Jurassic World: Neue Abenteuer – OT: Jurassic World: Camp Cretaceous – Staffel 5

Es heißt Abschied nehmen von der ersten Serie, die ich komplett zusammen mit meinen Kindern geschaut habe. Natürlich geht es um „Jurassic World: Neue Abenteuer – Staffel 5“ und damit den Abschluss der Dino-Serie zum bekannten Franchise. Ich kann schon einmal verraten, dass der Abwärtstrend, der in der vierten Staffel begonnen hat, leider fortgeführt wird. 🦖🤖

Jurassic World: Neue Abenteuer – Staffel 5 | © Netflix

Jurassic World: Neue Abenteuer – Staffel 5 | © Netflix

Ein durchwachsenes und doch schönes Finale

Wir befinden uns weiterhin auf der Insel mit den bösen Robotern und erinnern uns daran, dass Kenjis Vater plötzlich aufgetaucht ist. Er ist das Mastermind hinter all dem Technik-Schnick-Schnack und will, wie wir bald erfahren, ferngesteuerte Dinosaurier erschaffen. Ja, richtig gelesen. Dinos, die sich mit einem Videospiel-Controller steuern lassen. Das war dann auch das Handlungselement, das bei mir für Augenrollen gesorgt hat. Ich mochte ja schon die Roboter aus der vierten Staffel nicht, doch hier ging die Serie dann noch einen Schritt zu weit in die falsche Richtung. Zumindest für mich.

Auf der Habenseite steht weiterhin die Dynamik zwischen den Kindern bzw. Jugendlichen. Speziell dass Yaz und Sammy ein Paar werden fand ich toll. Für meine Kinder war das auch das Normalste der Welt und ich finde es schön, dass solche Handlungsstränge inzwischen beinahe schon beiläufig erzählt werden (übrigens: boykottiert die WM in Katar, spätestens jetzt). Besonders gelungen fand ich auch die letzte Episode, wenn wir einen Blick auf die liebgewonnenen Charaktere nach einem Zeitsprung von ein paar Jahren werfen. Das hat sich wirklich nach einem runden Abschluss angefühlt und so manches Ärgernis der Staffel in den Hintergrund rücken lassen. Insgesamt für mich dennoch die schwächste der fünf Staffeln:

  1. „Jurassic World: Neue Abenteuer – Staffel 3“ (8.1 Punkte)
  2. „Jurassic World: Neue Abenteuer – Staffel 2“ (7.9 Punkte)
  3. „Jurassic World: Neue Abenteuer – Staffel 1“ (7.5 Punkte)
  4. „Jurassic World: Neue Abenteuer – Staffel 4“ (7.3 Punkte)
  5. „Jurassic World: Neue Abenteuer – Staffel 5“ (6.7 Punkte)

Fazit

Vermutlich ist es gut, dass die Serie nun ihr Ende findet, auch wenn meine Kinder das anders sehen. Insgesamt war sie für mich eine positive Überraschung, da ich mir davor kein kindgerechtes Jurassic-World-Setting hätte vorstellen können. Aber die Serie hat funktioniert, was vor allem an den tollen Figuren liegt. Ein schöner Abschluss zu einer durchaus sehenswerten Serie: 7/10 (6.7) Punkte. (Zappelinchen: 10/10 Punkte;  Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Media Monday #594

Wir befinden uns mitten im Jahresendspurt. Das ist jedes Jahr die anstrengendste Phase. Dieses Jahr jedoch ganz besonders, sowohl im Job als auch privat. Hinzu kommt, dass ich gesundheitliche Probleme habe und nicht laufen kann, was auch meine mentale Gesundheit an ihre Grenzen bringt. Somit stütze ich mich mehr denn je auf popkulturelle Freuden, wie Filmabende, Serien oder auch nur abends noch ein paar Seiten zu lesen. Somit versuche ich auch diese Schwerpunkte in den heutigen Fragen des Medienjournals unterzubringen. Damit euch allen eine gute Woche! 🙂

