Godzilla II: King of the Monsters (2019)

Nachdem ich heute trotz akuten Schlafmangels einen Halbmarathon gelaufen bin, war ich zu Beginn unseres Filmabends schon ziemlich müde. Dennoch hatte ich Lust nach „Godzilla“ am letzten Samstag, heute „Godzilla II: King of the Monsters“ nachzuholen. Ob mich der Monster-Kracher vor dem Einschlafen bewahren konnte?

Godzilla II: King of the Monsters (2019) | © Warner Bros (Universal Pictures)

Godzilla II: King of the Monsters (2019) | © Warner Bros (Universal Pictures)

Der ultimative Monster-Porn-Action-Overkill

„Godzilla II: King of the Monsters“ macht seinem Namen alle Ehre. Hat Gareth Edwards im ersten Teil noch die „Der weiße Hai“-Formel angewandt, und das titelgebende Monster in der ersten Filmhälfte nur schemenhaft und in Andeutungen gezeigt, so pfeift der neue Regisseur (Michael Dougherty, bekannt für u.a. „Krampus“) komplett auf Subtilität. Die Monster-Action steht somit im Vordergrund und wird durch eine hauchdünne Geschichte zusammengehalten, die zudem nicht sonderlich viel Sinn macht und an jeder Ecke krankt, sei es die Motivation der Figuren, die Dialoge oder auch die Beziehungen zwischen den Charakteren. Schablonenhaft und einfallslos wäre fast noch zu viel des Lobs.

Dabei ist „Godzilla II: King of the Monsters“ mit Kyle Chandler („Friday Night Lights“), Vera Farmiga, Millie Bobby Brown („Stranger Things“), Bradley Whitford, Ken Watanabe, Sally Hawkins („The Shape of Water“) und Charles Dance wirklich gut besetzt. Doch leider stolpern die menschlichen Figuren nur durch den Film und können gegen die Präsenz der Titanen nicht ankommen. Diese sind wahrlich bombastisch und es macht viel Spaß, ihnen beim Kämpfen und einfach nur im Bild sein zuzusehen. Aber auch die unterirdischen MONARCH-Stützpunkte sind großartig gestaltet und die Welt rund um die Monster fühlt sich herrlich groß an. Inszenatorisch hat mir „Godzilla“ jedoch deutlich besser gefallen, da Edwards die eindringlicheren Bilder geschaffen hat und Dougherty leider zu sehr auf Wackelkamera und Dauer-Action setzt. Ein wenig mehr Ruhe hätte dem Film gut getan.

Fazit

Insgesamt hatte ich viel Spaß mit „Godzilla II: King of the Monsters“. Vielleicht war ich zu müde und die Dauer-Action hat mich ein wenig ans Limit meiner Aufnahmefähigkeit gebracht. Da ich Monsterfilme liebe, hat der Film jedoch etliche Knöpfe bei mir gedrückt und mit einem zugedrückten Auge gibt es gerade noch: 7/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (956)

Der erste Mai. Der perfekte Tag um mit einem Halbmarathon in den neuen Monat zu starten. Klar, da sollte ja auch das Wetter passen und Ausschlafen ist aufgrund des Feiertags auch drin. Denkste. Gestern hat es den ganzen Tag geregnet und die Temperaturen sind auf deutlich unter 10 °C gefallen. Und das Ausschlafen?

Tja, hat auch nicht sein sollen. Sicher hätte ich nicht erst gegen 2 Uhr morgens ins Bett gehen müssen, doch warum saß ich um 7:30 Uhr schon brettspielenderweise am Frühstückstisch? Natürlich hat mich das nicht vom Laufen abgehalten… 😴

Das Wetter war leider nicht so gut, wie für einen 1. Mai erhofft

Das Wetter war leider nicht so gut, wie für einen 1. Mai erhofft

Distanz: 21.47 km
Zeit: 02:01:22
Anstieg: 214 m
Ø Pace: 5:39 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 159 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 8.3 °C
Kalorien: 1626 kcal

