Wie ihr merkt, komme ich so nach und nach dazu die finalen Episoden der aktuellen Staffeln nachzuholen. Auch „Modern Family – Season 3“ wurde zu einem gelungenen Abschluss geführt, der mich bereits jetzt voller Vorfreude auf das kommende Jahr blicken lässt. Bis dahin werde ich allerdings noch einmal die dritte Staffel Revue passieren lassen…

Wie bereits im vergangenen Jahr kommt es innerhalb der Staffel kaum zu Qualitätsschwankungen. Die Serie ist beständig stark und kombiniert erneut wunderbar skurrile und humorvolle Szenen mit emotionalen Momenten. Der Mockumentary-Stil passt nach wie vor überraschend gut und lässt uns somit hautnah am Leben der Großfamilie Pritchett teilhaben. Einzig die Einführung größerer Handlungsstränge (z.B. Claires Wahlkampf) ist wirklich als Neuerung zu werten. Insgesamt lebt die Serie aber auch in ihrem dritten Jahr hauptsächlich von ihren Charakteren und deren Eigenheiten.
Gab es dieses Jahr besondere Lieblingscharaktere? Ich muss sagen, dass mich besonders die Famile Dunphy – allen voran Phil – wieder exzellent unterhalten hat. Doch auch Cameron und Mitchell haben etliche Lacher auf ihrer Seite. Erstmals war ich ein wenig von Gloria genervt, deren Humor sich einzig und allein auf ihr Temperament und ihre Aussprachefehler zu beschränken scheint. Dafür reißen Jay und Manny wieder viel raus und insgesamt kann auch dieser Teil der Familie seine Stärken ausspielen. Tolle Charaktere, dargestellt von fantastischen Darstellern. Nach wie vor ein enorm starkes Ensemble.
Mit einem wirklich gelungenem Staffelfinale entlässt uns die Serie schließlich in die Sommerpause. Wie sich die angekündigten Ereignisse letztendlich auf die Handlung der kommenden Staffel auswirken, bleibt abzuwarten. Ich freue mich jedoch bereits jetzt schon ungemein auf ein weiteres Jahr mit den Dunphys, Pritchett-Delgados und Tucker-Pritchetts: 9/10 (8.6) Punkte.








