Run, Fatboy, Run (1087)

Was für eine Woche! Gestern bin ich gar nicht zum Laufen gekommen, weshalb ich heute eigentlich 10 km angehen wollte. Aber Termine, Termine, Termine. Somit habe ich gerade so einen schnellen 9er geschafft… 😬

Heute war es schön sonnig

Heute war es schön sonnig

Distanz: 9.16 km
Zeit: 00:46:31
Anstieg: 64 m
Ø Pace: 5:05 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.8 km/h
Ø Herzfrequenz: 161 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 12.2 °C
Kalorien: 625 kcal

2021: 2260 km
Oktober: 60 km
KW 40: 33 km

So schnell war ich schon lange nicht mehr unterwegs. Morgen dann hoffentlich der monatliche Halbmarathon. Nächstes Wochenende fällt ziemlich flach, da ich davor meine Grippeimpfung bekomme. 💉

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 593 – Filme unter Narkose
Im zweiten Ohr: Jimmy Eat World, blink-182

Die 5 schaurigsten Orte in Filmen

Dieses Thema hatten wir nicht erst einmal, sondern bereits zweimal bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG. Doch alle guten Dinge sind drei, weshalb ich mir erneut fünf schaurige Orte ausgesucht habe. Voraussetzung war, dass ich die Filme erst nach der letzten Ausgabe gesehen habe. Also dann, fröhliches Gruseln! 🎃

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #237 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #237 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #237 lautet:

Die 5 schaurigsten Orte in Filmen

  1. Die Höhle in „Bone Tomahawk“ (2015) – Wer den Film gesehen hat, weiß was ich meine. Die Bedrohung ist auf dem Höhepunkt, was die Höhle zu einem der schaurigsten Orte überhaupt macht.
  2. Der Dachboden in „Krampus“ (2015) – Monsterspielzeuge greifen an! Obwohl der Film auch humorvoll ist, wirkt die Bedrohung doch immer real. Sehr atmosphärisch!
  3. Das Schlafzimmer in „Misery“ (1990) – Ein profaner Ort, von dem es kein Entkommen gibt. Vermutlich genau deshalb so schaurig. Da möchte man sich nicht schlafen legen.
  4. Das Nazi-Schloss in „Operation: Overlord“ (2018) – Der Schauplatz macht den Großteil der schaurigen Atmosphäre des Films aus. Nazis und Zombies. Gruselig!
  5. Das Wohnzimmer in „Wir“ (2019) – Hier ist wohl jeder Ort schaurig, an dem die Doppelgänger*innen auftauchen. Jedoch habe ich an die Szene im Wohnzimmer die schaurigsten Erinnerungen.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (1086)

Zum heutigen Lauf gibt es nicht viel zu sagen: wieder die Standardmittagsrunde und wieder schmodderiges Herbstwetter. 🍂🍁

Weiterhin herbstliches Wetter

Weiterhin herbstliches Wetter

Distanz: 8.31 km
Zeit: 00:46:57
Anstieg: 58 m
Ø Pace: 5:39 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 158 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 12.2 °C
Kalorien: 609 kcal

2021: 2251 km
Oktober: 51 km
KW 40: 24 km

Morgen muss ich aufgrund eines Auswärtstermins eine Pause einlegen und dann schauen wir mal, ob es am Wochenende für einen Halbmarathon reicht. 🏃‍♂️

Im Ohr: Nerdtalk Sendung 593 – Filme unter Narkose

Ein Plädoyer für physische Medien oder was Mel Gibson mit „Good Will Hunting“ zu tun hat

Wer diesen Blog schon länger verfolgt, weiß dass ich dem Medium Streaming anfangs eher skeptisch gegenüber stand und mein Herz stets für physische Medien geschlagen hat und (Spoiler!) bis heute schlägt:

Und 2021? Ich bin inzwischen bei drei Streaming-Diensten angemeldet und genieße die große Auswahl an Filmen und vor allem Serien. Teils ist dies aus der Not geboren, da z.B. Disney etliche Klassiker nur auf seiner Plattform veröffentlicht. Natürlich gibt es auch etliche exklusive Filme auf anderen Diensten und von Serien ganz zu schweigen. Also alles ganz wunderbar im schönen Streaming-Land? 📺😍

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Run, Fatboy, Run (1085)

Heute hat es zusätzlich zum Wind und zur Kälte auch noch geregnet. Herbst eben. Muss ich mich wohl wieder dran gewöhnen. 🍂🍁

Nass und kalt...