Media Monday #594

  1. Eine der größten Überraschungen der letzten drei Jahre ist für mich, wie egoistisch und opportunistisch ein Großteil der Menschheit doch ist. Da ist meine bisher naiv-optimistische Einstellung einem zynischen Realismus gewichen.
  2. „Avatar: Aufbruch nach Pandora“ mag für viele ja eine Art rotes Tuch sein, aber ich finde den Film nach wie vor in vielerlei Hinsicht fantastisch, wie auch die Sichtung am Wochenende wieder gezeigt hat.
  3. Ich bin schon der Meinung, dass man versuchen sollte, diese Horrorszenarien so gut es geht zu vermeiden.
  4. Der erste Trilogie hätte allein schon gereicht, um bei der unten zu sehenden Komplettbox zuzugreifen, doch ich bin, was Filmreihen angeht, ohnehin Komplettist.
  5. Für die letzten sieben Wochen des Jahres brauche ich Nerven wie Stahlseile.
  6. „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ verdient den Status als teuerste Serie aller Zeiten eigentlich durchaus, denn man sieht ihr an, wie aufwändig die Serie produziert wurde.
  7. Zuletzt habe ich einen Artikel über „Ein Jahrzehnt Zwergofant“ geschrieben und das war eine liebgewonnene Tradition, weil ich bisher alle Geburtstage der Kinder verbloggt habe.

Endlich ist die gesamte Filmreihe in 4K in meiner Sammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Avatar: Aufbruch nach Pandora – Kinofassung (2009) (WS2)

Weil der Kinostart des zweiten Teils kurz bevor steht, haben wir uns beim heutigen Filmabend noch einmal „Avatar: Aufbruch nach Pandora“ angesehen. Zum ersten Mal mit den Kindern und zum ersten Mal die 3D-Fassung in den heimischen vier Wänden. Da der Film trotz (oder wohl eher aufgrund) seines Erfolgs viel Hass und Häme erfährt, kann ich in der folgenden Besprechung vielleicht erläutern, warum er mir immer noch ausgesprochen gut gefällt. 🏹🌍

Avatar: Aufbruch nach Pandora (2009) | © 20th Century Studios

Avatar: Aufbruch nach Pandora (2009) | © 20th Century Studios

Ein unwahrscheinlicher Kinoerfolg

Ich kann mich nur wiederholen: Bis heute kann ich nicht verstehen, warum ausgerechnet dieser Film 2009 so viele Menschen, inklusive mich, ins Kino gezogen hat. Bei James Camerons „Titanic“ war der Erfolg für mich nachvollziehbarer. Eben eine massenkompatible Geschichte in einem Genre, das für jeden Zuschauertyp geeignet war. „Avatar“ dagegen ist doch eher ziemlich spezifische Genrekost und wartet gerade im ersten Drittel mit recht harter Sci-Fi und Kriegsästhetik auf. Eher typisch für den James Cameron der 1980er Jahre. Damals war er zwar auch erfolgreich, aber doch eher für ein bestimmtes Publikum. „Avatar: Aufbruch nach Pandora“ hat dagegen die ganze Welt gesehen. Ein Grund dafür ist bestimmt die, inzwischen auch von vielen gehasste, 3D-Technik, die „Avatar“ wie kaum ein zweiter Film einzusetzen weiß. Selbst auf meinem eher überschaubaren 60-Zoll-Fernseher sieht der Film damit unglaublich immersiv und beeindruckend aus. So gut hat das kein(e) zweite(r) Regisseur*in hinbekommen.

Bei der Technik sind sich die meisten Zuschauer*innen noch einig und können „Avatar“ ein gewisses Erfolgsmerkmal attestieren. Inhaltlich sieht die Sache schon anders aus: „Pocahontas“ im Weltraum, „Die Schlümpfe“ in gigantisch usw. sind so die typischen Dinge, die man gerne im Zusammenhang mit „Avatar“ liest. Tatsächlich gewinnt die Geschichte keine Innovationspreise, doch ist die Art des Storytellings tatsächlich etwas Besonderes: James Cameron gestaltet Jake Sullys Weg unglaublich immersiv und mitreißend. Häufig blicken wir direkt durch seine Augen und lernen Pandora durch eben diese kennen. Das Pacing funktioniert perfekt und es gibt etliche Setups mit Payoff. Die Struktur von „Avatar“ funktioniert einfach wie eine gut geölte Maschine. Neben der imposanten Technik ist dies bestimmt einer der Hauptaspekte, warum der Film so erfolgreich war.