2021: 1023 km
Mai: 21 km
KW 17: 64 km

Es war ordentlich kühl, dennoch hat es mit der kurzen Hose gerade so funktioniert. Auch das Tempo konnte ich durchhalten. Nicht superschnell, aber doch der Standard über diese Distanz. Mal sehen, ob im Mai dann nicht noch ein zweiter Lauf in dieser Länge drin ist… 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 244: Nüchternläufe
Im zweiten Ohr:
  Sneakpod #678 – Love and Monsters

Die Mitchells gegen die Maschinen – OT: The Mitchells vs. the Machines (2021)

Heute war ich zum zweiten Mal in diesem Jahr im Büro. Ein wenig zum Arbeiten, aber hauptsächlich um ein paar Kolleg*innen zu sehen. Das hat richtig gut getan. Da es etwas später geworden ist, begrüßten mich die Kinder zu Hause sogleich mit der Frage: Welchen Film schauen wir heute? Klar, Freitag ist ja Filmabend! Natürlich war ich vorbereitet und habe den brandneuen „Die Mitchells gegen die Maschinen“ auf den Fernseher gezaubert. Eine gute Wahl? 🤖

Die Mitchells gegen die Maschinen (2021) | © Netflix

Die Mitchells gegen die Maschinen (2021) | © Netflix

Ein innovatives Action-Abenteuer mit viel Herz

Der vom Regie-Duo Phil Lord und Christopher Miller („Wolkig mit der Aussicht auf Fleischbällchen“ und „The LEGO Movie“) produzierte Film fällt zunächst durch seinen Render-Stil auf. Hintergründe und Figuren sind zwar eindeutig computeranimiert und doch wirken sie gezeichnet. Hinzu kommen etliche eingebaute 2D-Elemente, welche von animierten Zeichnungen bis hin zu Videoclips reichen. Der Film sprüht in seiner Inszenierung vor kreativer Energie, was jedoch nicht aufgesetzt wirkt, da man sich im Kopf von Katie, der älteren Tochter, wähnt, welche kurz davor steht, ein Filmstudium zu beginnen. Alleine der Stil des Films wirkt so unglaublich erfrischend, dass es eine wahre Freude ist.

Inhaltlich bekommen wir es mit einer kindgerechten Endzeitgeschichte zu tun, in der die Maschinen die Herrschaft über uns Menschen übernehmen. Die Kritik an der übertechnisierten Welt voller Smartphones und IoT-Geräte ist sehr plakativ und überzogen in ihrer Aussage. Dabei ist „Die Mitchells gegen die Maschinen“ keinesfalls technologiefeindlich, denn Katie nutzt diese um sich kreativ auszudrücken, wodurch sie letztendlich (Mini-Spoiler!) auch die Welt rettet. Das alles fügt sich so wunderbar zusammen und ist so herrlich kreativ und witzig umgesetzt, dass es gar nicht weiter schlimm ist, dass die eigentliche Geschichte auf einen Bierdeckel passt. Die Kinder haben teils geschrien vor Lachen und auch ich musste öfter mit den Tränen kämpfen. Sowohl in die eine als auch in die andere Richtung.

Fazit

Es ist sehr schade, dass „Die Mitchells gegen die Maschinen“ keine Kino-Auswertung erfahren konnte. Der Film hätte es verdient gehabt. Ich bin sehr begeistert und kann das kunterbunte Sci-Fi-Abenteuer allen von klein bis groß nur ans Herz legen: 9/10 Punkte. (Zappelinchen: 10/10 Punkte; Zwergofant: 9/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (955)

Das Zappelinchen hatte eine Sporthausaufgabe auf und sollte 20 Minuten laufen. Gar keine Frage, dass wird dies zusammen angehen. Somit habe ich das Zappelinchen auf einer Runde von knapp 2,5 km begleitet und mich danach noch für eine kurze Verlängerung aufgemacht. 🥰

Endlich einmal wieder mit dem Zappelinchen unterwegs

Endlich einmal wieder mit dem Zappelinchen unterwegs

Distanz: 6.35 km
Zeit: 00:38:02
Anstieg: 54 m
Ø Pace: 5:59 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 145 bpm
Ø Schrittfrequenz: 149 spm
Temperatur: 7.2 °C
Kalorien: 467 kcal

2021: 1002 km
April: 266 km
KW 17: 43 km

Mit den heutigen 6 km habe ich einen neuen Monatsdistanzrekord aufgestellt und war insgesamt 266 km unterwegs. Auch die 1.000 km im Jahr 2021 sind geknackt, was sich wirklich gut anfühlt. Mal sehen, wie weit ich noch komme… 🏃‍♂️

Im Ohr: Sneakpod #678 – Love and Monsters

Run, Fatboy, Run (954)

Es geht Richtung Wochenende und es ist absehbar, dass ich nicht mehr neun Stunden pro Tag vor dem Rechner sitze. Höchste Zeit also, dass das Wetter wieder umschlägt. Gelaufen wird natürlich dennoch. 🏃‍♂️

Da war sie wieder weg, die Sonne...