Nass und kalt…

Distanz: 8.05 km
Zeit: 00:45:08
Anstieg: 57 m
Ø Pace: 5:36 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 157 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 11.1 °C
Kalorien: 592 kcal

2021: 2243 km
Oktober: 42 km
KW 40: 16 km

Ansonsten bin ich durchaus zufrieden mit dem Lauf. Es geht aufwärts! 🏃‍♂️

Im Ohr: Sneakpod #698 – Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn

Unterleuten: Das zerrissene Dorf – Die komplette Miniserie (2020)

Ich hätte nie gedacht, dass ich diesen TV-Mehrteiler je anschauen würde. Meine Frau hat jedoch Juli Zehs „Über Menschen“ gelesen. Irgendwie habe ich dann den Titel mit ihrem Roman „Unterleuten“ verwechselt und bin auf die Serienfassung „Unterleuten: Das zerrissene Dorf“ gestoßen, woraufhin die Frau Lehrerin sich auch diesem Roman gewidmet hat. Da die Adaption ohnehin im Raum stand, hat diese auch den Weg in unser Abendprogramm gefunden… 🏘

Unterleuten: Das zerrissene Dorf | © ZDF

Unterleuten: Das zerrissene Dorf | © ZDF

Sprödes TV-Drama als spannende Charakterstudie

Bevor ich mit der Besprechung angefangen habe, musste ich tatsächlich überlegen: Ist das nun eine Miniserie? Oder drei TV-Filme? Aufgrund der zeitlich dichten Ausstrahlung und der Struktur, würde ich „Unterleuten: Das zerrissene Dorf“ eher als Miniserie einordnen bzw. eben als zusammenhängender TV-Mehrteiler, aus dem man auch leicht sechs Episoden à 45 Minuten hätte schneiden können. Ein für mich recht sinnvolles Format für eine Romanverfilmung, das z.B. auch Netflix mit Adaptionen wie „Behind Her Eyes“ verwendet. Während der ersten 20 Minuten war ich ein wenig erschlagen von den unzähligen Figuren, die eingeführt werden und alle auch noch irgendwie miteinander in Verbindung stehen. Erstaunlicherweise hat das ganz gut funktioniert und schon nach einer Stunde konnte ich alle Charaktere ganz gut in der Geschichte verorten (wobei mir auch die Erläuterungen der meiner Frau geholfen haben).

Inhaltlich macht „Unterleuten: Das zerrissene Dorf“ ein Beziehungsgeflecht auf, das eine sozialkritische Komponente besitzt und die Interessen verschiedenster Bewohner*innen eines Dorfes beleuchtet. All das geschieht vor dem Hintergrund des strukturellen Zerfalls ländlicher Regionen in den neuen Bundesländern. Die Idylle, die Unterleuten zu Beginn vielleicht noch ausstrahlt, und die gerade für die zugezogenen Berliner so attraktiv scheint, ist letztendlich nur eine projizierte Wunschvorstellung. Als nun Windräder gebaut werden sollen, entsteht ein Grabenkampf, dessen Wurzeln bis in tiefste DDR-Zeiten zurückreichen. Ein durchaus spannendes Thema, das jedoch immer wieder unter der Oberflächlichkeit krankt, mit der sowohl die Inszenierung als auch die Charakterzeichnung angegangen wird. Ich hatte oft das Gefühl, hier würde eine brutalere und kompromisslosere Geschichte im Hintergrund liegen. Das Buch ist an manchen Stellen wohl auch noch drastischer, doch die – um es böse zu sagen – Vorabendinszenierung lässt so manchen Effekt einfach verpuffen.