Pandora wirkt wie ein lebendiger Planet

Warum ich persönlich so viel Freude an „Avatar“ habe, liegt wohl tatsächlich am typischen Cameron-Sci-Fi-Look mit harten Marines, dreckigen Mechs, High-Tech-Kommandozentralen und 80er-Jahre-Bösewichten. Als hätte er den Look von „Aliens: Die Rückkehr“ ins neue Jahrtausend geholt. Daneben mag ich den Kontrast zur organischen Welt Pandoras: Der Planet sieht auch heute, 13 Jahre(!) nach Erscheinen, noch unglaublich gut aus: Flora und Faune scheinen zu leben und zu atmen. Die Na’vi sehen nicht aus wie Computerfiguren, sondern wirken unfassbar realistisch. Gerade auch im Zusammenspiel mit den menschlichen Akteuren und der harten Technik. Neben all dem mag ich auch die simple Botschaft des Films: Der Mensch beutet die Ressourcen eines Planeten aus und zerstört diesen dabei. Längst leben wir in dieser Realität und haben es dennoch nicht begriffen. Das kann man der Menschheit, und sei es nur den Kinobesucher*innen, gar nicht oft genug erzählen.

Fazit

Nein, ich verstehe immer noch nicht, wie man „Avatar“ teils mit soviel Abscheu begegnen kann. Auch wenn ich immer noch nicht ganz begreife, warum gerade dieser Film so erfolgreich war. Ich habe jede Minute genossen und hätte gerne noch mehr Zeit auf Pandora verbracht. Leider jedoch gibt es den Extended Collector’s Cut nicht in 3D. Die Kinder waren extrem begeistert und dies war wohl auch der erwachsenste Film, was Gewaltlevel und Gesamtkonzept angeht, den ich bisher mit ihnen gesehen habe. Nun freuen wir uns alle schon auf „Avatar: Der Weg des Wassers“, den wir hoffentlich gemeinsam im Kino sehen können werden: 9/10 Punkte. (Zappelinchen: 10/10 Punkte; Zwergofant: 10/10 Punkte.)

Abenteuer Kind #48: Ein Jahrzehnt Zwergofant

Endlich war es soweit und der Zwergofant hat den ersten runden Geburtstag seines Lebens gefeiert. Natürlich ist für ihn jeder Geburtstag noch wichtig, doch dieser war schon ganz besonders. Schließlich wurde er schon mit fünf Jahren eingeschult und ist somit stets der Jüngste in seiner Klasse. Doch nun ist auch er endlich einer der Großen. Zumindest was das Alter angeht. 🥳

Der letzte Einsatz des Elefantenzugs?!?

Der letzte Einsatz des Elefantenzugs?!?

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Die 5 schlimmsten Horrorszenarien, in denen du feststecken kannst

Wir bleiben beim Horror! Nach den besten Horror-Settings geht die Reise bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG hin zu den fünf schlimmsten Horrorszenarien, in denen ich feststecken könnte. Erst dachte ich, da fällt mir nichts zu ein und dann konnte ich gar nicht mehr aufhören. Wie ist es euch ergangen? 🎃

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #285 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #285 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #285 lautet:

Die 5 schlimmsten Horrorszenarien, in denen du feststecken kannst

  1. Krieg à la „1917“ (2019) – Einen Krieg unmittelbar erleben zu müssen ist für mich eines der schlimmsten Horrorszenarien. Ich erinnere mich noch zu gut an Erzählungen der Großeltern und mir wird schlecht, wenn ich daran denke, was dies für meine Familie (und natürlich auch alle anderen Menschen) bedeuten würde.
  2. Pandemie à la „Carriers“ (2009) – Speziell nach unserem Umgang mit der Corona-Pandemie habe ich Angst vor dem nächsten Virus, das uns über kurz oder lang garantiert treffen wird. Zumindest falls wir bis dahin nicht selbst von einer neuen Covid-Variante ausgelöscht worden sind.
  3. Familienmitglied entführt à la „Prisoners“ (2013) – Eine ganz persönliche Angst, nämlich die, dass ein Familienmitglied spurlos verschwindet. Das wäre für mich wirklich eines der schlimmsten Horrorszenarien.
  4. Folterkeller à la „Saw“ und Fortsetzungen (ab 2004) – Sehr naheliegend und doch möchte ich auch nicht selbst entführt und gefoltert werden. Dafür reicht auch einmal im Jahr der Zahnarzt.
  5. Das Ende der Welt à la „The Road“ (2009) – Das Ende der Welt nach einer irgendwie gearteten Katastrophe. Realistisch ist momentan leider eine globale Klimakatastrophe, welche ebenso in Lebensmittelknappheit, Stürmen usw. resultieren wird. Wenn ich an die nachgelagerten Auswirkungen, wie in diesem Film dargestellt, denke, dann wird mir ganz anders.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme und/oder Serien sind jeweils über den Titel verlinkt.

Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht – OT: The Lord of the Rings: The Rings of Power – Staffel 1

Endlich ist es soweit, eine der meisterwarteten Serien ist gestartet und inzwischen ist die erste Staffel auch komplett verfügbar. Dabei habe ich das Gefühl, dass der Hype rund um „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ vor ein paar Jahren noch größer war. Schließlich hat sich die Serienwelt seit der Ankündigung drastisch verändert und außer dem Prädikat ‚teuerste Serie aller Zeiten‘ ist wenig geblieben. Da ich großer Fan von Peter Jacksons Filmreihen(!) bin, habe ich mich dennoch auf die Serie gefreut. 💍

Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht – Staffel 1 | © Amazon Prime Video

Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht – Staffel 1 | © Amazon Prime Video

Spektakulär unspektakuläre Mittelerde-Serie

Momentan starten so viele hochwertig produzierte Serien, dass man gar nicht weiß, wo man zuerst hinlangen soll. Dennoch hat sich „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ recht schnell in mein Programm geschoben, sprich sobald alle acht Episoden verfügbar waren. In der Berichterstattung im Vorfeld wurde wenig auf mögliche inhaltliche Qualitäten der Serie eingegangen, sondern eher auf die rassistischen Anfeindungen, denen sich die Schauspieler*innen der Serie leider ausgesetzt ausgesetzt sahen. Sehr bitter. Somit ging ich recht unvorbereitet an die epische Fantasy-Serie heran und war gespannt, was sie mir als Fan des filmischen Peter-Jackson-Franchises zu bieten hat.

Um es kurz zu machen: Die erste Staffel von „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ ist ein einziger, langer Prolog für das, was da noch kommt. Aufgrund der Lauflänge von gut 70 Minuten pro Episode wirkt diese Erzählweise schon filmisch, wenngleich die Struktur der einzelnen Folgen typisch für Erzählungen in Serienform ist (z.B. wenn in manchen Episoden bestimmte Handlungsstränge ausgelassen werden). Ich mochte die langsame Herangehensweise und doch haben so manche Elemente für mich nicht sonderlich viel Sinn ergeben (z.B. Galadriels gefühlt ewige Schiffsreise). Somit haben sich schnell Handlungsstränge herauskristallisiert, die ich lieber gesehen habe als andere: Speziell Elrond und Durin in Moria fand ich stets extrem unterhaltsam und toll inszeniert. Andere haben für mich dagegen nicht so gut funktioniert, wobei ich auch sagen muss, dass speziell die letzten beiden Episoden qualitativ noch eine Schippe draufgelegt haben.

Fantastische Schauwerte, (teils) blasser Inhalt

Inhaltlich fand ich die Geschichte der Serie durchwachsen und hätte mir teils andere Schwerpunkte gewünscht. Dem entgegen stehen imposante Bilder, die den Kinofilmen in so gut wie nichts nachstehen, zumindest wenn man die „Der Hobbit“-Trilogie im Kopf hat. An Howard Shores großartigen Score kommt Bear McCrearys Variante leider nicht heran. Dabei ist es ihm ganz gut gelungen, das Gefühl für Mittelerde heraufzubeschwören. Einzig die großen Themen des Vorbilds fehlen. Überhaupt ist das recht gut auf den Gesamteindruck übertragbar: „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ spielt in der gleichen Welt wie die Filme, sieht so aus, klingt so und es gibt teils sogar die gleichen Figuren. Aber es fehlt (noch) das Herz.

