schon bald steigert sich das Tempo ziemlich, um letztlich in einem fulminanten Showdown zu enden. Zwar gewinnt die Geschichte dabei keine Originalitätspreise, doch ist sie so fesselnd, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Die ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden Pendergasts sind außerdem einmal wieder eine willkommene Abwechslung im Krimieinerlei.

Douglas Preston und Lincoln Child haben mit „Ritual“ erneut einen famosen Thriller abgeliefert, der genau soweit von der Relität entfernt ist, wie ich es gerne habe. Kein pseudorealer Ermittlungsroman, aber auch keine Fantasy. Damit treffen die beiden Autoren ziemlich genau meinen Geschmack. Die Vorangehensweise Pendergasts in der Kleinstadtwelt erinnert zudem an „Twin Peaks“, das temporeiche Finale an „The Descent“. Damit ist eigentlich alles gesagt. Einfach nur gute Unterhaltung: 8/10 Punkte.

Thassos 2009: Rückblick

Nach einer Woche Strandurlaub im schönen Griechenland ist es irgendwie ein herber Schlag bei 20° weniger wieder im regnerischen Deutschland zu sitzen. Doch alles hat eben ein Ende. Lasst mich euch nun wenigstens einen kleinen Einblick in diese wärmere und sonnendurchflutete Welt bieten. Eskapismus der anderen Art.

thassos1
 Die Vögel II – Angriff der Killermöwen

Nach Ankunft in Griechenland setzten wir mit der Fähre auf Thassos über, was uns gleich einmal wunderbar auf das kristallklare Meer und die herrliche Seeluft eingestimmt hat. Die knapp dreiviertelstündige Fahrt wird von unzähligen Möwen begleitet, welche es auf spendierfreudige Touristen abgesehen haben. Und derer gab es viele. Ein interessantes Schauspiel, an dem Hitchcock seine Freude gehabt hätte.

thassos2
 Strand, Meer und Killerameisen

Das Hotel selbst war wirklich ein Glücksgriff. Modern, sehr gepflegt und wunderbar idyllisch gelegen. Wir haben jeden Tag ausgiebig am Strand verbracht und waren einfach nur faul. Im glasklaren Wasser schnorcheln, lesen und relaxen. Das hätte ich noch mindestens eine weitere Woche ausgehalten. Einzig die unzähligen Seeigel und vereinzelte Quallen haben den Badespaß teilweise etwas getrübt. Aber nichts, was uns die Laune hätte verderben können.

thassos3
 Griechenlandfeeling pur

Die Insel selbst bietet auch einige Berge, welche zum Wandern einladen. Allerdings haben wir bis auf eine kleine Erkundungstour mit dem öffentlichen Bus keine weiteren Aktivitäten unternommen. Eine Ausgrabungsstätte, ein wenig durch kleine Gässchen bummeln. Mehr Zerstreuung war gar nicht nötig. Der perfekte Entspannungsurlaub. Nun werde ich noch die freie Restwoche genießen, bevor am Montag wieder die Arbeit ruft.

Happy Birthday Blog: 3 Jahre

Als ich meinen ersten Eintrag auf diesem Blog veröffentlichte, hätte ich niemals gedacht nach drei Jahren immer noch fleißig neue Inhalte zu generieren. Doch es ist tatsächlich so. Von Blogmüdigkeit – zumindest im Moment – keine Spur. Auch hätte ich niemals erwartet, dass ich durch meinen aktiven Aufenthalt in der Blogosphäre so viele interessante Personen kennenlernen würde. Dadurch bleibt das Geschriebene lebendig und auch wenn sich 90% der Einträge um bewegte Bilder drehen, so ist mein Blog für mich heute viel mehr als nur ein Filmtagebuch. Es wurde zu einer Platform, um Erinnerungen festzuhalten und mich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Kommunikation und selektives Tagebuch. Mehr als nur ein Hobby.

Bevor ich mit meinem Resümee weitermache, präsentiere ich zunächst einmal die schnöden Zahlen. In der zweiten Hälfte des dritten Jahres zeigt die Tendenz übrigens wieder stark noch oben. Aufschwung sozusagen und das mitten in der Wirtschaftskrise:

1. Jahr 2. Jahr 3. Jahr
Aufrufe 15.218 57.411 55.891
Aufrufe/Tag 42 157 153
Aufrufe Beiträge Kommentare
Gesamtsumme 129.648 694 4.682

Was habe ich außer Bloggen sonst noch so im letzten Jahr getrieben? Ich habe 80 Filme und 38 Serien gesehen, drei Konzerte besucht, einen Lehrauftrag angetreten und mit einem bombastischen Fest Hochzeit gefeiert. Die anschließende Hochzeitsreise durch den wunderschönen Osten der USA, zählt zu meinen persönlichen Highlights der vergangenen 12 Monate. Weiterhin habe ich gelernt, dass Größe ein doch nicht zu vernachlässiger Faktor im Leben eines Mannes ist. Zum Nachdenken brachte mich ein Schwächeanfall, den mein Auto – wohl aus Sympathie – mit mir teilte. Nicht zu vergessen natürlich auch die virtuellen Aufräumarbeiten, welche für mehr Übersichtlichkeit sorgten.

Ein durchaus turbulentes Jahr, welches ich wieder nur zu gerne mit meinen Lesern geteilt habe. An dieser Stelle möchte ich meine Worte nun auch direkt an euch richten: Ohne eure beständigen Kommentare und die Inspiration, welche ihr durch eure eigenen Blogs verbreitet, würde sich all das hier nicht wirklich lohnen. Vielen Dank dafür!

Man liest sich auch im vierten Jahr. Kaum zu glauben…

Anwesenheitsnotiz

Da bin ich wieder! Erholt, gebräunt und mit ein paar Kilos mehr auf den Rippen. So wie es sich für einen Strandurlaub gehört. Nun heißt es wieder in den Alltag zurückfinden, was natürlich auch für die digitale Welt, d.h. die Bewältigung hunderter Emails und Feeds, und insbesondere für das Blog gilt.

In den nächsten Tagen erwarten euch somit Einträge zum dritten Blogjubiläum, ein ausführlich bebilderter Urlaubsbericht sowie zwei Buchkritiken. Das artet ja beinahe schon wieder in Stress aus, aber nur beinahe… 😉