Fazit

Insgesamt fand ich es spannend, einmal wieder in deutsche TV-Welten abzusteigen. Doch gerade wenn man die Miniserie mit Produktionen wie dem thematisch durchaus verwandten „Hindafing“ vergleicht, dann fällt diese doch deutlich ab, was Inszenierung und Innovationsgeist angeht. Inhaltlich dennoch stark und gut gespielt. Kann man sich durchaus einmal anschauen: 7/10 (6.7) Punkte.

Run, Fatboy, Run (1084)

Montag, also wieder ein Mittagspausenlauf. Ich sage es, wie es ist: Heute hatte ich keine Lust. Es war kalt und so richtig herbstlich. Aber ich habe es durchgezogen. 🍂🍁

Der Herbst ist da...

Der Herbst ist da…

Distanz: 8.04 km
Zeit: 00:46:22
Anstieg: 59 m
Ø Pace: 5:46 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 152 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 12.8 °C
Kalorien: 570 kcal

2021: 2235 km
Oktober: 34 km
KW 40: 8 km

Zeit und Strecke sind Standard, also werde ich gar nicht mehr Worte darüber verlieren. Ich hoffe, meine Motivation steigt bis zum Wochenende wieder etwas an. 🏃‍♂️

Im Ohr: Sneakpod #698 – Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn

Media Monday #536

Im Gegensatz zu letztem Wochenende, habe ich die letzten beiden Tage nichts unternommen. Ich war ein paar Mal laufen und habe ansonsten viel gelesen. Natürlich Frank Herberts „DUNE“, dessen Neuverfilmung ich letzte Woche endlich im Kino gesehen habe (siehe Frage 3). Nun bricht das letzte Quartal an, was sowohl beruflich als auch privat für volle Wochen sorgen wird. So ganz bin ich noch nicht bereit dafür. Deshalb entfliehe ich im Augenblick diesem Gedanken und wende mich den aktuellen Fragen des Medienjournals zu. Damit einen guten Start in die neue Woche! 🙂

Media Monday #536

  1. Dass man jetzt kaum noch Monate warten muss, bis ein Film aus dem Kino auch im Stream oder Handel erscheint habe ich bei meiner Sichtung von „Raya und der letzte Drache“ tatsächlich als positiv wahrgenommen.
  2. Ich erachte es als besonderen Vorteil, dass der Zugang zu aktuelleren Filmen deutlich unkomplizierter geworden ist.
  3. Nachteilig hingegen ist definitiv, dass große Kinoerlebnisse weniger werden. Ein solches hatte ich mit „DUNE“, den ich fantastisch fand, doch davor habe ich es für Jahre nicht erlebt (was aber auch an der Qualität der Filme bzw. meiner Filmwahl lag).
  4. Früher war sicherlich einiges anders, aber nicht unbedingt besser. Beispielsweise hätte ich eine Serie wie „Hindafing“ nie live im TV gesehen und dank Streaming war dies ganz einfach möglich.
  5. Wenn es die Möglichkeit gäbe, Ungerechtigkeit ungeschehen zu machen, dann sollten wir zumindest darüber nachdenken, was es denn braucht, um dorthin zu kommen.
  6. Grundsätzlich wäre es ohnehin eine feine Sache, wenn man nicht immer nur an sich denkt.
  7. Zuletzt habe ich den Film „Under the Silver Lake“ und das war ein sehr verwirrendes Erlebnis, weil der Film inhaltlich und atmosphärisch sehr an David Lynchs „Mulholland Drive“ erinnert.

Mein letzter Neuzugang in die Filmsammlung ist endlich die 3D-Ausgabe von „TRON: Legacy“ (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (1083)

Während der Rest der Familie wegen Erntedank in der Kirche weilt, bin ich eine Runde laufen gegangen. Eigentlich ist Sonntag ja mein Ruhetag, doch ich habe einiges aufzuholen bzw. vorzulegen aufgrund der vollen nächsten Woche. 🏃‍♂️

Fast noch ein wenig Morgenstimmung...