Fazit

Zu Beginn der Serie war ich noch nicht sonderlich enthusiastisch, doch gegen Ende hatte ich viel Spaß mit „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ und hätte am liebsten direkt weitergeschaut. Leider jedoch werden wir uns bis zur zweiten Staffel noch länger gedulden müssen. Bis dahin kann man, auch abseits des Hypes, einen vielleicht entspannteren Blick auf diese erste Staffel werfen: 8/10 (8.0) Punkte.

Media Monday #593

Mein Urlaub ist vorbei und ich bin grummelig. Aufgrund von Wadenschmerzen komme ich momentan nicht zum Laufen, was mir generell schon schlechte Laune macht, und ab morgen bzw. heute geht der Endjahreswahnsinn los. Sowohl privat als auch im Job. Irgendwie hatte ich mir das alles anders vorgestellt, aber so ist es ja oft. Nun denn, ohne weitere, lange Vorrede: Viel Spaß mit meinen Antworten auf die heutigen Fragen des Medienjournals! 🙂

Media Monday #593

  1. Von all den Neuerscheinungen ist mir das Ende Oktober erschienene Album „Terribly Good“ der Songwriterin Skye Wallace am liebsten, weshalb ich auch ausführlich darüber geschrieben habe.
  2. „The Empty Man“ wird dem Hype gerecht, denn schon lange habe ich keinen so faszinierenden Horrorfilm mehr gesehen; übrigens an Halloween nachdem alle Kinder der Nachbarschaft versorgt waren (siehe Foto unten).
  3. Wenn ich so darüber nachdenke, dass ich letzte Woche nur einmal 6 km laufen war, dann könnte ich heulen.
  4. Ben Wheatley muss sich erst noch beweisen, denn schließlich fand ich den gehypten „Kill List“ nicht so gelungen, wie viele andere Zuschauer*innen; allerdings war es auch mein bisher einziger Film von ihm.
  5. Ich halte es für nahezu ausgeschlossen, dass man jeden Aspekt von „TENET“ bei der ersten Sichtung verstehen kann.
  6. Wenn es doch nur die Möglichkeit gäbe, dass die Menschheit an einem Strang zieht, um ihre wirklichen Probleme zu lösen, dann klingt das für mich inzwischen wie eine nie zu erreichende Utopie.
  7. Zuletzt habe ich beim Filmabend mit der Familie „Willow“ vorgeführt und das war Balsam für die Seele, weil wir für 120 Minuten in eine komplett andere Welt abgetaucht sind.

Halloween zum Urlaubsstart war ein voller Erfolg (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Willow (1988) (WS1)

Nach einem durchwachsenen und verregneten Samstag, habe ich mich sehr auf den Filmabend gefreut. In den Blu-ray-Player ist „Willow“ gewandert, den ich schon viel zu lange nicht mehr gesehen habe. Gutes Timing, denn Ende des Monats startet auf Disney+ auch die Serienfortsetzung. Auf diese freue ich mich, nach der erneuten Sichtung des Films, nun umso mehr. 🧙‍♂️🧙‍♀️

Willow (1988) | © Walt Disney

Willow (1988) | © Walt Disney

Immer noch einer meiner liebsten Fantasy-Filme

„Willow“ merkt man die Handschrift von George Lucas in nahezu jeder Szene an. Der Film wirkt so, als hätte er „Star Wars: Eine neue Hoffnung“ mit „Der Herr der Ringe“ gekreuzt. Kein Wunder also, dass „Willow“ vor Erscheinen von Peter Jacksons Adaption einer der wenigen hochwertig produzierten Fantasy-Filme war. Das humorvolle Abenteuerflair bringt er dagegen aus „Star Wars“ mit. Speziell die Kabbeleien zwischen Madmartigan und Sorsha erinnern stark an Han Solo und Prinzessin Leia. Aus heutiger Sicht mag das alles ein wenig angestaubt und naiv wirken, doch für mich macht genau das den Charme von „Willow“ aus.