Da war sie wieder weg, die Sonne…

Distanz: 10.07 km
Zeit: 00:55:48
Anstieg: 66 m
Ø Pace: 5:33 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.8 km/h
Ø Herzfrequenz: 157 bpm
Ø Schrittfrequenz: 149 spm
Temperatur: 13.9 °C
Kalorien: 765 kcal

2021: 995 km
April: 260 km
KW 17: 36 km

Die letzten drei Läufe waren recht fix, heute wollte ich es etwas langsamer angehen. Der Herzfrequenz war das anscheinend egal. Naja. Morgen wird dann ein großer Tag, sowohl was die Jahres- als auch was die Monatskilometer angeht. 🙂

Im Ohr: Nerdtalk Sendung 583 – Oscars-Review 2021

Die 5 besten Filme, die am Meer spielen

Die heutige Aufgabe bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG ist mir recht leicht gefallen, denn ich liebe Filme, die am, auf dem und unter dem Meer spielen. Damit die Auswahl nicht zu groß wird, habe ich mich tatsächlich auf die Filme konzentriert die am Meer (und vielleicht noch darauf) spielen und Unterwasserfilme ausgelassen. 🌊

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #216 | © Passion of Arts, Gorana Guiboud, Vera Holera (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #216 | © Passion of Arts, Gorana Guiboud, Vera Holera (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #216 lautet:

Die 5 besten Filme, die am Meer spielen

  1. „All Is Lost“ (2013) – Robert Redford, der ganz alleine gegen die Macht des Meeres kämpft. Ein kleiner und doch großer Film. Ganz nah dran und weit weg vom sonnigen Strand. Das Meer als Naturgewalt.
  2. „Der weiße Hai“ (1975) – Auch wenn das Meer aufgrund seiner Bewohner hier eher bedrohlich wirkt, so liebe ich doch die maritime Atmosphäre auf Amity Island. Doch auch abgesehen davon, ist der Film natürlich in jeder Hinsicht fantastisch.
  3. „Die Piratenbraut“ (1995) – Piraten und Meer. Geht einfach nicht ohne. Auch wenn Renny Harlins Film ein riesiger Flop war, so liebe ich diesen Film doch, der schon ein wenig an den nächsten Film auf dieser Liste erinnert, nämlich…
  4. „Fluch der Karibik“ (2003) – Die Karibik, Sonne und Sandstrände. Auch dafür schätze ich diese extrem unterhaltsame Filmreihe sehr. Dieser erste Teil war damals ein wahrer Überraschungshit und hat noch unglaublich frisch gewirkt.
  5. „Vaiana: Das Paradies hat einen Haken“ (2016) – Es gibt wohl keinen zweiten Film, in dem das Meer sooo toll dargestellt wird. Einfach herrlich und, wie wir lernen, ein wahrer Verbündeter von Vaiana. Für Fernweh der perfekte Film.

Run, Fatboy, Run (953)

Termine, Termine, Termine. Wieder einmal ein voller Tag, doch ich konnte die Mittagspause nutzen, um eine Runde zu laufen. Und das bei bestem Laufwetter. Herrlich! 🌞

Bestes Laufwetter!

Bestes Laufwetter!