Fast noch ein wenig Morgenstimmung…

Distanz: 7.30 km
Zeit: 00:39:44
Anstieg: 55 m
Ø Pace: 5:27 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 158 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 17.2 °C
Kalorien: 520 kcal

2021: 2227 km
Oktober: 26 km
KW 39: 60 km

Seit meiner Erkältung war dies der erste Lauf unter 5:30er Pace. Hat sich gut angefühlt. Mal sehen, ob ich kommendes Wochenende schon wieder fit genug für den monatlichen Halbmarathon bin.

Im Ohr: Celluleute Folge #136: Das „John Wick“-Universum und mehr!

Under the Silver Lake (2018)

Ein recht entspannter Samstag liegt hinter mir, den ich größtenteils mit einem Lauf und dem Lesen der Vorlage von „DUNE“ verbracht habe. Abends habe ich mich dann für den Film „Unter the Silver Lake“ entschieden, der bereits viel zu lange ungesehen im Regal stand. Sehr zum Leidwesen der Frau Lehrerin… 🎬

Under the Silver Lake (2018) | © Weltkino Filmverleih GmbH (Vertrieb LEONINE)

Under the Silver Lake (2018) | © Weltkino Filmverleih GmbH (Vertrieb LEONINE)

„Donnie Darko“ trifft auf „Mulholland Drive“

Ich wusste davor nicht viel über den Film. Nur dass er von David Robert Mitchell, dem Regisseur von „It Follows“ ist, den ich wirklich sehenswert und gruselig fand, und dass er eine mysteriöse Kriminalgeschichte in Hollywood erzählt. Auf dem Papier macht  „Under the Silver Lake“ auch genau das, doch ist hier eher der Weg das Ziel. Nur ohne Ziel. Von Anfang an hat mich die Stimmung an „Donnie Darko“ erinnert. Oder eben David Lynchs „Mulholland Drive“, welcher auch thematisch verwandt ist. Fans der beiden Filme dürfen die Besprechung schon einmal abkürzen und direkt ins Gefängnis gehen. Der Rest darf noch einmal über Los wandeln und nach einem Ausweg aud dem düsteren Hollywood suchen.

„Under the Silver Lake“ ist kein leichter Film. Ich fand die Übersexualisierung anstrengend. Auch die traumhafte Montage ist nicht immer einfach ertragbar, aber doch faszinierend. Am stärksten ist jedoch die Atmosphäre, die mich irgendwann für sich eingenommen hatte. So sehr, dass ich Andrew Garfield (u.a. bekannt als „The Amazing Spider-Man“) bereitwillig durch das popkulturelle Labyrinth gefolgt bin. Hier liegt für mich auch die Aussage des Films: Man kann alles in popkulturelle Erzeugnisse hineininterpretieren. Es steckt jedoch nichts dahinter. Oder aber: Es steckt mehr in Popkultur als man auf den ersten Blick vermuten würde. Vermutlich liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen. Gerade auch, weil David Robert Mitchell sich formal sehr an den Hollywood-Klassikern Alfred Hitchcocks usw. bedient, was beim Score oder den verwendeten Motiven auffällt. Eine endgültige Interpretation habe ich noch nicht gefunden, aber ich bin fasziniert und werde bestimmt noch länger über den Film nachdenken müssen. Ob ich will oder nicht.

Fazit

Ja, das war ziemlich abgedreht. Eine böse Satire auf Hollywood? Eine Abrechnung mit dem Geschäft um die Popkultur? Oder nur ein Kifferfilm ohne Sinn und Verstand? Ich kann es nicht sagen. Auf jeden Fall faszinierendes Kino und anders als die meisten Filme. Für Freunde des abseitigen Kinos definitiv empfehlenswert: 8/10 Punkte.