Getragen wird die Geschichte von Warwick Davis, der hier wohl die Rolle seines Lebens spielt. Zumindest für mich wird der Schauspieler stets mit dem Nelwyn-Magier verbunden sein, auch wenn er in unzähligen, deutlich bekannteren Filmen aufgetreten ist. Obwohl der Film damals durchaus erfolgreich war, kam es nie zu einer Fortsetzung. Zumindest nicht in Form eines Films. Dafür hat George Lucas zusammen mit Chris Claremont eine Buchtrilogie verfasst, deren ersten Teil „Schattenmond“ ich zumindest bis zur Hälfte gelesen habe, welche leider schrecklich ist. Eine Kuriosität, die heute glücklicherweise wohl nicht mehr als Kanon betrachtet wird. Umso gespannter bzw. hoffnungsvoller bin ich, was die Serienfortsetzung angeht, deren Trailer wahrlich unterhaltsam aussieht:

Fazit

Was soll ich sagen? Ich habe jede Sekunde von „Willow“ genossen und den Kindern ging es ebenso. Der Zwergofant hat sich häufiger gefürchtet, doch mindestens genauso oft ansteckend gelacht. Ich hatte ganz vergessen, wie humorvoll der Film doch ist. Wenn ihr ein Faible für handgemachte Effekte und simples Storytelling mit fantastischen Figuren habt, dann stattet den Nelwyns unbedingt einmal (wieder) einen Besuch ab: 10/10 Punkte. (Zappelinchen: 10/10 Punkte; Zwergofant: 9/10 Punkte.)

Prädikat: Lieblingsfilm

Review: Skye Wallace – Terribly Good (2022)

Skye Wallace - Terribly Good (2022)Seit ich Spotify nutze, sind auch bei mir Käufe von Musikalben deutlich zurückgegangen. Einzig die Lieblingsbands werden weiterhin unterstützt. Meine letzte Besprechung auf dem Blog war „Surviving“ von Jimmy Eat World aus dem Jahr 2019. Seitdem hat eine neue Songwriterin mein musikalisches Herz erobert und „Terribly Good“ von Skye Wallace hat es somit als jüngstes Album in mein physisches Plattenregal geschafft. Die Single-Auskopplungen des Albums der kanadischen Indie-Künstlerin habe ich in den letzten Monaten schon unzählige Male gehört und auch die neuen Songs haben sich sogleich in mein Herz gespielt. ❤

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Die 5 schlechtesten Bösewichte aus Horrorfilmen

Gina bleibt nach den besten Horror-Settings dem Genre treu und möchte im Rahmen von Die 5 BESTEN am DONNERSTAG heute die fünf schlechtesten Bösewichte aus Horrorfilmen von uns wissen. Gar nicht so einfach, doch mit ein wenig Nachdenken bin ich auf folgende fünf Bösewichte gekommen. Was sagt ihr dazu? 🎃

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #284 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #284 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #284 lautet:

Die 5 schlechtesten Bösewichte aus Horrorfilmen

  1. Die Arbeitskolleg*innen aus „Das Belko Experiment“ (2016) – Als wären Arbeitskolleg*innen manchmal nicht eh schon Horror genug, trachten sie einem in diesem Film sogar aktiv nach dem Leben.
  2. Bruce aus „Der weiße Hai“ (1975) – Das hier ist wohl eine Meta-Nennung, denn Bruce, wie das Modell des weißen Hais liebevoll getauft wurde, war wohl wirklich ein schlechter Bösewicht und hat nie so richtig gut funktioniert.
  3. Verschiedene Killer*innen aus den „Scream“-Filmen (ab 1996) – Wenn das Geheimnis um die Killer*innen dann gelüftet wurde, war es mit dem Schrecken meist vorbei und man hat sich teils an den Kopf gefasst, wie die Figuren denn solch einen Schrecken verbreiten konnten.
  4. Die Ingenieur*innen aus „The Cabin in the Woods“ (2011) – Wenn man Bürokräfte in ein Horror-Setting steckt, dann ist das Scheitern quasi vorprogrammiert. Ein sehr witziger Film, der stark von seiner ungewöhnlichen Prämisse lebt.
  5. Tucker und Dale aus „Tucker & Dale vs. Evil“ (2010) – Die beiden sind einfach schlechte Bösewichte, weil sie gar keine Bösewichte sind. Sollte man als Freund*in von Horrorkomödien unbedingt gesehen haben.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme und/oder Serien sind jeweils über den Titel verlinkt.