Distanz: 8.65 km
Zeit: 00:45:04
Anstieg: 62 m
Ø Pace: 5:13 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 158 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 16.1 °C
Kalorien: 622 kcal

2021: 985 km
April: 250 km
KW 17: 26 km

Der Monat nähert sich seinem Ende und ich stehe kurz vor einem weiteren Distanzrekord. Am Wochenende wartet dann vermutlich ein Halbmarathon, obwohl das Wetter ja eher wieder schlechter werden soll. Naja. Ist halt so. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 583 – Oscars-Review 2021
Im zweiten Ohr: Sum 41, Good Charlotte

Run, Fatboy, Run (952)

Mein Kopf ist momentan wieder sehr voll, obwohl die Kapazität kleiner zu werden scheint. Vermutlich ein Symptom der momentanen Zeit. Dennoch gibt es (zu) viel zu tun und somit habe ich mich heute besonders auf den Mittagslauf gefreut… 🏃‍♂️

Heute mal ein wenig Trailrunning in der Mittagspause

Heute mal ein wenig Trailrunning in der Mittagspause

Distanz: 10.12 km
Zeit: 00:53:54
Anstieg: 100 m
Ø Pace: 5:19 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 159 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 8.9 °C
Kalorien: 757 kcal

2021: 976 km
April: 241 km
KW 17: 18 km

Es war wunderbar sonnig, aber weit nicht so warm, wie ich vermutet hätte. Ich bin eine längere Runde gelaufen, die größtenteils über Trail-, Wald- oder Feldwege geführt hat. Das war sehr angenehm und nun bin ich gerüstet für die weiteren Themen und Meetings des heutigen Tages. 🌞

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 583 – Oscars-Review 2021
Im zweiten Ohr: Sum 41, Billy Talent

Run, Fatboy, Run (951)

Zum Wochenstart gibt es nicht viel zu berichten. Letzte Nacht habe ich sehr schlecht geschlafen, weshalb ich eigentlich dachte, ich komme nicht vom Fleck. Nach dem ersten Kilometer lief es dann aber so gut, dass ich einfach Tempo gemacht habe… 🏃‍♂️

Sonnig und kühl, so liebe ich das

Sonnig und kühl, so liebe ich das

Distanz: 8.14 km
Zeit: 00:42:37
Anstieg: 67 m
Ø Pace: 5:14 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 156 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 7.8 °C
Kalorien: 580 kcal

2021: 966 km
April: 231 km
KW 17: 8 km

Nun beginnt der Endspurt im April und dann steht auch schon der Halbmarathon im Mai an. 😅

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 243: Sexismus
Im zweiten Ohr: Billy Talent, Sum 41, Good Charlotte

Media Monday #513

War es das schon wieder? Ernsthaft? Irgendwie ist die Aufteilung zwischen Arbeit und Freizeit nicht fair. Gerade momentan fällt mir das immer wieder auf. Und ja, ich weiß dass ich dankbar für die Arbeit sein sollte. Bin ich ja auch. Doch wenn ich daran denke, die nächsten fünf Tage wieder 40+ Stunden am Rechner zu hängen. Puh. Meiner Frau und meinen Kindern geht es genauso. Aber hilft ja alles nichts, also lasse ich erst einmal das Wochenende mit den Fragen des Medienjournals ausklingen. Bleibt gesund! 💚

Media Monday #513

  1. Die Oscars in diesem Jahr werden für mich durch den wunderbaren Dokumentarfilm „Mein Lehrer, der Krake“ geprägt.
  2. Man merkt schon deutlich, dass sich „Die Schlümpfe: Das verlorene Dorf“ komplett an Kinder richtet, doch auch ich hatte mit dieser netten Geschichte durchaus Spaß.
  3. Das sonnige Wetter gibt mir das Gefühl, wieder etwas mehr Energie zu haben.
  4. Der Start/die Veröffentlichung von „Master of None“ (Staffel 3) wird von mir sehnlichst erwartet und im Mai ist es bereits soweit.
  5. Wenn es auch mal spielerische Unterhaltung sein darf, dann sind ein paar Runden Frisbee im Garten mit dem Junior genau richtig.
  6. Der Dachboden ist sicher nicht die schlechteste Rückzugsmöglichkeit, denn dort kann man Spielzeugwelten tagelang aufgebaut stehen lassen (siehe Foto unten).
  7. Zuletzt habe ich zum zweiten Mal „Godzilla“ (2014) gesehen und das war wunderbare Unterhaltung, weil Gareth Edwards die überlebensgroßen Monster gekonnt auf die Leinwand bannt.

Die Klemmbaustein-Stadt wird durch die Kämpfe der Turtles erschüttert (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):